GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

By Jule Jankowski, Humiq GmbHBusinessMarketingCareersManagement
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GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur episodes

  • Podcast-Perlen: Micky Beisenherz und das Badewannenprinzip von Apokalypse und Filterkaffee (304)
    Die Herzens-Folge (für Jule) in 2025 mit dem Autoren, Podcaster und Medien-Tausendsassa Micky Beisenherz über neue Formen des politischen Journalismus

    Podcast-Perle 3: Micky Beisenherz

    Die Folge mit Micky Beisenherz war ein persönlicher Herzenswunsch von Jule Jankowski, die großer Fan des Formats Apokalypse & Filterkaffe und von Micky ist. Die beiden haben sich eine launige Stunde über neue Formen des Journalismus unterhalten, die Teamkultur in einem Ego-Shooter-Umfeld und verschiedene Akteure des politischen Zeitgeschehens feuilletonistisch unter die Lupe genommen.

    "Ich unterhalte mich mit Menschen, um Menschen zu unterhalten."

    Micky Beisenherz ist der Ehrengast von GOOD WORK, der das Jubiläum 5 Jahre GOOD WORK und 250 Folgen, gebührend mit uns feiert. Micky ist einer der bekanntesten, umtriebigsten und erfolgreichsten Podcaster in Deutschland. Er ist zudem Autor, Kolumnist, Talkshow-Moderator. Kurz gesagt: Es gibt vermutlich kaum einen prominenten Job in der Medienbranche, den er nicht schon mal innehatte oder für den er sofort einsetzbar wäre - Kapitän auf dem Traumschiff eingeschlossen. Seine besondere Sprachfertigkeit, sein Wortwitz, sein Comedytalent und sein exquisites Wissen von Politik, über Fußball bis hin zu Popkultur legitimieren seinen Erfolg.

    In seinem täglichen News-Podcast "Apokalypse & Filterkaffee" seziert und sortiert er die allgemeine politische Lage, gemeinsam mit einem Team von ebenfalls hochprofessionellen und erfolgreichen JournalistInnen. Das Markenzeichen von Apofika ist die fluide Mischung aus Unterhaltung und Nachrichten, die es zu Beginn in dieser Form bislang in keinem deutschen Medienformat gab.

    Micky Beisenherz berichtet in der Folge, wie sein berufliches Selbstverständnis ist und was ihn motiviert, sich mit Hingabe immer weiter kreativ zu entwickeln. Er gewährt uns Einblicke in seine Arbeitsroutinen, sein Verständnis von Teamarbeit, von einer guten Führungshaltung und verweist bei allem Selbstbewusstsein immer wieder auf die Leistungen der Menschen, mit denen erunmittelbar zusammenarbeitet.

    Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK

    • Mickys persönliches Medien-Management: Clevere Struktur für Projekte und Teamkoordination.
    • Badewannen-Prinzip von ApoFika: Der gekonte Wechsel von ernsten und leichtfüssigen Themen als eigene Kategorie
    • Medienwandel: Warum Podcasts klassische Formate ablösen
    • Neue Formen von Nachrichtenformaten: Warum sich Unterhaltung und Politik vorzüglich vertragen
    • Humor als Werkzeug: Über die Kunst, komplexe Themen verständlich und verdaulich zugänglich zu machen
    • Arbeiten im Team: Erfolgshebel Teamarbeit, Zusammenarbeit mit starken Solo-Playern.
    • Es ist eine Folge der Extraklasse: extra viel Humor, extra viel Wortartistik, einige Comedyeinlagen und …. last but not least … eine extra aufgeregte Gastgeberin.

      Viel Spass bei dieser Folge.

      Interview: Jule Jankowski


      Hier geht's zu den Folgen Apokalypse und Filterkaffee:

      Die feuilletonistische Jahres-Rückblick mit Pati Valpati, Jakob Lundt, Cornelius Pollmer

      Der politische Rückblick bei Apofika mit Yasmine M'Barek, Markus Feldenkirchen und Wolfgang Heim

      Ausblick auf 2026

      2026 wird tiefer, dichter, dialogischer. Das neue GOOD WORK Collectif geht an den Start: Für alle, die mehr wollen als zuhören. Mehr Austausch, mehr Tiefe, mehr Transfer. Außerdem stehen Live-Podcasts an, große Namen sind in Vorbereitung, und auch strukturell wird noch mehr Klarheit entstehen: mit den Essentials (Wissensdichte) und Story-Folgen (Menschen, Brüche, Wege). Der GOOD WORK Podcast bleibt kostenfrei, wöchentlich und neugierig.

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      Das GOOD WORK paper zur Folge 240 mit Prof. Dr. Maja Göpel zum Thema "Werte als Kompass für gelingende Transformation“, die erfolgreichste Episode in diesem Jahr. Nutze die Chance,

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      • Gelebte Agilität und
      • Das Denken in Möglichkeiten

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        1 hr 11 min
      • Podcast-Perlen: Maja Göpel - Werte als Kompass für echte Transformation (303)
        Die meist gehörte und besprochen Folge in 2025 mit der Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel

        Podcast-Perle 2: Prof. Dr. Maja Göpel

        Die Folge mit Maja Göpel hat alles in den Schatten gestellt, was wir hier bei GOOD WORK bislang an Feedback, Rückmeldungen und Begeisterung erlebt haben. Grund genug, die Folge nochmal in eine zweite Schleife zu schicken.

