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Liebesbeziehungen, Romanzen, Freundschaften, Familienbanden, Bromances… wir werfen einen Blick darauf, wie die verschiedenen Star Trek Serien und Filme zwischenmenschliche Beziehungen dargestellt haben: Wo wurden die besten, interessantesten, plausibelsten Beziehungen eingegangen, aufgebaut, dargestellt, erzählt – und wo die weniger überzeugenden?
(Mit einem kleinen Schlenker ins quasi-Trekkige: wir vergleichen Datas erste Liebe mit dem entsprechenden Äquivalent auf der Orville.)
Und weil wir bei diesem Thema auch ein bisschen meta sind, sitzen heute nicht nur zwei Freunde vor den Mikros, sondern noch eine dritte Podcasterin, mit der auch die familiäre Beziehung im Podcast vertreten ist:
Claudia, Felix’ Schwester (und damit ein Viertel des ehemaligen Herzog’schen Familien-StarTrek-Fan-Clubs), hat nicht nur das Thema der heutigen Folge vorgeschlagen, sondern gibt in dieser Folge auch ihr Podcast-Debut.
Faul und träge dümpelt der Spätsommer dahin, faul und träge wie der Rhein, faul und träge wie die beiden Podcaster, die an demselben in der spätsommerlichen Sonne sitzen und den Lemming-Herden bei ihrem Wandertrieb zuchau…
Nein, Lemminge sind das nicht, was da in großen Scharen am Rhein entlang an uns vorbei zieht! Was sind das nur für Leute? Hiker? Wandervögel? Oder Borg, die einen Planet voller Outdoor-Fanatiker assimiliert haben?
Wer oder was sind eigentlich diese Borg, die einen so irritierend Plural-feindlichen Namen tragen, was macht sie aus, haben sie eine Kultur, eine eigene oder eine assimilierte, oder sind sie einfach nur ein sich verbreitendes, galaktisches Geschwür?
Damit beschäftigen wir uns heute, ohne große Vorbereitung, faul und träge in der Sonne sitzend, schweifen hierhin, dorthin, holen die Pakleds mit ins Gespräch, das antike Römische Imperium und die Matrix – während rings um uns die Wandernden Borg den Rhein herab und wieder hinauf ziehen.
Warnung:
In dieser Folge wird ein wenig über die Pakleds aus der 2. Staffel Lower Decks gepoilert (aber nichts wirklich wichtiges.)
Die Neunziger, das war das Jahrzehnt, in dem wir jung waren, wild, ungebunden, und zusammen mit mutierten Kängurus biersaufend und randalierend in einem Panzer durch das australische Outback zogen…
Oder etwa nicht?
Sollte sich hier unsere Erinnerung überraschenderweise als unzuverlässig erweisen, dann hat das damals eben Tank Girl für uns und an unserer Stelle gemacht – in Comics (die uns damals z.T. sehr bewegt haben, z.T. total unbekannt waren) und in der Person von Lori Petty in einer Comicverfilmung, die uns… äh… damals… heute… also, na… mal so, mal so, ne.
Für Spielberg zu hip, für andere zu spießig? Oder doch die perfekte Comic-Verfilmung?
Und hätte der Film wirklich einen Känguru-Penis gebraucht?
Frankenstein – Zweikampf der Giganten / War of the Gargantuas… dieses orangene Affenmonster, das gegen dieses grüne Affenmoster kämpft!
Verschollen und wieder gefunden auf Super Acht:
Außerdem… zum Teil echte verlorene Schätze, zum Teil nur vermeintliche:
Verlorene und wieder gefundene Schätze… damit sind nicht die Familien-Silberlöffel gemeint, auch weder Nazi-Gold noch verbuddelte Piraten-Truhen voller Dublonen, sondern Filme, Serien, Hörspiele oder ähnliche Schätze dieser Art aus unserer eigenen, ganz persönlichen Vergangenheit, an die wir uns aus Gründen als an etwas ganz Besonderes, etwas sehr Wertvolles erinnern.
Jahrzehnte später sind wir diesen Schätzen erneut auf der Spur gewesen, haben sie wieder gefunden und ausgegraben – und wie das so mit Schätzen ist: nun müssen wir uns der Erkenntnis stellen, dass unsere alten Schätze heute möglicherweise etwas an Wert verloren haben… oder auch nicht?
Christoph ist nach langer Zeit wieder zu Besuch im Hals, und hat uns mit dem Film MOONTRAP den ersten Schatz mitgebracht, nach dem er viele lange Jahre gesucht hat (s.o.!), aber auch Felo und Thure haben ihre eigenen Bergungen dabei.
Was gibt’s Neues in Star Trek Kreisen? Die neuen Trailer für Star Trek Prodigy und die 2. Staffel Lower Decks sind raus! Das gibt’s Neues!
Und was gibt’s Altes?
Die losen Fäden gibt es noch, welche die damals (TM) neueste Star Trek Serie, Enterprise, mit den älteren, wenngleich später spielenden Serien und Filmen verknüpfen wollte, und mit denen wir uns im Podcast noch eine Weile beschäftigen wollen.
