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Wenn die Welt zusammenbricht: Düstere Prognosen und starke Aktien
Die Nachrichtenlage wirkt düster: Wirtschaftskrise, Inflation, Kriege, Klimawandel, Unsicherheit überall und als Investor fragst Du Dich vielleicht: Was, wenn die Welt wirklich zusammenbricht? In dieser Folge spreche ich genau darüber.
Ich werfe einen Blick auf die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre und erkläre, warum Krisen nicht das Ende bedeuten, sondern oft ein notwendiger Teil des Wachstums sind: für Märkte, Unternehmen und für Dich persönlich.
Du erfährst, was in der Welt gerade los ist, warum Panik ein schlechter Ratgeber ist und wie Du mit Strategie, Klarheit und einem starken Mindset jede Krise für Dich nutzen kannst, ob an der Börse oder im Unternehmertum.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Was gerade in der Welt passiert und warum Unsicherheit herrscht
Die Politik beeinflusst die Kurse
Krisen gehören dazu: Sie sind sogar wichtig
Mit diesen 5 Punkten kommst Du durch jede Krise
Mein Fazit: Die Welt bricht nicht zusammen, sie bietet Chancen
Heute geht es um ein Thema, das uns alle betrifft – bewusst oder unbewusst: Was, wenn die Welt zusammenbricht? Keine Sorge, ich gehöre nicht zu denen, die bei jeder Schlagzeile Panik verbreiten. Ich lasse mich grundsätzlich nicht von Angst leiten und rate auch Dir, das nicht zu tun. Aber: Wir müssen auch ehrlich hinschauen.
Die Kurse an der Börse waren nach wie vor hoch, doch gerade fangen sie an zu bröckeln. Schaut man sich an, was in der Welt derzeit los ist, stellt sich die Frage: Was ist da eigentlich genau los und was bedeutet das für Dich und Dein Depot?
Bleiben wir zuerst in den USA. Donald Trump sorgt weltweit für Unruhe: Das Thema Zölle ist dabei ein Dauerbrenner. Mal werden sie angehoben, dann wieder gesenkt, neue Verhandlungen, alte Deals – und aktuell haben rund 60 bis 70 Länder das Gefühl, sie müssten mit Trump verhandeln. Das Problem dabei: Trump ist nicht kalkulierbar. Heute so, morgen anders, und genau das schafft Unsicherheit. Und Unsicherheit ist das, was die Börse am Aller-Allerwenigsten mag.
Und es geht weiter: Handelskrieg mit China, ja oder nein? Mehr Zölle? Weniger Zölle? Zölle von Tesla oder an Tesla.
Auch beim Thema Energie ist die Lage alles andere als klar. Während die einen von einer Zukunft mit erneuerbaren Energien sprechen, macht Trump die Fracking-Thematik wieder auf, holt Öl aus dem Boden, will komplette Energieunabhängigkeit für die USA. Auch das: ein weiteres Feld voller Unsicherheit.
Die Politik beeinflusst die KurseEin weiterer Punkt ist die NATO. Hier geht es vor allem um die Sicherheitsausgaben: Wer zahlt wie viel? Wer hält sich an die Vereinbarungen? Wer drückt sich? Und was passiert, wenn die USA – unter Trump – einfach aussteigen oder ihre Zahlungen massiv reduzieren? Fällt dann das Bündnis auseinander? Entsteht etwas Neues? Werden Länder wie Deutschland überhaupt in der Lage sein, die geforderten Ausgaben zu stemmen? Und was bedeutet das für unsere Sicherheit?
Auch bei uns wird ja wieder diskutiert, ob es eine Rückkehr zur Wehrpflicht geben soll. Jahrzehntelang haben wir abgerüstet, jetzt heißt es plötzlich wieder: Wir müssen massiv aufrüsten. Alles bewegt sich in Wellen. Sicherheitspolitik, Verteidigung, Auf- und Abrüstung – es kommt mir manchmal vor, als würde das alles auch bewusst genutzt, um die Wirtschaft anzukurbeln. So wie damals bei der Einführung der Zeitumstellung, um Strom zu sparen, und heute bauen wir E-Autos, die mehr Strom brauchen denn je. Manchmal ist es fast ironisch, wie sich solche Dinge über Jahrzehnte hinweg wieder verändern.
Und noch ein letzter Punkt in Sachen Trump, der für uns Anleger wichtig ist: Section 899.
Ein Vorschlag, der es in sich hat. Denn wenn er durchkommt, bedeutet das, dass Dividenden, Zinsen und Erträge aus den USA für ausländische Investoren – also auch für Dich – mit bis zu 20 Prozentpunkten mehr Quellensteuer belastet werden könnten. Das Ziel der US-Regierung: sich gegen ausländische Steuerregelungen zu wehren, die amerikanische Unternehmen angeblich benachteiligen.
Was heißt das für Dich? Noch musst Du nichts entscheiden. Der Entwurf ist zwar im Repräsentantenhaus durch, aber er muss noch den US-Senat passieren und vom Präsidenten unterschrieben werden. Und bis dahin kann sich noch einiges tun. Zumal es bereits massive Gegenwehr gibt: Lobbyverbände laufen Sturm, unter anderem die Institute of International Bankers, die Global Business Alliance, große Banken wie HSBC oder auch BNP Paribas. Rund 70 CEOs großer Unternehmen sollen ebenfalls bei der US-Regierung vorstellig geworden sein, um Druck gegen die geplanten Änderungen aufzubauen und sie bestenfalls zu verhindern. Halten wir fest: Wenn es durchkommen würde, wäre es für uns schlechter, weil Du auf diese Gewinne eben mehr Geld zahlst.
Was wir allerdings auch festhalten können, ist: Wir wissen nicht, ob Section 899 überhaupt durchgeht.
Wenn wir uns die weiteren Brennpunkte anschauen, dann rückt natürlich auch Europa in den Fokus – allen voran Deutschland, der „kranke Mann Europas“. Aktuell feiert man sich für ein erwartetes Mini-Wachstum von 0,2 Prozent in diesem Jahr. Für 2025 wurde die Prognose vom Ifo-Institut immerhin auf satte 1,5 Prozent nach oben korrigiert, zuvor lag sie bei 0,8 Prozent. Doch man darf sich schon fragen: Ist das wirklich viel? Und bringt uns das wirtschaftlich wirklich voran?
Fast vergessen, wenn die Welt zusammenbricht, ist natürlich auch die Inflation schuld. Denn die Inflation ist einfach sehr hoch angewachsen. Jetzt kommt sie gerade wieder ein bisschen runter, aber die nächsten Zinssenkungen drohen schon, weil wir ja nicht in die Rezession fallen wollen. Und dann kann es auch sein, dass damit die Inflation natürlich auch wieder ein Stück weit angefeuert wird. Ja, angefeuert ist das nächste Stichwort, warum die Welt untergehen muss.
Zwischen Israel und dem Iran ist es zu militärischen Auseinandersetzungen gekommen. Es gab gezielte Angriffe, beide Seiten sprechen von Krieg. Der eine kündigt an, den anderen „auszulöschen“, der andere wiederum findet den Angriff nachvollziehbar. Was genau passiert, scheint fast schon zweitrangig, es ist in jedem Fall ein weiterer Baustein in einem globalen Krisenbild. Und dabei bleibt es nicht. Auch die Hamas und weitere terroristische Aktivitäten tragen ihren Teil zur globalen Unsicherheit bei. So viele Terroranschläge wie heute gab es noch nie – ein weiterer Grund für viele, zu denken, dass die Welt zugrunde gehen wird.
Und wenn die Welt nicht durch Krieg oder Terror untergeht, dann eben durch das Klima. Es wird wärmer und trockener, der Regen bleibt aus, zumindest in einigen Teilen der Welt. In anderen Regionen wiederum regnet es viel zu viel, Überschwemmungen sind die Folge. Auch das wirkt wie ein weiteres Puzzleteil in der Erzählung vom Untergang der Welt.
Krisen gehören dazu: Sie sind sogar wichtigVielleicht denkst Du jetzt beim Zuhören: „Okay, die Welt geht wirklich unter.“ Aber genau deshalb will ich jetzt in diesem Podcast umschalten. Und Dir sagen: Atme durch! Du brauchst keine Angst zu haben.
Ja, es sind viele potenzielle Krisen. Und ja, Unsicherheit ist an der Börse kein gern gesehener Gast. Aber: Viele dieser Krisen sind politisch geprägt. Und politische Börsen – das habe ich schon oft gesagt – haben in der Regel kurze Beine.
Ich bin seit 1993 an der Börse aktiv. Und wenn ich auf die Geschichte zurückblicke, sehe ich eine ganze Reihe großer Krisen:
1998: Telekom-Blase
1999/2001: Neuer Markt und Dotcom-Crash
2003: Enron-Bilanzskandal
2008/2009: Lehman-Pleite
2016: Blitz-Crash
2020: Corona
2022: Tech-Thematik und damit schon die 8. Krise
April 2025: Tech-Crash mit Einbrüchen von 40 bis 50 Prozent
Was ich Dir damit sagen will: Krisen gehören dazu. Es gibt sie schon lange und sie müssen auch sein. Sie sind ein wichtiger Faktor für Dein Depot. Oder wenn Du vielleicht auch Unternehmer bist… Krisen helfen Dir. Warum? Eine Krise ist natürlich doof. Aber ich vergleiche es mal mit einem Baum, der im Garten steht, der mal ganz schön aussah, irgendwann jetzt ein bisschen hässlich geworden ist, weil es die ersten toten Äste und Probleme gibt, weil er vielleicht krank geworden ist. Und jetzt nimmst Du die Ast-Schere und schneidest die betroffenen Stellen raus. Du bringst ihn sozusagen wieder in Form. Du entledigst Dich Deiner Probleme, Deiner Schwierigkeiten, Deiner kranken Äste. Und danach wächst der Baum viel besser und gesünder als zuvor.
Und das passiert eben auch in einer Krise. In der Krise werden Entscheidungen getroffen und Kosten reduziert. In der Krise wird die Effektivität eines jedes Unternehmens auf den Kopf gestellt und verbessert. Und dementsprechend geht ein Unternehmen in der Regel dann auch deutlich gestärkt aus solch einer Herausforderung heraus. Und das ist der Punkt, den man sich klarmachen darf.
In der Krise wird vieles auf den Prüfstand gestellt, auch Dein Depot. Wenn es mal ein paar Schritte zurückgeht, gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das Gleiche gilt für Dich als Unternehmer. Vielleicht musst Du ein paar Mitarbeiter loslassen oder an der Kostenschraube drehen, damit Dein Unternehmen wieder effizienter läuft. Denn genau das passiert in einer Krise: Du reduzierst Kosten, steigerst die Effizienz, erhöhst Deine Marge. Und vielleicht investierst Du das gesparte Geld gezielt in Bereiche wie Marketing, was langfristig Deinen Umsatz und Gewinn ankurbelt. Danach startet die nächste Wachstumsphase oft umso kraftvoller.
Ich vergleiche das gern mit einem Paar Skier. Nach zwei, drei Jahren im Einsatz ohne Pflege bringen sie nicht mehr die volle Leistung. Doch dann gibst Du sie zum Service: Sie werden gewachst, die Kanten geschliffen, kleine Schäden ausgebessert. Und plötzlich läuft alles wieder geschmeidig. Genau das passiert mit Unternehmen in Krisenzeiten. Sie machen ihre Hausaufgaben, werden schlanker und effizienter. Kosten werden eingespart, wo es möglich ist, und sie arbeiten weiter an ihrem Erfolg.
Und genau deshalb gehören Krisen dazu. Das zeigt uns auch der sogenannte Warren-Buffett-Indikator. Buffett selbst, einer der erfolgreichsten Investoren der Welt, hält derzeit über 350 Milliarden Dollar in Cash. Warum? Weil er die aktuellen Bewertungen für übertrieben hält. Und wenn selbst der Altmeister zur Vorsicht rät, dann lohnt es sich, hinzuschauen.
Krisen zwingen uns außerdem, Entscheidungen zu treffen, auch die, die wir vielleicht schon länger vor uns herschieben. Nicht zu entscheiden ist übrigens auch eine Entscheidung. Und oft keine gute.
Wenn Dein Depot ins Minus rutscht, ist das die Chance, Altlasten abzuwerfen: Vielleicht eine Aktie verkaufen, Verluste begrenzen und Kapital freimachen für neue Chancen. Im Unternehmen bedeutet das: schlechte Kampagnen beenden, Prozesse optimieren, sinnvolle Tools wie KI einbauen, auf funktionierende Leadquellen setzen.
Mit diesen 5 Punkten kommst Du durch jede KriseAll das passiert in Krisenzeiten, sowohl bei Dir als Unternehmer als auch in den Unternehmen selbst. Und genau deshalb ist das gar nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Es kann sogar sehr positiv sein.
Denn auch wenn die Welt scheinbar zusammenbricht – keine Panik: Die Welt wird sich weiterdrehen. Krisen gab es schon immer. Der Dow Jones stand früher mal bei 1.000 Punkten. Heute kratzt er an der 45.000er-Marke. Mit wachsender Weltbevölkerung und technischem Fortschritt steigen langfristig auch die Börsenkurse, das kannst Du ziemlich sicher erwarten.
Doch wie kommst Du gut durch diese turbulenten Phasen? Ich habe für Dich 5 zentrale Punkte, die Du vermutlich schon kennst – aber setzt Du sie auch wirklich um?
Dein Mindset entscheidet.
Ich bin kritisch, lese Nachrichten, informiere mich. Aber ich lasse mich nicht von Angst leiten. Ich treffe meine Entscheidungen auf Basis von Fakten, und so, wie sie für mich richtig sind. Du brauchst ein starkes, positives Mindset, das Dir hilft, in schwierigen Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Mein Motto: hungrig, aggressiv, mit Vollgas nach vorne.
Nur das richtige Geld gehört an die Börse.
Wenn Du einen klaren Plan hast – etwa über ein Kontenmodell –, wenn Du Dein Einkommen im Griff hast und Dein Vermögen sinnvoll streust, dann brauchst Du nicht nervös zu werden. Wenn Du an das Geld an der Börse nicht ran musst, dann musst Du auch im Notfall nicht verkaufen. Auch wenn es mal runtergeht, kannst Du durch Dividenden und Optionen weiterhin Cashflow generieren.
Gib Deinen Investments Zeit.
Viele unterschätzen das. Es geht nicht nur darum, etwas zu lernen oder umzusetzen – Du brauchst Geduld in Jahren gedacht. Wer zu früh aussteigt oder zu schnell umschichtet, verpasst oft das eigentliche Wachstum. Investitionen brauchen Zeit, um Wirkung zu zeigen. Ich glaube, dass Investitionen eben eine lange Zeit brauchen und da wäre es eben wichtig, dass Du dieses Thema für Dich mitnimmst und dass Du Dir auch die Geduld und die Zeit gibst, Deine Assets überhaupt wachsen zu lassen.
Du brauchst eine klare Strategie.
Hast Du eine echte Börsenstrategie? Weißt Du, wann Du einsteigst, wann Du aussteigst, wann Du Deine Cashquote erhöhst oder reduzierst? Weißt Du, wann und warum Du nachkaufst und mit welchem Betrag? Und hast Du eine sinnvolle Absicherung, falls die Kurse tatsächlich um 20, 30 oder 40 % fallen? Oder würde Dein Depot dann völlig aus der Spur geraten? Eine durchdachte Strategie ist Dein Sicherheitsnetz in turbulenten Zeiten. Über all diese Punkte spreche ich in meinen Seminaren immer wieder.
Du musst Deine Emotionen im Griff haben.
Wenn die Welt zu wanken scheint, sind Emotionen oft der größte Risikofaktor. Verlustangst aktiviert im Gehirn dasselbe Areal wie Todesangst. Deshalb fällt es vielen Menschen schwer, an der Börse ruhig zu bleiben. Über Verluste ärgern wir uns mehr, als wir uns über Gewinne freuen. Statistisch ist es also so: Machst Du 1000 € Gewinn und danach 1000 € Verlust, ärgerst Du Dich mehr über das, was Du verloren hast, als über das, was Du gewonnen hast. Genau das führt oft zu irrationalen Entscheidungen und macht Krisen erst recht gefährlich.
Mein Fazit: Die Welt bricht nicht zusammen, sie bietet ChancenDiese Welt wird nicht untergehen. In 50 Jahren werden wir über vieles lachen, worüber heute heiß diskutiert wird. Auch das Thema Klima ist womöglich nur ein kleiner Ausschnitt in der langen Geschichte dieses Planeten. Niemand kann genau sagen, wie sich das in 100 Jahren entwickelt.
Die Zukunft ist ungewiss, das war sie schon immer. Hättest Du vor 20 Jahren geglaubt, dass heute Künstliche Intelligenz für uns denkt, schreibt und Probleme löst? Und was da noch kommt, können wir uns heute kaum vorstellen. Was aber ziemlich sicher ist: Die Welt wird sich weiterdrehen. Sie wird wachsen. Mehr Menschen bedeuten mehr Nachfrage nach Nahrung, Energie und Technologie. Und das lässt auch die Börsen langfristig weiter steigen.
Wenn Du jetzt Deine Strategie klar hast, wenn Du Deine Emotionen kontrollieren kannst, wenn Du langfristig investierst und auch das Thema ESI beachtest: also Einkommen, sparen, investieren. Wenn Du all das mit einem unerschütterlichen Glauben und Mindset an Dich und Deinen Erfolg umsetzt, wird die Welt für Dich nicht zusammenbrechen, sondern ganz im Gegenteil: Sie wird Dir eine große Chance offenbaren.
Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, komm gern auf mich zu.
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Wenn die Welt zusammenbricht: Trump-Edition
(00:05:52) Was ist sonst los auf der Welt?
(00:10:55) Krisen gehören dazu
Wie Du mit klaren Strategien sicher an der Börse navigierst – Insights von Performance-Coach André Stagge
In dieser Folge spreche ich mit André Stagge – einem langjährigen Freund, Ironman-Finisher, früheren Fondsmanager mit Milliardenvolumen und heute Performance-Coach mit eigener Community. André bringt nicht nur immense Erfahrung aus dem institutionellen Kapitalmarkt mit, sondern vermittelt sein Wissen heute an Trader und Investoren mit dem Ziel: finanzielle Unabhängigkeit durch clevere Strategien.
Gemeinsam analysieren wir die aktuelle Marktlage, ziehen Parallelen zu früheren Krisen und sprechen offen über mögliche Risiken, aber vor allem auch über Chancen. Du erfährst, warum gerade jetzt viele Privatanleger ins Risiko laufen, wie Du Dich besser aufstellst und welche Strategien André konkret empfiehlt.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Parallelen zur Finanzkrise 2007/2008
Privatanleger investieren wie nie, während die Profis auf Cash setzen
Warum die Märkte trotz schwacher Wirtschaft weiter steigen
USA: Schuldenexplosion und steigende Zinsen
Strategie schlägt Gefühl: Wie André Stagge investiert
Die Drei-Daumen-Regal: So wird Strategie ganz einfach
Marktausblick Sommer und Jahresende
In dieser Folge habe ich einen besonderen Gast: André Stagge. Wir kennen uns seit einigen Jahren, haben schon mehrere Webinare angeboten – mal bei ihm, mal bei mir – und sind mittlerweile auch befreundet.
André ist ein echter Profi. Jahrzehntelang war er im Portfolio-Management tätig, hat milliardenschwere Fonds verantwortet und für seine Anleger deutliche Gewinne erzielt. Heute gibt er sein Wissen als Privatdozent und Performance-Coach weiter, unter anderem in eigenen Seminaren. Sein Ziel: Trader und Investoren erfolgreicher machen. Und er weiß, wovon er spricht, nicht nur durch seine Erfahrung, sondern auch durch die große Community, die er mittlerweile aufgebaut hat.
Natürlich möchte ich wissen, wer André Stagge ist und was ihn antreibt: „Ich habe über zehn Jahre lang Fonds gemanagt in Frankfurt, mehr als 500 Millionen Euro für meine Kunden verdient, bin Ironman-Finisher, Hochschuldozent und Gründer von drei Unternehmen und habe eben die gleiche Börsenbegeisterung wie Du. Ich habe 1998 meinen ersten Vortrag zum Thema Börse gehalten, und seitdem bin ich diesen beiden großen Interessen treu geblieben, Bildung und Börse.“
Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen Wissen weitergeben. Darum sprechen wir heute über die aktuellen Märkte, mögliche Risiken und natürlich über Chancen.
Ich stelle gleich zu Beginn die Frage, die aktuell viele beschäftigt: Wir sehen Allzeithochs bei Aktien, Gold, Bitcoin, und gleichzeitig stark gestiegene Zinsen. Erinnern Dich diese Entwicklungen an 2007 oder 2008?
André sagt ganz klar: "Ja!"
„Also ich habe 2007 damals in der Fondsgesellschaft angefangen mit einer ganz ähnlichen Prämisse. Die Zinsmärkte sind deutlich nach oben gegangen. Das heißt, die Anleihen entsprechend nach unten. Und der DAX damals ja auch 2007 auf einem Allzeit-Hoch. Dann hatten wir einen ähnlich deutlichen Anstieg auch zum Jahresbeginn. Im Sommer ging es seitwärts und Ende 2007 ging es ein bisschen nach unten. Es war trotzdem noch ein relativ gutes Börsenjahr. Und 2008 kam dann eben die Axt und hat den Wald so richtig weggerodet, bis dann eben im März 2009 das Tief war. Und es würde mich nicht wundern, wenn eben durch diese ganzen entsprechenden Zinsanstiege, gerade bei langlaufenden Anleihen in Frankreich, in Japan, in den USA, in UK, mittlerweile bei 5,5 Prozent, da auch mal Sollbruchstellen kommen. Und das wird uns in der näheren Vergangenheit auch begleiten. Und ich glaube auch, das wird vermeintlich sichere Anlageklassen wie Krypto oder auch Gold in Mitleidenschaft ziehen, weil da natürlich eine Menge Liquidität drauf versammelt ist. Und so war es eben auch 2007.“
Privatanleger investieren wie nie, während die Profis auf Cash setzenAndré Stagge erinnert sich gut an die Jahre vor der Finanzkrise. Damals, in Meetings seiner Fondsgesellschaft, diskutierten alle über Subprime-Kredite, den späteren Auslöser des großen Crashs. „Es war eigentlich klar, dass es Konsequenzen für den Aktienmarkt haben würde. Trotzdem musste man natürlich investieren, weil das ganze Privatanlegergeld in die Fonds geflossen ist.“
Heute sieht er eine ähnliche Entwicklung: Noch nie haben Privatanleger in so kurzer Zeit so viel Kapital in Aktien investiert wie in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025, oft gehebelt, oft ohne Erfahrung. „Solange die Musik spielt, läuft die Börse weiter. Aber wenn sie aufhört, muss man schnell von der Tanzfläche runter – und das haben viele nie gelernt.“ Auch er selbst musste diese Lektion schmerzhaft lernen. Als er 1996 an der Börse startete, war er bis 2000 der Held. Doch als die Kurse ab 2001 fielen, waren seine Gewinne schnell wieder verschwunden. „Da habe ich gemerkt: Börse ist mehr als Buy & Hold. Und das werden viele in den nächsten Jahren ebenfalls lernen.“
Ich spreche ihn darauf an: Wenn Privatanleger gerade kaufen wie nie, und gleichzeitig die Institutionellen eher zurückhaltend sind, ist das doch ein weiteres Warnsignal, oder – vor allem mit Blick auf Warren Buffett, der die höchste Cashquote aller Zeiten hat?