        „Lebensqualität bedeutet mehr als wirtschaftliches Wachstum – es geht um Werte."

        Transformation ist ein Begriff, der ebenso inflationär wie generisch verwendet wird. Dabei verbirgt sich dahinter ein harter Kern: Transformation ist viel mehr als "ein bisschen Wandel". Es geht darum, neue Strukturen, neue Formen zu bilden und diese tiefgreifende Veränderung auch sukzessive zu etablieren.

        Wenn es in der öffentlichen Debatte rund um Transformation einen Namen gibt, der immer wieder fällt, dann ist es der von Prof. Dr. Maja Göpel. Sie ist Transformationsforscherin und spürt nicht nur dem theoretischen Phänomen nach. Ihre Mission ist es, nachhaltige Veränderung - insbesondere für die größte Menschheitsaufgabe schlechthin: den menschengemachten Klimawandel und die damit einhergehenden Folgen - zu bewirken. Dabei denkt sie nicht in engen Zirkeln von "mehr Bambuszahnbürste" oder "höhere CO2-Bepreisungen". Sie nimmt unser gesamtes wirtschaftliches Handeln unter die Lupe und zieht die Querbezüge und wechselseitigen Abhängigkeiten ins Kalkül.

        In diesem Gespräch erläutert sie, wie gesellschaftliche Werte, politische Rahmenbedingungen und individuelle Handlungsbereitschaft miteinander verknüpft sind, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Sie spricht über die Mechanismen von Wandel, darunter soziale Kipppunkte und die Rolle von Institutionen, die oft die Richtung vorgeben.

        Darüber sprechen wir in der Folge

        • Transformation: Was steckt hinter dem Begriff und warum wird er oft missverstanden?
        • Wertekompass: Wie können Werte die Richtung in turbulenten Zeiten vorgeben?
        • Soziale Kipppunkte: Der Einfluss kleiner, aber entscheidender Veränderungen.
        • Kohärenz: Verstehen, Handeln, Sinn finden – die Basis für Transformation.
        • Diskursqualität: Warum wir eine bessere Debattenkultur brauchen.
        • Energiewende: Ein Modell für andere Transformationsprozesse.
        • Maja Göpel ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die nicht allein durch ihr Wissen und ihren unermüdlichen Forschergeist tiefe Spuren in der Debatte hinterlässt. Sie praktiziert das Denken in Möglichkeiten, allen Widrigkeiten für echten Wandel zum Trotz. Sie lässt sich von Populismus, Scheindebatten und Totschlagargumenten nicht einfach vom Platz fegen und zeigt Lösungswege auf. Damit ist sie eine Possibilistin erster Güte, die nicht allein auf das Prinzip Hoffnung setzt, sondern fundierte Gründe dafür liefert, dass wir eine Umkehr selbst (noch) in der Hand haben und gestalten können.

          Viel Freude beim Reinhören.

          Interview: Jule Jankowski


          Ausblick auf 2026
          2026 wird tiefer, dichter, dialogischer. Das neue GOOD WORK Collectif geht an den Start: Für alle, die mehr wollen als zuhören. Mehr Austausch, mehr Tiefe, mehr Transfer. Außerdem stehen Live-Podcasts an, große Namen sind in Vorbereitung, und auch strukturell wird noch mehr Klarheit entstehen: mit den Essentials (Wissensdichte) und Story-Folgen (Menschen, Brüche, Wege). Der GOOD WORK Podcast bleibt kostenfrei, wöchentlich und neugierig.

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            1 hr 11 min
          • Podcast-Perlen: Klaus Eidenschink - Die Kunst des Konflikts (302)
            Die beliebte Folge mit dem Organisationsberater Klaus Eidenschink zum Nach-Hören: Wie lassen sich Konflikte schüren und beruhigen?

            Podcast-Perle 1: Klaus Eidenschink

            Klaus Eidenschink ist Chartstürmer bei GOOD WOKR. Die Folgen mit ihm fegen regelmässig die HörerInnen vom Stuhl. Daher ist hier auch nochmal die erste Folge mit ihm bei GOOD WORK zum Nachhören.

            Kunst des Konflikts: Können wir Konflikte lösen?

            Es gibt auch das Schlechten im Guten. Das zumindest ist die Überzeugung des namhaften Psychologen, Therapeuten und Konfliktberaters Klaus Eidenschink. Die Harmonie um ihrer selbst willen ist ihm ein Graus. Aus gutem Grund. In seiner Funktion als Therapeut und Berater hat er in den vielen Jahrzehnten seines Wirkens immer wieder erleben und erkennen können, welch unheilvollen Kriege im Mäntelchen des Schönen geführt werden.

            Wie können wir Konflikte lösen?

            Großkonzerne, Familienunternehmen, zerstrittene Paare wenden sich an Klaus Eidenschink, um Frieden in verfahrene Situationen und Konstellationen zu bringen. Sie möchten sich unliebsamer Zustände und Emotionen entledigen. Und dabei spüren sie, dass sich Konflikte nicht einfach abschütteln lassen. Wir müssen uns vom Gedanken der Konfliktlösung offenbar lösen.

