Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

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Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast episodes

  • Worship (im Gespräch mit Céline Hales)

    Wie alles andere hat auch diese musikalische Staffel von «Ausgeglaubt» einmal ein Ende – aber ein fulminantes: Stephan und Manuel reden in dieser Folge mit der Sängerin Céline Hales über Worship, über den Zauber der Musik und die zweifelhafte Grenzziehung zwischen «säkularer» und «kirchlicher» oder «geistlicher» Musik, über unmittelbare Gotteserfahrungen und deren Ausbleiben: viel Spass!

    Und wer einmal bei Céline Hales reinhören möchte:

    Hier ist der Link zu ihrer Website.

    Und hier der Link zu ihr auf Spotify.

    Wer sich das Lied noch anhören möchte, von dem Manuel in dieser Folge besonders schwärmt, der kann hier drauf klicken.

    1 hr 1 min
  • «So Will I»

    Dieses Lied konnte für einmal sowohl Manuel als auch Stephan begeistern. Mit «So Will I» hat das australische Worship-Kollektiv «Hillsong UNITED» eine eindrückliche, dichte, theologisch reiche Hymne geschaffen, die reichlich Anlass für Diskussionen gibt. Lässt sich von den Wundern der Natur wirklich auf Gott schliessen? Wie gesund ist es, sich die Menschenliebe von Jesus zum Vorbild zu nehmen? Und muss Manuel bei einer bestimmten Zeile des Liedes immer mit den Tränen kämpfen?

    Hier geht’s zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst.

    … und hier der Text zum Lied dieser Episode:

    «So Will I» (Hillsong UNITED, 2017)

    God of creation

    There at the start
    Before the beginning of time

    With no point of reference

    You spoke to the dark
    And fleshed out the wonder of light

    And as You speak

    A hundred billion galaxies are born
    In the vapour of Your breath the planets form
    If the stars were made to worship so will I

    I can see Your heart in everything You've made

    Every burning star
    A signal fire of grace
    If creation sings Your praises so will I

    God of Your promise

    You don't speak in vain
    No syllable empty or void

    For once You have spoken

    All nature and science
    Follow the sound of Your voice

    And as You speak

    A hundred billion creatures catch Your breath
    Evolving in pursuit of what You said
    If it all reveals Your nature so will I

    I can see Your heart in everything You say

    Every painted sky
    A canvas of Your grace
    If creation still obeys You so will I

    If the stars were made to worship so will I

    If the mountains bow in reverence so will I
    If the oceans roar Your greatness so will I
    For if everything exists to lift You high so will I
    If the wind goes where You send it so will I
    If the rocks cry out in silence so will I
    If the sum of all our praises still falls shy
    Then we'll sing again a hundred billion times

    God of salvation

    You chased down my heart
    Through all of my failure and pride

    On a hill You created

    The light of the world
    Abandoned in darkness to die

    And as You speak

    A hundred billion failures disappear
    Where You lost Your life so I could find it here
    If You left the grave behind You so will I

    I can see Your heart in everything You've done

    Every part designed in a work of art called love
    If You gladly chose surrender so will I

    I can see Your heart

    Eight billion different ways
    Every precious one
    A child You died to save
    If You gave Your life to love them so will I

    Like You would again a hundred billion times

    But what measure could amount to Your desire
    You're the One who never leaves the one behind

