Mehr Hitzetage, immer öfter Starkregen, steigende Gesundheitsrisiken: Der Klimawandel trifft auch den Tourismus - wie die Dürre und das Gletscherunglück in Italien zeigen. Es bereitet allen Beteiligten Probleme, wenn die Temperaturen am Urlaubsort regelmäßig die 40-Grad-Marke überschreiten, wie etwa im vergangenen Sommer über weiten Teilen Europas, wenn immer öfter Waldbrände Hotels und Campingplätze bedrohen (wie 2021 in Griechenland) oder zu viel Wasser ungenutzt versickert. Das merkt man auch beim Tourismus, wenn auch auf unterschiedliche Weisen: Viele Urlauber bleiben sich und ihren Gewohnheiten treu, gemäß 'einmal Italien, immer Italien". Da gebe es derzeit sehr geringe Auswirkungen, sagt der Österreicher Thomas Dworak von der Politikberatung "Fresh Thoughts" im BR24-Interview BR24-Thema des Tages. Anders sehe es beim Tagestourismus oder bei kurzfristigen Wochenenden aus, die man touristisch gestalten will. "Da sehen wir schon, dass die aktuelle Wetterlage eine Rolle spielt", erklärt Dworak.