GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

By Jule Jankowski, Humiq GmbHBusinessMarketingCareersManagement
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GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur episodes

  • Verhandlung ist kein Gespräch unter Freunden. Matthias Schranner (314)
    Der Top-Verhandlungsprofi erklärt, warum Fairness, Vertrauen und Argumente keine Verhandlungsstrategie sind.

    Für eine Verhandlung brauche ich kein Vertrauen. Ich brauche Respekt.“

    Was ist eigentlich eine Verhandlung? Für Matthias Schranner ist sie kein Gespräch unter Freunden, sondern ein Dialog mit wechselseitiger Abhängigkeit. Eine schwierige Verhandlung beginnt dort, wo drei Elemente zusammenkommen: Ich will etwas von dir, du willst es mir nicht geben, und ich bekomme es nirgendwo anders..

    Matthias Schranner gilt international als einer der führenden Verhandlungsstrategen. Mit seiner Unternehmen Negotiate Institute wird er rund um den Globus zurate gezogen, wenn sich Verhandlungen ordentlich verhakt haben. Seine Mandate haben ausnahmslos höchste Dringlichkeit, der Verhandlungserfolg höchste Relevanz, meist für große Organisationen, nicht selten für ganze Systeme.

    Weniger argumentieren, mehr ausprobieren.

    Matthias beschreibt Verhandlungen nicht als Argumentationswettbewerb, sondern als Testfeld für Forderungen. Wer überzeugen will, verliert. Wer argumentiert, lädt zum Gegenargument ein. Ziel ist nicht Einigkeit im Denken, sondern Bewegung im Handeln.

    Im Gespräch zeigt Schranner, warum Harmonie keine Tugend in Verhandlungen ist. Warum Fairness eine „Atombombe“ sein kann. Warum Vertrauen überschätzt wird und Respekt ausreicht. Und warum das kleine Wort „aber“ Konflikte eskalieren lässt.

    Verhandlungsprinzipien gelten für alle Kontexte.

    An konkreten Beispielen wird es greifbar: Gehaltsverhandlungen, Tarifkonflikte, internationale Politik. Schranner unterscheidet prinzipiell nicht zwischen Geiselnahme und Gewerkschaft. Für ihn gelten strukturell gelten dieselben Prinzipien. Seine drei obersten Maxime lauten: 1. Proaktiv sein statt reaktiv. 2. Konflikte sichtbar machen statt vermeiden. 3. Nicht mit sich selbst verhandeln. .

    Worüber wir noch gesprochen haben:

    • Drei Elemente der schwierigen Verhandlung: Warum Abhängigkeit alles verändert
    • Fairness ist gefährlich: Warum moralische Überlegenheit eskalieren kann
    • Die 4 Phasen der Verhandlung: Vorbereitung ist King
    • Keine Argumente, nur Forderungen: Wie Bewegung in Verhandlungen entsteht
    • Maximum und Minimum Ziel: Wie Vorbereitung über Erfolg entscheidet
    • Das Wörtchen „schwierig“ als Machtinstrument: Wie man Konflikte aushält statt sie zu vermeiden
    • Lützerath und internationale Politik: Wie Optionen statt Überzeugung wirken
    • Das Prinzip Trump: Warum wir es kapieren, aber nicht kopieren sollten
    • Matthias Schranner ist nicht nur ein erfahrener Verhandlungsführer, sondern charismatischer Gesprächspartner. Er hat den Code einer erfoglreichen Verhandlung geknackt. Das Schranner-Prinzip wirkt. Am meisten aber die innere Überzeugung, die jeder Verhandlungs zugrunde liegt: Ich brauche dich. Und du brauchst mich auch. Sein Kompass: Verhandeln ist kein moralischer Wettbewerb. Es ist strukturierte Konfliktarbeit. Ein Must-Hear für alle, die in schwierigen Verhandlungssituationen stecken.

      Interview: Jule Jankowski


      Weiterführende Links zu Matthias Schranner

      ➡️ Zum Schranner Negotiation Institute

      ➡️ Zum Buch Das Schranner-Konzept


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        1 hr 14 min
      • Podcast-Perle: Deep oder Bullshit Work? Vera Starker(313)
        Bestseller-Autorin und Wirtschaftspsychologin Vera Starker über fokussiertes Arbeiten

        „Wir schrotten unser Priorisierungssystem im Kopf durch Multitasking.“

        Schon mal was von Deep Work gehört? Falls nicht, ist das kein Wunder, denn unsere Arbeitswelt ist ein schwieriges Biotop für echtes fokussiertes Arbeiten geworden. Ablenkung und Multitasking stehen nicht nur auf der Tagesordnung, sie sind zum Sekunden-Taktgeber geworden. Mit fatalen Folgen.

        Die Wirtschaftspsychologin und Bestseller-Autorin Vera Starker hat rund um das Phänomen der Deep Work intensiv geforscht und publiziert, In der aktuellen Folge teilt sie mit uns, was es braucht, um Deep Work wirklich praktizieren zu können.

        Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK

        • Deep Work als Überlebensstrategie, warum Fokus heute kein Luxus mehr ist sondern Voraussetzung für Qualität.
        • Multitasking als Selbstsabotage, wie wir unser Priorisierungssystem im Gehirn systematisch überfordern.
        • Meetings als Sichtbarkeitsritual, warum wir sie nicht loswerden und welche versteckten Bedürfnisse dahinterliegen.
        • Transformation braucht Denkzeit, ohne konzentrierte Ressource bleibt Veränderung reine Rhetorik.
        • Routine als Kraftquelle, warum Stabilität kein Rückschritt ist sondern Voraussetzung für Wandel.
        • Selbstbestimmtes Arbeiten statt betreutes Busy Sein, wie Organisationen Verantwortung zurück in die Teams geben können.
        • Mut zur Zuversicht in Zeiten von Multikrisen
        • Hört rein in die hochspannenden Ausführungen von Vera Starker, die nicht nur einen Blick auf unsere Arbeitsseele, sondern auch darauf wirft, welche Prozesse in unserem Hirn im Zustand konzentrierten Arbeitens aktiv sind. Es ist ein gleichermaßen tiefes wie auch humorvoll-optimistisches Credo für eine Arbeitswelt, die die Balance wahrt zwischen Co-Kreation und Fokussierung.

