Mit Herz und Haltung

Mit Herz und Haltung

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Mit Herz und Haltung episodes

  • Angst macht Meinung: Gefahr für unsere Freiheit?
    Robin Alexander, Christina Berndt, Tilo Jung und Yvonne Magwas im Talk auf dem SachsenSofa

    Wenn man in der heutigen Zeit die Nachrichten liest, ist man schnell mit Weltuntergangsszenarien konfrontiert. Schlechte Nachrichten nehmen mehr Raum ein als positive Schlagzeilen. Daraus kann ein Gefühl der latenten Angst resultieren. Hand aufs Herz: Wann checken Sie morgens zum ersten Mal den Newsticker aus dem Smartphone? Oder halten Sie es gar mit „News avoidance“, der Vermeidung von Nachrichtenkonsum, weil ohnehin alles, was es dort zu lesen gibt, schlicht zu deprimierend ist?

    Je unübersichtlicher das Weltgeschehen ist, desto höher ist die Verantwortung derer, die tagtäglich im Journalismus darüber berichten bzw. politisch an der Meinungsbildung in der Bevölkerung mitwirken. Denn häufig bestimmt bereits die Art und Weise, wie über Entwicklungen berichtet wird, das Vorzeichen im Kopf, mit dem wir darauf blicken. Auf dem diesjährigen Katholikentag in Würzburg Mitte Mai haben wir auf unserem „SachsenSofa“ - also dem Möbelstück, mit dem die beiden christlichen Akademien sonst im ländlichen Raum Sachsen unterwegs sind - mit vier spannenden Gästen gesprochen, welche das journalistische und politische Einmaleins im Schlaf beherrschen.

    „Angst macht Meinung“ – Ist das so? Hat sich dieser Mechanismus zuletzt verstärkt? Und lauert darin gar eine Gefahr für Vielfalt und Freiheit hierzulande? Die Highlights aus dem Podium in der mit hunderten Gästen vollbesetzten Würzburger Posthalle haben wir für euch bei „Mit Herz und Haltung“ in dieser Episode noch einmal zusammengestellt.

    Robin Alexander studierte Geschichte und Journalismus in Leipzig. Seit 2008 bis 2025 war er für die Zeitung „Welt“ tätig, unter anderem zeitweise als stellvertretender Chefredakteur. Mit „Die Getriebenen“ (2017), „Machtverfall“ (2021) und „Letzte Chance“ (2025) hat er mehrere Bestseller über die letzten Berliner Koalitionen verfasst. Seit 2021 ist er gemeinsam mit Dagmar Rosenfeld Podcast-Host von „Machtwechsel“, einer der reichweitenstärksten deutschen Politik-Podcasts.

    Dr. Christina Berndt studierte Biochemie und promovierte am Deutschen Krebsforschungszentrum. Seit mehr als 25 Jahren schreibt sie in der Süddeutschen Zeitung über Medizin, Psychologie und Lebenswissenschaften und ist dort Leitende Redakteurin im Ressort Wissen. Außerdem veröffentlichte sie als Autorin bereits einige Bestseller. Zuletzt erschien 2025 der Titel „Klimaresilienz. Was wir tun können, damit uns die Klimakrise nicht krank macht“.

    Tilo Jung startete 2013 auf YouTube sein Format „Jung & Naiv - Politik für Desinteressierte“ , das sich über Crowdfunding finanzierte und 2014 einen Grimme Online Award der Kategorie Information erhielt. Finanziert von Spenden unterhält Jung ein siebenköpfiges Team, um unabhängig und werbefrei den Parlamentsbetrieb zu durchleuchten und mediale Rezeptionsgewohnheiten der Bundespolitik in Frage zu stellen.

    Yvonne Magwas studierte Soziologie, BWL und Psychologie. Von 2013 bis 2025 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an und vertrat dort seit 2017 den Vogtlandkreis als direkt gewählte Abgeordnete. 2021 bis 2025 stand sie dem Parlament zudem als eine der Vizepräsidentinnen vor. 2021 bis 2025 war sie Präsidiumsmitglied der CDU Deutschlands, 2019 bis 2025 stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen-Union. Bei der Bundestagswahl 2025 ist Yvonne Magwas nicht mehr angetreten. Inzwischen ist sie Leiterin der Vorstandsabteilung Zukunft, Gesellschaft und gesunde Arbeit bei der Barmer Krankenkasse.

