
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
Hohe Lohnkosten und steigende Energiepreise sowie eine durch Golden Plating verschärfte Bürokratie bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Industriestandorts.
Ob die Industrie in Europa noch eine Zukunft hat, diskutierte Eva Komarek im Expertentalk der „Presse“ mit hochrangigen Vertretern der österreichischen Industrie:
Stefan Pierer, CEO der Pierer Mobility AG und Präsident der IV Oberösterreich,
Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG und Vizepräsident der IV Oberösterreich, sowie
Kari Ochsner, Präsident der IV Niederösterreich und Leiter des Familienunternehmens Ochsner Wärmepumpen in fünfter Generation.
„Die Arbeitskosten sind zu hoch, die Energiekosten explodieren und die Regulatorik aus der EU wird in Österreich zusätzlich verschärft, was der Industrie das Leben noch schwerer macht“, erklärt Herbert Eibensteiner. „Diese drei Faktoren sind toxisch für den Standort Österreich. Die Regulierungen müssen reduziert und die Kosten gesenkt werden. Die Politik hat zahlreiche Möglichkeiten, um diese Abwärtsspirale zu stoppen.“
Ochsner hebt hervor, dass freier Handel für alle von Vorteil ist und so wenig wie möglich eingeschränkt werden sollte: „Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken, statt uns nach außen zu isolieren. Forschung und Innovation sind entscheidend, denn hier überholen uns die USA und China rasant. Das sind ernst zu nehmende Alarmsignale.“
Information: Dieser Inhalt wurde von der „Presse“-Redaktion in Unabhängigkeit gestaltet. Er ist mit finanzieller Unterstützung der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) möglich geworden.
Alle Artikel der Serie „Zukunft Industriestandort Oberösterreich“
Zum allerersten Mal wird die FPÖ den zweitwichtigsten Posten der Republik besetzen: Walter Rosenkranz will sich am Donnerstag zum Nationalratspräsidenten wählen lassen.
Rosenkranz versteht sich selbst als „Parteisoldat“ der FPÖ und springt stets dort ein, wo ihn seine Partei braucht. 2022 wurde er so zum FPÖ-Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl. 17,7 Prozent der Stimmen waren jedoch ein mäßiger Erfolg. Der ehemalige Burschenschafter ist „klar im ideologisch rechten Eck der Partei verankert“, sagt „Presse“-Innenpolitik-Redakteurin Julia Wenzel im Gespräch mit David Freudenthaler. Gleichzeitig werde er aber über die Parteigrenzen hinweg als „netter Kerl mit Handschlagqualität“ geschätzt.
Wer ist dieser Walter Rosenkranz und warum hat FPÖ-Chef Herbert Kickl für ihn sogar Norbert Hofer in die burgenländische Wüste geschickt?
Gast: Julia Wenzel, "Presse"-Innenpolitik
Walter Rosenkranz: Einer aus der alten Honoratiorenpartei
Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Was braucht es, um Innovationen in die richtigen Bahnen zu lenken und nachhaltigen Nutzen für die Gesellschaft zu schaffen? Diese Frage beantwortet Stefan Haas, CEO des TÜV Austria, Österreichs einzigem Technischen Überwachungs-Verein [TÜV], im „Presse“-Podcast.
Die Erfolgsgeschichte der Menschheit begann vor 1,5 Millionen Jahren mit einer Erfindung: dem Faustkeil. Dieses Werkzeug planmäßig fertigen zu können, das unterschied den Urmenschen von seinen affenähnlichen Vorfahren. Als eine der bahnbrechenden Innovationen ging rund 3200 v. Chr. das Rad in die Historie ein. Kurzum: Innovationen sind keine Erfindung der Neuzeit, wiewohl der Begriff erst seit 1915 im Rechtschreibduden geführt wird. Es gab sie schon immer. Verändert hat sich in den letzten Jahrzehnten bloß das Tempo bei der Abfolge jener Erneuerungen, die die Menschheit bewegen. Beispielhaft für den Aspekt der zunehmenden Geschwindigkeit steht eines der jüngsten Innovationsthemen: Quanten-Computing, das die Vorteile von Quantenmechaniken nutzt, soll künftig im Zusammenspiel mit Anwendungen der künstlichen Intelligenz komplexe Probleme lösen, die klassische Computer oder Supercomputer nicht oder nicht schnell genug lösen können.
Verantwortungsvolle Innovationen durch Überwachung
