Das alte Berliner Tiergartenviertel um die St. Matthäus-Kirche ist verschwunden. An einem der letzten verbliebenen Orte, der St. Matthäus-Kirche, kommen die ehemaligen Bewohner noch einmal zu Wort – in einer szenischen Lesung zur Blütezeit des Viertels 1900-1933. Ein Gespräch mit Hannes Langbein, Pfarrer und Direktor der Stiftung St. Matthäus.
Historische Handschriften, die sonst in der Berliner Staatsbibliothek lagern, machen ab Samstag einen Aufenthalt dort, wo sie ursprünglich herkommen: vom Kloster Neuzelle. Die Ausstellung "Historische Handschriften aus dem Kloster Neuzelle" im klösterlichen Kalefaktorium ist zwar klein, aber sie beleuchtet das Klosterleben im 15. Jahrhundert.
Respektlos behandelt zu werden trägt laut neuen Studienergebnissen zur Entwicklung eines zynischen Menschenbildes bei. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, von anderen respektlos behandelt zu werden. Diesen Kreis des Zynismus haben internationale Wissenschaftler in experimentelle Studien erforscht. Ein Gespräch mit Daniel Ehelebracht vom Institut für Soziologie und Sozialpsychologie (ISS) an der Universität Köln.
Wie demokratiefähig, wie demokratiefeindlich ist der Islam derzeit? Um diese Frage dreht sich das neue Buch "Das verfallene Haus des Islam" des Soziologen Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin. Seine Antwort fällt ziemlich nüchtern aus. Über sein Buch und seine Vorschläge für einen besseren Umgang mit der Religion spricht er heute Abend bei einer Buchpräsentation - und mit uns vorab auf rbbKultur.
Dass Wildkaninchen in der Stadt gut zurechtkommen, sieht man deutlich auf selbst kleinen Grünflächen in Berlin. Warum das so ist und was die wilden Tiere in der Großstadt suchen, haben WissenschaftlerInnen von der Universität Potsdam untersucht. Die Biologin Madlen Ziege erklärt die Ergebnisse auf rbbKultur.
Ostafrika wird in diesen Tagen von den größten Heuschreckenschwärmen seit Jahrzehnten heimgesucht. In manchen Regionen Kenias, Somalias und Äthiopiens haben die Insekten die Ernte fast vollständig vernichtet. Am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz erforscht man das Schwarmverhalten der Tiere und hat Überraschendes entdeckt.
Der Feldhamster ist fast jedem bekannt, wenn auch nur wegen seiner sprichwörtlichen Vorratshaltung, dem Hamstern. In Deutschland leben Feldhamster fast ausschließlich im Flachland, bevorzugt in fruchtbaren Ackergebieten. Doch inzwischen ist das Tier vom Aussterben bedroht. Ein Gespräch mit Jörns Fickel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung und Universität Potsdam.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, egal ob Mann oder Frau - wer würde heutzutage wagen, etwas dagegen einzuwenden? Noch ist es nicht soweit, der sogenannte Gendergap zwischen den Gehältern der Geschlechter ist eine Tatsache. Dass viele Paare selber versuchen, den Gendergap zu bewahren und behaupten, er würde mehr verdienen als sie, obwohl es umgekehrt ist, haben Wissenschaftlerinnen am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer Studie festgestellt.
Die Bilanz der frühen DDR-Spionage des Bundesnachrichtendienstes (BND) scheint vernichtend: störanfällige Operationen mit hunderten Verhafteten und dutzenden Todesurteilen, BND-Spitzenagenten in KGB-Diensten und Topspione, die keine waren – angesichts dieser Erkenntnisse verwundert es nicht, dass die Berichterstattung des BND bei allen großen Krisen bis zum Mauerbau fehlging. Über die Gründe und Folgen berichtet der Historiker Ronny Heidenreich in seinem Buch "Die DDR-Spionage des BND".
Heute früh ist die Weltraum-Sonde Solar Orbiter in Richtung Sonne gestartet. Sie wird mehrere Jahre unterwegs sein und soll neue Erkenntnisse über "unseren" Stern liefern. Eines der Teleskope der Sonde, STIX, wurde in Potsdam mitentwickelt. Was es untersuchen soll, erklärt der Leiter des STIX-Teams Gottfried Mann vom Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam.
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