„Ich liege im Ersatzreifen eines Lastwagens, eingerollt wie ein Embryo, zwei Tage schon. Mehr als 48 Stunden habe ich mich nicht bewegt, habe nichts getrunken, nichts gegessen….“. Schreibt Hasan Ali Djan, der vor 10 Jahren als Flüchtling aus Afghanistan nach München kam. Er war minderjährig, konnte weder schreiben noch lesen und hatte keinerlei Deutschkenntnisse. Keine guten Ausgangsbedingungen für den Start in ein neues Leben. In seinem Buch „Afghanistan.München.Ich - Meine Flucht in ein besseres Leben“ beschreibt er sein eigenes Schicksal, das für viele Flüchtlinge ein Hoffnungsschimmer ist, denn Hasan Ali Djan hat in seiner neuen Heimat ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen - allen Schwierigkeiten zum Trotz. Er stellte sein Buch mit der Autorin Victoria Frenzel Ende Juli im Rahmen der „Deutschstunde“, einer Veranstaltung der Lichterkette e. V. , in der Bayernkaserne vor.