„Wenn Innovationen nicht nur der Profitmaximierung von einzelnen Unternehmen dienen sollen und es vielmehr darum geht, einen positiven Mehrwert für die Gesellschaft sicherzustellen, dann bedarf es bei technischen Entwicklungen einer laufenden Überwachung“, sagt Stefan Haas, CEO des TÜV Austria, dem einzigen Technischen Überwachungs-Verein (TÜV) in Österreich. Regularien, die im Sinne des gesellschaftlichen Nutzens gestaltet sind, verfolgen demnach einen übergeordneten Zweck. Besonders deutlich wird das aktuell beim Thema der künstlichen Intelligenz. Die am 1. August 2024 in Kraft getretene europäische Verordnung („EU AI Act“) zielt darauf ab, die verantwortungsvolle Entwicklung und Verwendung von KI in der EU zu fördern. Kritische Anwendungen im Bereich der Industrie, also überall dort, wo es um hohe Risiken für Mensch, Umwelt, Datensicherheit und nicht zuletzt Wirtschaftlichkeit geht, werden künftig prüfpflichtig. Am TÜV Austria hat man, gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität Linz, mit „Trusted AI“ bereits das weltweit erste Zertifizierungsschema für Machine Learning entwickelt. „Wir stiften Nutzen für die Wirtschaft und die Gesellschaft, indem wir Innovationen absichern und beim weiteren Ausbau und der Kommerzialisierung sicherer Machine-Learning-Applikationen unterstützend wirken“, so Haas.
Im „Presse“-Podcast erläutert der Vorstandsvorsitzende des TÜV Austria, was es braucht, um Innovationen in die richtigen Bahnen zu lenken und so einen nachhaltigen Wert für die Gesellschaft zu generieren.
„Nachgefragt: Viertel vor Haas“ ist eine vierteljährliche Podcast-Reihe mit Christian Lenoble („Die Presse“) im Gespräch mit TÜV-AUSTRIA-CEO Stefan Haas. Alle Folgen:
Viertel vor Haas #1: Nachhaltigkeit
Viertel vor Haas #2: Künstliche Intelligenz
Viertel vor Haas #3: Cybersecurity
Viertel vor Haas #4 E-Mobility
Viertel vor Haas #5 CSRD
tuvaustria.com/viertelvorhaas
Zur Person:
Ein Jahr nach dem Beginn des Untergangs des Immobilienkonzerns Signa zeigt sich, dass viele Vorgänge noch im Dunkeln liegen. So wirft ein Interventionsbrief von Ex-Signa-Aufsichtsratvorsitzendem Alfred Gusenbauer an den Chef der Finanzmarktaufsicht, Helmut Ettl, Fragen auf. In dem Schriftstück vom 18. September 2023 hatte er sich über das Verhalten der Europäischen Zentralbank (EZB), der obersten europäischen Bankenaufsicht, beschwert und gehofft, für die Signa mehr rausschlagen zu können. Schon im Sommer 2023 hatte auch Signa-Gründe René Benko in einer E-Mail-Erinnerung notiert: „EZB über Ettl angehen.“ „Presse“-Wirtschaftsreporterin Madlen Stottmeyer und die Investigativplattform Follow the Money haben monatelang recherchiert, was mit dem Brief passiert ist und wie die Europäische Zentralbank (EZB) damit umgegangen ist.
Doch die EZB schützt ihre Akten und ist nicht bereit, mehr über die Vorgänge vor mehr als einem Jahr preiszugeben. Madlen Stottmeyer ist zu Gast in dieser Podcastfolge und sagt: „Wir stehen ein Jahr nach Signa und es ist einfach noch nichts aufgeklärt worden. Das ist ein Problem.“ Sie erklärt den Inhalt des Briefes und ordnet die Rolle der EZB in dieser Sache ein und liefert gleich noch ein Update in der Signa-Insolvenz. Und sie sagt: „Menschen, die die Regeln nicht einhalten, schaffen sich einen Wettbewerbsvorteil und wenn der Staat das nicht in den Griff bekommt, dann ist das schädlich für den Standort Österreich.“
Gast: Madlen Stottmeyer, Wirtschaftsredakteurin "Die Presse"
Madlen Stottmeyer: Gusenbauers Signa-Brief und die geheime Verschlussakte der EZB
Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Die ESG-Prinzipien sind längst ein fester Bestandteil der Immobilienbranche. Im vierten ESG-Finanztalk der UniCredit Bank Austria diskutieren Mary-Ann Hayes, ESG-Expertin im Firmenkundenbereich der UniCredit Bank Austria, und Günter Hofbauer, Leiter des kommerziellen Immobiliengeschäfts der UniCredit Bank Austria, mit „Presse“-Redakteur Michael Köttritsch über die aktuellen Herausforderungen und Chancen, die sich für Unternehmen aller Branchen ergeben.
