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In unserem KI-Block geht’s diesmal wieder um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Webentwicklung – von Codegenerierung über Tool-Integrationen bis hin zu lokalen Modellen und neuen Standards, die die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine verändern könnten. Dazu haben wir Max Marschall eingeladen (Consultant bei ThinkTecture, LinkedIn), der mit Vanessa und Schepp über seine Erfahrungen spricht. Wir diskutieren Tooling, werfen einen kritischen Blick auf technische und ethische Grundlagen – und Max bringt’s auf den Punkt: Wir arbeiten immer mehr mit „Sprache als Interface“.
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Weiter in unserem KI-Block geht es mit Kevin Chromik (Webseite, LinkedIn), Content Creator (YouTube). Kevin berichtet Hans und Vanessa seine Erfahrungen darüber, wie er mit KI Tools 3x schneller Apps programmieren kann.
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Ein großes Thema ist die Frage nach dem Kontext: Tools wie ChatGPT liefern oft brauchbare Antworten, kennen aber die eigene Codebase nicht. Das macht ihre Vorschläge schnell unbrauchbar oder zumindest nicht optimal integrierbar. Ganz anders sieht es bei Tools wie Cursor oder Windsurf aus, die direkt in die IDE eingebunden werden – z. B. in VS Code – und Zugriff auf das gesamte Projekt haben. Damit können sie nicht nur präziser helfen, sondern auch bessere Architekturvorschläge machen oder konkrete Codeabschnitte erklären.
Besonders spannend ist Kevins Ansatz, KI nicht unbedingt zum „schnelleren Programmieren“ im klassischen Sinne zu nutzen, sondern vielmehr für alles drumherum. Beim Prototyping etwa hilft KI, Ideen schnell zu visualisieren – auch wenn der produzierte Code am Ende verworfen wird. Kevin erzählt von einem Beispiel, als er ein Award-System in seine Habit-Tracker-App einbauen wollte: Die Idee war noch nicht ausgereift, doch Windsurf konnte dennoch eine erste Oberfläche erzeugen, mit der man experimentieren konnte – inklusive Animationen. Der Code war nicht perfekt, aber als Sparringspartner war die KI extrem hilfreich.
Wir sprechen auch über den Unterschied zwischen eigenen Programmiersprachen und fremden: Ist man mit KI auch in der eigenen Sprache wirklich schneller? Und wie sinnvoll ist KI eigentlich für Junior-Entwickler:innen? Kevin und Vanessa sehen hier Chancen, aber auch Risiken. Während Stack Overflow oft ein notwendiger Umweg ist, bei dem man sich zwangsläufig mit dem Problem auseinandersetzt, liefern KI-Tools direkte Lösungen – ohne Umweg, ohne Kontext. Das kann zu schnellen Ergebnissen führen, aber auch dazu, dass Lernprozesse übersprungen werden.
Trotzdem: Gute Tools wie Windsurf ermöglichen inzwischen Rückfragen zur Codebase wie „Erklär mir mal die Architektur dieser App“ – und das kann gerade für weniger erfahrene Entwickler:innen ein echter Gewinn sein.
Ein weiteres Thema ist Codequalität. Kevin berichtet, dass er seine Habit-Tracker-App bewusst mit einer sauberen Architektur gebaut hat – auch wenn sie funktional simpel ist. Er merkt an: Je besser man selbst entwickelt, desto mehr stört einen der Output von KI, weil viele Vorschläge einfach qualitativ nicht mithalten können. Viel Code im Netz ist schlicht schlecht – und KI reproduziert diesen leider oft. Gute Entwickler:innen sind in den meisten Fällen noch deutlich besser als jede KI.
Zum Abschluss diskutieren wir noch mit Hans, ob man heute noch zusätzliche Libraries braucht – oder ob KI-Tools wie V0 von Vercel mit ihren fertigen Komponenten schon ausreichen, um direkt damit zu starten.
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Extensions für TYPO3 entwickeln – klingt erstmal nach Handarbeit. Aber was passiert, wenn man gängige KI-Tools wie ChatGPT oder Codegenerierungsdienste an den Prozess lässt? Martin Helmich hat’s ausprobiert – und berichtet von den praktischen Herausforderungen, Erfolgen und Fallstricken beim Einsatz von KI im TYPO3-Kontext.
