Working Draft

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By Vanessa Otto, Peter Kröner, Hans Christian Reinl, Stefan Baumgartner, Christian »Schepp« SchaeferNewsTechnologyEducationHow ToTech News
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Working Draft episodes

  • Revision 598: Erfolgreiches Onboarding – Einblicke mit Hans & Vanessa

    In der jüngsten Ausgabe erörtern Hans und Vanessa das komplexe Thema „Onboarding“. Sie knüpfen an ihre frühere Diskussion (Link siehe unten) über das Einstellen von Webentwickler:innen an und bieten wertvolle Einblicke in die verschiedenen Aspekte und Herausforderungen des Onboarding-Prozesses.

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    Schaunotizen
    [00:02:51] Erfolgreiches Onboarding – Einblicke mit Hans & Vanessa
    Zunächst beleuchten Vanessa und Hans die Bedeutung einer gut durchdachten Checkliste, die den Übergang für neue Teammitglieder erleichtern soll. Schon vor dem ersten Arbeitstag, im Rahmen des Preboardings, können wichtige Grundlagen gelegt werden. Dazu gibt praktische Tipps zur Bestellung und Einrichtung von Laptops sowie zum Einrichten notwendiger Zugänge.

    Ein zentraler Punkt ist die Vermittlung von implizitem Wissen, das für die Arbeit mit jeder Codebasis unerlässlich ist. Die Schaffung verständlicher Readme-Dateien und Troubleshooting-Dokumentationen ist dabei ein Schlüssel zum Erfolg. Hans und Vanessa diskutieren auch über die täglichen Routinen und Prozesse wie Git, Ticketing, Code Reviews und Testing, die für die Aufrechterhaltung der Codequalität und eine effektive Teamarbeit entscheidend sind.

    Der erste Tag des Onboardings wird als entscheidend für den weiteren Verlauf der Einarbeitung hervorgehoben, ebenso wie die Einführung von Mentor- oder Buddy-Programmen, die neuen Teammitgliedern als Orientierungshilfe dienen. Die Bedeutung regelmäßiger Feedback-Gespräche, insbesondere zur Halbzeit der Probezeit, wird unterstrichen, um den Fortschritt zu bewerten und konstruktives Feedback zu liefern.

    Darüber hinaus erläutern sie die Wichtigkeit, den neuen Entwickler:innen eine Übersicht über Karrierepfade im Unternehmen zu geben. Sie diskutieren, wie automatisierte Onboarding-Prozesse dazu beitragen können, die Einarbeitungsphase effizienter zu gestalten. Dabei gehen sie auch darauf ein, wie viel Onboarding verschiedene Personen gebrauchen könnten. Brauchen z.B. Junior Developer mehr Onboarding als Senior Developer? Abschließend wird die Bedeutung hervorgehoben, das eigene Produkt aus der Nutzerperspektive zu verstehen und zu erleben, was ein tiefgreifendes Verständnis für die Arbeit der Entwickler:innen fördert.

    Ähnliche Revisionen
    • Revision 593: Webentwickler:innen erfolgreich einstellen – Einblicke mit Hans & Vanessa
    • Anmeldung zur Revision 600 im Online Format
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      1 hr 26 min
    • Revision 597: Neues in Safari, Teil 2 von 2

      Diverse Release-Ankündigungen des Apple-Teams stellten für Peter und Schepp den Anlass, zu schauen, was sich bei Team WebKit so tut. Und das ist eine ganze Menge! Deshalb haben wir es auch nicht in eine Revision quetschen können, sondern sie benötigten derer zwei. Wir stützen uns dabei auf die Release-Notes von Safari 17 und 17.2 Beta sowie den Safari Technology Previews 178, 180 und 181.

