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Meine Tochter hatte lange Zeit Brillenbügel mit der Aufschrift „Königstochter“. Gelegentlich wurde sie darauf angesprochen – mal milde lächelnd, mal neugierig fragend, mal wissend. Wer in christlichen Kreisen unterwegs ist, kennt vielleicht die Aufschrift „Königstochter“ auf hübschen Teetassen oder anderen Alltagsgegenständen. Für Mitwisser ist es ein Hinweis: Da ist wohl ein Kind Gottes unterwegs. Jemand, der bewusst seinen Glauben lebt.
Die Musikgruppe „Könige und Priester“ geht mit ihrem Band-Namen sogar noch einen Schritt weiter. Sie sehen sich selbst nicht nur als Kinder des höchsten Herrschers, sondern als Könige und Priester. Was steckt dahinter? Tatsächlich stammt dieser Gedanke aus der Bibel. Im 2. Buch Mose, Kapitel 19, Vers 6 heißt es: „Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ Gott selbst richtet diese Worte an das Volk Israel, kurz nachdem er es aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. Noch bevor die Menschen etwas leisten, spricht Gott ihnen ihre Identität zu. Damit wird der Blick in die Zukunft betont: Die Israeliten werden Einfluss haben, Verantwortung tragen und Gottes Gebote für andere Völker sichtbar machen.
Diese Berufung gilt seit knapp 2.000 Jahren auch für Menschen, die Jesus nachfolgen und als Christen ein Teil von Gottes Geschichte mit Israel geworden sind. Es tut mir gut, wenn ich mir bewusst mache, wie wertvoll ich in Gottes Augen bin. Dieses Bewusstsein für meine Identität als Königskind lässt mich froh und aufrecht durchs Leben gehen! Gleichzeitig gilt: Adel verpflichtet. Wenn ich das nächste Mal meine Teetasse mit der Aufschrift „Königstochter“ zur Hand nehme, will ich mich freuen und gleichzeitig darüber nachdenken, welche Verantwortung ich habe. Als Königskind und Priesterin darf ich in Gottes Nähe kommen. Die Liebe, die ich bei ihm empfange, kann ich dann an die Menschen in meinem Umfeld weitergeben und sie einladen, auch selbst Gott zu begegnen.
Autor: Sonja Kilian
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By ERF - Der Sinnsender5
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Meine Tochter hatte lange Zeit Brillenbügel mit der Aufschrift „Königstochter“. Gelegentlich wurde sie darauf angesprochen – mal milde lächelnd, mal neugierig fragend, mal wissend. Wer in christlichen Kreisen unterwegs ist, kennt vielleicht die Aufschrift „Königstochter“ auf hübschen Teetassen oder anderen Alltagsgegenständen. Für Mitwisser ist es ein Hinweis: Da ist wohl ein Kind Gottes unterwegs. Jemand, der bewusst seinen Glauben lebt.
Die Musikgruppe „Könige und Priester“ geht mit ihrem Band-Namen sogar noch einen Schritt weiter. Sie sehen sich selbst nicht nur als Kinder des höchsten Herrschers, sondern als Könige und Priester. Was steckt dahinter? Tatsächlich stammt dieser Gedanke aus der Bibel. Im 2. Buch Mose, Kapitel 19, Vers 6 heißt es: „Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ Gott selbst richtet diese Worte an das Volk Israel, kurz nachdem er es aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat. Noch bevor die Menschen etwas leisten, spricht Gott ihnen ihre Identität zu. Damit wird der Blick in die Zukunft betont: Die Israeliten werden Einfluss haben, Verantwortung tragen und Gottes Gebote für andere Völker sichtbar machen.
Diese Berufung gilt seit knapp 2.000 Jahren auch für Menschen, die Jesus nachfolgen und als Christen ein Teil von Gottes Geschichte mit Israel geworden sind. Es tut mir gut, wenn ich mir bewusst mache, wie wertvoll ich in Gottes Augen bin. Dieses Bewusstsein für meine Identität als Königskind lässt mich froh und aufrecht durchs Leben gehen! Gleichzeitig gilt: Adel verpflichtet. Wenn ich das nächste Mal meine Teetasse mit der Aufschrift „Königstochter“ zur Hand nehme, will ich mich freuen und gleichzeitig darüber nachdenken, welche Verantwortung ich habe. Als Königskind und Priesterin darf ich in Gottes Nähe kommen. Die Liebe, die ich bei ihm empfange, kann ich dann an die Menschen in meinem Umfeld weitergeben und sie einladen, auch selbst Gott zu begegnen.
Autor: Sonja Kilian
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