Vorlesungen für Kinder und Jugendliche gehören inzwischen zum festen Programmangebot vieler Universitäten. Auch die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde öffnet nicht zum ersten Mal ihre Hörsäle in den nächsten Tagen für SchülerInnen, um sich z. B. mit dem Forstwissenschaftler Marcel Robischon auf "Die grüne Spur des Riesenfaultiers" zu begeben.
Morgen ist Tag der Archive. In ganz Deutschland präsentieren Archive ihre Bestände und ihre Arbeit. Grund für uns, ein Archiv vorzustellen, das die Geschichte der Region Berlin/Brandenburg dokumentiert: das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem. Was dort lagert und warum es "geheim" ist, erklärt Ulrike Höroldt, die Leiterin des Archivs.
Im Frühjahr 1900 gingen drei Ägyptologen, ein Architekt und ein Diplomat auf eine Expedition ins Herz Ägyptens, ins sogenannte Nubien, für Europäer damals unbekanntes Land. Ein Großteil der Fotografien, die sie dabei machten, sind bis zum 30. August bei einer Ausstellung im Neuen Museum auf der Museumsinsel zu sehen.
Covid-19 ist nicht die erste Krankheit, die sich über Ländergrenzen hinaus verbreitet. Man denke nur an die Pest im 17. Jahrhundert. Ob der Blick in die Geschichte der Medizin helfen kann, heute eine Katastrophe zu verhindern, besprechen wir mit Florian Bruns vom Institut für Geschichte der Medizin an der Charité.
Vor zehn Jahren sind sie in Berlin eingeflogen: die ersten Möwen. Obwohl eigentlich Tiere, die an der Küste leben, haben sie sich in den vergangenen Jahren an der Spree verbreitet. Kann man sie als "invasive" Art bezeichnen? Das und mehr fragen wir Derk Ehlert, den Wildtierbeauftragten des Berliner Senats.
Die Venus leuchtet zur Zeit hell am Himmel und am 8. März wird sie Uranus begegnen. Was dann passiert und was sonst noch los sein wird am Firmament im Frühling, erklärt Monika Staesche von der Stiftung Planetarium Berlin.
In den 50er Jahren schmückten junge Künstler den ehemaligen Kohlenkeller in der Akademie der Künste am Pariser Platz mit Wandmalereien für eine Faschingsfete. Diese Bilder gibt es immer noch - sie erzählen DDR-Kunstgeschichte und geben einen Einblick in die Geschichte der Akademie. Daraus ist ein Buch entstanden - die Mit-Herausgeberin Angela Lammert stellt es auf rbbKultur vor.
Dampfmaschine und Automobil - nur zwei technische Erfindungen, die Arbeit und Gesellschaft weltweit tiefgreifend verändert haben. Kann der Blick auf solche Technikwenden helfen, die Umbrüche unserer Zeit zu verstehen? Damit beschäftigt sich eine Tagung an der Technischen Universität Berlin. Ein Gespräch mit Heike Weber vom Institut für Technikgeschichte der Universität.
Die Ausstellung "Wilhelm und Alexander von Humboldt" im Deutschen Historischen Museum zeigt die Forschung der berühmten Brüder in neuem Licht - nicht immer in rein weißem. Wie die Humboldts politisch instrumentalisiert wurden, darum geht es heute Abend in einem Gespräch mit der Kuratorin Bénédicte Savoy.
Mit Hilfe von modernen genetischen Forschungsmethoden kann die Geschichtswissenschaft Zusammenhänge herausfinden, die früher verborgen waren: Mit wem in der heutigen Welt waren die ersten Menschen am ehesten verwandt, wie verliefen Völkerwanderungen, wie waren die Handelswege im Mittelalter? Der Geschichtsforscher Patrick J. Geary sieht in diese Art der Forschung aber auch Risiken. Welche, erklärt er auf rbbKultur.
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