          Viel Spass beim Reinhören.

          Interview: Jule Jankowski

          Interview: Jule Jankowski


          Weiterführende Links zu Vera Starker:

          ➡️ Zu Veras neuestem Buch: Stop Bullshit Work

          ➡️ Zum Buch Endlich wieder konzentriert arbeiten!: Wertschöpfung im digitalen Zeitalter wirklich, wirklich neu denken


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            1 hr 13 min
          • Sind die Deutschen wirklich faul? Guido Zander (312)
            Der Arbeitszeit-Experte, Workforce-Berater und Autor Guido Zander über Mißverständnisse, Mythen und sinnhafte Modelle zum Thema Arbeitszeitgestaltung

            ** Wir beantworten in Deutschland jede Belastung nicht mit Entlastung, sondern mit Geldzuschmeißen.**

            Sind wir Deutschen wirklich faul? Guido Zander sagt: Wir führen die falsche Debatte.

            Guido Zander ist Arbeitszeit-Experte und Workforce-Berater. Seit Jahren beobachtet er in der Praxis, wie Produktivität und Arbeitszeitgestaltung sinnvollerweise Hand in Hand gehen. Ganz anders als in der derzeit geführten öffentlichen Debatte.

            Der Mythos mehr bringt mehr

            Im Gespräch zerlegt er eine populistische Idee und platte Diskussion nach der anderen. Fachkräftemangel, Vier Tage Woche, Lifestyle Teilzeit, steigende Krankenquoten – Halbwahrheiten und Unstatistiken beherrschen hier das Feld.

            So dröselt er z.B. den Vorschlag auf, dass wir alle einfach nur eine Stunde mehr arbeiten müssten, um die wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Ergebnis:

            ** Wir haben kein Arbeitszeitvolumenproblem. Wir haben ein Verteilungs und Einsatzproblem.** Guido und führt aus, warum in volatilen Märkten die Gleichung „mehr bringt mehr“ nicht hinhaut.

            Struktur statt Moral

            Guido geht es nicht um moralische Zuschreibungen. Ihm geht es um strukturelle Ansätzeund um die Frage, wie Arbeit organisiert ist. Was passiert, wenn lineare Rezepte auf eine nicht lineare Realität treffen. Wenn eine Stunde mehr Arbeit politisch plausibel klingt, betrieblich aber ganz andere Effekte entfalten kann.

            Atmende Schichtmodelle

            Besonders spannend: Der Blick in die Praxis von Schichtmodellen und die Erkenntnis, dass Flexibilität für Unternehmen häufig etwas anderes bedeutet als für Mitarbeitende. Was passiert eigentlich, wenn Unternehmen verabsäumen, flexible Strukturen – auch bei der Arbeitszeit – zu etablieren?

            Worüber wir noch gesprochen haben:

            • Moralfreie Arbeitszeitgestaltung: Weg von Zuschreibungen, hin zu Strukturen, die tragen statt beschuldigen.
            • Guerilla Flexibilität: Wenn Flexibilitätsdruck auf fehlende Regeln trifft, entsteht ein informelles System ohne klare Grenzen.
            • Die Illusion der Mehrarbeit: Warum lineare Stundenlogik in volatilen Märkten ins Leere laufen kann.
            • Atmende Organisation statt starrer Schichtplan: Was passiert, wenn Systeme nicht auf Bedarf reagieren.
            • Produktivität jenseits der Anwesenheit: Beschäftigt sein heißt noch lange nicht wirksam sein.
            • Kultur kuriert Krankenquote: Führung entscheidet, ob Dynamiken kippen oder stabil bleiben.
            • Guido Zander beweist mit seinen klugen Ausführungen und seiner empirisch-praktischen Fundierung, dass die Debatte um Arbeitszeit mehr Struktur als Moral braucht. Er argumentiert nüchtern, datenbasiert und nah an der betrieblichen Realität. Und genau darin liegt die Kraft dieser Folge. Eine echte GOOD WORK Essentials Folge.

              Interview: Jule Jankowski


              Weiterführende Links zu Guido Zander:

              ➡️ Zu Guidos Buch: Die faulen Deutschen?

              ➡️ Infos zu Gudios Beratungsunternehmen SSZ


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                1 hr 20 min
              • Davos: Wird die Arbeitswelt auf der Weltbühne neu verhandelt? Raphael Gielgen (311)
                Raphael Gielgen, Trendscout bei Vitra, vom WEF in Davos Perspektiven mit, die KI, Geopolitik und die Zukunft der Arbeit verbinden

                Performance, Skalierbarkeit und Geschwindigkeit. Das sind die drei Worte von Davos.

                Was hat der Trendscout eines Herstellers für Büromöbel auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu suchen? Normalerweise nicht viel. Es sei denn, es handelt sich um Raphael Gielgen. Rapha – wie er nicht nur von engsten Freunden genannt ist - erforscht weltweit die Impulse aus Wirtschaft, Technik, Politik und Gesellschaft auf die Zukunft der Arbeitswelt. Dafür ist er Zweidrittel des Jahres global auf Achse und blickt in die Lebensrealitäten der Menschen und Unternehmen vor Ort.

