Es ist eine seltene Gelegenheit, die Reisetagebücher von Alexander von Humboldt im Original zu sehen, die seine große Forschungs- und Erkundungsreise durch Süd- und Mittelamerika dokumentieren. Normalerweise sind die Reisetagebücher unter Verschluss. Jetzt sind sie drei Tage lang im Foyer der Staatsbibliothek zu Berlin ausgestellt.
In den nächsten Tagen und Wochen werden wir einen Vogel ganz besonders oft sehen können: den Eichelhäher. Er gehört nicht nur zu unseren einheimischen Standvögeln, sondern ist gleichzeitig auch ein Zugvogel und kommt derzeit auf seiner Reise aus dem Norden ins südlichere Europa bei uns vorbei. Was alles an ihm so besonders ist und warum er ein weithin beliebter Vogel ist, erzählt uns Derk Ehlert, der Wildtierexperte des Berliner Senats.
Clara Schumann wird überall, auch hier auf rbbKultur, in dieser Woche besonders gefeiert. Der 200. Geburtstag der Komponistin und Ausnahmen-Pianistin jährt sich diesen Freitag. Wie ihre Karriere als Wunderkind begann, erfährt man in ihren Jugendtagebüchern, die zum Teil von ihrem Vater geschrieben wurden. Der Schumann-Experte Gerd Nauhaus hat sie jetzt zum ersten Mal vollständig herausgegeben und erklärt auf rbbKultur, warum ihm das ein wichtiges Anliegen war.
Über Schlafstörungen und Tipps, wie man Kinder zum Einschlafen bringt, gibt es massenweise Ratgeber. Aber selten wird Schlaf als ein kulturelles Phänomen betrachtet. Die Kulturwissenschaftlerin Karoline Walter hat eine kleine Kulturgeschichte des Schlafes geschrieben und stellt sie bei rbbKultur vor.
Es soll ein Labor für wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen werden: das Futurium am Bundesministerium für Bildung und Forschung. Heute Abend wird es eröffnet. Morgen geht es "in Betrieb". Dabei darf ausdrücklich gespielt und ausprobiert werden. Wie, das erklärt David Weigend, Leiter des Zukunftslabors im Futurium, bei uns auf rbbKultur.
Kunst lässt sich immer wieder neu sehen und deuten. Das Berliner Bode-Museum zeigt ab Freitag zum Beispiel, wie sexuelle Identitäten die Kunst, die KünstlerInnen und ihre Förderer geprägt haben. Welche neuen Facetten da zu entdecken sind, fragen wir Maria Lopez-Fajul. Sie hat die Ausstellung "Der zweite Blick: Spielarten der Liebe" kuratiert.
Denken wir an Preußen, verbinden wir das meist mit Militär, Strenge, Nationalismus und Stände-Hierarchie. Es gibt aber etliche Preußen, die zu einflussreichen Köpfen wurden, obwohl sie in diese Kategorien nicht passten. Über solche "mobilen Preußen" hat der Romanistik-Professor Ottmar Ette von der Universität Potsdam ein Buch geschrieben.
Am Sonntag wird in Brandenburg gewählt und Bildung ist eines der großen Themen im Wahlkampf. Da die neun Universitäten und Hochschulen des Landes dabei eine Hauptrolle spielen, haben die Präsidenten und Rektoren dieser Bildungsinstitutionen die politischen Parteien nach ihren Plänen für diese gefragt. Heute: Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam und Vorsitzender der Brandenburgischen Landesrektorenkonferenz.
Warum nicht die "Lange Nacht der Museen" für eine Zeitreise nutzen – zum Beispiel zurück in die Biedermeierzeit? Im Museum Knoblauchhaus ist das möglich. Hier haben die Ausstellungsmacher Wohn- und Arbeitsräume der wohlhabende Familie Knoblauch wiederhergestellt – und hier steht auch Alexander von Humboldts Bett. Warum dieses Bett bei den Knoblauchs Platz gefunden hat, berichtet Jan Mende, Kurator im Museum Knoblauchhaus.
Wie empfinden Großstädter die Hitze im Sommer? Und wie wappnen sie sich dagegen? Das sind Fragen, die die Universität Potsdam derzeit in einer Befragung ihren EinwohnerInnen stellt. Die Ergebnisse sollen helfen, für Städte Strategien im Umgang mit Hitzeperioden zu entwickeln.
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