André sagt dazu: „Ich bin ja mit vielen Ex-Kollegen noch sehr eng in Kontakt, habe ein gutes Netzwerk auch im Fondsmanagement rein, auch nicht nur in Deutschland. Und da muss man sagen, diese letzten drei, vier Wochen, wo der Aktienmarkt auch wieder deutlich gestiegen ist nach diesem Aprilabverkauf, hat kaum ein Institutioneller mitgemacht. Du hast es angesprochen, Warren Buffett, 50 % Cashquote bei Berkshire Hathaway. Andere wie Michael Berry verkaufen oder auch viele, viele Koryphäen in den USA bauen gerade auf Cash. Und das klingt so langweilig. Ja ich habe Cash, das klingt so wie: ja, mein Geld arbeitet nicht.“
Aber man dürfe nicht vergessen, dass die Aktien in den letzten 20 Jahren attraktiver gewesen seien, wenn man sich die Earnings Yield anguckt. Also das, was die Unternehmen an Cashquote tatsächlich erwirtschaften im Verhältnis zu Anleihen. Das habe sich in diesem Jahr gedreht, fährt er weiter fort.
„Dadurch, dass die Renditen stark gestiegen sind, hat eben zum Beispiel Warren Buffett auch auf seinen Cashbestand 4,5/4,6 % Rendite. Und das ist eben bei einer Dividendenrendite im Vergleich vom S&P bei 1,3 % durchaus attraktiv. Und deswegen ist eben Cash sicherlich eine Alternative“, fügt er hinzu.
Die Aussage ist klar: Während Privatanleger euphorisch kaufen, schalten viele Profis auf Defensive.
Warum die Märkte trotz schwacher Wirtschaft weiter steigen„Cash ist nicht Trash“, sagt André Stagge ganz deutlich. Er beobachtet, dass viele Privatanleger massiv in Aktien eingestiegen sind, oft mit hohem Risiko. Die institutionellen Investoren dagegen verlagern ihr Kapital eher in Anleihen. Das bedeutet: Sie nehmen zwar nicht die kurzfristigen 10–15 % Rendite mit, die der Aktienmarkt zuletzt gebracht hat, sind aber auch deutlich besser gegen Rückschläge abgesichert.
„Ein einziger Tweet, wie heute von Donald Trump mit Ankündigung neuer Zölle gegen Europa, kann die Märkte mal eben 3, 4 oder 5 % runterziehen – und nächste Woche vielleicht nochmal 10 %“, sagt er.
Anleihen dagegen – sofern sie nicht ausfallen – sind in dieser Phase deutlich stabiler. Doch es bleibt die Frage: Wenn die Weltwirtschaft stagniert und die Konsumausgaben zurückgehen – warum steigen die Aktienmärkte trotzdem weiter?
André nennt zwei Hauptgründe:
Asset Price Inflation
Die Preise für Vermögenswerte wie Aktien sind seit 2009 extrem gestiegen, viel stärker als die reale Inflation. Zum Vergleich: Der S&P 500 hat im Schnitt rund 14 % pro Jahr zugelegt. Das reale Wirtschaftswachstum lag in den USA dagegen bei nur etwa 1,8 %. Vor allem Tech-Unternehmen haben diesen Boom getrieben.
Staatliche Geldflut
Während früher die Notenbanken durch billiges Geld die Märkte gestützt haben, übernehmen heute die Regierungen diese Rolle. André bringt es auf den Punkt:
„Die Geldmenge M2 ist massiv angestiegen und das war im Fondsmanagement auch immer so ein lockerer Spruch. Du brauchst sozusagen gar keine Fundamentalanalyse. Du musst nur verstehen, ist eben mehr Geld vorhanden? Das ist es. Mehr Geld ist da. Und dann musst du verstehen, wo geht das Geld rein? Und vieles von diesem Geld ist eben in den letzten Jahren in die Aktien geflossen, weil eben auch die Risiken sehr gering waren. Aber die Risiken steigen gerade, weil die Renditen eben auch höher sind. Geht also mehr Geld perspektivisch in die Anleihen.“
Er führt weiter aus, dass er selbst aktuell siebenstellig in Norwegen investiert sei, da die Staatsverschuldung niedrig ist und das Land wirtschaftlich stark. Dazu komme der Ölpreis als möglicher Rendite-Booster und Anleihen bringen dort 4,5 %. Ein klares Zeichen dafür, dass es sich lohnt, auch als Privatanleger über den Tellerrand zu schauen, gerade in einer Zeit, in der Risiken zunehmen und Märkte auf dünnem Eis tanzen.
Ein zusätzlicher Vorteil von Norwegen, erklärt André Stagge: Du bist nicht im Euro, sondern in der norwegischen Krone investiert.
„Das ist für mich eine ideale Beimischung. Da ist es mir ehrlich gesagt egal, was die Aktien machen. Ich kann mein Geld dort parken, bis die Bewertungen wieder attraktiver sind.“
Ich spreche ihn auf das Thema Inflation an, denn obwohl sie gefühlt hoch bleibt, wird sie in den Medien oft verharmlost. Wo liegt für Dich die Wahrheit?
André hält nichts von den offiziellen Zahlen: „Nicht bei dem, was die Notenbanken oder US-Statistikbehörden sagen, die sind staatlich finanziert. Der Konsument spricht eine andere Sprache.“
Er verlässt sich stattdessen auf die sogenannte Trueflation – eine alternative Messgröße, die auf realen, digitalen Verkaufspreisen basiert, z. B. über Plattformen wie Amazon. Diese wird unter anderem auch in seinem Bloomberg-Terminal angezeigt.
„Dann hast Du 7 % Trueflation versus 2,5 % Inflation. Und das ist eben das, was der Konsument merkt.“
Er verweist auf Preisentwicklungen bei Walmart – dem größten Arbeitgeber der USA mit rund 4.800 Filialen – wo die Preise über die letzten Jahre stetig gestiegen sind. Auch Donald Trump äußert sich öffentlich dazu, dass Preise dringend sinken müssten. Doch das ist kaum realistisch, durch steigende Arbeitskosten, neue Zölle und weniger Zuwanderung steigen die Produktionskosten weiter.
Die Folge: Die Kaufkraft der Konsumenten sinkt. Die Kreditkarten glühen, Zahlungsausfälle steigen.
„Und deswegen würde ich eher auf das gucken, was die Leute wirklich ausgeben. Und das ist eher im Bereich 6–7 % nachhaltig.“
Früher reagierten Börsenkorrekturen oft mit Zinssenkungen. Diese Möglichkeit sieht André für die kommenden Jahre eingeschränkt.
„Die Notenbanken haben ihr Blatt eigentlich schon ausgespielt. Die EZB hat die Zinsen bereits gesenkt – aber das war auf Basis der offiziellen Inflation. Nicht der echten. Und wenn ich im Supermarkt stehe oder zuletzt in New York drei Kugeln Eis für 20 Dollar bezahle, weiß ich: Das ist nicht mehr die Welt von vor zehn Jahren.“
Ein deutlicher Hinweis: Verlasse Dich nicht nur auf offizielle Zahlen – sondern auf das, was Du jeden Tag selbst spürst.
USA: Schuldenexplosion und steigende ZinsenWir kommen von dort direkt zur nächsten Frage: “Wenn die USA das Zentrum der Weltwirtschaft sind – wie kann es sein, dass sie mittlerweile über 1.000 Milliarden Dollar Zinskosten pro Jahr haben?" Ich frage André: “Kann so etwas auf Dauer überhaupt funktionieren?"
„Schwierig“, sagt er offen. „Eine Billion nur für Zinsen, das ist heftig. Uns beiden geht es gut, aber eine Billion? Das ist eine andere Liga.“ Diese Summe fließt jedes Jahr ab, nicht in Investitionen, sondern nur in die Finanzierung alter Schulden. Und es wird nicht besser: Allein 2025 müssen weitere 10 Billionen Dollar neu aufgenommen werden, zu steigenden Zinsen.
„Und das ist eben das Geld, was die USA jedes Jahr ausgeben muss, nur um die Zinsen zu tilgen. Beziehungsweise abzuzahlen und nicht mal um zu tilgen. Und das ist schon heftig. Denn das ist auch klar, man hat hier eine Refinanzierung. Alleine dieses Jahr müssen 10 Millionen neu vom US-Staat aufgenommen werden bei eben diesen steigenden Zinsen. Und das ist sicherlich nicht nachhaltig“, erklärt er.
Hinzu kommt: Donald Trump hat angekündigt, Unternehmenssteuern weiter zu senken, obwohl sie in den USA bereits extrem niedrig sind. Gerade einmal 10 % der Staatseinnahmen stammen von Unternehmen. Der Rest kommt über Konsum- und Einkommenssteuern, also von ganz normalen Bürgern. „Und das ist natürlich ein großes Problem, weil diese Schuldenlast ja perspektivisch immer weiter steigt mit diesen ganzen Ausgaben, die man macht. Und damit hat man eben ein Problem geschaffen, was man nicht schnell lösen kann, sondern wo man dann perspektivisch eher Steuern nach oben ziehen muss, Sozialleistungen nach unten. Und das will natürlich kein Politiker, aber auf diese Situation läuft es hinaus“, sagt André.
Wer zwingt die Politik zum Handeln? Der Markt. Genauer gesagt: die Zinsen.
„Keiner macht das freiwillig. Das machst du nur, wenn die Zinskosten zu weit steigen. Und deswegen glaube ich auch dran, dass langfristige Renditen weiter nach oben gehen. Ich glaube, 5 % ist dann noch nicht das Letzte, was wir gesehen haben, sondern es kann auch mal 6 % oder 7 % sein. Das hatten wir historisch immer wieder gehabt. Und dann wäre natürlich die Anleihe noch attraktiver im Vergleich zu den Aktien“, führt es diesbezüglich weiter aus.
Strategie schlägt Gefühl: Wie André Stagge investiertIch weiß, dass André nicht emotional agiert, sondern klar strukturiert. Während viele Anleger nach Bauchgefühl handeln, arbeitet er mit System.
„Wir haben in unserer Akademie über 30 Strategien – von langfristigem Investieren bis hin zu aktivem Trading. Zeitaufwand: Eine Stunde im Monat oder eine Stunde pro Woche.“
Ein Beispiel für eine ganz einfache, aber wirkungsvolle Methode: die Analyse von geraden und ungeraden Jahren im DAX. André hat sich die Entwicklung seit 1980 rückwirkend angesehen und das Ergebnis ist überraschend. „Intuitiv denkt man: Egal ob 2022 oder 2023 – das sollte keinen Unterschied machen. Aber die Statistik sagt etwas anderes.“
André stellt eine scheinbar einfache, aber überraschend wirkungsvolle Frage:
„Was würdest Du erwarten: Macht es einen Unterschied, ob ein Börsenjahr eine gerade oder ungerade Jahreszahl hat?“
Intuitiv würden die meisten sagen: Nein. Märkte sind effizient, oder? Als Dozent an der Hochschule hört André oft genau das. Denn theoretisch liegt die durchschnittliche Rendite im DAX bei etwa 7–8 %. Also müsste es doch egal sein, welches Jahr wir schreiben.
Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: „In geraden Jahren liegt die durchschnittliche DAX-Rendite bei 0 % – und das trotz Dividenden, denn der DAX ist ein Performance-Index. In ungeraden Jahren dagegen: durchschnittlich 18,24 %.“
Das bedeutet nicht, dass man pauschal in ungeraden Jahren investieren und in geraden alles verkaufen sollte, aber es ist ein klarer Hinweis: Statistik kann Dir einen Vorteil verschaffen. „Wenn Du weißt, dass ein Jahr statistisch eher schwach läuft, kannst Du vorsichtiger agieren, z. B. mit mehr Anleihen oder Cash. Und in starken Jahren eben offensiver.“ Diese Art von einfachen, aber effektiven Strategien bildet das Fundament von Andrés Ansatz.
Die Drei-Daumen-Regel: So wird Strategie ganz einfachEin zentrales Werkzeug in Andrés System: die Drei-Daumen-Regel.
„Sie vereint drei meiner Lieblingsstrategien:
– die 200-Tage-Linie
– den Year-to-Date-Effekt
– und das dominierende Fünf-Tage-Muster im Börsenjahr.“
Die Grundidee ist simpel: Wenn eine Strategie „Daumen hoch“ gibt, ist das ein Signal. Wenn zwei es tun, umso besser. Wenn alle drei zustimmen: Kaufen. „So wie bei einer Netflix-Serie: Wenn ein Freund sie empfiehlt, ist das nett. Wenn drei sagen ‚Musst Du sehen!‘ – dann weißt Du, es lohnt sich.“ Das macht die Regel so kraftvoll: Sie kombiniert verschiedene, unabhängige Ansätze zu einem klaren Signal.
Beispiel: 2022 – ein schwaches Börsenjahr. Drei Daumen nach unten.
2025 – aktuelles Jahr. Drei Daumen nach oben im DAX. Klare Aussage: Der Trend zeigt nach oben. „Und so kannst Du innerhalb von wenigen Sekunden mit diesem System der Drei-Daumen-Regel erkennen, ob die Märkte steigen oder eher fallen und damit eben sehr schnell Dein Portfolio bewerten“, so André.
Wenn Dich Andrés Ansatz interessiert, hast Du die Chance, tiefer einzusteigen, und zwar bei unserem Live-Webinar am 25. Juni um 19 Uhr. Es ist komplett kostenfrei für Dich, aber Du wirst garantiert viel mitnehmen. André wird dort seine Strategien nochmal detailliert erklären, live auf aktuelle Marktdaten eingehen und vor allem Deine Fragen beantworten. Sein Team ist ebenfalls dabei, um Dich zu unterstützen – alles bequem und online.
Der Anmeldelink ist direkt unter dem Podcast verlinkt. Trag Dir den Termin gleich in den Kalender ein!
Marktausblick Sommer und JahresendeIm weiteren Gespräch werfen wir gemeinsam einen Blick in die Zukunft. Ich frage André, wie er die Märkte in den nächsten Monaten einschätzt.
„Ich würde momentan nicht breit in US-Aktien investieren. Die Drei-Daumen-Regel zeigt dort zurzeit eher nach unten. Wer Aktien kaufen will, sollte eher Europa auf dem Schirm haben.“
Langfristig sieht André auch in Asien großes Potenzial, vor allem wegen der aktuell sehr niedrigen Bewertungen.
Sein eigenes Portfolio ist momentan defensiv ausgerichtet:
Hohe Cash-Quote
Fremdwährungsanleihen
Inflationsgeschützte Produkte
Gold und Bitcoin
Was er bewusst meidet: US-Technologieaktien wie Apple oder Tesla, hier setzt er sogar über Optionen auf fallende Kurse.
„Wenn zwei oder drei Daumen nach unten zeigen, bin ich eben nicht im Kaufmodus – sondern schreibe lieber Calls.“ Und worauf setzt er stattdessen? „Ganz klar: Anleihen und Rohstoffe. Im Agrarbereich sehe ich aktuell viel zu niedrige Preise, das könnte sich bald ändern. Auch Energie-Rohstoffe haben wieder Potenzial, nicht weil die Wirtschaft brummt, sondern wegen geopolitischer Spannungen und wachsender Handelshemmnisse.“
Ein weiteres Warnsignal: Notenbanken weltweit kaufen massiv Gold und legen es auf ihre Bilanzen. Das zeigt, wohin die Reise geht. „Wir leben in einem Fiat-Money-System, in dem echtes Vertrauen immer wichtiger wird. Rohstoffe – auch wenn schwer zu lagern – könnten hier ihre Rolle als Wertspeicher zurückerobern.“
André sieht klare Anzeichen dafür, dass der Bullenmarkt seinem Ende entgegenläuft – ähnlich wie am Ende vergangener Hochphasen.
„Technologieaktien, Momentum-getriebene Titel und die Konzentration auf wenige große Werte – das alles sind typische Muster, wenn ein Markt kippt.“
Gleichzeitig findet ein regionaler Wechsel statt: Während früher die USA dominierten, rücken nun Europa und andere Regionen wieder stärker in den Fokus. Auch der Anleihenmarkt erlebt eine Renaissance – mit steigenden Renditen und fallenden Kursen. Genau diese Verschiebung sei in der Vergangenheit oft ein Vorbote gewesen – so auch 2007/2008.
„Wir hatten jahrelang zweistellige Renditen. Das wird sich ändern. Zwischen 2000 und 2010 hast Du nach Inflation fast nichts verdient – so eine Dekade könnte uns wieder bevorstehen.“ Die Kunst sei es, auch in solchen Marktphasen gutes Geld zu verdienen, mit klaren Strategien. Wie zum Beispiel der Drei-Daumen-Regel, rät er.
Ich frage André offen: Was glaubst Du, wie tief kann der DAX fallen, wenn es ernst wird?
Seine Antwort ist nüchtern: „Eine Halbierung kann passieren. 12.000 Punkte im DAX – das ist möglich.“
Er erinnert an die Dotcom-Krise und die Lehman-Pleite. Beide Male fielen die Märkte um 50 % oder mehr, obwohl sich an den Geschäftsmodellen der Unternehmen nichts Grundlegendes geändert hatte. Das Umfeld war einfach ein anderes. Und genau das droht jetzt wieder: hohe Zinsen, Schuldenkrisen, geopolitische Unsicherheit, strukturelle Probleme.
„Wir haben hohe Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit, politische Unsicherheit. Die Bewertungen sind ambitioniert und das Vertrauen ins Geldsystem schwindet.“ Darum sein Rat: Bereite Dich vor. Und zwar mit klaren Strategien, nicht mit Hoffnung oder Bauchgefühl. „Nicht wie ich damals 2001 und 2002: nachkaufen, nachkaufen, und dann zusehen, wie es nochmal 40 oder 50 % runtergeht.“
Zum Schluss überlasse ich André nochmal das Wort, mit einem klaren Appell an Dich:
„Mein Lieblingssatz lautet: Sei dabei und lebe frei.
Und wenn ich Dir einen Rat geben darf: Strategie und Umsetzung – das ist das ganze Geheimnis.
Börse ist leicht, aber nicht einfach. Finde eine Strategie, die zu Dir passt. Setze sie sauber um. Dann wirst Du auch finanziell unabhängig an der Börse.“
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Wer ist André Stagge?
(00:01:56) 2025 im Vergleich zu 2007/8
(00:03:53) Privatanleger vs. Institutionelle
(00:07:21) Inflation vs. True-Flation
(00:09:17) US-Zins Wahnsinn
(00:10:54) André Stagges Strategie
(00:14:03) Erwartung an die aktuellen Märkte
Die Blaupause des Investors: Meine Tipps aus 30k Stunden Börsenerfahrung!
In dieser Folge möchte ich mit Dir über ein Thema sprechen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: die Blaupause eines erfolgreichen Investors.
Ich habe über die Jahre hinweg eine eigene Erfolgsstrategie entwickelt. Irgendwann habe ich mich gefragt: Wie bin ich eigentlich vermögend geworden? Was hat bei mir den Unterschied gemacht? Daraus sind acht Schritte entstanden, die mein persönlicher Fahrplan zum Vermögensaufbau waren und die Dir helfen können, Deinen eigenen Weg zu finden.
Einige dieser Punkte kennst Du vielleicht schon, aber ich bin überzeugt, dass die Kombination aller acht Punkte der Schlüssel ist. Wenn Du sie wirklich verstehst, verinnerlichst und vor allem auch umsetzt, wirst Du auf Deiner eigenen Reise als Investor deutlich schneller vorankommen.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Die Kraft des richtigen Mindsets
Die ESI-Formel: Einkommen, Sparen, Investieren
Fundamentale Bewertung: Preis vs. Wert
Die sicherste Anlage: Aktien
Cashflow durch Optionen
Timing durch Charttechnik und Indikatoren
Die passende Strategie: Dein Fahrplan zum Erfolg
Die Kraft des richtigen Mindsets
Lass uns direkt einsteigen in die erste von acht Stationen, die Philosophie, oder wie ich es nenne: Dein Mindset.
Ich habe schon öfter darüber gesprochen und ich weiß, das Thema ist mittlerweile etwas ausgelutscht. Viele sagen: „Mindset ist das Wichtigste überhaupt“, andere winken ab und meinen: „Ach, das ist doch nur Quatsch.“ Für mich persönlich ist klar: Das Mindset ist unglaublich wichtig, aber eben nicht alles.
Es reicht nicht, nur positiv zu denken oder daran zu glauben, dass Du irgendwann reich wirst. Natürlich geht es auch um Energie, um Frequenz, um das, was Du ausstrahlst. Aber das ersetzt nicht das Handeln. Nur wer losgeht, wer umsetzt, wer ins Tun kommt, der wird am Ende auch Ergebnisse sehen.
In meinem Umfeld kenne ich viele vermögende Menschen. Und weißt Du, was sie gemeinsam haben? Sie alle denken positiv, und sie handeln konsequent.
Wenn Du als Investor erfolgreich sein willst, egal ob an der Börse, im Unternehmertum oder anderswo, brauchst Du das richtige Mindset. Es ist der Grundstein für alles Weitere.
Die ESI-Formel: Einkommen, Sparen, InvestierenIch kann aus meiner Welt nur sagen: Die meisten Menschen, die ich kennengelernt habe und die wirklich vermögend sind, haben eins gemeinsam: ein positives Mindset und sie setzen konsequent um. Genau das ist der Schlüssel.
Doch zum richtigen Mindset gehört auch, dass Du ins Handeln kommst, und genau da setzt meine zweite Säule an: ESI. Das steht für Einkommen, Sparen, Investieren.
Wenn ich heute rückblickend auf meine letzten 20, 30 Jahre schaue und analysiere, wie ich Vermögen aufgebaut habe, dann ist es ganz klar das Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren, und ESI ist einer der zentralen.
Einkommen ist eine Stellschraube, an der Du massiv drehen kannst – unabhängig davon, wo Du gerade stehst. Natürlich geht der Weg zum Vermögen mit einem kleinen Einkommen langsamer. Aber ich glaube fest daran, dass jeder Mensch sein Einkommen steigern kann.
Wie?
Indem Du mehr Menschen einen Nutzen bringst
Als Unternehmer durch Lösungen für Probleme, die Du am Markt anbietest
Oder als Angestellter, indem Du
mehr arbeitest
mehr Verantwortung übernimmst
ein Team führst
Dich am Gewinn beteiligen lässt
neue Fähigkeiten erlernst
Es gibt so viele Wege, um an der Einkommensseite zu arbeiten.
Der häufigste Fehler ist jedoch: Menschen steigern ihr Einkommen – und geben trotzdem alles wieder aus.
Ich kenne das aus der Investmentberatung. Die meisten Menschen finden immer neue Gründe, warum sie gerade jetzt Geld ausgeben „müssen“: eine Gehaltserhöhung, die Hochzeit, Kinder, ein neues Auto – oder einfach das Gefühl, es sich jetzt mal verdient zu haben. Doch so funktioniert Vermögensaufbau nicht. Du musst lernen, Dich selbst zu bezahlen. Das bedeutet: Sparen. Und zwar konsequent. Nicht, was am Monatsende übrig bleibt, sondern als festen Posten. Ohne Sparen kein Vermögen, so einfach ist das.
Das dritte Element der ESI-Formel ist das Investieren, und genau darum wird es ja in diesem Podcast noch ausführlich gehen. Deshalb halte ich mich an der Stelle kurz. Wichtig ist: Mindset und ESI sind die Grundlage für jeden erfolgreichen Investor.