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Wir diskutieren, welche Aufgaben sich für KI besonders eignen – z. B. die Generierung von TCA-Definitionen, Sprachdateien oder Konfigurationsklassen – und wie sich generierter Code später weiterverwenden lässt. Dabei wird klar: Ohne ein tiefes Verständnis des TYPO3-Ökosystems bringt die beste KI wenig.
Ein spannender Punkt: Wie lassen sich Prompt-Vorlagen standardisieren? Könnte man daraus ein öffentliches Tool bauen, das TYPO3-Entwicklung beschleunigt – ohne dass es gleich „AI-first“ wird?
Daneben geht’s um die Frage, wie man mit Blackbox-Code umgeht, der nicht aus dem Editor kommt, sondern aus einem Prompt. Und wie viel man einer KI zutrauen will, wenn es nicht nur um technische Korrektheit, sondern auch um konzeptuelle Entscheidungen geht.
Zum Schluss wagen wir noch einen kleinen Ausblick: Wo geht das hin – in TYPO3, aber auch allgemein im Web-Stack? Und was braucht es, damit KI bei der Extension-Entwicklung mehr wird als nur ein Gimmick?
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Schon wieder eine neue Buzzword-KI? Nicht ganz. In dieser Folge sprechen wir mit Robin Böhm über Agentic AI – ein Konzept, das gerade massiv Fahrt aufnimmt. Statt auf einen Prompt zu warten, werden KI-Agenten selbst aktiv: Sie analysieren Aufgaben, planen Schritte und setzen diese eigenständig um. Was bedeutet das für Entwickler:innen, Tools – und letztlich für uns als Nutzer:innen?
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Dabei geht es auch um Frameworks wie LangChain, den Umgang mit JSON-Kommandostrukturen, und um frühe Ansätze für Protokolle, mit denen Agenten sich gegenseitig über ihre Fähigkeiten austauschen können. Robin vergleicht den aktuellen Stand mit „Super Nintendo-Level“ – was aber nicht heißt, dass das Ganze ungefährlich wäre. Denn die nächste Iteration ist vielleicht nicht weit entfernt.
Wir diskutieren, wie Agentic AI bereits heute in Projekten auftaucht, wo es echte Automatisierungsvorteile gibt – und wo wir dringend Grenzen ziehen müssen. Besonders spannend wird es, wenn Robin beschreibt, wie sich unsere Erwartungen an „Tools“ verändern: Weg vom klassischen Button-Klick, hin zur Zieldefinition – und der Agent übernimmt.
Am Ende steht die Frage: Wie behalten wir als Entwickler:innen die Kontrolle – und wie gestalten wir diese Systeme so, dass sie nicht nur mächtig, sondern auch nachvollziehbar und verantwortungsvoll sind?
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Diesmal zu Gast: Jens Jacobsen (benutzerfreun.de, LinkedIn), Autor & Digital-Experte. Jens schrieb das Buch Websites entwickeln mit KI und erzählt Peter und Vanessa, wie das am besten geht, und warum er lieber von Webseiten „besser“, anstatt „schneller“ entwickeln spricht. Das Buch richtet sich an alle mit einem gewissen technischen Verständnis – etwa Produktmanager:innen, Entwickler:innen oder Designer:innen – aber auch erfahrenere Techies werden darin wertvolle Einblicke finden.
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Wir diskutieren auch die wachsende Zahl an KI-Tools: Jens hat über 70 davon getestet – und nur drei haben ihn wirklich überzeugt. Die meisten Tools funktionieren nach einem simplen Prinzip: Man gibt einen Titel, vielleicht ein paar Stichpunkte ein, und bekommt daraufhin eine generische Website auf Basis eines Templates. Jens warnt davor, sich von solchen „auf Knopfdruck“-Lösungen blenden zu lassen. Gute Tools hingegen stellen erst einmal Fragen – etwa zur Zielgruppe oder zur Struktur der Seite – und entwickeln daraus eine erste Sitemap oder sogar Wireframes.