    Hinweise:

    • Alle kommenden Termine des SachsenSofas und alle Aufzeichnungen der letzten Ausgaben kostenlos zum Nachschauen sind unter diesem Link zu finden.
    • Eine Playlist mit unseren Folgen rund um Journalismus und Social Media findet ihr bei YouTube und Spotify.
    • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

      Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

      Diese Episode entstand mit freundlicher Unterstützung durch die Evangelische Akademie Sachsen.

      39 min
    • Demenz: Ein Thema auch für Kirchengemeinden?
      Eine Toolbox hilft, die Krankheit aus der Tabuzone zu rücken

      Jedes Jahr erkranken in Deutschland zwischen 350.000 und 450.000 Menschen neu an einer Demenz. Das sind rund 1.000 Fälle pro Tag, hinter denen jeweils ein einzelnes Schicksal, eine Familie, ein Umfeld steht, das seinen Alltag fortan unter sich verändernden Vorzeichen gestalten muss. Demenz ist in einer immer älter werdenden Bevölkerung eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung.

      2020 wurde von der Bundesregierung deshalb die nationale Demenzstrategie beschlossen und ein breites Netzwerk aufgebaut. Ziel ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern und Menschen mit Demenz zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ein Teil der Demenzstrategie sind auch die beiden großen Kirchen in Deutschland, die sich verpflichtet haben, Menschen mit Demenz spirituell und religiös zu unterstützen und zu begleiten.

      In den hessischen Landeskirchen und Diözesen ist dabei eine besonders wichtige Initiative entstanden.

      Die Tool-Box „Leben in einer demenzsensiblen Gemeinde gestalten“ besteht aus einem Begleitheft und einem Kartenset. Das Begleitheft führt in die Thematik „Demenz“ ein und stellt grundlegende Informationen bereit. Das 20-teilige Kartenset versammelt praktische Anregungen, Vorschläge zu Veranstaltungsformaten und viele weitere Ideen zum Umgang mit dem Thema „Demenz“ und eignet sich damit ideal, wenn man sich als Kirchengemeinde oder Verein zum ersten Mal mit dem Thema Demenz bei sich vor Ort befasst.

      Dr. Sonja Sailer-Pfister ist Theologin und Sozialethikerin und im Bistum Limburg als Referentin für Altenpflegepastoral und Bistumsbeauftragte für Hospizarbeit tätig. Sie leitet das Referat „Lebensalter“ im dortigen Ordinariat und hat an der Tool-Box mitgearbeitet.

      Pfr. Christian Wiener ist Referent für Altenseelsorge am Zentrum Seelsorge und Beratung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Darmstadt und war ebenfalls an der Tool-Box beteiligt.

      Hinweise

      • Die besprochene Tool-Box findet ihr hier verlinkt
      • Unter diesem Link findet ihr weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zu der digitalen Veranstaltung „Hoffnung an Lebensgrenzen“
      • Weitere Informationen zu den Abenden unserer Dresdner Reihe „Gut. Und dir?“ sind hier zu finden.
      • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

        Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

        36 min
      • Learnings aus Chemnitz: Wie bleibt Kirche im Säkularen präsent?
        Im Gespräch mit Dr. Ulrike Lynn

        Im vergangenen Jahr durfte sich die drittgrößte sächsische Stadt Chemnitz gemeinsam mit dem slowenischen Nova Goricia mit dem Titel als „Europäische Kulturhauptstadt“ schmücken. 12 Monate lang luden unzählige Ausstellungen, Inszenierungen und Performances nach Mittelsachsen ein, unter dem Motto „C the Unseen“ die Aufmerksamkeit für das auf den ersten Blick vielleicht Übersehene zu schärfen. Auch die Kirchen mischten dabei mit zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen mit.