Schauen wir uns das Börsenthema an: Als Investor solltest Du natürlich Geld investieren: in Projekte, Aktien, Immobilien – also in Sachwerte, was übrigens sehr positiv ist, da die Inflation beim Wachsen Deines Kontos hilft. Denn das bedeutet, dass Produkte immer teurer werden und das führt dazu, dass beispielsweise Apple mehr Geld einnimmt.
Fundamentale Bewertung: Preis vs. WertWenn ich als Investor aktiv werde, dann ist für mich ein Punkt elementar wichtig: die fundamentale Analyse. Denn wenn ich Geld investiere, ob in Aktien oder Immobilien, dann möchte ich wissen, was genau ich da kaufe.
Nehmen wir als Beispiel Immobilien. Da sagt man gerne: Lage, Lage, Lage. A-Lage, B-Lage, C-Lage – große Stadt oder ländlicher Raum – das sind alles Faktoren, die den Wert und die Entwicklung Deiner Immobilie stark beeinflussen.
Dann geht’s weiter:
Wie viel Eigenkapital bringst Du mit?
Wie viel hebelst Du mit Fremdkapital?
Wie hoch ist der Zins?
Welche Miete bekommst Du, welche Rendite ergibt sich daraus?
Auch die Bausubstanz spielt natürlich eine Rolle:
Ist das Haus gut in Schuss?
Gibt’s Modernisierungsbedarf, also sind Investitionen nötig?
Wie lange laufen die Mietverträge noch?
Alles Fragen, die ich mir ganz konkret stelle, bevor ich investiere.
Gleiches gilt für Aktien. Auch hier ist die Frage: Macht das Unternehmen überhaupt Umsatz und wächst dieser auch? Gibt es Gewinne und steigen diese Gewinne?
Und wie steht’s um die Bilanz?
Wie hoch ist die Verschuldung?
Wie solide ist die Eigenkapitalquote?
Wie viel Liquidität hat das Unternehmen auf der Kante?
Ich schaue mir auch immer die Bewertung an:
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)
Dividendenrendite, aber bitte auch die Sicherheit der Dividende!
Denn hohe Dividende klingt gut, aber nur, wenn sie auch nachhaltig gezahlt wird. Wichtig ist dabei: Wie lange wird sie schon gezahlt? Wird sie regelmäßig erhöht? Wie viel vom Gewinn wird ausgeschüttet?
Ich sage es gerne immer wieder: Preis ist das, was du bezahlst, Wert ist das, was du bekommst.
Und genau hier trennen sich die erfolgreichen Investoren von den Zockern. Ich will möglichst viel Wert für einen möglichst kleinen Preis.
Viele jagen dem letzten Hype hinterher und kaufen überteuerte Aktien. Ich gehe da oft den entgegengesetzten Weg: Ich schaue, welche guten Unternehmen aktuell nicht im Fokus stehen, vielleicht weil sie gerade in einem unbeliebten Sektor sind. Beispiel: Der Rohstoffbereich ist gerade zurückgekommen. Auch Healthcare ist aus dem Blickfeld vieler geraten. Die klassische Old Economy ist nicht „sexy“, aber sie kann spannend sein, wenn die Fallhöhe gering ist. Denn wenn eine Aktie schon stark gefallen ist, aber die Fundamentaldaten nach wie vor stimmen, dann kann das ein attraktiver Einstiegspunkt sein.
Die sicherste Anlage: AktienWenn ich ehrlich bin: Ich bin Aktieninvestor durch und durch. Für mich ist die Aktie die beste und sicherste Geldanlage, die es gibt.
Natürlich vergleiche ich das auch mit Immobilien, denn auch da bin ich zu Hause, ich bin gelernter Maurer und mein Vater hat 45 Jahre ein Bauunternehmen geführt. Aber: In einer Immobilie bist Du mit Menschen verhaftet. Da kann mal jemand ausziehen, die Wohnung ruinieren oder keine Miete zahlen, all das habe ich in der Realität schon erlebt.
Das sind alles Themen, die bei Aktien anders gemanagt werden. Denn wenn Du Aktionär bist, dann hast Du einen CEO, CFO und einen Aufsichtsrat. Das heißt, die gucken, dass das Unternehmen vernünftig damit umgeht. Diese Personen lösen die ganzen Probleme und Du bist faktisch als Aktionär nur ein stiller Investor.
Und das ist auch der Punkt: Ich investiere in ein System, das funktioniert. Ich sage nicht, Immobilien sind schlecht, ganz im Gegenteil. Aber sie sind nicht immer so passiv, wie viele glauben. Ich erinnere mich an die Worte meines Vaters: „Eine Immobilie ist Betongold, aber wenn die Krise groß genug ist, zieht das Gold aus und der Beton bleibt.“ Eine Aktie hingegen ist noch nie direkt enteignet worden. Natürlich kann ein Unternehmen pleitegehen, klar. Aber es gab bisher keine staatliche Enteignung von Aktien. Und das macht sie für mich zu einem extrem stabilen und wertvollen Investment.
Cashflow durch OptionenJetzt kommt ein echter Gamechanger, und das ist mein Punkt Nummer 5: Optionen. Ich meine damit nicht Optionsscheine, sondern amerikanische Optionen, mit denen Du echte Strategien fahren kannst. Viele kennen das Prinzip von Immobilien: Eine Wohnung vermieten und Miete bekommen.
Aber die wenigsten wissen, dass man auch Aktien vermieten kann, und zwar über Optionen.
Und genau das mache ich regelmäßig. Wenn Du Aktien im Depot hast, kannst Du über sogenannte Puts und Calls Einnahmen generieren, ein regelmäßiger Cashflow, der völlig unabhängig vom Kursgewinn ist. Das sorgt bei meinen Teilnehmern und Kunden regelmäßig für große Aha-Momente:
„Wie, ich kann auf Aktien Miete bekommen?“ Ja, genau das geht. Und ich setze es strategisch ein.
Jetzt verrate ich Dir einen richtig starken Tipp: Die meisten Menschen schauen ständig auf ihren Depotstand. Wächst er? Geht es wieder runter? Kommt das nächste Allzeithoch?
Aber weißt Du, was sie kaum beachten? Darauf, wie viel Geld sie eigentlich regelmäßig einnehmen.
Und genau das ist für mich der viel entscheidendere Punkt! Denn ja, natürlich schwanken Aktien. Die Börse bewegt sich in Wellen. Aber wenn Du regelmäßig Cashflow generierst – wie eine Art Miete auf Deine Aktien, und dieses Geld dann wieder reinvestierst, dann wächst Dein Depot über die Zeit automatisch.
Das ist ein mächtiger Zinseszinseffekt. Und deshalb bin ich so ein Fan von Optionen, weil sie mir genau diesen kontinuierlichen Cashflow ermöglichen, egal, ob der Markt gerade euphorisch oder panisch ist.
Warum bin ich eigentlich so überzeugt davon, dass Aktien langfristig steigen werden?
Ganz einfach: Aktien spiegeln das Wachstum der Welt wider, und die wächst immer weiter.
Aktuell leben rund 8,2 Milliarden Menschen auf der Erde.
Bis 2050 werden es 11 bis 12 Milliarden sein.
Und was machen all diese Menschen? Sie essen, trinken, waschen sich, kleiden sich – und sie wollen mehr konsumieren, westlichen Standard erleben. Das bedeutet: Mehr Nachfrage = steigende Umsätze = steigende Aktienkurse. Und dann kommt noch die Inflation dazu. Inflation sorgt dafür, dass alles teurer wird – und das ist Dein Vorteil als Investor! Denn: Unternehmen passen ihre Preise an. Gewinne steigen. Aktien steigen. Und Immobilien übrigens auch.
Timing durch Charttechnik und IndikatorenFassen wir zusammen: Wir haben das Mindset, ESI umgesetzt, fundamental die richtigen Aktien rausgesucht, das Thema der Optionen mitgenommen, was dann kommt: Wir müssen uns überlegen, wie es weitergeht. Wann steige ich eigentlich in eine Aktie ein und wann steige ich wieder aus?
Hier kommt die Charttechnik ins Spiel. Vielleicht hast Du schon mal davon gehört: Diese bunten Linien, die man über Aktienkurse legt – das ist kein Hokuspokus. Da steckt System drin: Unterstützungen, Widerstände, Trendkanäle, Hoch- und Tiefpunkte und es gibt die Elliott-Wellen: das alles kann man analysieren.
Das heißt, man kann sich anschauen, rein aus der technischen Seite, was passiert da eigentlich. Dazu kannst Du noch die Indikatoren nehmen und da muss man auch sagen, es gibt um die 300 Indikatoren in Deutschland für das ganze Thema der Aktien.
Ich habe mich auf sechs bis sieben Indikatoren spezialisiert. Diese bekommen meine Schüler natürlich mit an die Hand – damit Du sie selbst einsetzen kannst und mit der gleichen Trefferquote arbeitest wie ich. Diese Indikatoren beruhen auf klassischen Prinzipien wie Volumen, Angebot und Nachfrage, gleitende Durchschnitte, aber auch auf mathematischen Auswertungen von Kursverläufen. Und was soll ich sagen: Meine Trefferquoten liegen bei 70 bis 90 Prozent jedes Jahr, je nach Marktumfeld. Das ist ein unglaublich starkes Vehikel auf dem Weg zum erfolgreichen Investor.
Die passende Strategie: Dein Fahrplan zum ErfolgUnd damit kommen wir zu Punkt 8 meiner Blaupause: die richtige Strategie. Ich habe es vorhin schon angedeutet: Viele Menschen wissen gar nicht, wann sie einsteigen sollen. Noch weniger wissen, wann sie wieder aussteigen sollten. Und wenn Du keine Strategie hast, dann fehlt Dir genau dieses Gerüst.
Hier sind nur einige Fragen, die Du beantworten können solltest:
Wann steige ich ein?
Wann steige ich aus?
Wann kaufe ich nach?
Wie hoch ist meine persönliche Cashquote?
Nutze ich Stops, Limits oder Absicherungen über Indizes?
Setze ich auf Futures, ETFs oder CFDs?
Wie viel Risiko kann und will ich tragen?
Auch im Optionsbereich gilt das: Rolle ich eine Position weiter oder nicht? Handle ich lieber aktiv oder defensiv? Und was ist meine grundsätzliche Haltung: Trader oder Investor? Ich selbst bin Value-Investor mit einem Trading-Ansatz und verbinde dadurch für mich das Beste aus beiden Welten.
Bevor wir zum Ende kommen, fasse ich die acht Schritte meiner Blaupause noch einmal kompakt für Dich zusammen:
Mindset: Ohne das richtige Denken wirst Du langfristig nicht erfolgreich, weder an der Börse noch im Leben.
ESI: Einkommen, Sparen, Investieren: Nur wer mehr verdient, spart und investiert, baut echtes Vermögen auf.
Fundamentalanalyse: Achte auf Wert vs. Preis. Suche Qualität zu einem vernünftigen Preis.
Aktien als Anlageklasse: Für mich die beste Geldanlage der Welt, vor allem in Kombination mit Punkt 5.
Optionen: Damit generierst Du konstanten Cashflow, ganz unabhängig davon, ob der Markt steigt oder fällt.
Charttechnik: Du musst erkennen, wo Widerstände und Unterstützungen liegen, um clever zu agieren.
Indikatoren: Die richtigen Tools helfen Dir, mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Strategie: Der mit Abstand wichtigste Punkt. Ohne einen klaren Plan wirst Du früher oder später scheitern.
Ich hoffe, Du konntest wieder viel für Dich mitnehmen. Wenn Dir die Folge gefallen hat, freue ich mich wie immer über eine 5-Sterne-Bewertung und wenn Du sie weiterempfiehlst. Wenn Du tiefer einsteigen möchtest – melde Dich gern bei mir oder meinem Team. Wir sind für Dich da.
Jetzt liegt es an Dir: Erkenntnisse in Taten verwandeln. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg.
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Finanzieller Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.
Wenn Du endlich verstehen willst, warum klassische Finanzberatung nicht mehr ausreicht und welche Denkfehler die meisten machen, dann komm zu unserem 2-Tages-Event. Dort lernst Du, was Dir kein Bankberater verrät.
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Meine Blaupause
(00:01:31) Mindset
(00:02:45) ESI
(00:05:26) Investieren
(00:09:26) Aktien
(00:10:54) Optionen
(00:14:07) Charttechnik
(00:14:32) Indikatoren
(00:15:20) Strategie
So lief der Markt im Mai – Was heißt das für Deine Investitionsstrategie?
In dieser Episode ist es wieder Zeit für einen Monatsrückblick. In der heutigen Folge nehme ich Dich auf die spannende Reise der Marktentwicklung im Mai mit. Wir werden uns die Anomalien des Marktes ansehen, über Trump, die Earnings und über institutionelle Retail-Kunden sprechen. Am Ende der Folge gebe ich Dir noch einen Ausblick auf den Juni.
Der Markt hat einiges erlebt, und wie Du gleich erfahren wirst, gab es Bewegungen, die an die Dynamik der Corona-Zeit erinnern. Ob das gesund ist, was das für den Markt bedeutet und was Du daraus für Deine Investmentstrategie ableiten kannst, erfährst Du in dieser Folge.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Rückblick auf den Mai: DAX schießt durch die Decke
Große Lücke zwischen Wirtschaft und Börse
So liefen die Aktien in den USA
Ein Blick auf die KI
Wenn wir uns die Märkte anschauen, ist da doch eine ganze Menge los, und es hat Ähnlichkeiten auch mit der Corona-Krise. Natürlich haben wir noch nicht so ein V-Plus gesehen.
V-Plus heißt ja immer, dass die Märkte ein Stück weit runterkommen und V heißt, dass sie die Verluste dann auch wieder mit Gewinnen aufgeholt haben. V-Plus heißt sogar, dass es darüber gegangen ist und wenn wir uns den Mai anschauen, dann können wir ganz klar sagen, dass der DAX wirklich den Vogel abgeschossen hat. Er hat ja von rund 23.000 auf 18.500 verloren gehabt in der Zeit März/April, um dann sein Tief bei ungefähr 18.500 Punkten hinzulegen.
Hier die Zahlen von April bis Mai im Überblick:
Verlust (März/April): Von rund 23.000 auf ca. 18.500 Punkte
Tiefpunkt: ca. 18.500 Punkte
Erholung im April: Von etwa 18.700 auf bis zu 22.200 Punkte
Altes Allzeithoch: ca. 23.476 Punkte
Neues Hoch (bis 28. Mai): über 24.325 Punkte
Gewinn im Mai: fast 2.000 Punkte
Rendite im Mai: ca. 8 bis 9 Prozent
Diese Zahlen zeigen eine extreme Dynamik, und zwar in sehr kurzer Zeit. So eine Bewegung ist selten und nur schwer als gesund zu bezeichnen. Dennoch galt im Mai klar die Devise: Buy the Dip. Das heißt, immer wenn es wieder runterging, auch mal im Tagesverlauf, dann wurde wieder krass gekauft, sodass die Zahlen wieder nach oben gingen.
Jetzt ist die Frage, warum ist das eigentlich so? Ich habe eine ganz klare Meinung dazu. Es wird in Deutschland einfach ganz viel darauf gesetzt, dass die politische Seite den Markt mit Geld flutet – und zwar mit diesen Bereichen: Energie, Infrastruktur, Digitalisierung, KI, der Bürokratie und so weiter.
Und deswegen glaube ich, dass der Markt im Moment deutlich politisch angetrieben ist. Denn wenn wir uns die Wirtschaftsdaten angucken, sieht das deutlich schlechter aus. Immer noch in Europa, aber auch in Deutschland natürlich muss man da sagen, gibt es immer noch keine richtig guten Zahlen.
Auch das Thema der Arbeitslosigkeit ist ein ganzes Stück angesprungen und das, was hier jetzt gekauft wird, ist tatsächlich auch die Zukunftsfantasie, dass alles wieder gut wird in Deutschland. Denn wenn wir die wirtschaftliche Seite mit den Höchstkursen an der Börse vergleichen, dann muss man ganz klar sagen: “Das passt nicht zusammen."
Meine klare Meinung auch über Deutschland: Wir dürfen an der Börse vorsichtig sein. Denn wir haben einen so guten Run gesehen wie noch nie. Von 18.500 Punkten auf jetzt mittlerweile 24.200 Punkte. Das ist ein Gewinn von fast 6.000 Punkten. Das ist also ein Gewinn von mehr als 30 % in acht Wochen. Als Investor muss ich dazu sagen: Das finde ich eher kritisch. Der zweite Punkt, der dafür spricht, ist die Gesamtkonstellation des Marktes.
Große Lücke zwischen Wirtschaft und BörseWir können festhalten, dass die Märkte drastisch steigen und, dass Deutschland sogar vor Amerika liegt. Der Dow Jones, Nasdaq, S&P, die hängen alle eher ein Stückchen weiter zurück.
Ein Punkt ist, dass die Retail-Kunden gerade viel kaufen. Das heißt, dass die Privat- und Kleinkunden deutlich im Käufermarkt vertreten sind, da sie immer wieder „Buy the Dip“ gemacht haben.
Immer wenn es ein Stück runter ging, haben sie wieder Gas gegeben und nachgelegt, damit sie bloß FOMO-mäßig, Fear of Missing Out, nichts verpassen. Und die zweite Seite sind die großen, die Institutionellen. Das ist das große, das smarte Geld, wie es immer so schön heißt.
Und dieses Geld kauft nicht mehr. Ein Großteil der Institutionellen, die drücken sogar auf den Verkaufsknopf und alles, was die abgeben, wird von der Retail- und der privaten Seite gerade aufgekauft. Und das war in der Vergangenheit immer ein ganz schlechtes Zeichen.
Was auch noch interessant zu erwähnen ist: Wenn wir das erste Quartal und jetzt auch das erste Halbjahr nehmen, vor allem aber das erste Quartal, dann können wir festhalten, ist noch niemals so viel Geld in die Märkte geflossen wie in den ersten rund fünf Monaten. Auch das ist wieder interessant, weil ein Großteil der Retail-Kunden das gerade macht und bezahlt und die Institutionellen das Geld eher vom Tisch nehmen.
Wenn man die Dinge zusammenzählt, die wirtschaftliche Seite, wie es aussieht, die Retail-Kunden, die kaufen, die Institutionellen, die verkaufen. Und nehmen wir noch eine dritte Legende mit dazu. Das ist der liebe Warren Buffett, der gerade über 350 Milliarden in Cash hortet.
Warum? Weil er sagt, die Märkte sind viel zu teuer. Dann sind das für mich Warnsignale, wo ich persönlich sage, von der marktlichen Seite. Natürlich kann so eine, ich nenne sie mal vorsichtig, Blase auch immer länger und weiterlaufen.
Während die Märkte weltweit steigen, steht die Wirtschaft eher auf der Bremse, Rezessionsängste sind präsent, Zinssenkungen werden sowohl in Europa als auch von der FED diskutiert. Das Bild ist also eindeutig: Zwischen der Börse und er Wirtschaft klafft eine große Lücke.
So liefen die Aktien in den USAAuch der Dow Jones hat zugelegt, wenn auch weit weniger spektakulär als der DAX:
Entwicklung Dow Jones im Mai:
Stand am 1. Mai: ca. 40.800 Punkte
Stand aktuell (Ende Mai): ca. 42.400 Punkte
Punktegewinn: ca. +1.600 Punkte
Performance: ca. +4 %
Im Vergleich zum DAX, der im Mai 9–10 % zugelegt hat, ist das eine deutlich schwächere Entwicklung.
Neben dem Dow Jones konnten auch die anderen großen US-Indizes im Mai zulegen. Besonders auffällig ist die Entwicklung des S&P 500 seit seinem Tief im April:
Entwicklung S&P 500:
Tief am 7. April: ca. 4.840 Punkte
Stand aktuell (Ende Mai): fast 6.000 Punkte
Zugewinn insgesamt: ca. +1.200 Punkte
Performance seit April: ca. +25 %
Betrachtet man ausschließlich den Monat Mai:
Anfang Mai: ca. 5.608 Punkte
Ende Mai: ca. 5.900 Punkte
Zuwachs im Mai: ca. +300 Punkte
Performance im Mai: ca. +5,5 %
Auch hier gilt: Solide Zahlen, aber deutlich unterhalb des DAX, der mit 9 bis 10 % im Mai vorgelegt hat. Und vielleicht kennt ihr das Sprichwort, wenn der Dow Jones einen Husten hat, dann hat der DAX eine schwere Grippe. Also das heißt immer, dass der Dow ein Stück weit fällt und der DAX dann eigentlich viel mehr. Im Moment ist die Reise tatsächlich andersrum.
Ein möglicher Grund für die vorsichtigere Entwicklung in den USA: politische Unsicherheit rund um Donald Trump. Einige US-Milliardäre haben bereits öffentlich Zweifel geäußert, wie stabil eine mögliche Rückkehr Trumps sein könnte. Kapital, das sonst in den USA investiert wird, sucht sich unter Umständen neue sichere Häfen, und einer davon könnte aktuell Deutschland sein. Denn Investoren wollen Sicherheit. Sie mögen keine Unruhen und das ist leider auf der Seite von Trump gerade gegeben.
Ein wichtiger Indikator für die Marktbestimmt ist die Volatilität (VIX). Die lag Anfang April bei circa 60, das war der Höhepunkt der Unsicherheit, Ende Mai ging der VIX zurück auf circa 19, also zu seinem Normalniveau.
An der Börse gibt es die beiden schönen Sätze „If the VIX is high, it’s time to buy.“ Und „If the VIX is low, it’s time to go.“
Die Volatilität ist das Angstbarometer der Börse. Aktuell sehen wir: Die Märkte sind wieder ruhiger – aber womöglich zu ruhig.
Gerade für Optionshändler ist die Entwicklung wichtig:
Hohe Volatilität = bessere Chancen im Optionshandel
Niedrige Volatilität = geringere Prämien und Chancen
Der Rückgang von 60 auf 19 signalisiert: Die Märkte wirken entspannt – aber oft trügt genau dann der Schein.
Der Russell hat auch ein bisschen zugelegt mit den kleineren Werten. Wollen wir gar nicht ganz genau auf die Zahlen eingehen, aber auch da kann man ganz klar sehen, dass die Reise sich dort weiter dreht und dass das dort sehr spannend ist. Dort wurde auch einiges wieder aufgekauft.
USD:
April: Rückgang von 1,15 auf 1,10
Mai: Erholung auf 1,13–1,14
Tiefstand während Trump-Phase: ca. 1,01
Zwischendurch wurde sogar erwartet, dass der Dollar auf 0,95 oder 0,90 fällt, das ist bisher ausgeblieben. Mögliche Ursache: Politischer Einfluss durch Trump, denn er möchte keinen zu starken Dollar, was sich direkt auf den Kurs auswirkt.
Nasdaq:
Auch die Nasdaq hat seit dem Tief im April kräftig zugelegt. Der 7. April markiert erneut einen entscheidenden Wendepunkt:
Tiefstand am 7. April: ca. 16.600 Punkte
Zwischenhoch zuvor: ca. 22.000 Punkte
Stand aktuell (Ende Mai): ca. 21.500 Punkte
Performance seit April-Tief: ca. +4.900 Punkte, also rund +30 %
Vergleich zu Allzeithoch: immer noch ca. 1.000 Punkte darunter
Performance im Mai:
Anfang Mai: ca. 19.700 Punkte
Ende Mai: ca. 21.400–21.500 Punkte
Zuwachs im Mai: ca. +1.600 bis +1.700 Punkte
Performance im Mai: ca. +7 %
Im Verhältnis zum DAX bleibt auch die Nasdaq ein Stück zurück. Aber die Erholung ist klar da, getragen von den großen Tech-Werten.
