Working Draft

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By Vanessa Otto, Peter Kröner, Hans Christian Reinl, Stefan Baumgartner, Christian »Schepp« SchaeferNewsTechnologyEducationHow ToTech News
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Working Draft episodes

  • Revision 607: Design-Systeme im Jahr 2024

    Nach rund anderthalb Jahren, in denen wir uns mit dem Thema nicht mehr dediziert befasst haben, haben wir uns erneut Jonas Ulrich (Twitter / LinkedIn) und Daniel Ley (Twitter / LinkedIn) von kickstartDS in die Sendung eingeladen, um mit ihnen über den Stand der Dinge in Sachen Design-Systeme zu sprechen.

    Schaunotizen
    [00:01:31] Design-Systeme im Jahr 2024
    Was wir in unserem Gespräch zunächst einmal feststellen, ist dass die Bedeutung von Design-Systemen stetig zuzunehmen scheint. Gefühlt ist das Ganze vor 10 Jahren langsam bei den ersten großen Playern losgegangen, und mittlerweile gibt es sie überall. Wir vermuten, das hat ganz stark mit Tools wie React und Figma zu tun, die Design-System-freundliche Ansätze verfolgen.

    Es liegt aber auch daran, dass Design-Systeme mit vielen Vorteilen locken: Sie unterstützen bei der Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Design, weil sie ein gemeinsames Verständnis der Sprache des anderen etablieren helfen. Dem Management wiederum bieten sie Vorteile in Form von Skalierung einerseits und Kostenersparnis andererseits. Auch schneiden wir das Thema ROI eines Designsystems an und sprechen darüber wie die Einführung in einer Organisation erleichtert werden kann, um eine bessere Adaption zu erzielen. Wir sind uns aber darin einig, dass ein wesentlicher Teil des Erfolgs nicht von technischen Aspekten, sondern auch von Stakeholder-Management und Kommunikation abhängt.

    Apropos Technik: natürlich diskutieren wir über Vor- und Nachteile verschiedener Frontend-Stacks wie React und Web-Komponenten, welches Framework für die Zukunft relevant sein wird und wie der Transfer von Code zwischen verschiedenen Frameworks erleichtert werden könnte. Weiterhin erörtern wir, wer in einem Unternehmen oder Team für das Design-System verantwortlich sein sollte und wie Entscheidungen in diesem Zusammenhang getroffen werden können. Und schließlich weisen wir darauf hin, dass Design-Systeme am Ende immer nur so gut sind wie die sie Nutzenden ein Verständnis der darunter liegenden Konzepte haben.

    Das zeigen auch Jonas‘ und Daniels Erfahrungen beim Einsatz ihres Open-Source Design-System-Frameworks kickstartDS bei Kunden: So mächtig das Framework auch ist, so unklar ist vielen unerfahrenen Neu-Design-System-Nutzenden, wie sie zu einem großen ganzen zusammenfügen und es an Ihre bestehenden Systeme anbinden können. Deshalb stand das letzte Jahr bei kickstartDS ganz im Zeichen der Weiterentwicklung hin zu einem nunmehr schlüsselfertigen Frontend, mit typischen UI-Komponenten, Adaptern für Storyblok, Eleventy & Co. und einem anschaulichen Showcase obendrauf.

    [00:00:00] Keine Schaunotizen
    Jonas‘ Artikel zum Thema JSON-Schema
    Part 1: https://www.kickstartds.com/blog/unlocking-the-frontend-pt1/
    Part 2: https://www.kickstartds.com/blog/unlocking-the-frontend-pt2/
    Ruhmesmeile
    Jonas‘ und Daniels Web-Agentur aus Bonn

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    1 hr 18 min
  • Revision 606: Dev, Business, Design & Marketing effektiv vereint

    In heldenhafter Manier setzte sich Martin Dilger einem durch Vanessa und Peter veranstaltetem Kreuzverhör aus, um die frohe Kunde der Einheit von Dev, Business, Design und Marketing zu verkünden. Martin war zuletzt in Revision 594 (Vom Chaos zum Code) zu Gast.