            Aus systemischer Sicht betrachtet ist der Konflikt ein eigenartiges Wieseltier, dem man mit ein paar Tricks nicht zu Leibe rücken kann. Konflikte führen ihre eigene Regie, entwickeln Dynamiken, die sich nicht wirklich steuern lassen. Sie haben im Gepäck doch immer eine wichtige Botschaft. Was es damit auf sich hat, wie wir sie entschlüsseln und einen besseren - sprich: erwachseneren - Umgang mit Konflikten lernen können, davon berichtet Klaus Eidenschink in unserem Gespräch.

            Darüber haben wir auch gesprochen:

            • das Gute im Schlechten
            • was es für einen Konflikt wirklich braucht
            • warum wir Konflikte nicht wirklich lösen können
            • die zerstörerische Kraft des Imperativs zum Glücklichsein
            • warum es manchmal sogar förderlich sein kann, einen Konflikt zu schüren.
            • Hört rein in dieses augenöffnende und erhellende Gespräch mit einem Meister seines Fachs. Und schaut mal genau hin, ob wir uns gestritten haben.

              Interview: Jule Jankowski

              ➡️ Hier geht's zur aktuelleren Folge mit Klaus Eidenschink über die Psychondynamiken in Organisationen in Krisenzeiten.


              Ausblick auf 2026
              2026 wird tiefer, dichter, dialogischer. Das neue GOOD WORK Collectif geht an den Start: Für alle, die mehr wollen als zuhören. Mehr Austausch, mehr Tiefe, mehr Transfer. Außerdem stehen Live-Podcasts an, große Namen sind in Vorbereitung, und auch strukturell wird noch mehr Klarheit entstehen: mit den Essentials (Wissensdichte) und Story-Folgen (Menschen, Brüche, Wege). Der GOOD WORK Podcast bleibt kostenfrei, wöchentlich und neugierig.

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                1 hr 11 min
              • Finale: Der große GOOD WORK Jahres-Rückblick und Ausblick plus Geschenk. Jule Jankowski (301)
                Jule Jankowski mit den Highlights und wichtigsten Momenten in 2025 und einem großen Geschenk für alle GOOD WORK Fans

                Don't let the perfect be the enemy of the good

                Diese Episode ist nicht nur eine Retrospektive, sondern ein fein kuratierter Jahresrückblick auf über 60 GOOD WORK Gespräche. Jule Jankowski führt durch die großen Arbeits- und Zeitfragen 2025: verdichtet, kategorisiert, kommentiert. Sie benennt die wiederkehrenden Themen, streift emotionale Höhepunkte, offenbart auch ein paar Fails, zeigt gesellschaftliche Reibungsflächen auf und erkennt die unsichtbaren Muster, die sich durch ein Jahr GOOD WORK ziehen.

                Für treue Hörer:innen ist es ein Wiedersehen mit bekannten Stimmen. Für neue Zuhörer:innen ein idealer Einstieg: sortiert und empathisch erzählt.

                Gesellschaft & Politik

                Was Arbeit mit Teilhabe, Gerechtigkeit und Zusammenhalt zu tun hat. Stimmen wie Maja Göpel, Aladin El-Mafalani oder Yasemin Barik prägen diesen Diskurs.
                Zusammenarbeit & Teamdynamik
                Von Facilitation über Feedback bis zum Frizzelfrassel: Wie Teams ticken, wo es knallt und wie Räume wirken.
                Leadership – Die Illusion von Macht
                Macht, Ohnmacht, Shared Leadership. Persönlichkeiten wie Carsten Schermuly, Vera Starker oder Klaus Eidenschink machen Führung greifbar, auch in ihrer Widersprüchlichkeit.
                Karriere & Lebenswege
                Brüche, Wendepunkte, Midlife-Reflexionen. Persönliche Geschichten als Spiegel kollektiver Bewegungen. Mit Gästen wie Souad Benkredda oder Barbara Bleisch.
                Mentale Gesundheit & Selbstführung
                Innere Arbeit als äußere Notwendigkeit. Jule spricht mit Menschen wie Eva Schneider über Psychohygiene und Alltagshacks, die mehr sind als „Tipps“.
                KI, Data & Digitalisierung</br>
                Companionship, Bias, digitale Sichtbarkeit. Wie KI unsere Arbeitskultur verändert und welche Haltung wir ihr gegenüber entwickeln sollten.
                Gründung & Unternehmertum
                Vom Ego als Erfolgsverhinderer bis zu radikalem Durchhaltewillen. Gespräche mit Philipp Westermeyer, Dorothee von Vichert-Nick oder Lilly Rado.
                Organisation & System
                Was wie verändert werden kann: Mensch oder Struktur? Judith Muster, Stefan Kühl und andere systemtheoretische Schwergewichte liefern Tiefe und Diskurs.


