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Wir alle haben diese herausfordernde Zeit durchgemacht und vielen von uns ist im Rückblick durch einiges aus dieser Periode unseres Lebens peinlich. Die Rede ist natürlich von der Pubertät. Sie markiert den Zeitraum, in dem sich Kinder zu jungen Erwachsenen entwickeln und dabei einige Veränderungen sowohl körperlich als auch mental durchmachen müssen.
Der Jugend- und Pubertätsexperte Matthias Jung kennt sich mit diesem Thema bestens aus und erklärt, dass diese Phase eigentlich schon viel früher beginnt, als die meisten von uns denken würden. In seinem Buch "Erziehungsstatus kompliziert – Pubertät im Anmarsch", zeigt er auf unterhaltsame Art und Weise, was da zwischen Kindheit und Jugend eigentlich genau passiert - und wie Eltern am besten darauf reagieren können. Im ausführlichen Gespräch erklärt er auch, was es mit der Vorpubertät auf sich hat und warum es so wichtig ist, dass wir sie besser verstehen.
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Wer in unserer Gesellschaft alleine lebt, hat oft mit Stigmata und Schubladendenken zu kämpfen. Das Zusammenleben in einer Beziehung und Familie ist für die allermeisten noch immer das Idealbild eines erfüllten Lebens. Doch was macht das eigentlich mit denjenigen Menschen, die bewusst alleine leben oder die derzeit einfach keine andere Option für sich selbst sehen?
Noch nie haben so viele Menschen alleine gelebt wie in unserer Zeit. Ganz egal, ob selbst gewählt, selbstbestimmt oder durch äußere Umstände: Wir müssen uns davon lösen, dieses Lebensmodell immer auch gleich mit Scheitern gleichzusetzen, denn das wäre grundfalsch. Es setzt die alleine Lebenden außerdem unnötig unter gesellschaftlichen und kulturellen Druck. Am Ende sollte doch jeder selbst entscheiden, wie und mit wem er oder sie leben möchte.
Daniel Schreiber ist Schriftsteller und Journalist. In seinem Bestseller "Allein" hat er genau über dieses Thema ausführlich geschrieben und dafür reichlich Recherche betrieben. Wir haben ihn im Rahmen des 48forward Festivals 2022 in München auf die Bühne eingeladen und unter anderem darüber gesprochen, dass Alleinsein und Einsamkeit absolut nichts miteinander zu tun haben müssen.
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Wir alle würden am liebsten jeden Tag erholt und ausgeschlafen, voller Energie aus dem Bett springen und in den Tag starten. Doch Stress, Sorgen, unsere Ernährung und viele weitere Faktoren können unseren Schlaf negativ beeinflussen. Sie sorgen dafür, dass wir lange nicht einschlafen können, häufig aufwachen und unruhig schlafen. Wie können wir unsere Schlafqualität also wirklich verbessern?
Dr. Martin Schlott ist Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin und Schlafcoach. Er hilft Führungskräften, Spitzensportlern und vielen weiteren Personen dabei, besser schlafen zu können. In seinem Buch "Erfolgsfaktor Schlaf" erklärt er, warum ein gesunder und erholsamer Schlaf so wichtig für unsere Leistungsfähigkeit ist - und welche Veränderungen in unserem Verhalten zu einer signifikanten Verbesserung führen können. Dabei kommen auch viele Prominente, wie zum Beispiel LinkedIn-Gründer Konstantin Guericke, Tennis-Profi Tommy Haas und Musiker Peter Maffay zu Wort.
Im ausführlichen Gespräch erklärt Dr. Martin Schlott nun, was unseren Schlaf positiv und negativ beeinflusst - und wir das ganz aktiv und bewusst beeinflussen können.
