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Das ist der 30. und letzte Eintrag der "Corona Diaries" der "Presse". 30 Folgen sind in zehn Wochen entstanden. Diesmal geht es um die Salzburger Festspiele, die doch stattfinden, wenn auch deutlich kleiner und kürzer als bisher. Präsidentin Helga Rabl-Stadler erzählt in dieser Folge von den schwierigen Verhandlungen und Planungen für eine Festspielsaison im Ausnahmezustand. Sie gibt einen Einblick in das Programm der Festspiele und worauf sie sich am meisten freut und sagt, wie man gemeinsam trotzdem ein würdiges Jubiläum zum 100. Geburtstag ausrichten will. Sie wehrt sich gegen Angriffe aus dem deutschen Feuilleton - und verrät, wieso sie Worte wie "abgespecktes Festival" oder "Risikogruppe" nicht mehr hören kann. "Ich bin Mitglied der Risikogruppe und glaube ganz selbstbewusst, dass ich für die Festspiele kein Risiko, sondern eher eine Versicherung bin mit meinem Einsatz.“
Helga Rabl-Stadler im "Presse"-Print-Interview: https://www.diepresse.com/5816767/helga-rabl-stadler-wenn-wir-spielen-gibt-es-den-jedermann
Mehr "Presse"-Podcasts unter: https://www.diepresse.com/Podcast
Mehr Kultur und Festspiel-Nachrichten: https://www.diepresse.com/kultur
Kurt Scholz war in den 1990ern Wiener Stadtschulratspräsident, Restitutionsbeauftragter der Stadt Wien und später 16 Jahre lang Kolumnist der "Presse". Seit der Corona-Isolationswochen schreibt er wieder regelmäßig für die Zeitung. 30 Texte sind seit Mitte März unter dem Titel "Für Zeiten wie diese" erschienen. Mit Anna Wallner lässt er die vergangenen Wochen Revue passieren. Er spricht über die Philematologie, die Wissenschaft des Küssens, sein Schreiben in Coronazeiten und wie er zum Umgang mit Kultur- und Schulbetrieb in den vergangenen Wochen steht. Seine Kolumne wird er ab sofort ein Mal wöchentlich im Feuilleton der "Presse" schreiben.
Aktuelle Kolumnen von Kurt Scholz findet ihr hier: https://www.diepresse.com/5811235/es-ist-wieder-zeit-fur-fliegerbussis-und-pantoffelkusse ///
https://www.diepresse.com/5804550/coronamaske-statt-rosenkranz-das-entweihte-automobil ///
https://www.diepresse.com/5806175/seiltanzer-dressierte-huhner-und-der-mann-in-der-flasche ///
Die früheren Quergeschrieben-Kolumnen bis Mai 2017 von Kurt Scholz finden sich hier: https://www.diepresse.com/meinung/quergeschrieben/kurtscholz ///
In dieser Folge analysiert "Presse"-Innenpolitikexpertin Ulrike Weiser die aktuelle Streitfront zwischen dem türkisen Innenminister Karl Nehammer und dem roten Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Die Leiterin der "Presse am Sonntag" und stellvertretende Innenpolitik-Chefin blickt auch auf den anlaufenden Wahlkampf zur Wien-Wahl am 11. Oktober. Es geht auch um den Vorfall im Kleinwalsertal und die Position der Wiener Grünen in den kommenden Wochen.
Weitere "Presse"-Artikel zum Thema: https://www.diepresse.com/5816109/nehammer-und-hacker-ziemlich-beste-feinde
https://www.diepresse.com/5817677/volkspartei-gegen-das-rote-wien
Nehammer in der ZiB 2: https://www.diepresse.com/5816329/nehammer-in-der-zib-2-von-angeboten-die-man-nicht-ablehnen-kann
https://www.diepresse.com/5815888/ludwig-fordert-ordnungsruf-von-kurz-fur-nehammer
Gastkommentar von Peter Pelinka zum Thema: https://www.diepresse.com/5817349/wie-nehammer-die-spo-rettet
Mehr "Presse"-Podcasts findet ihr unter: https://www.diepresse.com/meinung/podcast
Am 15. Mai haben Österreichs Gastronomiebetriebe nach neuneinhalb Wochen wieder aufgesperrt. Noch am ersten, regnerischen Vormittag traf Anna Wallner den Autor und Gastronomieexperten Christian Seiler ("Alles Gute. Die Welt als Speisekarte", Echtzeit Verlag) auf Melange und Tee im Schwarzen Kameel unweit des Wiener Graben. Die beiden sprachen über die lange Pause für Wirtshäuser, Café und Restaurants und mit welchen Auflagen und Beschränkungen sie jetzt wieder öffnen. Was das für die Gäste bedeutet und wie die Esskultur in anderen Ländern damit zusammen passt. Japanische Sitznischen vermutlich ganz gut, Thailändische Garküchen eher weniger.
