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Verstörend – ein Wort, das häufiger fällt in dieser (zumindest akustisch) ebenfalls nicht ganz (ver)störungsfreien Podcast-Folge.
Macht aber nix, finden wir. Nur die Harten komm’ in’ Garten – auch wenn der Garten so psychedelische Flora und Fauna beherbergt wie eben diejene, die direkt aus dem Hirn eines Pariser Zeichners gekeimt ist und nun auf dem Planeten Ygam wächst und gedeiht – wäre da nicht eine eingeschleppte Tierart, die das gesamt Ökö-System von Ygam zu stören droht: Der Mensch! (Der sich ja zuhause auf seinem eigenen Planeten auch schon als recht gründlicher ökologischer Störfaktor erwiesen hat.
René Laloux hat 1973, nach einer langen (und störungsreichen) Produktionszeit, die Roman-Vorlage “Oms es série” von Stefan Wul mit dem künstlerischen Visionen von Roland Topor verknüpft und einem Zeichentrickfilm inszeniert, der dem Begriff “ZDF-Kinderprogramm” eine ganz eigene Bedeutung gab.
Wir haben uns zu dritt um eine alte, trockene Feuerstelle am Rheinufer versammelt, und weil das eine gewisse Lagerfeuer-Romantik in uns aufkeimen lässt, singen wir diesmal das Intro live on tape – das Intro. Ein ganz besonderer, mehrstimmiger Hochgenuß!
Wir reden heute über die neueste Auskoppelungs-Serie im Star Trek Francise, ein Spin-Off also… aber ein Spin-Off aus welcher Serie nun eigentlich? Aus Star Trek TOS oder aus Star Trek Discovery?
Wie auch immer, heute geht es um…
Und seid bitte vorweg gewarnt: Es wird gespoilert werden! (…zumindest mittel bis mittelschwer.)
Ursprünglich im zwar in der zu Star Trek The Original Series als Pilot produzierten, aber nicht als Pilot gesendeten Folge “The Cage” (Der Sumpf berichtete!) beheimatet, ist Captain Christopher Pike heute dem Gros der Fans, vor allem wohl den jüngeren, wohl bekannter aus der 2. Staffel Discovery, wo er (gespielt von Anson Mount) für eine anstrengende Staffel lang den Captains-Sessel der Dicovery besetzt hatte und darüber alt und grau geworden war.
Den Fans hat gefallen, was sie von ihm zu sehen bekommen haben. Also haben sie lautstark gefordert (wie Fans das so gut können) – und das Geforderte auch bekommen:
Pike, Spock, Number One und die Crew, die an Bord der Enterprise vor Kirk & Co. gedient hatten, bekamen zusammen mit der Enterprise ihre eigene Serie, und wir werden uns heute mit 1. Staffel befassen.
Verlassen von unseren dienstbaren, äffischen Sklaven, aber noch nicht von ihnen brutal mit Gewehrkolben niedergeknüppelt und unterjocht, sitzen wir faul am Rhein herum und beschäftigen uns mit dem nächsten Teil unserer “Verbotene Zone”-Reihe:
Der 4. Planet der Affen-Film, der 1972 in die Kinos kam und 1991 (oder 1999?) in einer dystopischen, vergangenen Zukunft spielt, nötigt uns neben etlichen (gefühlt) dringend notwendigen Abschweifungen über die Wombles, Witze-Kassetten, die Umbrella Academy und verbotene Musik zu sinnigen Betrachtungen über Sklaverei, das Affenwesen und Die Allgegenwärtige Lisa.
Auf der FedCon tummeln sich gewöhnlich nicht nur die ganz Großen & Kleinen aus Star Trek, sondern gerne auch Vertreter anderer Franchises.
Einer von denen interessiert uns für diese Folge ganz besonders:
Christopher Eccleston, der 2005 in der wiederbelebten britischen SciFi-Serie Doctor Who die Hauptfigur, den (9.) Doctor gespielt hat.
Tanja und Alex waren nicht nur auf der FedCon, sondern auf dem Eccleston-Panel, und können uns heute erzählen, wie ihr Eindruck von diesem ansonsten eher als öffentlichkeitsscheu bekannten Menschen war.
Eine Episode, die ihm wohl als besonders positiv in Erinnerung geblieben war, ist die Doppelfolge “The empty Child / The Doctor dances” aus der Feder des späteren Showrunners Steven Moffat, eine Folge in der auch John Barrowman (ebenfalls Stargast der FedCon) sein Debut als Captain Jack Harkness hatte.
Also haben wir uns diese Folge auch mal wieder angeschaut. Und uns mal so dabei unsere Gedanken gemacht, was dieser Doctor eigentlich so für einer ist… ein Kriegsheimkehrer, ein Überlebender, ein Clown, ein Typ aus der Arbeiterschicht, ein Tänzer…?
Und wie es bei einer Zeitreise-Serie nicht ausbleiben kann, schweifen wir vom 9. Doctor zu seinen Vorgängern und Nachfolgern ab und reisen vom Jahr 2005 (bzw. 1941) aus etliche Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit der Serie… und in die Zukunft (bzw. die heutige Gegenwart.)
