Eine Folge über die berühmteste toxische Beziehung der Weltliteratur und ihren Soundtrack. Lady Macbeth stiftet ihren Mann zum Mord an, verliert dann den Verstand und versucht im Schlaf, imaginäre Blutflecken von ihren Händen zu schrubben.
Giuseppe Verdi macht daraus eine Oper, Richard Strauss eine düstere Tondichtung und Schostakowitsch bringt mit seiner "Lady Macbeth" sogar Stalin gegen sich auf. Wir klären, warum man den Namen "Macbeth" im Theater besser nicht ausspricht (Achtung, Fluch!), wieso Verdi seine Sängerinnen gequält hat und was Johannes Brahms für ein Ding mit Sardinenöl hatte.
Die Playlist zur Folge findet Ihr hier: https://open.spotify.com/playlist/0w9ns45nvTChuAjfTtqEJ8?si=uaiVwl7mRx-xAjd1WPklxw
Stücke, die Ihr in dieser Folge gehört habt:
Brahms – Akademische Festouvertüre op.80
Verdi – Ouvertüre zu „Macbeth“
Verdi – „Vieni! t’affretta!“ aus „Macbeth“
Verdi – “Si colmi il calice” aus “Macbeth”
Ingo ohne Flamingo – Saufen morgens, mittags, abends
Richard Strauss – Macbeth Tondichtung op.23
Verdi – „Una macchia è qui tuttora“ aus „Macbeth“
Schostakowitsch – "Lady Macbeth von Mzensk", Suite
Lin-Manuel Miranda – “Take a break” aus “Hamilton”
Gioachino Rossini, Hans Zimmer – Finale zu „Lone Ranger“
Link zur Reportage "Macht_Spiel: Missbraucht vom Maestro": https://www.ardmediathek.de/film/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9zZGIvc3RJZC8xODg5
Autor:innen: Viktoria Kassel, Berthold Schindler
Produktion: Taras Slobodianiuk, Clemens Makovec
Chefin vom Dienst: Kristin Amme
Produktleitung: Anne Hentschel
Mit ihrem Musikwissen prahlen - das können Laury und Uli ganz hervorragend: Welche Drogen werden im Orchestergraben eingeschmissen? Was verbindet Pokémon und Tschaikowsky? Welche Strukturen verhindern Diversität in der Branche? Und warum hatte Wagner einen Fetisch für Samtunterhosen? Bei uns bekommt Ihr längst vergessenen Gossip und überraschende Fakten zur Musik. Jeden zweiten Freitag in ARD Sounds. Fragen, Lob, Kritik gerne an [email protected] oder per WhatsApp an 0171 544 44 64.