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    Schaunotizen
    [00:02:12] Requirement Engineering mit Event Modelling
    Martin identifiziert das Ermitteln und Kommunizieren von Requirements als das größte Problem im Software-Engineering und stellt seinen Event-Modelling-Ansatz als Lösungsvorschlag vor. Mit uns spielt er einen entsprechenden Workshop durch, der alle Stakeholder an einen Tisch holt und die umzusetzende Software als eventgetriebenes System planen lässt. Von der Philosophie des Ansatzes über Parallelen zu Domain Driven Design (siehe Revision 556) bis hin zur Weiterentwicklung des Modells über die Zeit wird keine Plaungsphase außer acht gelassen.

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    1 hr 41 min
  • Revision 605: Mental Health

    ⚠️ Content-Warnung: In dieser Episode sprechen wir über Depressionen. Bitte beachtet, dass einige Inhalte möglicherweise belastend sein könnten. Wenn ihr Unterstützung benötigt, wendet euch bitte an professionelle Hilfsangebote, wie beispielsweise die Stiftung Deutscher Depressionshilfe.

    Diesmal sind Pepo (Pascal Szewczyk) und Pia Hofmeier mit dabei. Wir sprechen über mentale Gesundheit.

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    Ein starker Fokus liegt hierbei auf den Frontend-Frameworks Angular, React und Vue. Neben diesen gibt es aber auch Weiterbildungen im Bereich Docker, Kubernetes und Spring Boot. Zum Netzwerk gehören ebenfalls die Community-Portale Angular.DE, ReactJS.DE und VueJS.DE.

    Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

    Schaunotizen
    [00:02:04] Mentale Gesundheit
    Das Thema mentale Gesundheit am Arbeitsplatz ist für uns sehr wichtig. Wir sind deshalb froh, dass wir Pepo und Pia für die Sendung gewinnen konnten. Peter schildert seine Erfahrungen mit Depression als Betroffener und zeigt anhand einiger Beispiele, welchen Einfluss und Auswirkungen die Depression auf seine Arbeit und das Leben allgemein hat. Pia hilft uns dies allgemein einzuordnen und wir sprechen darüber, wie man mit Menschen mit Depression umgehen und diesen helfen kann.

    Wir hoffen, dass wir mit dieser Sendung mehr Sensibilität für das Thema schaffen können und Betroffenen sowie Helfenden, das Gespräch darüber erleichtern können.

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    1 hr 16 min
  • Revision 604: UX auf der Kommandozeile

    In dieser Episode tauchen wir, zusammen mit unserem Gast Martin Helmich, in die faszinierende Welt der Kommandozeilenprogramme und deren Bedeutung für die Developer Experience ein. Martin, Experte in Software- und Cloud-Architektur sowie Developer Relations bei Mittwald, teilt seine umfassenden Einblicke und Erfahrungen mit uns. Wir entdecken eine spannende Wetteranwendung für das Terminal und diskutieren, wie die Effizienz und Vorteile der Kommandozeile für Power-User nicht nur die alltägliche Arbeit erleichtern, sondern auch eine besondere Form der User Experience darstellen.

    Schaunotizen
    [00:01:42] UX auf der Kommandozeile
    In unserem Gespräch erkunden wir die Vielfalt der „Command Line Interface“- aka CLI-Tools und deren Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Szenarien. Von der einfachen Verwendung für Git-Operationen, über Brew bis hin zu spezialisierten Anwendungen für Cloud-Dienste und Content-Management-Systeme, die Kommandozeile ist ein mächtiges Werkzeug in der Entwicklerwelt.

    Martin betont, wie wichtig eine gute Developer Experience ist, um effektiv und effizient mit Kommandozeilenprogrammen arbeiten zu können. Wir sprechen über die Herausforderungen und Lösungen bei der Erstellung benutzerfreundlicher CLI-Programme, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Entwickler geeignet sind.