                Seine Beobachtungen und Erkenntnisse verdichtet er in seinem berühmten Work Panorama. Mit der XXL Wandtapete an Insights geht er seit vielen Jahren einmal jährlich auf Tournee. Und das Bild, das er entwirft, hat nur peripher etwas mit Bürolandschaften zu tun.

                Rapha denkt groß, weit und gegen den Strich. Er sieht Vernetzungsfäden, wo viele erst mal nur ein Knäuel ausmachen können. Er ist ein Grenzgänger zwischen Gegenwart und Zukunft, zwischen digitalem Puls und physischem Ort, zwischen Erkenntnis und Irritation.

                Er fängt in dieser Folge die Atmosphäre von Davos ein

                Seine inhaltlichen Anstriche aus Davos und der Welt:

                „Der Mittelstand ist heute auch Diplomat.“

                Die geopolitische Unsicherheit ist in jeder Branche spürbar. Einfache Globalisierung war gestern. Heute herrscht eine komplexe Multipolarität. Neue Allianzen wie Indien/EU oder Mercosur rücken in den Fokus. Unternehmen müssen lernen, gleichzeitig politisch bewusst und wirtschaftlich flexibel zu agieren. Die klare Trennung von Wirtschaft und Politik ist vorbei.

                Performance wird wieder sexy

                „Wir haben das Thema Leistungsbereitschaft aus den Augen verloren.“
                Raphael beobachtet weltweit eine Rückkehr zur wirtschaftlichen Realität. Es geht um Geschwindigkeit, messbare Skalierung und echte Umsetzungsstärke. Augmentierung (Mensch + KI) hat Vorrang vor Automatisierung, doch das Zeitfenster ist eng. Organisationen, die zu lange im Ich-Zirkel verweilen, verlieren den Anschluss.

                Umbau der Unternehmenslandschaft & Renaissance des Haptischen

                „Design ist die Übersetzungstechnologie zwischen Code und Kultur.“
                Die Zeit der großen Konzernversprechen (Karriere, Sicherheit, Status) ist vorbei. Autonomie, Wirkung und Sinn treten an ihre Stelle. Die Organisationsform der Zukunft ist kleiner, dezentraler, adaptiver, nicht mehr zwingend hierarchisch. Gleichzeitig erlebt die physische Welt eine Renaissance: Räume werden zu Transformationszonen. Die Ästhetik des Arbeitsplatzes ist kein Luxus, sondern Katalysator für kulturellen Wandel.

                Zwischen dem WEF in Davos als größtem Schulhof der Welt und seinem oberpfälzischen Landleben verhandelt Gielgen große Fragen: Wie bleibt Europa anschlussfähig? Was ist echte Verantwortung? Warum ist Kontrolle eine Illusion? Und wie sieht Arbeit aus, wenn Maschinen mehr wissen als wir?

                Interview: Jule Jankowski


                Weiterführende Links zu Raphael Gielgen:

                ➡️ Zu Rapha auf LinkedIn

                ➡️ Werdet Teil der WhatsApp Gruppe von Rapha. Dort teilt er mehrmals wöchentlich spannende Studien, Ergebnisse und Insights rund um Future of Work. Hier geht's zum

                LinkedIn Beitrag zu Raphas WhatsApp Gruppe mit Hinweis zur Anmeldung

                ➡️ Infos zu Vitra


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                  1 hr 13 min
                • Lebenssinn statt Lebenslauf. Peter Martin (310)
                  Peter Martin, Geschäftsführer Martin et Karczinski, Autor, Markenstratege über den Blickwinkel Beyond Karriereoptimierung und Performance

                  Du kannst nicht einzigartig sein, wenn du nicht anders bist

                  Sein Name ist in der Branche und bei Markenverantwortlichen prominent verortet: Peter Martin ist führender Markenstratege und berät mit seiner Agentur Martin et Karcziniski Unternehmen wie Leica oder Lufthansa hinsichtlich ihres ganzheitlichen Markenauftritts. Und das ist Galaxien weit entfernt von einer reinen Form-und-Farbe-Betrachtung.

                  Im Zentrum seiner Arbeit steht eine einfache, tiefgreifende Idee: Identität ist der Ausgangspunkt für Wirkung. Marken entfalten nur dann Strahlkraft, wenn sie im Inneren klar und stimmig sind. Genau darum geht es in dieser Episode: um gelebte Werte, um kulturelle Substanz und um die Frage, wie Transformation wirklich gelingt.

                  Beyond als ganzheitlicher Markenansatz

                  Peter erklärt, warum echte Transformation niemals rein äußerlich ist. Eine neue CI oder hippe Positionierung greift zu kurz, wenn die innere Haltung – das „Best Self“ – nicht mitwächst. Hier setzt die Beyond-Methode an, die er gemeinsam mit seinem Agenturteam entwickelt hat. In der Beyond-Methode kommen Strategie, Design und Transformation in ein zusammenhängendes System. Diese Arbeit ist nicht technokratisch, sondern dialogisch und eine Einladung, sich ehrlich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen. Sowohl auf individueller als auch auf organisationaler Ebene.

                  „Lebenslauf: Laufen wir dem Leben hinterher?“

                  Im Gespräch spannt sich der Bogen von Unternehmensausrichtung hin zu eigener Identitätsfindung. Dabei wird klar: Erfüllung entsteht nicht durch das Erfüllen von Erwartungen, sondern durch Resonanz. Mit sich selbst, mit anderen, mit dem eigenen Tun. Peters Buch „Lebenssinn statt Lebenslauf“ richtet sich nicht (nur) an Unternehmen, sondern an Menschen, die spüren: Da ist noch etwas in mir, das gelebt werden will. Seine zentrale These: Jeder trägt ein einzigartiges Yond in sich, eine Essenz, ein Potentialfeld. Doch viele laufen im Modus „Lebenslauf“ und verlieren den Kontakt zu sich selbst.

