Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält

Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält

By Hermwille & KühlBusinessManagement
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Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält episodes

  • #82 Wieso man Kultur nur indirekt verändern kann

    Wie gelingt es, die Arbeitsweisen in einer Organisation zu verändern? Wie wird eine Abteilung offener für Innovation? Warum halten Mitarbeitende so lange am Alten fest, wenn das Neue so viel Verbesserungen für ihren Alltag verspricht?


    In dieser Folge geht es darum, dass viele Veränderungsprojekte die Kultur einer Organisation verändern wollen, die ungeschriebenen Gesetze der Zusammenarbeit, die Regeln der Informalität.


    Doch brauchen Veränderungen der Kultur immer einen Umweg: Da Kultur die Interpretation der formalen Organisation ist - das Ergebnis davon, was man Mitarbeitenden vorsetzt - muss man auch an der formalen Organisationen ansetzen, will man sie erfolgreich umsetzen.



    25 min
  • #81 Wie ein Change-Projekt scheitert, bevor es beginnt

    Es gibt wenig in Organisationen, womit man mehr Fehler machen und mehr Menschen verärgern kann, als mit einem Veränderungsprojekt.


    Vom Ziel der Veränderung, über die gewählten Mittel, über die Einbindung der wichtigsten Akteure, zur Kommunikation in die gesamte Organisation gibt es bei jedem Schritt die Chance, organisationales Porzellan umzustoßen.


    Diese Staffel von "Der ganz formale Wahnsinn" widmet sich ganz der Frage: Was macht Veränderungen in Organisationen so schwierig? Wie können sie dennoch gelingen?


    In der ersten Folge schauen Stefan Kühl und Andreas Hermwille auf ein Problem, das beim Aufsetzen des Veränderungsprojekts auftritt: Nicht selten sollen neue, kluge Lösungen oder Prozesse in die Organisation von draußen rein geholt werden. Externe Beratungen, oder gut informierte interne Change Manager haben sich mit einem bestimmten Problem der Organisation beschäftigt und in der Managementliteratur eine Lösung entdeckt.


    Aber: Häufig sind die besten Lösungen in der Organisation schon vorrätig. Die wenigsten Probleme bleiben unbearbeitet. Informal sind meistens schon Work-Arounds, semioffizielle Ansätz, bis zu ausgearbeiteten Prozessen vorhanden, die die Mitarbeitenden ausgiebig nutzen. Nur können sie darüber nicht offen sprechen.


    Bevor man also nach einer Management-Mode Ausschau hält, die die Probleme bearbeitet, lohnt sich die Suche nach Lösungen in der Organisation. Was kann man formalisieren, was bisher nur informal war?


    Die Suche ist am Ende alternativlos. Denn wenn man eine externe Lösung integriert, wo schon eine informale Lösung erfolgreich ist, wird die vielleicht an der Oberfläche angenommen. Aber wahrscheinlich ist, dass die Mitarbeitenden weiter die Prozesse nutzen werden, mit denen sie bereits gute Erfahrung haben.

    26 min
  • #80 Ganz normal und doch besonders? Schlussgedanken über Familienunternehmen

    Wir ziehen in der letzten Folge der Staffel Bilanz:

    Wie besonders sind Familienunternehmen im Verhältnis zu anderen? Wie unterscheiden sich die Strukturen etwa von einem kleinen Verein, in dem auch jeder jeden kennt?

    Und was bringt die Zukunft: Organisation und Familie sind unabhängig voneinander zu Anfang der Industrialisierung entstanden. Wo entwickeln sich beide hin?

    16 min
  • # 79 Superreiche Familien und ihre Unternehmen

    Wenn man nicht nur reich werden will, sondern superreich, gibt es in Deutschland eigentlich nur eine Option: Man muss Erbe eines Familienunternehmens sein, das über Generationen wachsen konnte.


    Die Verbindung aus Reichtum, Erbe und Familienunternehmen ist so auffällig, dass sich eine Forschungsgruppe am des Max-Planck-Instituts mit ihr beschäftigt.

