Gerade sorgt der Meteorstrom der Lyriden für jede Menge Sternschnuppen am Himmel. Sollten wir aber Pech haben und sie nicht sichten, haben wir vielleicht die Chance, eine Kette von leuchtenden, sich bewegenden Punkte zu beobachten: die Starlink- Satelliten. Mehr zum Himmelsgeschehen erklärt Monika Staesche von der von der Stiftung Planetarium Berlin.
Die Stadt ist stiller und leerer geworden, fast überall sind weniger Menschen unterwegs – außer auf den Laufstrecken in Parks und Grünanlagen. Dort herrscht Hochbetrieb, denn alles läuft. Warum ist gerade das Joggen in Corona-Zeiten so populär geworden und wie hat die Pandemie das Verhältnis zu unseren Körpern verändert? Ein Gespräch mit dem Sportsoziologen Prof. Thomas Alkemeyer.
Der "Faust" geht immer. Aber jenseits der klassischen Dramen hat sich das Theater zur Plattform für aktuelle politische Auseinandersetzungen entwickelt. Welche "Gesellschaftsspiele" auf deutschsprachigen Bühnen gespielt werden, umreißt der Dramaturg Florian Malzacher in seinem neuen Buch. Mit ihm sprechen wir über das politische Theater in dieser Zeit.
Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, wurde KZ um KZ befreit. Eigentlich würde in diesen Tagen mit Feierlichkeiten daran erinnert, aber die Kontaktsperre verlagert das Gedenken ins Internet. Auch die Brandenburgischen Gedenkstätten erinnern mit Projekten und Filmen an das Schicksal von Inhaftierten in den KZ Sachsenhausen und Ravensbrück und im Zuchthaus Brandenburg-Görden. Ein Gespräch mit Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Der jährliche Bericht zum Zustand des Waldes in Deutschland fällt ernüchternd aus: mehr tote Bäume, lichtere Kronen. Folgen der letzten beiden sehr trockenen Jahre. Wie es - im Detail betrachtet - derzeit in Brandenburgs Wäldern aussieht, darüber sprechen wir mit Michael Duhr vom Brandenburger Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz.
In der vergangenen Woche hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek eine neue Förderrichtlinie zur Antisemitismusforschung vorgestellt. Dadurch soll die Entstehung von anti-jüdischen Vorurteilen untersucht und in Zukunft besser bekämpft werden. Welche Aspekte brauchen mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit? Ein Gespräch mit Uffa Jensen, dem stellvertretenden Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin.
Spiele sind in den Ferien für die meisten eine feste Größe. Wer's anspruchsvoll mag, spielt am Computer: da lässt sich stundenlang in andere Welten eintauchen. Wir sprechen mit dem Spiele-Experten und Journalisten Marcus Richter über zwei Computerspiele, die den Horizont erweitern: "Through the Darkest of Times" und "Monument Valley".
Citizen Science - also BürgerInnen-Forschung - ist inzwischen eine feste Größe im Wissenschaftsbetrieb. Laien unterstützen Forschungsprojekte und lernen dabei, wie komplex wissenschaftliche Zusammenhänge sind. Um solche Projekte europaweit zu vernetzen, gibt es nun eine Plattform im Netz. Angesiedelt ist sie beim Berliner Museum für Naturkunde.
Funktioniert kollektive Intelligenz auch im Netz? Das fragen wir den Soziologen und Physiker Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science am Department für Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.
In der Landwirtschaft bleibt derzeit vieles liegen, weil ausländische Arbeitskräfte derzeit rar sind. Informatikstudierende der Technischen Universität Berlin wollen mit einer interaktiven Plattform Landwirte und Arbeitssuchende zusammenbringen. Yannik Gassmann ist einer der Initiatoren und stellt das Projekt "ErnteErfolg" auf rbbKultur vor.
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