        Knapp ein Jahr später stellt sich die Frage nach dem, was bleibt und was man vielleicht auch andernorts von den Erfahrungen, die Chemnitz in diesem kulturellen Ausnahmejahr gesammelt hat, lernen kann. Heute haben wir im Podcast deshalb nochmals die Verantwortliche zu Gast, die von 2023 bis 2026 den kirchlichen Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz von katholischer Seite intensiv begleitet und all die Eindrücke und im Anschluss entstandene Gedanken nun auch zwischen zwei Buchdeckel gebracht hat.

        Dr. Ulrike Lynn wuchs in Erfurt auf, studierte in Berlin Germanistik und Philosophie, promovierte mit einer Arbeit über Gestik und war unter anderem in den USA und an der Universität Chemnitz wissenschaftlich tätig. Die ausgebildete Kreativitätspädagogin arbeitete zudem als Lehrerin in einer Kreativitätsgrundschule und studierte berufsbegleitend Grundschullehramt – und nicht zuletzt auch im Fernkurs Theologie.

        Hinweise:

        • Mehr Informationen zur Veranstaltung mit Ulrike Lynn am 01.10.2026 um 19 Uhr in der Pfarrei Sankt Marien in Dresden-Cotta sind unter diesem Link zu finden.
        • Das Buch „Und siehe, ich bin da. Kirche als geistliche Präsenz im säkularen Raum“ ist im Bonifatius-Verlag erschienen.
        • Hier findet ihr die beiden Folgen, in denen Ulrike Lynn bereits bei uns im Podcast zu Gast war:
          • „History of Citizens“ erschienen am 11.09.2025, auch zu finden auf YouTube und Spotify
          • „C the Unseen“ erschienen am 08.05.2025, auch zu finden auf YouTube und Spotify
          • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

            Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

            36 min
          • Volker Leppin: 800 Jahre Franziskus

            Der 3. Oktober, der schon bald im Kalender steht, ist nicht nur deutscher Nationalfeiertag, sondern für die franziskanische Familie, also Ordensbrüder und -schwestern, die in der Tradition des mittelalterlichen Heiligen Franz von Assisi stehen, auch darüber hinaus ein besonderer Tag. Denn jedes Jahr wird mit der Feier des Transitus, zu deutsch „Hinübergangs“, an dessen Leben und Sterben erinnert. 2026 geschieht dies zum 800. Mal, weshalb im Frühjahr nicht nur die Gebeine des Heiligen in Assisi Ziel von Pilgerströmen wurden, sondern auch hierzulande zahlreiche Veranstaltungen und Formate an das Wirken und Gedankengut von Franziskus erinnern.

            Doch was ist so besonders an dieser historischen Gestalt, dass sie es schafft, noch 800 Jahre später Menschen in ihren Bann zu ziehen, als Vorbild in Sachen Ökologie und Frieden zu gelten und sogar den letzten Papst als Namenspatron und Inspirationsquelle für seine großen Enzykliken _Laudato Si _und _Fratelli tutti _zu dienen? Was fasziniert uns heute so sehr an diesem italienischen Kaufmannsohn und Aussteiger, dessen Alltagswelt sich doch recht stark von unsere heutigen unterscheidet?

            Prof. Dr. Volker Leppin ist Professor of Historical Theology an der Yale University. Von 2000 bis 2010 hatte er in Jena und von 2010 bis 2021 in Tübingen einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte inne. Seiner Feder entstammen zahlreiche Veröffentlichungen zu Spätmittelalter und Reformation.

            Hinweise:

            • Von Volker Leppin jüngst im Verlag Herder erschienen sind zwei neue Titel rund um das Thema der heutigen Podcast-Folge: Die Biografie „Franz von Assisi. Ein unbequemer Heiliger“](https://www.herder.de/wissen/shop/p8/97182-franz-von-assisi-gebundene-ausgabe/ ) widmet sich vor allem den Beziehungen von Giovanni Battista Bernardone, wie er mit bürgerlichem Namen hieß. Der Band „Gottespuren“ von Prof. Leppin wiederum gibt einen Einblick in die Religiosität der Vormoderne und überspannt damit die Zeit zwischen der Spätantike und der Frühen Neuzeit, bevor es zur „Entzauberung“ des christlichen Europas kam, wie der Soziologe Max Weber es genannt hat.
            • Die Podcast-Folge „Ruhen in Gott. Im Gespräch mit Prof. Volker Leppin über christliche Mystik“ aus dem Jahr 2021 ist über Podigee, YouTube, Spotify oder den Podcatcher eurer Wahl zu finden.
            • Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Veranstaltungen der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen findet ihr hier. In Chemnitz widmen sich die diesjährigen Herbstvorträge ebenfalls dem Gedankengut von Franz von Assisi.
            • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

              Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

              36 min
            • Mental Health in der Politik: Wer macht's noch?
              Im Gespräch mit Tannaz Falaknaz und Cécile Weidhofer

              Mit dieser Folge kehrt unser Podcast aus der Sommerzeit zurück und auch im politisch-medialen Betrieb ist die parlamentarische Sommerpause passé. Doch bevor sich der politische Alltag wieder Bahn bricht, wollen wir unsere heutige Episode einem Thema widmen, das häufig zu kurz kommt, für das Gelingen unserer Demokratie und das Wohlergehen derjenigen, die darin politische Verantwortung tragen, jedoch nicht unterschätzt werden darf: Es geht um Mental Health, d.h. psychische Gesundheit in der Politik. Das betrifft nicht nur die Bundeshauptstadt Berlin, sondern auch Abgeordnete und Führungspersönlichkeiten auf anderer Ebene: vom Gemeinderat und der Bürgermeisterin bis hin ins Europaparlament.

              Wie genau Politiker:innen dort mit der gesundheitlichen Belastung, die politisches Engagement teils mit sich bringt, umgehen, verrät eine Analyse, die vor wenigen Wochen im Verlag Herder erschienen ist. Die beiden Autorinnen Tannaz Falaknaz und Cécile Weidhofer kennen das System, das an seine Limits gerät, aus eigener Erfahrung. Gerade deshalb haben sie sich im Gespräch mit Mandatsträger:innen aller politischen Ebenen, Expert:innen und Menschen, die den Schritt aus der aktiven Politik bereits hinter sich haben, daran gemacht, einen Wegweiser für eine gesündere Zukunft zu entwickeln. Denn wenn Burnout, Stress und die psychische Belastung von Politiker:innen ein Tabuthema bleiben, hat dies Folgen für unsere Demokratie. Wenn sich immer mehr Politiker:innen aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, dann stellt sich die Frage, wer sich überhaupt noch engagiert – und wer bleibt.

              Tannaz Falaknaz ist Trainerin und Moderatorin für Diversity und Frauen in der Politik. Zu ihren Schwerpunkten zählen parteiinterne Strategien zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik. Sie war fünf Jahre lang kommunale Mandatsträgerin für die SPD in Berlin-Pankow und darüber hinaus viele Jahre parteipolitisch aktiv.

              Cécile Weidhofer ist Director bei der EAF Berlin und arbeitet seit vielen Jahren zum Thema Gleichstellung in Politik und Verwaltung. Zuvor war sie kommunal- und parteipolitisch für die FDP in Mecklenburg-Vorpommern aktiv.

              Hinweise:

              • Unter allen Hörer:innen der Podcast-Folge verlost die Katholische Akademie fünf Exemplare des Buchs „Wer macht’s noch?“. Alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Teilnahmeschluss ist der 16. September 2026. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
              • Das Buch „Wer macht’s noch? Warum wir über Mental Health in der Politik reden müssen“ ist 2026 im Verlag Herder erschienen.
              • Hier ist das frisch erschienene Veranstaltungsprogramm der Katholischen Akademie](https://www.katholische-akademie-dresden.de/service/programmhefte)) zu finden - im Dresdner Kathedralforum ebenfalls mit einem Themenschwerpunkt zu Mental Health. Die Reihe "Gut. Und dir?" startet am 11. November 2026.
              • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

                Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

                49 min
              • Schöpfung und Sündenfall im Pop
                Martin Dürnberger über Religiöses bei Amy Warning und den Twenty One Pilots – Best of „Mit Herz und Haltung“

                Gerade jetzt in den Sommermonaten kann es passieren, dass man vor einem Sonnenuntergang, einem im Wind wiegenden Getreidefeld oder der Meeresbrandung steht, und sich denkt: Wow, wie faszinierend, dass es das gibt! Die Frage, warum überhaupt etwas ist - und nicht vielmehr nichts - vielleicht ist sie der Ausgangspunkt von Philosophie und Religion schlechthin. Christ:innen sprechen deshalb von der Welt als Schöpfung, weil sie daran glauben, dass sich diese letztlich Gott als Schöpfer verdankt.

