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  • Weltweit 10 oder 20 Millionen Verdachtsfälle auf “Impftod”? | Von Uwe Kranz
    Ein Standpunkt von Uwe Kranz.
    Die kriegerischen Geplänkel im chinesischen, nordsyrischen, nahöstlichen, oder nordafrikanischen Raum; die 28 Kriege, Bürgerkriege und bewaffnete Konflikte dieser Welt (Stand 2021), etwa im Kongo, in Kamerun, auf Haiti, in Mosambik, in Nigeria, in Somalia, in Äthiopien in der Zentralafrikanischen Republik und den Ländern der Sahelzone, oder der siebenjährige „vergessene“ Krieg gegen den Jemen; all das überlagert von Hungersnöten, Überschwemmungen, Epidemien (Masern, Cholera, Gelbfieber, Malaria etc.), Flüchtlingsströmen, entsetzlichem Kinderleid und nun dem Stellvertreterkrieg zwischen USA und Russland – bis zum letzten Ukrainer, inzwischen gerne auch nuklear bis zum letzten Europäer, Staatsterrorismus inclusive: Das alles lenkt das Augenmerk des Beobachters von den schrecklichen Folgen der Bekämpfung des Corona-Virus ab, und vielleicht sogar Teil des Ganzen.
    Denn während sich das alles vor unseren (teils verschlossenen) Augen abspielt und jeweils selektiv unsere Wahrnehmung fordert, explodieren die Impfschäden weltweit immer weiter, in immer bedrohlicherem Ausmaß. Nicht erst nach der Veröffentlichung von „Euro-MOMO”, dass die Zahl der der Todesfälle von geimpften Kindern (12-15 Jahren) in Europa um 691 Prozent gestiegen sei (nachzulesen in den dortigen Bulletins 33 und 36), hätten eigentlich alle Medien Alarm schlagen und auf Aufklärung dieser eklatanten Übersterblichkeit drängen müssen. Die Folge jedoch: Euro-MOMO passte die Baseline an, um den Anstieg zu relativieren!
    Klare Korrelation: Je mehr Geimpfte, desto höhere Sterblichkeit
    Vor wenigen Tagen erregte sich der rumänische Europaabgeordnete Christian Terhes darüber, das die Übersterblichkeit in der Europäischen Union um 16 Prozent über dem dreijährigen Durchschnitt der Jahre 2016-2019 liege. Der EU-Parlamentarier demonstrierte zudem anhand einer Karte, dass die Länder mit der höchsten Impfrate europaweit auch die höchsten Sterblichkeitsraten haben, und forderte, diese Zusammenhänge endlich wissenschaftlich zu untersuchen. Eine Reaktion kam weder von den zuständigen europäischen (European Medicinel Agency, EMA) noch von deutschen Agenturen (Robert-Koch- sowie Paul-Ehrlich-Institut, RKI/PEI). Die Politik duckte sich weg.
    Dabei hatte die Charité Berlin schon im März 2022 einen Anstieg der Zahl schwerer Impf-„Nebenwirkungen” (eigentlich: Impfschäden) um das Vierzigfache (!) errechnet. Vielleicht war das der Grund dafür, dass Professor Christian Drosten, der Direktor des Virologischen Instituts, das diese Berechnungen anstellte, so plötzlich und unerwartet das Corona-Experten-Team verlassen hatte (und seither weitgehend in der medialen Versenkung verschwunden ist)? War es die Angst vor der drohenden Erkenntnis, dass die hohe Zahl der Todesfälle im direkten oder nahen zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-„Impfung“ offenkundig ist und noch weiter ansteigen wird? Die Angst vor weiteren Spätfolgen, die Monat für Monat neu erkannt oder nun vermehrt aufgetürmt werden? Angst vor der strafrechtlichen Verantwortung, vor Schadensersatzforderungen? Angst vor dem womöglich noch folgenden Nachweis, dass die Spritze gar als eine Art staatliche Mordwaffe zur Populationsverdünnung eingesetzt worden sein könnte?
    Tödliche Verdachtsfälle: Verschwiegen und verleugnet
    Dass die Corona-„Impfstoffe“ viele, viele Hunderttausende Menschen schwer schädigen und die Impfärzte wohl schon heute -zigtausende Tote auf dem Gewissen haben, das habe nicht nur ich seit langem betont, sondern darauf weisen auch viele Wissenschaftler, Mediziner, Experten in den sozialen Medien seit geraumer Zeit hin. Inzwischen leugnen es nun nicht einmal mehr die Mainstreammedien.
    22 min
  • Die BRD bereitet sich auf die Kapitulation vor | Von Peter Haisenko
    Ein Kommentar von Peter Haisenko (Betreiber des Portals anderweltonline.com).
    Ohne dass es jemand wirklich wahrnimmt, sendet die BRD seit etlichen Jahren die Botschaft an die Welt, dass man im Kriegsfall deutschen Boden nicht verteidigen wird. Gar nicht verteidigen kann. Mit und nach drei unfähigen Verteidigungsministerinnen ist die Bundeswehr in einem jämmerlichen Zustand, eigentlich kampfunfähig.
    Während der letzten Tage kam die Meldung, dass die Bundeswehr (kurz BW) nur über Munitionsbestände verfügt, die für gerade mal zwei Tage ausreichen. Siehe hier: Natürlich ist dieser Zustand auch darin begründet, dass skrupellos BW-Material an die Ukraine geliefert worden ist. Das gilt nicht nur für die BW. Selbst in den USA wird darüber diskutiert, ob man sich mit den Lieferungen an die Ukraine nicht schon weitgehend entwaffnet hat. Es wird auch angeführt, dass eine rasche Erhöhung der Waffenproduktion erst in einigen Jahren den Abfluss in die Ukraine kompensieren kann. Ist das auch ein Grund, warum die USA so konsequent darauf beharren, sich am Krieg der Ukraine nicht offen beteiligen zu wollen?
