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Was machen heute eigentlich…
Was in einer Zeitschriften-Kolumne geht, geht so ähnlich bestimmt auch in einem Star Trek Podcast, dachten wir uns, und haben uns die Frage gestellt:
Was haben eigentlich unsere Helden gemacht, wenn gerade keiner hingeschaut hat, oder was haben deren Angehörige gemacht, wenn sie nicht hingeschaut haben?
Thure und Felo haben das schöne Spätsommer-Wetter genutzt und sich zu einer Aufnahme in den Park gesetzt, fast wie in guten alten Zeiten (TM), mit schön vielen Nebengeräuschen und einem lauten (& leckeren!) Hörer-Geschenk, und haben ein wenig über diese wichtigen Fragen sinniert (die vor uns wahrscheinlich auch schon viele andere Trekkies bewegt haben):
…und:
Außerdem werden wir beschenkt (s.u.), packen aus und schweifen wir noch mal ein bisschen ab in Richtung Duck Tales, Lower Decks (bei Spoiler-Angst bitte Kapitelmarken beachten!) und unser altes Lieblings-Steckenpferd: wir wollen unbedingt Alexander Siddig als nächsten Doctor in Doctor Who sehen!
Vor ein paar Folgen war Sebastian (von Trek am Dienstag & Der Rückspultaste) bei uns zu Gast, und wie das so ist: gute Gäste bringen Gastgeschenke mit! Sebastian hat uns einen seiner Hörer mitgebracht, und der hat uns dafür eine schöne lange Mail geschrieben (könnt Ihr auch: hier!)
Ein Grund für uns, Sebastian noch mal einzuladen. Zum einen, damit er uns die Mail vorliest. Zum anderen, einfach so.
Freut Euch auf eine schöne lange Laberrunde, bei der es erst mal abschweifend eine Stunde lang um Kindheitserinnerungen, Comics, Zeichentrickserien geht (macht Euch auf Lustige Taschenbücher gefasst, auf Duck Tales, Batman, Popeye, Tank Girl, frankobelgische Comics für Kinder und Erwachsene und und und…), bevor wir dann doch noch die Kurve bekommen und den Weg über die Comics nicht nur zur Science Fiction, sondern auch zurück zu Star Trek finden (sogar die neue Serie Lower Decks bekommt noch ihre Ersteindrucks-Schilderung, nebst eigenem Outro.)
Verstörende Kindheitserinnerungen aus dem Fernseher… wir unterhalten uns heute über einen Trickfilm, der in den 80ern einige Kinder traumatisiert haben dürfte, nicht nur solche, die auf einem fernen Planeten gestrandet waren und nur ein USB-Überraschungsei-Fusselrasierer-Mikro als väterlichen Freund dabei hatten:
…von Pierre Laloux & Moebius, aus dem Jahr 1982.
(Also dieser seltsame Film mit den komischen weißen Engeln…)
Markus, Lars & Felo erinnern sich daran, wie und wann es war, als sie den Film zum ersten mal gesehen haben, und wie er auf unser kindliches Gemüt ausgewirkt hat.
Wir reden über René Laloux, Jean Giraud (alias Moebius), über die Romanvorlage von Stefan Wul, über Unterschiede zwischen Film und Buch, Logikfehler in der Handlung, emotionale Unzulänglichkeiten der Akteure, wir sprechen über Animation, Soundtrack, Design des Films, telepathische Expositions-Gnome und verfettete Raubfische…
“Inversion” von Christopher Priest
Einen nicht ganz unproblematischen Sound-Check für eine kleine, mehr oder weniger unvorbereitete Plauderei über eine alte lieb gewonnene Zeichentrickserie aus unserer Kindheit zu nutzen… warum nicht? Kann man schon mal machen. Oder man rettet mal eben die Welt vor den üblen Machenschaften von Baron Ekel von Etzmolch.
In dieser zwischen Dusche und Morgenkaffee angesetzten Folge geht es um den heldenhaftesten der heldenhaftesten aller Helden, um keinen geringeren als…
Lars und Felo unterhalten sich darüber, wie es ist, alte Helden wieder neu zu entdecken, sei es als Konserve der alten Serie im Stream, auf DVD oder als ge-remakte Neuauflage.
Wir plaudern über Spione, schnelle Autos, intelligente Maschinen, dumme Assistenten, verunglimpfte Präsidenten, winzige Hände, riesige Wolken, gefährliche Kröten, Weltraumabenteuer, Traum-Maschinen und eine menschenleere Welt…. nebenbei versuchen wir, uns ein plausibles Setting für die vermeintlichen oder echten Abenteuer der weißen Maus mit der Augenklappe auszudenken.
…und auch Lars hat den Sketch’n’Slurp nicht nur genutzt, um über Danger Mouse zu reden:
Eine Serie aus dem Star Trek Franchise, die bei uns bislang eher stiefmütterlich wegkam, soll heute auch endlich mal etwas Aufmerksamkeit bekommen: nur weil sie weit ab vom Schuss im Delta Quadranten herum gondelt, muss das ja nicht bedeuten, dass die USS Voyager bei uns bis in alle Zeit links liegen gelassen werden soll!