    In dieser Folge diskutieren Stefan Kühl und Andreas Hermwille diese Zusammenhänge - und wie weit man Einfluss auf eine Gesellschaft nehmen kann, wenn man so umfangreiche Mittel zur Verfügung hat.

    Zur Forschungsgruppe:

    https://www.mpifg.de/forschung/vermoegen-und-familienkapitalismus

    30 min
  • #78 Oh, ich will jetzt gleich König sein! - Nachfolge(konflikte) in Familienunternehmen

    Ein großes Lebenswerk soll in die richtigen Hände gehen. Wer kann es weiter aufbauen? Wer ist die richtige Person, die den Frieden im Innern sichert und die äußeren Konflikte nicht rein lässt? Wer ist angesehen bei den Mächtigen im engen Kreis, die nur auf ein Zeichen von Schwäche warten, um am Stuhl zu sägen?


    Wenn es um Fragen der Nachfolge geht, sind die Parallelen zwischen Organisationen und Königreichen unübersehbar. Nicht ohne Grund spricht man in Konzernen auch gerne von "Fürstentümern", wenn es um Bereichsleitungen geht, die stets ihre eigenen Entscheidungen treffen.

    Noch deutlicher scheinen die Parallelen zu sein, wenn es um Familienunternehmen geht. Denn da kommt die Intrige noch hinzu, die Frage des Erbrechts - und wer schon als Kind gezeigt hat, dass er der (Betriebs-)Krone würdig ist.

    Wie weit kann man diesen Vergleich treiben? Können wir Interessantes von Adelsfamilien lernen, wenn wir sie als Kontrastmittel für Familienunternehmen nutzen?

    Und was sind weitere Konflikte, die bei einer Nachfolge auftreten, bei der die Kenntnis der Person so zentral ist?

    30 min
  • #77 Überleben tradierte Geschlechterrollen in Familienunternehmen länger?

    In dieser Folge wird die Rolle von Geschlechternormen und deren Wandel in Familienunternehmen

    diskutiert. Folgende Themen werden behandelt:

     

    1. Historische

    Perspektive und gesellschaftlicher Wandel:

    • Entwicklung von
    • Frauenrechten in der Wirtschaft (z.B. eigene Kontoführung erst ab 1962)
    • Frage nach der
    • Persistenz traditioneller Geschlechterrollen in Familienunternehmen
    • Einfluss
    • gesellschaftlicher Veränderungen auf Familien und Unternehmen

       

      2. These zur

      besonderen Dynamik in Familienunternehmen:

      • Mögliche größere
      • Flexibilität bei Nachfolgeregelungen aus praktischen Gründen
      • Kleinerer
      • Kandidatenpool könnte zu mehr Offenheit für weibliche Führungskräfte führen
      • Familientradition
      • könnte wichtiger sein als traditionelle Geschlechterrollen

         

        3. Arbeitsteilung und

        Positionierung:

        • Beobachtete Muster bei
        • der Verteilung von Aufgabenbereichen
        • Tendenz zu
        • geschlechtertypischen Zuordnungen (z.B. Frauen häufiger in HR/Marketing)
        • Strategische
        • Überlegungen zur Positionierung in Kernbereichen des Unternehmens

           

          4. Vergleich mit

          anderen Unternehmensformen:

          • Situation in
          • DAX-Unternehmen (Quote von Frauen in Vorständen)
          • Mögliche
          • Vorreiterrolle von Familienunternehmen bei Gleichstellung
          • Unterschiedliche
          • Dynamiken in verschiedenen Kulturkreisen

             

            5.

            Karrierestrategische Überlegungen:

            • Bedeutung der
            • Studienwahl für spätere Positionen
            • Herausforderungen beim
            • Aufbrechen traditioneller Muster
            • Empfehlung zur
            • Fokussierung auf operative Kernbereiche statt Randbereiche
              29 min
            • #76 Menschen als Umwelt der Organisation - auch in Famileinunternehmen?