    Es ist schon ein seltsamer Vorgang, wenn ein Land ganz offen darüber diskutiert und so der Welt mitteilt, in welch schlechtem Zustand sich seine Armee befindet. Derartige Erkenntnisse sind eigentlich feindlichen Geheimdiensten vorbehalten, die so überprüfen, welche Gefahren von der Armee eines Staates ausgehen, mit dem es einen Waffengang geben könnte. Das sind Informationen, die strengster Geheimhaltung unterliegen müssten. Warum also verhält sich die Berliner Regierung hierzu so offenherzig, ja geradezu fahrlässig? Und jetzt setzt man dem noch die Krone auf, indem man bekannt gibt, dass selbst die Munitionsbestände im Ernstfall nur für zwei Tage reichen werden. Dass das eine Finte ist, mit der man einen möglichen Angreifer zu unbedachten Handlungen verleiten will, ihn in eine Falle locken will, schließe ich aus.
    Wer bedient die NATO-Waffen in der Ukraine?
    Die BW ist tatsächlich in einem jämmerlichen Zustand. Da helfen auch die geringfügigen Bestände an High-Tech-Gerät nicht und die werden jetzt auch noch in die Ukraine verbracht. Ganz nebenbei sollte man sich dabei fragen, wer denn die komplexen Systeme bedienen soll, wenn sie in der Ukraine eingesetzt werden. Da braucht es gründlich geschultes Personal und das geht nicht von heute auf morgen. Insbesondere für Soldaten, die an sowjetische Technik gewöhnt sind und sich erstmal mit NATO-Standards und Operationsverfahren vertraut machen müssen. Also wer wird diese Systeme bedienen? Werden es dann Deutsche in Zivilkleidern sein, so, wie die USA ihre Leute zur Bedienung ihrer komplexen Systeme in der Ukraine versteckt einsetzen? Das wäre dann zweifellos der casus belli, der von Moskau schon angedeutet worden ist.
    So muss man sich fragen, welche Ziele auf der Hardthöhe verfolgt werden, wenn ganz offen die Kampfunfähigkeit der BW kommuniziert wird. Dazu sollte man sich daran erinnern, dass die BW niemals dafür geschaffen worden ist, das Gebiet Deutschlands zu verteidigen. Sie sollte die Speerspitze sein gegen die Sowjetmacht und die NATO-Doktrin sah vor, im Ernstfall mehr als 2.000 Ziele innerhalb der BRD mit Atomschlägen zu verwüsten. Die BW war nichts anderes als Kanonenfutter gegen einen möglichen Angriff aus dem Osten, so, wie es jetzt die Ukraine ist. Die Verwüstungen, die jetzt die Ukraine treffen, hätte die BRD auch erleiden müssen, nur schlimmer, nämlich atomar. Die BW hätte daran nichts geändert, ganz im Gegenteil. Nur ein Neutralitätsstatus kann einen Staat ohne eigene Atomwaffen vor einem solchen Schicksal bewahren.
    11 min
  • Nord-Stream-Sprengungen: Wessen Nutzen? Wessen Schaden? | Von Christian Kreiß
    Ein Standpunkt von Christian Kreiß.
    Die Aussagen von Jeffrey Sachs
    Anfang Oktober sagte der bekannte US-Ökonom Jeffrey Sachs auf bloomberg TV zu den Sprengungen (1) der Nord Stream Pipelines: „Ich würde wetten, dass dies eine Aktion der USA war – vielleicht der USA und Polens“ (2) . Als Gründe dafür nennt er Radarbeweise zu US-Militärhubschraubern, die über diesem Gebiet kreisten und dass US-Außenminister Blinken die Sprengungen als eine „enorme Chance“ („a tremendous opportunity“) für die USA bezeichnete (3) . Außerdem hätten führende US-Politiker im Voraus vor der Zerstörung der Pipelines gewarnt. So sagte Präsident Biden laut ZDF am 8.2.2022: „„Sollte Russland in die Ukraine einmarschieren, habe die Pipeline Nord Stream 2 keine Zukunft“. […] Auf die Frage, wie er das bei einem Projekt unter deutscher Kontrolle bewerkstelligen wolle, sagte Biden: "Ich verspreche Ihnen, dass wir es schaffen werden."" (4)
    Darüber hinaus führt Jeffrey Sachs zur Begründung der vermuteten US-Täterschaft aus, die USA verfügten auch über die erforderlichen technischen Mittel, solch eine Zerstörung durchzuführen.  „Wahrscheinlich war es eine Boeing P-8 Poseidon, die auch von Überwachsungsmonitoren gesehen wurde. […] Der mit Abstand wahrscheinlichste Täter hinter der Aktion sind also die USA“ (5) , so der renommierte Ökonom. Schließlich bemerkte er: “Ich weiß, dass dies unserem Narrativ zuwiderläuft und dass es im Westen nicht erlaubt ist, solche Dinge zu sagen, aber Tatsache ist, dass die Menschen überall auf der Welt, wenn ich mit ihnen spreche, glauben, dass es die USA waren.” Auch US-Journalisten würden dies sagen – aber nur privat, nicht öffentlich. (6)
    Was die Motive Russlands angeht, argumentiert Jeffrey Sachs, Russland habe im Gegensatz zu den USA „keinerlei Interesse daran, die Pipelines zu zerstören. „Das widerspricht den Interessen Russlands. Russland verliert Einkommen, finanzielles Vermögen und Verhandlungsmacht““, so Sachs. (7)
    Das sind bemerkenswerte Aussagen eines führenden US-Ökonomen in einem sehr renommierten Nachrichtenkanal. Im Folgenden soll auf die Hintergründe dazu eingegangen werden.