In der Folge “Dame, Doktor, As, Spion / Tinker, Tenor, Doctor, Spy” (Staffel 6, Episode 4) lernt das Medizinische Notfall-Hologramm Tag zu träumen – und wir sind so voyeuristisch und haben dem Holo-Doc dabei zugeschaut.
…wir, Captain Janeway, ein paar bürokratische Piraten und eigentlich so ziemlich jeder an Bord der Voyager, dem etwas der Sinn für Abstand und Diskretion abgeht.
Eine Folge voller Spanner und Voyeure!
Wir bewegen uns heute auf gut ausgetretenen Pfaden… nicht nur, weil wir einen Planeten besuchen, den wir zusammen mit Captain Kirk und seinen Leuten schon vor ein paar Folgen betreten haben, sondern auch, weil wir uns heute mit einer klassischen Folge beschäftigen, die als eine der besten und beliebtesten in der Geschichte Star Treks gilt:
…aus der 1. Staffel der Original TV-Serie “Star Trek / Raumschiff Enterprise” von 1967.
Wir wollten mal wissen, was es mit dieser Beliebtheit auf sich hat:
Ist das wirklich eine der oder gar die beste Star Trek Folge aller (möglichen) Zeiten, als die sie bei sehr vielen Fans gilt? Ist die Liebesbeziehung zwischen Jim und Edith tatsächlich die beste TV-Romanze aller (möglichen) Zeiten oder wird sie überbewertet? Hatte Edith Keeler wirklich sterben müssen oder war sie das unnötigste Opfer aller (möglichen) Zeiten? Ist die alternative Geschichte, die Dr. McCoy auslöst, wirklich die plausibelste alternative Geschichte aller (möglichen) Zeiten?
Und was soll das eigentlich immer mit diesen möglichen Zeiten?!
Konnichiwa alle miteinander.
Wie Ihr seht (und hört), halten uns die japanischen Film-Monster, allen voran Godzilla, noch immer fest in ihren grausamen Klauen.
Um den festen Griff ein wenig zu lockern und um irgendwann wieder ins normale Leben und in andere sciencefitktionale Gefilde zurück kehren zu können, haben wir beschlossen, noch den ein oder anderen Kaiju-Streifen mit unserem atomar verseuchten Lieblings-Mutantendrachen zu besprechen.
Den Anfang machen wir mit einem ganz besonderen Mach… äh, Meisterwerk aus der cheesigen, eher Monster-Spaß- als Monster-Horror-orientierten Showa-Ära, den Film mit dem vielversprechenden Titel…
…oder “Godzilla vs. Megalon” aus dem Jahr 1973.
Eingeladen haben wir dazu ein weiteres mal einen Liebhaber schlechter Filme: Lars vom Lauschzwiebel-Podcast.
Schon seit über sechs Jahrzehnten fällt in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen eine Naturkatastrophe über das fiktive Japan (und hin und wieder auch über den Rest der Welt… oder zumindest die USA) her, die – anders als die Natur- und Kriegs-Katastrophen in der echten Welt – nicht nur für Angst und Schrecken sorgt, sondern auch ein enormes Unterhaltungs- (und Cheesiness-)Potential hat.
Die Rede ist von einem der wohl bekanntesten Ungeheuer der Filmgeschichte, dem atomar mutierten Riesen-Saurier-Drachen Godzilla (oder im japanischen Original Gojira, wie sein Name in den über 30 Filmen mal entsetzt, mal begeistert ausgerufen wird, sobald der Lava-artige Koloss durch verdächtig seichte Gewässer auf die japanische Küste zuwatet.)
Wir haben die erste Hälfte dieses Jahres zum beträchtlichen Teil unter anderem damit zugebracht, uns mit (mehr oder weniger vielen) alten und neuen Godzilla-Filmen die überflüssige Zeit zu vertreiben, und wollen heute mal darüber reden, was bei uns vom Thema Godzilla nun so hängen geblieben ist, und was uns daran beschäftigt hat.
Als filmischen Schwerpunkt haben wir uns den allerersten Filmauftritt des Monsters ausgesucht:
(…bzw. “Godzilla – King of the Monsters”, wie die für ein amerikanisches Publikum umgemodelte Fassung des Films damals schon hieß.)
Mit diesen Worten startete am 17. September 1972 die Serie M*A*S*H im amerikanschen Fernsehen.
Wir versuchen, Sinn & tiefere Bedeutung dieser Worte zu ergründen…
Was passiert in hundert Jahren? Und von wann aus gerechnet? Tatsächlich 1950? Oder doch lieber 1972? Oder was war vor hundert Jahren (wenn man die Logik eines linearen Zeitablaufes nicht richtig versteht)? Ist M*A*S*H ein historisches Dokument? Ein Märchen? Eine Parabel? Science Fiction? Oder doch nur die Wahn- und Zwangsvorstellung eines Insassen einer Nervenheil- und Pflegeanstalt?
Und wie passt Gert Fröbe (alias Otto Normalverbraucher) in unsere Überlegungen?
Am Ende kam dann ein launiger Laberpodcast dabei heraus, mit vielen geplanten und ungeplanten Abschweifungen – denn Abschweifen ist eine unserer zahlreichen Kernkompetenzen (aber eigentlich können wir alles, außer gut in der Schule gewesen zu sein… aber ich schweife ab) – und einigen Einsichten in die Serie, unsere eigene (fiktive) Zukunft und Vergangenheit.
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