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„Wir sind hier nicht Dornröschen, dass der Prinz vorbeikommt und uns küsst.“
Wie viel Plan steckt eigentlich in einer Karriere? Auf dem Papier sieht der Weg von Katja Herzog aus wie mit dem Lineal gezogen: dreißig Jahre ein Unternehmen, heute in der Geschäftsführung. Wer genauer hinschaut, findet Zufälle, Umwege und einen Sonntag, an dem beinahe alles vorbei war. Für Katja gibt es keine Abkürzung, nur viele kleine Schritte.
Katja Herzog leitet das Deutschlandgeschäft von HPE Networking und gehört der Geschäftsführung von Hewlett Packard Enterprise in Deutschland an. 1996 kam die gelernte Steuerfachgehilfin und Wirtschaftswissenschaftlerin mit einem befristeten Vertrag zu Hewlett-Packard, zog der Liebe wegen nach Frankfurt und landete durch Zufall im Vertrieb. Heute verantwortet sie rund 120 Menschen und die Integration von Juniper Networks, der größten Übernahme in der Geschichte des Konzerns.
Herkunft prägt den Blick auf Menschen.
Ein Rauswurf kann eine fällige Entscheidung sein.
Führung beginnt mit innerer Freiheit.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Katja Herzog erzählt ihre Geschichte mit großer Leichtigkeit und spart die Härten trotzdem nicht aus. Sie lacht über die eigenen Umwege, benennt Abwertung klar und bleibt dabei bemerkenswert unsentimental. Ihr Kompass ist schlicht: Respekt muss sich niemand verdienen, und für sich aufstehen muss jeder selbst. Ein Must-Hear für alle, die ihren eigenen Weg gehen wollen, auch wenn er nicht geradeaus führt.
Interview: Jule Jankowski
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„Alle Menschen möchten frei, gesund und glücklich sein."
Was unterscheidet Leadership von Management? Für Simona Deckers ist das keine Frage des Etiketts. Gutes Management braucht es, sonst herrscht Chaos. Leadership beginnt dort, wo jemand eine Antwort auf das Warum hat, Unsicherheit aushält und Verantwortung übernimmt, statt sich wegzuducken.
Simona Deckers ist Leadership Advisor und Gründerin der Shanti Company in Frankfurt. Sie begleitet CEOs, Top Executives und Unternehmerinnen im In- und Ausland. Ihr Weg führte über das Studium der Kunstgeschichte in Paris, die Peggy Guggenheim Collection in Venedig und die Welt der Haute Couture zu Dow Jones. Dort verantwortete sie Strategie und Kommunikation für Europa, den Nahen Osten und Afrika, mitten in der Welt der Indizes und der Hochfinanz. Seit 2012 ist sie selbstständig.
Kunstgeschichte ist Transformationsgeschichte.
Unter Druck greifen viele wieder zur Kontrolle.
Gutes Leadership macht das Leben besser.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Simona Deckers bringt mit, was Leadership-Debatten oft fehlt: Erfahrung aus der Hochleistungswelt globaler Unternehmen und einen Blick, der weit über die nächste Quartalszahl hinausreicht. Sie spricht über Verantwortung ohne Pathos und über inneren Frieden ohne Esoterik. Ihr Kompass ist schlicht: Alle Menschen möchten frei, gesund und glücklich sein. Ein Must-Hear für alle, die führen und dabei Mensch bleiben wollen.
Interview: Jule Jankowski
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GOOD WORK live erleben: Der GOOD WORK Frühstückssalon
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„Richtig gute Führung kann nur mit richtig guter Selbstführung beginnen."
Ragnhild Struss hat 2003 in Hamburg das Beratungsunternehmen gegründet, das heute Struss & Claussen Personal Development heißt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Organisationspsychologin begleitet persönlich Unternehmerinnen, C-Level und High Performer aus Wirtschaft, Sport und Medien. Sie selbst nennt sich am liebsten Diagnostikerin. Bevor sie einem Menschen zum ersten Mal gegenübersitzt, kennt sie ihn aus einer Reihe von Persönlichkeitsverfahren und einer mehrstündigen Analyse.
Psychologie folgt einer Logik.
Erfolg macht pfadabhängig.
Führungskräfte tragen zu viele Erwartungen.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Ragnhild Struss braucht kaum einen Anstoß, um in die Tiefe zu gehen. Sie verbindet psychologische Präzision mit großer Wärme und einer Offenheit, die auch vor ihrem eigenen Lernpfad als Unternehmerin nicht haltmacht. Ein Gespräch, das weit über die Chefetage hinausreicht. Ein Must-Hear für alle, die verstehen wollen, was sie wirklich antreibt.
Interview: Jule Jankowski
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Freundschaft on demand?