    Wessen Nutzen? Wessen Schaden?
    Warum bezeichnete US-Außenminister Antony Blinken die Nord Stream Sprengungen als eine „tremendous opportunity“, als „gewaltige Chance“? Durch die Zerstörungen ist für lange Zeit sichergestellt, dass Deutschland von günstiger Energiezufuhr abgeschnitten ist, unabhängig von etwaigen politischen Entscheidungen. Dadurch werden die Gaspreise in Deutschland für längere Zeit garantiert sehr viel höher sein als früher. Das ist zum einen eine enorme Chance für direkte Flüssiggasexporte der USA nach Deutschland und Europa, was ein sehr profitables Geschäft für die US-Fracking-Industrie ist.
    Zum anderen, und, ökonomisch betrachtet, vermutlich sehr viel gravierender ist die dadurch stark geschwächte Wettbewerbsposition der mitteleuropäischen, insbesondere der deutschen Konkurrenz. Laut Handelsblatt zahlen deutsche Unternehmen derzeit etwa acht bis neun Mal so hohe Preise für Erdgas wie die US-Konkurrenz. (8)
    Das dürften viele, vor allem mittelständische Unternehmen, die energieintensive Produkte herstellen, nicht lange überleben können. Daher sprechen führende Vertreter der deutschen Industrie von der Gefahr einer De-Industrialisierung Deutschlands. So titelte das Handelsblatt am 29.8.2022: „Deutschland steckt in einer Energiepreisfalle – „In Schlüsselindustrien werden Betriebe reihenweise schließen“. Die Preise für Strom und Gas sind um ein Vielfaches teurer als in den USA und Asien – und der große Kostenschub kommt erst noch. Die deutschen Konzerne fürchten eine Deindustrialisierung.“ (9) BDI-Präsident Siegfried Russwurm sagte Anfang September 2022: „Die Substanz der Industrie ist bedroht.“ (10) Diese Aussage sollte man sich noch einmal wiederholen: Die Substanz der Industrie ist bedroht, sagt der deutsche BDI-Präsident.
    11 min
  • Die Titanic des 21. Jahrhunderts heißt Ukraine | Von Rob Kenius
    Ein Kommentar von Rob Kenius.
    Als die Titanic 1912 unterging, war dies ein Zeichen und die Vorbotin für eine viel größere Katastrophe: Der europäische Krieg, der als 1. Weltkrieg in die Geschichte eingegangen ist. Beide Katastrophen wären vermeidbar gewesen.
    Das große Passagierschiff musste auf dem Weg nach Amerika nicht durch Gewässer fahren, die von Eisbergen bedroht sind. Noch während der Fahrt hätte man die Route ändern können. Statt dessen siegte die Hybris. Die Erbauer, die Rederei und der Kapitän hielten die Titanic für unsinkbar.
    Der erste Weltkrieg wäre mit etwas weniger Größenwahn, weniger Beharrlichkeit, weniger Nibelungentreue und weniger Siegeswillen (auf allen Seiten) vermeidbar gewesen. Und wir dürfen nicht vergessen: Aus der Idee heraus, dass Deutschland nicht nur der Verlierer war, sondern auch die alleinige Kriegsschuld tragen sollte, wurden dem Land unmäßige Zahlungen und Sanktionen auferlegt, so dass die Faschisten und Nazis mit Hitler an die Macht kamen und dann in nur zwölf Jahren den bis dahin größten Krieg aller Zeiten anzetteln konnten. Entscheidender Wegweiser in diese Katastrophe war die Schuldzuweisung und Bestrafung für den ersten Weltkrieg.
    Das zwanzigste Jahrhundert ist auf ewig von diesen beiden menschengemachten Weltkriegen überschattet, die mit Vernunft und Realismus in den Köpfen der Lenkerinnen und Lenker hätten vermieden werden können. Der Untergang der Titanic war das Menetekel, das nicht erkannt wurde, weil man an die Kategorien von Schuld und Unschuld, Macht und Ohnmacht, Sieg und Niederlage glaubte und auf die geistige Überlegenheit des Homo Sapiens vertraut hat, die daran scheitert, dass der Mensch sich selbst unterlegen ist, weil er an seine Überlegenheit glaubt. Die größte Gefahr sind wir selbst.
    Die Titanic des 21. Jahrhunderts heißt Ukraine. Äußere Vergleiche mit der Titanic sind kaum angebracht. Ukraine ist nur ein Land das maßlos überschätzt wird, es ist groß aber nicht unbesiegbar, im Gegenteil: es wäre längst besiegt, wenn nicht der gesamte Westen unter Führung der USA täglich hundert Millionen Dollar plus unentgeltliche Waffen in beliebiger Menge hinein pumpen würde, damit der stramme Kapitän Wolodymyr Selenskyj den Kurs auf den Eisberg, wie im Film, stur durchhält.
    Der Eisberg ist der russische Präsident Wladimir Putin. Er will verhindern, dass sein Land militärisch oder finanziell von den USA erledigt wird, die ihre Finanz- Militär- und Atommacht bis in das Grenzland Ukraine bereits ausgedehnt haben.
