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In dieser Folge geht es um jene gut 13.000 Kinder und Jugendlichen, die fremdbetreut werden, also bei Pfegeeltern, in Jugendheimen oder SOS-Kinderdörfern leben. Sie waren und sind zum Teil immer noch von den Besuchseinschränkungen durch die Coronamaßnahmen betroffen – und leiden so wie ihre Familien oftmals besonders darunter, dass der Gerichtsalltag und der Fristenlauf jetzt wochenlang im Pausenmodus waren.
Margreth Tews ist eingetragene Mediatorin und Konflikthelferin in Familienangelegenheiten. Sie betreut seit 22 Jahren Familien in schwierigen Situationen, hat für „Die Presse“ einen Gastkommentar zum Thema geschrieben, in dem sie unter anderem ein Kontaktrecht auch für die fremdbetreuten Kinder fordert, den ihr hier lesen könnt. In dieser Folge spricht sie mit Anna Wallner über dieses Problem und was man dagegen tun kann.
Anlaufstellen bei Konflikten in der Familie und Hotlines für Kinder und Jugendliche: Hilfe und eine kostenlose Erstauskunft bei Familienkonflikten aller Art bieten, zB die Familien- und Krisenzentren der Stadt Wien, aber auch die Bezirksgerichte an ihren Amtstagen.
Wenn Kinder Hilfe und Unterstützung brauchen und uns zuhören, dann empfehle ich die kostenlose, rund um die Uhr erreichbare Beratungshotline von Rat auf Draht unter der Nummer 147 – oder in Wien die Einrichtungen der MA 11, der Jugendhilfe. Dort helfen euch Experten gerne weiter und eure Fragen bleiben anonym.
Informationen zu Beratungsstellen für Fragen von Familienkonflikten findet ihr unter: www.familienberatung.gv.at
Peter Schlenke ist Transfusionsspezialist und Teil des Medizinerteams, dem es am Grazer Universitätsklinikum gelungen ist, einen 36-jährigen Covid-19-Patienten zu heilen und zwar durch Antikörper eines bereits genesenen Patienten. Schlenke erzählt Anna Wallner in dieser Folge, wie das schon lange bekannte Verfahren mit Blutplasma funktioniert und welche Erkrankten für diese Therapie in Frage gekommen und wer überhaupt als Spender in Frage kommt.
Das Verfahren ersetzt natürlich kein Medikament, das jedem Covid-19-Patienten verabreicht werden kann und es ist schon gar keine Impfung, aber es ist zumindest ein kleiner Meilenstein und eine wichtige Nachricht vor allem für Patienten mit schweren Vorerkrankungen - und eigentlich auch eine schöne Neuigkeit für jene Patienten, die das Corona-Virus hinter sich gebracht haben. Die können jetzt nämlich denen, die noch mittendrin sind und eben besonders schwer davon getroffen werden, mit einer Blut-Plasma-Spende helfen.
Mehr dazu und zu anderen medizinischen Fragen rund um das Covid-19-Virus erfahren Sie hier unterhttps://www.diepresse.com/coronavirus
Felix Picher kennen manche als Friedrich Pendl, so nennt er sich auf Twitter. Im analogen Leben ist er Tankstellenpächter und er erzählt Anna Wallner in dieser Folge, welche Auswirkungen der ins Negative gefallene Ölpreis auf Tankstellenbetreiber und uns Kunden hat. Außerdem erzählt Hannes Loacker, Fondsmanger und Rohölexperte bei Raiffeisen Capital Management, wie es zu dem historischen Sinkflug des US-amerikanischen Ölpreises auf Minus 20 US-Dollar pro Barrell kam und was das für den Weltmarkt, aber auch uns Kunden bedeutet und welche Rolle die OPEC spielt, die Organisation Erdöl-exportierender Länder hat ja ihren Sitz in Wien. Eine Folge über den dramatischen gesunkenen Ölpreis. Schnitt und Produktion: Georg Gfrerer.