      Schaunotizen
      [00:01:49] Die Cookie Store API
      Die Cookie Store API erhält nun auch in Safari Einzug und verbessert die Developer Experience in einem lange vernachlässigten Bereich: Dem Umgang mit Cookies. Zuvor gab es ja nur document.cookie für den Zugriff auf selbige, wobei das Setzen von Cookies darüber noch gerade so okay war, aber beim Auslesen alle Cookies zusammen in einem großen zusammengemantschten String herauskamen, den man im Anschluss selber parsen musste. Fehlt nun noch Firefox, auf dass alle Browser die neue API unterstützen. Peter verweist auf einen Edgecase, bei dem Chrome in der alten „API“ document.cookie jegliche Daten, die nicht UTF-8-formatiert sind stillschweigend fallen lässt. Hier herrscht(e) wohl beim neuen Standard noch Unklarheit, ob man Dinge hier ebenso handhaben möchte, oder nicht. Peter kommt in dme Zuge auf das Intl.Segmenter-Objekt zu sprechen, das für das Arbeiten mit erweiterten Zeichensätzen und auch Emojis gedacht ist, aber leider nicht vom Firefox unterstützt wird.
      [00:10:24] Das -Element
      Das neue -Element dient wie damals das -Element als syntaktischer Zucker, um eine passende Landmark/ARIA-Role implizit ins Element einzubacken. Dass das sinnvoll ist, belegt eindrucksvoll der Web Almanac 2022, der zeigt, dass passende Elemente viel öfter genutzt werden als die dazugehörigen role-Attribute.
      [00:25:00] Popover API
      Hinsichtlich der nun auch in Safari eingebauten Popover API verweisen wir auf die Revision 585.
      [00:26:30] s in s
      Für eine übersichtlichere Strukturierung von s erlauben es Safari und Chrome nun, s unter die – und -Elemente zu mischen. Peter und Schepp testen in dem Zuge, was Browser mit unzulässigen HTML-Elementen in s machen.
      [00:33:48] font-size-adjust: from-font
      Anders als von Schepp vermutet, dient dieser Wert dazu, ein Verrutschen von Inhalt zu verhindern, wenn eine Schrift aus dem Font-Stack nicht geladen werden kann und dann eine Fallback-Schrift mit ganz anderen Metriken genutzt wird. Mit code>font-size-adjust: from-font werden diese Werte aus der ersten verfügbaren Schrift abgeleitet.
      [00:37:46] hyphenate-character
      Ab jetzt könnt Ihr angeben, mit Hilfe welchen Zeichens Worttrennungen stattfinden mögen. Da uns der Usecase nicht so ganz klar ist, forschen wir live ein wenig dazu und lernen, dass es das Canadian Syllabics gibt, das wie ein Gleichzeichen aussieht.
      [00:40:20] @counter-style
      Mit der @counter-style-Rule lässt sich eine Art visuelles Template für Aufzählungen anlegen, das man anschließend per list-style-Angabe referenzieren kann. Darüber kommen wir auch auf die ähnlich heißenden CSS Counter zu sprechen, mit denen man in CSS hochzählen und die aktuelle Zahl jeweils ausgeben kann. Wir kommen darauf zu sprechen, dass man CSS Counters und deren counter-reset-Eigenschaft zusammen mit content als eine Art Steigbügelhalter zur Ausgabe von numerischen Custom Properties verwenden kann. Außerdem erzählt Schepp von seinem irritierenden Erlebnis bei der Kombination von CSS Countern und contain: style – jedoch alles Spec-konform! Oder dass es (noch) keine gute Idee ist, ein contain: size oder contain: strict mit aspect-ratio zu kombinieren. Stattdessen nutzt Schepp nun lieber geinlinedte SVG-Platzhalter als eine Art Spacer-GIF 2.0.
      [00:46:10] display: contents
      Wir freuen uns darüber, dass mit Safari alle (und bekannten) verbliebenen Accessibility-Probleme von display: contents behoben sind! Peter findet, dass dieses Feature gut zeigt, wie irgendwas konzeptionell super einfach sein kann, aber in der Implementierung dann das genaue Gegenteil ist. Ein Beispiel ist, was passiert, wenn man display: contents auf ein sogenanntes „Replaced Element“, also ein Bild oder ein Select anwendet. Die CSS Spezifikation hat deshalb eigenen Block mit Sonderregeln für alle möglichen Elemente, die dort als „Unusual Elements“ geführt werden.
      [00:51:07] Das scripting CSS media feature
      Nun lassen sich auch Media Queries und media-Attribute für den Fall verdrahten, dass ein Endgerät keine Scripte versteht oder ausführen kann, via scripting: none. Neben scripting: enabled gäbe es darüberhinaus laut Spec noch die Variante scripting: initial-only, für den Fall dass ein Client nur zu Beginn einmal Scripte ausführt und dann nicht mehr. Allerdings ist diese Definition reichlich unscharf und wird daher noch von keinem Browser unterstützt.
      [01:02:55] image-set() aktualisiert und Präfix-frei
      Die gepräfixte CSS -webkit-image-set()-Funktion schlummert in WebKit (und auch Chrome) seit mit dem iPhone 4 Retina-Bildschirme das Licht der Welt erblickt haben. Diese ehemals Apple-eigene Erfindung wurde derweil in den CSS-Standard überführt und dabei um einige weitere Fähigkeiten wie File-Format-Angaben erweitert. Safaris Implementation wurde nun entsprechend aktualisiert und in dem Zuge auch gleich von seinem Präfix befreit. Über den Bug-Tracker von Firefox stößt Peter darauf, dass man sich eigene cursor mit Gradienten bauen kann.
      [01:05:03] JPEG XL
      Als erster Browser hat Safari nun standardmäßig auf den neusten Apple-Betriebssystemen JPEG XL aktiviert (und AV1). Schepp findet es bedauerlich, dass Chrome JPEG XL bis vor ein paar Monaten zumindest hinter Flags eingebaut hatte, man dort aber aus fadenscheinigen Gründen entschied, es wieder herauszuwerfen. Von Jason Grigsby gab es vor ein paar Monaten einen spannenden Artikel dazu, wie JPEG XL mit seinen einzigartigen Eigenschaften das Dilemma mit der Kombination von responsiven Bildern und Container Queries lösen könnte. Etwas abgemildert wird das Problem dadurch dass zumindest lazy ladende Bilder zukünftig mit einem sizes="auto" ausgerüstet werden können.
      [01:21:55] „Add to Dock“-Funktion auf Desktop
      Nun bietet auch der Desktop-Safari die Möglichkeit, WebApps wie normale Apps ins Dock zu installieren. Schepp zweifelt allerdings an der Durchsetzungsfähigkeit installierbarer WebApps sofern diese nicht aus einem AppStore kommen. Peter hingegen weiß aus seinem Umfeld zu berichten, dass WebApps durchaus von nicht-technischen Anwender*innen verstanden und genutzt werden. Durch seine Reisetätigkeit ist Peter zudem ein großer Fan von WebApps. Schepp weist auf die juristischen Auseinandersetzungen von Epic mit Apple und Google hinsichtlich des Payment-Plattform-Zwangs hin, die es mit einer WebApp so nie geben würde.
      [01:29:26] RegExp: v-Flag
      Analog zum Wacken-V meint das v-Flag eigentlich ein u für *U*nicode-Support.
      [01:34:50] EcmaScript Set-Operationen
      Endlich können wir zwei Sets miteinander vergleichen und zum Beispiel die Überschneidungen oder auch die Unterschiede beider herausarbeiten, in Form von Intersection, Union und Difference. Ein bisschen so wie Schepp das von Vektorzeichenprogrammen und deren Shapes kennt. Peter hätte jetzt gerne noch die derzeit im Entwurf befindlichen Records und Tuples, mit Hilfe derer er die Möglichkeit erhält, zwei verschiedene Objekte auf Inhaltsgleichheit zu prüfen. Schepp weiß zu berichten, dass es so etwas zumindest für den Vergleich zweier DOM-Nodes gibt, in Form der Node.isEqualNode()-Methode. Wie diese bei dem Vergleich vorgeht, erfährt man in der HTML-Spec. Schepps Idee, DOM-Nodes für sein Vorhaben zweckzuentfremden bezeichnet er als „kriminell“ 😃
      [01:41:35] iOS-Simulatorenin den Safari Devtools
      Safari bietet nun ganz neu die Möglichkeit, eine Webseite aus den Devtools heraus in einem echten iOS-Simulator zu testen. Allerdings muss man dafür einen solchen Arsch voll Zusatzsoftware wie z.B. Xcode installieren, dass dafür die SSD von Schepps Mac Mini nicht mehr ausreicht. Und so endet diese Revision denn auch damit, dass Peter und Schepp noch eine Weile über Software, Betriebssysteme und Hardware diskutieren.
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      Feiert am 07.01. von 15 bis 18 Uhr mit uns die 600. Podcast-Episode bei einem einzigartigen Online-Event! Wir veranstalten eine Fishbowl-Diskussion, bei der einige Teilnehmer im ‘inneren Kreis’ diskutieren, während andere im ‘äußeren Kreis’ zuhören und dann einsteigen können. Es ist eine interaktive und dynamische Form des Austauschs, perfekt, um tief in das Thema Webentwicklung einzutauchen. Wir freuen uns auf euch!
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      1 hr 55 min
    • Revision 596: Neues in Safari, Teil 1 von 2

