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Pathos, Koloraturen und Sopranistinnen im wallenden Abendkleid: Hat sich der Eurovision Song Contest das von der Klassik-Bühne abgeschaut? Mit Johannes Pietsch alias JJ tritt 2025 ein Countertenor, ausgebildet an der Wiener Staatsoper, beim vielleicht schrillsten Gesangswettbewerb der Welt an. "Wasted Love" heißt sein Song. Er ist nicht der erste, der Operntöne zum Song Contest bringt – er könnte aber der erfolgreichste werden.
Wie viel Klassik steckt im ESC? Um das zu beantworten, ist Klemens Patek im „Klassik für Taktlose“-Studio: Der „Presse“-Redakteur, Gesangslehrer und ESC-Experte erklärt dem Taktlos-Duo, was die Grundzutaten für einen erfolgreichen Song-Contest-Beitrag sind, welche Gesangsregeln es den Teilnehmern schwer machen und was „verzweifelte Crossover-Versuche“ von den gelungenen Beispielen unterscheidet, in denen Klassik-Tradition und Mainstream-Pop perfekt aufeinandertreffen. Wie eben in "Wasted Love". Ein durchaus verblüffter Wilhelm Sinkovicz erkennt in so manchem ESC-Beitrag ein „höchst bürgerliches Ritual“ und erinnert sich an frühere Vermählungen von Hochglanz-Klassik und Massen-Pop. Und Katrin Nussmayr fragt in gewohnter Manier nach. Zum Beispiel: Warum hat sich die Windmaschine in der Oper eigentlich nie durchgesetzt?
Über den Podcast
Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at
By Die Presse4.7
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Pathos, Koloraturen und Sopranistinnen im wallenden Abendkleid: Hat sich der Eurovision Song Contest das von der Klassik-Bühne abgeschaut? Mit Johannes Pietsch alias JJ tritt 2025 ein Countertenor, ausgebildet an der Wiener Staatsoper, beim vielleicht schrillsten Gesangswettbewerb der Welt an. "Wasted Love" heißt sein Song. Er ist nicht der erste, der Operntöne zum Song Contest bringt – er könnte aber der erfolgreichste werden.
Wie viel Klassik steckt im ESC? Um das zu beantworten, ist Klemens Patek im „Klassik für Taktlose“-Studio: Der „Presse“-Redakteur, Gesangslehrer und ESC-Experte erklärt dem Taktlos-Duo, was die Grundzutaten für einen erfolgreichen Song-Contest-Beitrag sind, welche Gesangsregeln es den Teilnehmern schwer machen und was „verzweifelte Crossover-Versuche“ von den gelungenen Beispielen unterscheidet, in denen Klassik-Tradition und Mainstream-Pop perfekt aufeinandertreffen. Wie eben in "Wasted Love". Ein durchaus verblüffter Wilhelm Sinkovicz erkennt in so manchem ESC-Beitrag ein „höchst bürgerliches Ritual“ und erinnert sich an frühere Vermählungen von Hochglanz-Klassik und Massen-Pop. Und Katrin Nussmayr fragt in gewohnter Manier nach. Zum Beispiel: Warum hat sich die Windmaschine in der Oper eigentlich nie durchgesetzt?
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