Doris Felber ist Mehrheitseigentümerin der Großbäckerei Felber. Seit Dienstag nach Ostern geistern zwei Videos der resoluten Unternehmerin und vierfachen Mutter durch das Internet. In einem skurrilen, aber witzigen ersten Video lud Frau Felber alle Heimwerker, die seit 14. April wieder in die Baumärkte dürfen, in ihre Bäckereifilialen - dort sollten sie sich eine Topfengolatsche nageln, einen Kornspitz schrauben und noch ein paar andere Dinge.
Weil das Internet bekanntlich kein Achtsamkeitsseminar ist, gab es für Frau Felber mit dem unüberhörbar starken niederösterreichischen Akzent auch viel Gelächter. Das hat die Unternehmerin kurz gekränkt, aber dann hat sie beschlossen, ein zweites Video zu machen und darin untergriffigen Postings wie „Die Frau ist nicht dicht“ sehr souverän und unterhaltsam zu kontern. Dafür erhielt sie viel Seiten Lob und Anerkennung.
In dieser Podcast-Folge erzählt Doris Felber über ihre Aktion für "Sotschial Media", die leider nicht so viel gebracht hat, wie gehofft. Warum sie glaubt, dass sich die Branche in diesem Jahr nicht mehr erfängt und wieso es bei ihren "durchaus kritischen" vier Kindern fast „zu viel“ Interesse am familiären Bäckerbetrieb gibt. Und dann hat sie seufzend gelacht. Lachen kann die Frau Felber auch in der aktuellen Lage noch sehr gut…
Philipp Maderthaner wird gern als "Rising Star" der Kampagnenbranche bezeichnet und gilt als Vertrauter von Kanzler Sebastian Kurz. Dabei hat er sich im Herbst von der Politik abgewandt und will sich jetzt eher in den Dienst von Unternehmen stellen mit seiner Business Gladiator GmbH. Dieser Tage fiel sein Name wieder öfter im Zusammenhang mit der vom Roten Kreuz finanzierten und von der Regierung mitfinanzierten Stopp-Corona-App und -Kampagne. Gegenüber Anna Wallner nimmt er offen Stellung zum Vorwurf der unter anderem von den Neos kam, er habe als ehemaliger Kurz-Berater die Rot-Kreuz-Kampagne (neben dem Grünen Kampagnen-Profi Martin Radjaby-Rasset und Jung von Matt) gemacht und sei von der Regierung bevorzugt worden. Außerdem erzählt er, was er Unternehmen jetzt in der Coronakrise rät und sag: "Wenn wir nicht daran glauben würden, dass alles wieder gut wird, frage ich mich, warum hauen wir uns jetzt ins Zeug? Wir müssen dran glauben.
Für Corinna Milborn, der Informationsdirektorin der ProSiebenSat1 Puls4-Sendergruppe und Moderatorin auf Puls4 und Puls24, hat sich der Alltag während der Coronakrise doch deutlich verändert. Bis vor wenigen Tagen wurden die Interviews via Skype geführt, jetzt werden die Gäste - mit dem vorgeschriebenen Abstand - wieder ins Studio geladen. In diesem Corona-Tagebuch-Eintrag erzählt sie von der Arbeit in neuen Zeiten, beurteilt die Arbeit der Regierung und der Medien und verrät, was sie als neue, fixe Autorin der Österreich-Seiten der "Zeit" so vor hat. Redaktion und Moderation: Anna Wallner; Produktion und Musik: Georg Gfrerer.
Köksal Baltaci ist in der "Presse" seit Jahren für die Gesundheitsberichterstattung zuständig und seit einigen Wochen zum Covid-19-Experten der "Presse" geworden. Anna Wallner hat ihn in der Redaktion getroffen und mit ihm über seinen journalistischen Alltag in der Corona-Zeit geredet und wie er seine Gesprächspartner und Themen auswählt. Außerdem berichtet er darüber, was ihn in den vergangenen vier Wochen bei der Recherche zum Covid-19-Virus am meisten überrascht hat, was er von der Sora-Studie hält, die in der Vorwoche präsentiert wurde und wie er zu den Lockerungen steht, die seit 14. April gelten. Ein Gespräch aus der "Presse"-Werkstatt.