                Die Top Ten in 2025

                1. Maja Göpel – Werte als Kompass für echte Transformation
                2. Aladin El-Mafalani – Gesellschaft im Umbruch: Feedback-Spitzenreiter
                3. Klaus Eidenschink – Psychodynamiken des Systems in der Krise
                4. Carsten Schermuly – Psychologie der Macht (Live-Podcast)
                5. Barbara Bleisch – Gute Arbeit in der Lebensmitte
                6. Philipp Siefer – Haben wir es mit New Work übertrieben?
                7. Micky Beisenherz – Starstruck & pointiert: Humor trifft Haltung
                8. Britta Behrens – Impact statt Impressions
                9. Michel & sein bockiges Team – Teamdynamik ohne Kuschelkurs
                10. Marco Nink (Gallup) – Dienst nach Vorschrift als neues Normal?

                11. Ausblick auf 2026
                  2026 wird tiefer, dichter, dialogischer. Das neue GOOD WORK Collectif geht an den Start: Für alle, die mehr wollen als zuhören. Mehr Austausch, mehr Tiefe, mehr Transfer. Außerdem stehen Live-Podcasts an, große Namen sind in Vorbereitung, und auch strukturell wird noch mehr Klarheit entstehen: mit den Essentials (Wissensdichte) und Story-Folgen (Menschen, Brüche, Wege). Der GOOD WORK Podcast bleibt kostenfrei, wöchentlich und neugierig.

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                    1 hr 25 min
                  • Hat die Zukunft eine Zukunft? Tristan Horx (300)
                    Trend- und Zukunftsforscher Tristan Horx über verlorene Visionen, wütenden Optimismus und warum wir Zukunft wieder gestalten müssen.

                    Die Leute sind gefangen zwischen dem Ende des Monats und dem Ende der Welt

                    Wie ist es eigentlich um unsere der Zukunft bestellt? In dieser 300. Episode von GOOD WORK stellt sich diese Frage jemand, der Zukunft als Lebens- und Arbeitsprinzip verinnerlicht. Tristan Horx ist einer der führenden Trend- und Zukunftsforscher, Co-Founder des Future Project und Teil der vielleicht bekanntesten Zukunftsforscher-Familie im deutschsprachigen Raum. Mit seinem „wütenden Optimismus“ bringt er frischen Wind in ein Thema, das zunehmend diskursiver Substanz zu verlieren droht. Denn die Zukunft wirkt für viele wie hinter Nebel verborgen, überlagert von Omni-Krisen, ökonomischen Ängsten und kollektiver Orientierungslosigkeit.

                    Protopie als Alternative zur Utopie

                    Tristan Horx spricht über den kulturellen Shift, der sich in den letzten Jahren vollzogen hat. Über eine Gesellschaft, die von der Angst vor dem Morgen zurück in eine idealisierte Vergangenheit flüchtet. Und er benennt die Leerstelle, die dadurch entsteht. „Wenn wir aufhören, Zukunft zu denken, machen wir uns selbst handlungsunfähig.“ Dagegen setzt er die Idee der Protopie: eine unfertige, aber gestaltbare Zukunft, jenseits perfektionistischer Utopien. Er fordert neue Erzählungen, die wieder Lust auf Zukunft machen.

                    Zukunft und die Generationenfrage

                    Es geht um die große Generationenfrage, um das Ende des Generationenvertrags, um verlorene Arbeitsmotivation und den Rückzug ins Private. Tristan analysiert die digitale Kluft zwischen Analog- und Digitalgeborenen, beschreibt die Dysfunktion von Social Media, erkennt aber auch kulturelle Korrekturschleifen und Hoffnungssignale. Dabei wird deutlich: Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend. Und genau dort, wo Reibung entsteht, kann etwas Neues wachsen.

                    Jeder Trend erzeugt einen Gegegntrend

                    Die Episode führt durch viele Layer der aktuellen Arbeits- und Gesellschaftskultur: von KI-Euphorie bis zur Renaissance des Handwerks, von Beziehungskrisen im digitalen Raum bis zur Frage, wie wir Arbeit überhaupt noch definieren wollen. Tristan Horx bleibt klar, pointiert und unangepasst. Kein Techno-Optimist, aber auch kein Kulturpessimist. Sondern jemand, der einfordert, dass wir als Gesellschaft die Zukunft nicht einfach verlernen.

                    Worüber wir noch gesprochen haben:

                    • Prophet oder Prognose: Die Sehnsucht der Menschen nach Wahrsagerei statt Szenarien
                    • Wütender Optimismus: Warum Wut als kreative Energiequelle für Zukunftsgestaltung dienen kann und Optimismus keine naive Haltung sein muss
                    • Zukunftsverlust: Wie die kollektive Fähigkeit, an morgen zu glauben, in Nebel geraten ist und warum das gefährlich für Gesellschaften wird
                    • Generationenkonflikt: Was passiert, wenn der Generationenvertrag nicht mehr greift
                    • Protopien statt Utopien: Warum unfertige, realisierbare Zukunftsentwürfe hilfreicher sind als perfekte Visionen
                    • Gegentrend-Denken: Wie echte Veränderung im Pendel zwischen Trend und Gegentrend entsteht
                    • Renaissance des Haptischen: Warum Handwerk und körperliche Arbeit plötzlich wieder attraktiv werden und welche kulturellen Bewegungen dahinterstehen
                    • Tristan Horx ist nicht nur der Advokat der Zukunft schlechthin. Er ist intellektueller Wegbereiter, über das Offensichtliche hinaus zu denken und es zu deuten. Er sieht Verbindungslinien, wo andere nur lose Fäden erkennen. Und so ist diese Folge eine epische Erzählung über die Möglichkeit, aus Wut eine enorme kreative Kraft entstehen zu lassen. Für die Zukunft. Für die Menschen.

