
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
„Um einen effektiven Bodenschutz sicherzustellen, ist eine weitere Versiegelung der wertvollen Ressource Boden zu vermeiden.“ Dieser Satz stammt nicht aus dem aktuellen Klimabericht, sondern aus der Ära Schüssel I, man findet ihn in der „Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes“ aus dem Jahr 2002.
16 Fußballfelder pro Tag
Dabei sagt beispielsweise auch die aktuelle schwarz-grüne Bundesregierung, es sollten eigentlich nur mehr 2,5 Hektar Fläche pro Tag neu in Anspruch genommen werden. In den letzten drei Jahren waren es allerdings etwa 11 Hektar pro Tag, das entspricht einer Fläche von 16 Fußballfeldern. Gesetzliche Vorgaben dazu gibt es keine. Eine im Oktober 2021 von der damaligen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger angekündigte Bodenschutzstrategie liegt bis heute nicht vor.
Wie gefährlich ist der hohe Flächenverbrauch tatsächlich? Kann eine Klimaklage der Bodenversiegelung Grenzen setzen? Und wo sollen wir die vielen Solaranlagen hinstellen, die wir für die Energiewende brauchen? „Wenn wir saubere, grüne Energie wollen, dann müssen wir ihr auch Platz machen“, meint Matthias Auer, Redakteur für Energie und Umwelt, im Gespräch.
Gast: Matthias Auer
Matthias Auer: Zu viel Asphalt: Klimaklage gegen die Republik
Zur Klimaklage von Allrise
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast
Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter
Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
Der „Bare Minimum Monday“ sorgt derzeit für Applaus unter Fans und Kopfschütteln bei Arbeitgebern. Die Start-up-Gründerin Marisa Jo Mayes ruft darin via Tik-Tok-Video auf, im Job möglichst wenig Aufwand an einem Montag zu betreiben. Skurrilerweise, um dem „unentspannten“ Sonntag entgegenzuwirken.
Dabei ist die Kritik an der Arbeitswelt keine neue: Quiet Quitting, Workation, Downshifting sind alles Begriffe, die eines zum Ziel haben: die Work-Life-Balance neu zu definieren und mehr Freizeit zu schaffen. Zugunsten der Arbeitnehmer.
Aber ist das Arbeitsleben wirklich um so viel anstrengender geworden oder will die Generation Z, von der viele diesen Trends anhängen, einfach nicht mehr arbeiten? Darüber diskutieren wir in dieser Folge.
Gast: Esther Reiserer
Mehr zum Thema:>>> „Bare Minimum": Wir machen jetzt am Montag blau
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast
Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter
Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
Eigentlich war schon fix vereinbart, dass ab 2035 in der EU keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennermotor mehr zugelassen werden sollen. Der deutsche Verkehrsminister Volker Wissing hat es sich dann aber doch noch anders überlegt und eine Einigung rund um sogenannte E-Fuels als Bedingung eingefordert. „Die Frage ist, was wollte Deutschland?“, erklärt dazu Michael Laczynski aus dem Europa-Ressort der „Presse“. „Wenn da unausgesprochen die Idee mitgeschwungen ist, sich vom Verbrenner-Aus zu verabschieden, um später zu schauen, ob man nicht doch noch Benzin und Diesel verwenden könne, dann hat Deutschland absolut nicht bekommen, was es wollte.“
Taugen E-Fuels für den Individualverkehr?
E-Fuels sind synthetische Kraftstoffe aus Wasserstoff und CO₂. Anders als herkömmliche fossile Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel setzen sie keine zusätzlichen klimaschädlichen Gase frei. Der Einsatz von E-Fuels im Individualverkehr ist allerdings umstritten. Kritiker bemängeln, dass sie in der Schiff- und Luftfahrt dringender gebraucht und zudem sehr energieintensiv hergestellt werden. Unter dem Schlagwort der „Technologieneutralität“ öffnet sich die EU nicht gegenüber den CO₂-neutralen E-Fuels für PKW, sondern auch gegenüber mit Atomkraft erzeugtem Wasserstoff. Sind E-Fuels und der grüne Verbrennermotor tatsächlich die Zukunft des Individualverkehrs? Was bedeutet denn das Schlagwort „Technologieneutralität“? Und welche Implikationen hat Deutschlands Verhalten für die Entscheidungsprozesse der EU?
** Mehr zum Thema:**
Oliver Grimm, Wolfgang Böhm: Umstrittener Deal: Atomkraft rettet Verbrenner
Gast: Michael Laczinsky
An hoch gesteckten Zielsetzungen herrscht bei den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz kein Mangel. Bis zum Jahr 2030 will Österreich seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen decken, bis 2040 soll die Klimaneutralität erreicht werden. Der gemeinsame Nenner aller Bemühungen liegt in der Vision, zukünftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Zugleich sieht sich das Land mit den Aktionen einer Bewegung konfrontiert, die auf die Versäumnisse bei der Umsetzung hinweist und sich als „Letzte Generation“ auf internationale Stimmen wie jene von UN-Generalsekretär António Guterres beruft: „Wir brauchen Störung, um die Zerstörung zu beenden. 2023 ist ein Jahr der Abrechnung. Es muss ein Jahr sein, in dem sich das Klima grundlegend ändert.”
