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»Leistungsstarke KI-Systeme sollten erst dann entwickelt werden, wenn wir sicher sind, dass ihre Auswirkungen positiv und ihre Risiken überschaubar sein werden«, so heißt es in einem offenen Brief, den zahlreiche Prominente aus der IT-Szene unterzeichnet haben.
Doch was ist eigentlich damit gemeint, wenn von KI-Risiken die Rede ist? Geht es dabei um Horrorszenarien, die wir sonst aus Science-Fiction Romanen kennen, wo sich KIs selbstständig machen und der Menschheit den Kampf ansagen? Oder sind damit nicht eher ganz alltägliche Use-Cases beim Einsatz dieser Technologie gemeint?
Matthias Spielkamp ist Gründer und Geschäftsführer der Organisation Algorithm Watch. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einfluss automatisierter Entscheidungssysteme auf unsere Gesellschaft. Von ihm will ich wissen: Müssen wir uns Sorgen machen? Und was können wir eigentlich tun, um Risiken beim Einsatz von KIs zu reduzieren?
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Pia Lamberty & Katharina Nocun: Gefählicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik (2022)
Weiterführende Quellen
Webseite von AlgorithmWatch
Zeit: Hunderte Unternehmer und Forscher fordern KI-Pause
Zeit: Alles unter Kontrolle (Offener Brief)
Nicholas Diakopoulos: Algorithmic Accountability: On the Investigation of Black Boxes
Vorgeschichte von Dune: Butlers Dschihad (ich habe im Podcast „Maschinen sind verboten“ gesagt – ich meinte natürlich KIs)
Diskriminierung bei Empfehlungssoftware für Gerichte
Netzpolitik.org: Die sechs größten Probleme im EU AI Act
AlgorithmWatch fordert Regulierung von „General Purpose AI“
Forderung nach einem Verbot biometrischer Überwachung
Offener Brief gegen algorithmenbasierte Diskriminierung
Ratgeber für Antidiskriminierungsstellen
KI & Folgen für Nachhaltigkeit
Bild: Julia Bornkessel, CC BY 4.0
Egal ob es um Gewalt in der Partnerschaft, Hetze auf Social Media oder den Umgang mit Geflüchteten geht: Nur allzu oft gibts bei all diesem Themen einen Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Und gerade in Krisenzeiten geraten Grund- und Menschenrechte infolge populistischer Debatten regelmäßig unter Druck.
Das Bundesverfassungsgericht pfeift den Gesetzgeber immer wieder zurück, wenn Gesetze im Widerspruch zu grundgesetzlich verankerten Rechten stehen. Doch… wo kein Kläger, da kein Richter! Selbst wenn man weiß, dass man im Recht ist, sind die Hürden für viele unüberwindbar. Gerade bei Themen ohne eine finanziell starke Lobby im Hintergrund, droht die Gerechtigkeit manchmal auf der Strecke zu bleiben. Welche Betroffene hat schon die nötigen Kapazitäten, um sich allein durch alle Instanzen zu klagen? Wer juristisch gegen Missstände vorgehen will, braucht schließlich einen langen Atem.
Ulf Buermeyer ist ist nicht nur einer der beiden Hosts beim bekannten Podcast “Lage der Nation” und Richter am Landgericht Berlin, sondern auch einer der Gründer der Gesellschaft für Freiheitsrechte – kurz GFF. Mit ihm spreche ich über das Konzept der strategischen Klageführung, Hass im Netz, Chatkontrolle und die Arbeit des Vereins.