Die Big Seven haben sich im Mai wie folgt entwickelt:
Tesla – deutlich gut entwickelt
Apple – bisschen entwickelt
Amazon – solide Entwicklung
Alphabet (Google) – positive Entwicklung
Microsoft – besonders auffällig:
Empfehlung bei ca. 360 Dollar
Stand aktuell: ca. 470–480 Dollar
Zuwachs: ca. +30 % in wenigen Wochen
Gold:
Anfang Mai: ca. 3.270 USD
Ende Mai: ca. 3.311 USD
Veränderung: minimal – Gold bewegt sich seitwärts auf hohem Niveau
Gold als Krisenmetall bleibt stark, das zeigt, dass die Unsicherheit nach wie vor besteht.
Silber:
April-Absturz: von 35 auf 28 USD – auch hier der 7. April als Schlüsseltermin
Erholung bis ca. 34 USD
Seitdem Seitwärtsbewegung: zwischen 33–34 USD
Silber braucht eine starke Wirtschaft, um durchzustarten, und genau das fehlt aktuell.
Der Bitcoin:
Auch der Bitcoin zeigt seit dem Tief im April eine beeindruckende Bewegung:
Entwicklung des Bitcoins:
Tiefstand im April: ca. 74.000 USD
Starke Unterstützung: technische Unterstützung hat im Bereich 74.000 gehalten
Anstieg in vier Wellen: technische Indikatoren signalisierten Einstieg
Neues Allzeithoch: bei rund 111.000 USD
Aktueller Stand (Ende Mai): ca. 109.000 USD
Ein bisschen Coin zu haben, alles ist gut. Es bleibt für mich eine Spekulation und eher weniger eine Investition und deswegen glaube ich auch, dass das ganz gut ist ein paar Coins zu haben, aber vielleicht nicht zu viel.
Wenn wir uns die Märkte anschauen ist der Mai ganz gut gelaufen an der Börse. Ich persönlich habe die Einschätzung Richtung Juni, dass die Märkte eher ein bisschen ruhiger werden, dass vielleicht ein bisschen Dampf abgenommen wird, dass ein paar Gewinne vom Tisch genommen werden. Wie gesagt, das Thema der Retail Kunden, der Institutionellen ist spannend.
Ein Blick auf die KIIch habe noch ein Thema heute zum Ende dieses Podcastes, was glaube ich ganz interessant ist. Ich möchte über das Thema KI sprechen, und man merkt, dass sich da gewisse Dinge ein Stück weit verschieben. Denn von den Rohstoffen bewegen wir uns immer mehr Richtung Daten, Rechenzentren, GPUs und Infrastruktur für KI.
Beispiele für neue Allianzen und Investitionen:
Microsoft: Milliardenabkommen in Abu Dhabi für KI-Infrastruktur
AWS (Amazon Web Services): Aufbau vollständiger AI-Stacks in Saudi-Arabien
Nvidia: Kooperation mit Staatsfonds zur regionalen GPU-Infrastruktur
AMD und Humain: 10 Mrd. USD Joint Venture mit Beteiligung von OpenAI
Anthropic: Partnerschaften für regionale Sprachmodelle
Schauen wir uns die Golfstaaten an, werden jetzt massive Investitionen in KI-Ökosysteme gemacht.
Den Blockchain-Hype haben sie ein bisschen aufgegriffen, war auch nicht richtig. Und jetzt haben sie entschieden, die Saudis, dass sie im Bereich der KI nicht nur der Nachzügler sein wollen, sondern vielleicht auch ein bisschen Taktgeber. Und ich glaube, dass da ein paar Punkte entscheidend sind.
Zum einen investieren sie nicht direkt in die Aktien, sondern sie bauen wirklich Ökosysteme für das Thema KI. Und ja, statt auf die Sekundärmärkte zu setzen, finanzieren sie essentielle Infrastruktur eben einfach selber. Sie kaufen auch keine Chips und keine Zertifikate, sondern die bauen wirklich Rechenzentren.
Und ich glaube, das ist sehr interessant, denn der Kapitalfluss wird auf jeden Fall noch mal spannend werden. Wenn wir den KI-Bereich nehmen, dann wisst ihr, dass ich da sehr skeptisch bin, dass ich auch mal an Rückschritte glaube. Aber ich habe auch gesagt, dass KI niemals wieder von der Welt verschwinden wird.
Das setzt sich immer mehr durch in den Unternehmen, auch in unserem Unternehmen. Und ich glaube, es gibt ein paar Unternehmen, die ja durchaus sehr interessant sind, die ich kurz erwähnen will. Natürlich mit der Aussage: “Es ist keine Kaufempfehlung."
Nvidia: von 90 auf 135 Dollar, Marktführer bei KI-Chips, neue Generation Silizium angekündigt
AMD: profitiert von neuen Partnerschaften, u. a. im Mittleren Osten
Microsoft, Amazon, Google: führend bei Cloud- und KI-Infrastruktur
Palantir, Snowflake, Crowdstrike, JFrog: Interessante Softwäre- und KI-Services
Tesla: Robotik & Automatisierung
Wir sehen natürlich in den letzten Jahren, dass die Big Seven und der Technologiebereich deutlich besser gelaufen sind. Die Frage ist immer noch so ein bisschen, ob die Welt sich wirklich so verändert, ob man den Rest nicht mehr braucht. In Teilen glaube ich das manchmal, in Teilen aber ein Stück weit nicht.
Ich möchte aber auch mitgeben, diese Dinge ein Stück weit im Blick zu haben und da im Investmentbereich auf jeden Fall gut mit dabei zu sein. Andersrum ist die Old Economy, die sicherlich auch Chancen hat, ein Stück weit aufzuholen. Die Frage ist, wann das mal wieder interessant wird.
Das haben wir in der Dotcom-Krise auch schon erlebt, Lieben und Pleite auch ein Stück weit. Insofern lassen wir uns überraschen, wie die Reise weitergeht. Tendenz von mir dieses Jahr im Moment die nächsten sechs, acht Wochen eher ein bisschen fallende Kurse und auf Sicht des Jahres hinten raus werden wir glaube ich noch mal höhere Kurse sehen. Vielleicht auch mit All-Time-Highs und da bin ich gespannt, wie die Reise weitergeht.
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(00:00:00) Was ist in den Märkten los?
(00:06:10) Der Mai-Markt in Zahlen
(00:14:17) Fazit und Ausblick
Mega-Event auf Mallorca: Warum die Trading-Week für viele ein echter Gamechanger ist
In dieser besonderen Podcast-Folge nehme ich Dich mit nach Mallorca, zu einem meiner absoluten Lieblingsevents des Jahres: der UM-Trading-Week. Acht Tage voller intensiver Erfahrungen, tiefgreifender Transformationen und einer außergewöhnlichen Energie, die nur entsteht, wenn sich fast 100 Menschen mit einem gemeinsamen Ziel treffen: ihr Trading auf das nächste Level zu bringen.
Du erfährst, warum die Woche auf Mallorca so besonders ist, welche Inhalte wir behandeln, was unsere Teilnehmer aus ihren Erfahrungen lernen, und warum viele von ihnen immer wiederkommen. Ob Psychologie, Optionen, Strategien, Money Risk Management oder persönliches Wachstum. Diese Woche ist nicht nur Training, sondern ein echtes Erlebnis. Und für viele der Beginn von etwas richtig Großem. Trading lernen auf dem Next Level!
Das erwartet Dich in dieser Folge
Was die Trading-Week auf Mallorca so besonders macht
Persönlichkeitsentwicklung und Trading – warum das so eng zusammenhängt
Fehleranalyse, Absicherung und der Weg zum professionellen Trading
Strategiearbeit, Abschlussfeier und der tiefe Mehrwert der Mallorca-Woche
Ich bin gerade frisch zurück aus Mallorca und noch voller Energie, denn die letzte Woche war einfach nur außergewöhnlich. Wir haben acht Tage auf der Insel verbracht, mit 85 Teilnehmern und acht Teammitgliedern, also fast 100 Menschen, die sich gemeinsam ganz auf das Thema Börse und Trading eingelassen haben. Die Trading-Week auf Mallorca ist für mich jedes Jahr ein absolutes Highlight. Ich möchte Dir heute ein Gefühl für diese besondere Woche geben, Dir ein wenig den Flair vermitteln und über Themen wie Psychologie, Strategien, Fehler, Absicherungen, Money- und Riskmanagement und natürlich Optionen sprechen. Denn richtig eingesetzt, sind Optionen ein mächtiges Werkzeug – vor allem auf der Verkäuferseite, wie wir sie nutzen. Warren Buffett hat Optionen mal als Teufelszeug bezeichnet, aber eben aus Sicht des Käufers.
Diese Woche auf Mallorca, war bereits unsere fünfte Trading-Week. Die Teilnehmerzahl ist über die Jahre gewachsen, maximal können wir rund 100 Menschen mitnehmen. Und ich glaube, das ist auch gut so, denn diese intensive Atmosphäre lebt davon, dass man sich kennt, sich austauscht und gemeinsam wächst. Einer der großen Vorteile ist, dass Du komplett rauskommst aus Deinem Alltag. Keine Familie, keine Arbeit, keinen Hund, sondern volle Konzentration auf Dich, Dein Trading und Deine Entwicklung. Das ist ein starkes Commitment. Du buchst diese Woche, investierst Zeit und Geld, entscheidest Dich bewusst für diesen Weg. Und das macht einen riesigen Unterschied.
Die Location ist mit dem Steigenberger in Camp de Mar nicht nur erstklassig, sondern auch ein echter Wohlfühlort. Sonne, Pool, Meer, eine wunderschöne Umgebung, das macht etwas mit Dir. Du schaltest ab vom Alltag und bist ganz bei Dir und dem, was Du lernen willst. Und dann ist da noch dieser ganz besondere Spirit. Du bist sieben Tage lang mit Menschen zusammen, die genauso ticken wie Du. Morgens beim Frühstück, tagsüber im Seminar, abends beim Abendessen oder an der Bar. Du hast permanent Austausch, bekommst Input, gibst selbst welches weiter und kommst in echte Tiefe. Das alles ist es, was die Trading-Week auf Mallorca zu einem echten Mega-Event macht.
Die Woche auf Mallorca beginnt jeden Tag mit einem gemeinschaftlichen Frühstück und ab 9:30 Uhr startet dann das eigentliche Seminarprogramm mit Norman Welz und seiner intensiven Trading-Psychologie-Session. Das Seminar geht bis zum Mittag und dann wird wieder gemeinschaftlich gegessen. Danach geht es weiter in den Nachmittagsblock. In vier Stunden geht es mit mir – und teilweise auch mit Henning – um ganz konkrete Inhalte: Fehler, die wir alle machen, Strategien, wie Du sie vermeidest, Absicherungsmöglichkeiten und natürlich auch viele persönliche Einblicke aus meiner eigenen Tradingpraxis. Du bekommst meine Strategien an die Hand, entwickelst Deine eigene weiter, wir sprechen über Optionen, wir schreiben auch Strategien und wir werden uns natürlich auch über das Thema der Optionen kümmern und über alle Dinge, die man da sozusagen umsetzen kann und darf. Ich glaube, dass der Mehrwert extrem groß ist, denn wir werden natürlich auch mit euch Live-Trading machen. Das heißt, wir machen Trades bei mir in meinen großen Depots.
Wir machen Trades auch mit Optionen mit Euch. Wir werden Live-Trading in der Gruppe machen mit verschiedenen Menschen. Du wirst anderen Leuten über die Schulter gucken.
Das Live Trading ist ein echtes Highlight für viele – denn Du siehst nicht nur Theorie, sondern Praxis, kannst Fragen stellen, erlebst reale Trades, auch mit Optionen. Und Du bekommst Einblick in die Depots anderer Teilnehmer, kannst also nicht nur von mir lernen, sondern auch vom Austausch untereinander profitieren. Das alles passiert nicht nur im Seminarraum, sondern auch draußen am Pool, in kleinen Gruppen, im Austausch mit anderen. Eine ganze Woche, in der das Thema Trading nicht nur gelernt, sondern wirklich gelebt wird.
Und genau das ist auch das Besondere: die Zeit, die wir auf Mallorca haben. Frontalunterricht und Gruppenarbeiten, bei denen Du jede Menge lernst. In der Woche auf Mallorca genießt Du eine Mastermind-Atmosphäre und Gruppendynamik.
Was ebenfalls einen riesigen Unterschied macht, sind die Teilnehmer. Die meisten haben bereits einiges an Erfahrung, haben schon andere Seminare durchlaufen, ein gewisses Vermögen aufgebaut und ein klares Ziel: weiterwachsen. Dieses Mindset verbindet und schafft ein Netzwerk, das weit über die Woche hinausreicht. Viele Teilnehmer kommen zum zweiten, dritten oder sogar vierten Mal, und das zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll diese intensive Zeit auf der Insel für sie ist.
Persönlichkeitsentwicklung und Trading – warum das so eng zusammenhängtWas die Trading-Week so besonders macht, ist nicht nur das Format oder die Atmosphäre, sondern vor allem die Tiefe, mit der wir arbeiten – insbesondere am Vormittag mit Norman Welz. Diese Sessions sind unglaublich wertvoll, weil sie Dir die Möglichkeit geben, Dich selbst besser kennenzulernen. Welche Fehler machst Du immer wieder? Wo stehst Du Dir vielleicht selbst im Weg? Was für ein Typ bist Du wirklich: der Glückssucher oder ein anderer Typ? Es geht nicht darum, Dich in eine Schublade zu stecken, sondern darum, zu verstehen, wie Du tickst und wie sich das auf Deinen Trading-Erfolg auswirkt.
Norman bringt das auf den Punkt, wenn er sagt: „Du tradest nicht die Börse, Du tradest nicht das System, Du tradest Dich selbst.“ Und genau das passiert in diesen Tagen. Du lernst Dich besser kennen, verstehst Deine Muster und siehst plötzlich klarer, wo Deine Hebel liegen. Besonders beeindruckend fand ich seinen Satz: „Die ersten zwei, drei Jahre geht es nicht darum, Rendite zu machen, es geht darum, Dich und das System wirklich kennenzulernen.“ Das ist genau der Punkt, warum viele an der Börse scheitern, nicht, weil das System nicht funktioniert, sondern weil die emotionale und die strategische Komponente nicht zusammenspielen.
Diese Klarheit entsteht nur, wenn Du bereit bist, tief zu gehen. Deshalb gibt es in der Woche auch immer wieder emotionale Momente: Tränen, Freude, Aha-Erlebnisse. Du erlebst Live-Coachings, hast Zeit zum Reflektieren, bekommst Impulse – und das alles in einer Umgebung, die Dir erlaubt, einmal wirklich abzuschalten. Mallorca hat einen besonderen Flair, der Dir genau diesen Raum gibt. Sonne, Licht, Energie, intensive Gespräche. Es fühlt sich manchmal wie eine Auszeit vom Alltag an und genau dadurch kannst Du Dich auf das fokussieren, was wirklich zählt: Dein Wachstum.
Auch für mich ist diese Woche jedes Mal eine intensive Zeit, in der ich selbst sehr viel mitnehme. Denn bei aller inhaltlichen Tiefe geht es am Ende immer um Dich: Deine Ziele, Deine Emotionen, Deine Strategie. Selbstreflexion ist kein schönes Extra – sie ist die Grundvoraussetzung für Deinen Erfolg an der Börse. Du musst wissen, wo Du hinwillst, was Du bereit bist zu investieren – emotional, zeitlich, finanziell – und welche Rendite Du wirklich erreichen willst. Erst wenn Du das klar hast, kannst Du konkret planen und langfristig erfolgreich werden.
Fehleranalyse, Absicherung und der Weg zum professionellen TradingEin ganz zentraler Teil der Woche ist die Fehleranalyse. Denn wir wissen aus zehntausenden Support-Tickets und aus dem direkten Austausch mit den Teilnehmern, wo die häufigsten Stolpersteine liegen. Genau diese Punkte greifen wir auf. Es geht nicht um allgemeine Theorien, sondern um konkrete Situationen, in denen Du Dich wiedererkennst. Die Momente, in denen Du immer wieder gegen dieselbe Wand läufst – ob es Dein Timing ist, Dein Einstieg oder Deine emotionale Reaktion – all das schauen wir uns ganz genau an.
Untrennbar mit einer guten Strategie verbunden ist das Thema Absicherung. Dafür nehmen wir uns einen ganzen Vormittag Zeit. Denn Absicherung ist keine Nebensache, sie ist essenziell, vor allem wenn Du nachhaltig erfolgreich sein willst. Welche Varianten der Absicherung gibt es? Wann macht sie wirklich Sinn? Und wie setzt Du sie konkret um? Eine Absicherung kostet in der Regel erstmal Geld, doch noch teurer wird es, wenn Du ohne sie unterwegs bist und der Markt dreht. Wir gehen auch hier auf die verschiedenen Typen ein. Bist Du eher der Trader oder Investor? Diese Antwort bestimmt maßgeblich Deine Herangehensweise.
Neben diesen intensiven Lernphasen ist die Woche auch vom gemeinsamen Erleben geprägt. Los geht es traditionell am Sonntagabend mit einem entspannten Get-Together. In lockerer Atmosphäre mit einem Getränk an der Bar gibt es die ersten Gespräche, eine kurze Begrüßung von mir und anschließend ein gemeinsames Essen. Montag bis Mittwoch geben wir Vollgas. Danach folgt der Donnerstag – bewusst etwas lockerer gehalten, weil am Mittwochabend meist ein gemeinsamer Ausflug ansteht. Den freien Tag nutzen wir für 1:1-Coachings, einige nutzen den Tag, um zu golfen oder ein Boot zu mieten, andere entspannen einfach und vernetzen sich weiter – auch das ist ein entscheidender Bestandteil der Woche. Diesen freien Tag brauchst Du auf jeden Fall, da wir uns an den ersten drei Vormittagen mit der Trading-Psychologie beschäftigen: Also der Arbeit mit Dir selbst, Deinen Ängsten und Deinem Inneren. Nachmittags geben wir Vollgas mit Content und Gruppenarbeiten mit mir.
Am Freitag nehmen wir wieder volle Fahrt auf und legen den Fokus auf Money- und Risk-Management, Deine persönliche Strategie und Optionen. Du bekommst die Strategien, die Du brauchst, um nachhaltig auf Erfolgskurs zu kommen. Und selbst wenn Du denkst, vieles davon kennst Du bereits, erinnere Dich: gehört heißt nicht verstanden, verstanden heißt nicht umgesetzt und umgesetzt heißt noch lange nicht verinnerlicht. Genau hier setzen wir an.
Die Trading-Week richtet sich an Fortgeschrittene, die bereits mit der Money Machine gearbeitet haben, die ein gewisses Level erreicht und erkannt haben, dass Börsenerfolg möglich ist – aber auch, dass er konsequente Umsetzung und Professionalisierung erfordert. Es geht nicht mehr darum, ob das System funktioniert. Es geht darum, ob Du es für Dich wirklich zum Laufen bringst.
Strategiearbeit, Abschlussfeier und der tiefe Mehrwert der Mallorca-WocheIn den letzten Tagen der Trading-Week geht es nochmals intensiv in die Tiefe. Du lernst verschiedene Strategien kennen – darunter meine Dividendenstrategie, eine Hebelstrategie und weitere Ansätze, die wir gemeinsam durchgehen und direkt auf ihre praktische Umsetzung prüfen. Auch gekaufte Optionen und deren sinnvolle Einsatzmöglichkeiten stehen auf dem Programm. Es geht darum, wie Du Dein Wissen konkret in Deine individuelle Strategie integrieren kannst. Denn am Ende zählt nur, was Du wirklich umsetzt.
Ein Highlight ist mit Sicherheit der Samstagnachmittag: drei Stunden fokussierte Arbeit an Deiner eigenen Strategie. Du wirst Schritt für Schritt durch den Prozess geführt, aus Theorie wird Praxis – und aus Ideen wird ein konkreter Plan. Das ist für viele Teilnehmer einer der wertvollsten Teile der Woche, denn kaum ein Trainer nimmt sich so viel Zeit für die gemeinsame Strategieentwicklung.
Abgerundet wird die Woche mit einer wunderschönen Abschlussparty. Zuerst ein Get-Together am Pool mit Sangria, Champagner, Wein, Bier und allem, was dazugehört. Anschließend ein gemeinsames Abendessen und ein entspannter Ausklang an der Bar. Es ist nicht nur eine Feier: es ist ein Dankeschön an alle, die sich diese Woche voll reingehängt haben und Teil dieser besonderen Reise geworden sind.
Die Trading-Week ist für mich persönlich das Mega-Event des Jahres. Sie erfordert Planung, Vorbereitung und Herzblut – aber sie gibt auch unglaublich viel zurück. Wenn Du überlegst, ob dieses Format zu Dir passt, dann ist eine Sache entscheidend: Bist Du bereit, ein echtes Commitment einzugehen? Ab einem Kapital von rund 100.000 Euro und mit dem Wunsch, auf das nächste Level zu kommen – strategisch, mental und fachlich – ist die Mallorca-Woche genau das Richtige für Dich.
Das Besondere daran: Es sind nicht nur die Inhalte, es ist die Energie. Das spüren auch unsere Teilnehmer. Jedes Jahr kehren viele zurück, manche sogar zum dritten oder vierten Mal. Es entstehen Freundschaften, Geschäftsverbindungen und ja, manchmal auch mehr. Ein bisschen Spaß muss schließlich auch sein. Ich erinnere mich noch an eine Situation, als ich auf einer Liege lag und hörte, wie vier Frauen mit Augenzwinkern über Optionen im Dating-Kontext philosophierten, da sich zwei Personen in der Woche kennengelernt haben, die ein Auge aufeinander geworfen haben. Eine Frau meinte, dass sie erstmal eine Fundamentalanalyse machen müssen, ob der Mann auch wirklich geeignet für sie sei. Ein Moment zum Schmunzeln, aber auch ein Beweis dafür, wie sehr diese Woche verbindet.
Mittlerweile sind wir, glaube ich, bei 65 Anmeldungen, also ein ganz großer Teil ist schon weg, obwohl das Event erst wieder in einem Jahr ist. Aber trotzdem muss man sagen, dieses Event ist einfach besonders, es ist anders und ja, in Teilen ist es auch herzzerreißend und es ist ein Commitment, dort Gas zu geben und zahlreiche Learnings mitzunehmen.
Die Trading-Week ist kein normales Event. Es ist eine intensive, bewegende Woche voller Lernen, Austausch und Wachstum – persönlich wie finanziell. Und sie erinnert mich jedes Jahr aufs Neue daran, warum ich tue, was ich tue.
Ich freue mich jeden Tag, für Dich und unsere gesamte Börsenfamilie aufzustehen, Gas zu geben, Inhalte zu liefern und Menschen auf ihrem Weg zu finanzieller Freiheit zu begleiten.
Mein Ziel bleibt klar: eine Million Menschen zu erreichen und sie dabei zu unterstützen, finanziell besser aufgestellt zu sein.
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Was macht den Flair der Trading Week aus?
(00:05:54) Was erwartet Dich in der Trading Week?
(00:10:35) Wie sind die Tage gegliedert?
Das Coaching-Team im Porträt – Ein Blick hinter die Kulissen der Ulrich Müller Wealth Academy
In dieser Folge des Podcasts „Der Börseninvestor“ nehme ich Dich mit hinter die Kulissen und stelle Dir drei Menschen vor, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Teilnehmer optimal begleitet werden: unsere Coaches Marc Gütling, Henning Henke und Robin Ehrig. Alle drei sind nicht nur fester Bestandteil unserer Events, sondern bringen auch ganz eigene Erfahrungen, Schwerpunkte und Persönlichkeiten mit in die Welt der Ulrich Müller Wealth Academy ein.