                  Mut, das eigene Yond zu entdecken

                  Mit klugen Fragen und biografischer Tiefenbohrung lädt Peter zur Selbsterkenntnis ein. Warum sind so viele erfolgreiche Menschen nicht erfüllt? Warum halten wir an Rollen fest, die uns längst nicht mehr entsprechen? Und wie kann ein Einzelner eine ganze Kultur verändern? Die Antwort ist oft überraschend einfach: indem er oder sie sich traut, wirklich zu sein. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Andersartigkeit. Peter Martin plädiert dafür, die eigene Eigenheit nicht zu verstecken, sondern als Quelle der Einzigartigkeit zu verstehen. Viele Menschen haben früh gelernt, sich anzupassen, um dazuzugehören. Was dabei oft verloren geht, ist der Zugang zum eigenen Wesen. Resonanz entsteht dort, wo wir den Mut haben, das Eigene zu leben. Diese Episode ist eine Einladung, genau damit zu beginnen – ob als Mensch oder als Organisation.

                  Worüber wir gesprochen haben:

                  • Markenarbeit ist Identitätsarbeit: Peter Martin zeigt, wie echte Markenentwicklung nicht bei Logos beginnt, sondern bei innerer Klarheit und Haltung.
                  • Beyond statt Buzzwords: Die Beyond-Methode verbindet strategisches Denken mit emotionaler Tiefe – für echte Transformation statt Kosmetik.
                  • Yond als Nordstern: Warum jeder Mensch einen inneren Ruf in sich trägt. Und wie man ihn erkennt, bevor der Lebenslauf zum Käfig wird.
                  • Resonanz erzeugt Sinn: Was wirklich bleibt, ist nicht das Gesagte, sondern das Gefühl, das wir hinterlassen.
                  • Leadership beginnt im Innen: Führung ohne Selbstführung bleibt Fassade; Martin fordert ein neues, bewusstes Leadershipverständnis.
                  • Erfüllung statt Funktionieren: Warum so viele Menschen Erfolg haben, aber innerlich leer bleiben. Und wie man das ändern kann.
                  • Wer sich für Fragen der Identitätsentwicklung, der sinnhaften Lebensgestaltung auf tiefer Ebene interessiert, ist mit dieser Folge bestens aufgehoben. Eine auditive Hilfe, aus dem ewig-gestrigen Business-Mantra des "Immer weiter, immer höher" auszusteigen. Hier können wir Gedanken zwischen Peters klugen Ausführungen schweifen lassen und das eigene Leben reflektieren. Peter ist nicht nur ein Ästhet für Haptisches, er ist ein Ästhet der Worte und Gedanken.

                    Interview: Jule Jankowski


                    Weiterführende Links zu Peter Martin:

                    Zu Martin et Karczinski

                    Zu Martins Buch "Lebenssinn statt Lebenslauf"


                    Dein GOODie: Ein Vorgeschmack auf das GOOD WORK Collectif

                    Das GOOD WORK paper zur Folge 240 mit Prof. Dr. Maja Göpel zum Thema "Werte als Kompass für gelingende Transformation“, die erfolgreichste Episode in diesem Jahr. Nutze die Chance,
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                      1 hr 27 min
                    • 750 Teams, 1 Konzern: Wo liegen die Grenzen für Selbstorganisation? Daniel Dubbel (309)
                      Daniel Dubbel, Chefberater bei der DB Systel, berichtet über Wirkung und Grenzen von Selbstorganisation und Denzentralität im Konzern

                      Agilität war plötzlich überall und niemand wusste mehr, was sie bedeutet.

                      Es ist eine Sache, in einem Pilotprojekt ein Team agil aufzustellen. Aber was bedeutet es, wenn ein ganzes Unternehmen, ein gesamter Konzern auf die Prinzipien von Dezentralität und Selbststeuerung baut? Wie wird das organisiert? Und vor allem: Wo liegen die Grenzen und Hürden? In dieser Episode spricht Jule mit Daniel Dubbel, Chefberater bei DB Systel, über die großangelegte agile Transformation innerhalb des IT-Dienstleisters der Deutschen Bahn. Was einst als Leuchtturmprojekt gefeiert wurde, blickt nun auf Jahre intensiver Veränderung zurück, mit viel Licht, aber auch gehörig Schatten. Daniel Dubbel bringt Offenheit mit in den Audiosalon und schildert, was funktioniert hat, wo Illusionen geplatztt sind und wie sich Selbstorganisation in einem Konzern dieser Größe wirklich anfühlt.

                      Ist Agilität wirklich tot?

                      Wie nachhaltig sind Begriffe wie Agilität, wenn sie gleichzeitig aufgeladen und missverstanden werden? Daniel beschreibt, wie Agilität vielerorts als Effizienzsteigerung missinterpretiert wurde und dadurch – ähnlich wie "New Work" – an Bedeutung verlor. Lebendig bleibt, was weitererzählt wird. Und das ist bei der DB Systel täglich der Fall. Auch wenn der Begriff „Agilität“ dabei nur noch selten fällt.

                      Die ailge Transformation der DB Systel

                      Die Transformation bei DB Systel ging dabei weit über Methoden und Hypes hinaus: Aus Silos wurden crossfunktionale Teams, klassische Führungsrollen wurden zerschlagen und in neue Rollen aufgeteilt. Aus 116 Führungsverantwortungen entstanden drei zentrale Rollen – Agility Master, Product Owner und Team.

                      Neue Rollen, neue Schmerzen

                      Doch diese Neuaufstellung hat ihren Preis: Viele frühere Führungskräfte mussten sich neu erfinden oder fanden sich in anderen Bereichen des Konzerns wieder. Trotz aller Strukturarbeit blieb manches gleich: Der Blick von außen auf DB Systel als Dienstleister, nicht als Partner, hat sich kaum verändert. Auch die wirtschaftlichen Kennzahlen, nach denen Erfolge gemessen werden, blieben klassisch.

