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Zum Jubiläum werfen wir einen Blick zurück – ziemlich genau zehn Jahre. Inspiriert von einem Vorschlag aus unserem Community-Slack hören wir noch einmal in unsere Prognosen-Folge von Ende 2015 hinein und prüfen: Was ist aus unseren damaligen Thesen zu HTTP/2, Flexbox, Angular 2, React, Web Components und WebAssembly geworden?
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Zwischen Nostalgie, realistischen Einschätzungen und ein paar veritablen Fehleinschätzungen sprechen wir darüber, wie sich Frontend-Engineering tatsächlich verändert hat – und wo wir heute stehen: weniger Browser-Drama, mehr Tooling, mehr Framework-Vielfalt und ein völlig neues Spannungsfeld durch AI-gestützte Entwicklung.
Im CSS-Bereich hat sich Grid etabliert, ohne Flexbox zu verdrängen. Beide koexistieren – oft pragmatisch statt dogmatisch eingesetzt.
Bei JavaScript hat ES2015 vieles verändert, aber weniger fundamental als gedacht. Wirklich einschneidend war async/await; vieles andere war „syntaktischer Zucker“. Parallel hat sich TypeScript stark verbreitet – ohne JavaScript zu ersetzen.
Im Framework-Bereich ist keine Monokultur entstanden: React, Angular, Vue und andere bedienen unterschiedliche Ökosysteme. Statt Konsolidierung sehen wir Fragmentierung. Und dann gibt es die AI-Tools, die bevorzugt mit React/TypeScript arbeiten.
Web Components und WebAssembly? Kein Mainstream-Overtake, aber solide Nischen-Erfolge. Sie tun genau das, wofür sie gedacht waren – nicht mehr, nicht weniger.
Und schließlich: Browser-Testing ist entspannter geworden. Der Internet Explorer ist Geschichte, Edge-Cases existieren weiterhin (hallo iOS Safari), aber das Drama-Level ist deutlich gesunken. Headless-Browser und CI-Tests haben neue Testrealitäten geschaffen.
Diskutiert die Folge mit uns in unserem Community-Slack: https://draft.community/
In dieser Folge setzen wir dort an, wo wir mit der vorherigen ARIA-Glücksrad-Folge aufgehört haben. Denn wir haben nach der Veröffentlichung tolles Feedback bekommen und holen uns deren Absender als Verstärkung rein: Mit Accessibility Engineer Daniela Kubesch (LinkedIn / Bluesky / Mastodon), Frontend/Design-Systems Engineer Marco Bretschneider (Mastodon), Web-Technologie-Consultant und W3C Invited Expert Peter Krautzberger (LinkedIn / Mastodon) und Accessibility Experience Experten Paweł Masarczyk (Mastodon) sprechen wir darüber, was von ARIA-Attributen in der Praxis wirklich ankommt – bei Browsern, im Accessibility Tree und letztlich bei Screenreadern.
Alle reden von Automation – aber wo betreibst du eigentlich deine Tools?
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Wir gehen systematisch die Attribute aus der letzten Glücksrad-Runde durch, ordnen sie technisch ein und ergänzen sie um Perspektiven aus Spezifikation, Implementierung und tatsächlicher Nutzung. Dabei wird klar: Zwischen Spec-Idee, API-Mapping und realer Unterstützung liegen oft Welten.
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In dieser Folge sprechen wir zu zweit über unsere Eindrücke rund um den Government Site Builder (GSB) – ausgelöst durch unseren Besuch auf der T3CON in Düsseldorf.
Eigentlich wollten wir vor Ort ein Interview zum Projekt führen. Herausgekommen ist stattdessen eine kurze, leicht rantige Bestandsaufnahme darüber, wie schwer es ist, überhaupt belastbare Informationen oder Gesprächspartner:innen zum GSB zu finden.
Wir sprechen darüber, warum uns das Thema trotz (oder gerade wegen) politischer Rahmenbedingungen interessiert, welche Rolle das Informationstechnikzentrum Bund (ITZ-Bund) spielt, wie Agenturen in sogenannten „Losen“ organisiert sind – und warum ein Projekt, das sich selbst als 100 % Open Source bezeichnet, von außen oft erstaunlich verschlossen wirkt.
Trotz des Open-Source-Anspruchs stößt man aktuell auf Hürden: Verlinkte Code-Repositorien sind schienen teilweise nicht öffentlich zugänglich, Aussagen zum Projekt müssen offenbar umfangreich abgestimmt werden, und selbst auf Konferenzen fällt es schwer, auskunftsfähige Ansprechpartner:innen zu finden.
Das steht in einem spürbaren Kontrast zu früheren Vorbildern wie gov.uk, wo technische Erkenntnisse, Accessibility-Learnings und Architekturentscheidungen offen in die Community zurückgespielt wurden. Genau diese Offenheit vermissen wir aktuell beim GSB – obwohl das Projekt aus öffentlichen Mitteln finanziert wird und explizit Transparenz betont.
Update: Nach Hinweisen von Hörenden liegt das Projekt auf Open Code hier und der Sourcecode selbst hier Vielen Dank dafür!.
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In dieser Folge sprechen wir mit Frederik Braun (Mastodon) aus dem Firefox-Security-Team bei Mozilla über den langen Weg der Sanitizer API: Von ersten Prototypen vor über fünf Jahren bis zum geplanten Shipping in Firefox und Chrome im Februar 2026.
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Dieses Interview ist Teil der Serie On Tour @ #t3con. T3CON ist die jährliche Konferenz, bei der es um alle Themen rund um TYPO3 geht. Wir waren am 25. November 2025 in Düsseldorf beim Community Day vor Ort und haben die Stimmung und einige Interviews mitgenommen.