    Auf der anderen Seite steht Joe Biden, Präsident der USA. Er verfolgt eine Taktik, die vor fünfzig und auch noch vor dreißig Jahren von Strategen und Denkfabriken in den USA entwickelt wurde: Nach der Auflösung der Sowjetunion, die als ideologischer Feind und globale Gegenkraft galt, sah man eine Chance zur alleinigen Weltherrschaft. Dem stand nur Russland, das immer noch größte Land der Welt, im Wege, das nicht nur Nuklearwaffen sondern auch weitreichende Raketentechnik besitzt. Die USA  haben diese militärischen Optionen genau so und zusätzlich, so glauben sie, die unbeschränkte Finanzmacht.
    Die Sicht des neuen, aber alten Präsidenten der USA ist 2022 nicht mehr aktuell, sie ist veraltet. Die Wirtschaft der USA ist im Vergleich zur Finanzmacht und zum Militär viel zu schwach und das Volk ist und fühlt sich vernachlässigt, weil es von der Super-Power des Militärs und der Finanzwelt keine materiellen Vorteile hat. Joe Biden's Machtphantasien sind stereotyp und um Jahrzehnte veraltet, er agiert aber taktisch geschickt.
    Die Idee, Russland klein zu kriegen, hat ihr Verfallsdatum um zwanzig Jahre überschritten, die Taktik aber, die Europäer in einen Krieg mit Russland zu treiben und die eigenen Leute, das heißt das amerikanische Militär, zu schonen, ist raffiniert und sie scheint zu funktionieren, weil Europa von Leuten regiert wird, die dem amerikanischen Weg (oder Diktat) blind folgen.
    9 min
  • Anmerkungen zu einer sterbenden Art | Von Roberto J. De Lapuente
    Ein Standpunkt von Roberto J. De Lapuente.
    Wir haben uns das Aussterben der Menschheit in jeder Zeit apokalyptisch vorgestellt. Dass es heimlich und leise geschieht, noch dazu in der menschlichen Hülle, hätten wir eher nicht erwartet. Aber genau das geschieht hier und jetzt; auch während Sie diese Zeilen lesen, sind wir am Aussterben.
    Die Frage, die sich für uns Pessimisten stets stellte, lautete ungefähr wie folgt: Werden wir als Spezies nach einem Atomkrieg oder noch einem Klimakollaps vom Erdenrund verschwinden? Für beide Szenarien sprach einiges, den faktisch existierenden Overkill haben wir allerdings seit Jahrzehnten aus den Augen verloren, weil wir uns einflüstern ließen, dass das Ende der Geschichte erreicht sei. Und was das Klima betrifft, war schon lange vor der aktuellen Protestbewegung klar, dass da was nicht ganz so optimal läuft, der Club of Rome mahnte bereits in den Siebzigern. Aussterben: Das war in unserer Vorstellung immer nur dieser eine Weg, den die Dinosaurier eingeschlagen hatten. Einfach vom Angesicht der Erde getilgt zu werden nämlich.
    Doch vermutlich kommt es anders. Die Menschheit, wie wir sie kennen, sie lieben und hassen, sie bestaunen und ablehnen, mit all ihren Makeln und liebenswürdigen Facetten, als Schöpferin von atemberaubender Architektur und architekturraubenden Massenvernichtungswaffen: Sie wird uns langsam aber sicher abhandenkommen. Nein, es werden auch dann noch Kreaturen über diesen Planeten wandeln, die menschliche Züge aufweisen. Aber das sind nur Hüllen, die aus einer anderen, aus einer menschlichen Zeit stammen. Früher oder später wird sich vielleicht auch die Verpackung wandeln; das Relikt des menschlichen Körpers transformiert eines Tages, ganz so, wie das Innere – altmodisch als Seele bezeichnet – modifiziert wird, dass es am Ende alles Menschliche einbüßt.
    Internet der Körper
    Es klingt vielversprechend: Wir optimieren unsere Körper, setzen Nano-Technologie ein, um uns körperlich kontrollieren zu können, medizinisch transparenter zu machen. Der menschliche Traum vom ewigen Leben scheint nur über den Umweg des physischen Upgradens verwirklicht werden zu können. So weit hat man über Jahrhunderte nicht gedacht, als man vom ewigen Leben träumte. Schrieb man Geschichten, in denen Protagonisten nicht sterben konnten, machte man sich keine Gedanken, wie genau das bewerkstelligt werden konnte. Die Figuren starben halt einfach nicht. Orlando oder der Highlander: Who Wants to Live Forever? In der Realität muss man jedoch etwas dafür tun. Was genau, lässt sich im Silicon Valley betrachten. Dort arbeitet man an der Unsterblichkeit. Sie sei definitiv möglich, erklären Geldgeber wie zum Beispiel Peter Thiel.
    Smartwatches, die Schritte zählen und den Blutdruck messen, kennen wir alle schon. Interessant wird die Geschichte offenbar für einige Visionäre erst, wenn man sie mit Nanorobotern vernetzt, die durch unseren Körper gejagt werden. Dann sind wir rund um die Uhr, Tag wie Nacht, Werk- und Feiertage, im Bilde darüber, was in unserem Innersten mit uns geschieht. Wir checken dann gleich morgens vor dem Kaffee unsere Vitaldaten, so wie früher mal altmodische Menschen als erstes aus dem Fenster guckten oder einen Blick in die Zeitung riskierten. Geht es mir gut? Diese Frage kann man dann gar nicht mehr so ohne Weiteres beantworten. Vermutlich werden viele die Frage zunächst mal bejahen. So vom ersten Gefühl her wenigstens. Aber ich muss das erst checken, die Datenlage prüfen, wird es dann heißen. Vielleicht fühle ich mich ja gut, aber es geht mir ja trotzdem schlecht.