                      Dezentrale Steuerung bei Gegenwind

                      Daniel bleibt dabei selbstkritisch und gleichzeitig überzeugt, dass ohne flexible, anpassbare Strukturen keine Zukunft gestaltet werden kann. Besonders spannend: Die aktuelle Lage mit Gegenwind, veränderten Konzernzielen und wachsendem Effizienzdruck lässt die Frage aufkommen, wie tragfähig die dezentralisierte Struktur ist. Die Antwort von Daniel fällt differenziert aus: Dezentralisierung sei richtig, aber nur, wenn auch Steuerung und Kohärenz sichergestellt sind. Alignment dürfe nicht als Kontrolle missverstanden werden.

                      Worüber wir gesprochen haben:

                      • Alte Struktur raus, neue rein: DB Systel baut konsequent Hierarchien ab und setzt auf Teams mit geteilter Verantwortung.
                      • Verbrannte oder gelebte Agilität? Daniel Dubbel rechnet mit Buzzwords ab und fragt: Was bleibt vom agilen Versprechen?
                      • Führung neu gedacht: Agility Master statt Abteilungsleiter. Was passiert, wenn Rollen plötzlich keine Chefs mehr kennen?
                      • Zwischen Dienstleister und Partner: Ein Konzern will sich emanzipieren.
                      • Verantwortung mit Nebenwirkungen: Selbstorganisation klingt phantastisch, bis sie konkret wird. Wie viel Freiheit braucht Steuerung und wo kippt Autonomie in Chaos?
                      • Kritik als Kulturleistung: Daniel Dubbel über systemisches Lernen, reflektierte Fehler und das Ende einfacher Antworten.
                      • Wer einer schonungslos offenen und gleichzeitig sehr reflektierten Bericht aus dem Maschinenraum der agilen Transformation sucht, der ist mit dieser Folge bestens informiert und inspiriert. In der auditiven Retrospektive zeigt sich: Jeder Stein wurde umgedreht und dennoch ist im Kern einiges unverändert. Die Organisations-Reise der DB Systel ist längst nicht vorbei. Die Koordination stehen auf: Es bleibt anders.

                        Interview: Jule Jankowski


                        Weiterführende Links zu Daniel Dubbel:

                        Zu Daniels Website


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                          1 hr 4 min
                        • Ist Remote-Work die Fernbeziehung der Arbeitswelt? Ivan Cossu (308)
                          Co-Gründer und Geschäftsführer von Deskbird über modernes Workplace Management

                          "Ein Büro muss ein Magnet sein, kein Mandat."

                          Was passiert nicht nur mit unserer Arbeitswelt, sondern auch mit unseren Innenstädten, unseren Häusern, wenn die Hälfte der Büroflächen verwaisen oder abgemietet werden? Wie erklärt sich das Paradox aus Leerstand und Beziehungsleere bei den echten Begegnungen zwischen Kollegen? In dieser Episode spricht Ivan Cossu, Mitgründer und CEO von Deskbird über intelligentes Workspace-Management.

                          Veränderung des Büros im Zeitraffer

                          Ivan ist ein praktischer Denker mit unternehmerischer Klarheit. Seine Erfahrungen als Gründer eines Unternehmens mit knapp 100 Mitarbeitenden zeigen, wie sich der Arbeitsplatz – und mit ihm die Zusammenarbeit – transformiert. Für ihn ist klar: Die Pandemie war nicht Ursache, sondern Beschleuniger einer Entwicklung, die schon lange im Gange war. Flexible Modelle, hybride Teams und datenunterstützte Entscheidungen: das ist das neue Normal.

                          Die Rolle des Workplace-Managers

                          Deskbird liefert Lösungen für das, was früher kaum jemand hinterfragt hat: Wo sitzen wir? Wann kommen wir ins Büro? Wie nutzen wir die vorhandenen Räume effizient, ohne dabei Kultur und Teamgefühl zu verlieren? Ivan erklärt, warum es neue Rollen wie den "Workplace Manager" braucht, weshalb Führung durch Präsenz wirkt und wie man aus Daten echte Mehrwerte schafft, nicht nur Einsparungen.

                          Zwischen Mandat und Magnet

                          Ein zentrales Bild, das Ivan prägt: das Pendel. Die Pandemie hat es heftig in Richtung Autonomie und Flexibilität ausschlagen lassen und jetzt geht es darum, eine neue Balance zu finden. Zwischen Kontrolle und Vertrauen. Zwischen Mandat und Magnetismus. Zwischen Hushed-Homeoffice, Back-to-Office-Strategien und gelebtem Teamgeist.

                          Worüber wir gesprochen haben:

                          • Homezone oder Teamzone? Neue Raumkonzepte entstehen und zeigen, was sie mit Kultur und Zugehörigkeit zu tun haben.
                          • Das Pendel der Arbeit schwankt zwischen Autonomie und Verpflichtung und zwingt Organisationen wie Mitarbeitende zu neuen Aushandlungen.
                          • Hushed Homeoffice: Von brauchbaren Illegalitäten beim Thema Remote-Work
                          • Vom Hausmeister zum Workplace Manager: Neue Rollen sorgen für magnetische Orte und machen Zusammenarbeit im Büro gezielter möglich.
                          • Fernbeziehung als Metapher: Remote Work funktioniert, aber nur mit bewusster Gestaltung, Investition und neuen Routinen.
                          • Daten als Entscheidungshilfe: Auslastungszahlen führen zu besseren Standortentscheidungen und zu echten Einsparungen.
                          • Ivan bringt Einblicke, die sonst selten hörbar sind: aus dem Maschinenraum datengetriebener Arbeitsplatzoptimierung und aus der Praxis einer Firma, die selbst experimentiert und lernt. Ob Hundetag oder PlayStation-Turnier, Standortstrategie oder Desk Sharing Ratio: Hier wird klar, dass Arbeitskultur ein tägliches Verhandeln. Zwischen Raum, Rolle und Rhythmus.

