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Ein Thema, das wir in unserer Besprechung zur 3. Staffel PICARD fast ganz ausgelassen hatten (nicht gänzlich absichtlich!), war die Beziehung zwischen Ross & Rachel (alias Jean-Luc & Beverly.)
Was aus dieser Beziehung später noch alles wurde – heute wissen wir es, wie aber sah das vor drei Jahrzehnten aus?
Wir werfen einen Blick auf dieses Paar zu TNG-Zeiten, indem wir uns die Episode “Kontakte / Attached” anschauen – und außerdem noch nachholen, was wir bei der Staffel-Besprechung ausgelassen hatten: die weiteren Ent- und Ver-wicklungen der Picard’schen und Crucher’schen On-Off-Verbindung mit (allen?) ihren Konsequenzen.
Utopien und Dystopien, das sind Themen-Gebiete (und -Landschaften), in denen wir uns hier im Hals schon des Öfteren fröhlich herumgetrieben haben. Und auch in dieser Besprechung widmen wir uns wieder einmal der so gern gestellten Frage “Ist Star Trek wirklich eine Utopie?”, kombiniert mit der Konter-Frage nach dem (vermeintlich) dystopischen Gegenpart, der hier in Gestalt des 2010er Serien-Remakes von Battlestar Galactica daherkommt.
Wir sprechen nicht nur über Battlestar Galactica (und verraten damit möglicherweise überraschende Wendungen in der Serien-Handlung), sondern auch über die 2. Episode der 2. Staffel Strange New Worlds: “Ad Astra Per Aspera”.
Zum 5. mal begeben wir uns wieder in Die Verbotene Zone (nach fast einem Jahr Pause), diesmal zu dritt, und sprechen über den letzten Teil der originalen “Planet der Affen”-Kino-Filmreihe, “Die Schlacht um den Planet der Affen” aus dem Jahr 1973.
Michael hat sich zu Tobi und Felo gesellt, außerdem viel Wind, etliche Halsband-Sittiche, aber weder Schafe noch (echte) Affen, denn wir sitzen wieder bei schönem Wetter draußen am Rhein.
Neben Caesar und seinem historischen Vorbild, verwirrenden Zeitabläufen, Spekulationen über Affen-Evolution und unserem Eindruck der großen finalen Schlacht werfen wir außerdem auch noch mal einen kurzen Blick zurück auf die Vorgänger-Filme, ziehen ein (vorläufiges?) Resümee über die alte Kinofilme, und werfen einen vorsichtigen Blick in die Zukunft.
Die FedCon steigt gerade wieder, und alle Trekkies tummeln sich gerade fröhlich im Maritim…
Alle? Nein, ein kleines Dorf… äh, zwei einsame daheimgebliebene Podcaster sind noch übrig, die für eventuell andere daheimgebliebene Trekkies (oder von der FedCon zurückkehrende), wie schon im letzten Jahr wieder eine Star Trek Folge aufnehmen: der gute Gregor und Felo.
AlsAufhönger für die TOS-Episode, die wir uns für diese verzweifelte Selbsthilfe-Aufnahme ausgesucht haben, hätte ein Preview-Clip auf die nächste Staffel Strange New Worlds dienen können (Ihr sehr ihn hier im Tweet von Rebecca Romijn):
See you in court. 6/15. @StarTrekOnPPlus pic.twitter.com/29RzAyoQSN
— Rebecca Romijn (@RebeccaRomijn) May 26, 2023Diese wunderschönen Gala-Uniformen sahen wir Trekkies (wenn wir sie gesehen haben) das erste mal in einer anderen Gerichtsverhandlung als der von Commander Una, nämlich einem Prozess wegen Tötung (fahrlässig oder unter Vorsatz), dem sich in der 1. Staffel von Raumschiff Enterprise niemand anderes als Captain Kirk stellen musste, in:
…eine aus vielerlei Gründen bemerkenswerte Episode (denn sonst würden wir ja auch nicht drüber reden, oder?), mit so vielen Ungereimtheiten, Besonderheiten und Skurrilitäten auf einem Haufen, die uns in diesem alten Stück Star Trek das Runzeln auf die Stirn treiben, dass wir hoffen, damit gegen das doch bestimmt viiiiiiiiiiel langweiligere Programm auf dieser anderen Konkurrenz-Veranstaltung anstinken zu können.
Seit dem Serien-Start 2017 scheiden sich die Trekkie-Geister: Ist The Orville nur ein billiger TNG-Abklatsch? Oder ist sie “das andere, bessere Star Trek”?
Wie dem auch sei, nach 9 Episoden in Reihe, in denen wir uns ausschließlich Star Trek gewidmet haben, wird es Zeit, auch mal wieder was anderes zu besprechen. Und damit der Entzug nicht ganz so kalt wird, haben wir uns Data seinen Gegenpart an Bord der Orville zum Thema der heutigen Besprechung genommen, den Kaylonier Isaac, seines Zeichens “gefühlloser” Androide in Reinkultur.
Was macht ihn aus, wie ist seine persönliche Entwicklung, wie seine soziale Interaktion mit seinen biologischen Crew-Mitglieder*innen? Ist er wirklich so ohne Emotionen, wie er selbst behauptet oder ist er zu einer anderen Art emotionalen Ausdrucks durchaus fähig? Und was unterscheidet ihn von seinem Gegenpart an Bord der Enterprise (und vergleichbaren anderen Außenseitern)?
Angefangen hat es vor drei Jahren mit Tea, Earl Grey, Decaf, heute können wir endlich einen Abschluss setzen: Einen Abschluss an die 3. Staffel und damit an die gesamt Serie Star Trek Picard – und dazu noch so einige weitere Abschlüsse, über die es in dieser Folge zu reden gilt.
