Peinliche Fotos, Beleidigungen auf Instagram und anderen sozialen Medien - Cybermobbing ist gerade für Jugendliche ein ernstes Problem. Ein internationales Forschungsprojekt hat jetzt zusammen mit Jugendlichen herausgearbeitet, wie sie Cybermobbing wahrnehmen und wie man Betroffenen helfen kann.
Dass Tausende Menschen dicht beieinander leben, wurde erst im Hochmittelalter in Europa zum Alltag. Wie es sich in einer Stadt des Mittelalters lebte, beleuchtet am Wochenende die "Archäotechnica" im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg. Die Historikerin und Archäologin Fatima Wollgast erklärt, wie das Museum das Stadtleben von damals im Heute lebendig macht.
Organismen graben sich überall auf der Erde tief in den Boden ein. Das hat Folgen für die Sedimentschichten - vor allem, wenn massenhaft Arten sterben. Wie sich die Geologie in der Erdgeschichte durch Artensterben verändert hat, untersucht eine neue Studie des Berliner Leibniz-Instituts für Evolutions- und Biodiversitätsforschung.
Oft wird die Reformation mit den neuen, im 15. und 16. Jahrhundert aufgekommenen und auf Buchdruck basierenden Medien in Verbindung gebracht. Aber auch ein anderes Medium sorgte für die Verbreitung des Reformationsgedanken: der Kachelofen. Die Kuratorin Justyna Gralak erklärt es.
Der Berliner Flughafen BER ist jetzt doch für etwas gut: Studierende der Lehrveranstaltung "Projektmanagement" des Wirtschaftswissenschaftlers Timo Braun an der FU Berlin haben den Flughafen als Studienobjekt genutzt und untersucht, wie politische Parteien, Medien, Bürgerinitiativen, Fluggesellschaften die Entwicklungen am BER beeinflusst haben und noch immer darauf einwirken. Heute stellen sie die Ergebnisse und einen Internetblog zum Thema vor.
Verfallene Schlösser und heruntergekommene Herrenhäuser sind keine Seltenheit in der deutsch-polnischen Grenzregion. Schülerinnen und Schüler von vier Schulen an beiden Seiten der Grenze haben mit Eigentümern oder Initiativen, die sich um die Bauwerke kümmern, gesprochen. Entstanden sind Fotoreportagen, die ab morgen im Landesmuseum in Brandenburg zu sehen sind.
Ökologen schlagen Alarm: der Insektenbestand ist in den letzten Jahren massiv zurückgegangen. Ursachen sind der Klimawandel, Zerstörung von Lebensräumen - und auch Lichtverschmutzung. Das hat nun eine Forschungsgruppe am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin herausgefunden.
Das Futurium - ein riesiger Kasten aus Stahl und Glas, platziert neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung - ist jetzt fertig gebaut. Auf Initiative der Bundesregierung, der Wirtschaft und deutschen Wissenschaftsorganisationen und Stiftungen soll hier auf 3.000 Quadratmetern die Zukunft erfahrbar, erforschbar und greifbar gemacht werden. Am Samstag kann das Publikum beim "Open House" einen ersten Blick in diese Zukunft werfen.
Im Theater und der Oper gibt es Rampen und besondere Plätze für Rollstuhlfahrer*innen, Museen stellen Kunst von psychisch kranken Menschen aus und Theatergruppen wie Rambazamba spielen mit Erfolg für ein nicht-behindertes Publikum. Doch wo fehlt es noch an der Möglichkeit für Teilhabe von behinderten Menschen? Jakob Johannes Koch hat gerade ein Buch zur inklusiven Kulturpolitik herausgegeben.
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