Working Draft

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By Vanessa Otto, Peter Kröner, Hans Christian Reinl, Stefan Baumgartner, Christian »Schepp« SchaeferNewsTechnologyEducationHow ToTech News
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Working Draft episodes

  • Revision 558: Per dualer Ausbildung oder dualem Studium in den IT-Beruf

    Nachdem Vanessa und Hans sich vor zwölf Wochen in der Revision 546 über Ihre Wege in den Beruf ausgetauscht haben, nämlich einerseits das Studium, andererseits das „zufällige Hineinschlittern“ nach dem Abitur, meldeten sich Stefan Macke (Twitter / IT-Berufe-Podcast) und Marcel Koch (Twitter / Mastodon / Web) bei uns, weil wir weder Ausbildung, noch duales Studium als mögliche Wege in den Beruf beleuchtet haben. Das lag aber schlicht daran, dass wir von beidem keine Ahnung haben, und so haben wir die beiden als Experten eingeladen und das Ganze nachgeholt.

    Unser Sponsor

    Workshops.DE bietet IT-Schulungen für moderne Web-Entwicklung. Dabei arbeitet Workshops.DE nicht als reiner Vermittler, sondern bildet eine Community aus über 80 Trainer:innen, welche gemeinsam Material erstellen, sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden, um möglichst nachhaltige und hochqualitative Weiterbildungsangebote zu schaffen.

    Ein starker Fokus liegt hierbei auf den Frontend-Frameworks Angular, React und Vue. Neben diesen gibt es aber auch Weiterbildungen im Bereich Docker, Kubernetes und Spring Boot. Zum Netzwerk gehören ebenfalls die Community-Portale Angular.DE, ReactJS.DE und VueJS.DE.

    Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

    Schaunotizen
    [00:02:05] Per dualer Ausbildung oder dualem Studium in den IT-Beruf
    Zunächst lernen wir den Unterschied zwischen dualem Studium, dualer Ausbildung und der rein schulische Ausbildung. Über die ersten beiden wollen wir reden.

    In den dualen Ausbildungen lernt man praktisch und gegen Bezahlung in einem Betrieb und flankiert wird das durch eine schulische Ausbildung entweder in einer Hoch- oder Berufsschule. Letzteres wäre das, was man unter einer dualen Ausbildung versteht. Insgesamt führt die Ausbildung seit 2020 zu sieben möglichen Ausbildungsberufen:

    • Fachinformatiker*in Anwendungsentwicklung, für alle die später gerne programmiern möchten
    • Fachinformatiker*in Systemintegration, für alle die später als Administrator*in tätig sein möchten
    • Fachinformatiker*in Prozessanalyse, mit der man später KI programmiert oder SAP implementiert
    • Fachinformatiker*in digitale Vernetzung, mit der man später z.B. IoT-Produkte entwickeln kann.
    • IT-Systemelektroniker*in, für alle, die Lust auf Hardwarebauen haben
    • Kauffrau/-mann für Digitalisierungsmanagement, mit der man später digitale Prozesse in Betrieben optmiert, und
    • Kauffrau/-mann für IT-Systemmanagement, für alle, die später IT verkaufen möchten.
    • Die IT-Ausbildungsberufe sind unter Männern die zweibeliebteste Gattung, unter Frauen sehen sie allerdings erst an Platz zehn.

      Diese duale Ausbildung dauert üblicherweise 3 Jahre, wird meist auf 2,5 Jahre verkürzt, kann im Extremfall aber auch auf 1,5 Jahre halbiert werden. Eine Abschlussprüfung findet anders als man denken würde nicht erst am Ende der Ausbildung statt. Stattdessen gibt es eine über die Gesamtzeit „gestreckte Abschlussprüfung“, deren erster Teil nach 18 Monaten für alle sieben Ausbildungsberufe identisch abgelegt wird. Die Ausbildung beginnt damit breit gefächert und erst danach geht es tief in die Spezialisierung. Ganz zum Schluss der Ausbildung kommt das Abschlussprojekt, eine Art „Gesellenstück“ an dem man zwischen 40 und 80 Stunden arbeitet, sowie die Präsentation desselben, einem 15 minütigen Fachgespräch darüber und einer schriftliche Dokumentation, die zwischen 30 und 60 Seiten zählt.