„Wir alle wollen uns gehört fühlen, wollen gesehen werden. Und das leistet KI.“
Was passiert, wenn eine Maschine besser zuhört als die meisten Menschen? Für Christoph Koch findet die eigentliche KI-Revolution dort statt, wo kaum jemand hinschaut: abseits von Produktivität und Effizienz, mitten in unseren Beziehungen. Menschen schütten Chatbots ihr Herz aus, lassen sich coachen, finden einen Freund. Manche verlieben sich. Die wenigsten hatten das vor.
Christoph Koch ist Tech-Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt unter anderem für brand eins, Die Zeit und das SZ-Magazin und hat mit „Ich bin dann mal offline“ einen Bestseller über ein Leben ohne Internet geschrieben. Für sein neues Buch „Hallo, wie fühlst du dich heute?“ war er drei Monate Journalist in Residence bei Cyber Valley in Tübingen. Er sprach mit Forschenden, Psychologinnen und Ethikern, mit Menschen, die längst eine Beziehung zu einer KI führen, und hat sich selbst einen KI-Freund gebaut.
Wir verlieben uns aus Versehen.
Fantasie wiegt schwerer als Einsamkeit.
Am Arbeitsplatz verschiebt sich der Austausch.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Christoph Koch ist ein neugieriger, unaufgeregter Beobachter, der weder verteufelt noch verklärt. Er nimmt die Menschen ernst, die einer Maschine ihr Herz anvertrauen, und behält dabei klar im Blick, was zwischen Menschen verloren gehen kann. Sein Kompass: Mit der KI darf man sich austauschen, entscheiden muss man selbst. Ein Must-Hear für alle, die verstehen wollen, was KI mit unseren Beziehungen macht, im Privaten wie im Team.
Interview: Jule Jankowski
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„Ich bin da die Praktikantin. Da wird mir jeder sagen, was ich zu tun habe.“
Wer jahrelang geführt hat, weiß, wie Führung von oben aussieht. Wie sie sich von unten anfühlt, gerät schnell in Vergessenheit. Alexandra Götze hat daraus eine Methode gemacht: Sie geht als Praktikantin dorthin, wo sie niemand kennt, und lässt sich führen.
Alex ist Business Coach und begleitet seit vielen Jahren Führungskräfte bis ins obere Management. Ihr Weg dorthin verlief alles andere als lehrbuchmässig. Als gelernte Industriekauffrau stieg sie als Projektsekretärin in eine internationale Unternehmensberatung ein, blieb 18 Jahre und führte zuletzt eine Abteilung mit 45 Mitarbeitenden. Zwischendurch war sie neun Monate Animateurin auf Mallorca und jobbte nebenbei zwei Jahre lang beim Morgenradio, bevor um neun der Bürotag begann. Mit 40 machte sie sich selbstständig, später studierte sie Philosophie und Religionswissenschaft.
Humor ist eine Ressource.
Wer geführt wird, sieht Führung anders.
Fragen zu dürfen ist eine Führungsaufgabe.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Alexandra Götze erzählt ihren Weg mit einer Leichtigkeit, die man sich erst einmal erarbeiten muss, und mit einer Selbstironie, die nie zur Pose wird. Hinter ihren Erfahrungenl, Erkenntnissen und den Anekdoten steht eine ernste Haltung: Wer andere begleitet, muss bereit sein, selbst wieder Anfängerin zu sein. Ihr Fazit nach all den Stationen klingt bescheiden und ist für eine Beraterin ziemlich radikal. Sie weiß jetzt noch mehr, dass sie nicht weiß. Ein Gespräch unter Freundinnen, offen, witzig und erstaunlich tief. Ein Must-Hear für alle, die führen und dabei neugierig bleiben wollen.
Interview: Jule Jankowski
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„Ein Medienhaus muss heute auch in irgendeiner Form eine Wärmequelle sein."
Was braucht ein Medienunternehmen heute mindestens? Für Christian Rickens zuerst eine Idee von sich selbst. Wer nur austauschbare Plattformen betreibt, gedruckt oder digital, erzeugt keine Wärme. Holger Volland nennt es ein Herdfeuer, um das sich Menschen scharen, die ähnlich denken. Die Kunst liegt darin, aus dieser Wärme eine Gemeinschaft zu bauen, in einer App ebenso wie auf Konferenzen.
Holger Volland ist CEO der brand eins Medien AG, davor war er rund zehn Jahre Vizepräsident der Frankfurter Buchmesse. Christian Rickens ist seit dem 1. Juli Chefredakteur, gemeinsam mit Gründerin Gabriele Fischer. Für ihn schließt sich ein Kreis: Seine erste große Magazingeschichte schrieb er als freier Autor für Econy, den Vorläufer von brand eins. Dazwischen lagen gut 26 Jahre mit Manager Magazin, Spiegel Online und dem Handelsblatt samt Morning Briefing. Zwei Monate nach seiner Rückkehr führen die beiden bei GOOD WORK so etwas wie ein erstes Feedbackgespräch.