    1 hr 5 min
  • «Heart of Worship» («When the Music Fades»)
    Das heutige Lied hat eine bemerkenswerte Hintergrundgeschichte. In der Kirchgemeinde des Musikers Matt Redman in England schienen sich die Gottesdienste ausgehöhlt zu haben. Man sang immer noch dieselben Lieder und bot den Besuchern eine anständige Performance – aber irgendwie fehlte der Musik auf einmal «die Seele». Eine zeitlang wurde in der Kirche darum gar keine Musik mehr gespielt, bis dann Matt Redman mit dem Lied «Heart of Worship» zum Ausdruck brachte, wonach sich die Gemeinde sehnte: Eine Rückkehr zum «Herz der Anbetung», eine neue Ehrlichkeit und Echtheit im Singen geistlicher Lieder…
    Manuel und Stephan diskutieren angeregt über das Anliegen dieses Liedes – und sie kommen bei aller Würdigung nicht umhin, auch die Gefahren der (post)modernen Authentizitäts-Diktates anzusprechen und deutlich zu machen, dass die Kritik der biblischen Propheten an den Gottesdiensten des Volkes Israels nicht einfach auf die Innerlichkeit zielte, sondern auf die Frage nach der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit im sozialen Alltag… Ganz nebenbei lernt man dann auch noch, warum dieses Lied ein klassischer «performativer Selbstwiderspruch» ist…;-)
    Hier geht’s zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst: https://open.spotify.com/playlist/2NxEXKEey5JCH54VFsEtid?si=ed0d73f05a7a4c7a…
    … und hier der Text zum Lied dieser Episode:
    «Heart of Worship» (Matt Redman, 1999)
    When the music fades
    and all is stripped away
    and I simply come.
    Longing just to bring
    something that’s of worth
    that will bless Your heart.
    I’ll bring You more than a song,
    for a song in itself
    is not what You have required.
    You search much deeper within,
    through the way things appear,
    You’re looking into my heart.
    I’m coming back to the heart of worship
    and it’s all about You, it’s all about You, Jesus.
    I’m sorry, Lord, for the thing I’ve made it
    when it’s all about You, it’s all about You, Jesus.
    King of endless worth,
    no one could express
    how much you deserve.
    Though I’m weak and poor,
    all I have is Yours,
    every single breath!
    55 min
  • «History Maker»
    Die Band «delirious?» hat es in den späten 1990er und in den 2000er Jahren immer wieder in die Charts geschafft – in ihrem Heimatland England, in den USA und sogar in Deutschland. Der wohl bekannteste Song der Band ist «History Maker» aus der Feder des Leadsängers Martin Smith. Der Song ist nicht nur gesättigt mit biblischer Begrifflichkeit und Metaphorik, er trieft auch vor jugendlichem Übermut und Weltveränderungspathos. Stephan hat im Vorfeld schon deutlich gemacht, dass ihm dieses Lied nicht behagt, und er diskutiert mit Manuel die übersteigerten Erwartungen an eine christliche Existenz, welche dadurch geschürt werden. Aber was ist denn die Alternative dazu? Ein erwartungsloses, bequemes, kleinbürgerliches Leben kann es ja wohl nicht sein…
    Eine Folge, die herausfordert, über das eigene Verständnis der Glaubens und dessen verschiedene Phasen und Entwicklungen nachzudenken…
    Hier geht’s zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst: https://open.spotify.com/playlist/2NxEXKEey5JCH54VFsEtid?si=ed0d73f05a7a4c7a…
    … und hier der Text zum Lied dieser Episode:
    «History Maker» (Martin Smith/delirious?, 1997)
    Is it true today that when people pray
    Cloudless skies will break
    Kings and queens will shake
    Yes it's true and I believe it
    I'm living for you
    Is it true today that when people pray
    We'll see dead men rise
    And the blind set free
    Yes it's true and I believe it
    I'm living for you
    I'm gonna be a history maker in this land
    I'm gonna be a speaker of truth to all mankind
    I'm gonna stand, I'm gonna run
    Into your arms, into your arms again
    Into your arms, into your arms again
    Well it's true today that when people stand
    With the fire of God, and the truth in hand
    We'll see miracles, we'll see angels sing
    We'll see broken hearts making history
    Yes it's true and I believe it
    We're living for you
    59 min
  • Lobpreis (Gespräch mit Martin Pepper)
    Und wieder ist in dieser Folge ein Experte zu Gast: Manuel und Stephan unterhalten sich mit Martin Pepper, einem Musiker und Songwriter, der die deutschsprachige Lobpreis-Szene jahrzehntelang begleitet und geprägt hat. Es gibt viel zu besprechen – persönliche Erfahrungen mit neuen Stilen und Songs in der Kirche, Engführungen und Gefahren moderner Musik im Gottesdienst, auch die drei Lieder der letzten Episoden kommen noch einmal zur Spreche – darum ist dieses Gespräch auch satte 90 Minuten lang geworden: Aber langweilig wird es dabei nie…
    Wer in das von Martin Pepper zitierte Manuskript zu den «Chancen und Gefahren reinlesen möchte, der findet es hier:
    https://bit.ly/ChancenundGefahrenWorshipManuskript
    Martin Peppers Website ist hier zu finden:
    www.martinpepper.de
    … und sein Youtube-Kanal hier:
    https://www.youtube.com/c/SongwriterMartinPepper
    Und schliesslich kann man sich auch für seinen monatlichen Newsletter anmelden unter:
    https://peppernewsletter.gr8.com/
    1 hr 31 min
  • «Ströme lebendigen Wassers»

