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Mit Bettina Steiner und Anne-Catherine Simon hat „Die Presse“ zwei der wichtigsten Literaturkritikerinnen und -kennerinnen des Landes. Einmal im Monat redet das Literatur-Duo über Bücher: Sie nehmen sich dabei ein „Buch in allen Auslagen“ vor, also eine viel beachtete Neuerscheinung; ein „Buch der Stunde“ zu einem drängenden Zeitthema; und ein „Buch zum Verborgen“, das sie Freundinnen oder Freunden ans Herz legen würden. Ein Podcast für Menschen, die auf der Suche nach gutem Lesestoff sind, aber auch für jene, die mehr über ein Buch und den Autor, die Autorin erfahren möchten.
Besprochen werden in dieser Folge:
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Die Mietpreise explodieren - hohe Wohnkosten sind längst zum Klassenkampf geworden. Madlen Stottmeyer und David Freudenthaler diskutieren über die Sinnhaftigkeit einer Mietpreisbremse, warum eine solche eine Art Vermögenssteuer wäre und über die "heuchlerische Position der SPÖ".
In den nächsten Tagen will die Bundesregierung eine Art Mietpreisbremse präsentieren. Dafür gibt es im Ausland mehrere Vorbilder. Wie diese funktionieren und an welchen viel grundlegenderen Schrauben man drehen sollte.
Gast: Madlen Stottmeyer
Madlen Stottmeyer: Teure Mieten: Regierungsverhandlungen über Mietpreisbremse liegen im Endspurt
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Wer für seine neue Solaranlage auf dem Dach eine Förderung will, schaut in neun von zehn Fällen durch die Finger. Das millionenschwere Fördersystem verkommt immer mehr zur Lotterie. Der Solar-Boom der vergangenen Jahre könnte verpuffen.
Das aktuelle Fördersystem erweist sich immer mehr als nicht treffsicher. Während viele vergebens auf staatliche Hilfen warten, verpuffen diese bei immer mehr Antragstellern, weil Handwerker, geeignete Netze und andere wichtige Komponenten fehlen. David Freudenthaler und Matthias Auer sprechen in dieser Folge darüber, woran es da genau hakt, ob wir unsere Klimaziele so überhaupt erreichen können und warum auch China ein gewichtiges Wörtchen mitredet.
Gast: Matthias Auer
Matthias Auer: Solar-Förderung: Es gibt so viel Geld wie nie, und niemand ist zufrieden
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Am 4. Februar wurde über den USA ein chinesischer Ballon vom US-Militär abgeschossen. Der Amerikaner glauben, es war ein Spionageballon - China sagt, wenig überzeugend: "Stimmt nicht, das war nur ein Wetterballon." Die Affäre gefährdet das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den USA und China. "Das ist wie im Kindergarten", sagt Fabian Kretschmer. "Bei den Chinesen ist alles immer die Schuld der anderen. Man hätte sich ja entschuldigen können dafür, dass der Ballon über US-Territorium geflogen ist." Kretschmer spricht darüber, wie China auf die US-Vorwürfe reagiert und wieso seit 14. Februar eine kleine Hoffnung auf Annäherung besteht.
Gast: Fabian Kretschmer
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Geeignete Immobilien und Wohnmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren gibt allerdings zu wenige. Und rund drei Viertel der Menschen zwischen 50 und 75 treffen keine Vorkehrungen, wo und wie sie im Alter wohnen und leben möchten. Können Menschen ab 60 in Zeiten von Pflegenotstand und steigenden Immobilienpreisen noch darauf vertrauen, gut versorgt zu werden? Wie kann man selbstständig und selbstbestimmt im Alter leben? Ist in Würde zu Altern, eine Frage des Geldes? Madlen Stottmeyer aus dem Wirtschaftsressort der „Presse“ im Gespräch über die veränderten Bedürfnisse am Wohnungsmarkt.
Gast: Madlen Stottmeyer
Mehr zum Thema: Das Alter erfordert ein anderes Wohnen von Madlen Stottmeyer
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In Deutschland laufen bereits Diskussionen, ob sich die Klimabewegung radikalisiert hat. Wie sieht das in Österreich aus? Welche Faktoren begünstigen eine Radikalisierung? Und was passiert dann? Darüber spricht in dieser Folge Innenpolitik-Redakteur Daniel Bischof.
Gast: Daniel Bischof
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Wie schaut es mit der Hilfe in den betroffenen Gebieten aus?
Gast:Duygu Özkan, Wieland Schneider
>>> Der Überlebenskampf der Bebenopfer in Syrien
>>> Wahlkampf zwischen Trümmern
>>> Kritik in der Türkei: Warnungen vor dem Erdbeben wurden nicht gehört
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Wegen hoher Inflation und zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit wird immer mehr Arbeit "schwarz" erledigt. Die in Österreich hohe Abgabenquote trägt ihr Zusätzliches dazu bei. Und trotzdem sind wir ein Musterschüler in Sachen Schattenwirtschaft. Wie geht das zusammen?