Nach dem Temporalen Kalten Krieg richten wir unsere Aufmerksamkeit diesmal auf die Augments, die genetisch aufgewerteten Supermenschen, die in den 1990ern die Erde in verheerende Eugenische Kriege gestürzt haben, und deren prominentesten Vertreter, Khan Noonien Singh wir bereits seit der TOS-Episode “Der Schlafende Tiger“ kennen, und die in der 4. Staffel Enterprise einen eigenen Dreiteiler bekommen haben.
Die jungen Greise… ist zum einen eine Episode aus der 2. Staffel Star Trek The Next Generation mit einer ganz schrecklich alt geschminkten Diana Muldaur alias Dr. Pulaski…
…und ist zum anderen nur der Auftakt für einen Gedanken, der zu anderen Gedanken und uns wiederum zum eigentlichen Thema dieser Folge führt:
Der Frage nach und dem Philosophieren über Utopien und Dystopien in Star Trek (und anderen Werken der Science (und nicht Science) Fiction) – wie präzise definieren sich Dystopien, wie wage werden Utopien umrissen, warum das so ist, und ob es nicht vielleicht so ist, dass Star Trek uns die Utopie eher durch die
Denn Utopien sind halt irgendwie unser Ding.
Sticky Monsters von John Kenn Mortensen
Als die neue Serie Star Trek Enterprise 2001 ins Fernsehen und ins All aufbrach, fiel den aufmerksamen Zuschauys recht schnell auf, dass die Serie (was für eine Prequel-Serie damals ungeschickt wirkte, uns Kummer gewohnten Trekkys heute allerdings fast normal erscheint) sehr viele Themen und Handlungen anschnitt, die irgendwie wirkten, als ob sie nicht so recht zu den Vorläufer-Serien und -Filmen des Star Trek-Franchises passten – und das, obwohl die Vorläufer doch eigentlich in der Zeit nach dieser neuen Serie spielten. Verhalten und Aussehen verschiedener Alien-Völker beispielsweise, die vorher / später irgendwie anders dargestellt wurden oder große Konflikte und Kriege mit Gegnern, von denen man später / vorher nie wieder hörte, wie der Xindi-Konflikt oder der Temporale (Kalte) Krieg.
Als die Serie nach der 3. Staffel eingestellt werden drohte, nutzten die noch verbliebenen Serien-Macher die letzte Gnadenfrist, die 4. Staffel, um so viele dieser losen Fäden, die sie über die 3 vorigen Staffeln gesponnen hatten, mit dem Rest des Star Trek Universums mit einigen Mehrteilern zu verknüpfen.
Wir wollen uns einige dieser losen Fäden mal genauer anschauen, um heraus zu finden, wie gekonnt diese Verknüpfungen gelungen sind, und fangen mit dem Temporalen Kalten Krieg an, der in der Pilotfolge der Serie eingeführt und in den beiden ersten Folgen der 4. Staffel (“Storm Front, part I & II”) zu einem Ende gebracht wurde.
Science Fiction muss nicht unbedingt Raumschiffe und Weltall sein, dachte sich irgendwann mal der französische Trickfilmer Ugo Bienvenu.
Und Science Fiction muss nicht unbedingt TV-Serien und Langfilme sein, dachten wir uns kürzlich erst.
Also, dachten wir uns, besprechen wir in dieser Ausgabe einen Animations-Kurzfilm von besagtem Ugo Bienvenu:
…in dem in einer nahen… oder fernen?… Zukunft ein Paar, Sylvio und Dolly ein… ja, was nun eigentlich?… ein schönes Wochenende?… die letzten Tage… Jahre… ihres Lebens… oder was?… in einer Villa am Meer im Süden Frankreichs verbringen.
Wenn man an ikonische Filmrollen denkt, die Sir Sean Connery bekannt und berühmt machten, ist eine sicherlich NICHT dabei (auch wenn möglicherweise mehr Leute ein Bild davon vor Augen haben, als man meinen möchte): die des Endzeit-Exterminatoren Zed (in roter Windel, mit Patronengurten über der nackten Brust gekreuzt, Oberschenkel-hohen Schaftstiefeln, mit Schnauzbart und langem, schwarzen Zopf), der als blinder Passagier im Kopf seines Gottes Zardoz in das Refugium der unsterblichen Oberschicht seiner postapokalyptischen Welt eindringt, um dort mal alles auf den Kopf zu stellen.
Die Waffe ist gut, der Penis ist schlecht!
Felo und Lars trotzen tapfer allen Widrigkeiten (wie Tonausfälle, klingelnde Telefone, Handwerker und Paket-Osterhasen) und reden in dieser Folge über John Boormans ambitionierten, reichlich abgefahrenen Science Fiction Film von 1974:
Fantastische Landschaften auf fremden Planeten gehören zu Star Trek dazu wie Raumschiffe, Uniformen und Captain Picard, der an seinem Pulli zuppelt: nicht mehr wegzudenken!
Aber was sagen diese Landschaften eigentlich aus? Haben sie eine erzählerische Funktion, und wenn ja: was erzählen sie – und warum?
Und…
Über diese Fragen (und anderes) reden und schweifen in dieser Folge Thure und Felo.
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