Auch Punks werden älter.
Zwischen Marke und Vermarktung liegt eine produktive Spannung. Die Marke lebt davon, vorn dran zu sein und gegen den Strich zu bürsten. Der Verleger in Holger hätte manchmal gern genau die Sau auf dem Titel, die gerade alle durchs Dorf treiben. Christian zeigt am Beispiel KI, wie man ein großes Thema trotzdem mit eigenem Dreh besetzt.
Geschichten brauchen Paten.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Holger Volland und Christian Rickens ergänzen sich hörbar gut. Der eine denkt in Communities und Geschäftsmodellen, der andere in Geschichten, Titeln und Thesen. Bei den Personenmarken sind sie sich uneins, und sie tragen das offen aus. Genau darin liegt der Reiz dieses Gesprächs: Man hört einem unabhängigen Medienhaus beim Nachdenken über sich selbst zu. Ein Must-Hear für alle, die Medien machen, lieben oder verstehen wollen.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links:
WORK AWESOM brand Eins:
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Das Programm ist vollständig online und speziell für Führungskräfte mit wenig Zeit und viel Verantwortung konzipiert. In einer kleinen, kuratierten Gruppe verbinden sich Workshops, Peergroup-Reflexionen und vier exklusive 1:1-Coaching-Sessions mit Karin. Der fixe Zeitaufwand beträgt insgesamt nur 40 Stunden. Start: 1. Februar 2027
Als HörerIn von GOOD WORK erhältst Du exklusiv einen 10% Nachlass, wenn Du bei der Anmeldung erwähnst, dass durch im Podcast GOOD WORK auf das Programm aufmerksam wurdest.
Brand Eins Podcast Netzwerk:
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“Wir haben keine Gefühle. Wir machen sie.“
Was passiert eigentlich, wenn wir Angst haben? Für Dr. Gunther Schmidt, den Begründer des hypnosystemischen Ansatzes, Leiter und Gründer des Milton-Erickson-Instituts in Heidelberg, ist Angst kein Zustand, der uns einfach passiert. Sie ist ein Produkt, erzeugt durch unwillkürliche Fokussierungsprozesse, die wir selbst herstellen. Und genau darin liegt auch die Chance, sie zu verändern.
Erleben wird erzeugt, jede Sekunde neu.
Warum mehr Leidensdruck keine Lösung ist.
Angst als Kompetenz, nicht als Defizit.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Dr. Gunther Schmidt spricht nicht nur über Hypnosystemik. Er praktiziert sie, in jedem Satz, in jeder Umdeutung, in jeder Einladung zum anderen Blick. Ein Gespräch, das verändert, wie man über Angst, Veränderung und die eigene Handlungsfähigkeit denkt. Runde zwei kommt.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Gunther Schmidt:
➡️ Zur Seite des MIlton-Erickson-Instituts in Heidelberg
Wir sprechen im Podcast immer wieder über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien:
GOOD WORK Partner werden
Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK
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„Wir feiern jeden, der nicht kommt.“
Was ist eigentlich ein Meeting? Für David Hillmer beginnt es dort, wo mehr als eine Person einen geplanten Kalenderslot opfert. Genau darin liegt das Problem: Meetings sind die teuerste Form der Zusammenarbeit, und trotzdem greifen wir zu ihnen wie zu einem Standardwerkzeug. Wer 40 Stunden die Woche in Terminen sitzt, erledigt die eigentliche Arbeit abends oder am Wochenende.
David Hillmer ist Mitgründer und Geschäftsführer von HelloAgile, New-Work-Experte und einer der bekanntesten Köpfe rund um LEGO® SERIOUS PLAY®. Lutz Hüser ist Workshop Facilitator und Trainer bei HelloAgile und hat hunderte Gruppenprozesse gestaltet. Gemeinsam haben sie „Kill Meetings. Weniger reden. Mehr machen.“ geschrieben, erschienen im Murmann Verlag. Ihre These ist unbequem: Die meisten Meetings gehören gestrichen, der Rest gehört neu gebaut.
Meetings sind ein Notfallinstrument.
Jedes Meeting hat eine Moderation.
Gute Meetings sind kleine Workshops.
Worüber wir noch gesprochen haben:
David Hillmer und Lutz Hüser kennen Meetings aus jeder Perspektive, als Teilnehmer, Moderatoren und Trainer. Ihre Stärke ist das Handwerk: konkrete Kniffe, die schon im nächsten Termin funktionieren. Und sie nehmen sich selbst nicht aus. Auch bei HelloAgile, geben sie zu, würde ein Blick von außen Skurrilitäten finden. Ein Must-Hear für alle, die ihren Kalender zurückerobern wollen.
