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„Stell dir mal einen Werkzeugkoffer vor. Deine Stärken sind dein Lieblingshammer, dein Lieblingsschraubenzieher. Und die hast du spannenderweise immer bei dir."
Wir wollen alle gerne wissen, welches Potenzial in uns steckt. Doch was, wenn wir gar nicht genau wissen, was unsere Stärke wirklich ist? Was, wenn sich unser größter Antreiber plötzlich gegen uns wendet und aus einer Stärke sogar eine Bedrohung wird? Nicole Zätzsch ist ausgebildete Stärkencoach. Sie begleitet Führungspersönlichkeiten dabei, resilient, offen und flexibel mit Veränderungen umzugehen.
Nicoles harter Weg zu ihrer Stärke
Das Schicksal forderte Nicole heraus und servierte ihr einen erneuten gesundheitlichen Tiefschlag. Übrig blieb ihr eigener Kompass und die beharrliche Überzeugung: Stärken sind keine weichen Wohlfühl-Konzepte, sondern das schärfste Werkzeug für wirksame Führung.
Stärken, Talente, Potenziale, Kompetenzen: Was ist was?
Der Stärken-Werkzeuggürtel und das Mischpult.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Nicole Zätzsch ist jemand, der das, was er lehrt, auch gelebt hat. Und zwar auf eine Weise, die nicht nur klug macht, sondern berührt. Diese Folge ist Einführung und Essentials-Kurs zugleich: für alle, die wissen wollen, was wirklich in ihnen steckt, und wie sie damit führen lernen.
Weiterführende Links zu Nicole
➡️ Nicoles Website
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Diese Folge wird unterstützt von quäntchen & glück, einem Kollektiv, das sich Organisationsentwicklung und Facilitation in der Tiefe widmet und ein reichhaltiges Trainingsangebot dazu hat.
Richtig gute Workshops kann man lernen. Bucht euch euren Platz im Basis Facilitation Training (im Juli oder Oktober), in einem der Deep Dive Trainings (vom 18.-20. August) und/oder Futures x Facilitation-Training (im Oktober) von quäntchen + glück auf
➡️ www.richtig-gute-workshops.de.
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"Das Ende ist nie das Ende. Die sonnigen Tage kommen auch zurück."
Kasia Mol-Wolf hat alles riskiert, alles aufgebaut, und sehr viel verloren. Und gleichzeitig ist das nicht das Ende der Geschichte. Die promovierte Juristin und Unternehmerin gründete 2009 im ersten Management-Buyout der Geschichte von Gruner+Jahr den Emotion Verlag, führte das Frauenmagazin über 14 Jahre lang, bis eine Insolvenz 2023 das Kapitel schloss. Heute ist sie Speakerin, Aufsichtsrätin, Netzwerkerin und gerade dabei, einen neuen Anfang zu gestalten. Sie bringt es selbst auf den Punkt: Mut bedeutet nicht nur, neu anzufangen, sondern aktiv die Zukunft zu gestalten.
Scheitern gehört zum Unternehmertum.
Das Powerfrau-Image ist eine gefährliche Falle.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Management-Buyout bei G+J: Wie eine Note zur Gelegenheit des Lebens wurde
Kasia Mol-Wolf Geschichte ist eine der ehrlichsten Unternehmerinnen-Portraits, die ich im Salon je zeichnen durfte. Kasia berichtet, wie sie gelernt hat, nicht mehr mit sich selbst zu verhandeln, wenn die Grenze längst überschritten ist. Und sie traut sich, auf das zu hören, was sie schon immer wusste: dass der eigene Weg nur dann trägt, wenn man ihn wirklich will. Ein Gespräch über Resilienz, das keine Ratgeber-Sprache braucht, weil es aus echtem Leben kommt.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Kasia
➡️ Kasias Website
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„Es macht doch viel mehr Spaß, vor der Welle zu sein."