"Pfusch, das sind wir alle." Ein Gespräch zwischen David Freudenthaler und Aloysius Widmann aus der "Presse"-Wirtschaftsredaktion über die Ab- und Hintergründe der zunehmenden Schwarzarbeit. Zwischen nicht versteuerter Nachbarschaftshilfe, Pfusch am Bau und organisierter Kriminalität.
Gast: Aloysius Widmann
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Gast: Anita Engels
Wissenschaftliche Einordnung, Anregungen zum Thema Nachhaltigkeit so wie Fakten und Informationen rund ums Thema Klima finden Sie auf
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„In unserer digitalen Welt stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität wird, sondern wann“, sagt Michael Kolb, Vorstand der größten heimischen Kreditversicherung, Acredia.
Rund 1300 Führungskräfte aus 53 Ländern wurden bei der aktuellen PwC-Studie „Global Economic Crime and Fraud Survey 2022“ zum Thema Wirtschaftskriminalität befragt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Knapp die Hälfte der Unternehmen war in den letzten zwei Jahren wirtschaftskriminellen Handlungen ausgesetzt. Die Schadenssummen überstiegen bei jedem fünften großen Unternehmen die 50-Millionen-US-Dollar-Marke. Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektor waren weltweit am stärksten betroffen. Fast zwei Drittel der Unternehmen meldeten schwerwiegende Vorfälle. Die Palette der Betrugsszenarien ist breit gefächert. Neben Cyberkriminalität zählen Delikte durch Kunden sowie Veruntreuung durch Mitarbeiter zu den häufigsten Straftaten. Immer häufiger treten in den letzten Jahren neue Delikte im Bereich digitaler Plattformen, der ESG-Berichterstattung und innerhalb der Lieferketten auf.
KMU als Einfallstor für Betrüger
Welchen Betrugsrisiken österreichische Unternehmen ausgesetzt sind, hat eine Studie von Acredia aus dem Jahr 2022 ermittelt. Eine Umfrage unter rund 150 österreichischen Firmen brachte zu Tage, dass bei den wirtschaftskriminellen Delikten Zahlungsmittelbetrug (z.B. gefälschte Schecks) und zielgerichtete Hacker-Angriffe dominieren, gefolgt von Bestellerbetrug (z.B.: vermeintlicher Kunde bestellt Ware und holt sie ab), Fake President (z.B.: falsche Geschäftsführung weist Überweisung an), Verrat von Geschäftsgeheimnissen und Diebstahl. Dazu kommt die zunehmende Bedrohung durch den Einsatz neuer Technologien, die Kriminelle nutzen, um beispielsweise Stimme und Bild in Deepfake-Videos täuschend echt zu imitieren. Abgezielt wird – entgegen einem weit verbreiteten Glauben – nicht nur auf Großunternehmen. Gerade Klein- und Mittelbetriebe, die bei Schutzmaßnahmen schneller an organisatorische und finanzielle Grenzen stoßen, entpuppen sich als ideales Einfallstor für Betrüger, die große Unternehmen im Visier haben und von der Vernetzung der Firmen profitieren.
White Collar Crime: Schutz und Vorsorge
„In unserer digitalen Welt stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität wird, sondern wann“, sagt Michael Kolb, Vorstand der größten heimischen Kreditversicherung, Acredia. Davon gehen laut der von Acredia beauftragten Studie auch die Unternehmen aus. 86 Prozent der befragten Manager rechnen mit einem mittel- bis sehr großen Kriminalitätsrisiko. Zugleich gab nur jeder Dritte der befragten Betriebsverantwortlichen an, derzeit über eine entsprechende Versicherung zu verfügen. „Hier besteht ein großes Schutzvakuum, vor allem, wenn man bedenkt, wie rasant sich die Betrugsmethoden weiterentwickeln“, betont Kolb. Im „Presse“-Podcast beleuchtet er Betrugsvorfälle anhand konkreter Beispiele im Detail und erläutert, wie sich Unternehmen schützen und absichern können, um Schäden zu vermeiden bzw. in Grenzen zu halten.
Wirtschaftskriminalität und eCrime können jedes Unternehmen jederzeit treffen. Bei einem Beratungsgespräch informieren die Experten von Acredia ausführlich über mögliche Schutzmaßnahmen gegen Fake Presidents, Bestellerbetrug, Zahlungsumleitung, Phishing, u.v.m. Alle Standorte auf einen Blick finden Sie unter: www.acredia.at/kontakt
ACREDIA Trust
Mehr Informationen zu ACREDIA Trust finden Sie hier.
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