Der Umgang mit Klimarisiken nimmt bei der Errichtung, Sanierung und Finanzierung von Immobilien eine immer größere Bedeutung ein. Dies gilt insbesondere für gewerblich genutzte Objekte, egal ob sie vom Unternehmen selbst genutzt oder vermietet werden. „Wenn man bedenkt, dass rund 40 Prozent der CO2-Emissionen auf Gebäude entfallen, ist das Erreichen der Klimaziele im Green Deal bis zum Jahr 2050 maßgeblich vom Immobiliensektor abhängig“, betont Mary-Ann Hayes. Immobilienentwickler und Eigentümer sind gleichermaßen gefordert, Lösungen zu entwickeln.
Erste Schritte sind getan: Sowohl Immobilien-Developer als auch Eigentümer oder Mieter legen zunehmend Wert auf Energieeffizienz, CO2-Emissionen und Flächenverbrauch bei Neubauten. Doch Hayes sieht noch einen weiteren Wandel: „Die Bewertung der Lage von Immobilien verändert sich.“ Objekte in städtischen Gebieten punkten durch kurze Wege und eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr, was sie deutlich nachhaltiger macht als Immobilien in peripheren Lagen.
Mehr als eine Vorschrift: Eigenverantwortung als Schlüssel
Nachhaltigkeit geht über bloße Regulierungen und bankenseitige Vorgaben hinaus. Günter Hofbauer unterstreicht die Eigenverantwortung der Eigentümer: „Es geht nicht allein um gesetzliche Vorgaben, sondern auch darum, die Chancen nachhaltiger Projekte zu erkennen.“ Für ihn steht fest: Die langfristige Werthaltigkeit von Immobilien hängt stark davon ab, wie proaktiv man mit Nachhaltigkeitsrisiken umgeht. Diese beeinflussen nicht nur den Wert der Immobilie, sondern auch das Kreditrisiko – ein zentraler Punkt für die Finanzierung.
Auf den ersten Blick mag nachhaltiges Bauen kostenintensiv erscheinen, aber langfristig zahlt es sich aus. „Spätere Anpassungen an die Taxonomie-Konformität könnten ein Objekt noch teurer machen“, erklärt Hayes. Zudem gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, die die Investitionskosten reduzieren können. Aber das allein reicht nicht: Die Bank bewertet auch, wie Immobilienunternehmen mit sozialen und ethischen Standards umgehen, etwa in Bezug auf Arbeitssicherheit auf Baustellen oder Transparenz bei Vergaberichtlinien und Ausschreibungen.
Chancen ergreifen: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
In einer Zeit, in der die Anforderungen an Nachhaltigkeit immer strenger werden, liegt ein echter Wettbewerbsvorteil in der proaktiven Umsetzung von ESG-Maßnahmen. Eigentümer und Entwickler, die frühzeitig auf nachhaltige Lösungen setzen, sichern nicht nur den Wert ihrer Immobilien, sondern positionieren sich auch besser im Markt. Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wie schnell sich die Branche und Unternehmen auf diese Veränderungen einstellen.
Information - Informieren Sie sich hier über das ESG-Angebot für Unternehmen der UniCredit Bank Austria.
Mehr zur ESG-Finanztalk-Reihe:
Teil 1 - ESG aus volkswirtschaftlicher Sicht
Teil 2 - Die Welt der Finanzierung baut sich um
Teil 3 - ESG-Reality-Check: Wo stehen Unternehmen derzeit?
Gast: Sebastian Enskat, Direktor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wien, die hier Multilateraler Dialog KAS heißt
Die AfD steht auf der sogenannten Links-Rechts-Skala einen Tick weiter rechts als die FPÖ und das hat vor allem mit ihrer Wirtschaftspolitik zu tun. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von drei Salzburger Forschern, die sich im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung die beiden rechtspopulistischen Parteien genauer angesehen haben.
Studie von Eric Miklin, Martin Dolezal und Reinhard Heinisch "Nicht gleich, aber sehr ähnlich"
Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Gast: Elisabeth Postl, US-Korrespondentin "Die Presse"
Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
Gast: Monika Rosen, Finanz- und Börsenexpertin
Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort.
Gast: Rosa Schmidt-Vierthaler