                      Interview: Jule Jankowski


                      Herzliches Dankeschön an die Gratulanten. Sie tauchen in der Reihenfolge auf:

                      Intro: Wolf Lotter, Nora Dietrich, Karin Lausch, Miriam Sternitzky, Isabel Gebien
                      Outro: Prof. Dr. Carsten Schermuly, David Hillmer, Dr. Julia Freudenberg, Antonia Götsch, Vera Starker


                      Ausblick auf 2026
                      2026 wird tiefer, dichter, dialogischer. Das neue GOOD WORK Collectif geht an den Start: Für alle, die mehr wollen als zuhören. Mehr Austausch, mehr Tiefe, mehr Transfer. Außerdem stehen Live-Podcasts an, große Namen sind in Vorbereitung, und auch strukturell wird noch mehr Klarheit entstehen: mit den Essentials (Wissensdichte) und Story-Folgen (Menschen, Brüche, Wege). Der GOOD WORK Podcast bleibt kostenfrei, wöchentlich und neugierig.

                      Dein Weihnachts- und Jubiläums-GOODie

                      Das GOOD WORK paper zur Folge 240 mit Prof. Dr. Maja Göpel zum Thema "Werte als Kompass für gelingende Transformation“, die erfolgreichste Episode in diesem Jahr. Nutze die Chance,
                      ➡️ Hier könnt Ihr Euch Euer Weihnachtsgeschenk abholen: Das kostenfreie digitale GOOD WORK paper zum Download
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                      Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von

                      1. Clockodoo

                      2. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:.

                      3. Stepstone/All Jobs
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                          1 hr 5 min
                        • Turnaround: Wenn Transformation allein nicht mehr ausreicht. Georgiy Michailov (299)
                          Unternehmensberater und Host des SMP Leader Talks Georgiy Michailov über Beratung in existentiellen Unternehmenskrisenrisen

                          Der Erfolg der Vergangenheit ist das größte Hindernis für den Erfolg der Zukunft.

                          Was passiert eigentlich, wenn es zu spät ist für eine Transformation? Wenn die Zeichen der Zeit nicht erkannt und entsprechend gehandelt wurden? Dann ist Turnaround oft der letzte Weg, der vor der Klippe in eine rettende Richtung führen kann. Auch wenn das Wort erst einmal nach Scheitern klingt. Im Gespräch mit Georgiy Michailov zeigt sich: Dahinter steckt oft der entscheidende Wendepunkt. Georgiy ist Managing Partner bei Struktur Management Partner, einer auf Turnaround und Transformation spezialisierten Unternehmensberatung, und Host eines eigenen Podcastformats SMP Leader Talks. Gemeinsam spricht er mit Jule über die Dynamik von Krisen, über unternehmerische Verantwortung und darüber, wie sich Systeme, Strukturen und Menschen wirklich verändern.

                          Turnaround, wenn Transformation zu spät kommt

                          Turnaround beginnt für ihn dort, wo Transformation zu spät kommt. Wenn die Einsicht allein nicht reicht und Veränderung zur Notwendigkeit wird. Anders als Restrukturierung oder Sanierung beschreibt Turnaround kein Verfahren, sondern ein Ergebnis: Die Situation hat sich gewendet. Dafür braucht es Klarheit, Entschlossenheit und die Bereitschaft, Altes hinter sich zu lassen. Oft scheitern Unternehmen nicht am Wissen, sondern an der Umsetzung. Georgiy spricht von Analysegiganten und Umsetzungszwergen.

                          Turnaround Management: Schnellen Überblick verschaffen ist geboten

                          Sein Unternehmen verfolgt einen radikal schnellen Beratungsansatz. In den ersten zwei bis drei Wochen entsteht eine fundierte Skizze der möglichen Zukunft. Dabei geht es um strukturelle Ursachen, differenzierte Analysen und klare Impulse. Die Beratung ist nicht rein analytisch, sondern dialogisch und findet vor Ort statt. Georgiy betont im Gespräch, wie elementar persönliche Begegnung ist, um einen Eindruck der jeweiligen Unternehmenskultur und der informellen Verbindungen zu bekommen.

                          Branchenunübliche Standards, eigene Prinzipien

                          SMP arbeitet selbst nach eher ungewöhnlichen Prinzipien: Keine Umsatzziele, keine Boni, keine Profitcenter. Stattdessen Partizipation aller am gemeinsamen Ergebnis. Entwicklung folgt hier nicht klassischen Karriereleitern, sondern Vertrauen, Beitrag und Weiterempfehlung. Diese Kultur ist nicht zufällig entstanden, sondern das Resultat eines langfristigen, konsequenten Umbaus. Was wie ein Kulturprogramm klingt, ist gelebte Praxis, jenseits der Rhetorik.

