Eine Chemiefabrik für unterwegs, die es möglich macht, neue Medikamente und Impfstoffe auch in Gegenden, wo es keine chemische Industrie gibt, herzustellen: Was wie Science-Fiction klingt, haben die WissenschaftlerInnen am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam entwickelt. Wie die Anlage funktioniert, erklärt der Direktor des Instituts, Peter Seeberger.
Die Angst vor dem Coronavirus veranlasst viele Menschen zu panischem Handeln, unter anderem zu Hamsterkäufen. Warum, das erklärt der Psychologe und Risikoforscher Gerd Gigerenzer vom Harding-Zentrum für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.
Sich in andere Menschen hineinversetzen zu können, ist eine Fähigkeit, die man im Kindesalter erlangt. Und zwar mit vier Jahren. Vorher läuft das Anteilnehmen bei Kindern anders ab. Das Gehirn hat zwei Mitdenk-Strukturen. Darüber sprechen wir mit Charlotte Grosse Wiesmann vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.
Das Robert-Koch-Institut spricht von einem starken Anstieg der Corona-Fallzahlen: cirka 5800 laborbestätigte Fälle in Deutschland aktuell. Die Zahl der Kranken steigt aber, sagen Experten, nicht schlicht linear, sondern exponentiell. Damit ist ein Wachstum gemeint, das sich selbst beschleunigt. In welchem Tempo und mit welchen Folgen, das fragen wir den Datenjournalisten Christian Endt von der „Süddeutschen Zeitung“.
Die Zahl der Corona-Infizierten steigt - aber in welchem Ausmaß und überhaupt berechenbar? Sie steigt, sagen Experten, nicht schlicht linear, sondern exponentiell. Damit ist ein Wachstum gemeint, das sich selbst beschleunigt. In welchem Tempo und mit welchen Folgen, das fragen wir den Datenjournalisten Christian Endt.
Seit über sechs Jahrzehnten porträtiert der Maler Konrad Knebel Häuser und Straßenzüge in aller Welt, vor allem aber im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. rbb-Filmkritiker Knut Elstermann hat den vielfach ausgezeichneten Künstler in seinem Atelier besucht und ein Buch veröffentlicht.
"Lernraum Berlin" heißt ein Projekt des Berliner Senats, in dem LehrerInnen und SchülerInnen online vernetzt werden. Dieses Angebot könnte nützlich sein, wenn Schulen wegen des Coronavirus geschlossen werden. Derzeit arbeiten LehrerInnen daran, wie man mit der Plattform einen Unterricht ohne Anwesenheit in der Schule organisieren kann.
Die Handschriftensammlung der Berliner Staatsbibliothek ist legendär. Hier lagern auch etliche Originalmanuskripte von Ludwig van Beethoven: Sinfonien, Briefe und die berühmten Konversationshefte, mit denen er trotz seiner Hörbehinderung "unterhalten" konnte. Wie blumig er formulieren konnte, zeigt jetzt eine Ausstellung in der Staatsbibliothek: "Diesen Kuß der ganzen Welt!". Ein Beitrag von Imke Griebsch.
Kurz nacheinander eröffnen 1909 die beiden ersten ortsfesten Kinos in Potsdam, das Parade- Kino-Theater in der Altstadt und das Biophon-Theater in Babelsberg, das damals noch eine eigene Stadt ist. Seither haben sich Kino-Gebäude ungeheuer verändert. Wie sehr, zeigt die Ausstellung "Vom Biophon zum Biomarkt. 111 Jahre Kino in Potsdam" im Filmmuseum Potsdam.
Die Brüder Fritz und Alfred Rotter waren als Theaterdirektoren die "Bühnenkönige" der 1920er Jahre in Berlin. Doch in der Weltwirtschaftskrise bricht das Unternehmen zusammen, als Juden werden Fritz und Alfred Rotter angefeindet. Über ihre Rolle in der Theatergeschichte und ihr "Leben zwischen Theaterglanz und Tod im Exil" berichtet der Autor Peter Kamber, der gerade eine Biografie über die beiden veröffentlicht hat.
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