Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält

Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält

By Hermwille & KühlBusinessManagement
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Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält episodes

  • #112 Wenn oberstes Ziel das Einhalten des Prozesses ist: Die Probleme von Bürokratie

    In dieser Folge besprechen Andreas Hermwille und Stefan Kühl, was man Bürokratie zu Recht vorwerfen kann. Stefan Kühl benennt drei Probleme, die sich aus dem Wesen von Konditionalprogrammen ergeben.

    In dieser Folge:

    • Warum bürokratische Regeln wuchern: Jede Unklarheit in einem Wenn-Dann-Programm lädt zur Präzisierung ein – und Entbürokratisierungsmaßnahmen tragen oft selbst zur Ausweitung bei
    • Warum Konditionalprogramme strukturell inflexibel sind – und was das für Mitarbeitende bedeutet, die im Sinne der Sache handeln wollen
    • Was Zweck-Mittel-Verdrehung bedeutet: Wenn die Regel wichtiger wird als das Ziel, für das sie einmal geschaffen wurde

    35 min
  • #111 Bürokratie: Die Heldin, die wir nicht verdient haben

    Für ein so beschimpftes Management-Konzept hat Bürokratie erstaunlich viele gute Seiten. Andreas Hermwille und Stefan Kühl beleuchten einige von ihnen:

    • Warum Konditionalprogramme Effizienz ermöglichen: Wer weiß, wie ein Prozess abläuft, kann ihn optimieren – und muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden
    • Wie Bürokratie Gleichbehandlung sichert – und warum die Empörung über Ausnahmen zeigt, dass die Norm eigentlich gilt
    • Warum Bürokratie Freiheit nicht nur einschränkt: Jede Wenn-Dann-Regel, die eine Seite begrenzt, schafft Freiheit für eine andere – und der Abbau bürokratischer Strukturen läuft oft unter dem Label Entbürokratisierung

    41 min
  • #110 Die Wenn-Dann-isierung der Organisation

    In dieser Folge besprechen Andreas Hermwille und Stefan Kühl, was Bürokratie im Kern ausmacht – und Stefan Kühl macht einen eigenen Definitionsvorschlag. Bürokratie, so Kühl, lässt sich auf ein einziges Merkmal zurückführen: Wenn-Dann-Regeln, also Konditionalprogramme. Wenn ein bestimmter Impuls eintrifft, muss auf eine festgelegte Weise gehandelt werden.


    Im Einzelnen geht es um:


    • Was Konditionalprogramme von Zweckprogrammen unterscheidet – und warum Juristen anders denken als Betriebswirte
    • Warum Bürokratisierung die Zunahme von Wenn-Dann-Regeln ist – und Digitalisierung deren konsequente Weiterführung
    • Was passiert, wenn sich Konditionalprogramme widersprechen – und wie Organisationen damit umgehen
    43 min
  • #109 Herrschaft durch "Aktenkundigkeit": Max Webers Bürokratiebegriff

    In dieser Folge besprechen Andreas Hermwille und Stefan Kühl, was nach Max Weber Bürokratie ausmacht. Zum einen geht es dabei um die Orientierung von Bürokratie als eine Herrschaftsform neben anderen: charismatischer Herrschaft, bei der man einer Person folgt, und traditionaler Herrschaft, bei der man Dinge so tut, wie man sie schon immer getan hat. Zum anderen geht es um eine Liste von Merkmalen, die Max Weber Bürokratie zuspricht: Präzision, Schnelligkeit, Aktenkundigkeit, Kontinuität, Einheitlichkeit und straffe Unterordnung. Was kann man mit dieser Liste anfangen? Welche Relevanz hat etwa „Aktenkundigkeit" – und warum gilt Bürokratie als langsam, wenn Schnelligkeit auf der Liste steht?

    43 min
  • #108 Bürokratie: Erfunden, um beschimpft zu werden

    In der neuen Staffel von „Der ganz formale Wahnsinn" beschäftigen sich Andreas Hermwille und Professor Stefan Kühl mit Bürokratie. Was ist Bürokratie, wie entsteht sie, warum ist sie so dankbar als Gegenstand von Kritik und Beschimpfung?


    In der ersten Folge beschreibt Stefan Kühl, welche drei Aspekte von Bürokratie er im Fokus hat:

    • die Kritik an zu viel Staat
    • die Kritik an zu viel Regulierung
    • und die Kritik an schlechter Verwaltung (zu langsam, zu umständlich, zu wenig bürgerfreundlich).
    41 min
  • #107 Managementmoden betrachtet in Sach-, Sozial- und Zeitdimension. Staffelabschluss

    Mit dieser Folge beenden wir die Staffel über Managementmoden. Zum Abschluss schauen wir uns das Für und Wider ihres Einsatzes mithilfe der Sinndimensionen an:

    1. Wann will ich ein Ready-Made-Konzept, wann eineManagementmode mit großen Worten und viel Raum zur Ausdeutung?
    2. Wie kommuniziere ich über die Einführung einerManagement-Mode? Warum ist es wichtig, zwischen der Botschaft an die Mitarbeitendenund der Botschaft nach außen zu unterscheiden?
    3. Wie erkenne ich, ob eine Managementmode nochWirkung hat, oder ob sie ihren Zenit überschritten hat?

    38 min
  • #106 Matrixorganisationen: Zwei Nachteile zum Preis von einem

    In der Welt der Managementkonzepte und -moden sind Matrixorganisationen eine ungewöhnliche Erscheinung. Sie haben nie die Aufmerksamkeit und den Hype erfahren wie manch anderes Organisationsmodell - sind aber im Einsatz, seit es moderne Unternehmen gibt.

    Tatsächlich gibt es erste Kritiken an Matrixorganisationen bereits in den 20er Jahren. Man fand sie gewissermaßen schon schlecht, bevor sie bekannt wurden.

    Doch gleichzeitig bleiben sie ein Evergreen - manchmal führen Organisation sogar Matrixstrukturen ein, ohne dass sie es bemerken.


    Was macht also das Konzept der Matrix so besonders? Darum geht es in dieser Folge Der ganz formale Wahnsinn.

    25 min
  • #105 SAFe enough to try? Was passiert, wenn man die Komplettlösung einkauft

    Diese Folge besprechen Andreas Hermwille und Stefan Kühl ein Fallbeispiel: In einem französischen Unternehmen wurde als Antwort auf eine komplexe Problem-Lage das Management-Konzept SAFe eingeführt.

    Stefan Kühl hat die Situation bezüglich der Einführung beraten und beschreibt, wieso man sich dennoch für eine gewaltige Transformation entschieden hat, wenn es eigentlich nur spezifische, kleinere Probleme zu lösen gab.

    28 min
  • #104 "Wir hätten gern alles" - der Reiz von Ambidextrie als Managementmode

    Die meisten Business-Ratgeber sprechen darüber, dass es im Management vor allem um schwierige Entscheidungen geht. Man kann nicht alles haben. Choose your darlings. Das Leben ist kein Ponyschlecken. Und so weiter.


    In Konzepten, die dagegen mit Ambidextrie, also Beidhändigkeit werben, geht es darum, dass man sehr wohl zwei Dinge gleichzeitig haben kann. Nur müssten die Mitarbeitenden dafür angemessen geschult werden.

    Wie weit trägt das Konzept der Ambidextrie im Management-Alltag? Darum geht es in dieser Folge.

    23 min

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Wie funktioniert eine Organisation? Wie verhandelt man Konflikte zwischen Abteilungen? Und wie kann der Laden eigentlich laufen, obwohl hier anscheinend niemand weiß, was er eigentlich tut?!

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