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Weiterführende Quellen
Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF)
American Civil Liberties Union (ACLU)
Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz
Präventivhaft gegen ein Mitglied der Letzten Generation
Die Arbeit der GFF zu diversen Polizeigesetzen der Länder
Renate Künast und Streit um vermeintlich „hinnehmbare Äußerungen“
Eckpunkte für ein gesetz gegen Digitale Gewalt
Recherche vom „ZDF Magazin Royale“ zu Hass im Netz
Klarnamenpflicht in Südkorea
Justizminister Buschmann gegen Chatkontrolle
GFF zum Thema Handyauswertungen durchs BAMF
Foto: CC-BY-SA 3.0 Markus Beckedahl
Auf TikTok geben Influencer Tipps, wie man seine Hausaufgaben per ChatGPT machen lassen kann. Und im Netz kursieren Anleitungen, mit welchen Befehlen man die besten Ergebnisse bekommt, wenn man z.B. einen nervigen Projektplan für die Arbeit verfassen muss.
Gleichzeitig warnen Faktenchecker, dass neue KI-generierte Bilder das Problem mit Desinformation massiv verschärfen könnten. Gewerkschaften diskutieren darüber: Welche Jobs drohen in Zukunft durch Maschinen ersetzt zu werden? Dabei geht es wohlgemerkt nicht nur um einfache Aufgabenstellungen, sondern längst auch um das Verfassen komplexer Texte. Und über allem schwebt die Frage: Was macht das mit unserer Gesellschaft? Sollten wir diese neuen Technologien regulieren? Und wenn ja, wie?
Über all diese und noch viele weitere Fragen spreche ich heute mit Prof. Dr. Doris Weßels. Sie ist Wirtschaftsinformatikerin und lehrt an der FH Kiel. Seit 2018 liegt ihr Forschungsschwerpunkt dabei unter anderem auf den Entwicklungen im Bereich Natural Language Processing und den daraus resultierenden Folgen für den Bildungsbereich.
Foto: Andreas Diekötter im Auftrage der FH Kiel
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Pia Lamberty & Katharina Nocun: Gefählicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik (2022)
Termine
31.05.23 Falkensee – Lesung/Vortrag „Fake Facts. Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“
01.06.23 Rathenow – Lesung/Vortrag „Gefährlicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik“
Weiterführende Quellen
Italienische Datenschutzbehörde stellt Bedingungen für Betrieb von ChatGPT
Prof. Dr. Hoeren über Verwertungsgesellschaften
Google engineer warns it could lose out to open-source technology in AI race
Bewerbungsroboter: Künstliche Intelligenz diskriminiert (noch)
Netzpolitik.org: KI-Definition spaltet Fachleute
Free Software Foundation über Reguilierung von Freier Software im Bereich KI
Disclaimer: Es wird sicherlich in nächster Zeit noch eine weitere Episode zum Thema geben mit etwas anderem Schwerpunkt. In dieser Folge haben wir hauptsächlich über Anwendungsfälle im Bereich Textarbeit, Kunst und Bildung gesprochen – aber das Thema KI hat ja auch noch darüber hinausgehende Dimensionen. Daher hier noch einige Hintergrundinfos, die sich mit vielen kritischen Fragen in Bezug auf den EU AI Act beschäftigt:
Netzpolitik.org: Die sechs größten Probleme im AI Act
Algorithm Watch: Ein Leitfaden zum AI Act
Algorithm Watch zum Thema Regulierung von General Purpose AI
Der rechte US-amerikanische Kommentator Michael Knowles sagte bei einer öffentlichen Veranstaltung vor einigen Wochen: „Transgenderismus muss aus dem öffentlichen Leben vollständig ausradiert werden.“ Für diese menschenverachtende Aussage erntete er von den Anwesenden – darunter auch viele Trump-Fans – begeisterten Applaus. Es ist unübersehbar, dass die US-amerikanische Rechte derzeit massiv auf die Einschränkung von Transrechten setzt. Und zwar weit über das Trump-Lager hinaus. Dabei werden gezielt Ängste geschürt und Falschinformationen verbreitet.
Aber wie kam es eigentlich dazu, dass transfeindliche Narrative bei Wahlkämpfen auf US-Bundesstaatsebene eine derart große Rolle spielen? Welche Akteure treiben das voran? Wie stehen die aussichtsreichsten möglichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner (Donald Trump, Ron DeSantis) zu diesem Thema? Und wie wirkt sich die drastische juristische Einschränkung von Transrechten in einigen Bundesstaaten konkret auf das Leben der Trans Community – und insbesondere auf trans Kinder und ihre Familien aus?