„Living the Future – for now and for future Generations“ lautet passend dazu der Leitspruch, den sich der TÜV AUSTRIA im Vorjahr zum 150-jährigen Bestandsjubiläum auf die Fahnen geheftet hat. Das 1872 in Wien als Dampfkesseluntersuchungs- und Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit (DUVG) gegründete Unternehmen ist heute mit mehr als 3200 Mitarbeitenden in über 30 Ländern als Prüf,- Inspektions- & Zertifizierungsdienstleister im Einsatz. Im „Presse"-Podcast unter dem Titel „A little less conversation, a little more action please“ erklärt CEO Stefan Haas das branchenübergreifende Naheverhältnis des TÜV AUSTRIA zu den gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsaspekten. Gesprochen wird unter anderem über den Stand der Dinge beim Ausbau der wichtigsten Erneuerbaren Energien, die „verständlichen Sorgen“ der Klimaaktivisten und darüber, was nicht nur ein Unternehmen wie der TÜV AUSTRIA, sondern auch jeder Einzelne zum Schutz der Umwelt beitragen kann.
„Nachgefragt: Viertel vor Haas" ist eine vierteljährliche Podcast-Reihe mit Christian Lenoble (Die Presse) im Gespräch mit TÜV AUSTRIA CEO Stefan Haas. Die nächsten Viertel vor Haas-Folgen hören Sie am 29.5., 18.9. und 27.11. | https://tuvaustria.com/viertelvorhaas
Zur Person
Literaturhinweis
Stories
Die Bäume
Verpuppt
Weitere spannende Bücher finden Sie auf morawa.at
Mit finanzieller Unterstützung von Morawa
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast
Die Empörung darüber, dass Johanna Mikl-Leitners ÖVP der FPÖ zur Macht verholfen hat, ist groß. Denn gerade die FPÖ Niederösterreich gilt als besonders radikal. Sie streift regelmäßig den rechten Rand des Verfassungsbogens. Vom Landeschef abwärts häufen sich Holocaust-Verharmlosung, Kontakte zu Neonazis und rassistische Aussagen. Klaus Knittelfelder erklärt, wieso Mikl-Leitner dennoch lieber mit der FPÖ eines Udo Landbauer koaliert als mit der SPÖ eines Sven Hergovich.
Gast: Klaus Knittelfelder, Die Presse
Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Im März jährt sich der Beginn von gleich drei Kriegen: 20 Jahre ist es her, seit die USA in den Irak mit Bodentruppen einmarschierten. Elf Jahre ist es her, seit die Luftangriffe der Nato zum Tod des Diktators Muammar al-Gaddafi führten. Und ebenfalls elf Jahre ist es her, seit der syrische Bürgerkrieg begann. In allen drei Kriegen haben die USA interveniert, ihre Ziele und Strategien verfolgt, drei Mal sind sie gescheitert. Warum? Und wie führt man Kriege heutzutage überhaupt? Darüber spricht „Presse"-Krisenexperte Wieland Schneider in dieser Folge.
Gast: Wieland Schneider
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast
Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter
Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
Die Pandemie ist vorbei, die Politik will jetzt nichts mehr von Maßnahmen, Strafen, Impfkampagnen und Kommissionen wissen. In Niederösterreich wird ein 30 Millionen schwerer Wiedergutmachungsfonds für Corona-Geschädigte ein, aus dem der Staat u.a. Corona-Strafen zurückbezahlen will.
Gast: Julia Wenzel, Die Presse
Köksal Baltaci:"Politische Entwicklungen": Warum das Corona-Gremium Gecko aufgelöst wird
Quergeschrieben von Rosemarie Schwaiger: Corona-Aufarbeitung: Keiner hat sich so schön gefürchtet wie wir
Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Die aktuellen Pläne und Maßnahmen sind nicht ausreichend, um den Klimawandel zu bekämpfen. Matthias Auer, Redakteur für Umwelt und Energie: „Aktuell steuert die Welt eher auf eine Erwärmung um die 2,7 Grad, knapp 3 Grad Celsius zu.“
Die derzeitigen Entwicklungen laufen auf eine Erderwärmung von 3,2 Grad bis zum Jahr 2100 hinaus. Das würde zu Dürren, Hungersnöten, eventuell Chaos und Kriegen führen. Ab einer Erwärmung um 5 Grad wäre die Erde unbewohnbar. Doch auch bei der Überschreitung des 1,5 Grad-Ziels könnte die Erwärmung schrittweise wieder reduziert werden, und zwar mithilfe sogenannter negativer Emissionstechnologie: „Man kann CO₂ im Industrieprozess bei der Abscheidung einfangen. Das ist sehr realistisch und gibt es bereits.“
Erwärmung schrittweise wieder reduzieren
Der Synthesebericht zeichnet ein ernüchterndes, aber kein hoffnungsloses Bild. Eine lebenswerte Zukunft für alle ist noch im Bereich des Möglichen und man weiß heute besser als je zuvor, was getan werden muss, um diese Zukunft möglich zu machen. Zentrale Forderung des Berichts ist auch eine raschere Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
In Form von „Was wäre, wenn“-Szenarien zeigt der Bericht des IPCC – des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)- welche Auswirkungen guter oder schlechter Klimaschutz in den kommenden Jahrzehnten hätte. Matthias Auer erklärt in dieser Folge, mit welchen Schäden und Folgen des Klimawandels die Welt allenfalls rechnen muss, woran es in Österreich fehlt und wieso der IPCC-Bericht ein diplomatischer Hochseilakt ist.
Gast: Matthias Auer
Matthias Auer: Die „Klima-Apokalypse“ ist (noch) vermeidbar
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast
Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter
Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
Gast: Madlen Stottmeyer
Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

25 Listeners

39 Listeners

36 Listeners

55 Listeners

16 Listeners

4 Listeners

7 Listeners

39 Listeners

11 Listeners

17 Listeners

3 Listeners

2 Listeners

6 Listeners

3 Listeners

8 Listeners