Stefan Mölling ist Co-Geschäftsführer des Audiovermarkters RMS und einer der wenigen Manager, die über Arbeitskultur, Führungsverantwortung und Marktveränderung mit gleicher Schärfe sprechen. Er kam 2024 von Axel Springers Vermarkter Media Impact, wo er mehr als zehn Jahre tätig war, zuletzt als Chief Sales Officer. Bei RMS führt er gemeinsam mit Sven Thölen als Doppelspitze ein Unternehmen von rund 150 Mitarbeitenden und kämpft nebenbei für ein faires Wettbewerbsfeld im deutschen Medienmarkt. Er weiß genau, was Transformation heißt, im Innen wie im Außen.
Veränderung braucht keinen Schmerz, aber meistens bekommt sie ihn trotzdem.
Geteilte Führung: Zwischen Innenminister und Außenminister.
Audioversum: Eine Branche transformiert sich.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Stefan Mölling ist kein Manager, der Führung verwaltet. Er lebt sie mit Leidenschaft, mit Pathos und mit dem ehrlichen Eingeständnis, dass er selbst noch daran arbeitet. Er scheut sich nicht, seine Gefühle zu zeigen und zu lernen, damit haushalten. Ein Gespräch mit einem Menschen mit einer Führungspersönlichkeit mit Haltung über Verantwortung in unsicheren Zeiten: in Organisationen, in Märkten, in der Demokratie.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Stefan Mölling und rms
➡️ rms
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„Es gibt ein Learning und das heißt: Dinge kommen und gehen, aber Zeit, die geht immer nur."
Tom Junkersdorf hat den direkten Draht zum Erfolg. Er selbst blickt auf eine glamoröse Medienkarriere zurück. Er hat Redaktionen aufgebaut, Magazine gerettet, Marken erfunden, ob bei Bild, GQ, People, in New York, London, Madrid. Heute ist er CEO der Kommunikationsagentur Off-Script, betreibt mit TOMorrow einen der erfolgreichsten Business-Podcasts im deutschsprachigen Raum und hat gerade sein erstes Buch veröffentlicht: „Der Code zum Erfolg". Sein Besteller ist eine Destillation aus 115 Gesprächen mit den einflussreichsten Köpfen unserer Zeit.
Vom Wochenendhund zu Arnold Schwarzenegger.
Erfolg hat immer einen Preis, den zahlt man still zahlt.
Erst das Feuer, dann der Gast.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Tom Junkersdorf ist jemand, der Feuer macht. Klein anfangen, schauen, wer hinschaut, weitermachen. Ob bei einem Hund in Niedersachsen oder einem Podcast mit 25 Millionen monatlichen Hörern — das Prinzip ist dasselbe geblieben. Dieses Gespräch ist eine Einladung, den eigenen Erfolgscode zu suchen, ohne auf Abholung zu warten.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Tom Junkersdorf und TOMorrow
➡️ TOMorrow auf Youtube
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„Wir werden in unserem Unternehmen nicht mehr als 10 Menschen beschäftigen."
Einmal angenommen Du würdest ein Weiterbildungsunternehmen aufbauen und hättest Dir selbst Skalierungsgrenzen gesetzt. 10 Mitarbeiter, dann ist Schluss. Wie könntest Du trotzdem wachsen? Dominic von Proeck hat Leaders of AI als Akademie und als Forschungslabor gegründet. Sein Unternehmen arbeitet mit zehn menschlichen Mitarbeitenden und 53 aktiven KI-Agenten im innersten Kern, weitere 150 befinden sich in der Verprobung. Mit aller Konsequenz. Dominic ist überzeugt: Wer Ineffizienz immer mit Einstellungen löst, versteht seine Prozesse nie.
Der Workflow mit einer hybriden Workforce
Das KI-Nervensystem und die Entdeckung des heimlichen Knotenpunkts.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Dominic von Proeck führt ein Unternehmen, das die Zumutung der Transformation täglich lebt mit Feedbackgesprächen für KI-Agenten, einer KI-Personalerin namens Helga und dem festen Glauben, dass Beschränkung mehr Designprinzip als Beschränkungsfaktor ist. Das Gespräch mit ihm ist ein Seismograph dessen, was auf Organisationen zurollt. Und eine ernsthafte Einladung, nicht auf den richtigen Moment zu warten.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Dominic von Proeck und Leaders of AIG
➡️ Leaders of AI
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Leistungsbereit, aber missverstanden: Was Gen Z wirklich antreibt
„Ziele zu erreichen ist für junge Menschen sehr stark motivierend, stärker als für ältere Generationen. Das zeigen unsere Daten ganz klar."