      Ausbildungen bringen einem aus Stefans Sicht mehr Praxiswissen und sie sind anerkannt und sehr gefragt.

      Entscheidend für den Erfolg ist, dass man einen Betrieb findet, der einen anständig an die Hand nimmt und ausbildet und für den man nicht nur eine billige Arbeitskraft ist. Hier muss man ganz zu Beginn gut drauf schauen, wo man gelandet ist und ob es eine gute Idee ist, die gesamte Ausbildung im Betrieb zu bleiben.

      Ein Studium ist dahingehend akademischer angelegt. Im dualen Studium arbeitet man aber ebenso praktisch in einem Betrieb, welcher nicht nur die Studiengebühren von 25.000 EUR übernimmt, sondern einem auch ein Gehalt von 1.200 EUR brutto zahlt. Im Gegenzug bindet man sich nach Abschluss des Studiums für anderthalb bis zwei Jahre an den Betrieb – oft will man tatsächlich aber auch gar nicht weg.

      Insgesamt können wir festhalten, dass sowohl Marcel als auch Stefan den Weg einer Ausbildung oder eines dualen Studiums sehr empfehlen können.

      Keine Schaunotizen
      Duales Studium mit Gerda Feldhaus, Elena Hollen und Markus Amshove – Anwendungsentwickler-Podcast #110
      In dieser Episode seines Anwendungsentwickler-Podcasts diskutiert Stefan mit Gerda Feldhaus, Elena Hollen und Markus Amshove die Vor- und Nachteile eines dualen Studium.
      Der IT-Berufe-Podcast
      Stefans IT-Berufe-Podcast bringt seit 2015 Inhalte rund um die Ausbildung in den verschiedenen IT-Berufen.
      Fachinformatiker.de
      Fachinformatiker.de ist laut eigener Aussage die größte IT-Community rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

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      1 hr 34 min
    • Revision 557: Neues in WebKit

      Schepp und Peter nahmen die Veröffentlichung der Safari Technology Previews 161 und 162 zum Anlass, die dort frisch implementierten Features zu diskutieren und zu kommentieren.

      Schaunotizen
      [00:01:25] Best of Safari Technology Preview
      Los geht es mit neuen Media-Query-Features, speziell prefers-reduced-motion und prefers-contrast (die in den Previews nicht neu sind, aber jetzt besser debugged werden können). Wir diskutieren die Hürden im praktischen Einsatz dieser Features (sowie von prefers-color-scheme) und erinnern an Hotdog Stand. Die Unterstützung von @property fehlt nach den neuesten Safari-Updates nun nur noch in Firefox, aber insgesamt sieht es für das CSS Typed OM und das Houdini-Projekt eher nicht so glänzend aus (Working Draft berichtete bereits). Über Fragen des Umgangs mit immer komplexerem CSS kommen wir zum Thema Selektor-Performance von :has(), die sich mit dem Profi-Profiling-Tool von Chrome messen lässt. Die Unterstützung von :user-invalid und :user-valid feiern wir marginal enthusiastischer als die von Lookbehind Assertions in Regulären Ausdrücken und wir nehmen die (beinahe) bestehende Existenz des ResizableArrayBuffer zur Kenntnis. Safari wird nun als letzter fehlender Browser Unterstützung für OffscreenCanvas bekommen, was Peter dazu bringt, seine jüngsten Abenteuer rund um willReadFrequently nochmal wiederzugeben. Zum Ende hin quatschen wir noch über margin-trim, CSS Subgrids, Declarative Shadow DOM, E4X, HTMLElement.attachInternals() bzw. Form-associated custom elements, globale Event Handler und die Zukunft von Safari und der ganzen weiten Browserwelt.

