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Der Name ist Programm. Das gilt nirgendwo so sehr, wie bei einem Papst. Warum hat sich Leo XIV. diesen Namen gegeben? Wie reiht er sich ein in die Folge der Löwenpäpste? Darüber haben wir mit dem Kirchengeschichtler Hubertus Lutterbach gesprochen. Er hat im Juni-Heft der Herder Korrespondenz die Hintergründe der Namenswahl aufgeschlüsselt.
Leo XIV. hat selbst wenige Tage nach der Wahl Leo XIII. als seinen wichtigsten Anknüpfungspunkt öffentlich gemacht und auf die Bedeutung der katholische Soziallehre auch heute hingewiesen. Hubertus Lutterbach betont, dass Leo XIII. die Sensibilität für die Nöte der Arbeiter im 19. Jahrhundert nicht in die Wiege gelegt worden sei, sich dann aber überraschend engagiert für sie engagiert hat. Und dann gab es da noch als wichtiges Thema für Leo XIII. die Frage, wie die Weltkirche auf das Selbstbewusstsein dezidiert reformorientierter US-amerikanischer Katholiken reagieren sollte – ein Thema, dass den neuen Papst mit US-amerikanischen Pass auch beschäftigen dürfte.
Hubertus Lutterbach wurde 1961 geboren und lehrt seit 2000 Christentums- und Kulturgeschichte (Historische Theologie) an der Universität Duisburg-Essen im Fach Katholische Theologie. Zahlreiche Monografien, zuletzt „Urtümliche Religiosität in der Gegenwart“, Freiburg 2022.
**Hinweise: **
Den Artikel von Hubertus Lutterbach im Juni-Heft der Herder Korrespondenz finden Sie hier.
Das Juni-Heft der Herder Korrespondenz können Sie hier bestellen.
Redaktion: Dr. Stefan Orth, Annika Schmitz
By Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen, Herder KorrespondenzDer Name ist Programm. Das gilt nirgendwo so sehr, wie bei einem Papst. Warum hat sich Leo XIV. diesen Namen gegeben? Wie reiht er sich ein in die Folge der Löwenpäpste? Darüber haben wir mit dem Kirchengeschichtler Hubertus Lutterbach gesprochen. Er hat im Juni-Heft der Herder Korrespondenz die Hintergründe der Namenswahl aufgeschlüsselt.
Leo XIV. hat selbst wenige Tage nach der Wahl Leo XIII. als seinen wichtigsten Anknüpfungspunkt öffentlich gemacht und auf die Bedeutung der katholische Soziallehre auch heute hingewiesen. Hubertus Lutterbach betont, dass Leo XIII. die Sensibilität für die Nöte der Arbeiter im 19. Jahrhundert nicht in die Wiege gelegt worden sei, sich dann aber überraschend engagiert für sie engagiert hat. Und dann gab es da noch als wichtiges Thema für Leo XIII. die Frage, wie die Weltkirche auf das Selbstbewusstsein dezidiert reformorientierter US-amerikanischer Katholiken reagieren sollte – ein Thema, dass den neuen Papst mit US-amerikanischen Pass auch beschäftigen dürfte.
Hubertus Lutterbach wurde 1961 geboren und lehrt seit 2000 Christentums- und Kulturgeschichte (Historische Theologie) an der Universität Duisburg-Essen im Fach Katholische Theologie. Zahlreiche Monografien, zuletzt „Urtümliche Religiosität in der Gegenwart“, Freiburg 2022.
**Hinweise: **
Den Artikel von Hubertus Lutterbach im Juni-Heft der Herder Korrespondenz finden Sie hier.
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Redaktion: Dr. Stefan Orth, Annika Schmitz

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