      Diverse Release-Ankündigungen des Apple-Teams stellten für Peter und Schepp den Anlass, zu schauen, was sich bei Team WebKit so tut. Und das ist eine ganze Menge! Deshalb haben wir es auch nicht in eine Revision quetschen können, sondern sie benötigten derer zwei. Wir stützen uns dabei auf die Release-Notes von Safari 17 und 17.2 Beta sowie den Safari Technology Previews 178, 180 und 181.

      Schaunotizen
      [00:01:40] Import Attributes
      Auch Safari unterstützt nun Import Attributes, mit Hilfe derer sich etwa JSON oder CSS nativ in JavaScript importieren lässt. Wir sprechen über das dazu genutzte Keyword with, das innerhalb von ES Modules eine Umwidmung erfahren hat. Chrome muss neben with wohl für alle Ewigkeit auch das Alias assert unterstützen, weil man etwas voreilig mit dem Zurverfügungstellen des Features war. Aus Gründen kommen wir auf das Hochstift Osnabrück – fragt nicht.
      [00:17:26] Priority Hints
      Safari unterstützt nun das fetchpriority-Attribut, das mit den Werten low, high und auto befüttert werden kann. Und das bedeutet, auch in Safari kann man sich mit falsch gewichteten Priority Hints in den Zeh schießen!
      [00:23:41] window.requestIdleCallback()
      Halleluja, ganze acht Jahre nach dem ersten Auftauchen dieser API in Chrome können wir window.requestIdleCallback() endlich auch in Safari nutzen! Wir reden darüber, wie sich damit und mit weiteren APIs wie das von Facebook ersonnene navigator.scheduling.isInputPending() und dem noch hinter Flags und in einem Origin Trial befindlichen scheduler.yield() der Main-Thread vor Überlastung schützen lässt. Auch kommen wir auf den Compute Pressure Observer, mit dem sich CPU-Auslastung zukünftig messen lässt.
      [00:38:19] Preload Hints für responsive Bilder und ES Modules
      Safari unterstützt zukünftig das Preloaden von responsiven Bildern mit der für diesen Zweck ausgeweiteten Syntax. Das hilft, den LCP-Wert der Core Web Vitals zu senken. Auch wird das Preloaden von ES Modules unterstützt. Hier dreht sich Schepps und Peters Diskussion um die Frage, weshalb man das ES-Modules-Preloaden nicht in das normale Preload integrieren konnte und ein extra Wert namens modulepreload ersinnen musste. Der Grund liegt an den sogenannten „Reauest Destinations“.
      [00:49:16] HTTP Early Hints
      HTTP Early Hints sind ein Mittel für Server, die beim Bauen des HTML ausgebremst werden, zumindest Preload- und Preconnect-Hints vor der eigentlich Antwort vorab an den Client zur Verarbeitung zu senden. So wird die Wartezeit besser genutzt! Übrigens, bei Preconnect Hints ist es essentiell, nicht nur den Host, sondern auch das Verbindungsprotokoll anzugeben (meist https://). Sonst klappt der Preconnect nicht!
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      1 hr 6 min
    • Revision 595: „HTML over the Wire“ und Unpoly

      In dieser Revision hat Schepp Henning Koch (Web / Twitter / LinkedIn) aus Augsburg zu Gast, der Mitgründer von Makandra ist, einem Team aus Ruby- und JavaScript-Entwicklern, UI-Designern und Ops-Leuten, die maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden entwickeln. Thema des Gesprächs ist „HTML over the Wire“. Henning ist zudem der Maintainer von Unpoly, einem Open-Source-Tool, das genau diesen Ansatz verfolgt.