Gemeinsam sprechen wir über ihren Weg zur Börse, ihre Lehren aus der Praxis, über Stärken und Schwächen und darüber, wie Coaching wirklich helfen kann. Du lernst, was uns im Team verbindet, wie unterschiedlich Strategien sein dürfen, und warum die persönliche Entwicklung oft der Schlüssel zum Börsenerfolg ist.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Wer unsere Coaches sind und was sie auszeichnet
Die wichtigsten Learnings aus Jahren an der Börse
Stärken, Schwächen und ganz ehrliche Einblicke
Was Du aus den Coachings konkret mitnehmen kannst
Heute haben wir eine besonders spannende Episode, denn wir sprechen über unser Team – konkret über unsere drei Coaches, die nicht nur im 1-zu-1-Coaching aktiv sind, sondern auch regelmäßig mit mir auf der Bühne stehen.
Wie Du vielleicht schon mitbekommen hast, habe ich im Laufe der letzten Zeit den einen oder anderen Teil meines Bühnen- und Coaching-Anteils abgegeben. Diese Aufgaben werden jetzt unter anderem von den drei Kollegen übernommen, die ich Dir heute vorstellen möchte: Marc Gütling, Robin Ehrig und Henning Henke. Wir nutzen diese Podcast-Folge, um uns alle — insbesondere die drei — noch etwas näher vorzustellen, gerade weil sie vielleicht noch nicht so oft im Podcast zu hören waren wie ich.
Im letzten Jahr haben wir bei uns einiges umgebaut. Mit etwa einem Jahr Vorlauf haben wir unsere gesamten Seminare überarbeitet. In ihrer Grundstruktur sind sie zwar ähnlich geblieben, aber es ist auch ein ganz neues Format entstanden; an den bisherigen Trader-Workshop wurde der neue Smart Investor dran gehängt. Wir haben uns angeschaut, was wir in den letzten zehn, elf Jahren alles geschult und an Inhalten aufgebaut haben, welche Produkte hinzugekommen sind und welche Elemente sich bewährt haben. Dabei haben wir auch viele persönliche Inhalte von Robin und Marc integriert, ebenso wie das Index-Thema von Henning, das er mit Begeisterung vertritt.
Außerdem haben wir das wertvolle Feedback unserer Teilnehmer berücksichtigt. Mittlerweile haben rund 10.000 Menschen unsere Events besucht und wir uns gefragt, wie wir alles noch strukturierter gestalten können. Unser Ziel war es, Dir die beste Möglichkeit zu geben, nachhaltig und sicher Geld zu verdienen. Denn neben Performance ist auch das Thema Absicherung ein ganz entscheidender Faktor.
Jetzt möchte ich unsere drei Coaches ganz herzlich willkommen heißen und mit Marc Gütling beginnen, der auch in unserer internen Timeline der Erste war, der an Bord gekommen ist.
“Wer bist Du, was machst Du, was hast Du vorher gemacht und warum liebst Du die Börse?”
Marc ist inzwischen fast genau drei Jahre Teil des Unternehmens, und seine Begeisterung für die Börse sei nach wie vor ungebrochen. Die Börse habe ihn schon nach dem Abitur und während seiner Ausbildung gepackt und seither nicht mehr losgelassen. Der ausschlaggebende Punkt für den Einstieg bei uns war damals, dass er sich zu Beginn seiner Börsenkarriere oft allein gelassen fühlte. Es habe niemanden gegeben, an dem er sich hätte orientieren können. Das sei im Grunde die Geburtsstunde seines Wunsches gewesen, Coaching an der Börse anzubieten.
Thematisch sieht er sich heute breit aufgestellt. Er investiert gerne, beschäftigt sich intensiv mit Real Estate Investment Trusts, also börsennotierten Immobilienunternehmen und ist gleichzeitig aktiver Trader. Eine klare Einordnung in nur eine Schublade fällt daher schwer. Wenn man ihn in Bezug auf die anderen Coaches verortet, sieht er seinen persönlichen Schwerpunkt vor allem im Earningstrading. Auch das Indextrading betreibe er mit großer Begeisterung, ebenso wie den systematischen Aufbau von Investmentportfolios mit langfristigen Horizontfundamentalanalysen. Was sich wie ein roter Faden durch sein Coaching ziehe, sei das Thema Strategiefindung – hier suchen viele seiner Teilnehmer nach Klarheit.
Henning Henke ist 42 Jahre alt und hat sich nach dem Abitur direkt für den Weg in die Bankenlandschaft entschieden. Insgesamt war er 15 Jahre lang als Investmentbanker tätig. Er beschreibt, wie man sich diese Tätigkeit vorstellen kann: Man sitzt vor vielen Bildschirmen und handelt das Geld der Bank mit dem Ziel, aus Kapital mehr Kapital zu machen. Diese Tätigkeit hat er in Frankfurt, New York und lange Zeit in Hamburg ausgeübt.
Im Jahr 2019 kam für ihn der Wendepunkt. Er wollte seine Arbeit anders ausrichten. Während seiner Zeit in der Bank habe er zwar gesehen, welche Möglichkeiten der Kapitalmarkt bietet, gleichzeitig aber auch erkannt, wie wenig Transparenz es für viele Kunden gebe. Diese hätten oft gar nicht gewusst, was sie eigentlich genau machen, die Bank hingegen habe überproportional davon profitiert. Er ergänzt, dass viele der Finanzprodukte, mit denen er damals gearbeitet habe, von ihm privat gar nicht gehandelt werden durften, aufgrund der strengen Regeln zum Thema Insidergeschäfte.
Genau deshalb entschied er sich, künftig für sich selbst das umzusetzen, was er vorher nur für Banken getan hatte. Gleichzeitig wollte er Privatanlegern die Chance geben, genau das zu lernen: auf transparente Art und mit guten Strategien ein solides Einkommen an der Börse zu erzielen und dabei auch das Thema Absicherung zu berücksichtigen.
Seit 2019 begleitet er nun Privatanleger und war zunächst mit einem eigenen Unternehmen unterwegs. Seit 2023 ist er an meiner Seite und Teil unseres Teams, das er mit einem Lächeln als das „coolste Team der Welt“ bezeichnet. Gemeinsam mit mir steht er auf der Bühne und begleitet Webinare, um für unsere Mitglieder das Maximum herauszuholen. Entscheidend sei dabei immer die individuelle Situation: Alter, verfügbare Zeit, Risikoneigung und Kapitalhöhe, all das beeinflusse die richtige Strategie. Und was für den einen passe, müsse nicht automatisch für den anderen richtig sein.
Robin Ehrig ist 36 Jahre alt und wohnt in Leipzig. Er arbeitet inzwischen seit 1,5 bis 2 Jahren mit mir zusammen. Vor 10 Jahren ist er an die Börse gekommen und ganz klassisch über seine Hausbank mit dem Thema Aktienhandel begonnen. Kurze Zeit später sei er mit dem Optionshandel in Berührung gekommen, was bis heute sein Steckenpferd sei, erzählt er. Den Optionshandel finde er großartig, da es egal sei, ob man ein kleines oder ein großes Konto habe, führt er weiter aus. Aktiv gewesen sei er schon im Hardcore Day Trading, was aber nicht seins gewesen sei, sodass er wieder zurück zum Aktien- und Optionshandel gekommen sei.
„Und ja, entsprechend kann ich da auch meine 10, 11-jährige Erfahrung mittlerweile an der Börse auch gerne weitergeben. Marc hat es vorhin gesagt, bei ihm ist der Fokus zum Teil auf dem Trading und auf dem Investieren, bei mir ist der Fokus zu, ich würde mal sagen, 95 % nur auf dem Trading, vorrangig Indexhandel, Optionshandel. Und ja, das ist so mein Ding und das schule ich ganz gern“, sagt er uns.
Die wichtigsten Learnings aus Jahren an der BörseVon meinen Podcast-Gästen möchte ich wissen, was das Größte sei, das die Börse sie gelehrt habe und bitte Marc anzufangen.
Marc findet, Demut sei eine seiner wichtigsten Lehren aus der Börse und das Bewusstsein, dass man niemals auslernt und einen klaren Fahrplan brauche. Es gehe nicht darum, was man glaube oder hoffe, sondern um das, was man konkret sehe. Für ihn zählen dabei entweder die klaren Aussagen aus der Chartanalyse oder die Fundamentaldaten eines Unternehmens. Nur weil ein Unternehmen stark im Preis fällt, bedeutet das nicht, dass es fundamental schwach ist, genauso könnte ein Kurs steigen, obwohl das Unternehmen es inhaltlich gar nicht verdient hat. Deshalb verlässt er sich auf Fakten und nicht auf Hoffnungen. Sein persönliches Motto: „Buy the best, forget the rest.“ Das gilt vor allem für Anleger mit begrenztem Kapital. Man braucht nicht viele ähnliche Werte aus einer Branche, sondern sollte sich auf die Besten konzentrieren.
Henning führt aus, dass die größte Lektion für ihn ist: Weniger ist mehr. Man könne sich unzählige Dinge anschauen, aber entscheidend sei, erst einmal genau zu verstehen, was man da eigentlich mache. Danach gehe es darum, sich klar an seine Strategie zu halten. Auch wenn er als ausgebildeter Aktienoptionshändler an der deutschen Börse viel Wissen mitbringe, habe ihn besonders ein ehemaliger Kollege gelehrt, wie man es nicht macht – nämlich zu kompliziert. Für Henning ist es wichtig, dass das Wissen auch praktisch anwendbar ist, nicht nur theoretisch existiert. In der Akademie gehe es nicht darum, Teilnehmer mit Informationen zu überfluten, sondern darum, funktionierende Strategien zu vermitteln, die jeder für sich individuell umsetzen kann. Er warnt davor, sich in zu vielen Details zu verlieren, das führe oft zu Verwirrung statt Klarheit. Die Lösung sei ein klarer Fahrplan und ein starker Sparringspartner, mit dem man seine Strategie konsequent umsetzen könne.
Robin ergänzt, dass sein wichtigstes Learning lautet: „Trade, was Du siehst, nicht, was Du denkst.“ Hätte er nur das gehandelt, was er dachte, wäre er nie erfolgreich gewesen. Wichtig sei auch, stets vorbereitet zu sein und immer mit dem Schlimmsten zu rechnen. Das klinge zwar pessimistisch, sei aber essentiell im Trading. Er stellt sich bei jedem Trade vor, was im schlimmsten Fall passieren könnte und prüft, ob sein Depot das aushalten würde. Lieber im Vorfeld gut vorbereitet sein, als im Nachhinein hektisch reagieren zu müssen. „Agieren ist besser als reagieren“, sagt Robin.
Stärken, Schwächen und ganz ehrliche EinblickeHenning beschreibt als seine Stärke ganz klar die Fähigkeit, Momentum zu erkennen und zu nutzen. Wenn sich eine Phase ergibt, in der der Markt gut einzuschätzen ist und erfolgreiche Trades gelingen, dann sollte man genau diese Welle auch bewusst reiten, solange es geht. Gleichzeitig verweist er aber auch auf eine Schwäche, nämlich den nötigen emotionalen Abstand zu wahren. Besonders in der Bankenzeit, in der er bis zu 2000 Geschäfte pro Tag tätigte, sei das Thema Overtrading ein reales Problem gewesen. Man könne sich das wie einen Hamster vorstellen, der dauerhaft auf der Stelle rennt und Knöpfe drückt, mitunter auch zu viele.
„Wir hatten dann auch in der Bank auch dann immer so eine Riesentastatur mit so großen Knöpfen, Buy, Sell und so weiter. Und wenn das dann mal ganz gerade in der Frankfurter Zeit auch mal ein bisschen schlecht ausging, dann wurden auch mal solche Tastaturen ganz gerne dann auch einmal zertrümmert. Worauf will ich hinaus? Es macht einfach Sinn, das Momentum zu nutzen, aber auch immer den genügenden Abstand zu haben“, so Henning.
Er betont, wie hilfreich es sei, wenn man im Coaching mit jemand anderem aufs Depot schaut, denn dann habe man keine emotionale Bindung. Als Coach sehe man viel klarer, wo Klumpenrisiken bestehen oder ob jemand zu vorsichtig oder zu forsch handelt. Wenn es jedoch ums eigene Kapital geht, sei man selten völlig rational. Deshalb empfiehlt er allen Teilnehmern das Buch „Tradingpsychologie“ von Norman Welz, der auch exklusiv mit der Akademie zusammenarbeitet. Denn neben Fachwissen über Aktien und Optionen sei vor allem der Kopf entscheidend. Der Spruch von Boris Becker passt für ihn hier sehr gut: „Das Spiel wird zwischen den Ohren entschieden.“ Auch an der Börse gehe es darum, seine emotionale Verfassung im Griff zu haben.
Robin beginnt mit einer Stärke, auf die er heute besonders stolz ist: Risk- und Money-Management. Gerade im Trading sei das ein elementarer Bestandteil, ohne den man gar nicht erst loslegen brauche. Heute sei er in diesem Bereich sehr stabil aufgestellt und könne auch emotionale Rückschläge wie einen Verlust von 100, 500 oder sogar 1.000 Euro ruhig annehmen. Das war nicht immer so, doch mit wachsender Erfahrung sei auch diese Stärke gewachsen.
Seine Schwäche dagegen ist das Thema „Gewinne laufen lassen“. Auch wenn er weiß, dass man Verluste begrenzen und Gewinne wachsen lassen sollte, ertappt er sich bis heute dabei, zu früh auszusteigen. Oft ärgert er sich dann über entgangene Gewinne, weil er Positionen hätte einfach laufen lassen können. Der Glaubenssatz „Lieber einen Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ sitzt tief, wie er offen zugibt.
Marc berichtet von einer Stärke, die sich aus einer früheren Schwäche entwickelt hat. Zu Beginn war er selbst planlos unterwegs, hat vieles ausprobiert, Schritte vor und wieder zurück gemacht. Irgendwann reichte es ihm, und er baute sich systematisch eine klare Struktur auf. Diese Struktur gibt er heute im Coaching weiter. Er verdeutlicht das mit einer Metapher: „Vielleicht kann man sich das so vorstellen und da geht es vielleicht sehr, sehr vielen, die jetzt das hier hören oder die vielleicht mit der Börse bei uns schon sind oder vielleicht noch woanders stehen, denen geht es vielleicht auch so. Man würde im echten Leben niemals auf die Idee kommen, ein Haus zu bauen, ohne eine Zeichnung, eine Skizze, einen Plan zu haben und ein Fundament. Und im übertragenen Sinne ist jetzt die Zeichnung, die Skizze, das ist die Strategie, sowohl auf der persönlichen Ebene als eben auch auf der Handelsebene. Das Fundament ist das Wissen, das “Risk-and-Money-Management”, die Fähigkeit Charts zu interpretieren oder eine Fundamentalanalyse durchzuführen. Und danach wird erst in den einzelnen Schritten Stein für Stein draufgebaut. Und das würde ich jetzt als Stärke bezeichnen, dass ich das A für mich selber schon gefunden habe und B den Leuten eben dabei auch behilflich sein kann, das für sich zu entwickeln.“
Was ihn besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit zur Empathie. Da er selbst einen sehr ähnlichen Weg gegangen ist wie viele Teilnehmer, kann er sich gut in deren Situation hineinversetzen und passende Unterstützung anbieten. Gleichzeitig nennt er seine Ungeduld als Schwäche. Ihm geht es oft nicht schnell genug und das ist etwas, das ihn regelmäßig herausfordert.
Was Du aus den Coachings konkret mitnehmen kannstDa wir schon so langsam zum Ende des Podcasts kommen, möchte ich von den Dreien wissen, was das Wichtigste ist, was Du in ihren Coachings lernen kannst.
Robin macht deutlich, worauf er im Coaching besonders achtet. Für ihn ist Risk- und Money-Management das A und O, gerade im Trading. Es gehe darum, Verluste zu akzeptieren, neutral in den nächsten Trade zu starten und eine Hop-oder-Top-Mentalität zu entwickeln. Wer sich zu sehr auf Verluste konzentriert oder beginnt, sie ausgleichen zu wollen, gerät schnell in eine emotionale Spirale. Viel wichtiger sei es, nüchtern an die Sache heranzugehen, zu wissen, dass ein Verlust von ein bis zwei Prozent pro Trade völlig im Rahmen liegt und dafür in der Summe deutlich mehr auf der Gewinnerseite möglich ist.
Henning denkt an dieser Stelle etwas weiter und stellt die Akademie in den Vordergrund. Er macht deutlich, dass es bei all dem Wissen, Strategien und Trade-Setups am Ende um etwas anderes geht – um Freiheit. Für viele bedeute das, sich einen gewissen finanziellen Freiraum zu verschaffen, mehr Zeit mit der Familie zu haben oder die Arbeitszeit reduzieren zu können. Genau dafür stehe die Akademie, denn es gehe nicht darum, “Lemminge zu produzieren, die stundenlang vor dem Bildschirm sitzen und wild handeln.” Es gehe darum, eigenständig, fundiert und mit Strategie sein Geld selbst in die Hand zu nehmen. Die Kombination aus langfristigem Investmentansatz und gezieltem Trading sowie das Thema Absicherung bilde dabei das Fundament. Die neuen Seminare spiegeln das sehr gut wider und zeigen, dass die Teilnehmer mit genau dieser Kombination ihre ganz persönliche Anlagestrategie entwickeln und umsetzen können.
Henning bringt es auf den Punkt: Ziel ist es, dass Menschen die Fähigkeit entwickeln, sich selbst um ihr Geld zu kümmern – unabhängig von Banken oder Vermögensverwaltern, ohne blinden Aktionismus, sondern fundiert und strukturiert. Nicht für den nächsten Sportwagen, sondern für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Marc ergänzt, dass es bei ihm im Coaching neben dem Vermitteln von Wissen und Strategien oft vor allem darum geht, Klarheit zu schaffen. Die richtige Ausrichtung, konkrete Umsetzungsschritte, ein solides Fundament aus Risiko- und Money-Management, Charttechnik und Strategieentwicklung – das sei es, worum es in der Praxis wirklich geht.
Und genau das war auch unser Anspruch, als wir unser Coaching- und Seminarkonzept auf das nächste Level gehoben haben. Die Teilnehmerbewertungen von 4,8 oder 4,9 sprechen für sich – sowohl inhaltlich als auch menschlich. Das freut mich persönlich riesig, denn es zeigt, dass wir wirklich etwas bewirken.
Am Ende stehen wir als Coaches nicht nur für Wissen, sondern vor allem für eines: unser großes Herz. Unser Ziel ist es nämlich, Dich so lange zu begleiten und zu unterstützen, bis Du sagen kannst: „Ich habe es geschafft und mache jetzt eine Rendite.“
Du hast hoffentlich einiges an Wissen für Dich mitnehmen können.
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Wer sind Robin Ehrig, Henning Henke und Marc Gütling?
(00:09:08) Unsere größten Learnings an der Börse
(00:13:57) Die Stärken und Schwächen unserer Coaches
(00:21:07) Was kannst DU aus unserem Coaching mitnehmen?
Finanziell frei trotz Durchschnittsgehalt – Dein Weg zur ersten Million
Heute widmen wir uns einer Frage, die viele Menschen beschäftigt, die sie aber meist schnell wieder verwerfen: “Kann ich als ganz normaler Angestellter tatsächlich Millionär werden?" Die klare Antwort: “Ja, absolut." Doch wie Du das erreichst? Das ist die große Frage. In dieser Folge spreche ich über Gedanken, Wünsche, Zweifel, das Umfeld, Gewohnheiten, Planung und dem entscheidenden Unterschied zwischen wollen und umsetzen. Damit Du ganz genau weißt, was zu tun ist, um finanziell frei zu werden.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Der Millionärstraum: Warum ihn viele träumen – aber wenige ernsthaft angehen
Glaube, Ziele, Richtung: So planst Du Dein finanzielles Leben
Umfeld, Zweifel und Neid: Warum viele nicht an Reichtum glauben
Der Startpunkt zählt: Wie Du mit kleinen Schritten die große Reise beginnst
Geldliebe, Problemlösung und die Kraft des Handelns
Easy zur Million mit ESI: Einkommen, Sparen, Investieren
Die Frage, die wir uns heute stellen, lautet: Ist es möglich, als durchschnittlicher Angestellter wirklich Millionär zu werden?
Ich finde, das ist eine extrem spannende Frage, gerade vor dem Hintergrund, dass es in Deutschland inzwischen rund 2,7 Millionen Millionäre gibt. Und ich glaube, wenn wir uns mal in unsere Kindheit zurückversetzen, dann hatte jeder diesen Gedanken:
„Wenn ich mal groß bin, dann werde ich reich. Vielleicht sogar Millionär. Das wäre doch cool.“ Aber die echte Frage ist: “Glaubst Du wirklich daran?”
Ich kann Dir sagen: “Im Jahr 2005 hatte ich noch 150.000 Euro Schulden. Ich hatte diesen Wunsch, Millionär zu werden schon lange. Aber bis dahin? Ging es nicht wirklich voran.
Warum? Ein entscheidender Punkt war: Mir fehlte der Glaube daran, dass ich es schaffen kann.
Und genau dieser Glaube ist heute eines der größten Geschenke, das die Akademie vielen Menschen mitgibt.”
Denn dort hörst Du Sätze wie:
“Du bist ein starker Typ."
“Du hast gute Ideen.”
“Du arbeitest mit einem klaren System.”
Und Du bekommst jeden Tag echte Wertschätzung.
Das führt zu etwas ganz Wichtigem: einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
Wenn wir aber mal zurückgehen in dieses Jahr 2005, dann muss ich ehrlich sagen: “Eigentlich wissen wir doch alle, was zu tun wäre, oder?”
Ich vergleiche das gerne mit dem Thema Abnehmen. Wir wissen doch genau, wie das funktioniert.
Wir müssten einfach:
ein bisschen weniger essen
gesünder und ausgewogener ernähren
ausreichend (aber nicht zu viel) schlafen – etwa 8 Stunden
den Stress reduzieren
Achtsamkeit praktizieren
ausreichend Wasser trinken
und idealerweise: regelmäßig Sport machen
Und genau so ist es auch mit dem Vermögensaufbau: Eigentlich wissen wir, wie es geht, wir tun es nur nicht.
Glaube, Ziele, Richtung: So planst Du Dein finanzielles LebenDeshalb habe ich Dir drei zentrale Schritte mitgebracht, über die Du unbedingt nachdenken darfst oder sogar solltest: “Was musst Du tun? Was solltest Du tun? Und was willst Du wirklich tun?”
Die noch wichtigere Frage lautet: “Was davon setzt Du am Ende tatsächlich um?”
Vielleicht kennst Du die Geschichte von mir – von dem kleinen Mann auf der Schulter. Der, der Dir immer wieder zuflüstert: „Du kannst das nicht. Du schaffst das nicht.“
So ein bisschen wie das klassische Engelchen und Teufelchen. Und vielleicht kennst Du auch die typische Fingerbewegung aus meinen Seminaren: Das ist der Moment, in dem Du diesen kleinen Störenfried wegschnippst und ihm klipp und klar sagst:
„Hey, ich bin der Große hier. Ich habe das Sagen. Ich entscheide. Du kannst mich mal.“
Denn tief in uns wissen wir meistens ziemlich genau:
Was wir müssen.
Was wir sollten.
Und was wir wollen.
Aber: Tun wir es wirklich?
Für mich persönlich ist ein Punkt entscheidend und der ist so einfach wie kraftvoll: Der Glaube.
