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Hanna Molden hat eine lange Geschichte mit dem Forum Alpbach. Die 84-Jährige ist die Witwe von Fritz Molden und Schwägerin von Alpbach-Gründer Otto Molden. Anna Wallner hat sie in ihrem Haus besucht. Wie erlebt sie nach all den Jahrzehnten das Forum, was fehlt ihr und was sollte wiederbelebt werden?
Und: Wir ziehen dieses Mal sehr persönlich Bilanz. In einem Gespräch erzählen Anna Wallner und Eva Winroither, wie sie das Forum heuer erlebt haben.
„Was in Alpbach wichtig ist“ ist ein Kongresspodcast: Es erscheint ab 21. August 2024 jeden Tag um 17 Uhr auf der „Presse“-Webseite, in der App auf Apple, Spotify, YouTube und allen gängigen Podcatchern.
Schreiben Sie uns! Wir freuen uns auf Feedback und Kritik unter [email protected]
Der Presse-Podcast aus Alpbach wird unterstützt von der Erste Group.
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Alpbach ist im Umgang mit Nobelpreisträgern durchaus geübt. Joseph Stieglitz ist längst so etwas wie ein Stammgast, der jedes Jahr kommt. Diesmal war Physik-Nobelpreisträger Anton Zeilinger da. Er hatte am Mittwochabend einen sehr entspannten und für viele beeindruckenden Auftritt beim Forum. Im Gespräch mit dem französischen Mathematiker Cédric Villani stellte er sein neues Buch „Einsteins Spuk“ vor. Und wer wollte konnte sich eines seiner Bücher signieren lassen.
Nicht persönlich vor Ort kommen die Parteichefs von ÖVP, FPÖ und SPÖ. Sie haben ihre Teilnahme an der ersten „Elefantenrunde“ vor der Wahl für ORF III nie zu- oder abgesagt und schicken jeder eine Frau als Vertretung: Verfassungsministerin Karoline Edtstadler vertritt Karl Nehammer, Nationalratsabgeordnete Susanne Fürst Herbert Kickls und Abgeordnete Julia Herr Andreas Babler. Nur Beate Meinl-Reisinger und Werner Kogler kommen selbst dabei. So wird die von ORF III-Chefredakteurin Lou-Lorenz Dittlbacher moderierte Runde, die am Freitag um 9 Uhr in Alpbach stattfindet (und um 20.15 Uhr auf ORF III zu sehen sein wird) mit Sicherheit die weiblichste Runde der Spitzenkandidatinnen dieses Wahlkampfs (oder jedes Wahlkampfs bisher).
Dazu passt, dass seit kurzem der scharfzüngige austro-amerikanische Journalist Matthew Karnitschig in Alpbach ist. Der Chef-Europakorrespondent von „Politico“ in Berlin hat sich nach dem Wirecard-Skandal der Causa Egisto Ott besonders viel mit dem russischen Einfluss auf Österreich beschäftigt. Derzeit blickt er aber vor allem Richtung USA. Er nennt die Wahl im November "die wichtigste unseres Lebens" und sagt, warum die ÖVP eine starke Mitverantwortung für Österreichs kaputte Beziehung zu Russland trägt.
Links:
von Matthew Karnitschnig: "Putin’s next coup"
**Hörtipps: **
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Ana Simic ist CEO der AI- und Digitalisierungsagentur „Engage" und leitet die vier Panels über Künstliche Intelligenz, die seit Sonntag beim Forum stattfinden. Sie zieht mit Eva Winroither Bilanz.
Schriftsteller Karl-Markus Gauss war auch in Alpbach und las aus seinem Essay „Wie sieht der Osten den Westen“, der im neuen Essayband „22 Lessons from Europe“ erscheint, der am Montag in Alpbach präsentiert wurde.
Der Ökonom Thomas Wieser und Johanna Mair, die Professorin für Organisationswissenschaften an der Hertie School Berlin, haben auf Einladung der Erste Stiftung und mit Unterstützung von Christian Seiler diesen Band herausgebracht.