    Das Internet der Dinge hat uns längst erobert. In manchem Haushalt stehen Kühlschränke, die automatisch Lebensmittel nachbestellen können. Smart-Fernseher blenden Werbung ein: Manche nennen das Fortschritt, aber so ein TV das online Werbung einblendet,
    14 min
  • Grüne Kriegsgeilheit und Linke NATO-Trolls | Von Rainer Rupp
    Ein Kommentar von Rainer Rupp.
    Wenn Kriege mit großem, aber leerem moralischen Pathos und schmissigen Durchhalteparolen gewonnen würden, dann würde das ukrainische Militär mit seinen NATO-Panzern schon längst vor den Toren Moskaus stehen. Und Präsident Wladimir Putin würde sich irgendwo in Sibirien vor der aufgebrachten russischen Bevölkerung verstecken. Denn, so versucht es uns jedenfalls die alltägliche Propaganda-Show in ARD und ZDF zu vermitteln, die Mehrzahl der Menschen in der russischen Föderation sei total darauf versessen, zur tollen, westlichen Wertegemeinschaft zu gehören, die sie aus den filmisch wertvollen Hollywood-Produktionen kennen.
    Nach der letzten Bundestagswahl glaubten auch die Grünen Minister*Innen der Ampel-Koalition, vor allem der Robert und die süße Annalena in einer traumhaften Filmproduktion zum „Green Reset“ in Deutschland die Regie führen zu können. Kometenhaft stieg Habeck schon nach wenigen Monaten zu Deutschlands populärstem Politiker auf. Selbst die Wirtschaft schwärmte, etwa in Person Chefs des Bundes Deutscher Industrie BDI (Siegfried Russwurm). Alle schwärmten vom „neuen Stil” des grünen Ministers.
    Aber dann kam die Energie-Krise, die von der Ampelkoalition absichtlich geschaffen wurde; aus einer Mischung aus Dummheit, grüner Kriegsgeilheit und feigem US-Vasallentum, nur um dem Russen zu zeigen, wo die Harke hängt. Das ist bis jetzt der Konsens aller Parteien, von der Ampel über CDU bis hin zur Linken. Seither hat der Nimbus, der Habeck umgab, an Glanz verloren, denn es geht nicht mehr um „Stil“, sondern um Substanz. Und dabei hapert es bei Habeck. Der Autor von Kinderbüchern hat inzwischen total versagt. Denn die Erwachsenen nehmen ihm seine grüne Märchenwelt, die er uns vorgaukelt, nicht ab, mit Ausnahme der Friday-Hüpfer für Klima und die anderen infantilen Wähler seiner Partei.
    Dennoch legten die Grünen auch bei der jüngsten Landtagswahl weiter zu. Das kann angesichts des von den Grünen verursachten Chaos in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft rational nicht erklärt werden, es sei denn, mit der totalen Irrationalität der grünen Wähler, die eine erschreckende Verhaltensweise von Lemmingen demonstrieren, allerdings mit einer Besonderheit: die grünen Lemminge wollen nicht allein über die Klippe in den Abgrund springen, sondern uns alle mitreißen.
    Derzeit versucht Habeck uns mit dem neuen Märchen einzulullen, dass die Gasspeicher prall gefüllt sind. Auch das ist wieder eine typisch-grüne Halbwahrheit. Und Halbwahrheiten sind auch Lügen.
    Aber glauben wir Habeck einfach mal, dass die Speicher tatsächlich voll sind. Aber wem gehört das Gas in den Speichern? Ist es zur Deckung des Verbrauchs in Deutschland bestimmt? Keineswegs! Denn das Gas gehört großen, international operierenden Gasverkäufern, die wir in der aktuellen Situation ruhig als Spekulanten bezeichnen können, die nicht das Gemeinwohl, sondern ihren Profit im Sinn haben.
    Allerdings spielt die Gemeinschaft hier trotzdem eine Rolle, nämlich als Gans. Obwohl die Gans regelmäßig gefedert wird und ihre Daunen in warme Decken eingenäht werden und Händler reich machen, wird die Gans letztendlich auch noch gebraten und verspeist. Ebenso wird die Bevölkerung bei der Befüllung der Gasspeicher gerupft, um später verbraten zu werden.
    Die von der Bundesregierung enteigneten Gazprom-Speicher in Deutschland wurden mit erheblicher finanzieller Hilfe vom deutschen Steuerzahler von den Energie-Spekulanten mit Gas gefüllt, das auf den Märkten für teures Geld zusammengekauft wurde. Die Speicher hatte  die Bundesregierung an die Spekulanten vermietet. Denen und nicht der Bundesregierung gehört das eingelagerte Gas, das die Spekulanten im Winter zu Marktpreisen an den jeweils Höchstbietenden in Europa verkaufen dürfen und das sicher auch tun werden. Und die Bundesregierung kann nicht einmal einen Riegel vorschieben, weil sie dieser EU-Regelung zugestimmt hat.
    16 min
  • Das Heucheln der Kolonisten | Von Jochen Mitschka
    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
    Heute will ich darüber berichten, wie die EU ein Pipelineprojekt in Afrika verhindern will, welches für zwei Länder eine erhebliche Hilfe bei der Überwindung der Armut und der Entwicklung der Länder darstellen könnte. Ein Verhalten, das nun unter der Begründung „Klimaschutz“ einen Heiligenschein erhält, während es einfach die nachkoloniale Politik ist, diese Länder nicht zu Konkurrenten werden zu lassen, um sie weiter als billige Rohstoffquellen zu erhalten. Danach komme ich unweigerlich auf die Pipelines NordStream zurück, welche in der Ostsee gesprengt wurden, ohne dass sich die absolute Mehrheit der EU-Parlamentarier über die historisch einmaligen Umweltschäden äußerten, und versuchten, den Verursacher ernsthaft zu ermitteln.
