Wie die Corona-Zeit uns und die Gesellschaft verändert, wollen ForscherInnen vom neu gegründeten Forschungszentrum Nachhaltigkeit – Transformation – Transfer der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) in einem Citizen Science-Projekt erkunden. Über das Projekt "Logbuch der Veränderungen" sprechen wir mit dem Leiter des Projekts Benjamin Nölting.
In der Pflanzenwelt müssen nicht notwendigerweise Männlein und Weiblein zusammenkommen, um Nachwuchs zu zeugen. Aber wie sieht es bei den Tieren aus? Auch da gibt es Beispiele für kontaktfreie Vermehrung. Über die kontaktfreie Vermehrung u. a. beim Kleinen Schwarzspitzenhai berichtet Jörns Fickel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung und der Uni Potsdam.
Die Universitäten stellen um auf Notbetrieb. Prüfungen werden verschoben oder umgeplant, Seminare finden im Netz statt, an allen Ecken muss improvisiert werden. Günter Ziegler, den Präsidenten der Freien Universität Berlin, schreckt das nicht: er hat das anstehende Sommersemester zum "Kreativsemester" erklärt. Wie kreativ die Freie Universität dabei wird, fragen wir ihn auf rbbKultur.
Unser Kollege Jürgen Gressel-Hichert führt Tagebuch, wann immer die Zeitläufte bedeutsam werden. So hat er den Herbst '89 intensiv begleitet. Seitdem das Coronavirus sich ausbreitet, hält er wieder Gedanken und Beobachtungen fest. Ein Tagebuch, das Sie ab heute Nachmittag auch auf rbbKultur hören können. Wir sprechen mit Jürgen Gressel-Hichert in seinem "Büro zuhause".
Das Coronavirus hält uns auf Distanz zueinander. Das kann unsere Beziehungen und sogar unsere Lebenseinstellung beeinflussen. Um das zu untersuchen, führt die Universität Hildesheim eine bundesweite Online-Umfrage durch. Der Sozialwissenschaftler Dr. Andreas Herz erklärt, warum diese Untersuchung "in Echtzeit" für seine Disziplin so interessant ist.
Das Verkehrsaufkommen sinkt, nur noch 5 % der Flugzeuge heben ab – für die Luftqualität bedeutet das in Zeiten von Corona Gutes. Könnte das ein Schritt hin zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit sein? Mit Ortwin Renn, dem Leiter des Instituts für transformative Nachhaltigkeit in Potsdam, sprechen wir über die Krise als Chance.
Kurze Spaziergänge und Einkaufen sind erlaubt - aber mehr auch nicht. Dass unsere Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, ist eine Belastungsprobe in der derzeitigen Krise. Was wir tun können, um dem "Lagerkoller" zu entkommen, besprechen wir auf rbbkultur mit dem Psychotherapeuten Wolfgang Krüger.
Täglich erreichen uns Zahlen über Corona-Neuinfektionen. Das Robert-Koch-Institut hat die Gefährdung als "hoch" eingestuft und gibt auf seiner Website detailliert Auskunft über Maßnahmen. Auch die Bundesregierung informiert täglich über die Lage im Land. Wissen wir, was wir wissen müssen? Darüber sprechen wir mit dem Wissenschaftsjournalisten Volkart Wildermuth.
Pandemiebedingt findet das Leben zuhause statt. Das trifft die Kinder genauso wie Erwachsene. Wie reagieren sie, wenn sie nicht mit Freunden spielen dürfen? Woran erkennen wir, dass sie sich sorgen, auch wenn sie nicht darüber sprechen? Das fragen wir die Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Birgit Elsner von der Universität Potsdam.
Hand aufs Herz: Verlieren wir gerade alle den Kopf und handeln aus dem hohlen Bauch heraus? Bleibt zu hoffen, dass wir mit einem blauen Auge davonkommen ... Redensarten, in denen Körperteile vorkommen, gehören zu unserem Alltag. Tausende gibt es davon, wie viele genau es insgesamt sind, weiß wohl niemand. Der Germanist und Buchautor Rolf-Bernhard Essig hat diese Redensarten gesammelt und in einem Buch zusammengetragen.
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