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50 Milliarden Franken bekommt die Credit Suisse von der Schweizer Nationalbank, um aus der aktuellen Krise zu finden. So konnte eine der 30 wichtigsten Banken der Welt vor dem Ruin gerettet werden. Auch wenn die Pleite der Silicon Valley Bank und die Turbulenzen der Credit Suisse nicht dirket miteinander zu tun haben, zeigen sie doch deutlich: Der Finanzmarkt beginnt auf die vielen Krisen der jüngsten Zeit zu reagieren. "Turbulenzen sind da leider nicht ganz zu verhindern", sagt Börsenexpertin Monika Rosen in dieser Folge.
Gast: Monika Rosen, Bankenexpertin
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Hans-Peter Doskozil hat bekommen, was er wollte: Die 160.000 Mitglieder der Partei werden befragt, wer künftig die SPÖ führen soll. Die bisherige Chefin und Ex-Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner oder der burgenländische Polizist und Landeshauptmann? Wohl nicht vor Ende Mai wird erst feststehen, wer das rote Match gewonnen hat.
Ruhe wird aber noch eine Weile nicht einkehren. Die Partei nimmt in Kauf, dass die Querelen in der Partei Einfluss auf die Landtagswahl in Salzburg am 23. April haben können. Peter Hacker sprach sogar davon, dass man so „den Salzburgern die Wahl versemmelt“ habe.
Gast: Oliver Pink, Die Presse
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Der Streit zwischen Moderator und Ex-Fußballer Gary Lineker und der britischen BBC ging groß durch die Medien: Der öffentlich-rechtliche Sender suspendierte Lineker, weil dieser sich auf Twitter kritisch über die Asylpolitik der britischen Regierung äußerte.
Mit einem Tweet über das umstrittene Asylgesetz der britischen Regierung hat der Starmoderator Gary Lineker eine Krise in der BBC ausgelöst. Er hatte die Rhetorik der konservativen Regierung mit der Sprache in "Deutschland in den 1930er Jahren" verglichen.
Die BBC warf dem Ex-Fußballstar daraufhin einen Bruch ihrer strikten Neutralitätsregeln vor und suspendierte ihn. Und das, obwohl Vorstandschef Richard Sharp und Generaldirektor Tim Davie sowieso schon eine Nähe zu den konservativen Tories nachgesagt wird.
Solidarität mir Lineker
Die große Solidarität, die Lineker auf Twitter und innerhalb der Sportredaktion der BBC zuteilwurde hat dafür gesorgt, dass am Wochenende Sendungspläne durcheinanderkamen, und Linekers Suspendierung schließlich wieder aufgehoben wurde. Kommenden Samstag kehrt der Moderator von "Match of the Day" auf die Bildschirme zurück, doch die Wogen gehen weiterhin hoch.
Wie und wozu dürfen Journalisten sich äußern? Wie umstritten ist die Asylpolitik der britischen Regierung tatsächlich? Und wie geht es mit der öffentlich-rechtlichen BBC überhaupt weiter? Thomas Vieregge aus dem Außenpolitik-Ressort der "Presse" und Senta Wintner aus dem Sport-Ressort der "Presse" im Gespräch.
Gast: Thomas Vieregge, Senta Wintner
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Gast: Beate Lammer, Gerhard Hofer, Die Presse
Beate Lammer: Banken retten oder Inflation bekämpfen? Beides wird schwierig
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Explodierende Kosten am Energie- und Rohstoffmarkt, die hohe Inflation und der akute Personalmangel belasten die Budgets der österreichischen Unternehmen enorm. Im Jahr 2022 ist die Zahl der Firmenpleiten gegenüber dem Vorjahr um mehr als die Hälfte gestiegen. Und für 2023 sind ähnliche Zahlen zu erwarten.
Zahlungsausfälle erhöhen Insolvenzrisiko
Warenkreditversicherung bringt Schutz
Informationen:
Zur Person:
Der Verein gegen Tierfabriken hat Missstände in einem Schlachthof in der Steiermark aufgedeckt. Doch wie sollte es in Schlachthöfen eigentlich zugehen? Sind wir Konsumenten, was Fleischproduktion betrifft, nicht auch etwas naiv?
Wie funktioniert die Massentierhaltung in Österreich? Wo werden eigentlich "glückliche" Hühner und Bio-Hühner geschlachtet? Welchen Gütesiegeln kann man noch trauen? Darüber sprechen in dieser Folge Essen-Trinken-Redakteurin Bernadette Bayrhammer und "Presse"-Praktikantin Lena Lafer
Gast: Bernadette Bayrhammer, Lena Lafer
Diese Folge wird präsentiert von Zumtobel.