Autorin Harriet Köhler hatte offenbar eine Vorahnung oder einfach ein gutes Händchen: Schon im Herbst 2019 hat sie das Buch zur aktuellen Stunde geschrieben und zwar „Die Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben“
Auch wenn nach Ostern ganz langsam kleine Lockerungen im Alltag mit dem Coronavirus beginnen sollen und etwa kleine Geschäfte aufsperren dürfen, muss der Großteil von uns bis zumindest Ende April weiterhin vor allem zu Hause zu bleiben.
Deshalb kann eine Gebrauchsanweisung fürs gepflegte Daheimbleiben eine wertvolle Lektüre sein, vor allem auch zu diesem Stay-at-home-Ostern. In dieser Osterfolge erzählt Harriet Köhler, was sie nach ihrer Recherche für den "Urlaub daheim" empfiehlt. Sie verrät, wieso es schön sein kann, einfache Dinge wie eine Paradeissauce immer wieder zuzubereiten und zu perfektionieren und was wir uns von den Zimmerreisen von Xavier de Maistre aus dem späten 18. Jahrhundert abschauen können.
Buch: "Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben" (Piper Verlag, 2019, 208 Seiten)
Mehr Infos zur "Presse" und "Presse am Sonntag" und Aboangeboten https://abo.diepresse.com/?_ga=2.248894919.1718119473.1589389005-1845276820.1571819704
Auch die Restaurants haben seit Mitte März geschlossen, was manche Betriebe vor schwierige Probleme stellt.Drei Freunde haben sich deshalb schon bald nach Bekanntgabe der strengen Corona-Maßnahmen zusammen getan hat, um eine Soforthilfe für Restaurants, Beisln und Buschenschanks auf die Beine zu stellen. Zwei von ihnen, die Strategieberaterin Nina Mohimi und Konstantin Jakabb, Managing Director der Kreativagentur Virtue erklären in dieser Folge Idee und Konzept von "Vorfreude kaufen", ihrer Webseite auf der man leicht Gutscheine von über 100 gastronomischen Betrieben für die Zeit nach der Corona-Krise kaufen kann - und so dazu beiträgt, dass beim Lieblingswirten auch jetzt Cash hereinkommt. Mittlerweile sind dadurch 200.000 Euro zusammengekommen. Der dritte in ihrem Bundes ist Art Director Sebastian Hofer. Mehr zur Soforthilfeaktion findet ihr auch in diesem "Presse"-Artikel.
Viele Betriebe haben offen und auf einen Gassenverkauf umgestellt oder stellen zu, z.B. das Mochi in der Praterstraße, das Steirereck oder der Taubenkobel.
Unterstützt wird die Soforthilfe von Organics bei Red Bull, der Handelsmarke Metro und Pernod Ricard. Mehr Infos unter: https://www.vorfreude.kaufen/
Einem ähnlichen Prinzip folgt https://www.zusammen-leiwand.at/
und die Aktion Danke Bosna vom Wiener Würstelstand von Mike Lanner und Stefan Sengl im 8. Bezirk, hier kann man Wiener Corona Helden und Heldinnen eine oder mehrere Bosna spendieren und damit Danke sagen: https://dankebosna.at/
Der Wiener Datenschutzexperte und Universitätsprofessor Nikolaus Forgó ist besorgt über die juristischen Folgewirkungen der Covid-19-Krise. Darüber schreibt er auch in einem Gastkommentar der "Presse"
Dieser Corona-Tagebuch-Eintrag kommt von ihm, mit Anna Wallner sprach er über datenschutzrechtliche Bedenken der Corona-Apps, die unsere Bewegungen tracken sollen und die Sinnhaftigkeit von rasch gezimmerten Erlässen. Er sagt aber auch: "Juristisch ist diese Zeit extrem spannend - und man kommt viel zum Denken."
https://www.diepresse.com/5796147/fruhlingshaft-1-oder-grundrechte-sind-kein-schonwettershyprogramm.
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