Texte beigesteuert haben etwa Ivan Krastev, Philipp Blom, Tim Judah, Stefan Lehne, Annamaria Lusardi und die frühere Außenministerin Ursula Plassnik.
Am Dienstag zog zum vierten Mal in Folge die Pride Parade, organisiert von der Initiativgruppe Alpbach Wien, durch den Ort, um auf die zunehmende Bedrohung für queere Menschen durch aktuelle rechtspopulistische Bewegungen aufmerksam zu machen. Und wo wird dieses Jahr noch getanzt? Genau, in der Garage des einzigen Supermarkts im Ort.
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Diesmal dreht sich alles um die Europäische Union, ihre Stabilität, aber auch ihren Ausbau. Gleich zu Beginn hat etwa die Politikerin Sylvie Goulard bei einem Panel zum Thema „How the EU should get things right“ ein paar sehr düstere Ansagen für die Union, sollte sie nicht lernen, mit einer Stimme zu sprechen. Die ehemalige dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt erzählt, wie sich die Begeisterung für die EU in ihrem Land geändert hat.
Moldawien und Montenegro fiebern ihrem EU-Beitritt entgegen. Wobei die moldawische Vizepremierministerin für Europäische Integration, Cristina Gherasimov, sogar eine Flasche moldawischen Wein verwettet. Worauf? Das hören Sie am besten selbst.
Außerdem machen junge Alpbacher während des Forums gute Geschäfte und Thomas Seifert trifft den montenegrischen Präsidenten, Jakov Milatovic.
Tipp:
Die Aufnahme findet im Flora-Heiss-Rogger-Saal statt von 9-10.30 Uhr.
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Tipp: Kommen Sie zu unserem Live-Podcast:
Sie präsentieren in Alpbach ihren gemeinsamen Essayband "22 Lessons from Europe", in Kooperation mit der Erste Stiftung.
Wer vorbei kommt, erhält einen Mittagssnack in sogenannten „Brown Bags“, daher auch der Name der Veranstaltung. Wer es nicht live schafft, kann das Gespräch am Samstag, den 31. August hier nachhören.
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Samstagnachmittag wurden in Alpbach die „Europe in the World Days“ eröffnet und zwar mit ein paar außenpolitischen Kapazundern, die über die Rolle Europas in der Welt reden im Vergleich zu USA, China, Indien und Afrika. An der Seite von Andreas Treichl waren US-Vizeaußenminister James O’Brien, die EU-Abgeordnete der FDP Svenja Hahn, der ehemalige EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der deutsche Ex-Außenminister Joschka Fischer und der einstige Obama-Berater und Wirtschaftsvisionär Nipun Mehta. Treichl rief bei der Eröffung: "I would love to see the EU rocking" und wünschte sich, dass die USA in diesem Herbst "weiter in die richtige Richtung geht".
In dieser Folge erklären wir, wie die Seminare und Labs genau funktionieren. Das Forum hat sich selbst vorgenommen, dass die Arbeitssessions nicht ins Leere laufen oder an der Ortsgrenze von Alpbach verpuffen sollen, sondern das ganze Jahr weiter entwickelt werden.
Eva Winroither hat sich deswegen angesehen, wie die deutsche Stadt Mannheim sich seit drei Jahren in einem der Labs an ihrer grünen Zukunft arbeitet.
Thomas Seifert hat den Militär- und Ukraineexperten Franz-Stefan Gady getroffen. Der saß jetzt zwei Tage im Lab zur Europäischen Souveränität in Sicherheit und Verteidigung und wir wollten von ihm wissen, was er da für sich mitnehmen konnte und haben ihn um seine Einschätzung zum jüngsten militärischen Vorstoß der Ukraine auf Kursk gebeten.