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Fotoquelle: Rawpixel.com / Shutterstock.com
Immer dann, wenn es um den Einsatz von Psychedelics für unsere mentale Gesundheit geht, werden kritische Stimmen laut. Man könne deren Einsatz nicht gut kontrollieren, Missbrauch ist quasi vorprogrammiert und man wissen ja noch so wenig über mögliche Nebenwirkungen - alles Argumente, die man immer wieder zu hören bekommt. Studien haben aber inzwischen bewiesen, dass bestimmte Psychedelika, eingesetzt unter kontrollierten Bedingungen und unter ärztlicher Beobachtung, durchaus einen überaus positiven Effekt bei bestimmten psychischen Erkrankungen haben können.
In einigen anderen, auch europäischen Ländern, ist der Einsatz von Psychedelics deshalb schon heute möglich. In Deutschland gibt es erste Bestrebungen in Richtung Legalisierung. Doch was können Psychedelics wirklich? Und wie stellt man sicher, dass sie eben nicht missbräuchlich verwendet werden und Schäden verursachen können? Anne Philippi ist Journalistin und Autorin, schrieb viele Jahre für bekannte Medien, wie SZ, FAZ, GQ, Vanity Fair, Vogue und berichtete aus Los Angeles und Hollywood. Mit The New Health Club gründete sie vor einiger Zeit eine Plattform, die sich intensiv mit den Möglichkeiten und dem sicheren Einsatz von Psychedelics im Kontext von Mental Health beschäftigt.
Im ausführlichen Gespräch gibt sie Einblicke in die Welt der Psychedelics und erklärt deren Wirkung. Ein Gespräch über Chancen, Risiken und die Herausforderung, in Zeiten immer häufiger auftretender psychischer Erkrankungen neue Möglichkeiten für deren Behandlung zu finden.
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Psychische Erkrankungen sind keine Frage des Alters. Leichte depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören schon heute zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Bereits im Vorschulalter sind 1% und im Grundschulalter 2% der Kinder betroffen. Zwischen 12 und 17 Jahren erkranken 3-10% aller Jugendlichen an einer Depression - und bekommen nur selten die Hilfe und Betreuung, die sie eigentlich bräuchten, um die Situation zu bewältigen.
Patricia Fonseca ist Oberärztin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und hilft in ihrem Alltag insbesondere jungen Menschen, die von einer Depression oder Angststörung betroffen sind. Dabei stellt sie immer wieder fest, dass das Thema häufig nicht ausreichend ernst genommen wird und Betroffene, gerade in jungen Jahren, von ihrem Umfeld stigmatisiert werden.
Wie kann man jungen Menschen helfen, die mit einer Depression oder Angststörung zu kämpfen haben? Auf welche Anzeichen sollte man achten? Und was genau geschieht da eigentlich in unserem Kopf? Auf diese und viele weitere Fragen hat Patricia Fonseca ausführlich geantwortet.
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141.792 Menschen wurden im Jahr 2019 nachweislich Opfer von Partnerschaftsgewalt, 115.000 davon waren weiblich - und die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Auch auf der Straße oder in verschiedensten Gruppierungen ist Gewalt bedauerlicherweise immer wieder ein Thema, auch in Deutschland. Das Münchner Informationszentrum für Männer (MIM) bietet Angebote für Männer, die in Zukunft auf die Ausübung von Gewalt verzichten möchten, um zu verhindern, dass sich Gewalt wiederholt oder weitergegeben wird.
Andreas Schmiedel, Leiter der Fachstelle des MIM und Fachkraft für Aggressivitäts-Training, kennt sich vor allem mit häuslicher Gewalt bestens aus. Er setzt sich seit vielen Jahren für Täterarbeit ein und hat zudem Programme initiiert, die auch männlichen Opfern von Gewalt helfen, aus der Opferdynamik herauszufinden.
Was passiert bei Gewalt in unserem Kopf? Wo fängt Gewalt eigentlich an? Und wie helfen Initiativen wie das MIM konkret, um Täter in ein Leben ohne Gewalt zu führen? Diese und weitere Fragen haben wir ausführlich mit Andreas Schmiedel besprochen.