Während sich die anderen Tierchen gerade auf der FedCon tummeln, versammeln sich die letzten beiden Dinosaurier im Podcast, um stattdessen ein bisschen über Star Trek zu reden…
Gregor und Felo haben sich dazu (aus Gründen) die Voyager-Folge “Herkunft aus der Ferne” ausgesucht und nutzen sie, um sich heute nicht nur über Dinosaurier im eigentlichen, sondern auch im übertragenen Sinne zu unterhalten:
Die – nicht nur unter Star Trek-Fan*innen (und ganz sicher nicht nur bei den anderen!) – weit verbreitete Dinosaurier-Haltung “Alles, was neu ist, lehnen wir ab!” ist ein wichtiges Thema, das wir aus dieser Folge mitnehmen, und das einem bei so vielen neuen Star Trek Serien zur Zeit aktueller denn je erscheint.
Alte Science Fiction ist ja schön und gut, aber hin und wieder möchte man ja auch mal was Neues sehen. Wie gut, dass es da eine neue Star Trek Serie gibt, die auch was Altes bietet… oder jemand Altes:
Jean-Luc Picard ist immer noch nicht im verdienten Ruhestand angekommen, auch wenn er es zu Beginn der 2. Staffel von Star Trek Picard durchaus noch ruhig angehen lässt.
Die Ruhe hält nicht lange an, und er muss wieder in Aktion treten, und mit ihm sein bunt zusammengewürfelter Haufen, der ihm schon in der 1. Staffel zur Seite stand.
Diesmal geht es durch Zeit & Raum: Mit neuen und alten Freunden und Feinden (und auch neuen mit alten Gesichtern) durch eine düstere, totalitäre Alternativ-Realität ins Jahr 2024, nach L.A., aufs Chateau Picard – und wieder zurück ins 25. .
Wir haben Jean-Luc auf dieser Reise Hin & Zurück begleitet und unterhalten uns nun darüber.
Wir sprechen ohne Einschränkung über die gesamte 2. Staffel von Star Trek PICARD.
Die Welt braucht Utopien, gerade jetzt (gefühlt) mehr als je zuvor. Wir haben uns also einen Utopischen Film angeschaut, in dem die (fast!) gesamte Menschheit in einer großen, friedlichen Gemeinschaft lebt. Damit in so einem menschlichen Paradies überhaupt noch Konflikte auftreten können, müssen schon Außerirdische die Erde bedrohen.
Genau das geschieht in der DEFA-Produktion von 1960…
Die Venus übrigens auch nicht, also machen wir uns besser mal auf, um nachzusehen, was da so los ist auf diesem Schweigenden Stern.
In einer nahen, eigentlich schon seit langem wieder vergangenen Zukunft startete vom Ostberliner Flughafen Berlin-Johannisthal aus eine schicke Rakete Richtung Venus, besetzt nach ganz und gar utopisch-marxistisch-leninistischem Prinzip mit einer international-diversen Besatzung aus vielen Ländern (unter russisch-sozialistischer Leitung, versteht sich.)
Hierzulande geniest Baseball einen ähnlich obskuren Stellenwert wie in der fiktiven Zukunft des 24. Jahrhunderts. Anders in den USA, wo es heute, wie schon seit vielen Jahrzehnten ein Volkssport ist, beliebt wie anderswo auf der Welt nur noch der Gott Fußball.
Umso skurriler erscheint es einem vielleicht, dass Benjamin Sisko als Anhänger dieses Sports im 24. Jahrhundert einer der ganz wenigen sein soll, die dieses Spiel überhaupt noch kennen, spielen – und verstehen. Selbst unter den Bewohnern der Erde (von den Gebieten der ehemaligen USA ganz zu schweigen!) scheint er damit zu einer ganz besonderen Minderheit zu gehören: (möglicherweise) nur er, sein Sohn – und ein verhasster Vulkanier, der Sisko frech zu einem Baseball-Spiel in der Holosuite herausfordert.
Tanja, Gregor und Felo – allesamt Mannschaftsspielen mindestens ebenso ebenso liebevoll zugetan wie hämischen Vulkaniern – beschäftigen sich heute mit dieser obskuren Sportart, im engeren wie auch in weiteren Sinnen. Und weil das ein Star-Trek-Podcast ist und kein SportCast, haben sie sich dazu eine ganz besondere Folge aus der 7. Staffel von Deep Space Nine ausgesucht:
Manchmal geschehen Dinge, die hat man so gar nicht geplant…
Beispielsweise, wenn man die Selbstzerstörung der USS Stargazer einleitet und sich urplötzlich auf einer dystopischen als faschistischer Oberster Kriegsherr mit einer beeindruckenden Schädel-Sammlung niedergemetzelter wieder findet.
Oder wenn sich aus dem Vorgespräch zu einer ganz anderen Folge auf einmal eine improvisierte, kurze Besprechung zur nächsten Folge von PICARD ergibt.
Er ist wieder zurück!
Jean-Luc Picard, der zwei Jahre nach den turbulenten Ereignissen der 1. Staffel die Starfleet Academy leiten und ansonsten in Ruhe auf dem heimischen Château seinen Wein ernten will, muss wieder in Aktion treten – und wir treten mit!
Wir haben die 1. Episode der 2. Staffel angesehen, haben verfolgt, wie die Spielfiguren für die nächste Runde in Stellung gebracht werden – und wie anschließend das Spielbrett weggezogen wurde!
Unsere frischen Eindrücke und Erwartungen dieses Staffel- Auftaktes.
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