
Sign up to save your podcasts
Or


Viele angehende Fachärzte sind unzufrieden mit ihrer Weiterbildung, wie eine Umfrage des Hartmannbunds unter 800 Ärzten in Weiterbildung gezeigt hat. Nahezu die Hälfte der Assistenzärzte sagt, dass die vorgesehene Kompetenzvermittlung weitestgehend nicht stattfinde. Fast jeder dritte Befragte moniert, es gebe kein jährliches verpflichtendes Feedbackgespräch. 60 Prozent klagen, dass die Rotationspläne nicht umgesetzt werden.
In dieser „ÄrzteTag“-Episode sprechen wir mit Max Tischler vom Hartmannbund über die Befunde. Der angehende Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten setzt große Hoffnung ins E-Logbuch. Er sagt aber auch, dass auch die Ärzte in Weiterbildung eine Holschuld haben. Und er erzählt, welche Modelle er für die Weiterbildung „spannend“ findet und was man von den Kompetenzzentren lernen könne.
Foto: privat
Dr. Helmut Hildebrandt von OptiMedis und zahlreiche andere Autoren haben ein „Zukunftskonzept für Innovative Gesundheitsregionen“ veröffentlicht. Darin skizzieren sie ein Gesundheitssystem, dass die Regionen als wichtige Akteure einbezieht. Die Selbstverwaltung, also die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) oder der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA), sollen damit nicht abgeschafft werden, im Gegenteil, wie er im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt.
Wir sprechen mit ihm darüber, welchen Vorteil Gesundheitsregionen haben und wie es um die Integrierte Versorgung generell steht. Im Gespräch erklärt er, wie sein Modell die sprechende Medizin und eine „Medizin auf Augenhöhe mit den Patienten“ fördern würde. Und er sagt, woher das Geld kommen soll und wie die Krankenkassen dadurch sparen würden.
Foto: Bente Stachowske / OptiMedis
Der November steht seit einigen Jahren im Zeichen der Männergesundheit. Denn Männer gelten gemeinhin als Vorsorgemuffel – bei der Krebsvorsorge wie beim Gesundheits-CheckUp. Männer rauchen und trinken auch mehr und ernähren sich ungesünder als Frauen. Und dennoch schätzen rund 70 Prozent der Männer ihren allgemeinen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein.
Die Patienten sind abends aus der Praxis, der Praxisinhaber schaltet seine UV-C-Lampen an – und die Desinfektion der Oberflächen ist erledigt: So einfach ist das?Hersteller von UV-C-Lampen, Ozon-Luftreinigern und mechanischen Filtern preisen jedenfalls ihre Produkte an: leichte Anwendung, sicher und effektiv.
Dr. Heinz-Jörn Moriske hat bei vielen dieser Produkte seine Zweifel: Er leitet die Kommission Innenraumlufthygiene beim Umweltbundesamt und hat die verschiedenen Systeme begutachtet. Im Podcast sprechen wir darüber, wie die aktuelle Studienlage bei UV-C-Licht gegen das Virus SARS-CoV-2 ist, ob Ozon bei der Luftreinigung schädlich für Menschen ist und auf welche Parameter es in der Praxis ankommt, damit die Reinigungssysteme nicht nur in der Theorie wirken. Moriske erklärt zudem, warum manche Systeme bei der Anwendung unsicher sein könnten und was er von mechanischen Filtersystemen hält.
Mit Rheuma verbinden die meisten Menschen eine Alterserscheinung. Zu Unrecht – denn in Deutschland leiden über 20.000 Kinder und Jugendliche an einer rheumatischen Erkrankung, deren Erscheinungsformen sehr unterschiedlich sein können. Auch die Ursachen der meisten dieser Erkrankungen sind noch nicht völlig verstanden.
Während die Republik im Lockdown ist, geht der Streit um ein Positionspapier weiter: das gemeinsame Dokument von KBV, einigen Verbänden und zwei Virologen. Darin fordern die Autoren einen behutsamen Umgang mit den Maßnahmen gegen die Pandemie, nicht einen Lockdown nach dem anderen, sondern eine langfristige Strategie. Etlichen Ärzteverbänden und Fachgesellschaften stößt das Dokument jedoch sauer auf, so auch den Nephrologen.