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      1 hr 35 min
    • Revision 556: Domain-Driven Design

      Über Domain-Driven Design (DDD) sprechen Hans und Vanessa mit dem Gast Florian Benz, VP of Engineering bei Scalable Capital. Florian beleuchtet dabei vor Allem dir Umsetzung samt Stolpersteinen in der Realität.

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      Wir sind Demodern – wir sehen uns als Agentur einer neuen Generation: offen, unkompliziert, 100% digital. Gegründet von Designern, liegt unsere Leidenschaft in innovativen, digitalen Inszenierungen und einer sinnvollen User Experience. Wir entwickeln unsere Projekte gemeinsam mit Spezialisten aus Strategie, Design, UX und Development. „Let’s push things forward“ ist unser Leitsatz und Philosophie. Darin steckt unsere eigene Veränderung, aber auch, Projekte neu zu betrachten und zu rechtem Mehrwert zu bringen.

      Ihr könnt gerne Kontakt zu Florian oder Marisa direkt aufnehmen – oder ihr schaut auf demodern.de/jobs vorbei.

      Schaunotizen
      [02:14:00] Domain-Driven Design
      Florian begann die ersten Schritte mit Domain-Driven Design (im Folgenden mit „DDD“ abgekürzt) in Teams bei Scalable Capital im Jahr 2019. Zu den größten Herausforderungen zählte, wie man das theoretische Wissen über DDD konkret umsetzen. Bei der Theorie geht Florian speziell auf folgende Teile von DDD ein: Explorativ, strategisch und taktisch. Genauer erläutert er die folgenden Komponenten von taktischem Design: Value Objects, Entities, Aggregrates, Repositories, Services und Factories.
      Ein Hauptbestandteil von DDD ist es, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln. Das ist jedoch gar nicht so einfach. Vor allem, wenn die allgemeine Code-Sprache bei Projekten oft Englisch ist, aber die Dokumentationssprache z.B. Deutsch. Doch wenn das Team einmal so weit ist, macht es die gemeinsame Sprache für alle einfacher. Für Entwickler:innen im Speziellen, den Code zu strukturieren und eine sehr wichtige Frage zu beantworten: Wo gehört dieser Code überhaupt hin?
      Links
      • Patterns, Principles, and Practices of Domain-Driven Design
      • Scott Millett, Nick Tune
      • „The Big Blue Book“
      • Domain-Driven Design: Tackling Complexity in the Heart of Software —Eric Evans
      • Domain Modeling Made Functional —Scott Wlaschin, KanDDDinsky 2019
      • Making Impossible States Impossible—Richard Feldman, elm-conf 2016
      • Kotlin and Domain-Driven Design-Value Objects—Florian Benz 2020
      • DDD Crew – Welcome to Domain-Driven Design (DDD)
      • „This project contains definitions of DDD and fundamental concepts to reduce the learning curve and confusion.“
        Verwandte Revisionen
        • Revision 314: DDD, CQRS und WTF
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          1 hr 14 min
        • Revision 555: ChatGPT & Co

          Chat GPT ist in aller Munde, was Vanessa und (besonders) Hans und Peter zu einer lebhaften Diskussion rund um AI und ML speziell im Webdev-Kontext verleitet.

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          Workshops.DE bietet IT-Schulungen für moderne Web-Entwicklung. Dabei arbeitet Workshops.DE nicht als reiner Vermittler, sondern bildet eine Community aus über 80 Trainer:innen, welche gemeinsam Material erstellen, sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden, um möglichst nachhaltige und hochqualitative Weiterbildungsangebote zu schaffen.

          Ein starker Fokus liegt hierbei auf den Frontend-Frameworks Angular, React und Vue. Neben diesen gibt es aber auch Weiterbildungen im Bereich Docker, Kubernetes und Spring Boot. Zum Netzwerk gehören ebenfalls die Community-Portale Angular.DE, ReactJS.DE und VueJS.DE.

          Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

          Schaunotizen
          [00:02:18] Chat GPT & Co
          Nach einem kurzen Begriffsklärungsversuch debattieren wir um ChatGPG und Co (v.a. Githubs Copilot, Adobes Enhance Speech, und Descripts textbasiertem Videoeditor). Wir versuchen Use Cases für die Tools zu kategorisieren, die darin inhärenten Chancen und Risiken abzuwägen und überlegen, inwiefern Quellennachverfolgung und Explainable AI denkbar und glaubwürdig sind. Am Ende stellt sich die Frage, ob in Zukunft ganze hochwertige Webseiten automatisch generiert werden können oder ob AI auch weiterhin daran scheitert, Algorithmen für sortierte Arrays nicht nur auszuspucken, sondern auch zu bewerten.

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          1 hr 49 min
        • Revision 554: Konferenzorganisation in Zeiten einer Pandemie

          Diese Revision traf eine rekordverdächtigen Anzahl Gäste und Hosts aufeinander: Vanessa, Stefan und Schepp begrüßten Joe Ray Gregory, David Müllerchen und Robin Böhm an ihrem virtuellen Kaminfeuer.

          Joe aus Hamburg kennt Ihr aus den Revisionen Revision 520: Unit-Testing / Testing Library und Revision 552: Frontend Development im Jahr 2023.

          Robin aus Berlin (Twitter / Web) wird nur langjährigen Hörer*innen von seinem Besuch vor 10 Jahren aus Revision 130: AngularJS – Superheroic JavaScript MVW Framework ein Begriff sein.

          David Müllerchen (Twitter / Web), ebenfalls aus Hamburg, bildete den Dritten im Bunde.

          Alle unsere Gäste sind Webentwickler, Berater, Trainer, Meetup-Organisatoren und David sogar Twitcher. Die einen präferieren Angular, der andere eher Vue.js. Aber vor allem haben sie alle drei Vorerfahrung im Konferenzorganisieren und haben sich zuletzt für eine große Community-Konferenz zusammengetan. Wie das kam und welchen Hürden die drei und ihr Team auf dem Weg dahin zu überwinden hatten, darüber reden wir in dieser Ausgabe!

          Schaunotizen
          [00:00:59] Konferenzorganisation in Zeiten einer Pandemie
          Den Anfang nahm alles mit der Angular-Konferenz NG-DE 2019, die sehr viel Aufwand, aber auch ein großer Erfolg war und die sich für eine Wiederholung empfahl. Trotz Ausstiegs seiner Co-Organisatoren aufgrund von Erschöpfung, buchte Robin die Location erneut für das darauffolgende Jahr. Wir wissen alle, was dann geschah: 1 Pandemie. Von nun an wurde es eine Zitterpartie, ob eine Konferenz in 2020 überhaupt noch möglich werden würde, und wenn nicht, wie sich die Location bei all verhalten würde. Zum Glück hat sie mitgezogen. In 2020 wurde aus der geplanten Konferenz nichts mehr und alle Bemühungen um das Event wurden auf Eis gelegt. Das änderte sich in 2021, als sich nicht nur die pandemische Situation verbesserte, sondern Robin in David und Joe auch neue Mitstreiter fand. Joes Hinzustoßen mündete in einem zusätzlichen Konferenztag, welcher dem Framework Vue.js gewidmet werden sollte.

          Die eigentliche Konferenz-Organisation und die Sprecherauswahl baute auf lange erarbeitete Blaupausen der JSConf.EU, ergänzt um Tipps anderer Organisatoren wie denjenigen der JSUnconf, der RuhrJS oder des JSKongress‘. Für die Auswahl der Vorträge hieß das, dass man einen „Call for Papers“ ausgerufen hatte und die eintrudelnden Vorträge anonymisiert und in einen „Blind-Voting“-Prozess überführt wurden.