      Schaunotizen
      [00:01:52] HTML over the Wire
      Wir starten mit der Feststellung, dass „HTML over the Wire“ erst in letzter Zeit stark an Popularität und Momentum gewonnen hat, obwohl das Konzept bereits seit langer Zeit existiert. So gab es schon früher Ansätze, wie z.B. „Laravel Livewire“, über das wir auch schon in Revision 499 mit Christoph Rumpel sprachen.

      Sodann geht es zu den Vorteilen von „HTML over the Wire“, wie z.B. die Möglichkeit, kleine Fragmente einer Seite auszutauschen, ohne die gesamte Seite neu laden zu müssen, sowie die Möglichkeit, Animationen und non-disruptive Navigationen zu haben, ohne den ganzen heutzutage üblichen clientseitigen Aufwand. Teil des Konzepts ist die Tatsache, dass viel Logik und Datenverarbeitung wieder vom Frontend zum Server zurück wandert, und Frontend-Entwickler*innen sich wieder auf das klassische Frontend und User-Interface konzentrieren können. Es sind keine JSON-API-Endpoints und auch keine clientseitigen Renderer mehr erforderlich, um Daten hin und her zu schicken und in HTML umzuwandeln, was die Last auf den Clients deutlich reduziert. Frontend-Entwickler*innen können zwar weiterhin eigenes Scripting verwenden, wo es sinnvoll ist, aber das Heavy-Lifting wird vom Server übernommen.

      Schließlich sprechen wir über die Entstehung von Unpoly und wie es im Rahmen von Hennings Tätigkeit bei Makranda entstanden ist. Bei Makranda machen sie vor allem Greenfield-Projekte und hatten in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit jQuery-Spaghetti-Haufen und AngularJS gemacht. Das Team wollte eine Lösung, die weniger Code erfordert und die Logik nicht so stark verteilt. Dies führte schließlich zur Entwicklung von Unpoly. Das Framework setzt von seiner Philosophie her stark auf Progressive Enhancement und unterstützt Entwickler*innen dabei, barrierearme Produkte damit umzusetzen. Spannend ist auch das Konzept der „Layers“, mit denen Dinge wie Offcanvas-Menüs, Overlays und Popovers orchestriert werden.

      Keine Schaunotizen
      Der Unpoly Elevator Pitch
      Ein Präsentationsdeck, das die Motivation hinter Unpoly und seine Vorzüge und Features abhandelt.
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      1 hr 6 min
    • Revision 594: Vom Chaos zum Code – wie Developer ihre Arbeit effizient strukturieren

      In dieser Revision haben wir Martin Dilger zu Gast, der als selbstständiger Entwickler, Berater und Trainer tätig ist. Mit ihm sprechen wir darüber, wie Entwickler*innen ihre Arbeit effizienter strukturieren und sich kontinuierlich verbessern können.

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      Vom Chaos zum Code – wie Developer ihre Arbeit effizient strukturieren
      Wir kennen alle das Gefühl, wenn die Woche vor uns liegt und wir keinen Plan haben, wie wir alles unter einen Hut bekommen sollen. Martin hat da einen Trick: Er teilt seine Woche in Arbeitszeit, Familienzeit und – ganz wichtig – „me“-Zeit auf.

      Und um den Überblick zu behalten, hat er eine Wissensdatenbank in Notion erstellt, in der er sein ganzes Know-how der letzten zehn Jahre gespeichert hat. Über 100.000 Einträge! So hat er beim nächsten Mal oft gleich eine Anleitung, wie es besser geht. Zudem sind da nicht nur seine Aufgaben und Projekte drin, sondern auch interessante Dinge, die er im Netz findet. Eine wahre Goldgrube!

      Ein Prozent besser – jede Woche: Die „Ein-Prozent-Methode“ bedeutet, dass wir versuchen, uns jede Woche um ein kleines bisschen zu verbessern. Es ist zwar Arbeit, sich ständig zu fragen: „Was kann ich besser machen?“. Aber es lohnt sich!

      Deep Work: Wir alle kennen das – wir versuchen uns auf eine Aufgabe zu konzentrieren und dann… PLING! Eine neue E-Mail. PLING! Ein neues Slack-Nachricht. PLING! Mama ruft an. Martins Lösung? Konzentrieren wir uns auf „Deep Work“. Wir schalten alles aus und tauchen wir tief in unsere Arbeit ein. Und wenn jemand fragt, warum wir nicht sofort antworten? Wir sind einfach zu beschäftigt damit, genial zu sein! :D

      Empathie ist für Martin ein super wichtiger Bestandteil erfolgreicher Entwicklerarbeit. Ein guter Softwareentwickler sollte sich in die Lage anderer versetzen können. Und Transparenz? Genau so wichtig! Damit alle im Team und die Kunden immer genau wissen, was los ist. Und natürlich darf auch die Kommunikation nicht zu kurz kommen. Transparente Kommunikation zwischen Teammitgliedern und Entwicklern ist das A und O.