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Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Davon sind Frauen aus allen sozialen Schichten betroffen - auch wenn das viele oft nicht wahrhaben möchten.
Lydia Dietrich ist Geschäftsführerin der Frauenhilfe München und bietet Frauen mit dem Frauenhaus München Schutz und Zuflucht vor Häuslicher Gewalt. Darüberhinaus bietet die Beratungsstelle der Organisation einen Anlaufpunkt und Beratung für Betroffene.
Was kann getan werden, um betroffenen Frauen zu helfen? Und wie kommt es überhaupt zu solchen Situationen? Diese und weitere Fragen haben wir mit Lydia Dietrich ausführlich besprochen.
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Ohne echte Gefühle ist eine Bindung zu anderen Menschen nur schwer möglich. Gerade in den letzten Jahren haben wir gesellschaftlich gelernt, mehr über unsere Gefühle zu sprechen und doch gibt es einen großen Teil der Gesellschaft, der von einem Problem betroffen ist, das den allermeisten gänzlich unbekannt ist. 10% der Bevölkerung leben abgetrennt von ihren Gefühlen, verstehen sie nicht, empfinden teilweise überhaupt nicht mehr - sie leiden an Gefühlsblindheit.
Dr. Carlotta Welding hat sich diesem Phänomen schon früh in ihrer Karriere angenommen. Sie hat zu Gefühlsblindheit promoviert und ihre Erkenntnisse auch in ihrem Buch "Fühlen lernen" verständlich zusammengefasst. Im Gespräch gibt sie Einblicke in das Leben gefühlsblinder Menschen und erklärt, wie diese mühsam und mit viel Geduld lernen können, wie Emotionen auch für sie selbst funktionieren können.
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In jedem Jahr steigen die Fallzahlen von Burnout-Erkrankungen in Deutschland und auch die Pandemie hat hier nochmals zu einem weiteren Anstieg der ohnehin schon steilen kurve gesorgt. Laut einer Umfrage des Gallup-Instituts fühlten sich im vergangenen Jahr 35 Prozent der Befragten Arbeitnehmer ausgebrannt - ein Anstieg von knapp 10 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren.
Doch was passiert bei einem tatsächlich diagnostizierten Burnout eigentlich mit uns? Wie kann man dagegen vorgehen? Was hilft wirklich und wo liegen die Ursachen? Zu diesen Fragen haben wir Dr. Mirriam Prieß befragt. Die Medizinerin war acht Jahre lang in einer psychosomatischen Fachklinik in Hamburg für die Behandlungsschwerpunkte Ängste, Depressionen und Burnout zuständig. Seit 2005 berät sie auch Unternehmen im Bereich des erfolgreichen Gesundheits-, Konflikt- und Stressmanagements, bietet Einzelcoachings mit dem Schwerpunkt Burnout und Resilienz an und hat zu diesen Themen einige erfolgreiche Bücher geschrieben.
Mehr Informationen zu Dr. Mirriam Prieß gibt es unter:
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Wir hören und lesen viel über seelischen Belastungen und mögliche Bewältigungsstrategien. Wir reden viel über die Arbeit oder das Privatleben. Doch ein wesentlicher Aspekt scheint dabei oft unterzugehen: Das Leid von Kindern und Jugendlichen.
Scheinbar schaffen es nur besonders grobe Fälle in die Nachrichten. Doch wie hoch ist eigentlich die Dunkelziffer von jungen Menschen mit psychischen Problemen? Wie wirkt sich die Pandemie auf sie aus? Welche Angebote gibt es für sie?
In der dritten Episode von „Alles ok?“ sprechen wir mit Kai Lanz, einem der Mitgründer von krisenchat.de. Das gemeinnützige Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, etwas dagegen zu tun und nutzt dafür etwas, was fast alle haben: WhatsApp. Kai erzählt uns, wie sie jungen Menschen ganz konkret helfen.
Mehr Informationen zum Krisenchat gibt es unter:
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