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Gäste: Anneliese Rohrer spricht mit Florian Asamer, Stefan Apfl, Birgit Fenderl, Oliver Pink, Peter Rabl, Christian Ultsch und Eva Weissenberger
Es ist kein Zufall, dass dieser Podcast nicht nur zwei Tage vor dem eigentlichen runden Geburtstag von Anneliese Rohrer erscheint, sondern auch exakt eine Woche vor der Nationalratswahl. Denn die Frau Doktor Rohrer liebt Wahlsonntage und Wahlkampfzeiten. Weil da niemand verletzt wird oder stirbt, es aber trotzdem spannend ist. Also begehen wir mit diesem unendlichen Podcast den 80. Geburtstag von Rohrer am 24. September. Wobei, richtig unendlich ist er natürlich nicht, aber mit drei Stunden 28 Minuten hat er eine mehr als stattliche Länge. Für diesen Podcast muss man sich Zeit nehmen.
Moderation: Anna Wallner
Zur Bezeichnung "Gish Gallop" auf Wikipedia
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Der Klimawandel war, trotz Hitzesommer, die längste Zeit kein großes Thema im heurigen Wahlkampf - zumindest bis das Hochwasser kam. Doch welche Vorschläge und Ideen haben die einzelnen Parlamentsparteien eigentlich, wenn es um Klima- und Bodenschutz, Klimawandelanpassung und die Erreichung der Klimaziele geht?
Matthias Auer, Christine Mayrhofer und Teresa Wirth analysieren in dieser Folge von "Der letzte Aufguss", dem Klima-Podcast der "Presse" die Wahlprogramme der Parlamentsparteien im Detail, und geben einen Überblick, was in der nächsten Legislaturperiode passieren könnte.
Redaktion: Michael Auer, Anja Drechsler, Christine Mayrhofer, Teresa Wirth
Zu weiteren Folgen und Infos rund "Der letzte Aufguss"!
Nach den großflächigen Überschwemmungen stehen viele Menschen in Österreich vor großen finanziellen Schäden. Einige hoffen, zumindest ein bisschen etwas von der Versicherung zurückzubekommen. Doch so einfach ist das nicht. Was man versichern kann, was nicht und was es jetzt eigentlich braucht, das erklärt Arif Kaya von der Wiener Arbeiterkammer in dieser Folge.
Gast: Arif Kaya, Arbeiterkammer Wien
Mehr dazu:
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„Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sehr glücklich ist darüber“, sagt „Presse“-EU-Korrespondent Oliver Grimm über das neue Aufgabenprofil von Noch-ÖVP-Finanzminister Magnus Brunner. Dieser soll in Brüssel künftig die Migrationsagenden für die Europäische Union managen – „ein eigentlich unlösbares Problem“, sagt Grimm im Gespräch mit David Freudenthaler.
Nicht ganz uneigennützig hat ÖVP-Bundeskanzler seinen Finanzminister im Sommer für einen ehrwerten Job als EU-Kommissar nominiert. Ein parteiinterner Konkurrent um die künftige Führung der Volkspartei sei damit aus dem Weg geräumt, gleichzeitig erhoffte sich auch Brunner selbst, durch einen angesehenen Kommissars-Posten weiter Renommee zu gewinnen. Am liebsten hätte er sich auf EU-Ebene künftig um Kapitalmarkt-Angelegenheiten gekümmert, sagte er im Vorfeld in Interviews. Doch es sollte ganz anders kommen: Als Kommissar für Inneres und Migration hat er in Zukunft die undankbare Aufgabe, die jüngst beschlossenen Asyl und Migrations-Reformen auf EU-Ebene umzusetzen.
**Boomerang für ÖVP: Brunner „kein ferngesteuerter Erfüllungsgehilfe“
Für die ÖVP könne sich die Besetzung Brunners noch zu einem strategischen Dilemma auswachsen, so Grimm: „Wenn Bundeskanzler Nehammer glaubt, er könne Brunner als Erfüllungsgehilfen nach Brüssel schicken, der dort ferngesteuert umsetzt, was aus Wien vorgegeben wird, hat er sich ordentlich getäuscht.“ Gleichzeitig müsse Brunner aufpassen, „dass er nicht zur politischen Geisel einer selbstbewussten und gut organisierten Beamtenschaft in Brüssel wird.“
Gast: Oliver Grimm, EU-Korrespondent der "Presse" aus Brüssel
Ein undankbares Ressort für Magnus Brunner
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Mit dem Hochwasser der vergangenen Tage ist auch ein politischer Begriff wieder in aller Munde: Die Renaturierung. Bedeutet Renaturierung nun mehr Hochwasserschutz oder sogar den Rückbau von Hochwasserschutz?
Helmut Habersack, Leiter des Instituts für Wasserbau an der Universität Boku, erklärt in dieser Folge, welche Missverständnisse es rund um den Begriff Renaturierung gibt, wie ein ideales Zusammenspiel zwischen technischem und natürlichem Hochwasserschutz aussieht, und welche Maßnahmen im städtischen Gebiet funktionieren.