Zu Wort kommt auch gleich der Chef des Schwarzen Kameel, Peter Friese. Und er betont, wie wichtig es für ihn und die Mitarbeiter ist, wieder arbeiten zu dürfen und dass die Hilfe der Regierung, von Mieterlass bis Stundung der Sozialversicherungsbeiträge trügerisch ist. "Weil irgendwann müssen wir das alles zurückzahlen".
Mehr zur Wirtshaus-Öffnung findet ihr u.a. hier: https://www.diepresse.com/5814331/das-grosse-aufsperren-ein-kleiner-schritt-zur-normalitat
Und alle bisherigen Podcastfolgen hier: https://www.diepresse.com/meinung/podcast
Infos zu Abos: https://abo.diepresse.com/
Auch der Profisport in Österreich und der ganzen Welt steht seit Mitte März still. Am Wochenende nimmt immerhin die deutsche Bundesliga ihre Spiele wieder auf, wenn auch in leeren Stadien ohne Publikum. Am 2. Juni folgt die österreichische Bundesliga. In dieser Folge spricht Anna Wallner mit Markku Datler, dem Sport-Ressortleiter der "Presse". Er erzählt, wieso Geisterspiele im Fußball bisher als Strafe für die Mannschaft galt, dass man sich zumindest auf die Formel 1 in Spielberg im Juli freuen kann, aber sonst nicht mehr auf sportliche Großereignisse im Jahr 2020 hoffen sollte.
Mehr Infos zum Sport findet ihr auf der "Presse"-Homepage. https://www.diepresse.com/sport
Alle "Presse"-Podcasts" hier. https://www.diepresse.com/meinung/podcast
Katharina Mader ist Ökonomin und Assistenzprofessorin am Institut für Heterodoxe Ökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien und sie untersucht aktuell in einer Studie die Auswirkungen der Coronakrise auf Familien und die Rollenverteilung zwischen Vätern und Müttern. In dieser Folge zum Muttertag spricht sie mit Anna Wallner über die Folge von wochenlangem Home-Office, Kinderbetreuung und Home-Schooling. So haben Männer eher ein Büro in ihren eigenen vier Wänden, Frauen arbeiten dafür am Sofa, am Küchentisch, am Esstisch und betreuen daneben häufiger die Kinder. Frauen arbeiten öfter Teilzeit und machen mehr unbezahlte Arbeit, sind häufiger alleinerziehend und arbeiten öfter in systemerhaltenden Berufen. Wo liegen die Gefahren der aktuellen Situation und gibt es, bei all den Backlash-Sorgen, auch Vorteile von Home-Office und Distance Work und Learning? Schnitt und Musik: Georg Gfrerer.
>> An der WU-Studie "Belastungen im Alltag aufgrund Covid-19" von Katharina Mader kann man bis Montagnacht noch mitmachen. Dauer ca. 20 Minuten. Link zur Studie: https://survey.wu.ac.at/unpaidwwtf/index.php/696789?lang=de&fbclid=IwAR0Dp9qx1kSJuGxiYyz9FzuPpjE6KYrSbODC9moWP547BQIx9EgeDew5ivQ
>> Artikel im The Atlantic zum Thema: Corona ist ein Desaster für den Feminismus: https://www.theatlantic.com/international/archive/2020/03/feminism-womens-rights-coronavirus-covid19/608302/
>> "Presse"-Interview mit Katharina Mader: https://www.diepresse.com/5804979/unfaire-arbeitsteilung-in-home-office-familien
Schweden geht im Umgang mit dem Coronavirus einen anderen, international viel beachteten Weg. Geschäfte und Lokale sind offen, die Pflichtschulen auch, kaum jemand geht im öffentlichen Raum mit Maske. Christian Stichler ist ARD-Korrespondent in Stockholm und berichtet auch in der "Presse" und in der "Zeit im Bild" regelmäßig aus Schweden. In dieser Folge erzählt er Anna Wallner, wie die Schweden mit dem Virus umgehen und leben und wieso er selbst zwischendurch nicht an diesen Weg geglaubt hat. Hinweis: In der Einleitung ist davon die Rede, dass die Reproduktionszahl seit längerem unter 1,0 Prozent liegt, dabei wir diese Zahl nicht in Prozent gemessen. Die Zahl liegt unter 1,0 und aktuell bei 0,8. Wir bedauern den Fehler.
