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Was tun gegen nächtliches Kopfzerbrechen, das am Einschlafen hindert? Wie viel Schlaf brauchen wir wirklich? Und wann spricht man von einer Schlafstörung? Schlaf betrifft uns alle. Wenn er nicht erholsam ist, leiden Betroffene den ganzen Tag über. Rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland sind von chronischen Ein- und Durchschlafstörungen betroffen.
In solchen Fällen wird eine Verhaltenstherapie empfohlen. „Das ist aber keine Psychotherapie im Sinne von ich gehe da drei Jahre lang dreimal die Woche hin und spreche über meine Kindheit“, sagt Kai Spiegelhalder. Er ist Leiter der Sektion für Psychiatrische Schlafforschung und Schlafmedizin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Es gehe lediglich darum, in Gesprächen herauszufinden, was geändert werden kann.
Weil das Therapieangebot aber generell knapp ist, werden stattdessen oft Schlafmittel verschrieben, die nur über kurze Zeiträume eingenommen werden sollten oder Nebenwirkungen haben können, sagt Spiegelhalder. Unter der Leitung von Forschern des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Lüneburg wird deshalb aktuell untersucht, ob Onlinetherapie eine Alternative zur klassischen Behandlung in Präsenz sein kann.
Im Podcast erzählt Kai Spiegelhalder, was es damit auf sich hat, warum Frauen schlechter schlafen, wie der Körper durchzächte Nächte ausgleicht und warum wir uns häufig zu viel Druck machen. „Es ist erstaunlich, wie viele Patienten im Schlaflabor besser schlafen als zuhause“, sagt er. Eine auf den ersten Blick überraschende Methode zeigt, dass es oft weniger braucht als gedacht.
Alle wichtigen News aus Südbaden gibt's hier: www.badische-zeitung.de
By Badische ZeitungWas tun gegen nächtliches Kopfzerbrechen, das am Einschlafen hindert? Wie viel Schlaf brauchen wir wirklich? Und wann spricht man von einer Schlafstörung? Schlaf betrifft uns alle. Wenn er nicht erholsam ist, leiden Betroffene den ganzen Tag über. Rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland sind von chronischen Ein- und Durchschlafstörungen betroffen.
In solchen Fällen wird eine Verhaltenstherapie empfohlen. „Das ist aber keine Psychotherapie im Sinne von ich gehe da drei Jahre lang dreimal die Woche hin und spreche über meine Kindheit“, sagt Kai Spiegelhalder. Er ist Leiter der Sektion für Psychiatrische Schlafforschung und Schlafmedizin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Es gehe lediglich darum, in Gesprächen herauszufinden, was geändert werden kann.
Weil das Therapieangebot aber generell knapp ist, werden stattdessen oft Schlafmittel verschrieben, die nur über kurze Zeiträume eingenommen werden sollten oder Nebenwirkungen haben können, sagt Spiegelhalder. Unter der Leitung von Forschern des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Lüneburg wird deshalb aktuell untersucht, ob Onlinetherapie eine Alternative zur klassischen Behandlung in Präsenz sein kann.
Im Podcast erzählt Kai Spiegelhalder, was es damit auf sich hat, warum Frauen schlechter schlafen, wie der Körper durchzächte Nächte ausgleicht und warum wir uns häufig zu viel Druck machen. „Es ist erstaunlich, wie viele Patienten im Schlaflabor besser schlafen als zuhause“, sagt er. Eine auf den ersten Blick überraschende Methode zeigt, dass es oft weniger braucht als gedacht.
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