Der Glaube daran, dass Du erfolgreich sein kannst. Und dass Du damit auch vermögend werden kannst. Ich habe für mich den Begriff „Erfolg“ immer so definiert: Es erfolgt etwas, bis es Dir reicht.
Ich erinnere mich noch gut. Mit 17 Jahren habe ich meine ersten Persönlichkeitsseminare besucht.
Und da stand ein Trainer auf der Bühne und sprach von einem System, das in seinem Workbook als „GAD“ bezeichnet wurde. Ich dachte nur: „Was soll das denn bitte sein?“
Aber GAD war einfach die Abkürzung für: Glaube an Dich. Und genau dieser Gedanke hat mich über 30 Jahre lang begleitet. Denn wenn Du nicht an Dich selbst glaubst. Wer soll es dann tun?
Ich erlebe das immer wieder – in meinen Seminaren, in Gesprächen mit Freunden, auch in Familien:
Wenn es ums Geld geht, fehlt vielen Menschen der innere Glaube. Das richtige Mindset. Das Selbstverständnis, dass Vermögensaufbau für sie überhaupt möglich ist.
Aber wenn Du nicht an Dich glaubst, wenn Du nicht daran glaubst, dass Du Vermögen aufbauen kannst: Wie willst Du es dann jemals wirklich schaffen?
Ein zweiter zentraler Punkt ist: Wo stehst Du eigentlich gerade – und wo willst Du wirklich hin?
Stell Dir diese drei Fragen:
Wo stehe ich finanziell aktuell?
Warum stehe ich dort?
Wo will ich wirklich hin?
Viele Menschen wissen nicht mal, was ihr Ziel ist. Dabei ist Zielklarheit einer der größten Erfolgsfaktoren überhaupt. Ich mache das gern an einem alltäglichen Beispiel deutlich:
Du willst abnehmen. Okay – aber was genau willst Du abnehmen?
Wie viel?
In welchem Zeitraum?
Und wo genau? (Auch wenn das ein Mythos ist, denn Fett reduziert sich überall, nicht punktuell.)
Oder nimm das Beispiel eines Flugzeugs: Beim Start hat es eine klare Zielkoordinate. Es weiß ganz genau, wohin es fliegen soll, ob durch menschliche Steuerung oder per Autopilot. Jetzt stell Dir mal vor, der Autopilot wird nur um ein einziges Grad verändert. Auf den ersten Metern fällt das gar nicht auf. Auch nicht nach 10 Kilometern. Aber wenn Du in Hamburg gestartet bist und eigentlich in New York landen wolltest, dann landest Du mit einem einzigen Grad Abweichung völlig woanders, wenn Du den Kurs nicht korrigierst.
Umfeld, Zweifel und Neid: Warum viele nicht an Reichtum glaubenAlso hier nochmal die zentrale Frage an Dich: “Wo willst Du eigentlich konkret hin?”
Wenn Du einmal erkannt hast, wo Du heute stehst, folgt automatisch die Erkenntnis: Ich muss etwas ändern.
Denn Du stehst genau dort,
wie Du über Dein Leben gedacht hast,
wie Du in der Vergangenheit gehandelt hast,
und was Du in Deinem Inneren über Dich und Deine Möglichkeiten geglaubt hast.
Das ist das Gesetz: Wie innen, so außen.
Für mich persönlich war das eine sehr wichtige Erkenntnis: Ich muss Dinge selbst in die Hand nehmen und nicht den Mitarbeitern, den Kunden oder dem Krieg, der Politik oder sonst wem die Verantwortung zuschieben. Denn ich allein bin der entscheidende Faktor. Wir haben jeden Tag Chancen, die wir ergreifen können.
Vielleicht kennst Du diese Übung, die ich gerne weitergebe:
Stell Dir vor, Du gehst durch die Einkaufsstraße, zum Beispiel in Hamburg auf der Mönckebergstraße. Tausende Menschen laufen dort. Und Du beginnst, andere bewusst anzulächeln. Und was passiert? Oft bekommst Du ein Lächeln zurück. Denn das, was Du aussendest, kommt auch zu Dir zurück.
Wenn Du ein bisschen weiter bist, kannst Du diese Übung sogar ausbauen: Du gehst hinter Menschen her und lächelst sie gedanklich an, auch wenn sie es nicht sehen. Du versuchst, Dich geistig mit ihnen zu verbinden. Und weißt Du was? Viele tun es tatsächlich. Sie wissen nicht, warum sie das tun, aber irgendetwas in ihnen reagiert. Weil Du mit klarer Energie bewusst etwas aussendest. Diese Übung zeigt Dir, dass Du mehr Einfluss hast, als Du glaubst.
Und hier ist der entscheidende Punkt, den viele nur schwer akzeptieren können, der aber wichtig ist: Zweifel. Die Fragen: “Geht das überhaupt? Ist es realistisch?” Ich glaube, genau das ist eines der größten Probleme, besonders in Deutschland. Vor allem, wenn es um Neid oder Missgunst geht.
Und dann kommt das Umfeld ins Spiel, denn viele Menschen in Deinem Umfeld werden es Dir nicht zutrauen, oder Dir erzählen, dass es nicht wichtig sei oder, dass es ungerecht wäre.
Ich habe vor kurzem ein Reel aufgenommen. Die Frage war: „Ist es fair, wenn jemand Milliardär wird?“ Meine spontane Antwort war: “Auf jeden Fall.” Wenn Dich das triggert, ist das oft ein Zeichen von Mangeldenken: „Der hat so viel Geld, dann bleibt für mich ja nichts mehr übrig.“ Aber das ist Unsinn.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Und ich finde es extrem wichtig, dass wir leistungsstarke Menschen haben. Diejenigen, die erfolgreich sind, viel verdienen und einen Teil des Geldes dem Sozialstaat zur Verfügung stellen, wodurch wiederum Schwächere, wie Arbeitslose oder Kranke, unterstützt werden können.
Wenn Du tief im Inneren nicht glaubst, dass Du es verdient hast, wirst Du es auch nicht erreichen. Diese Zweifel gipfeln in einer einfachen, aber mächtigen Frage: „Habe ich es wirklich verdient, vermögend zu sein?“ Und ich habe mir irgendwann die Frage gestellt: “Wer hat eigentlich das Recht, diese Entscheidung zu treffen, wenn nicht Du selbst?” Ich denke, es ist Deine Entscheidung, zu sagen: „Ich möchte Millionär sein und ich möchte auch was dafür tun.“
Der Startpunkt zählt: Wie Du mit kleinen Schritten die große Reise beginnstKommen wir zurück zur Ausgangsfrage: “Ist es möglich, als durchschnittlicher Angestellter Millionär zu werden?” Meine Antwort heute lautet ganz klar: "Ja."
Ein guter Kollege von mir, Bodo Schäfer, hat immer gesagt: „In sieben Jahren zur ersten Million.“ Sieben Jahre, das ist ambitioniert. Da muss vieles zusammenkommen. Aber wenn Du den Zeitraum etwas weiter fasst, auf 10, 15 oder 20 Jahre, dann sage ich Dir: “Millionär zu werden ist absolut möglich. Für jeden. Auch für Dich.” Die Frage, ob Du es verdient hast, lässt sich mit einem ganz klaren Ja beantworten.
Wenn Du das für Dich bereits weißt und ganz klar spürst:
„Ich habe es verdient.“
„Ich will es wirklich.“
„Ich bin bereit, etwas zu ändern.“
„Ich kenne mein Ziel.“
„Ich habe meine Zweifel überwunden.“
Dann bleibt nur noch eine entscheidende Frage offen: “Wie setze ich das Ganze jetzt konkret um?" Und genau hier kommt unsere Akademie ins Spiel. Denn dort vermitteln wir nicht nur das Wissen, sondern vor allem die Struktur.
Wir sprechen dort über die Schritte zur finanziellen Freiheit und zur ersten Million. Und dafür brauchst Du einige grundlegende Dinge:
Wie definierst Du finanzielle Freiheit? Für viele ist es genau das: eine Million Euro Vermögen.
Was ist Dein Warum? Warum willst Du Vermögen aufbauen? Dein Warum macht Deine Ziele emotional und hilft Dir, dranzubleiben.
Hast Du einen konkreten Plan? Ohne Plan bleibt es ein Wunsch.
Bist Du diszipliniert? Ich sage immer: „Was unterscheidet Arm und Reich? Die Disziplin.“
Hast Du das richtige Mindset? Das haben wir vorher schon thematisiert, aber es bleibt zentral.
Hast Du gelernt zu investieren? Denn ohne Investieren wird es keine echte finanzielle Freiheit geben.
Und wenn Du jetzt an dem Punkt bist, wo Du denkst: „Aber wie fange ich an?“ Dann kann ich Dir sagen: Am Ende ist es reine Mathematik. Nimm Dir das Ziel eine Million Euro und brich es für Dich herunter: “Wie viel kannst Du sparen? Und wie viel willst Du sparen?”
Dabei ist es völlig egal, wie viel Du heute verdienst. Der alles entscheidende Punkt ist: Du musst überhaupt erst einmal anfangen. Denn jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, auch wenn er noch so klein ist. Wenn Du nicht losgehst, wirst Du die Million niemals erreichen. Vielleicht hast Du sogar schon angefangen, sparst schon, hast vielleicht schon ein Kontenmodell eingeführt, kennst Dein Warum.
Das Wichtigste ist, die ersten Schritte zu gehen.
Und falls Du meine Seminare kennst, dann weißt Du auch: Ich bin ein großer Fan der 72-Stunden-Regel. Diese besagt: Wenn Du etwas Neues nicht innerhalb von 72 Stunden umsetzt, sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass Du es jemals tust. Also nutze diesen Moment. Nutze diesen Podcast. Und setze mindestens einen konkreten Schritt in den nächsten 72 Stunden um.
Geldliebe, Problemlösung und die Kraft des HandelnsIch habe im Laufe der Jahre viele Menschen kennengelernt, die mittlerweile Millionäre sind. Und viele davon sind tatsächlich durch mein System dorthin gekommen. Einige durfte ich sogar begleiten, die inzwischen Milliardäre geworden sind. Was alle diese Menschen gemeinsam haben? Sie lieben Geld und sie haben einen brennenden Wunsch, viel Geld zu verdienen. Aber ich würde es noch etwas anders formulieren: Viele von ihnen sind nicht reich geworden, weil sie einfach nur Geld wollten, sondern weil sie den tiefen inneren Wunsch hatten, Probleme von Menschen zu lösen.
Und genau das ist für mich einer der entscheidenden Faktoren. Ich selbst habe das Problem des Geldes für mich gelöst und irgendwann erkannt: Ich kann anderen helfen, genau dasselbe zu tun. Also habe meine Lösung einfach anderen Menschen angeboten. Und wenn Du es schaffst, Vertrauen aufzubauen, dann sagen Menschen ganz schnell: „Der Müller hat das geschafft. Der ist nicht schlauer als ich. Der ist nicht besser als ich. Der hat auch nicht mehr Zeit. Also kann ich das auch schaffen.“
Viele reiche Menschen, die ich kenne, sind ihren Weg genauso gegangen: Sie haben ein Problem für sich selbst gelöst und dann diese Lösung in die Welt getragen. Beispielsweise:
Bill Gates wollte selbst einen Computer und die ganze Welt bekam ihn.
Apple wollte ein smarteres Telefon und heute trägt es die halbe Welt in der Tasche.
Was war der gemeinsame Nenner? Sie haben ein echtes Problem gelöst. Und genau das machen wir auch mit der Ulrich Müller Wealth Academy. Wir sind stark gewachsen und das aus gutem Grund: Weil wir als eine der größten und besten Akademien Deutschlands Menschen nachweislich dabei helfen, Vermögen aufzubauen und mit Abstand die besten Zahlen haben.
Easy zur Million mit ESI: Einkommen, Sparen, InvestierenWas Du daraus mitnehmen solltest? Starte Deine Reise. Fang an. Und wenn Du noch nicht weißt, wie, dann kennst Du vielleicht meine ESI-Formel: Einkommen, sparen, investieren. Zum Investieren braucht Du wiederum: Wissen, Geld und Zeit. Ein ganz wichtiger Tipp von mir, gerade zum Start: “Wie Du anfängst zu investieren, ist erst mal gar nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass Du überhaupt losläufst.” Denn eines habe ich bei allen Vermögenden gesehen: Sie nutzen ihr Kapital. Und gleichzeitig liegen in Deutschland immer noch über 5 Billionen Euro auf Girokonten, Tagesgeld und Sparbüchern. Schlecht oder sogar negativ verzinst, wenn man die Inflation mitrechnet.
Also fang an und zwar in kleinen Schritten. Steck nicht sofort alles in Aktien oder Immobilien. Starte mit kleinen Schritten, damit Du ein Gefühl bekommst. Damit Du die Zweifel auf Deiner Schulter los wirst. Lerne durch das Tun. Und ja: Du wirst Fehler machen. Du wirst erste Erfahrungen an der Börse machen. Vielleicht mit einer ersten Immobilie. Aber jede dieser Erfahrungen macht Dich ein Stück besser. Und jedes kleine Stück bringt Dich näher ans Ziel. Ob Du mit Aktien, ETFs, Immobilien oder Optionen beginnst, ist erst einmal zweitrangig. Ich selbst bin mit Aktien und Optionen groß geworden und halte sie bis heute für eine der besten Möglichkeiten zu investieren. Aber wie gesagt: Wichtiger als das „Wie“ ist das „Dass“!
Und wenn Du jetzt denkst: „Ich kann nur 3.000 oder 4.000 Euro sparen oder sogar erstmal nur 100 Euro pro Monat.“ Dann fang doch an einen ETF zu machen, einen Exchange Traded Fund, wo Du wenig Kosten hast, wo Du eine MSCI World, eine S&P 500 oder eine Nasdaq nachbilden kannst. Vielleicht nimmst Du auch bei 150 Euro jeweils einen 50er in jedem ETF und ich kann Dir sagen, dass dies zwar nicht die beste Geldanlage der Welt ist.
Aber es ist wichtig, dass Du loslegst.
Und was passiert dann?
Dein Konto wächst, erst langsam, dann schneller.
Dein Selbstvertrauen steigt.
Du sammelst Erfahrung und Deine Investitionen steigen.
Du bildest Dich weiter.
Du verbindest neue Synapsen in Deinem Kopf
Du bleibst dran.
Vielleicht setzt Du dann auch das „E“ von ESI noch aktiver um: Mehr Einkommen generieren. Zum Beispiel über einen Nebenjob mit 500 Euro im Monat. 12 Monate = 6.000 Euro. 30 Jahre = 200.000 Euro zusätzlich. Vielleicht nimmst Du einen neuen Job an oder baust Dir zusätzlich etwas auf, vielleicht sogar eine kleine Selbstständigkeit. Und ich kann Dir sagen: “Wenn das Einkommen wächst, dann wird automatisch auch das Sparen wachsen. Und wenn das Sparen wächst, dann wächst auch das Investieren. Plötzlich kommen erste Aktiengewinne, plötzlich bekommst Du mehr Dividenden. Und wenn Du diese Dividenden wiederum anlegst, dann wächst Dein Konto stetig und spürbar.”
Ich möchte Dir an dieser Stelle ganz klar sagen: “Jeder Mensch, das glaube ich aus tiefstem Herzen, kann Vermögen aufbauen. Wenn er anfängt. Wenn er dran glaubt. Wenn er loslegt. Und wenn er bereit ist, das Investieren zu lernen.”
Ich hoffe, dass dieser Podcast Dir ein bisschen mehr Mut macht, Menschen auffordert, in Deutschland wirklich Millionär zu werden, und vielleicht kann ich auch Dein Mentor sein und Dich auf diesem Weg begleiten. Wenn ich Dir einen Tipp geben darf, dann fang jetzt endlich an, gib Gas, bleib dran und glaub daran, dass Du wirklich Millionär werden kannst.
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Kann man als durchschnittlicher Angestellter Millionär werden?
(00:05:23) Planung ist das halbe Leben
(00:10:47) Auf die Umsetzung kommt es an
April 2025 – Der Börsenmonat der Extreme: V-Erholung, politische Spannungen und Deine Depotstrategie
Heute haben wir wieder einen Markt-Podcast und ich freue mich, dass Du wieder mit dabei bist.
Der April 2025 hat es in sich gehabt – und das in vielerlei Hinsicht. Vom schwarzen Montag mit einem dramatischen Einbruch der Märkte über eine fast unglaubliche V-förmige Erholung bis hin zu politischen Unsicherheiten rund um Donald Trump, China und einem Stromausfall auf Mallorca war alles dabei. Ich nehme Dich durch die wichtigsten Entwicklungen mit: Was haben die Märkte gemacht, wie steht es um Gold, Bitcoin und Silber, und was kannst Du als Anlegerin oder Anleger daraus mitnehmen? Abschließend werden wir natürlich auch einen Blick darauf werfen, was uns der Mai bringen kann.
Diese Informationen erwarten Dich in dieser Folge:
V-Erholung nach dem Absturz: So liefen DAX, Nasdaq und S&P 500 im April
Bitcoin, Gold und Silber
Politische Spannungen und ihre Wirkung
Wirtschaft in Deutschland: Keine Rezession
Börsenstrategie für Krisenzeiten: Emotionen, Struktur, Dividenden
Konkrete Depotideen: Diese Aktien sind spannend
Der April hat es in sich gehabt! Die Märkte sind wirklich wie irre nach unten, aber auch nach oben gegangen. Wir haben Trump im Thema, natürlich auch Amerika, China und den Stromausfall auf Mallorca.
Man hat sich die Frage gestellt: Kann das auch in Deutschland und Europa passieren? Wir haben natürlich auch Zahlen in Deutschland – und ja klar: Die Earnings-Saison steht vor der Tür. Und wir können sagen, wir hatten einen historischen Monat mit dem April. Jetzt wollen wir mal zusammen gucken: Wie hat der April sich entwickelt, und wie ist der Mai zu sehen? Wenn wir uns den März angucken, dann sind wir dort ja schon sehr deutlich runtergekommen. Dann im April ging die Reise richtig los.
DAX im April:
Startwert: ca. 22.500 Punkte
Tiefststand (7. April): ca. 18.500 Punkte
Endstand (30. April): ca. 22.400 Punkte
Monatsveränderung: ca. -1 %
Volatilität: 20–25 %
Der Tiefstand am 7. April war der „schwarze Montag“, und keiner konnte glauben, dass es irgendwie weitergeht. Und ja, was sollen wir sagen? Am Ende des Monats standen wir bei rund 22.400 Punkten. Da die Märkte noch rund eine Stunde laufen, sind das Zahlen von jetzt. Die amerikanischen Märkte laufen noch ein bisschen länger. Wir befinden uns hier am 30. April.
Aber was wir gesehen haben, ist wirklich eine V-Erholung: einmal runter, einmal rauf – und das Ganze gefühlt in einem Monat.
Wenn wir den DAX also gesamt ansehen, hat er im April 1 % verloren. Aber das, was wir an Volatilität gesehen haben von 20–25 %, ist einfach gigantisch.
Nasdaq im April:
Tiefststand (7. April): ca. 16.655 Punkte
Höchststand im Februar: ca. 22.000 Punkte
Aktueller Stand (Ende April): ca. 19.300 Punkte
Monatsveränderung: ca. -2 %
Bei der Nasdaq sieht es also ähnlich aus. Das heißt, auch hier kann man sagen: Die Nasdaq hat in der Summe am Ende nur 2 % verloren. Aber trotzdem: Wahnsinn und irre, wie groß auch hier die Spannweite nach oben und nach unten war.
S&P 500 im April:
Startwert (Anfang April): ca. 5.500 Punkte
Tiefststand: ca. 4.840 Punkte
Endstand (Ende April): ca. 5.480 Punkte
Volatilität: ca. 15 %
Monatsveränderung: ± 0 % (nahezu unverändert)
Dann können wir festhalten: Der S&P 500 besteht am Ende des Tages aus über 500 Unternehmen – wichtig ist dabei, dass sie aus kleinen, mittelständischen und großen Bereichen stammen. Aber auch dieser Index hat sich stark nach oben und unten bewegt.
Wobei man sagen muss, dass der S&P 500 im Verhältnis zum DAX deutlich weniger Bewegung gehabt hat. Wenn wir Anfang April schauen, waren wir noch so bei 5.500 Punkten, der Tiefstbereich lag bei etwa 4.840 Punkten. Das heißt, wir haben dort auch rund 15 % Volatilität gesehen. Jetzt, am Ende des Monats, stehen wir eigentlich unverändert bei ca. 5.480 Punkten. Das Minus, was wir zwischendurch hatten, haben wir im April komplett wieder aufgeholt. Auch hier muss man sagen: Dieser Monat bleibt und war einfach irre.
Bitcoin, Gold und SilberAuch hier muss man sagen: Der Bitcoin hat sich im April ziemlich wild bewegt.
Bitcoin im April:
Startwert (Anfang April): ca. 83.000 USD
Tiefststand: ca. 75.000 USD
Endstand: ca. 94.000 USD
Zwischenzeitlicher Rückgang: ca. -10 %
Monatsveränderung: ca. +10 %
Wir können festhalten: Auch hier war die Schwankungsbreite relativ hoch.
Gold im April:
Startwert (1. April): ca. 3.115 USD
Endstand: ca. 3.300 USD
Monatsveränderung: ca. +6,5 %
Wenn Du meinen Podcast verfolgst, dann weißt Du, dass Gold ein Krisenmetall ist. Wenn die Märkte unruhig sind, es politische Unruhen gibt, wenn die Menschen beim Angst- und Gier-Index eher auf der ängstlichen Seite sind, dann kann man festhalten: Dann steigt Gold in der Regel.
Warum? Weil die Menschen sich sagen: Ich investiere lieber ein bisschen Geld in Gold. Dann ist das Ganze eben ein Kriseninvestment.
Silber im April:
Startwert: ca. 33,70 USD
Tiefststand: ca. 28 USD
Endstand: ca. 32,50 USD
Zwischenzeitlicher Rückgang: ca. -15 %
Monatsveränderung: ca. -3,3 %
Beim Silber ist es etwas anders. Silber ist ja eher ein Instrument, das auch industriell verarbeitet wird. Das Silber hat im Verhältnis rund 3,3 % verloren. Gold hat 6,5 % gewonnen. Womit hängt das zusammen? Relativ einfach: Silber ist ein Industriemetall. Wenn die Welt ein Stück weit vor einer Rezession steht oder sich bereits in einer befindet, wird eben weniger Silber verarbeitet. Und damit geht der Kurs auch ein Stück weit runter.
UM Strategy Funds im April:
Veränderung: ca. -2 %
Volatilität: deutlich geringer als bei den großen Indizes
Ja, schauen wir uns den Ulrich-Müller-Funds an: Dann haben wir circa 2 % verloren. Wir sind relativ unbewegt gewesen – ähnlich wie die Märkte, aber mit einer deutlich kleineren Volatilität. Auch hier warten wir jetzt darauf, dass die Märkte sich mal beruhigen und wieder ein Stück weit anspringen.
Politische Spannungen und ihre WirkungJa, last but not least: das Thema Euro und Dollar.
Und vielleicht erinnerst Du Dich – damals, als die Trump-Zeit so anfing, ins Gespräch zu kommen, ob er gewählt wird, waren wir so bei 1,12 bis 1,13 im Euro-Dollar-Kurs. Zwischendurch sind wir sogar bis auf 1,01 bis 1,02 nach unten gefallen. Das war so um den 13. Januar. Dann hat Trump sein Amt angetreten. Ich habe damals im Podcast schon gesagt: Viele haben davon gesprochen, dass es auf 1,10, 0,95, 0,90 oder sogar 0,85 fallen könnte – also ein extrem starker Dollar. Ich habe damals darauf hingewiesen und gesagt, dass ich das persönlich nicht glaube. Warum? Ganz einfach: Wenn der Dollar zu stark ist, schadet das der amerikanischen Wirtschaft. Es schadet den Unternehmen.