Über all diese Fragen habe ich mit Annika Brockschmidt gesprochen. Sie ist Autorin des Buchs “Amerikas Gotteskrieger” und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der politischen Rechten in den USA.
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Pia Lamberty & Katharina Nocun: Gefählicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik (2022)
Buchvorstellung mit mir zu “Gefährlicher Glaube” am 16.05. bei der VHS in Löhne
Weiterführende Quellen:
Buch: Annika Brockschmidt: Amerikas Gotteskrieger
Artikel von Annika Brockschmidt im Volksverpetzer zum Thema
Aussage von Friedrich März zum Thema Homosexualität & Kinder
Kanadische Studie: Erhöhtes Suizidrisiko bei trans Jugendlichen
Eine weitere Studie zum Suizidrisiko bei trans Jugendlichen
Studie zum positiven Impact von medizinischen Behandlungen auf das Wohlbefinden
Übersicht über transfeindliche Gesetzesvorhaben in den USA
Eine weitere Übersichtsseite der ACLU
Bombendrohung gegen das Boston Childrens Hospital
Studie zu Gewalt gegen trans Personen
Ex-NBA Profi zieht wegen transfeindlicher Gesetze aus Florida weg um sein Kind zu schützen
Egal ob beim Thema Migration, Gleichberechtigung oder Klimaschutz – der Ton in vielen Ländern wird zunehmend rauher. In den USA bekennen sich einige Abgeordnete der Republikaner offen zu QAnon. Und in zahlreichen Ländern greifen Politiker – aber auch ganz normale Schüler – antifeministische Parolen auf, die ursprünglich aus radikal frauenfeindlichen Incel-Communities stammen. Dass Memes und Narrative aus Subkulturen der extremen Rechten es immer wieder bis in den Mainstream schaffen, ist unübersehbar. Doch warum ist das so?
Julia Ebner forscht an der Oxford University und am Instutute for Stategic Dialogue in London. Im Rahmen der Recherche für ihre Bücher “Radikalisierungsmaschinen” und “Massenradikalisierung” hat sie sich in zahlreiche toxische Gruppen eingeschlichen, um ihr Innenleben zu erkunden. In dieser Folge spreche ich mit ihr über die Erfahrungen, die sie dort gemacht hat.
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Pia Lamberty & Katharina Nocun: Gefählicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik
Weiterführende Quellen:
Julia Ebner: Radikalisierungsmaschinen (2019)
Julia Ebner: Massenradikalisierung (2023)
Der Standard: „Incels“: Frauenhasser wollen mit Schönheits-OPs attraktiver werden
Tagesspiegel: Neonazi-Festival „Schild und Schwert“: „Hier treffen sich die Paten des Rechtsterrors“
Über die Feiertage zur Ruhe kommen, in großer Runde mit den Liebsten beisammensitzen und bis spät in die Nacht bei einem schönen Getränk über Gott und die Welt diskutieren. Wer wünscht sich das nicht? Doch einige Menschen sind schon froh, wenn der Besuch bei der Wahlfamilie gegen Ende nicht vollkommen eskaliert. Etwa, weil Tante Erna nicht aufhören kann, über die angebliche Existenz einer großen Corona-Verschwörung samt involvierten Echsenmenschen zu dozieren. Oder weil Opa Winfried bereits in der Familien Messenger-Gruppe angekündigt hat, sich nicht den Mund verbieten zu lassen, wenn er sich mal wieder darüber auslässt, dass die Medien (also auch Cousine Anna…) insgeheim allesamt von Geheimgesellschaften gesteuert werden.
Wie geht man mit so etwas um? Gibt es überhaupt Hoffnung, dass eingefleischte Verschwörungsgläubige sich durch sachliche Argumente noch überzeugen lassen? Und ab welchem Punkt ist es vielleicht auch nachvollziehbar, sich zurückzuziehen?
