Eine neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA sorgt für Debatten. Viele Oppositionelle in Europa setzen nun große Hoffnungen auf Donald Trump. Sie sagen: Genau dieses Papier zeige doch, dass er anders sei als seine Vorgänger. Kein Drängen in Interventionskriege, mehr Unterstützung für Grundrechte in Europa – so zumindest die Lesart. Immerhin hatte auch US-Vizepräsident J.D. Vance auf der CPAC-Konferenz die Zensur in Europa scharf kritisiert. Aber stimmt der aktuelle Eindruck wirklich? AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens meint: Trumps Außenpolitik ist nicht neu – sondern nur eine alte, gut bekannte Variante des amerikanischen Hegemonie-Anspruchs.