    Jetzt wird's nass! Stephan und Manuel besprechen den Lobpreis-Klassiker aus der Feder von Albert Frey «Oh Herr, giesse Ströme des lebendigen Wassers aus». Das Gespräch führt sie von der biblischen Metapher des lebendigen Wassers über die Erweckungs-Sehnsucht und die Millenniums-Ängste der 90er-Jahre bis zur Klimakatastrophe: Ein grosser Gedankenbogen, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet…

    Hier geht's zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst…

    55 min
  • «Vater des Lichts»
    Heute wird's bei Ausgeglaubt ziemlich charismatisch. Stephan und Manuel besprechen ein Lied des amerikanischen Worship-Musikers John Barnett, das in übersetzter Version auch im deutschsprachigen Raum weite Verbreitung gefunden hat.
    Dabei steht «Vater des Lichts» am Anfang einer ganzen Welle von Liedern, welche das Vaterherz Gottes zum Thema machen und die Jesusfrömmigkeit der pfingstlich-evangelikalen Szene heilsam aufsprengen.
    Weil sich das Lied direkt an einen Abschnitt aus dem biblischen Jakobusbrief anlehnt, diskutieren die beiden den Kontext dieser Stelle. Sie stossen dann auf die Frage, ob denn wirklich nur Gutes von Gott kommt, und ob der himmlische Vater mit den Prüfungen und Versuchungen unseres Lebens tatsächlich nichts zu tun hat. Was aber ist mit der Bitte im «Unser Vater»: «… und führe uns nicht in Versuchung»? So richtig einig werden sich Stephan und Manuel hier nicht – das Gespräch ist aber umso spannender…
    [Hier geht's zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst…
    ](https://open.spotify.com/playlist/2NxEXKEey5JCH54VFsEtid?si=ed0d73f05a7a4c7a)
    … und hier findet ihr den Text des Liedes «Vater des Lichts»:
    Vater des Lichts,
    du freust dich
    an deinen Kindern.
    Alles, was gut
    und vollkommen ist,
    kommt von dir.
    Vater des Lichts.
    Vater des Lichts,
    du änderst dich nicht,
    bist immer derselbe.
    Alles, was gut
    und vollkommen ist,
    kommt von dir.
    Vater des Lichts.
    1 hr 5 min
  • «Sei ein lebendger Fisch»
    Manuel ist mit diesem fröhlichen Lied aufgewachsen, während es Stephan völlig unbekannt war. Der Song kommt aus der Jugendchor-Bewegung, welche in Deutschland in den 1970er Jahren Fahrt aufnahm und Tausende von Kindern und jungen Menschen mobilisierte. Die Schweiz hat mit den Adonia-Chören eine ähnliche Geschichte geschrieben.
    Das Gepräch führt die beiden zuerst zu einer Würdigung des wiederständigen Elements dieses Liedes: Der Text ermutigt dazu, sich keinem Konformitätsdruck zu unterwerfen und zu den eigenen Überzeugungen und Werten zu stehen, auch wenn man sich damit nicht beliebt macht. Dann muss aber auch der kulturpessimistische und eiltäre Ton des Liedes angesprochen und kritisiert werden: Wie verstehen wir uns als Christ:innen in dieser Welt – und was macht es mit unserer Wahrnehmung, wenn wir uns als lebendige Fische von einer «toten Masse» abgrenzen?
    Eine ebenso heitere wie spannende Auseinandersetzung – mit einem punkigen Schlussakkord…
    [Hier geht's zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst…
    ](https://open.spotify.com/playlist/2NxEXKEey5JCH54VFsEtid?si=ed0d73f05a7a4c7a)
    59 min
  • «This Little Light of Mine»

    Hier geht's zur Spotify-Playlist dieser Staffel, auf der du alle besprochenen Lieder anhören kannst…

    … und hier ist der Text zu «This Little Light of Mine»:

    This little light of mine

    I′m gonna let it shine
    Let it shine, let it shine, let it shine

    For you and me

    Let it shine for you and me
    Let it shine, let it shine, let it shine

    Everywhere I go

    I′m gonna let it shine
    Let it shine, let it shine, let it shine

    54 min

About Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

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