Gemeinsam mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty habe ich genu zu diesem Thema einen Ratgeber geschrieben. In “True Facts – Was gegen Verschwörungserzählungen wirklich hilft” geben wir Tipps im Umgang mit Angehörigen und Freundinnen, die sich in verschwörungsideologische Fantasiewelten flüchten.
Anlässlich der Feiertage gibt es als Special einen längeren Ausschnitt aus unserem Buch „True Facts“, vorgelesen von Nicole Engeln (die auch unser anderes Buch „Gefährlicher Glaube“ eingesprochen hat).
Das komplette Hörbuch gibts überall dort, wo es Hörbücher gibt (z.B. geniallokal, Audible, Spotify, Thalia). Und das Buch ist ebenfalls überall im Buchhandel erhältlich (Denkt dran: Support your local book dealer! <3, z.B. über geniallokal).
Falls ihr später nahtlos weiterhören oder -lesen wollt: In dieser Folge hört ihr das Kapitel „Wenn inhaltliches Diskutieren nichts mehr bringt“ komplett & sehr stark gekürzt „Verschwörungsideologien als Gefahr für die Gesellschaft“.
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Pia Lamberty & Katharina Nocun: Gefählicher Glaube. Die radikale Gedankenwelt der Esoterik
Einen Tag nach dem Jahrestag des Einmarschs Russlands in weiten Teilen der Ukraine folgten rund 13.000 Menschen dem Aufruf von Sahra Wagenknecht, Alice Schwarzer und anderen Prominenten und kamen bei einer angeblichen “Friedensdemo” in Berlin zusammen. Waffenlieferungen für die Ukraine wurden dort aufs schärfste verurteilt. Und auf vielen Plakaten wurde die NATO als Kriegstreiber dargestellt. Das sorgte nicht nur bei ukrainischen Communities für viel Unmut. Auch viele Expertinnen, die sich schon lange mit dem Verhältnis von Russland zur Ukraine beschäftigen, kritisieren den Demoaufruf.
Putin hat in zahlreichen öffentlichen Statements unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er der Ukraine als Staat ihr Existenzrecht abspricht. Putin könnte diesen Krieg jederzeit beenden, er müsste einfach nur die Truppen abziehen. Trotzdem richten sich die Appelle vieler “Putin-Versteher” nicht etwa an ihn, sondern an die Ukraine und die NATO. Warum ist das so? Und welche Rolle spielen hier vielleicht auch tief in der Gesellschaft verwurzelte falsche Vorstellungen über Mittel- und Osteuropa?
Genau darüber habe ich mit Dr. Franziska Davies gesprochen. Sie lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Osteuropäische Geschichte und hat gemeinsam mit Katja Machotina ein Buch über die “Offenen Wunden Osteuropas” geschrieben.
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Quellen & weiterführende Links:
Franziska Davies, Katja Makhotina: Die Offenen Wunden Osteuropas
Das Buch für nur 4,50 Euro bei der Bundeszentrale für Politische Bildung
T-Online: Krone-Schmalz klagt nicht weiter gegen Kritikerin Franziska Davies
Davies, F. (2022). Disinformation Expert. Zeitschrift Osteuropa, 72(9-10), 245-265.
Franziska Davies: Der koloniale Blick auf Osteuropa. Der Auftritt von Harald Welzer als Symptom deutscher Schieflagen
Wikipedia: Alexander Solschenizyn – Der Archipel Gulag
Wikipedia: Holodomor
Margarete Stokowski über den Aktivismus-Begriff
Obwohl es erst Februar ist, herrscht in Frankreich bereits Dürre. Behörden stellen sich jetzt schon darauf ein, dass es diesen Sommer schlimmer wird als 2022. Damals mussten wohlgemerkt bereits Atomkraftwerke heruntergefahren werden, weil Wasser für die Kühlung fehlte.