                          Persönlicher Turnaround

                          Auch auf persönlicher Ebene ist Turnaround für Georgiy relevant. Er spricht offen über Selbstführung, stoische Philosophie und die Rolle von Disziplin. "Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum", zitiert er. Und genau diesen Raum gilt es zu betreten. Statt sich an schnellen Erfolgen zu orientieren, plädiert er für Klarheit im Inneren. Seine Haltung: "Man kann nicht alles kontrollieren, aber immer, wie man darauf reagiert." Seine Selbstführung inkludiert auch die Prinzipien von Longevity. Georgiys Mantra: „Body first, business second.“ Im Gespräch teilt er einige wertvolle Tipps, wie eine möglichst lange Gesundheitsspanne im eigenen Leben zu realisieren ist.

                          Worüber wir noch gesprochen haben:

                          • Krisenstrategie: Warum Turnaround nicht Scheitern bedeutet, sondern die Rückkehr zur Handlung
                          • Unternehmerischer Mut: Wie konsequente Entscheidungen zu mehr Stabilität führen
                          • Systemische Beratung: Wie echte Nähe und physische Präsenz Organisationen bewegen
                          • Beratung neu gedacht: Keine Boni, keine Zielvereinbarungen, keine Ellenbogen
                          • Innere Klarheit: Wie stoische Philosophie hilft, Führung neu zu verstehen
                          • Disziplin als Brücke: Warum körperliche und mentale Stärke zusammengehören
                          • Das Gespräch mit Georgiy Michailov ist eine Einladung, Turnaround nicht als drohendes Ende zu begreifen, sondern als Chance für Neuausrichtung. Es zeigt, wie Organisationen resilienter, menschenzentrierter und zukunftsfähiger agieren können. Und es erinnert daran, dass auch in der größten Erschütterung der Kern bestehen bleibt, aus dem neues Wachstum möglich ist. Wir lernen in Georgiy einen klugen, reflektierten Menschen kennen, der trotz aller Schwere seines Sujets und der Tiefe seiner Gedanken es versteht, seinem Gegenüber mit großer Wärme und Einfühlungsvermögen zu begegnen.

                            Interview: Jule Jankowski


                            Weiterführende Links und Infos:

                            Hier geht's direkt zur Website von Georgiy Michailov.
                            Und hier zur Website von Struktur Management Partner - SMP -
                            Reinhören in den Podcast SMP Leader Talks.

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                            1. Clockodoo

                            2. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:.

                            3. Stepstone/All Jobs
                            4. Du willst mehr zu Stepstone All Jobs erfahren? Dann informier dich jetzt unter Stepstone All Jobs und finde schnell und einfach die richtigen Talente für alle deine Jobs.



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                                1 hr 23 min
                              • Richtiges Profil, falscher Name? Wie anonymisierte Bewerbungen das Recruiting neu denken. (298)
                                Die Anonyfy-Gründerin Sandra Zemke über Biases und Ungerechtigkeiten im Recruitingprozess und wie wir diese überwinden können.

                                ** Menschen sind nicht ihr Name, nicht ihr Alter, nicht ihr Geschlecht.**

                                Was passiert, wenn man Bewerbung neu denkt. Wenn man weglässt, was im Auswahlprozess oft unbewusst über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Sandra Zemke spricht in dieser Folge über genau diesen Perspektivwechsel. Sie ist Gründerin von Anonyfy, einer Plattform für anonymisierte Bewerbungsverfahren. Keine Namen. Keine Fotos. Keine Hinweise auf Alter, Herkunft oder Geschlecht. Was zählt, sind Kompetenzen, Erfahrungen, Motivation.

                                Eine traurige Geschichte als Gründungsimpuls

                                Auslöser für diese Idee war ein persönliches Erlebnis im Freundeskreis. Zwei Bewerbungen mit identischem Inhalt wurden an dasselbe Unternehmen geschickt. Die eine unter echtem Namen, die andere unter dem Namen Müller. Nur Müller wurde eingeladen. Für Sandra war klar, dass nicht Leistung, sondern Vorannahmen über den Namen entschieden haben. Sie beginnt zu recherchieren, stößt auf Studien zu Bias im Recruiting und erinnert sich an ein Pilotprojekt des Bundes aus dem Jahr 2011. Die Idee ist gut belegt, aber in der Praxis nicht angekommen.

                                Strukturelle Biases und Hürden in Bewerbungsverfahren

                                Sandra erklärt, warum das kein Zufall ist. Viele Unternehmen unterschätzen, wie stark unbewusste Vorurteile Entscheidungen beeinflussen. Manche erkennen es, wollen aber nicht darauf reagieren. Andere sehen die Relevanz, finden aber keine passende Lösung. An dieser Stelle setzt Anonyfy an. Sandra hat eine Plattform entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt, Bewerbungen in der ersten Auswahlphase anonym zu prüfen. Nicht als Add-on, sondern als strukturierter Prozess.

                                Chancengleichheit als strukturelle Herausforderung

                                Dabei geht es nicht nur um Technik. Es geht um Verantwortung in Organisationen. Um die Frage, wie sich Chancengleichheit tatsächlich umsetzen lässt. Und um die Realität vieler Bewerberinnen und Bewerber, die aufgrund von Äußerlichkeiten, Namen oder Ausbildungswegen aussortiert werden, bevor jemand überhaupt mit ihnen spricht. Sandra bleibt also nicht bei der Technik stehen. Sie spricht über systemische Hürden, mangelnde Verantwortung in Führungsetagen und die Angst vieler Organisationen vor Kontrollverlust. Sie fordert einen Kulturwandel, nicht nur einen Toolwechsel. Ihr Ansatz: Recruiting soll kein Machtspiel sein, sondern ein Prozess auf Augenhöhe.