          Neben der aufwendigen Sprecher*innen-Auswahl musste natürlich ein Budget geplant und Ticketpreise davon abgeleitet werden. Es mussten Sprecherreisen und -unterkünfte organisiert und gebucht werden. Es galt, eine Location für die Abendveranstaltung zu finden, Webseiten zu bauen, Promomaterial herzustellen, Werbung zu machen.

          Und das Team legte auch viel Wert darauf, verantwortungsvoll auf die Situation mit der Pandemie einzugehen und Masken und Tests anzubieten, Systeme zu entwickeln wie Menschenansammlungen vermieden werden konnten, und Besucher*innen die Möglichkeit zu geben, zu signalisieren wenn Sie lieber mit Maskentragenden Gespräche führen wollten.

          Nachdem all das auf Spur war, wurde es auf den letzten Metern doch noch „spannend“, denn es stellte sich heraus, dass zeitgleich eine große Messe in Berlin angesetzt war, die die Preise der Unterkünfte hat in die Höhe schnellen lassen, bis hin zu dem Punkt wo Teilnehmende es sich nicht mehr hätten leisten können. Auch hier zog die Location, aber auch die Community mit und das Event wurde kurzerhand um wenige Tage verlegt.

          Am Ende wurden NG DE 2022 und vuejs.de Conf Gott sei Dank erneut ein großer Erfolg und hat sich all die Mühe und das Zittern gelohnt. 🥳

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          1 hr 55 min
        • Revision 553: State of JS2, Framework Boogaloo

          Nachdem sich Vanessa und Peter in ihrem ersten Anlauf noch um ein strukturiertes Abarbeiten des Fragenkatalogs der 2022er State of JS-Umfrage bemüht hatten, ergehen wir uns dieses Mal in eher freier Assoziation, schaffen es dabei aber auch, die verbleibenden 98% der Umfrage in einer Revision abzufertigen.

          Schaunotizen
          [00:00:58] State of JS
          Die zweite Hälfte des State of JS befasst sich mit Tools und Frameworks, die wir eher abstrakt diskutieren. Zu den relevanten Fragen zählt die von State of JS getroffene Unterscheidung zwischen Frontend- und „Render-Frameworks“ (Next, Nuxt, Gatsby etc.), die Frage inwiefern Frontend-Frameworks eher ein Management als ein Entwickler-Tool sind und wie Web Components dazu passen. Ob wir jemals weniger Frameworks haben (oder werden haben wollen) und ob uns der framework-industrielle Komplex überhaupt lässt, bleibt trotz des kreativen Einsatzes von Auto-Analogien (u.A. zur Pistolenschaltung) ungeklärt. Zu Sinn und Zweck von Mobile Frameworks haben wir eher wenig beizutragen, feiern aber Browser-Devtools wie DOM-Breakpoints (Chrome, Firefox), Hover-State-Enforcing (Chrome, Firefox), Resource Overrides (Chrome-Extension) und In-Devtools-Suchfunktionen gründlich ab (und anwesende Performance-Päpste finden darüber hinaus an an Chromes Trace-Tools gefallen). Weitere ehrenswerte Nennungen erfahren Sentry, die (einigermaßen) gute alte Formularvalidierung, und , die View Transition API und generell alles aus der Revision 552 zu Frontend Development im Jahr 2023.

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          1 hr 50 min
        • Revision 552: Frontend Development im Jahr 2023

          Zum Jahreswechsel haben wir uns mit Joe Ray Gregory (@joyraygregory) hingesetzt und zusammen darüber orakelt, welche neuen Tools und Paradigmen die Frontend Entwicklung im Jahr 2023 prägen könnten. Joe ist Frontend-Entwickler und Trainer aus Hamburg und Ihr kennt ihn vielleicht aus der Revision 520 über Unit-Testing.

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          Workshops.DE bietet IT-Schulungen für moderne Web-Entwicklung. Dabei arbeitet Workshops.DE nicht als reiner Vermittler, sondern bildet eine Community aus über 80 Trainer:innen, welche gemeinsam Material erstellen, sich gegenseitig unterstützen und weiterbilden, um möglichst nachhaltige und hochqualitative Weiterbildungsangebote zu schaffen.