Auch das Thema Arbeitswelt spielt eine Rolle: Wird KI langfristig Jobs im UX-Design oder Vertrieb gefährden, weil es inzwischen KI-gestütztes User-Testing und automatisierte Verkaufsanalysen gibt? Peter merkt dazu an: „Wenn’s nichts kostet, kann man’s auch siebenmal ausprobieren.“ Eine Realität, die einerseits Chancen schafft, andererseits aber auch Druck auf klassische Rollen im Unternehmen ausüben könnte. Doch Jens kontert damit, dass man dann eben sieben Versionen von irgendeiner Webseite hätte, aber nicht einer, die den eigentlichen Zweck tatsächlich richtig erfüllt.
Am Ende bleibt festzuhalten: Man muss heutzutage wohl leider nicht mehr programmieren können, um mit KI Webseiten zu erstellen – aber ein gewisses technisches Verständnis hilft. Das heißt aber noch lange nicht, dass eine sinnvolle Webseite dabei herauspurzelt. Nur eben irgendeine. Die eigentliche Arbeit – worum es geht, die Texte, die Bilder – dabei kann KI sehr hilfreich sein und als ein Sparring-Partner dienen. Wer nicht nur auf schnelle Ergebnisse, sondern auf durchdachte, nachhaltige Weblösungen setzt, findet in Jens‘ Buch einen hilfreichen Wegweiser durch die Tool-Landschaft und den KI-Dschungel.
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SelfHTML gehört zu den ganz Großen der deutschsprachigen Weblandschaft – und das seit 1995. Wer sich in den Nullerjahren HTML, CSS oder JavaScript beigebracht hat, ist an dieser Seite kaum vorbeigekommen. Grund genug, dieses Jubiläum mit einer eigenen Folge zu feiern!
In dieser Revision spricht Schepp mit Matthias Scharwies – aktiver Maintainer, Mitgestalter der Community und einer der Menschen, die SelfHTML bis heute weiterentwickeln. Wir sprechen über die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft einer der traditionsreichsten Dokumentationen rund ums Web.
Wir reden darüber, wie sich das Projekt über die Jahre hinweg geöffnet hat, wie Beiträge organisiert sind, wie man selbst mitmachen kann – und warum das Forum nach wie vor ein guter Ort ist, um Fragen zu stellen. Auch spannende Randgeschichten aus der Redaktion kommen zur Sprache.
Ein Highlight im Jubiläumsjahr ist das SelfHTML-Treffen 2025 in Mannheim, das als Unconference stattfindet. Matthias gibt einen Ausblick darauf, was dort geplant ist, warum sich ein Besuch lohnt – und wie viel Motivation und Energie aus solchen persönlichen Begegnungen entstehen kann.
Natürlich schauen wir auch nach vorn: Was fehlt aktuell? Wie lassen sich neue Webstandards wie „Open UI“ einbauen? Und wie bleibt man bei einem so gewachsenen Projekt überhaupt handlungsfähig? Matthias gibt Einblicke in Tools, Arbeitsweisen und den pragmatischen Umgang mit Legacy-Strukturen.
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PHP ist eine dieser Sprachen, die man leicht unterschätzt – und die trotzdem nicht weggeht. Im Gegenteil: Sie hat sich über Jahrzehnte hinweg weiterentwickelt und ist heute das Fundament unzähliger produktiver Anwendungen. Grund genug für uns, einen genaueren Blick auf den Status quo und die Entwicklung dahinter zu werfen.
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Für diese Revision haben wir uns einen der zentralen Köpfe der PHP-Welt eingeladen: Sebastian Bergmann, Erfinder von PHPUnit, langjähriger Open-Source-Maintainer und pragmatischer Beobachter des Ökosystems (Web / LinkedIn / Mastodon). Gemeinsam mit Schepp und Hans spricht er über Technologie, Verantwortung und das Leben als jemand, der seit Jahrzehnten mit und an PHP arbeitet.