    Afrika will nicht mehr Kolonie sein
    Auf der Seite OWP (The Organization for World Peace) schreibt Klarke Mitchell (1), dass das EU- Parlament eine neue Entschließung angenommen hat, in der es den Bau der ostafrikanischen Erdölpipeline (EACOP) mit der Begründung anprangert, dass das Projekt - falls es fertiggestellt wird - unweigerlich zu Umweltzerstörung und einer Zunahme von Menschenrechtsverletzungen führen werde. Die Regierungen von Uganda und Tansania, die dieses ehrgeizige Projekt leiten, haben daraufhin die Mitglieder des Europäischen Parlaments scharf kritisiert, und Abgeordnete beider afrikanischer Staaten haben die EU des Eingriffs in ihre Souveränität, des Rassismus und der wirtschaftlichen Sabotage beschuldigt, stellt der Autor fest. Die große Kluft zwischen den Befürwortern des EACOP-Projekts und denjenigen, die seine Fertigstellung verhindern wollen, werfe eine zentrale Frage auf: Soll man von den Entwicklungsländern erwarten, dass sie ihr Wachstum für den Kampf gegen den Klimawandel opfern?
    Mitchel zitiert dann den stellvertretenden ugandischen Parlamentspräsident Thomas Tayebwa:


    "aber es ist eine Tatsache, dass der EU-Block mit nur 10 Prozent der Weltbevölkerung für 25 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich ist, und Afrika mit 20 Prozent der Weltbevölkerung für 3 Prozent der Emissionen verantwortlich ist. Die EU und andere westliche Länder sind historisch gesehen für den Klimawandel verantwortlich. Wer sollte dann die Erschließung der natürlichen Ressourcen stoppen oder verlangsamen? Sicherlich nicht Afrika oder Uganda."

    Tayebwas Aussage verdeutliche eine Dimension in der Diskussion um die Bekämpfung des Klimawandels, die von den Industrieländern oft vernachlässigt werde. Es bestehe ein unverkennbarer Zielkonflikt zwischen Nachhaltigkeit und Entwicklung.
    Um es noch einmal einfacher zu sagen: Wie schon in meinem Buch „Greta, Klima und Corona“ dargelegt, gehen die ehemaligen Kolonisten davon aus, dass ihre Kolonien bitte keine Entwicklungsstufe wie sie selbst erreichen mögen, insbesondere keine Veredelungsindustrie aufbauen sollen, sondern stattdessen Technologie von ihnen kaufen mögen, mit der sie angeblich klimafreundlich TV schauen und telefonieren können.
    Zurück zum Artikel. Der Autor weist darauf hin, dass Bedenken nicht völlig unberechtigt seien. Die Pipeline könne möglicherweise Umweltschäden verursachen, Tiere irritieren und Menschen vertreiben. Auch wenn Befürworter, wie der tansanische Energieminister January Makamba erklären, dass die Planungen so gestaltet wurden, dass die ökologischen und sozialen Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden.
    Der Autor führt dann aus, dass auf der einen Seite die Erkenntnis stehe, dass, wie Felix Okot Ogong es ausdrückt,


    "Milliarden von Dollar in Form von Rohstoffen aus Afrika abgeschöpft werden, und wenn man versucht, einen Mehrwert zu schaffen, mischen sich [Ausländer] ein. (…)".

    Mitchell schreibt, dass von den afrikanischen Ländern nicht erwartet werden sollte, dass sie ihre Entwicklungsinitiativen für ein Phänomen opfern,
    21 min
  • Der Anschlag auf die Krim-Brücke heizt die Eskalation an | Von Wolfgang Effenberger
    Ein Kommentar von Wolfgang Effenberger.
    Der Bayrische Nachrichtensender BR24 brachte mit seinem Artikel die Sichtweise westlicher Medien auf den Punkt.

    Auf dem Bild ist die massive Wucht des Anschlags zu erkennen, der einen Tag nach Putins 70. Geburtstag (7. Oktober 1952) ausgelöst wurde. Zunächst wurde verbreitet, dass ein mit Sprengstoff (TNT) beladener russischer LKW seine Ladung auf der 19 Kilometer langen Brücke zwischen der Krim und der Region Krasnodar so zeitgerecht zur Detonation brachte, dass ein Zug mit Tankwagen ebenfalls Feuer fing und so die Strecke blockierte.1) Drei Menschen starben. Werk eines bestochenen oder gegen Putin aufgebrachten russischen LKW-Fahrers? Wie konnte er unbemerkt diese Menge Sprengstoff horten?
    Mir als ehemaligem Pionieroffizier erscheint es als unwahrscheinlich, dass eine kaum „verdämmte“ Ladung derartige Schäden bis hin zu den Brückenlagern verursachen konnte. Noch unwahrscheinlicher scheint es mir, dass in einem solchen spezifischen Fall ein mit Sprengstoff beladener LKW diese militärisch wichtige Brücke überhaupt unkontrolliert befahren konnte. Brücken sind in einem Krieg das Herzstück und werden umfassend überwacht. In diesem Fall hat Kiew seit Baubeginn der Brücke damit gedroht, sie zu sprengen. Sollten die Verantwortlichen auf der Krim derart geschlafen haben? Das ist kaum zu glauben. Dieser Anschlag wurde höchstprofessionell ausgeführt. In Frage kommen ukrainische Spezialkräfte, die entsprechende Aufklärungsergebnisse sowie materielle und nachrichtendienstliche Unterstützung von den USA nutzen konnten. So wundert es nicht, dass der Leiter des estnischen Außenministeriums den "ukrainischen Spezialkräften" im Zusammenhang mit der Explosion auf der Krim-Brücke gratulierte.2)
    Im Gegensatz zu seinen sonst derben bild- und sprachgewaltigen Äußerungen ließ Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Beteiligung der Ukraine an der Explosion auf der Krim-Brücke offen. In seiner täglichen Videoansprache fabulierte er über das Wetter: In der Ukraine sei es großteils sonnig und warm gewesen, "auf der Krim leider bewölkt, obwohl auch dort warm"3), sagte er in Anspielung auf die morgendliche Detonation an der Brücke. Näher ging er auf den Vorfall nicht ein.