                In unserer kleinen Reihe "PopUp. Gott im Pop" haben wir gemeinsam mit dem Salzburger Theologen Prof. Dr. Martin Dürnberger in den vergangenen Jahren immer wieder einen popmusikalischen Zugang zu den großen theologischen Fragen gewählt und gefragt, wo in aktueller Popmusik religiöse Motive durchschimmern. 2023 ist dabei eine kleine, feine Episode entstanden, die das Thema Schöpfung und auch den Sündenfall sowie die Frage nach der Herkunft des Bösen in der Welt musikalisch erschließt.

                 
                Prof. Dr. Martin Dürnberger ist Professor für Theologische Grund- und Gegenwartsfragen an der Universität Salzburg und seit 2015 Leiter der traditionsreichen Salzburger Hochschulwochen. Bei "Mit Herz und Haltung" ist er nicht nur im Format "PopUp. Gott im Pop", sondern auch bereits in der Reihe "Basics - Theologie endlich verständlich" zu hören gewesen.
                 
                Hinweise
                 

                • Alle in der heutigen Folge angesprochenen Songs sind in einer Playlist zum Nachhören zusammengestellt.
                • Eine Playlist mit allen Folgen von "Mit Herz und Haltung" rund um musikalische Perspektiven auf Glaube und Religion findet ihr sowohl bei Spotify als auch bei YouTube.
                • Die Reihe "Basics" findet ihr ebenfalls als Playlist bei Spotify und bei YouTube.
                • Hier verlinkt findet ihr das druckfrisch erschienene Programm der Katholischen Akademie für die Monate August bis November 2026.
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                  Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel
                  außerdem Teil der Redaktion 2023: Dr. Thomas Arnold
                  Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

                  Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

                  27 min
                • Hört bei Gott der Spaß auf? Glaube und Humor
                  Im Gespräch mit Andreas G. Weiß – Best of „Mit Herz und Haltung“

                  Der Ausruf "Wenn Gott keinen Spaß verstünde, so möchte ich nicht im Himmel sein!", wird niemand anderem als Reformator Martin Luther persönlich als Zitat zugeschrieben. Die Frage, ob und bis wann Religion und Glaube Anlass für ein belustigtes Lachen oder ein ironisches Augenzwinkern sein dürfen, ist allerdings hoch umstritten. Wenn Comedians Religionsgemeinschaften durch den Kakao ziehen, Zeitungen provozierende Karikaturen drucken oder beim rheinischen Karneval die Umzugswägen mit der Kirche humorvoll ins Gericht gehen, finden das die einen amüsant - hört für andere hingegen schnell der Spaß auf.

                  Bei "Mit Herz und Haltung" haben wir 2022 mit dem Theologen Dr. Andreas Weiß darüber gesprochen, wie Humor und Religion zusammenpassen und wo Spannungen vorprogrammiert sind. Die Episode hat sich inzwischen hinter zahlreichen Neuerscheinungen versteckt - das Thema aber ist zeitlos, weshalb wir das Gespräch für euch als Best-Of-Folge von "Mit Herz und Haltung" während der Sommermonate von seiner digitalen Patina befreit und aufbereitet haben.

                   
                  Dr. Andreas G. Weiß studierte katholische Theologie, Religionspädagogik und Philosophie und ist Direktor des Katholischen Bildungswerks Salzburg. Sein Buch "Ausgelacht? Glaube und die Grenzen des Humors" ist 2021 im Verlag Herder erschienen. Ebenfalls lesenswert aus seiner Feder ist der Band "Kirche braucht Bildung. Ein Plädoyer" aus dem Jahr 2024.