Wir laden auch dieses Jahr zum „Talk auf der Alm“ und zwar am Dienstag, den 27. August. Dort diskutiert Michael Köttritsch, Leiter des Karriereressorts mit Klaus von Moltke, dem Geschäftsführer der BMW Group Werk Steyr
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In Alpbach wartet in diesen Tagen beinah an jeder Ecke eine Überraschung, wie das Sound-Zelt vor der Dorfkirche, in dem der Musiker Benny Omerzell sitzt und Besucher einlädt mit Flöten, Percussionsinstrumenten oder Melodikas Töne zu produzieren. Er komponiert dann daraus ein 15 Minuten langes Stück, das am Samstag (24. August) im Rahmen des großen Dorf-Events (ab 18:30 Uhr im Ortszentrum) uraufgeführt wird.
Wir treffen in dieser Folge außerdem den Mindfullness-Experten Jamie Bristow, der u.a. Abgeordneten des britischen Parlaments Meditation beigebracht hat und sich oft die Frage gefallen lassen muss, warum die Briten trotzdem für den Brexit gestimmt haben, und besuchen einige Labs. Wir reden mit dem gebürtigen Dänen und Unternehmer Søren Obling, der sich um das österreichische Pensionssystem sorgt und uns erklärt, wo wir uns etwas von Dänemark abschauen könnten. Und wir lernen, wie man nur mit Papier kommunizieren kann und wofür das gut ist.
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Alpbach ist viel mehr als ein isolierter Kongress in den Bergen. Hier treffen zwei Wochen lang zum Teil weitgereiste Städter auf ein uriges Tiroler Dorfleben. Dass das nicht immer ohne Reibung funktioniert, ist klar. Doch manchmal entstehen daraus die schönsten Zusammenkünfte. Oder wie nimmt man im Ort das Forum wahr? Etwa Einblick gibt in dieser Episode Margret Margreiter vom Haus Sonnenhof und Haus Hubertus, die seit Jahren Stipendiatinnen und Stipendiaten beherbergt und das Forum seit Jahrzehnten begleitet.
"Moment of Truth" heißt das diesjährige Programm. Aber was ist, wenn die Wahrheit für jeden anders aussieht? Im Food for Though-Track können Forumsteilnehmer eine Stunde zu Diskussionen einladen, die sonst am Forum vielleicht keinen Platz finden. Und das wird fleißig genutzt. Vor allem von den Stipendiatinnen und Stipendiaten.
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Wir starten mit einer kleinen Verspätung ins Forum. Das EFA dauert wie immer volle vierzehn Tage, wir senden aber auch dieses Jahr nur zehn Folgen. Das heißt also: Das Forum ist bereits im Gange, in Alpbach wird also bereits seit Samstag diskutiert, an Lösungen für die Zukunft gearbeitet - und eben auch gesungen. Ab jetzt sind wir dabei, hören zu und senden für Sie!
Zum fünften Mal sendet „Die Presse“ einen täglichen Podcast vom Europäischen Forum Alpbach. Anna Wallner, Eva Winroither und Thomas Seifert liefern ein Kongressjournal zum Hören.
Schon seit 2020 begleitet „Die Presse“ die längste Tagung, den größten Kongress des Landes, das Europäische Forum Alpbach, akustisch. Und zwar genauso für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort wie auch für jene, die diesmal nicht selbst dabei sind und nachhören wollen, was sie verpasst haben.
„Was in Alpbach wichtig ist“ – so heißt der tägliche Kongress-Podcast aus dem Tiroler Bergdorf. Im Mittelpunkt stehen auch diesmal wieder die spannendsten Visionärinnen und Visionäre, die das Forum besuchen. In jeder Folge wird eine Person über ihre Vision sprechen und uns erklären, wie man Europa verändern und zu einem besseren Ort machen kann. Außerdem treffen sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus der ganzen Welt anreisen, mitten im Ortsgeschehen und fragen sie, warum sie hier sind.
Erstmals dabei ist dieses Jahr auch Thomas Seifert, langjähriger Chefredakteur der „Wiener Zeitung“ und des neuen Magazins „European Voices“, auch er wird mit Mikrofon und Kopfhörern ausschwärmen und aus Alpbach berichten.
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