    Das machten dann seine engen Vertrauten. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko postete ein Foto von sich, in der Hand ein brennender Eisenbahnwaggon - garniert mit dem Spruch: "Die Krim-Brücke ist müde."4) Der ukrainische Postchef Ihor Smyljanskyj beeilte sich, den Druck einer Sondermarke von der Brücke anzukündigen: "Der Morgen war noch nie so ein schöner. Zu diesem Feiertag bringen wir eine neue Marke heraus mit der Krim-Brücke – oder vielmehr mit dem, was von ihr übrig ist."5)
    Andreij Melnyk, der scheidende Botschafter der Ukraine in Deutschland, teilte auf Twitter ein Spott-Video mit den Worten "Shaka laka boom boom. Die Befreiung der Krim beginnt. Jetzt."6)
    Während viele Ukrainer auf die Bilder der teils zerstörten Krim-Brücke mit Freude reagierten - junge Ukrainer schießen vor einer überdimensionalen Briefmarke mit den brennenden Brückenpfeiler Selfies - steigert sich in Russland der Ruf nach Vergeltung. Für den Fall, dass die Krim-Brücke angegriffen wird, hatte schon Anfang Mai 2022 der Ex-Präsident der Russischen Föderation mit der Apokalypse gedroht:7)


    „Sollte so etwas passieren, wird der Tag des Jüngsten Gerichts für sie alle dort sofort kommen.“8)

    Während Putin zunächst schwieg, forderte der Chef der Duma-Fraktion „Gerechtes Russland“, Sergej Mironow, ukrainische Infrastruktur wie Kraftwerke, Brücken und Eisenbahnen anzugreifen.9) Unüberhörbar wurde der Ruf zahlreicher Kommentatoren in den russischen Medien nach Vergeltung laut.
    So schrieb der einflussreiche Militär-Blogger und Kriegsberichterstatter des russischen Staatsfernsehens, Jewgeni Poddubny:
    15 min
  • Keynes und Goldmund | Von Anselm Lenz
    Ein Standpunkt von Anselm Lenz.
    Die USA führen die Liste der Auslandsverschuldung mit großem Abstand an, gefolgt von Großbritannien. Allein schon für das Jahr 2016 werden nach dem sogenannten Weltfaktenbuch des US-Auslandsgeheimdienstes CIA für die USA rund 18 Trillionen Auslandsschulden in US-Dollar gelistet, im Deutschen genannt Billionen. Das entspricht also theoretisch einem Gegenwert von  10 hoch 12 US-Dollar. Oder 18 Millionen Luxusvillen in guter Lage. Oder 180 Millionen Eigentumswohnungen.
    »Dieser Crash ist gewollt«, analysierte der Börsenexperte Dirk Müller bereits im April 2020 das Corona-Regime. Eine Betrachtung von Sozialem, Krieg und Wirtschaft ohne eingehende Analyse der Vermachtung der Finanz- und Wirtschaftsstruktur ist nicht sinnvoll möglich. Die Vorstellung von einem freien Markt ist seit langer Zeit pure Ideologie. Das Verhältnis von großem Geld und Macht einerseits sowie Arbeit und Werten andererseits ist völlig aus dem Lot geraten. Zu Lasten von Arbeit und Werten, also sozialer Produktion wie gleichzeitig auch der Freiheit. Ein neofeudalistischer und in seinen Auswirkungen neofaschistischer und massenmörderischer »Tiefer Staat« drängt zur Macht.
    Schon ab dem Jahr 2007 »brach der Finanzhandel« zusammen, 2009 schlug die vermeintliche »Krise« durch. Verantwortlich gemacht wurden gigantische Bündel US-amerikanischer Immobilienkredite, die von den Schuldnern nicht mehr »bedient« werden konnten. Dies wurde »faule Kredite« genannt. Reihenweise wurden Menschen in den USA aus ihren Behausungen geschmissen. Am Ende waren die Allerreichsten der Reichen viel reicher, die Reichen etwas reicher, die Armen ärmer – gemessen in Geld und Verfügungsmacht.
    Hinter dem Konflikt um Schuld, Mietzins, Kredit, Eigentum und Währung steht der alte Konflikt um die Produktionsweise und deren jeweiliger Ausgestaltung. Das Rechts- Linksschema ist bei ARD und ZDF zur Talkshow-Simulation verkommen. In letzter Konsequenz geht es um Territorium, also um Land und Ressourcen, und die Verfügungs- und Verwertungsgewalt über uns Menschen und unsere Produktivkraft. Die Kenntnis ökonomischer Kategorien ist dabei in der Bevölkerung weltweit erschreckend gering ausgeprägt, auch in Deutschland.
