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Die 8 muss eine Glückszahl sein: Dvořáks 8. Sinfonie klingt nach Sonnenschein, Waldspaziergang und Melodien im Überfluss. Dabei beginnt dieses heitere Meisterstück ausgerechnet in Moll.
Antonín Dvořák komponiert seine 8. Sinfonie 1889 auf seinem Sommersitz Vysoká südlich von Prag. Dort widmet er sich seinem Garten, seiner Taubenzucht – und den Melodien, die ihm, wie er schreibt, „nur so zufliegen“. Nach der eher strengen, tragischen 7. Sinfonie will Dvořák diesmal bewusst neue Wege gehen. Er hält sich zwar an die viersätzige Form, füllt sie aber mit überraschenden Wendungen, tänzerischen Momenten und färbt sie mit böhmischem Kolorit. Seinen Kollegen Johannes Brahms irritiert das, aber das Publikum tobt begeistert.
Wenn dir die Musik von Antonín Dvořák gefällt, solltest du unbedingt auch seine Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ hören. Oder Tschaikowskys 5. Sinfonie – wegen der großen Melodien und der slawischen Klangwelt, die Dvořák in dieser Zeit hörbar beschäftigt. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Antonín Dvorák
Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88
Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado (Ltg.)
(Sony Classical)
Höre dir hier das Album an.
Mehr Meisterstücke?
Entdecke unser Archiv:
ARD Sounds
Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: [email protected]
Team hinter dieser Folge:
Host & Autor: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR
By Westdeutscher Rundfunk5
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Die 8 muss eine Glückszahl sein: Dvořáks 8. Sinfonie klingt nach Sonnenschein, Waldspaziergang und Melodien im Überfluss. Dabei beginnt dieses heitere Meisterstück ausgerechnet in Moll.
Antonín Dvořák komponiert seine 8. Sinfonie 1889 auf seinem Sommersitz Vysoká südlich von Prag. Dort widmet er sich seinem Garten, seiner Taubenzucht – und den Melodien, die ihm, wie er schreibt, „nur so zufliegen“. Nach der eher strengen, tragischen 7. Sinfonie will Dvořák diesmal bewusst neue Wege gehen. Er hält sich zwar an die viersätzige Form, füllt sie aber mit überraschenden Wendungen, tänzerischen Momenten und färbt sie mit böhmischem Kolorit. Seinen Kollegen Johannes Brahms irritiert das, aber das Publikum tobt begeistert.
Wenn dir die Musik von Antonín Dvořák gefällt, solltest du unbedingt auch seine Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ hören. Oder Tschaikowskys 5. Sinfonie – wegen der großen Melodien und der slawischen Klangwelt, die Dvořák in dieser Zeit hörbar beschäftigt. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Antonín Dvorák
Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88
Berliner Philharmoniker, Claudio Abbado (Ltg.)
(Sony Classical)
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Grafik: Marc Trompetter / WDR

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