Auf dem Community Day der T3CON in Düsseldorf sprechen wir mit Stefan Barac (LinkedIn) über Incluthon: eine Initiative, die Menschen mit Behinderungen mit Unternehmen zusammenbringt, um digitale Produkte wirklich inklusiver zu machen. Statt reiner Checklisten geht’s um echte Usability-Tests mit Accessibility-Fokus, bei denen Barrieren aus realer Nutzungsperspektive sichtbar werden.
Außerdem geht’s um Mentoring und Sensibilisierung für ganze Produktteams: von verständlicher Sprache über passende Ikonografie und Informationsarchitektur bis hin zu der Erkenntnis, dass Accessibility ein fortlaufendes Programm ist (kein einmaliges Projekt). Wir streifen dabei auch regulatorischen Druck (BFSG, European Accessibility Act) und die WebAIM-Million-Studie als Reality-Check – und empfehlen ausdrücklich, sich die Demos/Webinare von Claudio Zeni anzuschauen, um ein besseres Gefühl für assistive Technologien in der Praxis zu bekommen.
Auf YouTube findest du das Video zu unserem Gespräch.
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So lang ist es her (5 Jahre), dass Anselm Hannemann hier im Working Draft Teil des Podcast-Teams war. Jetzt habe ich (Hans) ihn mal gefragt, ob er mal wieder bei uns zu Gast sein möchte — und er hat ja gesagt.
Heute geht’s mal um Anselm, was ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist, und was er in den letzten Jahren so getrieben hat.
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Dieses Interview ist Teil der Serie On Tour @ #t3con. T3CON ist die jährliche Konferenz, bei der es um alle Themen rund um TYPO3 geht. Wir waren am 25. November 2025 in Düsseldorf beim Community Day vor Ort und haben die Stimmung und einige Interviews mitgenommen.
Mit Thomas Maroschik konnten wir ein TYPO3 Board Member für uns gewinnen. Er gibt uns Einblicke, wie Frontend Technologien in TYPO3 gerade ein neues Hoch erfahren, wie man TYPO3 als Headless CMS nutzen kann und wie KI TYPO3 beeinflusst.
Auf YouTube findest du das Video zu unserem Gespräch.
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Zum Jahresende gibt’s noch ein kleines Extra für Euch: Unsere großartige Post-Producerin Sabine hat sich hingesetzt und aus dem Jahr wieder herrliche Outtakes zusammengeschnitten – Versprecher, Neustarts, Ratlosigkeit, Lachen und all die Momente, die es sonst nie in die Folge schaffen. Ein liebevoller Blick hinter die Kulissen von Working Draft und ein Geschenk, über das wir uns sehr gefreut haben. Viel Spaß beim Hören (und Mitlachen)!
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In dieser Revision schauen wir wieder gemeinsam auf frische Browser-Features aus Chrome, Firefox und den WebKit Nightlies. Wir sprechen über praktische Bugfixes, neue CSS-Möglichkeiten, bessere DOM-APIs und ein paar eher nischige, aber extrem mächtige JavaScript-Neuerungen.
Wir erklären, warum das bisher ein Spec-Problem war, wieso Chrome hier nachgezogen hat und warum man sich damit endlich fiese Workarounds sparen kann. Als anschauliches Beispiel schauen wir uns eine Scroll-Situation auf code.movie an.
Wir sprechen ausführlich darüber, warum das relevant ist, wann man Symbols überhaupt sinnvoll einsetzt und wie Peter sie unter anderem in seinem Web-Component-Framework Ornament nutzt – inklusive Exkurs zu registrierten Symbols, Symbol.for() und instanceof-Fallstricken bei gebundelten Libraries.
Wir ordnen ein, warum das funktional dem alten -webkit-fill-available entspricht, wie die Browser-Unterstützung aussieht (Can I Use) und warum das Feature trotz breiter Nutzbarkeit noch nicht als Baseline gilt.
Wir erklären, warum die alte API praktisch nur in Workern sinnvoll war, welche Workarounds man bisher brauchte und warum sich das Feature zwar nach Hardcore-Low-Level anhört, in der Praxis aber trotzdem nur selten lohnt.
Wir diskutieren, warum das besonders für serverseitige Templates (PHP, Twig & Co.) hilfreich ist, wie man damit Toolchains drastisch vereinfachen kann und warum @scope ein echter Gamechanger für „CSS für Arme“ ist – im besten Sinne
Für Web Components ist wichtig, dass sie den neuen connectedMoveCallback Lifecycle-Hook definieren, damit auch sie bei einem Move-Vorgang erhalten bleiben und nicht von Grund auf neu gebaut werden.
Wir erklären, wie man damit responsive Layouts, gestaffelte Animationen oder Karten-Stacks umsetzt – und warum das Zählen ab 1 zwar logisch, aber trotzdem ein dankbarer Diskussionspunkt ist.
Schepp fällt eine Coding-Challenge von den Kollegen Syntax.fm ein, bei der Scott Tolinski das Feature sehr anschaulich zu seinem Vorteil einsetzt.
Wir sprechen darüber, warum das besonders für Web-Components und native Module spannend ist und wie sich damit Toolchains und node_modules-Ordner spürbar verkleinern lassen.
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In dieser Revision drehen wir nochmal das Glücksrad – allerdings zum Themenbereich TypeScript und React. Gemeinsam mit unserem Gast Kiki (Hans-Christian Otto), seines Zeichens Paramount Leader von Suora, picken wir zufällige React- und TypeScript-Themen und arbeiten uns von dort aus tief in Parallelwelten, Typsysteme, Debugging-Philosophie und die Grenzen statischer Analyse vor. Es geht um React DevTools, Web Components, any vs. unknown, TypeScript-Overloads, Decorators und die Frage, warum HTML kaputt sein darf – und vermutlich immer bleiben wird.
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