Wir sind, was diese Staffel betrifft, nicht einer einstimmigen Meinung (nicht einmal jede*r Podcaster*in im Hals kann das allein für sich behaupten!), es wird also durchaus kontrovers diskutiert! Seid ruhig (ein bisschen) gespannt, zu welchem abschließenden Urteil über Picard seine letzte Runde wir kommen werden.
Wir haben ein paar Jahrtausende auf die passende Gelegenheit gewartet, dass das Schiff leer steht, um uns an Bord zu schleichen und uns 18 Minuten lang die Discovery von innen anzuschauen.
…und damit auch endlich diese New Trek-Lücke in unserem Podcast zu schließen.
Im Short Trek Calypso von 2018 wird ein einsam in einer Rettungskapsel im All treibender Mann geborgen und wacht auf der USS Discovery auf – um festzustellen, dass er nur wenig weniger einsam ist als zuvor, denn die einzige Gesellschaft, die er auf dem großen, leerstehenden Schiff bekommt, ist Zora, die schiffseigenen KI, die sich liebevoll um ihn kümmert… liebvoller, als dass einer künstlichen Intelligenz vielleicht möglich sein sollte.
Calypso ist neben einer sehr stimmungsvollen Kurzgeschichte zwischen den ersten beiden Staffeln auch eine Analogie auf die griechische Mythologie, namentlich die Odyssee, denn was hier erzählt wird, ist nichts anderes als die Geschichte des griechischen Helden par excellence, des listenreichen Odysseus, der im Laufe seiner Irrfahrten auf der Insel der Nymphe Calypso strandet.
Mit Michael (von Fantastische Antike) beschäftigen wir uns in dieser Folge stark mit der Antiken-Rezeption – worin finden wir alles Hinweise auf Homers Odyssee?
…und das nicht nur in diesem Short Trek, sondern auch in einer längeren Episode (auch wenn sie bei uns etwas kürzer wegkommt) aus aus der 3. Staffel von Star Trek Voyager, “The Favorite Son / Die neue Identität”, in der Harry Kim in die unfreiwillige Rolle des antiken Helden schlüpft.
Die in Star Trek ansonsten etwas sparsam eingesetzten Andorianer (und Aenar) sind uns Trekkies dank dem beliebten Lieutenant Hemmer gerade wieder sehr geläufig…
Einer der weniger bekannten Vertreter dieses Alien-Volkes ist Thelin, an den sich einige weniger vielleicht noch aus der Zeichentrick-Episode “Das Zeitportal“ (Star Trek – The Animated Series) erinnern, in der er für einige kurze Momente den Platz von Spock als Erster Offizier der USS Enterprise eigenommen hatte, in einer alternativen Realität, in der Spock als Junge auf Vulkan stirbt.
In der Episode reist Spock in die Vergangenheit, rettet sein junges Alter Ego, repariert seine Zeitlinie – und Thelin verschwindet in der Vergessenheit.
Was aber, wenn der junge Spock tatsächlich gestorben wäre und stattdessen ein anderer seinen Platz auf der Brücke der Enterprise und in der Geschichte eingenommen hätte?
Die Roman-Reihe “Myriad Universes“ ist eine Sammlung von Anthologien, die sich mit alternativen Realitäten beschäftigt, die aus oftmals kleinen Veränderungen und deren Auswirkungen auf das uns bekannte Star Trek Universum hervor gehen.
Autor Geoff Throwbridge geht in “Chimes at Midnight“ (enthalten im Anthologien-Band “Myriad Universes – Echoes and Refractions“) der Frage nach, wie die Star Trek Historie wohl verlaufen wäre, wenn der Mann an Kirks Seite nicht der Vulkanier Spock, sondern der Andorianer Thelin gewesen wäre.
Bei der Crew der Enterprise (und besonders beim ältesten Sohn… ich meine: beim 1. Offizier) nicht besonders beliebt, bei den Fans unerklärlicherweise dafür umso mehr:
Captain Edward Jellico.
Unerklärlich?
Wir versuchen heute, dieser Beliebtheits-Schere auf den Grund zu gehen, zu klären, woran es liegt, dass der Mann, der das 4-Schichten-System auf der Enterprise eingeführt hat, so unterschiedlich wahrgenommen wird (und ob seine Beförderung zum Admiral daran was verändert hat.)
Ist Edward Jellico etwa ein sehr viel besserer Captain als allgemein angenommen?
…oder vielleicht doch einfach nur der Arsch in Uniform, für den wir ihn halten sollen, wenn wir uns Will Rikers Sichtweise anschließen.
Achtung, Spoiler:
Außerdem werfen wir einen vergleichenden Blick auf den neuen Hass-Lieblings-Captain der Fan-Herzen: Captain Iam Shaw aus der 3. Season Star Trek Picard.
Freundschaften, Familien, Romanzen, Liebeständeleien und all so was – das sind die zwischenmenschlichen (oder zwischenvulkanischen, zwischenklingonischen, zwischenorionischen… äh… ich glaube, Ihr wisst, worauf ich hinaus will…) Beziehungen, auf die wir heute wieder mal einen Blick werfen wollen.
Und kaum eine andere Serie im Star Trek Franchise beschäftigt sich so intensiv mit den Freunden, Bekannten, Müttern, Töchtern, Söhnen, Vätern, Besties, Protegées, Saufkumpanen und Sexbuddies ihrer Held*innen wie Lower Decks.
Also begeben wir uns auf die USS Cerritos und sehen mal nach, wie es dort beziehungs-kriselt, wer da mit wem, wie, wo, warum und überhaupt…
Beziehungskisten auf dem Unterdeck halt.
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