In dieser Episode vom „ÄrzteTag“-Podcast sprechen wir mit DGfN-Präsident Professor Jan Galle über das Papier und seine Kritik daran. Galle sagt, dass er etliches darin unterstützen könne. Nur die „Unzeit“ der Publikation stört ihn. Und der Stil, wie es zustande gekommen ist. Ein Gespräch über Lockdown versus Langfriststrategie.
Foto: Jan Galle
Die Telefonhotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Hessen läuft wieder heißt: Laut der KV haben in der vergangenen Woche dort über 41.000 Menschen Rat gesucht. 85 Prozent aller Anrufer hatten Fragen zur Coronavirus-Pandemie. Eine Aufgabe, für die die 116117 ursprünglich gar nicht gedacht war, sagte der stellvertretende KV-Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Starke in dieser „ÄrzteTag“-Episode.
Denn vor Corona war die Hotline zunächst für rund 6000 Anrufer in der Woche ausgelegt. In dieser Episode spricht er über die Gründe und Anliegen der Anrufer. Er erklärt, warum es bald noch sehr viel mehr werden könnten, und wie die Telefonhotlines der KVen entlastet werden könnten.
Foto: Carolina Ramirez / KVH
Vor kurzem haben sich nach zähem Ringen und einigen Warnstreiks Gewerkschaften und Arbeitgeber im öffentlichen Dienst (ÖD) auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das Einigungspaket sieht unter anderem ein Einkommensplus je nach Gehaltstufe zwischen 3,2 und 4,5 Prozent vor plus Corona-Prämienzahlungen. Besonders im Pflegebereich gibt es noch weitere Gehaltszuschläge und auch die Ärzte in den Gesundheitsämtern werden ab März 2021 mit einer Zulage von 300 Euro bedacht.
Wie vielen Studiengängen haftet auch dem Medizinstudium der Ruf an, zu theoretisch zu sein – so dass mancher angehende Arzt erst spät die Interaktion mit Patienten wahrnimmt. An der Universität des Saarlandes (UdS) machen die Lehrbeauftragten ihre Studenten schon vorher mittels Schauspielern fit: Im Homburger Kommunikations- und Interaktionstraining (HOM-KIT) schmeißen die interdisziplinären Ausbilder ihre Schützlinge in verschiedenste Arzt-Patientengespräche – und die Lehrer sowie die Schauspieler geben ihnen danach Feedback.
Die Inhalte sind vielfältig: Wie überbringe ich einem Angehörigen einen Todesnachricht, wie spreche ich fehlende Compliance oder ein Übergewicht an und was mache ich, wenn ein Patient unverschämt wird? Auch STI-Aufklärung steht auf dem Plan. Corona-bedingt haben die Verantwortlichen jetzt ein neues Modul hinzugefügt: die Videosprechstunde. Hier bringen sie den Jungmedizinern nicht nur eine gute Gesprächsführung bei, sondern auch, was das Besondere am virtuellen Blickkontakt ist und sie setzen Requisiten ein, auf die die angehenden Ärzte im Hintergrund achten sollen.
In dieser „ÄrzteTag“-Episode erzählen Prof. Johannes Jäger, Leiter des Zentrums für Allgemeinmedizin an der UdS, und der Psychologe Roberto D’Amelio, wie das Programm funktioniert, woher sie die Schauspieler bekommen und wie sie HOM-KIT weiter ausbauen wollen. Und sie erzählen im Podcast, warum sie bei der Arztausbildung künftig selbst auf Podcasts setzen.
In einem Positionspapier der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sowie der Virologen Professor Hendrik Streeck (Universität Bonn) und Professor Jonas Schmidt-Chanasit (Universität Hamburg) haben die Autoren eine langfristige Strategie zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus vorgestellt, die nicht auf wiederholtes Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens abzielt. Viele ärztliche und psychotherapeutische Verbände und Gesellschaft wurden dabei als Unterstützer aufgezählt.
From the publisher's feed

53 Listeners

10 Listeners

101 Listeners

41 Listeners

185 Listeners

252 Listeners

16 Listeners

52 Listeners

38 Listeners

4 Listeners

13 Listeners

311 Listeners

30 Listeners

54 Listeners

18 Listeners