Mehr zur Presse-JUBILÄUMSAKTION: 12 Monate um 7 Euro pro Monat (statt 14 Euro): diepresse.com/aboaktion
Derzeit tagt in Peking der nationale Volkskongress, bei dem die politischen Agenden der nächsten Jahre gesetzt werden. Erhöhte Ausgaben für das Militär und ein 5-prozentiges Wirtschaftswachstum: Beim Volkskongress nicken Parteidelegierte ab, was die Staats- und Parteiführung rund um Staatspräsident Xi Jingping längst hinter verschlossenen Türen beschlossen hat.
Den USA wird dabei vorgeworfen China zu unterdrücken, es wird vor „katastrophalen Konsequenzen“ gewarnt. Während China und die USA rhetorisch aufrüsten, sucht man die – zumindest wirtschaftliche – Nähe zu Europa. Doch gute Handelsbeziehungen stehen auch da auf dem Spiel: Uneinigkeit über den Ukraine-Krieg und Spionagevorwürfe trüben die Handelsbeziehungen. Das könnte auch die österreichische Wirtschaft direkt betreffen. Derzeit prüft ein Gremium, ob die Verwendung chinesischer Technologie von Huawei und ZTE für den Ausbau des Mobilfunknetzes verboten wird.
Ob und wie der Konflikt zwischen China und den USA weiter eskalieren könnte, und wie China auf ein eventuelles Verbot in Österreich reagiert, besprechen Fabian Kretschmer, China-Korrespondenten der „Presse“ und Marlies Eder aus dem Außenpolitik-Ressort der „Presse“.
Gast: Fabian Kretschmer, Marlies Eder
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Gast: Astrid Valek, Vorstandsmitglied im Finanzmarketingverband
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Ein fettes Minus von 9 Prozent für die SPÖ, ein Mini-Plus für die ÖVP hat die Wahl in Kärnten gebracht. Oliver Pink analysiert mit Anna Wallner das Ergebnis der Landtagswahl. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner will auf jeden Fall nicht weichen. "Sie will nicht aufgeben, sie will sich da nicht abschießen lassen", sagt Oliver Pink. Noch ist offen, welches Lager in der SPÖ sich durchsetzt. Und was tut die SPÖ jetzt, so kurz vor der Salzburger Landtagswahl am 23. April? Und wieso lagen die Meinungsforscher so daneben?
Gast: Oliver Pink, Die Presse
Rätselraten nach der Kärntner Umfragemisere
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2004 wurde das Konzept für ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) erstmalig von der „Global Compact Initiative“ der Vereinten Nationen eingeführt. Knapp 20 Jahre später sind die betrieblichen Standards Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zur Grundbedingung für wirtschaftliches Handeln avanciert. Von Unternehmen wird Nachhaltigkeit eingefordert, entsprechende Regelwerke der EU geben den Rahmen vor. Maßnahmen im Bereich von ESG müssen zudem dokumentiert werden. Berichtspflichten sollen für Transparenz sorgen und der Praxis des Greenwashings Einhalt gebieten. Aber auch nicht-berichtspflichtige Unternehmen werden um das Thema ESG nicht herumkommen – Kapitalmarkt, Kunden, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit belohnen „grüne“ Betriebe.
Für Betriebe jeder Größenordnung und Branche bedeutet dies eine Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen und die ökologischen und sozialen Folgen ihrer Geschäftsmodelle auf den Prüfstand zu stellen. Die Transformation hin zu einem in allen Aspekten nachhaltigen Handeln gilt als herausfordernder Prozess, der Zeit und Engagement in Anspruch nimmt. Strategische Anpassungen und die operative Umsetzung sind zudem mit Risiko behaftet. Unternehmen, die den Weg falsch oder zu spät gehen, drohen der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.
„ESG zu denken und zu leben soll zur Normalität werden“, sagt Risikoexpertin und Ökonomin Gudrun Meierschitz, Vorstand bei Acredia, dem österreichischen Marktführer im Bereich Kreditversicherung. Acredia prüft und bewertet Bonität und Stabilität von Unternehmen und hält Risiken im Auge, dazu zählt auch das Thema ESG. Im „Presse“-Podcast spricht Meierschitz über den Handlungsdruck von Unternehmen, präzisiert die geforderten Umstellungen und erläutert, warum sie optimistisch ist, dass die Nachhaltigkeitswende nun endlich gelingen wird.
Zur Person
Gudrun Meierschitz, Fachvorstand Claims & Collections, Finance, Information & Grading, Risk Management, Risk Underwriting
Die Ökonomin und Risikoexpertin arbeitet seit vielen Jahren für Österreichs größte Kreditversicherung, Acredia. Ab April 2013 war sie als Leiterin des Bereiches Risk Underwriting für nationale und internationale Kreditentscheidungen tätig. Seit 1. Juli 2017 ist Gudrun Meierschitz Vorstandsmitglied der ACREDIA Versicherung AG und zusätzlich Vorstandsmitglied der OeKB EH Beteiligungs- und Management.
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