    Wir lernen, dass wir grundsätzlich jede Programmiersprache zum Schreiben von Kommandozeilen-Werkzeugen hernehmen können, es aber deutlich angenehmer wird, wenn wir uns Hilfe von darauf spezialisierten Frameworks holen, die von Haus aus Lösungen für viele typische Anwendungsszenarien anbieten:

    • JavaScript: Open CLI Framework (OCLIF), commander.js
    • Go: Cobra
    • PHP: symfony/console
    • Python: Click
    • In OCLIF tauchen wir tiefer ein und lernen Dinge über Flags, über interaktive vs. non-interaktive CLI-Programme, dass eine Ausgabe rückwärtskompatibel, da „grep-bar“ sein sollte, und dass CLI-Werkzeuge responsive sein müssen, nämlich in der Form, dass sie automatisch bemerken, ob sie in einem ausgabefähigen Terminal („TTY“) laufen oder nicht, und sich daran anpassen.

      Gegen Ende werden wir fast des Wahnsinns fette Beute, als wir nämlich hören, dass es sogar ein React-basiertes Framework zum Bauen von CLI-Tools namens Ink gibt. 🤯

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      1 hr 35 min
    • Revision 603: Nerdige Soft- und Hardware-Tipps

      In einer etwas speziellen Folge haben sich Peter, Vanessa und Hans zusammengesetzt und einfach drauf losgeplappert. Ein richtiges Thema gab es nicht, weswegen es zwar nicht um Gott und die Welt, aber um Bohrhämmer und UML-Diagramme ging.

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      Schaunotizen
      [00:03:00] Werkzeuge im Meatspace
      Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, auf welcher Seite der Hilti-vs.-Bosch-Debatte wir stehen und ob „entspinnifizieren“ mit Kabel oder Akku besser geht, klären wir das ein für allemal. Außerdem geht es kurz um Fahrräder und das Reinigen von Fahrrädern, wahlweise mit spezialisiertem Tooling oder ausgedienten Spülbürsten.
      [00:18:50] Kaffee, Kaffeezubehör und Koffein-Trägersubstanzen
      Hans nerdet über Espresso ab und wir debattieren über den Wert von unterschiedlichen Kaffees in unterschiedlichen Lebenslagen. Wir klären, wie viel Esspresso kommt aus dem „„„„„Esspressokocher“““““ herauskommt, überlegen ob die 9Barista Espresso Machine ihren Mondpreis wert sein könnte und debattieren die Qualitätsunterschiede von Kaffeemühlen. In qualifiziert gibt’s mehr von dem Thema auf Youtube bei James Hoffmann.
      [00:46:23] Software-Empfehlungen
      Wir empfehlen und diskutieren unterschiedlichste Software-Produkte aus allen möglichen Kategorien, beginnend bei den Bildschirm-Wach-Haltern Amphetamine (Mac) und Caffeine (Linux). Der Zettelwirtschaft treten wir mit Obsidian und Passwordmanagern wie 1Password entgegen, warnen aber auch davor, sich darauf zu sehr zu verlassen (1Password im speziellen hat erhöhtes Risiko für Enshittificaton und/oder Exitus). Zum reviewen und mergen von Code stellen Graphite, Git Tower und Sourcetree ernstzunehmende Alternativen füreinander dar, während die einzige Alternative zu DevUtils räudige Textareas auf shady Websites sind. Hans spricht sich für den „Pocket Coach“ Ahead aus, Vanessa für den CV-Generator Oh My CV!, aber im allgemeinen taugt auch schieres HTML/CSS als LaTeX-Ersatz für schöne Dokumente. Für visuelles empfehlen wir Mermaid (ASCII->Diagramm-Transformator) (Online-Grafiktool) (Offline-Vektorgrafikeditor) und („visueller Workspace“), für Präsentationen unter anderem Pitch und Slidev. Nachdem wir eine Lanze für selbstgeschriebene Software gebrochen haben (xkcd) beenden wir die Sendung mit den Mastodon-Clients Ivory (iOS) und Elk (Web) dem Kalender Cron, dem Task-Manager Things, dem Mail-Client Superhuman und einer Diskussion rund um Podcast-Apps wie Overcast und Spotify.