Und ich war mir relativ sicher, dass die Richtung eher wieder nach oben geht. Und ja, wir sehen es jetzt auch seit April. Damals noch bei rund 1,07–1,08, mittlerweile steht der Dollar bei knapp 1,14.
Das heißt: Die Richtung hat sich deutlich nach oben entwickelt – und das ist für Trump letztlich deutlich besser.
Das waren vielleicht die Zahlen zum April. Jetzt ist es wichtig zu schauen: Wo stehen die Märkte eigentlich? Wie geht es weiter?
Ich habe es gerade schon gesagt: Der April war extrem wild. Wir haben verschiedene Zahlen gesehen – es ist für mich wirklich ein historischer Monat.
Jetzt, Ende April, haben wir wieder sieben Gewinntage in Folge gesehen. Seit dem Paniktief hat das Börsenbarometer DAX über 4.000 Punkte zugelegt – das ist wirklich eine absolut rekordverdächtige Erholungsrallye.
Aber man muss ganz klar sagen: Was ist eigentlich vorher passiert – und was ist jetzt passiert?
Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets hat es heute so formuliert: „Im April geht ein geschichtsträchtiger Börsenmonat zu Ende.“
Das Ganze hat angefangen mit Papptafeln vor dem Weißen Haus, dann die Diskussionen um die Kapitalmarktstrategie, um Zölle – ja oder nein, und dann auch so ein bisschen der „Tag der Befreiung“.
Wenn wir uns das alles anschauen, dann stellt sich die Frage: Wie geht die Reise weiter?
Wirtschaft in Deutschland: Keine RezessionDie deutsche Wirtschaft hat die Rezession vermieden – das können wir festhalten.
Das Bruttoinlandsprodukt hat laut den ersten Schätzungen von Januar bis März circa 0,2 bis 0,3 Prozent zugelegt. Also: Eine technische Rezession ist verhindert worden.
Trotzdem muss man sagen, dass viele Unternehmen in Deutschland einen wirtschaftspolitischen Neustart weiterhin vermissen.
Auch da dürfen wir über die Politik reden – denn sie ist sich noch immer nicht richtig einig.
Wir haben mittlerweile auch gesehen, dass die AfD weiter angestiegen ist – sie ist inzwischen die stärkste Partei in Deutschland geworden. Und ja, man kann auch sagen, dass Trumps Protektionismus möglicherweise ein großer Schaden ist – auf den man ebenfalls ein Auge haben sollte.
Wenn wir uns Trump anschauen, dann können wir heute festhalten: Der DAX hat sich extrem stark erholt, gerade ab dem zweiten Drittel des Aprils. Er ist extrem gut wieder durchgestartet nach dem letzten Monat.
Wenn wir uns hingegen Amerika ansehen, sind die Zahlen dort bei Weitem nicht so gut. Und wenn wir Trumps persönliche Zahlen betrachten, dann zeigt sich Folgendes:
Trump und der US-Markt (Start seiner Amtszeit):
Rückgang des US-Börsenindex: -7,3 % (seit dem 20. Januar)
Festhalten kann man: Das ist tatsächlich die zweitschlechteste Performance während der 101. Tage eines US-Präsidenten.
Ich habe da ein paar Zahlen zusammengesammelt:
Nur im Jahr 1973 ist die Wall Street noch schlechter gelaufen – damals, als der S&P 500 zu Beginn der zweiten Amtszeit von Nixon um 10 % eingebrochen ist.
Und ich glaube, hieran ist wichtig zu sehen: Es ist der zweitschlechteste Start eines Präsidenten,
aber – und das muss man sich bewusst machen – auch die Amerikaner selbst werden zunehmend kritisch gegenüber Trump. Denn sie wissen nicht: Kommen die Zölle? Kommen sie nicht? Wie hoch sind sie? Was wird wieder abgeschafft? Und wie geht die Welt wirklich weiter?
An Trump ist sicherlich positiv zu sehen, dass er Dinge konsequent durchsetzt. Die Frage ist nur, wohin die Reise langfristig geht. Wenn wir uns den Markt saisonal anschauen, dann kennen viele das Sprichwort: „Sell in May and go away – but don’t forget to come back in September.“ Deswegen muss man sagen: Rein saisonal betrachtet, wäre es jetzt eigentlich an der Zeit, aus den Märkten auszusteigen. Denn die Monate von Mai bis über den Sommer – in denen viele Investoren im Urlaub sind – sind statistisch gesehen die schwächsten Monate des Jahres. Das letzte Quartal – also der Herbst bis Jahresende – ist wiederum statistisch das stärkste Quartal. Dementsprechend müsste man jetzt eigentlich die Füße stillhalten.
Börsenstrategie für Krisenzeiten: Emotionen, Struktur, DividendenIch glaube, dass die Gesamtsituation relativ schwierig ist. Wir haben jetzt auch wieder im ganz großen Stil die Earnings-Saison: In der Woche der Podcast-Veröffentlichung kamen noch Zahlen von großen Unternehmen wie Apple und Meta. Und es wird auch noch weitere Zahlen von anderen Konzernen geben. Ich glaube, dass das Ganze extrem wichtig ist – sich hier vernünftig und breit aufzustellen. Und ich glaube nach wie vor, dass wir am Ende des Jahres höher stehen werden als zu Jahresbeginn.
Ich möchte jetzt die Zeit nutzen, das „Game“ an der Börse auch mal nach unten zu brechen – also zu analysieren, wie man auch in schwierigen Phasen gut aufgestellt ist. Ich glaube, wichtig ist zum einen, dass Du Deine Emotionen im Griff hast.
Wenn Du im April nicht panisch verkauft hast, dann hast Du auch kein Geld verloren – es war erst einmal nur ein Buchverlust. Und Dein Geld ist immer noch da – es kommt vielleicht gerade wieder oder ist sogar schon ein gutes Stück zurückgekommen. Ich möchte Dir an dieser Stelle auch ein wenig Mut machen: Die Krise, in der man sich gerade befindet, fühlt sich immer wie die schlimmste an, weil sie aktuell ist. Aber das ist in jeder Krise so – und das darfst Du Dir bewusst machen.
Die Frage ist: Wie kannst Du Dir die Börse zum Freund machen?
Ich habe in den letzten Wochen – auch im Urlaub – nochmal darüber nachgedacht, was eigentlich die wichtigsten Punkte sind, um an der Börse wirklich Geld zu verdienen.
Emotionen raus – Rationalität rein
An der Börse geht es nicht um Gefühle oder darum, ein „Gefühl“ für etwas zu haben. Es geht um emotionslose, rationale Entscheidungen.
Nicht alle Eier in einen Korb
Was meine ich damit? Es gehört immer dazu:
eine Rücklage zu haben
Bargeld für Flexibilität
eine gewisse Cashquote im Depot
eventuell auch Renten und Anleihen
vielleicht ein wenig Immobilien
und je nach Lebensalter natürlich auch einen großen Teil in Aktien
Brauchst Du Stops?
Das ist eine häufig gestellte Frage – und die Antwort lautet: Es kommt auf Dich an.
Wenn Du eher der Trader bist, mit kurzfristigen Themen, wenn Du Geld schnell investierst und wieder herausnimmst, dann sind Stops sehr wichtig – zur Absicherung Deines Depots.
Wenn Du hingegen sagst: „Ich bin Investor, ich bin langfristig unterwegs“ – dann kannst Du oft auch entspannter sein. Denn dann sitzt Du Krisen aus, lebst vielleicht von Dividenden und Optionsprämien, verkaufst nicht, sondern investierst kontinuierlich weiter.
Dividenden als Stabilitätsanker
Ein wichtiger Hinweis zum Thema Dividenden: Wenn die Märkte mal 20, 30 oder 40 % verlieren,
dann ist es in der Regel trotzdem so, dass große, antizyklische Unternehmen – wie z. B. Colgate, Palmolive oder Coca-Cola – ihre Dividenden stabil halten.
Wenn Du also als Investor aus Dividenden lebst, kannst Du trotz Buchverlusten relativ entspannt bleiben. Denn solange Du keine Aktien verkaufst, kommt die Dividende weiterhin – und Deine Strategie trägt weiter.
Konkrete Depotideen: Diese Aktien sind spannendNatürlich ist das keine Kaufempfehlung hier in meinem Podcast. Aber ich möchte Dir als Börseninvestor-Podcast-Hörer eine Idee mitgeben, wie man das Ganze auch relativ einfach und strukturiert gestalten kann.
Ich habe eben gesagt: Nicht alle Eier in einen Korb – und deshalb habe ich einfach mal ein kleines Beispiel-Depot mit sechs Werten aufgebaut, über das ich ganz kurz mit Dir sprechen möchte.
Denn eines kann man festhalten: Die Unternehmen, die eher die Langweiler und defensiv aufgestellt sind, sind auch die, die sich in Krisenzeiten relativ entspannt entwickeln.
Colgate-Palmolive: Ein Wert, der in jedes Depot gehört. Ausschüttung stabiler Dividenden, Renditewachstum. Dividendenrendite von circa 2,5 %.
Novo Nordisk: Weltweit führender Insulinhersteller, schüttet eine Dividende von circa 2,6 % aus, Dividendenwachstum von über 15 %.
McDonalds: Dividendenrendite circa 2,5 %, +8–10 % Dividendenwachstum jedes Jahr.
Amazon: keine Dividende, rein wachstumsorientiert.
ADP: im Outsourcing-Bereich unterwegs, schüttet circa 2 % Dividende aus.
Visa: Bargeld geht zurück, EC-Karten werden mehr genutzt, circa 1 % Dividendenrendite.
Procter & Gamble: etabliertes, robustes Dividendenprofil, ca. 2,7 % Dividendenrendite.
Stryker: Medizintechnik, Dividendenrendite von circa 1 %.
General Mills und Hormel Foods: beide im Bereich Ernährung, Dividendenrendite von 4–4,5 %, Rückfallrisiko ist geringer, da immer gegessen und getrunken wird.
Ich glaube, diese Unternehmen passen gut zu einer defensiven, langfristigen Strategie.
Und natürlich gehören auch technologische Titel dazu, je nachdem, wie Du Deine persönliche Mischung gestaltest.
Wenn Du breiter streuen willst, kannst Du Dir zum Beispiel auch den ETF der Big Seven anschauen – also die großen Tech-Unternehmen –, oder einfach einen ETF von S&P 500 oder Nasdaq.
Zum Investieren gehört Zeit, Wissen und Geld.
Ich glaube, in den nächsten ein bis zwei Monaten könnten wir noch mal Rücksetzer sehen.
Aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir bis Ende des Jahres wieder ein Stück höher stehen. Und daran lasse ich mich gerne messen und bin gespannt, wie sich der Markt entwickeln wird.
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► Mehr Informationen zu meinem Buch „Geld verdienen mit System“ findest Du hier:
► Mehr Informationen findest Du auf meiner Webseite:
Finanzieller Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.
Wenn Du endlich verstehen willst, warum klassische Finanzberatung nicht mehr ausreicht und welche Denkfehler die meisten machen, dann komm zu unserem 2-Tages-Event. Dort lernst Du, was Dir kein Bankberater verrät.
► Melde Dich hier zu unserem nächsten Live-Trading-Webinar mit Ulrich Müller an:
Weitere Impulse für Dein Wachstum:
Marker:
(00:00:00) Achterbahnmonat April
(00:06:57) Wie geht es jetzt weiter?
(00:14:05) Welche Werte sinnvoll sind
Werde zum Geldmagneten – Reichtum beginnt im Kopf
In der heutigen Podcast-Folge geht es um ein Thema, das über klassische Finanzen hinausgeht: den Geldmagneten. Wir werden darüber sprechen: ”Was bedeutet es eigentlich, ein Geldmagnet zu sein? Wie kannst Du finanzielle Fülle in Dein Leben ziehen? Und welche praktischen und mentalen Schritte helfen Dir dabei?”
Lass uns eintauchen – mit einer Mischung aus Praxis, Spiritualität und Strategie.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
Was ist ein Geldmagnet – und was steckt energetisch dahinter?
Wie Du Dein Denken und Handeln auf Fülle ausrichtest
So wirst Du zum Geldmagneten
Pole Dein Mindset auf Erfolg um
Zusammenfassung und abschließende Tipps
Wir kennen alle Pole, Plus- und Minuspole, der eine Pol zieht den anderen Pol an. Wenn ich in meinen Geldmagneten-Gedanken denke, dann sage ich gedanklich immer: „Ich ziehe Geld an wie ein Magnet.“ Das ist so ein bisschen mein Glaubenssatz. Das Gute daran ist, dass es ganz egal ist, wo das Geld letztendlich herkommt, ob durch Glück oder einen Zufall. Ich bin ein Positiv-Pol und denke mir, dass Geld der Negativ-Pol ist, den ich anziehe. Das ist natürlich energetisch gemeint. Zuhause habe ich das übrigens mit einem kleinen Trick umgesetzt: Ich habe mir einen Tresor gekauft und da habe ich das Wort „Geldmagnet“ angebracht. Und das ist so ein kleiner Tresor mit einem Nummernschloss mit verschiedenen Fenstern. Und da kann man dann hinten wie so ein Spartopf Geld reinstecken. Und den nutze ich, um immer mein ganzes Kleingeld dort reinzustecken. Ich nutze das, um meine ganzen kleinen Scheine da reinzustecken. Alles, was 5er und 10er sind, kommt immer in diesen Spartopf. Und dieser Geldmagnet strahlt immer mehr, umso mehr Geld da drin ist.
Zum Thema „Geldmagnet“ habe ich auch mal die Sternzeichen befragt. Und schauen wir uns die Sterne des Wohlstands an, dann sind hier ganz weit vorne: Stier, Steinbock und Löwe. Laut der Astrologie sind das wahre Reichtums-Magneten und ihre einzigartigen Eigenschaften führen sie in der Regel auch zum Erfolg und beweisen, dass sich Entschlossenheit und Planung immer auszahlen können.
Und das sind zwei wichtige Themen:
Planung
Entschlossenheit
Denn wer nicht plant, der plant zu versagen.
Und zum Thema der „Entschlossenheit“. Für mich lässt sich das mit dem Wort „Disziplin“ übersetzen. Schauen wir uns den Geldmagneten nämlich mal an, dann ist es wichtig, denke ich, dass ein Geldmagnet grundsätzlich ein Konto ist, das regelmäßig, idealerweise sogar auch mit einem monatlichen Dauerauftrag, mit einem Sparplan, nämlich mit Geld versorgt wird. Ich empfehle ja mittlerweile mindestens 10 % zu sparen.
Wenn Du es richtig ernst meinst, empfehle ich sogar idealerweise mindestens 20 % des Einkommens beiseitezulegen. Und dieses Geld, und das ist ganz wichtig, wenn wir die ESI-Formel nehmen – Einkommen, sparen, investieren – mindestens 20 % sparen und dann natürlich in die I-Tranche, also in die Investitionen geben, damit dieses Geld weiter wächst. Denn wenn wir uns anschauen, was Geldmagnet bedeutet, dann habe ich mal so schön gelesen: „Ich bin ein Geldmagnet und das kannst Du auch sein.”
Das heißt, Geld fließt problemlos und regelmäßig zu Dir, durch Dich durch und damit auch weiter. Und das Thema daran ist, dass wir Geld auch nicht nur festhalten. Denn wenn ein Magnet irgendwann „voll ist“, dann ziehen wir kein Geld mehr an, weil irgendwann das Geld so weit weg ist, dass es fließen darf.
Dass alles Energie ist und fließt, kennen wir aus der Physik. Und das ist ein wichtiger Punkt. Dass man sich überlegt: “Wie kreiert man einen Geldmagneten, also wie wird man einer?”
Wie Du Dein Denken und Handeln auf Fülle ausrichtestUm Geld in Dein Leben zu ziehen, ist die erste und wichtigste Instanz: Dein Mindset – und damit eben auch Deine Glaubenssätze.
Der erste Step ist also: Werde zum Geldmagneten, indem Du positiv über Geld sprichst und denkst. Tipps dafür sind beispielsweise: Hab immer viel Geld bei Dir, gib großzügiges Trinkgeld – so zeigst Du, dass Du mit Geld umgehen kannst und es dem Geld bei Dir gutgeht.
Vielleicht kennst Du den Spruch: „Tue, was Du liebst und das Geld kommt von allein.“ Und wenn Du ein Geldmagnet sein möchtest, solltest Du diesen Satz in Dein Leben integrieren: “Also tue, was Du liebst, stifte damit Nutzen und das Geld kommt von allein.”
Immer wieder höre ich von Menschen: „Ja, ich verdiene nicht genug:“ Dann ist die Frage: “Übernimmst Du genug Verantwortung oder stiftest Du genug Nutzen?" Heute kann ich sagen, dass meine Akademie gigantisch groß geworden ist. Wir stiften großen Nutzen, deswegen kriegen wir auch massiv viele Empfehlungen und haben fast nur glückliche Kunden, und diese Kunden empfehlen uns immer weiter. Wir sind sozusagen ein Kundenmagnet.
Jeder Kunde wird im besten Fall nicht nur glücklich gestellt, sondern ist wirklich begeistert und dementsprechend empfiehlt er uns auch weiter. Also liebe was Du tust, stifte einen Nutzen und das Geld kommt von alleine.
Schauen wir uns das Investmentthema an, dann müssen wir auch da sagen, was ist ein Geldmagnet? Ein Geldmagnet ist erstmal dafür da, dass er Geld in Dein Leben zieht. Kommen wir auf die Sternzeichen zurück, die Geld anziehen, sind diese zu nennen: Steinbock, Stier, Jungfrau, Löwe und auch der Skorpion. Denn diesen Sternzeichen werden Eigenschaften zugeschrieben, die den finanziellen Erfolg begünstigen.
Diese sind:
Disziplin
Luxusliebe
analytische Fähigkeiten
Charisma
Entschlossenheit
Ich habe mir übrigens auch die Frage gestellt, ob Münzen magnetisch sind. Der äußere Münzring der echten 1- und 2-Euro-Münzen sowie die 10-, 20- und 50-Cent-Münzen sind nicht magnetisch, während die kupferbeschichteten Stahlmünzen, also die 1-, 2- und 5-Cent-Münzen magnetisch sind. Jetzt könnte man natürlich sagen: Nur die kleinen Münzen sind magnetisch, die möchte ich gar nicht – das wäre allerdings kein Gedanke im Sinne eines Geldmagneten.
So wirst Du zum GeldmagnetenWelche Steps sind wichtig, um einen Geldmagneten zu erschaffen?
1. Persönlichkeit
2. Das Thema des Nutzens
3. Einkommen und Sparen
4. Investieren
Bezüglich des Investierens ist eines besonders wichtig zu bedenken: “Geld entsteht aus Geld”. Die Frage, die ich mir stelle: “Was ist Geld für Dich?" Googelt man zu dieser Fragestellung, kommt man zu diesem Ergebnis: Mit Hilfe von Geld können wir unser Leben erst richtig leben. Natürlich kann man das Leben auch ohne viel Geld und Fülle leben, denn das ist grundsätzlich eine Einstellungssache, wie Du vorhast, Dein Leben zu verbringen. Aber Geld ermöglicht Dir zusätzlich schöne Dinge, die Du Dir leisten kannst und bietet Dir außerdem viel Sicherheit. Das ist das, was das Internet dazu sagt und ich denke, das kann man so festhalten.
Wenn ich an Magnetismus denke, positive Energie und positives Denken, kommt mir Folgendes in den Sinn: Wenn Du hinter jemandem läufst, den Du anlächelst, passiert es oft, dass sich diese Person umdreht und zurücklächelt. Und ich denke, wenn man ein Geldmagnet sein möchte, sollte man auch in diese positive Resonanz gehen, denn alles ist Energie und letztendlich geht es darum, dass Du Dein Mindset darauf polst: Erfolg, Einkommen, Sparen und investieren. Dass Du Dir klar machst, dass Du Dir bewusst darüber bist, dass Du ein Leben in Fülle verdienst.
Die Frage ist auch oft nämlich nicht, was kommt auf Dich zu, was passiert Dir, welche Dinge kommen gerade, sondern die Frage ist, wie reagierst Du darauf? Was ist Deine Antwort auf diese Frage? Ich persönlich habe für mich irgendwann das Thema Geldmagnet aufgenommen und ich habe es auch so ein bisschen verglichen mit der Idee von T. Harv Eker, der gesagt hat, dass ein Geldmagnet wie ein Heizungsthermostat funktioniert. Man hat Kunden, die haben ein gewisses Einkommen, und das Heizungsthermostat steht auf einer gewissen Temperatur.
Was ist ein Heizungsthermostat? Du stellst die Heizung auf drei, dann weißt Du, das hat eine Temperatur von circa 20 bis 21 Grad. Wird jetzt die Temperatur im Raum zu kalt, weil es draußen kalt wird, dann fährt die Heizung hoch, sie wird warm und der Raum wird wieder auf diese 21 Grad erwärmt. Ist das im Raum zu warm, weil die Sonne reingeschienen hat, geht die Heizung aus, die Temperatur sinkt mit der Zeit über Nacht wieder und irgendwann bei 21 Grad oder darunter geht sie irgendwann wieder an, weil dann die Temperatur zu niedrig wird. Das heißt: zu warm, Heizung aus, zu kalt: Heizung an.
Und jetzt kann ich Dir sagen, wenn wir das zum Thema Geldmagnet nehmen, das Gleiche habe ich früher mit Kunden erlebt. Kunden, die eine Summe X verdient haben, die hatten einen gewissen Dispo. Wenn sie viel mehr Geld hatten, haben sie ihr Geld wieder ausgegeben, so lange, bis sie wieder annähernd an dem Dispo waren. Wenn sie zu wenig Geld hatten, haben sie sich so lange zusammengerissen, bis sie wieder einigermaßen im Dispo drin waren. Denn letztendlich kostet es natürlich viel Geld/Zinsen, wenn man unterhalb seines Dispos ist. Und das ist ein wichtiger Punkt.
Frage Dich also:
Wie bist Du in Deinem Leben dazu eingestellt?
Was sind Deine Glaubenssätze zum Thema Geldmagnet?
Was sind Deine Glaubenssätze in Bezug auf Geld?
Meine Glaubenssätze sind in zwei Richtungen ausgeprägt, denn meine Mama hat mir Liebe und Familie mitgegeben und mein Papa, der Löwe als Sternzeichen ist, hat mir Erfolg, Vollgas und Geld mitgegeben. Ich denke, dass man manche Bereiche auch übergewichten kann, aber es wichtig ist, die großen fünf bis zehn Lebensbereiche in Balance zu halten.
Pole Dein Mindset auf Erfolg umIch möchte Dir noch ein paar Gedanken und Tipps mitgeben. Ich glaube, einer der besten und größten Geldmagnete ist das Geld selbst.
Ich sage immer gerne: „Wenn Du Zinsen bekommst, ist das für mich kein Zins, sondern ein Strafgeld.“ Warum? Weil wir die Inflation vergessen. Selbst wenn wir heute zwei, drei Prozent Zinsen bekommen, dann ist es nach Inflation real eine negative Verzinsung. Das kann niemals ein Geldmagnet werden. Geldmagneten sind Sachwerte wie vielleicht Gold, Immobilien und Aktien. Wenn Dinge immer teurer werden, und mein erstes iPhone hat damals 400 Euro gekostet, das letzte 1600 Euro, dann wird das Unternehmen Apple daran immer mehr und mehr verdienen. Apple ist also auch ein Geldmagnet. Warum ist das so? Weil sie sich einen riesigen Kundenstamm aufgebaut haben, der immer wieder sein Geld zu Apple trägt.