Interview: Jule Jankowski
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„Die falschen auszusortieren ist keine Kunst."
Was ist eigentlich eine Strategie? Für Marco Alberti ist sie selten das, was in den PowerPoints der Geschäftsführung steht. Dort stehen ökonomische Wunschvorstellungen: Marktführer werden, zwanzig Prozent mehr Rendite, eine Milliarde Umsatz. Legitim, sagt er, jeder darf sich etwas wünschen. Nur hat ein Wunsch keine sortierende Wirkung. Eine Strategie erkennt man daran, dass sie beim Entscheiden hilft.
Marco Alberti nennt sich Unternehmensphilosoph. Mit Murakamy führt er seit rund fünfzehn Jahren OKRs in Unternehmen ein, vom Startup bis zum Konzern, in tausenden Stunden Workshop. Aus den immer gleichen Grenzen dieser Arbeit ist etwas Neues entstanden: der Evident Flow, ein Open-Source-Framework für die Steuerung von Unternehmen in komplexen Umfeldern.
Priorisieren heißt, einen Preis zu zahlen.
Erst die Landkarte, dann die Ziele.
Die Realität hält sich nicht an Excel.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Marco Alberti macht es einem angenehm schwer. Er verteidigt die Wunschvorstellungen der Geschäftsführung als legitim und nimmt ihnen im selben Atemzug jede Autorität. Er glaubt weder daran, dass man Menschen zur Veränderung überreden kann, noch daran, dass man sie einfach machen lassen sollte. Was bleibt, ist ein Rahmen, der die Komplexität dort aufnimmt, wo sie ohnehin verarbeitet werden muss, damit der Rest der Organisation morgens weiß, was heute dran ist. Ein Must-Hear für alle, die ihre Strategiearbeit einmal ehrlich anschauen wollen.
Interview: Jule Jankowski
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Kann man sich Hoffnung erarbeiten?
„Hoffnung fällt uns nicht in den Schoß, sondern Hoffnung entsteht durch sinnvolles Tun.“
Was ist Hoffnung eigentlich? Für Hans Rusinek keine Stimmung, die man hat oder eben nicht hat. Hoffnung ist eine Praxis. Der Optimist sagt, es wird großartig, lehnt euch zurück. Der Pessimist sagt, es wird furchtbar, da kann man nichts machen. Beide machen ihr Publikum passiv. Wer hofft, sagt etwas Drittes: Ich setze mich dafür ein, dass es besser sein könnte. Und der Ort, an dem sich diese Haltung entscheidet, ist für ihn die Arbeit.
Hans Rusinek ist Arbeitsforscher, Wirtschaftsethiker und Pracademic. Er forscht und lehrt an der Universität St. Gallen zur Transformation der Arbeit und ist Gastdozent für AI & Organisational Transformation an der ESMT Berlin. Nach seinem erfolgreichen Buch Work-Survive-Balance erscheint am 30. September sein neues Buch Reclaim Work. Für eine Arbeitswelt, die wieder Hoffnung macht. Drei Jahre Recherche, Interviews quer durch Branchen und Milieus, sechs Felder, in denen der Arbeitswelt die Hoffnung abhandenkommt: Leistung, Karriere, Macht, Denken, Demokratie und Abstand.
Die interessantere Frage ist, was Menschen die Hoffnung raubt.
Zumutungen sind produktiv, solange sie zur Sprache kommen.
Die KI-Debatte lenkt vom eigentlichen Thema ab.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Hans Rusinek denkt laut, in Bildern und quer durch die Disziplinen. Er holt Hannah Arendt, ein Eichhörnchen und einen Zoonosen-Experten an denselben Tisch, ohne dass es je beliebig wird. Sein Gegenentwurf zur Umarmungserzählung und zur Totschlagserzählung ist unsentimental: Arbeit macht nicht immer Spaß, aber sie ist der Ort, an dem wir aus existenziellen Bedrohungen lösbare Probleme machen können. Ein Must-Hear für alle, die spüren, dass in ihrer Organisation etwas fehlt, und noch kein Wort dafür haben.
Interview: Jule Jankowski
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Das Programm ist vollständig online und speziell für Führungskräfte mit wenig Zeit und viel Verantwortung konzipiert. In einer kleinen, kuratierten Gruppe verbinden sich Workshops, Peergroup-Reflexionen und vier exklusive 1:1-Coaching-Sessions mit Karin. Der fixe Zeitaufwand beträgt insgesamt nur 40 Stunden. Start: 1. Februar 2027
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