Den aktuellen Artikel von Christian Stichler in der "Presse" findet ihr hier: https://www.diepresse.com/5808836/nach-dem-lockdown-was-wir-von-schweden-lernen-konnen
Ältere Texte hier: https://www.diepresse.com/5800189/schweden-halt-an-sonderweg-fest-unser-system-funktioniert
Die Wienerin Philippa Galli ist Schauspielerin und macht als Pippa seit einigen Jahren Musik. Soeben hat sie ihre neue Single "Egal" veröffentlicht. In dieser Folge redet sie mit Anna Wallner über das Popgeschäft und Album veröffentlichen in Corona-Zeiten. Es geht um Gratis-Streams im Internet, die Single "Egal" mit Rapperin Nora Mazu, Dinge, auf die sie sich jetzt in der etwas freieren Zeit freut. Und Philippa Galli erzählt, wieso ihr Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek fast nach der vielen Kritik und Schelte aus der Kulturbranche zwischendurch fast ein bisschen leid getan hat.
In der Folge zu hören sind Pippas neue Single "Egal" (mit Nora Mazu) und "Dystopia". Zu hören unter anderem auf ihrer Webseite http://www.pippamusik.at/, auf YouTube oder Spotify. Wir durften ihre Lieder mit freundlicher Unterstützung der Künstlerin veröffentlichen.
Pippas neues Album erscheint am 3. September.
Schnitt und Mischung dieser Folge: Georg Gfrerer. Idee, Aufnahme, Moderation: Anna Wallner.
Mehr zum Thema lieferten dieser Tage einige Gastbeiträge in der "Presse". SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner schrieb: "Es braucht eine neue Solidarität in Österreich" . https://www.diepresse.com/5807157/es-braucht-eine-neue-solidaritat-fur-osterreich
Bernhard Görg fragt: "Kommt nun eine Renaissance der Sozialdemokratie?" https://www.diepresse.com/5807990/kommt-eine-renaissance-der-sozialdemokratie
Und Oliver Pink schreibt in seinem Leitartikel: "Die Konservativen, die neuen Sozialdemokraten". https://www.diepresse.com/5807157/es-braucht-eine-neue-solidaritat-fur-osterreich
Mehr zum 1. Mai in diesem Jahr und Berichte aus dem Karl-Marx-Hof findet ihr unter https://www.diepresse.com/innenpolitik
Audio-Snipet zum 1. Mai 2019: SPÖ. Produktion und Schnitt: Georg Gfrerer. Idee, Moderation: Anna Wallner. Fotos: Clemens Fabry.
Jetzt ist es fix: Zu Pfingsten geht es wieder los für Österreichs Hotels, am 29. Mai dürfen sie wieder aufsperren. Aber noch ist nicht klar, welche Touristen aus dem Ausland kommen dürfen. "Da zählt jeder Tag, was fehlt ist eine Vision", sagt Hotellerie-Präsidentin Michaela Reitterer in dieser Folge. Sie spricht über die neuen Bestimmungen zu Mundschutz bis Abstandsregeln und die Schwierigkeiten der Branche. Und: Der Tiroler Reiseveranstalter Ambros Gasser (https://www.asi-reisen.de/) erzählt, wieso sich er und seine Kollegen von der Regierung etwas im Stich gelassen fühlen. Der Tourismus wurde als erstes getroffen und wird am längsten darunter leiden. "Es wird wohl mindestens bis 2022 oder 2023 dauern bis wir wieder auf dem Niveau vor Corona sein wird", prognostiziert Michaela Reitterer die Zukunft für die Branche.
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