                            Interview: Jule Jankowski


                            Weiterführende Links zu Deskbird:

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                              1 hr 3 min
                            • Digital lahmgelegt? Was unser Gehirn für gute Arbeit wirklich braucht. Prof. Dr. Volker Busch (307)
                              Neurowissenschaftler, Psychologe und Bestseller-Autor Prof. Dr. Volker Busch über die Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen einer digitalen Arbeits- und Lebenswirklichkeit

                              Wir brauchen mehr Denkstörungen und weniger Wohlfühlzonen."

                              Zugegeben: Die digitale Welt - insbesondere die Arbeitswelt - macht uns das Leben vordergründig deutlich bequemer. KI & Konsorten nimmt uns so manchen mühsamen Denkjob ab. Aber was sagt Kollege Gehirn dazu? Ist es für unser Hirn so bekömmlich? Was passiert wirklich mit unserer Urteilsfähigkeit, unserem kritischen Denken und unserer Kreativität, wenn wir sie permanent auslagern?

                              Prof. Dr. Volker Busch ist Neurowissenschaftler, Psycholog und Arzt und preisgekrönter Sachbuchautor. Er forscht zu diesen Fragen seit Jahren, Jahrzehnten und versteht es, die komplexen Zusammenhänge aus Neurowissenschaft und Psychologie anschaulich, leichtfüssig und humorvoll zu erläutern.

                              Transformation unserer Arbeitswelt: von der Hand- zur Kopfarbeitbr/>

                              Volker Busch ist kein Alarmist, aber ein scharfer Beobachter. Er zeigt, wie unsere Arbeitswelt sich transformiert: weg von der Hand- zur Kopfarbeit, hin zu einer Denkkultur, die in der Gefahr steht, durch Digitalisierung und KI ausgehöhlt zu werden. Mit Humor und Tiefgang erklärt er, warum unsere mentale Energie durch ständige Ablenkung schrumpft, wie Perfektionismus uns blockiert und warum es paradox ist, auf Chatbots zu vertrauen, um kritisches Denken zu fördern.

                              Gegen Brain Rot

                              Volker warnt davor, KI unreflektiert zu nutzen. Er spricht über das Trendphänomen „Brain Rot“, die geistige Schlaffheit, die sich aus der Entlastung durch Maschinen speist. Gleichzeitig wirbt er dafür, dass wir wieder lernen, uns selbst auszuhalten: durch kreative Fantasie, gute Geschichten am Abend und den Mut, Dinge einfach auszuprobieren, selbst wenn sie verrückt erscheinen.

                              Paradigmenwechsel in Bildung tut Notbr/>

                              Er fordert eine neue Haltung gegenüber Innovation: Nicht „more of the same“, sondern radikales Umdenken, gerade in Bildung und Führung. Schulen, Universitäten und Unternehmen sollen wieder Orte werden, an denen nicht nur Wissen transferiert, sondern Denkfähigkeit entwickelt wird. Dafür braucht es Irritation, Verletzung und Denk-Disruption statt Denk-Komfortzone.

                              Die Kraft der Märchen

                              Was das mit Märchen zu tun hat, warum ein kaltes Wasserbad besser wirkt als fünf To-Do-Listen, und warum uns gute Geschichten besser einschlafen lassen als Nachrichten-Ticker – all das erzählt Busch in diesem inspirierenden Gespräch, das klar macht: Kreativität ist keine Kür mehr, sondern Überlebensstrategie.**

                              Worüber wir gesprochen haben:

                              • Vom Reiz zur Ruhe: Warum Konzentration heute kein Selbstläufer mehr ist und welche Gewohnheiten helfen.
                              • Ein stiller Angriff aufs Denken: Wie KI unser kritisches Urteilsvermögen heimlich abbaut.
                              • Fantasie vor Kreativität: Was im Gehirn passiert, bevor eine gute Idee entsteht.
                              • Verletzungen des Denkens: Warum Irritation notwendig für Innovation ist.
                              • Zwischen Märchen und Medien: Warum unser Gehirn Geschichten braucht und nicht Schlagzeilen.
                              • Informationsinzest und Denkfaulheit: Wie wir geistig widerstandsfähig bleiben.
                              • So entfaltet sich zwischen Netflix, Notifications und Neuroplastizität ein tiefgründiges Gespräch über das, was unser Gehirn wirklich braucht: Ruhe, kreative Verletzung und kluge Zumutungen.

                                Interview: Jule Jankowski


                                Weiterführende Links zu Karin Lausch:

                                Zur Website von Prof. Dr. Volker Busch

                                Der Link zu Sach- und Fachbüchern und weiteren Publikationen
                                Zum Podcast Gehirn gehört


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                                  1 hr 7 min
                                • Feel safe. Be brave. Braucht es Mut für psychologische Sicherheit? Karin Lausch (306)
                                  Leadership-Expertin und Bestseller-Autorin Karin Lausch über das Wechselspiel von Vertrauen, psychologischer Sicherheit und Mut in der Organisationsentwicklung.

                                  Menschen, die sich sicher fühlen, geraten außer Kontrolle. Diese Vorstellung steckt tief in uns drin.

                                  Der Begriff klingt akademisch konstruiert und erobert als Schlagwort aktuell den Diskurs über Management Anforderungen: Psychologische Sicherheit. Er ist nach dem Dafürhalten einiger prominenter AutorInnen und Unternehmensberaterinnen nicht weniger als der psychologische Unterbau gesunder, mutiger Zusammenarbeit. Ohne sie ist eine gute Fehlerkultur, eine Weiterentwicklung, eine zukunftsfähige Arbeitskultur nicht vorstellbar. Das findet auch Karin Lausch, Leadership- und Vertrauens-Expertin und Bestseller Autorin. Ihr neues Buch "Feel safe. Be brave" schlägt eine Bresche dafür, das Phänomen zu ent-bullshitisieren.