Simon Schnetzer ist einer der meistzitierten Jugendforscher im deutschsprachigen Raum. Er leitet die Trendstudie „Jugend in Deutschland", die seit 2010 erscheint und mittlerweile zum Standardwerk der deutschen Generationenforschung gehört. Markus Lanz zitiert ihn regelmäßig, wenn es darum geht, die Stimme junger Menschen empirisch einzuordnen, nicht als Aktivist, sondern als Forscher. Gemeinsam mit Klaus Hurrelmann und Dr. Kilian Hampel sowie Prof. Nina Kolleck von der Universität Potsdam hat er ein Autorenteam aufgebaut, das Jugendforschung mit unmittelbarer Wirkungsabsicht betreibt.
Was die Zahlen wirklich sagen
Wo Führung scheitert – und warum
Das Wir, das fehlt
Worüber wir noch gesprochen haben:
Simon Schnetzer ist kein Apologet der Gen Z und erst Recht kein Ankläger. Er ist Übersetzer. Sein Blick ist empirisch, sein Ziel ist Wirkung, und sein Plädoyer ist klar: Differenzierung statt Schublade, Beteiligung statt Beschreibung. Dieses Gespräch ist ein Argument dafür, zweimal hinzusehen, bevor man ein Label klebt.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Simon Schnetzer
➡️ Simon Schnetzer
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„Leistung ist eine Konstruktion. Und wer das versteht, führt besser."
Dr. Johannes Fertmann ist Psychologe für Organisationen und Partner bei mglw., einer Berliner Beratung für strategische Organisationskultur. Seit über 15 Jahren begleitet er Unternehmen und Teams dabei, menschenfreundliche Strukturen und Praktiken der Zusammenarbeit zu entwickeln. Er hat in Kommunikationspsychologie promoviert und ist überzeugt: Der Begriff „Leistung" ist eine der produktivsten – und meist missverstandenen – Kategorien im Organisationsleben.
Leistung ist keine Tatsache, sondern eine Erzählung.
Warum appellative Leistungsideen scheitern.
Teams als Ort der Übersetzung.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Johannes Fertmann ist ein seltener Gesprächspartner: Er hält dem Begriff Leistung stand, ohne ihn zu glorifizieren oder zu fliehen. Er denkt ihn neu – konsequent, klug, mit dem nötigen Sinn für die Realität von Organisationen. Ein Gespräch, das einem nicht lässt, was man vorher über Leistung gedacht hat.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Johannes und mglw
➡️ glw
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Wollen die Menschen eigentlich noch leisten oder lassen wir sie einfach nicht?
„Ich glaube daran, dass jeder Mensch eine gewisse Leistungsbereitschaft mitbringt. Die Menschen wollen leisten. Aber teilweise können sie nicht oder sie dürfen nicht."
Imke Mahner ist Chief People & Culture Officer Germany and CEMEA bei der Hays AG, Personalvorständin für Deutschland und rund 15 europäische Länder. Als studierte Organisationspsychologin sitzt sie an einer seltenen Schnittstelle: Sie verantwortet die Kultur im eigenen Haus und schaut gleichzeitig täglich in die Leistungsrealität von Hunderten Kundenunternehmen. Was sie dabei beobachtet, lässt sich auch im HR Report 2026 nachlesen, den Hays jedes Jahr herausbringt. Und der Befund ist ernüchternd scharf.
Fordern ja, fördern kaum.
Wollen – können – dürfen.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Imke Mahner erhebt ihre klare Stimme für Perspektiven, die diese Debatte braucht. Keine Klage, keine Nostalgie, kein Generationenpointing. Stattdessen: Empirie, ehrliche Selbstreflexion und die kluge Überzeugung, dass Leistung kein Gegensatz zu Freude ist, sondern fast immer ihre Folge. Ein Gespräch, das man sich wünscht, wenn der nächste Artikel über das Arbeitsethos der Deutschen aufschlägt.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Hays und dem HR-Report
➡️ Hays
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„Für mich ist gutes Benehmen die Kunst, eine Atmosphäre des Wohlfühlens zu kreieren."
