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Neurosensitivität lässt einen Menschen anders denken - nicht besser oder schlechter, sonders verzweigter, tiefer, intensiver, oder alles auf einmal. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf sein Fühlen.
Das betrifft auch viele psychische Störungen: Man fühlt zu viel, zu wenig, im Wechsel.
Während depressive Zustände oder auch schnelle Gefühlswechsel mit dysfunktionalen (inhaltlichen) Gedanken assoziiert werden, bietet die neurodiverse Architektur des Gehirns mancher Menschen einen weniger pathologischen Erklärungsansatz: Die Unfähigkeit, "normal" wahrzunehmen und zu verarbeiten, um stattdessen die Dinge durchdenken und dann auch jedem mitteilen zu müssen, was Teil neurodivergenten Verhaltens sein kann, führt dann erst zu den genannten Störungen. Die sind in dem Falle aber nicht die Störung, sonders das Symptom.
By Joachim LetschertNeurosensitivität lässt einen Menschen anders denken - nicht besser oder schlechter, sonders verzweigter, tiefer, intensiver, oder alles auf einmal. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf sein Fühlen.
Das betrifft auch viele psychische Störungen: Man fühlt zu viel, zu wenig, im Wechsel.
Während depressive Zustände oder auch schnelle Gefühlswechsel mit dysfunktionalen (inhaltlichen) Gedanken assoziiert werden, bietet die neurodiverse Architektur des Gehirns mancher Menschen einen weniger pathologischen Erklärungsansatz: Die Unfähigkeit, "normal" wahrzunehmen und zu verarbeiten, um stattdessen die Dinge durchdenken und dann auch jedem mitteilen zu müssen, was Teil neurodivergenten Verhaltens sein kann, führt dann erst zu den genannten Störungen. Die sind in dem Falle aber nicht die Störung, sonders das Symptom.

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