                  Hinweise

                   

                  • Das Buch „Ausgelacht? Glaube und die Grenzen des Humors“ ist 2021 im Verlag Herder erschienen und unter diesem Link zu finden.
                  • 2024 veröffentlichte Andreas G. Weiß dort auch den Band „Kirche braucht Bildung. Ein Plädoyer".
                  • Hier verlinkt findet ihr eine weitere Podcastfolge mit Andreas G. Weiß aus dem Jahr 2024: „Donald Trump und die Präsidentschaftswahlen 2024“
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                    Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

                    Redaktion 2022: Dr. Falk Hamann, Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz
                    Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze
                    34 min
                  • Bob Dylans Suche nach Gott
                    Knut Wentzel über Dylan und den Glauben – Best of „Mit Herz und Haltung“

                    Fällt der Name Bob Dylan, haben die allermeisten direkt eine Melodie im Ohr. Ob "Blowing in the Wind", "Like a Rolling Stone" oder "Mr. Tambourine Man" - viele von Dylans Songs sind weltberühmt geworden. 2016 wurde ihm „für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition“ als erstem Musiker überhaupt der Nobelpreis für Literatur verliehen. Noch immer ist der inzwischen 85-Jährige auf Tour.

                    Im großen "Mit Herz und Haltung"-Archiv, dessen Schätze wir in diesen Sommermonaten für euch ans Tageslicht heben, findet sich eine Episode, in der wir rund um den 80. Geburtstag des vielleicht wichtigsten Singer-Songwriters der Gegenwart mit Prof. Dr. Knut Wentzel über die Rolle, die Glauben und Religion im Werk des Künstlers Dylan spielen, gesprochen haben.
                     
                    Prof Dr. Knut Wenzel studierte römisch-katholische Theologie und Germanistik. Seit 2007 ist Wenzel Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Universität Frankfurt. Er arbeitet auch zum Verhältnis von Glauben und Kultur und hat zahlreiche Artikel zum Werk Bob Dylans veröffentlicht.

                    Hinweise

                     

                    • Das Buch „HoboPilgrim. Bob Dylans Reise durch die Nacht.“ von Prof. Knut Wentzel ist im Grünewald-Verlag erschienen und unter diesem Link zu finden.
                    • Eine Playlist mit allen Folgen von "Mit Herz und Haltung" rund um musikalische Perspektiven auf Glaube und Religion findet ihr sowohl bei Spotify als auch bei YouTube
                    • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel


                      Redaktion 2022: Dr. Falk Hamann, Dr. Thomas Arnold
                      Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

                      Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

                      33 min
                    • Bierbrauende Mönche und Nonnen, die Zombies jagen
                      Lukas Boch über Kirchengeschichte in Brettspielen – Best of „Mit Herz und Haltung“

                      Für den Beginn unserer Sommerpause mit Best-Of-Charakter haben wir eine Folge rund um ein Thema ausgewählt, für das an langen Sommerabenden auf Terrasse und Balkon oder auf einer langen Bahnfahrt ans Meer oder in die Berge endlich einmal die nötige Zeit sein dürfte: Mit Brettspielen kann man die einen jagen, manch anderen aber ein Lächeln ins Gesicht zaubern, verbindet doch nichts viele Familien oder Freundeskreise stärker, als zusammen um ein Brett zu sitzen, dessen Würfel für einen halbe Stunde die Welt bedeuten. Ein vielleicht überraschendes Thema, das auch im Brettspiel-Kosmos immer wieder aufscheint, ist dabei die Religion.

                       
                      Anfang 2024 hat Herder-Korrespondenz-Redakteurin Annika Schmitz deshalb mit dem Theologen Lukas Boch bei uns im Podcast darüber gesprochen, warum sich in Spielen erstaunlich oft Motive finden, die sich kreativ mit der Kirchengeschichte auseinandersetzen: Egal ob trinkfeste Mönche, geheimnisvolle Klöster oder Nonnen, die Zombies bekämpfen. Das Gespräch darüber, weshalb in der Auseinandersetzung mit Brettspielen ungenutztes Potenzial für die Theologie liegt, warum Brettspiele viele Menschen so faszinieren und wie historisch genau oder ungenau die Darstellungen auf dem Spielbrett sind, ist auch rund zwei Jahre später immer noch hochspannend.
                       