                                  Stille Anpassung

                                  Karin Lausch nimmt uns mit in die Tiefe dessen, was in Teams häufig unbewusst wirkt: der stille Druck zur Anpassung, die Angst vor Bewertung, das Schweigen in Meetings. In einer Gesellschaft, in der Störung oft als Mangel und nicht als Einladung zur Entwicklung gesehen wird, fordert Karin dazu auf, den Mut neu zu denken. Nicht als heroische Ausnahme, sondern als soziale Praxis, die nur dort gedeihen kann, wo Vertrauen und Sicherheit herrschen.

                                  Psychologische Sicherheit ist kein Kuschelkurs

                                  Sie zeigt auf, warum psychologische Sicherheit kein Feelgood-Zustand ist, sondern ein anspruchsvolles Führungsprinzip. Es geht nicht um Kuschelkultur, sondern um eine radikale Klarheit, wie viel Mut es erfordert, den Status quo zu hinterfragen, Konflikte nicht zu vermeiden und die eigenen Schutzmuster zu verstehen. Die ZuhörerInnen bekommen einen tiefen Einblick in die systemischen und psychologischen Dynamiken, die das Vertrauen in Organisationen fördern oder hemmen und erfahren, warum Führungskräfte oft selbst die unsichersten im Raum sind.

                                  Die 5 V für den Kurs zu mehr psychologischer Sicherht

                                  Karin plädiert für eine neue Führungskultur, die nicht auf autoritäre Kontrolle, sondern auf strukturell verankerte psychologische Sicherheit setzt: über klare Vereinbarungen, echtes Zuhören und den Mut, sich selbst zu reflektieren. Sie entwickelt den Kurs der 5 Vs: Vereinbarung, Vertrauen, Verbindung, Verantwortung und Veränderung und erläutert die Prinzipien und Gedanken dahinter.

                                  Worüber wir gesprochen haben:

                                  • Was Mut mit Unsicherheit zu tun hat: Warum psychologische Sicherheit die Grundlage für mutige Entscheidungen bildet.
                                  • Führungskräfte als Unsicherheits-Brennpunkt: Ein ehrlicher Blick auf die Ängste hinter der Führungsrolle.
                                  • People-Pleasing als Überlebensstrategie: Wie früh gelernte Schutzmechanismen unser Verhalten in Teams prägen.
                                  • Psychologische Sicherheit ist kein Dauerzustand: Warum sie immer wieder neu erzeugt werden muss.
                                  • Harmonie als Vermeidung: Warum zu viel Freundlichkeit das Scheitern einer Organisation bedeuten kann.
                                  • PS auf die Straße bringen: Wie aus einem akademischen Konzept ein greifbares Führungsinstrument wird.
                                  • Wer an echter Zusammenarbeit interessiert ist, wird aus diesem Gespräch mit Impulsen, Begriffsschärfungen und einem tiefen Verständnis für das Unsichtbare, das unsere Arbeit prägt, rausgehen. Ihr werdet Ohrenzeuge, wie eine kluge, sensible Vordenkerin ein Phänomen, das oft oberflächlich diskutiert wird, bis in feinste Strukturen seziert und dann in seine praktische Anwendung überführt.

                                    Interview: Jule Jankowski


                                    Weiterführende Links zu Karin Lausch:

                                    Zu Karins Website

                                    Der Link zum Buch Feel safe.Be brave.


                                    Dein GOODie: Ein Vorgeschmack auf das GOOD WORK Collectif

                                    Das GOOD WORK paper zur Folge 240 mit Prof. Dr. Maja Göpel zum Thema "Werte als Kompass für gelingende Transformation“, die erfolgreichste Episode in diesem Jahr. Nutze die Chance,
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                                    Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung"

                                    Become Better bietet ab September 2026 zum fünften Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung.


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                                    GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins


                                    Wir sprechen im Podcast immer wieder über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien


                                    • Gelungene Beziehungsgestaltung
                                    • Flexible Strukturen
                                    • Digitale Balance
                                    • Gelebte Agilität und
                                    • Das Denken in Möglichkeiten

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                                      1 hr 20 min
                                    • Zeit haben oder Zeit gestalten? Jonas Geissler (305)
                                      Zeitforscher Jonas Geißler über Rhythmen, Zeitgestaltung und -erleben und wirkliche Freiheit im Kalender

                                      Zeitwohlstand bedeutet entdichtete Zeit, Selbstbestimmung und kollektive Rhythmen.

                                      Wie gehen wir mit Zeit um und wie geht sie mit uns um? In dieser ersten GOOD WORK-Folge des neuen Jahres begrüßt Jule Jankowski den Zeitforscher Jonas Geissler. Jonas beleuchtet das Thema „Zeit“ nicht nur wissenschaftlich, sondern füllt es auch mit Leben. Als Autor, Berater und Speaker gestaltet er Organisationen im Spannungsfeld von Beschleunigung, Sinn, Innovation und Menschlichkeit. Und: Er bringt ein tiefes biografisches Verständnis mit, denn das Thema Zeit ist für ihn auch eine Familiengeschichte.

                                      Zeit ist nicht gleich Zeit

                                      Jonas Geissler macht deutlich: Die Vorstellung, dass alle Menschen „gleich viel Zeit“ haben, greift zu kurz. Ja, kosmisch betrachtet haben wir alle 24 Stunden pro Tag. Doch wie viel davon tatsächlich frei gestaltbar ist, hängt stark von sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen ab. Zeitwohlstand ist eine Frage der Gerechtigkeit, nicht der Disziplin.