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      1 hr 32 min
    • Revision 593: Webentwickler:innen erfolgreich einstellen – Einblicke mit Hans & Vanessa

      In dieser Revision tauchen wir mit Hans und Vanessa in die spannende Welt des Recruitings ein. Sie teilen ihre Expertise und Erfahrungen über den Prozess des Einstellens von Webentwickler:innen und geben wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Lösungsansätze in diesem Bereich.

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      Workshops.DE bietet IT-Schulungen für moderne Web-Entwicklung. Dabei arbeitet Workshops.DE nicht als reiner Vermittler, sondern bildet eine Community aus über 80 Trainer:innen, welche gemeinsam Material erstellen, sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden, um möglichst nachhaltige und hochqualitative Weiterbildungsangebote zu schaffen.

      Ein starker Fokus liegt hierbei auf den Frontend-Frameworks Angular, React und Vue. Neben diesen gibt es aber auch Weiterbildungen im Bereich Docker, Kubernetes und Spring Boot. Zum Netzwerk gehören ebenfalls die Community-Portale Angular.DE, ReactJS.DE und VueJS.DE.

      Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

      Schaunotizen
      [00:02:54] Webentwickler:innen erfolgreich einstellen – Einblicke mit Hans & Vanessa
      Hans und Vanessa sprechen über die komplexen und dynamischen Aspekte des Einstellungsprozesses für Webentwickler:innen. Sie beginnen mit einer Diskussion über die wichtigen Qualifikationen und Fähigkeiten, die in der heutigen schnelllebigen Technologiewelt von Webentwickler:innen erwartet werden, und gehen dabei insbesondere auf gefragte Programmiersprachen, Frameworks und Tools ein.
      Das Gespräch führt weiter zu den Feinheiten des Bewerbungsprozesses und den Interviewfragen, die darauf abzielen, sowohl die technischen Fähigkeiten als auch die kulturelle Eignung eines Kandidaten zu bewerten. Sie betonen dabei die Wichtigkeit von Soft Skills und deren Bewertung im Einstellungsprozess, und heben die Rolle von UX/UI-Kenntnissen und anderen Frontend-Aufgaben hevor.

      Die Diskussion nimmt eine interessante Wendung, als die Vor- und Nachteile der Einstellung von Remote-Entwicklern sowie die Herausforderungen und Chancen der globalen Talentmärkte beleuchtet werden. Das Thema Onboarding und Weiterbildung wird ebenfalls angeschnitten, wobei Strategien erörtert werden, wie Unternehmen neue Webentwickler erfolgreich in ihre Teams integrieren und deren kontinuierliche Entwicklung fördern können.

      Ein weiterer kritischer Punkt ist das Erkennen des Bedarfs an neuen Stellen und worauf man bei der Analyse von Lebensläufen achten sollte. Hans und Vanessa teilen ihre Ansichten über den Stellenwert von Cultural Fit im Vergleich zu Technical Fit und diskutieren die unterschiedlichen Ansätze zur technischen Bewertung von Kandidaten, darunter technische Tests, Coding Challenges und Live Coding.

      Abschließend beleuchten sie die Wichtigkeit von Diversität und Inklusion in Tech-Teams und besprechen, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen Inklusion fördern können. Sie schließen mit einer Betrachtung von Probezeiten und der Frage, ob und wie Bezahlung in diesem Kontext gehandhabt werden sollte.

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      1 hr 23 min
    • Revision 592: 10 Jahre Kirby CMS 🥳

      Dieses Jahr wird ein besonderes Jubiläum gefeiert: 10 Jahre Kirby CMS! Gratulation hierzu von unserer Seite 🎉 🎂

      Mit unserem Gast und einem der Köpfe hinter Kirby, Bastian Allgeier, werfen wir einen Blick zurück und natürlich auch nach vorne.

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      [00:02:25] Keine Schaunotizen
      10 Jahre Kirby CMS
      Bastian teilt persönliche Einblicke und wertvolle Lektionen aus einem Jahrzehnt der Entwicklung und Gestaltung des Content Management Systems. Wir reden über die Meilen- und Stolpersteine, die Bastian und sein Team auf ihrem Weg erlebt haben.

      Als er über den großen Sprung von Version 2 zu Version 3 spricht, reflektiert Bastian offen über das, was er als den größten Fehler in der Geschichte von Kirby bezeichnet – einen kompletten Rewrite. Dieser ehrgeizige Schritt brachte zwar immense Herausforderungen mit sich, doch gleichzeitig war es eine Erfahrung, die das Team zusammenbrachte und die zukünftige Entwicklung maßgeblich prägte. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen und dem Feedback der engagierten Kirby-Gemeinschaft verlagerte sich der Fokus weg von revolutionären Updates hin zu einem vorsichtigeren, evolutionären Entwicklungsprozess.

      Dem Team spielte in die Karten, dass es nach Version 3 keinen dringenden Bedarf für einen schnellen Release einer weiteren Version gab, weder vonseiten der Entwickler- noch der Nutzerschaft. Diese Freiheit, ohne Druck arbeiten zu können, ermöglichte es dem Team, in aller Ruhe an Features zu arbeiten, die sie und ihre Kunden gleichermaßen begeisterten.

