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Aufzeichnung der Veranstaltung vom 12.03.2026 – Rückenschmerzen sind für Millionen Menschen Alltag – und oft beginnt eine endlose Odyssee aus Arztbesuchen, Spritzen und kurzfristigen Lösungen. Doch was, wenn es einen anderen Weg gibt? Der Physiotherapeut und Osteopath Albert Jakob zeigt, warum viele Behandlungen nur Symptome bekämpfen – und wie Sie Ihren Rücken wirklich verstehen lernen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung und einem klaren Blick auf den Menschen als Ganzes erklärt er, wie nachhaltige Entlastung möglich wird – ganz ohne Operation. Ein Gespräch über Ursachen statt Symptome, über falsche Therapieansätze – und über einen Weg, der tatsächlich zu einem schmerzfreien Leben führen kann.
Was passiert hinter den Kulissen des Bundestages, wenn Kameras und Mikrofone ausgeschaltet sind? Wie werden Entscheidungen getroffen? Und wie leicht macht es der Bundestag seinen Abgeordneten, sich selbst zu bevorteilen? Warum gelingt es selbst neuen Parteien nicht, das System aus Lobbyismus und Korruption zu umgehen? Über diese und viele weitere Fragen haben Joana Cotar und Ulrike Guérot gesprochen.
Sicherheitspolitik dominiert die Debatten – doch was, wenn sie in die Irre führt? Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick warnt im Gespräch mit Markus J. Karsten vor einem neuen Militarismus, der Politik, Medien und Gesellschaft durchzieht. Er kritisiert die Rhetorik der Alarmbereitschaft, entlarvt Mythen aktueller Bedrohungsszenarien und zeigt, warum Deutschland wieder zur Stimme des Friedens werden muss. Eine Einladung zum Nachdenken – jenseits von Aufrüstung, Angst und Automatismen.
Die globale Ordnung, wie wir sie kennen, gerät ins Wanken. Während westliche Staaten weiterhin an etablierten Machtstrukturen festhalten, fordern immer mehr Länder des Globalen Südens Mitsprache, Gerechtigkeit und ein Ende wirtschaftlicher Abhängigkeiten. Im Gespräch mit Markus J. Karsten analysiert Patrick Kaczmarczyk die Ursachen dieser historischen Verschiebung. Er zeigt, wie wirtschaftliche Ungleichgewichte, marktliberale Dogmen und geopolitische Interessen über Jahrzehnte ein fragiles System geschaffen haben – und warum dieses nun zunehmend unter Druck gerät. Was bedeutet dieser Wandel für Europa, für Deutschland und für die Zukunft der internationalen Politik? Stehen wir vor einer neuen multipolaren Welt – oder vor einem Rückfall in globale Unsicherheit? Ein Gespräch über Macht, Interessen und die Zukunft der Weltordnung.
Die junge Generation gilt als passiv, angepasst und unpolitisch. Doch dieser Eindruck täuscht. Unter der Oberfläche wächst eine neue Kraft heran – kritisch, wach und bereit, alte Strukturen infrage zu stellen. Simon Hoffmann erklärt, warum die Jugend mehr ist als nur eine Generation im Wartestand Sie ist der Motor gesellschaftlicher Veränderung. In seinem Manifest analysiert er den Generationenkonflikt, die Ursachen der Entfremdung – und die Vision einer neuen Zukunft. Warum fühlt sich die Jugend überhört? Was treibt ihren Widerstand an? Und welche Rolle wird sie in den kommenden gesellschaftlichen Umbrüchen spielen?
Was passiert im Bundestag, wenn die Kameras ausgeschaltet sind? Wie entstehen politische Entscheidungen wirklich – und welche Rolle spielen Fraktionszwang, Privilegien und Machtkalkül? Joana Cotar war fast acht Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages – zunächst für die AfD, später fraktionslos. In ihrem Buch und im Gespräch mit Markus J. Karsten gibt sie einen seltenen Einblick in den parlamentarischen Alltag: in interne Abläufe, strukturelle Zwänge und die Distanz zwischen politischem Betrieb und Bürgern. Sie schildert persönliche Erfahrungen, beschreibt Mechanismen der Macht und stellt die Frage, ob echte politische Erneuerung innerhalb des bestehenden Systems möglich ist. Ein Gespräch über Demokratie, Verantwortung und die Realität hinter den Kulissen der deutschen Politik.
Sicherheitspolitik hat Konjunktur - sie befindet sich jedoch auf einem gefährlichen Irrweg. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Der in 80 Jahren überwunden geglaubte Militarismus scheint schleichend und oft sogar mit guten Absichten in einem neuen Gewand zurückzukehren. Varwick zeichnet diese Diskursverschiebung kritisch nach und entwickelt Alternativen für eine rationale Sicherheitspolitik. Deutlich wird: Deutschland sollte wieder eine Stimme für den Frieden werden.
"Putin steht kurz vor Berlin" und "Trump lässt die Europäer im Stich". Mit diesen Argumenten bläst der deutsche Mainstream zur Kriegsertüchtigung. Der Begriff "Kriegstüchtigkeit" steht für diese Entwicklung wie kaum ein anderer. Das dahinterstehende Konzept beansprucht unverhältnismäßige Ressourcen, militarisiert Politik und Gesellschaft und löst die Probleme nicht. Der derzeit weitverbreitete Alarmismus in weiten Teilen der Politik und der Medien basiert zudem auf keiner seriösen Bedrohungsanalyse. Zu diesen Entwicklungen und vielen weiteren Aspekten sprach Johannes Varwick mit Jens van Scherpenberg.
Katrin Glatz Brubakk hat einen Monat als Ärztin im Nasser-Krankenhaus in Gaza gearbeitet. Dort bangen Kinder täglich um ihr Leben und das ihrer Liebsten - und zeigen zugleich eine unglaubliche Stärke. Inmitten von Angst und Zerstörung entstehen dennoch auch Momente voller Menschlichkeit: das befreiende Lachen eines Kindes, die Hilfsbereitschaft unter Fremden, das Teilen der letzten Ressourcen. "Ich habe den Klang des Krieges gehört. Nicht in Form von Bombenexplosionen, sondern als schmerzhafte Angstschreie traumatisierter Kinder. Schreie, die so durchdringend sind, dass sie den gesamten Schmerz Gazas verkörpern", sagt Katrin Glatz Brubakk. Sie zeigt Gaza mit diesem Tagebuch jenseits der Schlagzeilen. Sie erzählt von Schmerz, aber auch von Mut, Freude und Hoffnung. Das Buch ist bewegendes Zeugnis darüber, wie selbst kleine Gesten den Kindern helfen können, weiterzuleben - und wie die Menschlichkeit selbst im Krieg nicht untergeht.
Markus J. Karsten spricht mit dem Physiker Gerd Ganteför über seine provokante These: Die klassischen Erklärungen des Materialismus reichen nicht aus, um das Phänomen des Lebens zu begreifen. Weder reiner Zufall noch der Verweis auf eine göttliche Schöpfung liefern eine überzeugende Antwort auf die Frage, warum das Universum Leben ermöglicht. Stattdessen rückt Ganteför eine bislang wenig beachtete Größe in den Mittelpunkt: Information. Er vertritt die Auffassung, dass Information – ebenso fundamental wie Materie und Energie – eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Leben spielt. Das Gespräch eröffnet ein neues Denkmodell über den Ursprung von Komplexität, Ordnung und biologischer Existenz.
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