    Corona-Lüge und Beinahe-Dritter-Weltkrieg
    So können die Corona-Lüge und der – bislang nur Beinahe-Dritter-Weltkrieg in der Ukraine ohne systematisch überprüfte Begriffe und ohne Geschichtsverständnis nicht verstanden werden. Diese einschneidenden Komplexe, die Auswirkungen auf die gesamte Wirklichkeit haben, erscheinen dann nur als Katastrophen oder Schicksalsschläge, als göttlicher Wille oder als aus dem Nichts auftretende teuflische Boshaftigkeit einzelner Protagonisten. Bei uns, im sogenannten Westen, wird mit zwei gezielten Täuschungen gegen das eigene Volk operiert, schlicht: gelogen.
    Es steht zu Buche die größte Lüge der Menschheitsgeschichte, Covid oder Corona sei eine tödliche Seuche (siehe Dr. Mike Yeadon auf Seite 3 der 108. Ausgabe der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand) – mit allen Folgen. Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel verglich bereits 2020 das verfassungs- und menschenrechtswidrige Coronaprogramm mit dem »Crash« ab 2007, als sie sagte, damals »wussten wir, dass wir die Banken mit Geld versorgen müssen«. Ihr Covid-Behördenleiter Lothar Wieler sprang ihr bei, in dem er verkündete: »Diese Regeln dürfen niemals hinterfragt werden!«
    Die Corona (zu Deutsch: Krone) ist ein systematisches Verschleierungsprogramm und Unterdrückungsprogramm zur Überlagerung des Zusammensturzes dessen, was wir als Finanzmärkte bezeichnen, vergleiche Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, Ausgaben 1 bis 107 und einen Teil meiner Artikel auf Apolut.net seit April 2020. Ohne jede moralische Bewertung: »Die Finanz« ist zunächst begreifbar als Lenkungsinstrument der Wirtschaftsproduktion und damit der sozialen Kontrolle.
    Unter der »Corona« wird der Versuch unternommen,
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  • Der Atomkrieg-Bluff | Von Lothar Obrecht
    Ein Kommentar von Lothar Obrecht.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Das Szenario eines nuklearen Infernos wirkt wie eine leere Drohung — als wollten Globalisten damit von ihrer schwindenden Macht ablenken.




    Um die aktuellen Entwicklungen auf der Weltbühne angemessen bewerten und einordnen zu können, bedarf es einer Draufsicht, eines gewissen Abstandes zu den alltäglichen Ereignissen und Nachrichten. Erst dann wird deutlich, dass die Inszenierungen der Globalisten zwar gewaltig, doch in ihrer Ausführung dilettantisch und durchschaubar sind. Keine der jüngsten Entscheidungen der Verantwortlichen in den Regierungen des transatlantischen Bündnisses hält einer kritischen Überprüfung stand. Stets stützen sich die getroffenen Maßnahmen auf aufwendige Propaganda der Mainstreammedien und pauschale Stigmatisierungen jedweder Kritiker am Marschbefehl der NATO, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder anderer, durch das Weltwirtschaftsforum (WEF) gekaperten NGOs. Weder in der Beurteilung des Ukrainekonflikts und der Sanktionspolitik des Westens, die in erster Linie Europa selbst schadet, noch der Beurteilung der sogenannten Coronapandemie oder der Ursachen für die Klimaveränderungen werden abweichende Meinungen zugelassen. Diese einseitige Politik ohne Fundament lässt sich nicht auf Dauer durchhalten. Deshalb muss jetzt ein neuer Angstfaktor herhalten.






    Es ist Freitag, der 23. September 2022, 17.30 Uhr in Apulien, Italien. Der Rasensprenkler knattert im Hintergrund, das türkis schimmernde Poolwasser plätschert friedlich, der Himmel strahlt blau, noch blauer strahlt das Meer am Horizont des Golfo di Taranto (Golf von Tarent). Angenehme 25 Grad auf der Sonnenliege hier in der Finca Cala D‘Aspide in Santa Maria al Bagno am Stiefelabsatz Süditaliens.
    Ab und an schnippe ich mit dem Mittelfinger eine kleine Ameise von meinem mintfarbenen Badetuch. Die Schlagzeilen des heutigen Tages können mir die Laune nicht verderben, nachdem ich mit Frau und Tochter in einer kleinen Taverne am Hafen von Gallipoli leckeren Schwertfisch zu einem halben Liter apulischen Weißwein verspeist habe und mich nun am Pool auf das gemeinsame Abendessen auf unserer Terrasse mit herausragendem Meerblick vorbereite, zu dem wir uns einen weiteren Tropfen, allerdings einen Rosso aus Kalabrien, gönnen werden.
    Doch nun zu den Schlagzeilen:
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach vor den United Nations in New York zur Kriegslage in der Ukraine (1). Ursula von der Leyen, ihres Zeichens EU-Kommissionspräsidentin ohne Wählerauftrag, erhält den Goalkeeper-Preis der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung in Anerkennung ihrer kompromisslosen Durchsetzung der Interessen der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung (2).
    Die Federal Reserve Bank erhöht erneut die Zinsen im vermeintlichen Kampf gegen die Inflation des US-Dollars (3). Die rechtskonservative Giorgia Meloni, Vorsitzende der Partei „Fratelli d‘Italia“, strebt das Amt der Ministerpräsidentin Italiens an, woraufhin die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Maßnahmen droht, sollte sich das italienische Volk nicht ihrem Willen gemäß entscheiden, das heißt frei wählen (4).
    Die deutsche US-Vasallenregierung blamiert sich auf allen Ebenen mit der unter anderem „dümmsten Energiepolitik Europas“ (5), während sich im Land endlich der Widerstand regt.
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das denk' ich auch