      Statt auf Größe und Spektakel zu setzen, strebt das Team nach kontinuierlicher Verbesserung und der Verfeinerung von Kirby, sodass jede Version auf der vorherigen aufbaut und den Nutzern einen echten Mehrwert bietet.

      Mit Vorfreude blickt Bastian auf das anstehende zehnjährige Jubiläum von Kirby. Dieser Meilenstein ist nicht nur eine Feier der Vergangenheit, sondern auch eine Gelegenheit, auf eine Zukunft zu blicken, in der Kirby weiterhin die Balance zwischen Benutzerfreundlichkeit und technischer Exzellenz hält.

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      1 hr 30 min
    • Revision 591: Tiptap

      In der heutigen Folge beschäftigen wir uns mit Tiptap, einem Editor-Framework, das als Open-Source-Software unter der MIT-Lizenz verfügbar ist. Zu Gast haben wir dafür Philip Isik (Web / X (ehemals Twitter)), Miterfinder und Co-Geschäftsführer von Tiptap.

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      Workshops.DE bietet IT-Schulungen für moderne Web-Entwicklung. Dabei arbeitet Workshops.DE nicht als reiner Vermittler, sondern bildet eine Community aus über 80 Trainer:innen, welche gemeinsam Material erstellen, sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden, um möglichst nachhaltige und hochqualitative Weiterbildungsangebote zu schaffen.

      Ein starker Fokus liegt hierbei auf den Frontend-Frameworks Angular, React und Vue. Neben diesen gibt es aber auch Weiterbildungen im Bereich Docker, Kubernetes und Spring Boot. Zum Netzwerk gehören ebenfalls die Community-Portale Angular.DE, ReactJS.DE und VueJS.DE.

      Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

      Schaunotizen
      [00:02:24] Tiptap
      Tiptap hat sich aus einem Agenturgeschäft entwickelt, bei dem die Macher nach drei Jahren feststellten, dass sie mehr als nur Agenturarbeit waren und den Wunsch hatten, eigene Produkte zu entwickeln. Aus einem Agenturgeschäft wurde ein Produktgeschäft. Dieser Übergang ist nicht immer einfach, und es gibt viele Dinge zu beachten, wenn man diesen Schritt wagt.

      Ein weiteres spannendes Thema in dieser Folge ist das Bezahlmodell von Tiptap. Wir diskutieren, wie man ein Produkt entwickelt, das sowohl kostenfrei als auch kostenpflichtig ist, und wie man die richtige Balance zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Features findet. Es wird erörtert, wie man mit Nice-to-have-Features umgeht und wie man diese in ein Bezahlmodell integrieren kann.

      Als Besonderes Extra für unsere Hörer:innen versprechen wir eine Folge-Episode mit tiefgehenden technischen Details. Schreibt‘ uns all deine Fragen an [email protected] oder im Working Draft Community Slack. Wir freuen uns auf deine Fragen!

      Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/

      1 hr 8 min
    • Revision 590: State of CSS, Teil 2 von 2

      Die alljährliche CSS-Umfrage „State of CSS“ hat ihre 2023er-Ergebnisse veröffentlicht, und wie es sich für einen anständigen Frontend-Podcast gehört, tun auch wir unsere Gedanken dazu kund. Schepp und Peter führen in diesem zweiten Teil zu Ende, was sie zwei Wochen zuvor mit Vanessa begonnen haben.

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      Schaunotizen
      [00:03:36] Die color()-Function
      Die color()-Function soll in Zukunft all die einzelnen Farbräumen und Farbraummodellen gewidmeten CSS-Funktionen wie rgb() oder hsl() ersetzen. Denn es drängen immer mehr Farbräume, und in deren Windschatten auch immer mehr Farbraummodelle für den Zugriff darauf in unsere Browser: Display p3, LAB, LCH, okLAB und okLCH.
      [00:09:44] Interpolation Colorspaces
      Auch für das Aussehen von Farbverläufen spielt die Wahl des Farbmodells eine große Rolle. Wir reden darüber, dass okLAB und okLCH verbesserte Versionen der nicht-„ok“-Versionen sind, bei denen verschiedene Parameter für die menschliche Wahrnehmung von Farben angepasst sind, wodurch verschiedene Farben mit gleicher im Programmcode eingestellter Sättigung und Helligkeit auch in der Praxis eine vergleichbare Sättigung und Helligkeit aufweisen.
      [00:14:22] Relative Colors
      Die CSS Color Spec führt in Level 5 mit Hilfe der Relative Color Syntax die Möglichkeit ein, Farben im Grunde genommen zu destrukturieren und neu zusammenzusetzen. Sehr praktisch für Design-Systeme!
      [00:15:58] Ist CSS eine Programmiersprache?
      Weil wir sind, wie wir sind, schweifen wir an dieser Stelle ab und befassen uns mit der Frage, ob CSS denn nun eine Programmiersprache ist, oder nicht. Dafür spricht, dass es in CSS zunehmend Features gibt, die man eher von einer Programmiersprache erwarten würde, wie ineinander schachtelbare Funktionen, Trigonometrische Funktionen, gehackte oder echte toggle()-Funktionen. Sicher sind wir uns darin, dass CSS nicht trivial zu beherrschen ist und dass auch ein ganz eigenes Gedankenmodell erfordert.
      [00:33:40] accent-color
      accent-color ist ein sehr billiges und nicht störendes Werkzeug, um analog zu typografischen Anpassungen Interfaces gleich ein bisschen netter zu machen. Es scheinen nur nicht ganz so viele Umfrageteilnehmer zu kennen.
      [00:35:44] Interactions
      In der Umfrage haben Themen wie Scrollen, Swipen und Pinchen ein eigenes Kapitel namens „Interactions“ spendiert bekommen. Wir sind große Fans von CSS Scroll Snapping und wissen zu berichten, dass eine weitere Ausbaustufe mit so Dingen, wie der :snapped-Pseudoklasse oder neuen Snap-Events ansteht. Adam Argyle, der daran federführend arbeitet, hat auf dem CSS Day 2022 einen tollen Vortrag mit sehr beeindruckenden Demos über den Themenkomplex gehalten.