Gast: Helmut Habersack, Universität für Bodenkultur
Klimawandel und extreme Wetterereignisse:Grund ist der Wasserkreislauf
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Hochwasser und Starkregen halten weiterhin den Osten des Landes in Atem, vor allem Einsatzkräfte von Bundesheer bis Feuerwehr. „Presse“ -Redakteur und Feuerwehrmann Gernot Rohrhofer berichtet von seinen Eindrücken aus Hadersdorf am Kampf, den Herausforderungen, die sich dort stellen, und welche Stimmung unter den Einsatzkräften herrscht.
Gast: Gernot Rohrhofer, „Die Presse“
>> So entwickeln sich die Pegelstände
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Es ist kein leichter Wahlkampf für Andreas Babler und die SPÖ. Anstelle von Vermögenssteuern, Transformationsfonds und Kindergrundsicherung sind in Interviews und Medienberichten immer noch parteiinterne Kritik und Querschüsse aus den eigenen Reihen Thema. Kann man mit so einem Wahlkampf Bundeskanzler werden?
Julia Wenzel aus dem Innenpolitik-Ressort der „Presse“ berichtet in dieser Folge von persönlichen Eindrücken aus dem Wahlkampf, analysiert Programm und Wahlkampf-Performance von Partei und Spitzenkandidat und erklärt, warum man Umfragewerte vor einer Wahl nicht überbewerten sollte.
Gast: Julia Wenzel, „Die Presse“
Andreas Babler: "Ein Sparpaket wird es mit uns nicht geben"
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Ab Montag könnte es schwierig an den österreichisch-deutschen Grenzen werden. Das Nachbarland hat angekündigt, die Grenzen rigoroser zu kontrollieren. Asylwerber, die über Österreich nach Deutschland kommen, sollen in Zukunft einfach nach Österreich „zurückgepusht“ werden. So die Idee. Warum das in der Praxis nicht funktionieren wird, was ab Montag passiert und warum Europas Staaten immer noch nicht fähig sind, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Gast: Wolfgang Böhm, "Die Presse"
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Tausende dezentrale Erzeugungsanlagen, Speicher und vor allem die alles verbindenden Netze sind nötig, um die Energiewende erfolgreich zu meistern. Bis zum Jahr 2030 müssen laut Planungen der Elektrizitätsbranche etwa 40.000 Kilometer an neuen Leitungen, 12.000 neue Trafo-Stationen und 200 neue Umspannwerke errichtet werden. Das verursacht Gesamtkosten von rund 18 Milliarden Euro. Bei der Finanzierung der Energiewende sind etablierte Geldgeber wie Banken oder Versicherungen, aber auch der Kapitalmarkt gefragt. Welche Rahmenbedingungen es braucht, damit alle Strukturmaßnahmen rechtzeitig fertig werden, diskutierte Jakob Zirm, Wirtschaftsressortleiter der „Presse“, mit Michael Höllerer, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, und Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark.
Ein guter Teil des grünen Stroms geht verloren, da die Stromnetze darauf nicht ausgelegt sind. Martin Graf kennt das Problem aus der Steiermark: „Wer Ja zum Öko-Strom sagt, muss auch Ja zum Netzausbau sagen. Diesen Satz verwende ich seit einer Dekade.“ In der Steiermark gingen im vergangenen Jahr etwa 15.000 neue PV-Anlagen mit einer Leistung von 300 Megawatt ans Netz, was der doppelten Kapazität eines Donaukraftwerks entspricht.
Finanzinstitute als Treiber der Energieinfrastruktur:
Information:
Dass TV-Duelle im US-Wahlkampf wahlentscheidend sein können, weiß man bereits seit 1960, als John F. Kennedy seinen demokratischen Kontrahenten Richard Nixon vor laufender Kamera vorführte und so einen souveränen Wahlsieg einfuhr. Welche Bedeutung derlei Duelle immer noch haben, zeigte der desaströse Auftritt von Joe Biden im Juni, der ihm letztlich seine Kandidatur um eine erneute Präsidentschaft kostete.
Beim Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump in der Nacht auf Mittwoch schenkten sich die beiden nichts. Wirklich gut war aber keiner der beiden, analysiert „Presse“-US-Korrespondentin Elisabeth Postl im Gespräch mit David Freudenthaler. Warum Donald Trump mehrere Male die Fassung verlor, Kamala Harris womöglich trotzdem auf die falsche Strategie setzt und wieso man sich von guten US-Wirtschaftsdaten nicht täuschen lassen sollte.
Gast: Elisabeth Postl, US-Korrespondentin "Die Presse"
Moderation: David Freudenthaler
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Credits: ABC News
Die größten Lügen der TV-Debatte zwischen Trump und Harris
TV-Debatte: Kamala Harris bringt Donald Trump auf die Palme
TV-Duelle um die US-Präsidentschaft: Von Nixons Bartschatten bis zu Bidens Aussetzer
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