                                Gründung als Side-Preneurin

                                Sandra berichtet offen von den Herausforderungen als Gründerin. Vom nötigen Kapital, von Seitenjobs, vom Versuch, ein Produkt zu erklären, das sich nicht sofort in bestehende Schubladen einfügt. Sie beschreibt, mit wem man über dieses Thema sofort ins Gespräch kommt. Und bei wem zuerst Abwehr kommt. Gerade im Mittelstand, wo Recruiting oft noch als Bauchgefühl organisiert wird, trifft sie auf viele Vorbehalte. Doch das Interesse wächst.

                                Worüber wir noch gesprochen haben:

                                • Anonymität als Schutz und Chance: Wie anonyme Bewerbungen Diskriminierung vermeiden und gleichzeitig neue Formen der Begegnung ermöglichen
                                • Bias im System: Warum unbewusste Vorurteile keine individuellen Fehler, sondern strukturelle Probleme sind
                                • Technologie für Fairness: Wie Anonyfy datensparsam und anonymisiert Bewerbungen organisiert und objektive Entscheidungen fördert
                                • Führung braucht Haltung: Warum es Leadership braucht, das Verantwortung übernimmt und nicht nur Diversität „abbildet“
                                • Rekrutieren ohne Machtspiel: Wie Organisationen lernen können, Bewerbungsprozesse auf Augenhöhe zu gestalten
                                • Mut zur Veränderung: Warum viele Unternehmen echte Diversity zwar wollen, aber an alten Mustern festhalten
                                • Diese Folge ist die Erzählung einer mutigen Gründerin, die ein gesellschaftlich relevantes Problem erkannt und adressiert hat. Die eigenen Diskomfort in Kauf nimmt, um ihre Vision eines gerechteren Recruitings zu realisieren. Wir lernen eine Kämpferin kennen, die sich mit den großen Themen und starken Widerständen anlegt für eine Arbeitswelt, in der Menschen in den Job kommen, der ihnen zusteht und den sie bestmöglich ausfüllen können.

                                  Interview: Jule Jankowski


                                  Weiterführende Links und Infos:

                                  Hier geht's direkt zur Website von Anonyfy.

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                                  1. Clockodoo

                                  2. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:.

                                  3. Stepstone/All Jobs
                                  4. Du willst mehr zu Stepstone All Jobs erfahren? Dann informier dich jetzt unter Stepstone All Jobs und finde schnell und einfach die richtigen Talente für alle deine Jobs.



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                                      1 hr 18 min
                                    • Alle quatschen mit, keiner entscheidet? Strategieprozesse partizipativ gestalten. Jo Seibert und Katja Weingärtner (297)
                                      Jo Seibert und Katja Weingärtner über den kollektiven Drahtseilakt zwischen Struktur und Eigenverantwortung.

                                      Es ist ein Ritt zwischen Struktur geben und Freiheit lassen.

                                      Was passiert, wenn ein schnell wachsendes Unternehmen mit selbstorganisierten Teams versucht, seine strategische Richtung gemeinsam zu definieren? In dieser Episode Jule mit Jo Seibert, Co-Gründer und Geschäftsführer der Seibert Group, und Katja Weingärtner, Product Ownerin des internen Strategieprozesses, über ein mutiges Experiment der Partizipation.

                                      Pioniere der agilen Szene

                                      Wenn das Wörtchen „agil“ irgendwo in Deutschland fällt, dann ist ihr Name ebenfalls schnell dabei: Die Seibert Group in Wiesbaden entwickelt digitale Kollaborationslösungen und zählt in Sachen partizipative Entscheidungsprozesse und Selbstorganisation bundesweit zu den Pionieren. Lange bevor sich agile Arbeitsweisen zu einem methodischen Hype entwickelt haben, waren die „Seiberts“ schon in Scrum-Teams organisiert und hatten Agilität komplett verinnerlicht. Offenheit, Teamwork und Veränderung sind einige der zentralen Werte, die Seibert lebt. Bis heute

                                      Wachstum als kultureller Stresstest

                                      Und dieser Wertekanon wurde in den letzten Jahren einem regelrechten Stresstest unterzogen. Das Unternehmen ist innerhalb von fünf Jahren von 150 auf rund 500 Mitarbeitende gewachsen.Was für eine übersichtliche Belegschaft von ein paar Teams wunderbar eigenverantwortlich funktioniert, ist für ein gestandenes mittelständisches Unternehmen eine echte Herausforderung. Mit dem rasanten Expansionskurs stellte sich zunehmend die Frage: Wie schaffen wir ein gemeinsames Zukunftsbild, ohne unsere Kultur zu verraten?