              In dieser Folge wird das Spannungsfeld zwischen Menschen als Organisationsmitglieder und ihrer Rolle als Familienmitglieder in Familienunternehmen diskutiert. Folgende Themen werden behandelt:

              1. Die Person als Umwelt der Organisation:

              • Grundsätzlich sind Menschen nur in ihrer Mitgliedschaftsrolle Teil der Organisation
                • in Familienunternehmen gibt es Ausnahmen für Familienmitglieder
                • Persönliche Präferenzen und Eigenheiten werden bei Familienmitgliedern anders behandelt
                • 2. Kapital und Einfluss:

                  • Kapitalbesitz ermöglicht "erratische" Entscheidungen
                  • Verwandtschaft zu Kapitalbesitzern schafft besondere Freiräume
                  • Grenzen dieser Freiräume werden durch die Organisation beobachtet
                  • 3. Familie als Entscheidungsraum:

                    • Familiäre Kommunikationsräume (WhatsApp-Gruppen, Familientreffen) werden zu Orten der Entscheidungsvorbereitung
                      • Fließende Übergänge zwischen privater und organisationaler Kommunikation
                      • Bedeutung informeller Entscheidungsvorbereitung
                      • 4. Kommunikative Herausforderungen:

                        • Schnelles Wechseln zwischen verschiedenen Kontexten (Familie/Organisation)
                          • Komplexe Erwartungsstrukturen für Familienmitglieder
                            • "Doppelbindungsfallen" in der Kommunikation (z.B. bei Nachfolgefragen)
                            • 5. Professioneller Umgang mit Konflikten:

                              • Abgrenzung zwischen Organisationsberatung und Familientherapie
                              • Notwendigkeit, Familiendynamiken zu verstehen ohne direkt zu intervenieren
                                • Bedeutung professioneller Grenzen in der Beratung

                                • 35 min
                                • #75 "Warte bis mein Vater davon hört!" - Über schwierige Interaktionen (v.a. in Familienunternehmen)

                                  In dieser Folge wird die besondere Dynamik von Interaktionen und Kommunikation in Familienunternehmen diskutiert, inspiriert durch die TV-Serie "Succession".

                                  Folgende Hauptthemen werden behandelt:

                                  1. Das Konzept „Eigenrecht der Situation":

                                  • Face-to-Face-Interaktionen entwickeln eine eigene Dynamik
                                  • Formale Organisationsstrukturen und die Regeln von Interaktionen existieren parallel
                                  • Situationen können sich verselbstständigen und schwer zu kontrollieren sein
                                  • 2. Besondere Kommunikationsdynamiken in Familienunternehmen:

                                    • Wechsel zwischen formalen und informalen Rollen
                                    • Vermischung von Familien- und Organisationslogik
                                    • Unterscheidung zwischen Familieninteraktionen und organisationalen Interaktionen
                                    • 3. Nicht-Besprechbares und Tabuthemen:

                                      • Familie bringt zusätzliche Tabuthemen in die Organisation
                                      • Herausforderungen bei der Adressierung informaler Machtstrukturen
                                      • Spannungsfeld zwischen formalen Positionen und familiären Beziehungen
                                      • 4. "Graue Eminenzen" und informale Macht:

                                        • Nicht-formalisierte Einflussnahmen von Familienmitgliedern
                                        • Herausforderungen bei der Handhabung informale Machtverhältnisse
                                        • Komplexität durch überlappende Familien- und Organisationsrollen
                                        • 5. Lösungsansätze für schwierige Kommunikationssituationen:

                                          • Bedeutung des richtigen sozialen Settings (z.B. Einzelgespräche)
                                          • Vorsichtige und schrittweise Annäherung an heikle Themen
                                          • Berücksichtigung der zeitlichen Dimension bei der Thematisierung sensibler Fragen
                                          • 26 min
                                          • #74 Familien werden demokratischer - Familienunternehmen auch?