      Wir erwähnen außerdem lobend die Eigenschaft overscroll-behavior, die sogenanntes „Scroll-Chaining“ verhindert, also dass wenn man z.B. ein Overlay bis zum Schluss gescrollt hat und man dann weiterscrollt, das Dokument dahinter auf einmal anfängt zu scrollen. Außerdem lässt sich damit verhindern, dass beim Scrollen ungewollt ein Gesten-Shortcut des Browsers aufgelöst wird.

      [00:50:51] scrollbar-gutter
      Mit scrollbar-gutter könnt Ihr bei fehlenden Scrollbars Platz für ein späteres Erscheinen dieser freihalten. Sinnvoll ist das bei SPA und MPAs, bei denen man zwischen Ansichten hin und her navigiert, die mal viel Inhalt und mal wenig Inhalt haben. Das Auftauchen und Verschwinden der Scrollbars führt dann zu einem Springen der Inhalte, was ihr eben mit scrollbar-gutter verhindern könnt.
      [00:55:11] Variable Fonts
      Wir sind uns darin einig, dass wir die Möglichkeiten moderner Schriftformate toll finden. Schepp empfiehlt zu dem Thema einen super Vortrag von Ulrike Rausch auf der beyond tellerrand. Peter wiederum berichtet von seiner Entdeckung der CSS-Eigenschaft font-variant-numeric. Um herauszufinden, welche Features ein spezifischer Font unterstützt, empfehlen wie die Online-Tools FontDrop! und Wakamai Fondue. Bei Einbinden von Fonts gibt es zukünftig noch eine Reihe mehr Möglichkeiten, an die Fähigkeiten des Browsers angepasste Schriftformate einzubinden, z.B. für Color Fonts.
      [01:05:20] text-wrap
      Mit text-wrap: balance lässt sich festlegen, dass wenn Text umgebrochen wird, er gleich so umgebrochen wird, dass sich zwischen beiden Zeilen eine ausgewogene Zeilenlänge ergibt. Es werden also mehrere Wörter in die nächste Zeile genommen und nicht nur das eine, das die Zeilenlänge gesprengt hat. Dieses Setting ist gut für Überschriften geeignet, auch weil es aus Performancegründen nur bis zu einer Zeilenzahl von drei Zeilen unterstützt wird. Neu hinzu kommt text-wrap: pretty, das in Fließtexten verhindert, dass ein einzelnes Wort alleine in der letzten Zeile steht („orphan“). Weil Text-Layout so unglaublich Komplex ist, verweisen wir nochmal auf die unglaublich interessante Igalia Chats Episode „First Person Scrollers“.
      [01:12:02] :focus-visible
      Und weil wir gerade dabei sind und es passt, verweisen wir in Sachen :focus-visible und dessen Komplexität bei der Umsetzung auf die Igalia Chats Episode „The history of :focus-visible and inert“. Die :focus-visible-Pseudoklasse bietet Euch dei Möglichkeit, Fokus-Outlines, auch Focus-Rings genannt, nur dann sichtbar werden zu lassen, wenn jemand die Seite mit einem Eingabegerät bedient, das diese erforderlich macht. Anders als die meisten Steak-Halter von Webprojekten draußen in der Welt, findet Peter diese Fokus-Anzeige super hilfreich.
      [01:16:07] Other
      Das Kapitel namens „Other“ lässt uns auf CSS Houdini und seine vielen großen Pläne kommen, die sich aber bislang nicht manifestiert haben, wie z.B. die CSS Parser API oder Custom Selectors, mit denen Peter einige seiner Probleme im Zusammenspiel mit Custom Elements lösen könnte. Immerhin gibt es @property und das finden wir sehr praktisch, auch wenn Peter sich daran stört, dass Firefox es immer noch nicht freigeschaltet hat. Da es aber Teil des InterOp 2023 Projektes ist, müsste es eigentlich bis Ende diesen Jahres shippen.
      [01:23:08] Tools: Pre- & Post-Processors
      Peter erzählt, dass er sein CSS durch keinerlei Mangel mehr dreht, seien es Pre- oder Post-Prozessoren. Allerdings nutzt er gerne Parcel als Bundler und so wäre es möglich, dass das noch irgendeine Form der Magie betreibt, die ihm entgeht. Irgendwie kommen wir dadurch auf @scope zu sprechen, das es möglich macht/machen wird, dass CSS Selektoren nur noch auf bestimmte Teilbereiche des DOM Baums einwirken. Damit wird man in Zukunft Style-Encapsulation lösen und alle anderen Krücken werden hinfällig.
      [01:27:00] @layer
      Von @scope geht es zu @layer. Allerdings nicht ohne einen erneuten Abschweifer, diesmal über SASS‘ @extend– und CSS-Kompressoren-Fallstricke. Beide haben mit @layer allerdings wenig am Hut. Mit @layer lässt das eigene CSS in verschieden „Starke“ Gruppen einteilen, was es ermöglicht, einer Library Default-Styles mitzugeben, die dessen Anwender ohne Spezifitätsverrenkungen verändern können. Peter sieht es auch als hilfreiches Werkzeug, um Legacy-CSS nach und nach auf einen modernen Stand zu bringen. Allerdings würden wir beide von einem breiten Einsatz eher abraten, denn anders als bei manch anderer Neuerung in CSS, lässt ein Einsatz von @layer alte Browser Schiffbruch erleiden. Ähnlich wie es beim CSS Nesting auch der Fall ist.
      [01:37:12] CSS Usage
      Als vorletztes werfen wir einen Blick auf die Auswertungen zum Thema „CSS Usage“. Hier zeigt sich, dass die meisten Antwortenden CSS im Kontext von Web Apps / SPAs einsetzen. Aber es werden auch sehr viele Design-Systeme damit konstruiert. Am wenigsten wird CSS im Bereich „Art and Illustration“ eingesetzt, was Peter zumindest in Sachen computergenerierter Kunst gut nachvollziehen kann. Denn es fehlt einfach an einer guten programmatischen API für CSS. Das CSS Object Model sollte diese Rolle ja ursprünglich mal ausfüllen, kann die Erwartungen aber auch nicht erfüllen. Aber auch die Alternative SVG hat ihre Macken, und so stehen wir im Grunde mit eher leeren Händen da.
      [01:40:10] Browser Incompatibilities
      Abschließend schauen wir noch auf die Liste an Features, die die Antwortenden sich noch nicht trauen zu verwenden. Ganz vorne dabei sind :has() und Container Queries, was zusammen mit dem in der Liste auftauchenden @property auf eine gewisse Problembärigkeit des Firefox‘ hinweist.