Clemens Graf von Hoyos ist Inhaber der Knigge Akademie, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Knigge-Gesellschaft und einer der bekanntesten Etikette-Experten Deutschlands. Mit über 400.000 Followern auf TikTok hat er das Thema Umgangsformen in die Mitte der Gesellschaft getragen. Mit Humor, Haltung und dem Credo: Takt schlägt Etikette.
Aus Haltung wird Verhalten.
Clemens Hoyos bringt im Gespräch ein Modell mit, das den Unterschied macht: das 4I-Modell: Ideale, Image, Interaktion, Instrumente. Nicht die Gabel richtig zu halten ist das Ziel, sondern sich selbst so klar zu kennen, dass souveränes Auftreten keine Performance mehr ist, sondern natürlicher Ausdruck. „Erkenne dich selbst", lautet der antike Kern, und Clemens Hoyos führt ihn direkt in den Berufsalltag.
Wertewandel, Uniformität und das "Proletenbesteck".
Wir reden über die Akzentuierung des Individualismus, die Soziologie des Lästerns und darüber, warum das Handy auf dem Tisch ein Störgefühl hinterlässt, selbst wenn es nicht klingelt. Warum Start-ups Uniformen tragen, ohne es zu merken. Und warum Kleidung und Kompetenz zwar nichts gemein haben – außer dem Anfangsbuchstaben –, hinter Kleidung aber immer eine Kompetenzvermutung steckt.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Clemens Graf von Hoyos ist kein Etikette-Wächter, sondern ein Humanist mit Business-Verstand. Er hat bewiesen, dass gutes Benehmen messbar wirkt. Dafür hat er anekdotische Evidenz eines Kunden, der von 2 auf 50 Millionen Euro Umsatz nach zwei Seminartagen skalierte. Was Clemens antreibt, ist keine Nostalgie für Hofzeremonien, sondern die schlichte Überzeugung, dass der Mensch das Herz am rechten Fleck haben muss. Der Rest ist Kür.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Clemens Graf von Hoyos und der Knigge-Akademie:
➡️ Knigge Akademie
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Warum Frauen an der Börse die besseren Anleger sind – und es trotzdem nicht tun.
„Bis eine Frau mal bei uns landet in dem Programm und bis eine Frau mal einen Aktiensparplan hat, was dafür an Arbeit reingeflossen ist: Raus aus der Selbstmanipulation, raus aus irgendwelchen Abhängigkeiten, aus Erwartungen von der Gesellschaft, Familie, Umfeld. Hat ein Mann ja, diesen Kampf müssen Männer halt nicht kämpfen."
Natascha Wegelin, besser bekannt als Madame Moneypenny, ist Gründerin und CEO der Madame Moneypenny GmbH, SPIEGEL-Bestseller-Autorin und Investorin. Seit 2015 baut sie Deutschlands führende Plattform für finanzielle Bildung speziell für Frauen auf und begleitet damit bereits über 12.000 Teilnehmerinnen in den Weg in die finanzielle Selbstbestimmung. Ihr eigener Weg begann mit einem Schock: ein Finanzberater-Vertrag, der ihr fast 18.000 Euro kostete. Was folgte, waren über tausend Stunden Selbststudium und die Erkenntnis, dass das Problem kein persönliches ist, sondern ein strukturelles.
Scham, Prägung, Patriarchat – warum Finanzen für Frauen kein neutrales Thema sind.
Finanzwissen ist nicht Finanzkompetenz – und der Unterschied ist entscheidend.
Worüber wir noch gesprochen haben:
Natascha Wegelin ist eine der klarsten Stimmen, wenn es darum geht, finanzielles Empowerment aus der Schublade des Nischenwissens zu holen. Was sie mitbringt, ist nicht nur Expertise. Es ist die eigene Geschichte einer Frau, die den Schmerz der Unwissenheit kannte und daraus etwas gebaut hat, das anderen erspart bleibt. Und die dabei nie vergisst: Es ist kein individuelles Versagen. Es ist ein strukturelles Problem. Das macht den Unterschied.
Interview: Jule Jankowski
Weiterführende Links zu Madame Moneypenny:
➡️ Zur Seite und den Büchern von Madam Moneypenny
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