                                            In dieser Folge wird das Spannungsfeld zwischen modernen Familienstrukturen und traditionellen Hierarchien in Familienunternehmen diskutiert. Folgende Themen werden behandelt:

                                             

                                            Wandel der Familienstrukturen:

                                            • Entwicklung von patriarchalischen zu
                                            • demokratischeren Familienmodellen
                                            • Moderne Familien setzen verstärkt auf
                                            • Verhandlung und Mitsprache
                                            • Veränderte Rolle von Kindern in der Familie über
                                            • die letzten Jahrzehnte

                                               

                                              Übertragung auf Familienunternehmen:

                                              • Spannungsfeld zwischen egalitären
                                              • Familienstrukturen und hierarchischen Organisationsformen
                                              • Neue Managementmethoden finden Eingang in beide
                                              • Bereiche
                                              • Herausforderungen bei der Balance zwischen
                                              • familiärer und geschäftlicher Rolle

                                                 

                                                Nachfolgegestaltung:

                                                • Wandel von der selbstverständlichen zur
                                                • freiwilligen Übernahme
                                                • Geringerer expliziter Druck auf die nächste
                                                • Generation
                                                • "Doppelbindungsfalle": Freiheit der
                                                • Entscheidung bei gleichzeitiger impliziter Erwartung

                                                   

                                                  Motivation zur Unternehmensfortführung:

                                                  • Starke Identifikation der Gründer mit dem
                                                  • Unternehmen
                                                    • Regionale Verantwortung und soziale Bindungen
                                                    • Generationenübergreifende Verbindungen zwischen
                                                    • Unternehmerfamilien und Mitarbeiterfamilien
                                                    • Unsterblichkeitsfantasien: Das Unternehmen als
                                                    • Vermächtnis

                                                       

                                                      Ausblick:

                                                      In der nächsten Folge wird der Zusammenhang zwischen

                                                      Familie, Unternehmen und Tradition näher beleuchtet.

                                                      22 min
                                                    • #73 Vertrauen ist gut, Verwandtschaft ist besser: Personalfragen im Familienunternehmen

                                                      Darum geht es in dieser Folge:


                                                      Personenvertrauen in Familienunternehmen:

                                                      • Familienmitglieder sind berechenbarer, da man ihre Geschichte und ihr Verhalten kennt.

                                                      • Dieses Vertrauen ist besonders in frühen Phasen der Unternehmensgründung wichtig.

                                                      • Beispiele: Geschwister gründen gemeinsam ein Unternehmen, Ehepartner arbeiten zusammen.

                                                      Vor- und Nachteile von Familienbindungen in Organisationen:

                                                      • Positive Aspekte: Höhere Stabilität, stärkere Loyalität, bessere Einschätzbarkeit.

                                                      • Herausforderungen: Mögliche Konflikte zwischen familiären und unternehmerischen Rollen.

                                                      Nepotismus und seine Wahrnehmung:

                                                      • In westlichen Gesellschaften oft kritisch gesehen, in anderen Kulturen teilweise akzeptiert.

                                                      • Diskussion über die Funktionalität von Nepotismus in verschiedenen Kontexten.

                                                      Alternativen zu familiären Bindungen:

                                                      • Freundschaften als weniger sichtbare Form des Personenvertrauens in Organisationen.

                                                      • Netzwerke (z.B. aus Business Schools oder Burschenschaften) als modernes Äquivalent zu Verwandtschaftsbeziehungen.


                                                      31 min

                                                    About Der ganz formale Wahnsinn - was Organisationen zusammenhält

                                                    From the publisher's feed

                                                    Wie funktioniert eine Organisation? Wie verhandelt man Konflikte zwischen Abteilungen? Und wie kann der Laden eigentlich laufen, obwohl hier anscheinend niemand weiß, was er eigentlich tut?!

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                                                    GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur by Jule Jankowski, Humiq GmbH

                                                    GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                                    0 Listeners

                                                    Apokalypse & Filterkaffee by Micky Beisenherz & Studio Bummens

                                                    Apokalypse & Filterkaffee

                                                    71 Listeners

                                                    Lead Forward by Harvard Business manager

                                                    Lead Forward

                                                    1 Listeners

                                                    Machtwechsel by Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander

                                                    Machtwechsel

                                                    118 Listeners

                                                    Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

                                                    Lanz + Precht

                                                    317 Listeners