Danach werfen wir einen Blick auf das Jetzt: Wie steht es um das Vertrauen in PHP als Sprache? Welche Rolle spielen moderne Tools wie Composer, Frameworks wie Symfony oder Laravel – und was macht eigentlich die PHP Foundation genau? Sebastian schildert, wie sich das Ökosystem professionalisiert hat, aber an vielen Stellen trotzdem auf Freiwilligenarbeit beruht.
Natürlich reden wir auch über Tests: Was bedeutet gutes Testing im Jahr 2025? Wie sieht das Zusammenspiel mit Tools wie PHPStan oder Psalm aus? Und wie geht man mit Legacy-Code um, der eigentlich nie für Tests gedacht war? Sebastian teilt Einblicke aus seiner Beratungsarbeit mit Teams und erklärt, wie man pragmatisch Qualität sichert.
Ein wichtiger Teil des Gesprächs dreht sich um Open Source im Dauerbetrieb: Was bedeutet es, ein Projekt wie PHPUnit über Jahrzehnte hinweg zu pflegen? Wie hält man durch? Welche Erwartungen kommen von außen – und was kann die Community beitragen, damit das Ganze nicht auf Einzelpersonen lastet?
Zum Schluss schauen wir nach vorn: Welche Entwicklungen im PHP-Core lohnen sich im Auge zu behalten? Was fehlt der Sprache noch? Und was wünscht sich Sebastian von der nächsten Generation an Entwickler:innen, die vielleicht bald ihre ersten Pull Requests schreiben?
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In dieser Revision ist Melanie Patrick zu Gast – und bringt Skills mit, die man im Webdev-Alltag gerne mal unterschätzt: Organisation, Struktur, Planung und Kommunikation. Kurz: Life Hacks aus dem Büroalltag, die jede:r gebrauchen kann!
Nebenbei geht’s um klassische Software-Fails, digitale To-do-Listen, Passwort-Strategien und wie man durch gute Vorbereitung im Team einfach mehr Ruhe reinbringt. Ein Gespräch über Verantwortung, Vertrauen, Teamplay – und warum gute Organisation nichts mit Kontrollzwang zu tun hat.
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Peter, Stefan und Vanessa nehmen sich auch in dieser Woche wieder die Ergebnisse des State of JS 2024 vor. In Teil 1 haben wir uns auf die neuen JavaScript-Features gestürzt, in Teil 2 ging’s um Pain Points in JavaScript und den Browser-APIs, dazu die Leseliste und die Libs. Teil 3 war dann ganz den Meta-Frameworks und dem Testing gewidmet. Jetzt im letzten Teil schauen wir noch auf die Themen „Mobile & Desktop“, „Build Tools“, „Monorepo Tools“ und „Sonstige Tools“.
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In dieser Revision sprechen wir mit Marius Kleidl (Web / LinkedIn / Mastodon / GitHub), Webentwickler bei Transloadit und Mitwirkender am Open-Source-Projekt TUS, über das Thema Resumable Uploads – also Datei-Uploads, die fortgesetzt werden können, wenn zwischendurch mal die Verbindung abraucht oder das Tab versehentlich geschlossen wird.
Im Zentrum der Folge steht TUS, ein Open-Source-Protokoll für Resumable Uploads, das Marius mitentwickelt. Wir reden über die Entstehung des Projekts, die technischen Grundlagen und wie man TUS in eigene Anwendungen integriert – sei es in Node.js, Go oder mit vorhandenen Client-Libraries. Besonders spannend: Die Spezifikation wird derzeit mit der IETF abgestimmt, mit dem Ziel, Resumable Uploads langfristig als offiziellen HTTP-Standard zu etablieren.
Marius gibt uns außerdem einen Einblick in die Community-Arbeit hinter TUS, den Beitrag anderer Open-Source-Projekte und wie Entwickler:innen durch eigene Implementierungen zur Verbesserung beitragen können. Wir streifen Themen wie Caching, Storage-Backends und was eigentlich alles im Hintergrund passieren muss, damit so ein Upload wirklich „resumable“ ist.
Natürlich kommen auch die praktischen Fragen nicht zu kurz: Was muss man beachten, wenn man Resumable Uploads in ein bestehendes Projekt integriert? Wie sieht die Kommunikation zwischen Client und Server aus? Und wie viel Aufwand steckt wirklich dahinter?
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