          Ein starker Fokus liegt hierbei auf den Frontend-Frameworks Angular, React und Vue. Neben diesen gibt es aber auch Weiterbildungen im Bereich Docker, Kubernetes und Spring Boot. Zum Netzwerk gehören ebenfalls die Community-Portale Angular.DE, ReactJS.DE und VueJS.DE.

          Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

          Schaunotizen
          [00:01:45] Frontend Development im Jahr 2023
          Wir reden natürlich über Frontend-Frameworks und denken, dass der Schwenk hin zu Frameworks fortsetzen wird, bei denen Server-Side-Rendering und so wenig JaVaScript im Client der Standard ist. Prominentestes Beispiel hierfür ist Astro, aber auch NextJS und NuxtJS entwickeln sich in diese Richtung.

          Außerdem werden sich Web Components als Auslieferungsform weiter etablieren.

          Für eine bessere Performance wird alles weiter in Richtung „Actor Model“ entwickelt, also dass ein Main-Thread möglichst viel Arbeit in separate Threads auslagert (höre auch Revision 329 zum Actor Model). Eine Schlüsselrolle wird das Tool Partytown spielen.

          Als Unterstützung bei der Entwicklung werden Mikro-Bibliotheken aus dem UnJS-Pool große gebräuchliche Bibliotheken wie Axios oder auch Lodash ersetzen.

          Im Testing wird Playwright seinen Marktanteil weiterausbauen.

          Für die Komponenten-basierte Entwicklung wird Storybook zwar das Goto-Werkzeug bleiben, aber daneben wird sich Histoire aus dem Vue-Umfeld ähnlich etablieren können wie zuvor auch schon Vite.

          In Sachen Bundler und Build-Tools kommt allerlei Neues auf uns zu: Turbopack wird der Nachfolger von Webpack und dann gibt es vom Erfinder von Babel noch eine ganze Build-Suite namens Rome, die Code-Formattier, Code-Linter, Com- & Transpiler, Bundler, sowie das Testing-Tool aus einer Hand sein will. Beiden ist gemeinsam, dass sie aus Performance-Gründen auf Rust bauen, was derzeit auch im Trend zu sein scheint und von SWC, Parcels Lightning CSS und esbuild (allerdings in Go) vorexerziert wurde. Darüber, ob das immer nötig ist oder ob ein wenig Nacharbeit an JavaScript-Code nicht der erste Zwischenstopp sein müsste, fragt sich da Marvin Hagemeister.

          Aus dem CSS-Bereich kommend werden die Container Queries ganz viel neue Möglichkeiten eröffnen, sobald diese in allen Browsern freigeschaltet sind.

          Monorepos werden ein Thema werden, dank exzellentem Tool-Support durch pnpm, Turborepo oder Lerna (das allerdings nicht mehr maintained wird).

          Und schließlich schauen wir auch gespannt darauf, was der NodeJS- und Deno-Konkurrent Bun, dessen JavaScript-Engine nicht auf Googles V8, sondern auf Apple JavaScriptCore bsisert, zukünftig in die Waagschalde werfen wird.

          [00:00:00] Keine Schaunotizen
          Console Ninja
          VSCode-Erweiterung, um Consolen-Output direkt in der IDE zu haben.

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          2 hr 1 min
        • Revision 551: Restic – Backups, aber richtig

          Mit Gast Alexander Neumann (Github), seines Zeichens Entwickler der FOSS-Backup-Software Restic quatschen wir über Backups, Backup-Strategien und Backup-Fails.