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      1 hr 54 min
    • Revision 602: Komponentenbasierte Frontends in TYPO3

      In dieser Revision haben Hans und Schepp Besuch von Florian Geierstanger (Web / LinkedIn / Mastodon) und Simon Praetorius (Web / LinkedIn / Mastodon), ihres Zeichens TYPO3-Frontend-Dompteur und TYPO3-Core-Entwickler und Berater.

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      Schaunotizen
      [00:02:20] Komponentenbasierte Frontends in TYPO3
      Diese Revision interessiert uns, ob, und wie man im Content-Management-System TYPO3 ein komponentenbasiertes Frontend konstruieren kann. Bevor wir in diese Frage eintauchen, lassen wir uns von unseren Gästen den Werdegang, die Philosophie und die aktuelle Stellung von TYPO3 im Markt erklären. Nach einigen Höhen und Tiefen ist TYPO3 nun schon seit Längerem wieder in guten Fahrwassern und es sind zahlreiche gute Dinge hineingeflossen und neue in der Roadmap geplant. Was TYPO3 im Core nicht mitbringt, rüsten zahlreiche TYPO3-Extensions nach, von denen einige auch den offiziellen Segen des Core-Teams haben – was bedeutet, dass sie gut gepflegt sind. Das mächtige Template-System basiert auf XML und nennt sich Fluid. Headless lässt es sich ebenso betreiben wie mit „Head“. Und natürlich besitzt TYPO3 seine Version von Hotwire namens „Topwire„.

      TYPO3 mischt im deutschsprachigen Markt als einziges Open Source System im Enterprise-Umfeld mit und hat so einen guten Ruf, dass sogar der Bund drauf setzt. In den letzten Jahrzehnten hat sich rund um TYPO3 eine große Community geformt, die sich regelmäßig Online austauscht, sich zu Meetups trifft, oder auf den jährlich stattfindenden TYPO Developer Days.

      Als vom Backend her entwickeltes System, ist TYPO3 nicht „out of the Box“ auf die komponentenbasierte Entwicklung von Frontends ausgelegt. In diese Lücke stieß nun Simon und lotete aus, was sich machen ließ. Was nicht passt, wird passend gemacht und so ergibt es sich, dass man für sein Frontend letztendlich doch Komponenten-Bibliotheken/-Styleguides einsetzen kann, und/oder Bootstrap, und man alles mit Vite verdrahten kann, das einem alle Assets zusammenschnürt.

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      1 hr 26 min
    • Revision 601: WebAssembly – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

      Mit unserer Gästin, der Entwicklerin und Trainerin Martina Kraus sprachen wir zuletzt über das Thema Revision 482: Angular im Jahr 2021. Dieses Mal sollte es nicht um Angular gehen, sondern um WebAssembly. Fasten your seatbelts!

      Schaunotizen
      [00:01:33] WebAssembly – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
      Wir beginnen mit einem kleinen Recap, was WebAssembly denn überhaupt ist: WebAssembly ist eine von JavaScript-Engines abgeleitete, plattformunabhängige Ausführungsumgebung, die es ermöglicht, Code aus anderen Programmiersprachen dafür umzuwandeln und ihn dann nahezu in Originalgeschwindigkeit auszuführen.

      Die ersten Umgebungen, die WebAssembly unterstützt haben, waren die Browser. Alle aktuellen Browser, aber auch Node, Deno oder Bun unterstützen die Ausführung von WebAssembly. Mit Hilfe von wasm-bindgen kann WASM-Code mit JavaScript kommunizieren und zusammenarbeiten.

      Neuerdings gibt es, dank des WASI-Standards aber auch eigenständige Ausführungsumgebungen für WebAssembly, um Code plattformunabhängig auszuführen – die bekannteste derzeit: Wasmer inklusive Packet-Registry.

      Die Zukunft von WebAssembly sieht Martina in der Nutzung als „Serverless Functions“, also in Form von schnell erzeugtem „Fire and Forget“-Code, der irgendwo in der Cloud läuft.

      Keine Schaunotizen
      Das V8 Blog
      Hier posten die V8-Ingenieure regelmäßig über die Verbesserungen an der Engine.
      Debug C/C++ WebAssembly
      Hier findet Ihr beschrieben, wie Ihr mit den Chrome Devtools WebAssembly-Code debuggen könnt. Ein Video-Tutorial gibt es auch.