                      Lukas Boch war, als der Podcast entstand, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für historische Theologie und ihre Didaktik an der Universität Münster und promovierte über die Inszenierung des Mittelalters im modernen Brettspiel als Teil populärer (Kirchen-)Geschichtskulturen. Inzwischen ist er als Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Europäischen Hansemuseum in Lübeck für die Ausstellung ›Games machen Mittelalter‹ zuständig. Lukas Boch ist Gründungsmitglied des Projekts „Boardgame Historian“; Mitglied des „Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele“ (AKGWDS) und mitverantwortlich für die Website „Mittelalter Digital".

                      Hinweise:

                      • Weitere Informationen rund um die Ausstellung »Let’s play Mittelalter« im Europäischen Hansemuseum Lübeck findet ihr hier verlinkt
                      • Hier findet ihr den Beitrag, den Lukas Boch Anfang 2024 in der Zeitschrift „Herder Korrespondenz“ rund um das Thema publiziert hat.
                      • Die Sammelbände rund um Religion und Brettspiel im Verlag Kohlhammer findet ihr unter folgenden Links: „Von bierbrauenden Mönchen und kriegerischen Nonnen“ sowie „Kirchengeschichte und Digitale Spiele“
                      • Mehr zu Geschichte in analogen Brettspielen findet sich zudem auf dem Wissenschaftsblog „Boardgame Historian“
                      • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel


                        Redaktion 2024: Annika Schmitz, Dr. Stefan Orth
                        Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

                        29 min
                      • Der Purpur der Freiheit - Sommer-Literaturtipps 2026

                        In Sachsen und Thüringen müssen die allermeisten noch eine Woche warten, in Hessen oder Rheinland-Pfalz hingegen dürfen viele Schülerinnen und Schüler schon morgen den Stift fallen lassen: Die Sommerferien stehen vor der Tür. Wer seine Urlaubsreise oder entspannte Tage auf Balkonien oder im Schrebergarten gerne mit einem guten Buch in der Hand verbringt und unseren Podcast etwas regelmäßiger hört, weiß, dass er sich dafpr nicht durch Bestseller-Listen und Neuerscheinungen wühlen muss, sondern Literaturtipps mit Tiefgang pünktlich zum Sommerbeginn bei „Mit Herz und Haltung“ geliefert bekommt.

                        Auch 2026 halten wir wieder die Lese-Empfehlungen von Prof. Dr. Erich Garhammer - einem echten Literaturkenner und Grenzgänger zwischen Theologie, Poesie und Prosa - für euch bereit: Zwischen welchen Buchdeckeln sich interessante Welten und neue Einsichten verbergen, die nicht zuletzt auch theologisch spannend sind, und für welchen Titel sich noch der rasche Weg in die Buchhandlung lohnt, hat er für uns kompakt zusammengefasst.

                        Prof. Dr. Erich Garhammer studierte in Regensburg katholische Theologie und Germanistik. 1991 übernahm er den Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät Paderborn und wechselte 2001 bis zu seiner Emeritierung an die Universität Würzburg. Seine große Leidenschaft gilt dem Brückenschlag von der Theologie zu Literatur und Poesie.

                        Hinweise:

                        • Die Sommerfolgen der letzten Jahre mit Prof. Dr. Erich Garhammer findet ihr in Playlists zusammengestellt auf YouTube und Spotify
                        • In der Folge werden folgende Autor*innen und Bücher besprochen:

                          • „Schwebebahnen“ von Hanns-Josef Ortheil
                          • „Ein Sommer mit Goethe“ von Gustav Seibt
                          • „Calanda oder Alvas Antwort“ von Angelika Overath
                          • „Orion“ von Petra Morsbach
                          • Redaktion: Jonatan Burger, Emily Siegel

                            Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze

                            Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

                            34 min

                          About Mit Herz und Haltung

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                          Debatten, Positionen, Hintergründe - zu den Fragen unserer Zeit. Das bietet "Mit Herz und Haltung", der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Ob Kirche und Kultur oder Gesellschaft und Politik – hier kommen Expert*innen aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen zu Wort. Fundiert, meinungsstark, streitbar und konstruktiv. Das Leben aus einer christlichen Perspektive. Durch "Mit Herz und Haltung" holst du dir die wichtigen Themen bequem nach Hause.

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