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          Schaunotizen
          [00:00:58] Backups!
          Unsere Einstiegsfrage ist: Was ist überhaupt ein Backup? Ist Backup gleich Backup? Wir beleuchten unterschiedliche Backup-Strategien (für den Alltag und für Spezialfälle wie Datenbanken) und kommen über den Vergleich von Restic mit der Konkurrenz vom morschen Obstbaum zu technischen Praxisfragen rund ums Backup. Über Fragen des Wie und Warum von inkrementellen Backups kommen wir zu Themen rund ums Backup-Rückgrat – Content Defined Chunking (im Falle von Restic via chunker), den Volume Shadow Copy Service, ZFS, etc. Jenseits der schieren Technik ist bei Backups aber auch der Faktor Mensch relevant und wir kommen nicht umhin, Restore-Complacency und Backup-auch-wirklich-machen-Strategien zu besprechen. Konkret am Beispiel von Restic sprechen für über Überlegungen zu Verschlüsselung und Sicherheit, Redundanz, Forward Error Correction, Kompression und Multi-Device-Backups. Zum Schluss geht’s natürlich auch ein wenig um OSS-Themen wie die Zukunftsplanung von Restic und das Community-Management.

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          1 hr 22 min
        • Revision 550: Lead Developers & Remote Work

          Diese Folge haben wir Principal Frontend Architect Lisi Linhardt, welche schon einmal bei uns zu Gast war, damals jedoch in einer anderen Rolle. Mittlerweile arbeitet Lisi schon seit zwei Jahren beim Österreichischen Startup und Headless CMS Anbieter Storyblok, über das wir auch mal eine Revision aufgenommen haben.

          Schaunotizen

          Mit Lisi reden wir diese Revision über allerlei verschiedene Dinge. Die Klammer drumherum lautet jedoch…

          [00:00:59] Lead Developers & Remote Work
          Angefangen hat Lisi bei Storyblok als Frontend-Lead, heutzutage ist sie aber eher Team-Lead. Das heißt, während sie früher die Architektur geprägt hat, ist sie heute mehr ein Bindeglied zwischen verschiedenen Gewerken, hat ein Auge auf Dokumentation, aber auch das Onboarding neuer Mitarbeiter.

          Vanessa kann sich derzeit noch mehr auf Architektur und Technik konzentrieren, was der geringeren Größe des Startups (Zavvy) geschuldet ist, in dem sie als Frontend-Lead beschäftigt ist. Dennoch gibt es auch Phasen, in denen sie nicht zum Coden kommt und mehr Manager-Aufgaben zu erledigen hat. Das frustriert sie dann manchmal etwas, weil sie den Eindruck hat, dass sie „nichts schafft“.

          Lustigerweise geht das Onboarding bei Storyblok auch mit der Zavvy-App vonstatten. Es gibt für die verschiedenen Mitarbeiter verschiedene Onboarding-Jouneys und auch Team-Buddys.

          Dokumentation verfasste Lisi früher gerne mal in Notion – die Dokumentation, die sie heutzutage verfasst, liegt aber in der Regel mit im Repository. Vanessa nutzt dafür gerne mermaid.js.

          Wir schweifen dann ab in Richtung Benennung von Dingen in Code und wer da welche Präferenzen hat.

          Anschließend kommen wir zum Thema „Remote“. Denn Storyblok ist eine der wenigen Remote-only-Firmen, die es so gibt. Gekommen ist das durch das Wachstum während der Pandemie (auch hier nochmal der Verweis auf die Revision 495: Storyblok – Einblicke in ein Startup). Wir sind uns einig, dass Remote dann doof ist, wenn nur einzelne Personen remote sitzen, während der Großteil des Teams physisch beieinander sitzt. Die Einzelpersonen werden da schnell mal aus dem Kommunikationsfluss ausgeklinkt.

          Wichtig ist, regelmäßig physische Team-Meetings zu veranstalten. So gibt es bei Storyblok einmal im Jahr ein sogenanntes „Offsite“, wo die gesamte Firma aufeinander trifft.

          Vanessa vermisst bei der Remote-Arbeit manchmal den Flurfunk.