Einen Tag vor der Nationalratswahl, am 28. September, war die Astrosendung „Blick in die Sterne“ zum ersten Mal im ORF zu sehen. In Zukunft soll die Sendung einmal im Monat am Sonntagnachmittag laufen und Moderatorin Sasa Schwarzjirg an der Seite der Astro-Expertin Lori Haberkorn über Planetenkonstellationen und Sternzeichen sprechen. Zu Gast sind stets zwei Prominente. Doch die Sendung wird seit der Erstausstrahlung hart kritisiert, von Wissenschaftlern und u.a. Astrophysikern der Universität Wien, aber auch intern von der Wissenschaftsredaktion des ORF. Die hat sich mit einem Brief an Programmchefin Stefanie Groiss-Horowitz gewandt. Der ORF wird hier vor allem dafür gerügt, seinem Bildungsauftrag mit solchen pseudowissenschaftlichen Inhalten nicht gerecht zu werden und die Wissenschaftsskepsis im Land zu erhöhen.
Wir sprechen im Podcast mit „Presse“-TV-Kritikerin Rosa Schmidt-Vierthaler. Sie ordnet die Debatte ein und erklärt, wieso die Sendung wirklich problematisch ist und der Vergleich mit Gerda Rogers und ihrer Radiosendung unzulässig ist.
„Sterne stehen gut“: ORF hält an Astroshow fest
Alle Presse-Podcasts gibts jetzt gebündelt auf [YouTube] /(https://www.youtube.com/@DiePressePodcasts) Abonnieren Sie uns dort.
Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
In Österreich stehen viele vor der Herausforderung, ihre finanziellen Entscheidungen richtig zu treffen, sei es bei Investitionen, Veranlagungen oder der Altersvorsorge. Um richtige Entscheidungen treffen zu können, ist ein gewisses Maß an Wissen, die sogenannte Finanzbildung nötig. Wie es darum bei den Österreichern bestellt ist und weshalb ein solider Umgang mit Geld, Zinsen, Wertpapieren und Gedanken um die finanzielle Vorsorge wichtig sind, diskutierte „Presse“-Redakteur Michael Köttritsch mit Gerda Holzinger-Burgstaller, CEO & Finanzvorständin Erste Bank Österreich, und Erich Kirchler, Wirtschaftspsychologe an der Universität Wien.
Frühe Finanzbildung als Grundstein für verantwortungsvollen Geldumgang
Der Erstkontakt mit Geld erfolgt oft im Kindesalter. Viele Kinder erkennen schnell: Taschengeld ist begrenzt. Insofern ist es wichtig, bereits in frühen Jahren im Kreis der Familie über Geld zu sprechen und den Umgang damit zu üben, planen und sparen zu lernen.„Es ist ratsam sich Sparziele zu setzen. Sparen fällt leichter. Als Jugendliche habe ich auf ganz spezielle Schuhe gespart und es war ein großartiges Gefühl, als ich sie mir endlich kaufen konnte.“, meint Holzinger-Burgstaller. Dieser Lernprozess ist der Beginn einer umfassenden Finanzbildung.
Konservative Anlagemuster und weitverbreitete Mythen
Österreicher agieren in finanziellen Angelegenheiten meist konservativ und passiv. Anlageformen wie Girokonto und Sparbuch sind weit verbreitet, doch das Investieren in Wertpapiere bleibt vielen fremd. Es stellt sich die Frage, weshalb die Menschen so zögerlich sind, wenn es um das Investieren, wie etwa in Wertpapiere geht. „Einerseits ist es der Glaube, dass man für das Thema Fachwissen braucht“, weiß Holzinger-Burgstaller, „Das ist eine der großen Hürden, die Menschen vom Investieren abhält. Egal wieviel man verdient, sollte man dafür Sorgen, dass sich ein Teil des Geldes von selbst vermehrt. Zudem hält sich der Mythos, dass es sehr große Geldbeträge braucht um zu investieren. Das ist aber bereits ab 50 oder 100 Euro pro Monat sehr sinnvoll.“
Insgesamt wurden in Österreich erhebliche Fortschritte in der Finanzbildung erzielt. Deshalb würde sich die Bankerin wünschen, dass das Geldleben zu einem Lifestylethema wird und es cool ist, sich damit auseinanderzusetzen. Finanzplanung ist Selbstfürsorge und finanzielle Unabhängigkeit fühlt sich für jeden gut an. „Wir lernen den Umgang mit Geld in erster Linie zu Hause“, erklärt Kirchler. „Die Gewohnheiten sind oft so, wie die der Eltern oder Großeltern waren. Über Geld spricht man nicht, an der Börse zockt man nicht. Und das, obwohl sich die Welt verändert hat.“
Information: Das Gespräch fand auf Einladung der „Presse“ statt und wurde finanziell unterstützt von der Erste Group.
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

25 Listeners

40 Listeners

36 Listeners

56 Listeners

16 Listeners

4 Listeners

7 Listeners

39 Listeners

11 Listeners

18 Listeners

3 Listeners

2 Listeners

6 Listeners

3 Listeners

8 Listeners