                                      Die Organisation als Taktgeber

                                      Wir sprechen über die Mechanismen, mit denen Organisationen Zeit strukturieren: Meetings, Deadlines, Erreichbarkeit. Jonas zeigt, warum die Frage „Wann sind wir innovativ?“ oft mehr über die Organisation verrät als jede Wertefolie. Und warum Führung nicht nur Aufgaben, sondern auch Zeiträume ermöglichen muss.

                                      Beschleunigung durch KI – und was sie verdrängt

                                      KI wird oft als Zeitsparerin gefeiert. Doch Jonas lenkt den Blick auf die Rebound-Effekte: Wenn ein Ergebnis in Sekunden produziert wird, braucht es an anderer Stelle neue Prüf- und Abstimmungsprozesse. Die scheinbare Zeitersparnis erzeugt oft neue Zeitverluste, nur eben verschoben.

                                      Zeit gestalten heißt auch: Zeit freigeben

                                      Die beste Innovationskultur bringt nichts, wenn keine Zeitfenster dafür vorhanden sind. Jonas erklärt, warum es nicht genügt, Innovation zu fordern. Sie muss im Kalender sichtbar werden. Er erzählt von konkreten Beispielen aus seiner Beratungspraxis: von leeren Kalendern, bewusstem Warten und Organisationen, die sich trauen, Pausen zu planen, bevor sie gebraucht werden.

                                      Rhythmus statt Taktung

                                      Ein zentrales Motiv: Lebendige Systeme funktionieren im Rhythmus, nicht im Takt. Unser Körper, die Jahreszeiten, gute Zusammenarbeit – sie folgen einem Prinzip der Wiederholung mit Abweichung. Jonas plädiert für mehr zeitliche Vielfalt in Organisationen: mal schnell, mal langsam, mal nichts. Nicht als Luxus, sondern als Voraussetzung für Wirksamkeit.

                                      Worüber wir gesprochen haben

                                      • Seminarkater und Primetime-Zeitgefühl: Jonas erzählt, warum ein "guter Kater" manchmal der produktivste Zustand ist.
                                      • Zeit als Familiengeschichte: Wie die Lebensrealität seines Vaters Jonas’ Verhältnis zur Zeit grundlegend geprägt hat.
                                      • Kulturelle Zeitexperimente: Von der mechanischen Räderuhr zur KI und wie sich unser Verhältnis zur Zeit historisch verändert hat.
                                      • Zwischen Rhythmen und Takten: Was Organisationen von lebendigen Systemen über Zeit lernen können.
                                      • Zeitwohlstand als politische Frage: Warum nicht alle dieselbe Zeit haben und wie gerechtere Verteilung möglich wäre.
                                      • Innovation braucht leere Kalender: Wie Zeiträume entstehen müssen, damit Neues entstehen kann, jenseits der Meetingflut.
                                      • Das Gespräch ist ein inspirierender, fast schon philosophischer Auftakt ins Jahr mit einem klarem Plädoyer: Zeitwohlstand ist machbar, wenn wir uns trauen, Organisationen und Arbeitskulturen als Zeitgestaltungsräume zu begreifen.

                                        Interview: Jule Jankowski


                                        Weiterführende Links zu Jonas Geissler:


                                        Zu Jonas Website
                                        Der Link zum Buch „Alles eine Frage der Zeit“
                                        Der Link zum Buchtrailer von Alles eine Frage der Zeit
                                        Der Link zum Buch „Time is honey - vom klugen Umgang mit der Zeit"
                                        Link zur Leseprobe des ZOE Artikels mit Hans Rusinek


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                                        Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung"

                                        Become Better bietet ab September 2026 zum fünften Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung.


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                                        • Flexible Strukturen
                                        • Digitale Balance
                                        • Gelebte Agilität und
                                        • Das Denken in Möglichkeiten

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                                          1 hr 24 min

                                        About GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                        From the publisher's feed

                                        Der Podcast GOOD WORK ist das Feuilleton der deutschen Arbeitswelt.

                                        More shows like GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                        OMR Podcast by Philipp Westermeyer - OMR

                                        OMR Podcast

                                        34 Listeners

                                        brand eins-Podcast by detektor.fm – Das Podcast-Radio

                                        brand eins-Podcast

                                        2 Listeners

                                        Führung auf den Punkt gebracht! by Bernd Geropp

                                        Führung auf den Punkt gebracht!

                                        3 Listeners

                                        digital kompakt by Joel Kaczmarek

                                        digital kompakt

                                        4 Listeners

                                        Hotel Matze by Matze Hielscher & Mit Vergnügen

                                        Hotel Matze

                                        180 Listeners

                                        On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit by Christoph Magnussen & Michael Trautmann

                                        On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit

                                        18 Listeners

                                        Female Leadership Podcast by Vera Strauch, Dear Monday

                                        Female Leadership Podcast

                                        9 Listeners

                                        WirtschaftsWoche Chefgespräch by Beat Balzli

                                        WirtschaftsWoche Chefgespräch

                                        3 Listeners

                                        Smarter leben by DER SPIEGEL

                                        Smarter leben

                                        50 Listeners

                                        Die Boss - Macht ist weiblich by Stern / RTL+

                                        Die Boss - Macht ist weiblich

                                        4 Listeners

                                        Lead Forward by Harvard Business manager

                                        Lead Forward

                                        2 Listeners

                                        Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

                                        Lanz + Precht

                                        320 Listeners

                                        FAST & CURIOUS by Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder

                                        FAST & CURIOUS

                                        16 Listeners

                                        Der KI-Podcast by ARD

                                        Der KI-Podcast

                                        19 Listeners

                                        AUF & UP by Chris Surel

                                        AUF & UP

                                        1 Listeners