          Als die größte Herausforderung sieht Lisi das Arbeiten über verschiedene Zeitzonen hinweg an. Eine Lösung besteht darin, möglichst viel Kommunikation asynchron ablaufen zu lassen. Das meiste an Kommunikation entfällt aber meist auf das eigene Team und wird mit zunehmender Gewerk-Entfernung rapide weniger. Das heißt, die Herausforderung stellt sich am ehesten für das eigene Team.

          Wir debattieren darüber, ob es wichtig ist, dass alle in Calls ihre Videokameras anhaben oder nicht, welche Arbeitszeiten man in einem weltweiten Remote-Setting hat, inwiefern Fokuszeiten helfen und wann Feierabend ist. Schepp ist hier der Meinung, dass man Kommunikation als empfangende Instanz steuern sollte, also zum Beispiel durch Abschalten von Benachrichtigungen zu bestimmten Zeiten.

          Was im Remote-Setting auch schwieriger wird, ist bei Kollegen festzustellen, wenn es ihnen nicht so gut geht. Retros aber ein Werkzeug, um zu sehen, wie alle so drauf sind.

          Keine Schaunotizen
          The Culture Map: Decoding How People Think, Lead, and Get Things Done Across Cultures
          Für Menschen, die in internationalen Teams arbeiten, mag Lisi gerne dieses Buch hier zur Lektüre empfehlen.

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          1 hr 24 min
        • Revision 549: State of JS 2022, Teil 1 von 956

          In einem hochexzentrischen Orbit kreisen Vanessa und Peter um den diesjährigen Fragenkatalog zum State of JS herum. Bedingt durch zahllose Exkursionen schaffen sie es so gerade durch ersten ca. 20 % der Umfrage.

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          Seid ihr auf der Suche nach einer qualitativen Weiterbildung im Bereich Web-Entwicklung oder möchtet euch selbst als Trainer:in einbringen? Dann seid ihr bei Workshops.DE genau richtig.

          Schaunotizen
          [00:01:50] State of JS 2022
          Wir starten mit dem Proxy, von dessen Use Cases wir in unser beider Realitäten zu berichten haben. Promise.allSettled() ist weniger spannend, erlaubt uns aber einen Schwenk zum breiteren Konzept der Iterables. Fragen rund um Dynamic Import werden im Bundle mit Stilfragen rund um Skinny Jeans abgefühstückt, wonach Peter Nullish Coalescing und Vanessa Logical Assignment lobpreisen. Die Schockfrostung der Hölle erfolgt, also Peter (!) von seinen Vue-Abenteuern in Verbindung mit privaten Klassenfeldern berichtet und mit Vanessa diverse Fallen rund um String-Replacement (replace() ist eine Falle, matchAll und replaceAllsind viel besser) durchkaut. Beide Parteien scheitern in Folge daran, ihre Gegenüber von der Großartigkeit von Promise.any() und Array.prototype.at()zu überzeugen. Des Weiteren fallen uns zunehmend kürzer werdende Fun Facts zu Features wie Top-Level await, Temporal, Array.prototype.findLast(), Error.prototype.cause und Object.hasOwn() ein. Spätestens im zweiten Fragebogen, in dem es um Browser-APIS geht, verlässt uns ein wenig der Elan. Service Workers und Custom Elements sind alte Hüte, Shadow DOM darüber hinaus ohne Custom Elements nur bedingt interessant. Angesichts von Web Animations rafft sich Peter nochmal zu einem Rant wider die Frameworks auf, bei WebGL, WebRTC, WebSockets und WebSpeech müssen wir hingegen schlicht die etablierte Existenz der APIs anerkennen. Mit ein paar letzten Spekulationen zur Broadcast Channel API lassen wir die Folge ausklingen.

          Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/

          1 hr 47 min

        About Working Draft

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        Working Draft ist der deutschsprachige Podcast für Frontend-Entwicklung, Webdesign und UI Engineering.

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        Engineering Kiosk by Wolfgang Gassler, Andy Grunwald

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