Der Französische Klimaminister gab sogar bekannt, dass man sich auf ein Leben mit 4 Grad Plus vorbereiten müsse. Alles andere wäre eine Leugnung der Realität. Aber was bedeutet das eigentlich konkret? Welche Maßnahmen sollten wir ergreifen um einerseits die Erderwärmung zu bremsen und andererseits Wirtschaft und Gesellschaft an die neuen Bedingungen anzupassen?
Annika Joeres arbeitet als Klimareporterin für die Investigativ-Redaktion von Correctiv und berichtet für DIE ZEIT aus Frankreich. Gemeinsam mit Susanne Götze hat sie ein Buch über Strategien zum Umgang mit der Klimakrise geschrieben, dass 2022 mit dem NDR-Buchpreis ausgezeichnet wurde. Der Titel lautet: “Klima ausser Kontrolle. Fluten, Stürme, Hitze – Wie sich Deutschland schützen muss”. Mit ihr spreche ich über die Ergebnisse ihrer Recherchen.
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Quellen & weiterführende Links:
Buch: Susanne Götze, Annika Joeres: Klima außer Kontrolle
Forschungsverbund urbane Gewässe über das tolle Projekt in Seoul
Umweltwundesamt: Einkommen und Umweltbelastung gehen weiter Hand in Hand
Climatejets.org: Emissionen durch Privatjets
“Vor dem Gesetz sind alle gleich!” – so lautet das Versprechen des deutschen Rechtsstaats. In der Praxis sieht das jedoch manchmal ganz anders aus. Oft genug macht es nämlich doch einen Unterschied, aus welchen Verhältnissen die Person auf der Anklagebank kommt. Wer in großem Stil Steuern hinterzieht, kommt oft trotzdem mit einer Geldstrafe davon, während pro Jahr rund 7000 Menschen allein deshalb ins Gefängnis müssen, weil sie ohne Ticket Bus oder Bahn gefahren sind. Kann so etwas gerecht sein?
Ronen Steinke ist promovierter Jurist und schreibt für die Süddeutsche Zeitung. In seinem Buch “Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich – die neue Klassenjustiz” übt er harsche Kritik am deutschen Justizsystem. Und genau darüber habe ich mit ihm gesprochen.
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Quellen & weiterführende Links:
Buch: Ronen Steinke – Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich
Artikel von Ronen Steinke bei der Süddeutschen Zeitung
Foto: Victor Hedwig
Am 07. Dezember 2022 durchsuchten rund 3000 Beamte 150 Objekte und nehmen 25 Personen fest. Den Beschuldigten wird eine reale Verschwörung gegen den Staat vorgeworfen. Bei der Gruppe um Prinz Reuß, der sich auch Heinrich der 13te nennen lässt, soll es sich um eine terroristische Vereinigung handeln. Unter den Festgenommenen sind ein Pilot, eine Esoterikerin, eine ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete sowie aktive und ehemalige Angehörige der Bundeswehr. Und es werden Waffen sichergestellt. Die Gruppe wird dem Reichsbürger-Milieu zugeordnet. Doch, was sind eigentlich Reichsbürger und „Souveränisten“? Und welche Gefahren gehen von ihnen aus?
Jan Rathje ist Politikwissenschaftler, Senior Researcher beim ThinkTank CeMAS und beobachtet seit vielen Jahren die Reichsbürger-Szene. Mit ihm spreche ich über die Razzia sowie die Entstehung und die Ideologie dieser Spielart des Rechtsextremismus.
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Quellen & weiterführende Links:
CeMAS
Jan Rathje auf Twitter
Zeit: Wie gefährlich waren die Verschwörer?
Belltower News: Wie viel Reichsdenken steckt im Querdenken?
TAZ: Ein Königreich für einen Koch
Tagesschau: Treffen mit „Reichsbürgern“. „Querdenker“ im „Königreich
Tagesspiegel: Rechtsextremer „Volkslehrer“ Nikolai Nerling in Berlin verurteilt
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