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      1 hr 12 min
    • Revision 600: Live

      Willkommen zur 600ten Revision unseres Podcasts, die wir am Sonntag, den 7. Januar 2024, in Form einer live abgehaltenen Fishbowl-Diskussion mit etwas über zwanzig Gästen durchgeführt haben. Wir haben dabei über drei verschiedene Themenblöcke gesprochen, die wir per Voting bestimmt haben:

      1. Web Components
      2. Erwartungen an den Framework-Jungle 2024
      3. Design Systeme
      4. Unsere Teilnehmerschar bestand aus ehemalige Gästen wie z.B. Marvin Hagemeister, Jens Grochtdreis oder Alexander Lichter, aber auch aus vielen neuen Gesichtern. Darüber haben wir uns sehr gefreut!

        Schaunotizen
        [00:10:38] Web Components
        Wir starteten mit den Web Components. Zunächst ging es darum, ob Web Components überhaupt „einsatzbereit“ seien. Und wir diskutierten, wie sich Web Components mit anderen Frontend-Frameworks verbinden lassen. Zum Glück gab es bereits Artikel darüber, wie Frameworks und „Custom Components“ erfolgreich kombiniert werden können, wie z.B. der „Custom Components Everywhere„. Besonders spannend war, dass die Seite Reddit anscheinend teilweise bereits mit Web Components erstellt wurde. Dies war jedoch noch nicht für alle Benutzer verfügbar – in diesem Fall half der Inkognito-Modus und das Ausloggen -, aber dann konnten die Teilnehmer die neue Webseite mit Web Components betrachten. Wir haben natürlich über den Shadow DOM und die damit einhergehenden Probleme gesprochen. Wenn jemand noch auf der Suche nach überzeugenden Argumenten für Web Components auf Management-Ebene war, empfahlen wir das Lesen dieses Web Components Elevator Pitchs.

        • https://nolanlawson.com/2023/12/30/shadow-dom-and-the-problem-of-encapsulation/
        • https://blog.jim-nielsen.com/2023/html-web-components-an-example/
        • https://custom-elements-everywhere.com/
        • https://jakelazaroff.com/words/web-components-eliminate-javascript-framework-lock-in/
        • https://gomakethings.com/the-elevator-pitch-for-web-components/
        • https://openui5.org/
        • https://sap.github.io/ui5-webcomponents/
        • https://livebook.manning.com/book/micro-frontends-in-action/
        • https://caniuse.com/declarative-shadow-dom
        • [00:56:54] Erwartungen an den Framework-Jungle 2024
          Die Diskussion ging nahtlos zum Thema Frontend-Frameworks über. Zuerst haben wir darüber gesprochen, ob die Teilnehmer:innen zu dieser Zeit „FOMO“ (Fear of missing out) in Bezug auf die aktuellen Frontend Frameworks empfanden. Danach haben wir erörtert, wie viele verschiedene Frameworks tatsächlich in der „Realität“, also in Arbeitsprojekten, verwendet wurden. Einige Personen haben ihre Erfahrungen geteilt, wie sie Frameworks oder Bibliotheken wie NPM-Pakete komplett ausgetauscht haben. Wir haben die Vor- und Nachteile der Verwendung von Bibliotheken im Allgemeinen besprochen. Marvin hat in diesem Zusammenhang passenderweise den Link zu einem XKCD-Comic über Bibliotheken im Web geteilt.

