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In der Nacht auf Dienstag dringen israelische Bodentruppen in das Grenzgebiet im Süden des Libanon ein, es folgenschwere Gefechte, der Iran droht in den Konflikt einzutreten. Die Uno warnt vor einer humanitären Katastrophe in der Region. Kommt es jetzt zum viel gefürchteten Flächenbrand im Nahen Osten?
Christian Ultsch, Ressortleiter der Außenpolitik der „Presse“, analysiert in dieser Folge, welche Strategie Israel mit der Offensive im Libanon verfolgt, was passiert, wenn der Iran in den Konflikt eingreift und welche Auswirkungen eine Eskalation im Nahen Osten auf die humanitäre Lage vor Ort und auf Europa hätte.
Gast: Christian Ultsch „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
>>> Israels Angriff auf die Hisbollah ist legitim, aber riskant
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Gast: Elisabeth Hofer, Klaus Knittelfelder
FPÖ will regieren: Das blaue Verhandlungsteam dürfte schon stehen
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Gast: Florian Asamer
Liveticker zur Nationaratswahl
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Gast: Klaus Knittelfelder, Elisabeth Hofer, Julia Wenzel und Oliver Pink
"Presse"-Interview mit Andreas Babler
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Immer noch überdurchschnittlich hohe Preise, steigende Arbeitslosenzahlen und Unternehmen, die Werke schließen müssen, weil sie es sich nicht mehr leisten können, in Österreich zu produzieren. Österreichs Wirtschaft stottert massiv und droht das zweite Jahr in Folge in einer Rezession zu versinken. Die Prognosen verheißen nichts Gutes, und sie werden immer schlechter.
Jakob Zirm, Chef des „Presse“-Wirtschaftsressorts und David Freudenthaler besprechen, wie Österreich da wieder rauskommen kann. „Die Kosten für unternehmerisches Handeln müssen wieder reduziert werden“, sagt Zirm – ansonsten werde Österreich weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Der Staat könne zwar Impulse setzen, muss gleichzeitig aber auf penibel seine Ausgaben schauen.
Warum alle Parteien davon sprechen, Bürokratie abbauen zu wollen, es aber noch niemand getan hat, wieso Keynes in Österreich sehr „österreichisch“ interpretiert wird und warum auch eine dogmatische Schuldenbremse wie in Deutschland in Krisenzeiten nicht zielführend ist.
Und: Warum steckt Österreichs Wirtschaft eigentlich in einer noch tieferen Krise als die Deutsche?
Gast: Jakob Zirm, "Presse"-Wirtschaftsredaktion
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Senta Wintner aus dem Sportressort der „Presse“ erklärt in dieser Folge, wieso es gerade im Fußballstadion immer wieder zu Gewalt kommt, wie andere Ligen das Problem in den Griff bekommen haben und warum Strafen und Verbote alleine keine ausreichende Lösung sind.
Gast: Senta Wintner, „Die Presse“
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Es ist keine leichte Ausgangssituation für die Grünen im heurigen Nationalratswahlkampf. Für die Zusammenarbeit mit der ÖVP hat es bei der Stammwählerschaft immer wieder Kritik gegeben, jetzt müssen sie von der Regierungsbank aus um die Stimmen von Wählerinnen und Wählern kämpfen. Spielt ihnen die Hochwasserkatastrophe der vergangenen Wochen dabei in die Hände? War die monothematische Kampagne rund ums Thema Klimaschutz die richtige Entscheidung?
Elisabeth Hofer aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ analysiert in dieser Folge, wie sich die Grünen in den letzten fünf Jahren als Regierungspartei geschlagen haben, wie sie in den Umfragen gerade dastehen und wie es nach der Wahl für sie weitergehen könnte.
Gast: Elisabeth Hofer, „Die Presse“
**Mehr zum Thema: **
>>> Werner Kogler: „Die ÖVP hat sich am eigenen Schmäh infiziert“
Die Bevölkerung wird immer älter, gleichzeitig ist unser Gesundheitssystem mit einer immer stärkeren Überlastung konfrontiert. Die Pflege älterer und hilfsbedürftiger Menschen in ihrem Zuhause ist wichtig. Doch die 24-Stunden-Betreuung leidet unter mangelnder Förderung, steigenden Kosten und Personalmangel. Sie wird selbst zunehmend zum Pflegefall. Bricht die 24-Stunden-Betreuung zusammen, droht rund 32.000 Patienten die Unterversorgung. Es besteht akuter Handlungsbedarf.
Die Umfragen sagen den Neos und ihrer Parteichefin Beate Meinl-Reisinger am Wahlsonntag Chancen auf Platz 4 mit zehn Prizent voraus. Aber wofür steht die Partei? Haben die Neos Fehler gemacht? Wer könnte in der Partei künftig eine wichtige Rolle spielen?
Gast: Julia Wenzel
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COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronische Lungenerkrankung, die zu dauerhaften Lungenschäden und einer schrittweisen Verschlechterung der Lungenfunktion führt. Obwohl es weltweit als die dritthäufigste Todesursache gilt und man allein in Österreich von rund 500.000 Betroffenen ausgeht, ist die Krankheit weitgehend unbekannt.
Über die Ursachen, die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten sprechen Arschang Valipour, Arzt und Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie in der Klinik Floridsdorf, und Marcus Dietmayer, Franchise Head Immunology & Country Trade Head Austria bei dem Pharmaunternehmen Sanofi.
Symptome und Risiken von COPD
Husten, Schleimbildung, Atemnot – das sind die häufigsten Symptome von COPD. Diese Beschwerden schränken die Betroffenen stark ein und machen selbst einfache Tätigkeiten wie Treppensteigen oder Einkaufen zur Herausforderung. Zudem leiden viele unter Erschöpfung, Schlafstörungen sowie Ängsten und Depressionen, was die Lebensqualität weiter belastet.
Ein besonderes Risiko bei COPD sind die sogenannten Exazerbationen – plötzliche Verschlechterungen der Symptome, oft ausgelöst durch Infektionen oder Luftverschmutzung. Solche Phasen können die Lungenfunktion stark beeinträchtigen und eine medizinische Behandlung erforderlich machen. Schwere Exazerbationen führen oft zu Krankenhausaufenthalten und erhöhen das Risiko weiterer Verschlechterungen und einer höheren Sterblichkeit.
Genetische Veranlagung und Umwelteinflüsse als Ursachen
COPD entsteht durch das Zusammenspiel von genetischen Veranlagungen und schädlichen Umwelteinflüssen wie Rauchen, Luftverschmutzung und Schadstoffen am Arbeitsplatz. Diese Faktoren greifen die Lunge an und führen zu einer zunehmenden Verengung der Atemwege, wodurch das Atmen immer schwerer wird.
Um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, ist es entscheidend, frühzeitig zu handeln und Risikofaktoren wie Rauchen zu vermeiden. Nur so kann die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.
Zu den Gesprächspartnern
Arschang Valipour ist Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie, Klinik Floridsdorf, Wien und Leiter des Karl-Landsteiner-Instituts für Lungenforschung und Pneumologische Onkologie.
Marcus Dietmayer ist Franchise Head Immunology & Country Trade Head Austria bei dem Pharmaunternehmen Sanofi.
Informationen
Auf der Website der Österreichische Lungenunion finden Sie umfassende Informationen zur Vorbeugung und Bewältigung von Atemwegserkrankungen wie etwa COPD. Auch die Plattform COPDAktiv widmet sich u.a. der Prävention sowie dem aktiven Leben mit dieser Lungenerkrankung.
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