      Insgesamt kommen wir aber beide zu dem Schluss, dass wir mit den aktuellen Möglichkeiten von CSS und den Browsern sehr sehr sehr zufrieden sind! Und oftmals ist es ja auch so, dass man manches Vorhaben vielleicht auch ohne direkten Weg durch Missbrauch anderer, schon vorhandener CSS Features erreichen kann. Schepp fällt da zum Beispiel Roman Komarov ein, der mit CSS Scroll Driven Animations als Steigbügelhalter zahlreiche seiner CSS-Wünsche erfüllen konnte. Wir loben außerdem die tolle Spec-Arbeit der CSS Working Group und auch die große Menge Tests, die in den letzten 10 Jahren für all diese Features geschrieben wurden. Und weil guter Dinge drei sind, empfiehlt Schepp nochmal eine Igalia Chats Episode, nämlich die Folge „The Novel Engines: Ladybird„, in der Andreas Kling darüber berichtet wie er eine komplett neue Browser-Engine geschrieben hat und die Specs und Tests als Grund nennt, wie er das geschafft hat.

      Good times ahead!

      Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/

      1 hr 54 min
    • Revision 589: Neues in HTML und Co, Teil 3 von 3

      Die Rückkehr der HTML-Ritter sieht Luke Scheppwalker und seinen Ewok Peter die letzten interessanten Teile der State of HTML Pre-Umfrage besprechen.

      Schaunotizen
      [00:01:40] Resource Hints
      Wir besprechen den wechselhaften Werdegang von rel="prerender" und anderen Resource Hints, Speculation Rules, Fetch Priority und wann wir als Entwickler:innen überhaupt diese Mittel der Performanceoptimierung zücken sollten.
      [00:14:41] HTML-Module
      Die besprochene Syntax inkl. nicht unerheblichem Browser-Buy-In irritiert uns sehr, denn es gibt schließlich schon ein gut abgehangenes Proposal für Import-Attribute. Ebenso wagen wir es, dezent das „Feature“ Server-Side-Rendering in der heutzutage besprochenen Form in Zweifel zu ziehen.
      [00:28:28] -Element
      Wir denken Use Cases für herum, die nichts mit WebVTT zu tun haben. Schepp bemängelt, dass das Element nicht zum Darstellen von Podcast-Transkriptionen taugt, da zu den permanent komplett unsichtbaren Elementen zählt.
      [00:36:41] MathML
      Keine weiteren Kommentare zu MathML an sich, aber eure Firma sollte Igalia bezahlen, um neue Features in die Browser-Engines zu bringen!
      [00:40:30] Focusgroup
      Es stellt sich heraus, dass Features es auch in Abwesenheit einer Spezifikation in die Browser schaffen können!
      [00:42:27] Exclusive Accordion
      Im Rahmen eines Brainstormings für ein Accordion-Element überzeugt Schepp Peter von seinen Ideen für ein -Element. Das Original-Proposal mit Verhalten wie Radio Buttons hat es auch beim HTML-Standard schwer.
      [00:51:52] Model-Element und Ausklang
      Die von Apple ausgebrütete Web-API für ihr VR/AR-Gadget ist für weder interessant, noch besonders überraschend. Zum Thema VR/AR an sich äußern wir uns dezent skeptisch. Am Ende streifen wir noch kurz Konzepte und Alternativen zu Seamless Iframes, bevor wir die Umfragethemen für ausreichend bearbeitet erklären.

      Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/

      1 hr 15 min

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