Und wenn man sich klarmacht, was ein Magnet wirklich ist, und wie ein Magnet arbeitet, dann solltest Du alles daransetzen, dass auch Du einen Geldmagneten in Dein Leben integrierst. Dafür kannst Du Dir beispielsweise Post-its nehmen, die Du an verschiedenen Stellen anbringst und Dir darauf Erinnerungen notierst. Denn das, worauf Du Dich konzentrierst, fließt letztendlich auch in Dein Leben.
In unserer Finance Mastery reden wir auch über Geldmagneten und das Mindset. Diesbezüglich sage ich immer: „Das, was Du gestern gedacht hast, bist Du heute geworden.“ Daher frag Dich, wie Du über Geld denkst? Denkst Du, dass Dir Geld zusteht? Wenn Du heute kein Vermögen von eins bis 5 Millionen hast, denke ich, dass Du nach wie vor negative Glaubenssätze zu diesem Thema hast.
Ich kann tun und lassen, was ich will, und das Geld kommt irgendwie aus allen Ecken und Enden. Hier ein Investment, da ein Investment, hier eine Spende, da ein neuer Kunde. Es ist übrigens auch ein Geldmagnet, denn jeder Kunde, der neu zu Dir kommt, bringt Dir Geld für seine Produkte und ist ein Geldmagnet.
Jede Empfehlung, die zu Dir kommt, ist ein Geldmagnet. Du strahlst es aus, Du bringst eine gute Leistung, Du begeisterst Menschen und andere Menschen schicken Dir wieder neue Menschen, die wieder Kunde bei Dir werden. Auch das ist ein gigantischer Geldmagnet.
Du besitzt Geld, Du investierst Geld, Du machst Aktiengewinne, es ist ein Geldmagnet. Du kriegst Dividenden ausgeschüttet, die kommen von alleine, es ist wieder ein Geldmagnet. Du lernst bei uns das Optionsgeschäft, wie man Aktien richtig vermietet, auch das ist wieder ein Geldmagnet, weil das Geld von alleine kommt.
Ein anderer sagt Dir: „Hey, ich habe eine coole Idee für Dich, ich habe da eine Investmentidee für Dich“ – und wieder bist Du ein Geldmagnet. Ich unterhalte mich mit den Menschen, manchmal investiere ich, manchmal nicht, aber da bin ich wieder unterwegs als Geldmagnet.
Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, dass der Spruch „Lieber smart als hart“, für mich am Anfang nicht richtig ist. Denken wir an den Geldmagneten, ist es wichtig, dass Du neue Dinge aufbaust.
Stell Dir vor, Du bist heute angestellt, nimmst Dir aber vor, dass Du nebenbei noch ein bisschen was machst und nimmst Dir zwei bis drei Stunden am Tag dafür Zeit und machst Dich in einem Bereich, in dem Du gut bist, selbstständig.
Und dieses Geld nehme ich als meine Art Geldmagnet und das fasse ich niemals an, sondern ich lege es immer wieder an und spare es hinterher und investiere dieses Geld richtig. Dann wird vielleicht diese kleine Selbstständigkeit für Dich ein neuer Geldmagnet. Ich glaube übrigens, dass man Magneten pflegen, putzen und weiterbringen muss, denn dann wird der Magnet noch größer, der Magnet strahlt mehr und dementsprechend wird er auch noch mehr Geld in Dein Leben ziehen.
Zusammenfassung und abschließende TippsWir wirst Du nun also zum Geldmagneten? Fassen wir nochmal zusammen: Räume in Deinem Geist auf, denke positiv. Natürlich wirst Du auch negative Gedanken haben, nimm sie bewusst wahr und wandle sie in etwas Positives um. Mach Dir einen konkreten Plan, wie Du erfolgreich wirst.
Überlege Dir, was potenzielle Geldmagneten sind. Schritt eins ist, eröffne ein Konto, auf das Du regelmäßig Geld einzahlst, denn Geld zieht Geld an, und je mehr Geld auf Deinem Konto liegt, desto mehr Geld wirst Du anziehen. Pflege Deine Geldmagneten. Und baue verschiedene Geldmagneten auf.
Den Geldmagneten habe ich in etwa vor 15 Jahren kennengelernt und zunächst etwas belächelt, doch inzwischen ist mir klar, dass alles im Leben Energie ist und auch daran kann man glauben.
Wenn Du selbst nicht daran glaubst, dass Du reich und erfolgreich sein kannst, wirst Du es auch nicht sein. Der Geldmagnet kann vielleicht auch ein mentaler Trick sein, der Dir dabei hilft, auf den richtigen Weg zu kommen. Ein Magnet zieht alles automatisch an, und das ist das Schöne daran.
Nach 30 Jahren Börsenerfahrung kann ich sagen, dass mein Geldmagnet Aktien sind. Sie ziehen immer Geld an, bringen Kursgewinne, wachsen und bringen Dividenden sowie Optionsprämien.
Und jede Aktie, die ich kaufe und mit der ich eine neue Position in meinen Depots aufbaue, ist ein neuer Geldmagnet, der noch mehr Geld in mein Leben zieht.
Ich hoffe, dass Dir der Geldmagnet dabei hilft, das auch für Dich umzusetzen, dass Du daran glaubst und ihn hegst und pflegst.
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Weitere Impulse für Dein Wachstum:
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(00:00:00) Was ist ein Magnet?
(00:03:58) Den Geldmagneten vergrößern
(00:15:47) Fazit & Erfahrungen
30 Jahre Aktien – Mein Fazit und was Du daraus lernen kannst
Heute gibt es eine für mich ganz besondere Folge. Ich blicke zurück auf 30 Jahre Börsenerfahrung und teile mit Dir meine wichtigsten Learnings, größten Fehler und goldenen Regeln, die Dir helfen können, Dein eigenes Depot strategisch und erfolgreich aufzubauen.
Das erwartet Dich in dieser Folge:
1. Der unterschätzte Schlüssel zum Erfolg: Langfristigkeit
2. Welche Rolle technischer Fortschritt und Trends an der Börse spielen
3. Dein Mindset ist ausschlaggebend
4. Meine Erfahrungen von 30 Jahren an der Börse
Der unterschätzte Schlüssel zum Erfolg: LangfristigkeitJetzt bin ich 47 Jahre alt und angefangen, mich mit Aktien zu beschäftigen, habe ich in meinem 16. Lebensjahr – das heißt, inzwischen bin ich seit 31 Jahren an den Aktienmärkten unterwegs. An der Börse gelandet bin ich eigentlich durch einen Zufall – und zwar durch eine vergessene Börsenzeitschrift im Briefkasten meines Nachbarn, die ich rüberbrachte. Er sagte mir damals: „Ulli, fang so früh wie möglich an. Kauf Aktien und leg los.“ Und diesen Tipp kann ich Dir auf jeden Fall mitgeben, denn viele unterschätzen, was mit Zeit und Zinseszinseffekt möglich ist.
Ich erlebe es immer wieder, dass das menschliche Gehirn nicht für Langfristigkeit gemacht ist: Wir können uns beispielsweise eine langfristige Ehe nicht vorstellen oder langfristiges Sparen bis zur Rente. Man kann sich auch mit Gehirnforschern darüber unterhalten, die sagen das auch immer wieder – die Langfristigkeit ist nicht für uns gemacht.
Wir sind immer unterwegs mit der Schmerzvermeidungsstrategie, wir wollen möglichst schnell anfangen, möglichst schnell loswerden, wir wollen sofort Erfolge sehen. Vielleicht kennst Du das, Du fängst wieder an zu joggen und abzunehmen und Du ärgerst Dich, dass das nicht schneller geht, und Du kannst einfach nicht verstehen und akzeptieren, dass der Körper eine gewisse Zeit braucht, sich auf diesen Sport Rhythmus einzustellen, dass die Muskeln erstmal aufgebaut werden müssen, dass die Mitochondrien Gas geben, dass der Körper mit Nährstoffen versorgt ist, und dann wird der Gewichtsverlust auch irgendwann passieren.
Das ist eine der für mich wichtigsten Erkenntnisse aus über 30 Jahren Börse, dass man sich diese Langfristigkeit nicht vorstellen kann, und ich möchte noch ein Beispiel dazu nennen, weil ich glaube daran wird klar, was ich damit meine. Als ich im Jahre 2014 meine Akademie angefangen habe, da war die Aktie von Nvidia damals bei ungefähr 50 bis 60 Dollar unterwegs. Ja, jetzt kann man sagen im Moment steht sie eher wieder bei 100, 120 Dollar, aber nein, sie hatte zwischendurch einen Split von 1 zu 10. Damals, der Kurs war bei rund 60 Dollar, in der Spitze jetzt waren wir bei rund 155 Dollar und das heißt beim Verhältnis 1 zu 10, der Kurs war bei über 1.500 Euro bzw. Dollar.
Das heißt, dass die Kunden, die damals 2013, 2014, 2015 in den Zeiten bei uns investiert haben, die langsam losgelegt haben und eine Nvidia-Aktie gekauft haben, diejenigen haben aus 60 Dollar 1.500 Dollar gemacht. Das heißt, die haben ihren Einsatz ver-25-facht und wenn ich Dir heute einen Tipp mitgeben darf, den ich auch meinen Investoren und Teilnehmern der Akademie mitgebe: “Achte bei Aktien darauf, was langfristig daraus wird!”
Hier noch ein zweites Beispiel: Die Aktie von McDonald's – diese war eine der ersten Aktien meines Lebens. 1993 hat sie um die 12 Dollar gekostet und inzwischen ist sie auf 300 Dollar angestiegen. Warum ist das so? Weil viele Menschen Fastfood lieben. Der Trend hält sich so gut, da viele Menschen schnell etwas essen möchten, aber keine Lust haben, selbst etwas zu kochen. Und da McDonald's recht günstig ist und es schnell geht, ist das Unternehmen sehr beliebt.
Was man also zusammenfassend sehen kann: Eine Nvidia ist um einen Faktor von 25 gestiegen. Dieser Anstieg ist auch bei einer McDonald’s-Aktie zu verzeichnen.
Ich möchte noch ein drittes Beispiel geben, denn ich kenne es aus der Investmentberatung und den Investment-Sparplänen, wo Kunden sich also in Aktien-Sparpläne, in ETF-Sparpläne begeben haben. Dort kann man festhalten von den ganz großen Fondsgesellschaften der Welt, dass diese Sparpläne maximal sieben Jahre halten. Dann werden sie geräumt, weil der Kunde wieder etwas Neues braucht, den Urlaub macht, das Sofa kauft, das Auto oder schlicht die Reparatur bezahlen muss.
Mein wichtigster Tipp also für Dich: “Mach Dir einen konkreten Plan und konzentriere Dich auf die Langfristigkeit von Assets – dann hast Du gute Chancen, ein Vermögen aufzubauen".
Welche Rolle technischer Fortschritt und Trends an der Börse spielenWas neben der Langfristigkeit auch eine große Rolle spielt, ist der technische Fortschritt, der immer wieder passiert. Es werden ständig neue Dinge kreiert, die Altes ablösen. Ich weiß noch genau, wie ich mir damals in Bezug auf das Internet dachte: „Wie soll das werden?“ Und mittlerweile ist das Internet nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Wir bestellen im Internet, regeln unsere Finanzen über das Internet, bekommen Daten aus dem Internet, wohnen Webinaren bei usw. Das Internet ist also ein Megatrend geworden, der die ganze Welt verändert hat. Inzwischen ist es so, dass Menschen der KI gegenüber ängstlich sind, da sie um ihren Job bangen.
Aber was ich Dir sagen kann: “KI wird auch jede Menge neue Arbeitsplätze schaffen, wird einiges verbessern und manches wegrationalisieren – davor solltest Du aber keine Angst haben.” Denn wir als Menschen, als Individuen werden das niemals aufhalten und der technologische Fortschritt ist unglaublich cool, denn jeden Tag werden neue Dinge entwickelt und erfunden auf der Welt, die die Welt ein Stück weit angenehmer, besser und vielleicht auch effektiver machen. Dazu passt für mich der dritte Punkt, nämlich, dass wir mehr Menschen werden.
Wir werden immer mehr Menschen! Im November vor zwei Jahren haben wir die 8 Milliarden-Menschen-Grenze überschritten und die Population steigt jedes Jahr um circa 80 Millionen Menschen. Und eines ist sicher: Dadurch werden immer mehr Güter und Waren gebraucht, denn jeder Mensch möchte essen, trinken, sich waschen, braucht Klamotten usw.
Denken wir diesbezüglich weiter, dann werden wir im Jahre 2050 circa 12 Milliarden Menschen auf der Welt sein, die essen und trinken wollen und auch am technischen Fortschritt mitwirken werden, indem sie vielleicht etwas Neues erfinden. Mein Fazit dazu ist: All das führt dazu, dass die Aktienkurse immer weiter steigen.
Zum Thema Trends: Es werden sich auch immer neue Trends entwickeln, und sogenannte Megatrends verändern die Welt. Ein ganz großer Megatrend der Welt ist natürlich die Künstliche Intelligenz mit der Digitalisierung. Wir kommen nicht drumherum, Dinge zu digitalisieren, und Stift und Papier werden mit der Zeit mehr und mehr aussterben.
Ist das gut? Das mag ich gar nicht beurteilen, aber de facto ist es so: Die Chancen werden besser, die Datenmengen werden größer, das Internet wird schneller und wir werden mit verschiedenen Trends immer wieder konfrontiert. Ein großer Trend in Deutschland ist das Thema Überalterung, was übrigens auch die ganze Welt betrifft.
Die sogenannten Grauhaarigen, eine ganze Reihe von Menschen, die dort zusammenkommt und für die eben dieser Megatrend auch gilt, dass neue Dinge spannend werden. Wie wohnt man? Wie isst man? Was machen wir mit der Fortbewegung? Wie kriegen wir das mit der Pflege hin? Wie wirkt sich das auch auf die Immobilien aus? Alles Dinge, die sie verändern können. Und das ist das Thema der Trends. Große Trends entwickeln sich, große Trends verändern sich. Und das passt auch zu der schöpferischen Zerstörung, die wir haben. Denn wenn wir uns eine Bertelsmann angucken, früher mit den großen Enzyklopädien, 18-bändig, riesig groß in jedem Wohnzimmer von jemanden, der was auf sich gehalten hat, alles ist verschwunden. Heutzutage googeln wir diese Informationen einfach und fertig.
Vielleicht erinnerst Du Dich auch noch an den Falk Atlas, den damals jeder im Auto hatte, um zu wissen, wo er hin muss. Heute nutzen wir einfach ein Navi und finden ganz einfach zu unserem Ziel – ganz ohne Kartenlesen. Wir sind sogar schon so weit, dass es Autos gibt, die selbstständig fahren können – langfristig gesehen wird der Job des Taxifahrers bald aussterben, da Dich in Zukunft ein selbstfahrendes Auto abholen wird.
Ich denke, dass uns viele weitere Trends erwarten werden, wie beispielsweise unkaputtbare Autos, Autolacke, die Du nicht mehr zu waschen brauchst, wodurch Unmengen an Wasser eingespart werden können. Und diese Trends gilt es auch beim Investieren in Aktien zu beachten.
Dein Mindset ist ausschlaggebendDu bist die beste Person, die sich um Dein Geld kümmern kann, und ich wünsche mir, dass Du Dein Geld in die Hand nimmst, dass Du nicht mehr dem Banker, dem Vermögensverwalter, der Versicherung, oder wem auch immer, vertraust, sondern dass Du Dich selbst um Dein Geld kümmerst. Dass Du den Mut hast, das umzusetzen und dass Du den Mut und das Selbstvertrauen hast, an Dich und daran zu glauben, dass Du es schaffen kannst.
Blicke ich auf die 31 Jahre zurück und darauf, dass ich mehr als 100 Millionen Vermögen habe, dann kann ich oft nicht glauben, dass es tatsächlich so gekommen ist. Und natürlich stellt sich die Frage: Wie habe ich das erreicht?
Worüber ich gerne spreche, ist das Mindset, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Emotionen. Denn der Fehler liegt nicht beim Computer, sondern bei der Person vor dem Computer. Wie fit bist Du mit Deinen Emotionen? Wie diszipliniert bist Du? Mein Satz: „Was unterscheidet Arm und Reich?“, ist genau ein Wort: "Disziplin".
Wie diszipliniert bist Du, diese Dinge auch wirklich umzusetzen? Wenn wir jetzt Richtung Depot und Erfolg denken, dann ist eines besonders wichtig! Dass Du eine für Dich tolle Strategie aufbaust. Strategie heißt für mich, Du gehst strategisch vor. Ich sage immer: “Alles im Leben folgt einer Strategie, die Frage ist, wie ist Deine Strategie? Hast Du eine Strategie für Deine Ernährung, für Deine Fitness, für Deine Figur? Hast Du eine Strategie für Deinen Erfolg im Unternehmen? Hast Du eine Strategie für Deine Partnerschaft? Hast Du eine Strategie fürs Geldverdienen und dafür, das Einkommen zu erhöhen? Stichwort ESI: Einkommen, sparen, investieren. Und hast Du eine Strategie für Dein Depot?” Diese Strategie hat noch viele Punkte, die Du da drunter schreiben kannst, die auch hier in das Fazit reinpassen.
Ich möchte Dir ein paar Punkte mitgeben, die wichtig sind: Emotionen, Selbstvertrauen, Diversifizierung, Absicherung, eine richtige Auswahl von Qualitätsaktien und ganz besonders auch der Cashflow.
Mein Tipp an Dich: “Check nicht täglich Dein Depot, sondern überprüfe, ob Du einen Cashflow generierst. Denn je mehr Cashflow Du hast, desto mehr Einkommen generierst Du.” Ein Fazit für mich ist: “Die Aktie ist die beste und sicherste Geldanlage der Welt!” Den Aktien habe ich tatsächlich fast alles an Vermögen zu verdanken, das ich inzwischen generiert habe.
Bis zu meinem 16. Lebensjahr hatte ich übrigens viele negative Glaubenssätze in Bezug auf Aktien, da sie meinen Papa verzweifeln ließen. Habe ich alles richtig gemacht? Auf keinen Fall! Habe ich viele Fehler gemacht? Ja, aber ich habe irgendwann entschieden, ein Fehler ist kein Fehler, sondern Du hast Geld für eine Erfahrung ausgegeben, und damit hast Du Dich weiterentwickelt. Ich habe so viele Fehler an der Börse gemacht, und ich möchte Dir in meinem kleinen Plädoyer für die Aktie sagen: “Auf gar keinen Fall solltest Du Angst haben, sondern verwandle Deine Angst in Mut, indem Du Dich endlich dem Thema der Aktien stellst.” Denn eins ist klar: “Du wirst es schwer bis gar nicht schaffen, mit sicheren Geldanlagen Dein Vermögen aufzubauen, denn die Zinsen sind einfach zu tief und aufgrund der Schulden auf der ganzen Welt, werden die Zinsen auch nicht extrem weit nach oben gehen – ganz im Gegenteil, sie werden deutlich wieder nach unten gehen, denn sonst können wir diese Schuldenlast für die ganzen Länder der Welt eben einfach gar nicht mehr tragen.”
Ich glaube, wenn Du in der Aktie ein gutes Investment siehst und Du bereit bist, Dir Wissen anzueignen, ein bisschen zu üben, zu trainieren und die Aktie als das anzunehmen, was sie ist, nämlich eine Unternehmensbeteiligung, wenn Du verstehst, dass in Aktien zu investieren, investieren ist, und nicht spekulieren oder zocken, und wenn Du auch Deine Gier im Griff hast und nicht zu viel auf Risiko setzt, weil Du das Gefühl hast, Du könntest die Aktie ja im Griff haben, dann glaube ich, steht Dir eine extrem gute Zukunft bevor.
Meine Erfahrungen von 30 Jahren an der BörseWas ich Dir sagen kann: “Ich habe sehr viele Fehler an der Börse gemacht und auch das ist Teil meines Fazits." Zwischendurch habe ich Wertpapierkredite genutzt, habe mir Geld von Freunden und Familie geliehen, da ich schnell Ergebnisse sehen wollte und dementsprechend viel investieren wollte. Was ich Dir dazu sagen kann: “Menschen überschätzen, was sie kurzfristig schaffen, aber sie unterschätzen, was langfristig möglich ist”. Um es bildlich zu erläutern: “Gras wächst auch nicht schneller, wenn Du daran ziehst.”
Wenn Du an der Börse anfängst, sagen Menschen immer gerne: “Ich vergleiche mich mit Dir, aber Du hast so viel mehr Rendite gemacht und das ist ungerecht." Doch das ist nicht ungerecht. Ich habe 31 Jahre Vorsprung und 31.000 Stunden an der Börse gemacht. Ich habe ungefähr alle Fehler gemacht, die man machen kann, viele sogar mehrmals. Ich habe oft gedacht: „Ich weiß es viel besser und ich kriege das noch anders hin.“
Ich habe den Hebel bis ins Letzte ausgereizt und viel Geld verloren, aber letztendlich noch mehr Geld wieder zurückgewonnen. Aber was ich Dir nach 30 Jahren an der Börse sagen kann: “Setz Dich in Ruhe hin, lerne über Aktien, baue Dir eine richtige Strategie auf, lerne dabei weiter, sieh Fehler nicht als Fehler, sondern als Erfahrung und betrachte das Ganze langfristig. Lass Dir ein bisschen Zeit dafür.” Ich kann sagen, nach über 11 Jahren Akademie und über 31 Jahren Aktienerfahrung, habe ich zehntausend Menschen gesehen, die in diesem Game angefangen haben.
Und alle die, die eine Grundüberzeugung zu sich selbst hatten, die ein Selbstvertrauen, ein Selbstwertgefühl hatten, die haben das System auch gerockt, sind dabei geblieben und haben über mittel- bis langfristige Zeit ein riesengroßes Vermögen aufgebaut. Ich kann Dir heute aus tiefstem Herzen sagen, dass die Aktie die beste und sicherste Geldanlage der Welt ist, vorausgesetzt, man weiß, wie man das Game spielt und wenn man sich dann emotionslos an seine Regeln hält und das Ziel immer in den Augen behält.
Ich wünsche mir, dass Du das schaffst, dass Du das durchhältst. Ich stehe mit Rat und Tat gerne an Deiner Seite, unterstütze Dich dabei und kann Dir sagen, vielleicht werde ich irgendwann einen Podcast machen, „40 Jahre Aktien, mein Fazit“. Was ich aber glaube ist, dass auch dieser Podcast dann relativ ähnlich sein wird zu dem von heute.
Denn die Welt hat sich geändert, aber das Geld anlegen hat sich ein Stück weit nicht geändert. Wenn Du strategisch vorgehst und das emotionslos umsetzt, dann wirst Du auch irgendwann den Erfolg ernten.
Dafür wünsche ich Dir viel Glück, viel Erfolg, und wir sind immer für Dich da.
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Finanzieller Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.
Wenn Du endlich verstehen willst, warum klassische Finanzberatung nicht mehr ausreicht und welche Denkfehler die meisten machen, dann komm zu unserem 2-Tages-Event. Dort lernst Du, was Dir kein Bankberater verrät.
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(00:03:38) Langfristigkeit ist King
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