          • https://workingdraft.de/595/ (HTML over the Wire)
          • https://workingdraft.de/576/ (Qwik)
          • https://workingdraft.de/584/ (Solid & Solidstart)
          • https://workingdraft.de/552/ (Frontend-Development im Jahr 2023)
          • https://workingdraft.de/405/ (rollup.js)
          • https://marvinh.dev/blog/speeding-up-javascript-ecosystem-part-8/
          • https://vinxi.vercel.app/
          • https://github.com/unjs/
          • https://workingdraft.de/565/ (Quo Vadis Frontend-Tooling?)
          • https://socket.dev/blog/when-everything-becomes-too-much
          • [01:59:55] Design Systeme
            Mit einer fulminannten Überleitung von Hans gelangten wir zum Thema Design Systeme. Sowohl in der Live-Diskussion als auch im Chat gingen viele Themen hin und her. Wir sprachen darüber, wer in Projekten für die Instandhaltung von Pattern Libraries verantwortlich ist. Es stellte sich auch heraus, dass es bei dem Thema viel um Kommunikation geht. Die Teilnehmenden nannten Tools wie Storybook, story.to.design, Histoire, UXPin und Ladle. Schließlich eröffnete Hannah die Diskussion darüber, wer tatsächlich mit „Design Systemen“ und nicht nur Pattern Libraries im Designbereich, beispielsweise mit Figma, arbeitete.

            • https://histoire.dev/guide/getting-started.html
            • https://help.figma.com/hc/en-us/articles/360045003494-Storybook-and-Figma
            • https://story.to.design/
            • https://www.uxpin.com/
            • https://ladle.dev/
            • https://fractal.build/
            • https://www.youtube.com/watch?v=qtAu1V6v6YQ (Exploring the Anatomy of Design Systems)
            • https://esilva.net/sociotechnical/sociotechnical-architecture_why-and-what.html
            • Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/

              2 hr 46 min
            • Revision 599: Glücksrad mit reichlich SVG und CSS-Datentypen!

              In der letzten Revision vor der großen Jubiläumsfolge wir nochmal heftigst am Glücksrad gedreht! Ungeplant purzelt aus unserem Zufallsgenerator dabei recht viel SVG-eskes!

              Schaunotizen
              [00:02:57] Das class-Attribut
              Zunächst einmal wollen wir wissen, wie lange es dieses Attribut schon im HTML-Standard gibt. Stellt sich aber heraus, es ist gar nicht so einfach, das herauszufinden! Hans erinnert sich an die Möglichkeit, mit bestimmten Attribut-Selektoren nur nach Teilen des Klassennamens suchen zu lassen und so Klassen „(de-)composable“ zu machen. Dank MDN lernen wir, dass Klassennamen case-sensitiv sind. Wir outen uns als große Fans des classList-DOM-Interfaces. Wir kommen sodann zurück zur Anfangsfrage, da Peter zwischenzeitlich erfolgreich recherchiert hat, seit wann es das Attribut gibt. Wir erfahren, dass es nach dem ersten Proposal von HTML und vor HTML 2.0 noch ein Proposal namens HTML+ gab und dass das class-Attribut schon Teil von HTML 2.0 aus 1995 war. Das ganze erscheint uns vorausschauend auf das 1996 standardisierte CSS.
              [00:09:19]
              1 hr 20 min
            • Outtakes 2023

              Seit nunmehr gut vier Jahren unterstützt uns Autorin, Sprecherin und Radiomoderatorin Sabine bei der Post-Produktion unserer Podcastfolgen. Das hat nicht nur für lang ersehnte Entlastung bei uns Hosts gesorgt, sondern auch die Qualität unseres Audio deutlich nach oben geschraubt. Sabine gibt uns nämlich Tipps für besseres Sprechen und nimmt sich auch immer die Zeit, jede Folge im Detail abzuhören und überflüssige Pausen und „Ähms“ herauszuschneiden.

              Dafür von uns tausend Dank an Dich, Sabine!🙏🥰 Und ebenso tausend Dank an Euch Hörer*innen und Sponsor*innen, dass wir durch Euch die notwendigen finanziellen Mittel dafür haben ❤️.

              Sabines akribisches Durchhören der Episoden hat außerdem noch einen tollen Nebeneffekt: Wir bekommen am Ende eines jeden Jahres nun immer Outtakes, die sie über das Jahr verteilt sammelt und uns und Euch als Weihnachtsgeschenk zusammenschnürt 🎄🎁. Und die sind immer fantastisch – hört selbst und rutscht anschließend gut!✨

              Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/

              8 min

            About Working Draft

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            Working Draft ist der deutschsprachige Podcast für Frontend-Entwicklung, Webdesign und UI Engineering.

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