                                      Strategieprozess zwischen Partizipation und Wirkmacht

                                      Jo und Katja nehmen uns mit auf ihre Journey voller Spannungen und Erkenntnisse. Der Versuch, einen strukturierten Strategieprozess zu entwickeln, offenbart zentrale Widersprüche zwischen dem Bedürfnis nach Orientierung und der Angst vor Hierarchie. Zwischen Wunsch nach Klarheit und Furcht vor Steuerung. Und zwischen der Energie partizipativer Prozesse und den Grenzen kollektiver Entscheidungsfähigkeit.

                                      Zwischen Schmerz und Erkenntnis: die Learnings

                                      Offen, reflektiert und ohne Anspruch auf perfekte Antworten berichten die beiden, wie sie Beteiligung gedacht, organisiert und erlebt haben. Wie vielschichtig „Führung“ in einem selbstorganisierten Kontext sein kann. Warum sie in Momenten des Zweifels trotzdem weitergemacht haben. Und an welcher Stelle sie

                                      Worüber wir noch gesprochen haben:

                                      • Selbstorganisation braucht Klarheit: Wie Verantwortung ohne Kontrolle funktioniert
                                      • Führung ohne Titel: Leadership als kollektiver Prozess. Wie Verantwortung in selbstorganisierten Teams gelebt wird.
                                      • Partizipation tut manchmal weh: Warum echte Mitgestaltung anspruchsvoll, aber sinnvoll ist.
                                      • Strategie mit 200 Stimmen: Ausrichtung ohne Ansage. Wenn viele Perspektiven ein gemeinsames Zukunftsbild formen.
                                      • Strukturen im Fluss: Prozesse, die sich selbst erneuern. Warum man starten muss, ohne das Ende zu kennen.
                                      • Zwischen Ideal und Alltag: Selbstorganisation ohne Illusion.
                                      • Diese Folge ist eine echte Heldengeschichte, mit Aufbruch, Tal der Tränen und einem Ausblick auf ein - vielleicht - neues Ziel. Und was braucht es für ein echtes Abenteuer? Mutige Menschen, die sich auf den Weg machen. Genau das sind Katja, Jo und all die anderen bei Seibert Group, die sich dem Wagnis der partizipativen Strategie ernsthaft stellen. Bleibt die Frage: "Was, wenn es doch gelingt?"

                                        Interview: Jule Jankowski


                                        Weiterführende Links und Infos:

                                        Hier geht's direkt zur Website der Seibert Group.

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                                        1. Clockodoo

                                        2. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:.

                                        3. der R+V Versicherung
                                        4. Hier geht es direkt zu den offenen Stellen der R+V Versicherung



                                          Brand Eins Podcast Netzwerk:

                                          GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins


                                          Infos und Playlists zu GOOD WORK


                                          Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien

                                          • Gelungene Beziehungsgestaltung
                                          • Flexible Strukturen
                                          • Digitale Balance
                                          • Gelebte Agilität und
                                          • Das Denken in Möglichkeiten

                                          • GOOD WORK Partner werden


                                            Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:[email protected]

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                                            1 hr 3 min
                                          • Happy End. Schluss mit der Glückstyrannei. Florian Schröder (296)
                                            Der Satiriker und Autor über die Irrwege auf der Suche nach dem Glück und dem sozialen Druck, in allen Lebenslagen glücklich sein zu müssen

                                            "Glück ist eine Erinnerung. Wer sagt ‚Ich bin glücklich‘, verrät es schon.“

                                            Bringt uns die Suche nach dem Glück wirklich in ein erfüllteres, schöneres Leben? Oder versklaven wir uns mit der Impetus, glücklich zu werden nur einem Lifestyle-Diktat? Satiriker, Autor und Medienschaffenden Florian Schröder ist ein scharfer Beobachter unserer Zeit. Mit seinem neuesten Buch „Happy End“ hat er die gesellschaftliche Fixierung auf Glück seziert. Im Gespräch entfaltet Florian seine These von der „Glückstyrannei“. Er macht deutlich: Glück ist weniger ein Ziel als ein Nebenprodukt. Es stellt sich nicht durch direkte Suche ein, sondern oft rückblickend, als Erinnerung.

                                            Die glückliche Gesellschaft. Oder doch nicht?

                                            In seiner gewohnt reflektierten, pointierten Weise verbindet Florian psychologische, politische und kulturelle Stränge zu einem dichten Denkraum. Er spricht über das Scheitern von Glücksformeln, die Fallstricke der positiven Psychologie, über Resilienz als Antwort auf Verlust und über die gesellschaftliche Dynamik von Scham. Und er fragt, was passiert, wenn Führungskräfte zur Erfüllungsinstanz persönlicher Glückserwartung werden.

                                            Sind wir auf Happiness abonniert?

                                            Der Zwang zum Glücklichsein trieft inzwischen aus jeder Pore unseres Alltags. Das ist nicht nur übergriffig, sondern auch gefährlich. Er isoliert Menschen, treibt sie in die Arme von Coaching-Scharlatanen, die auf der Bühne Erlösung versprechen und lässt sie nicht selten enttäuscht oder gar beschämt zurück.

                                            Auf der Glückssuche – eine Selbsterfahrung

                                            Florian Schröder geht nicht auf Distanz. Im Gegenteil: Er setzt sich einem Investigativ-Journalisten gleich der Selbsterfahrung aus, taucht u.a. ein in die Welt der Life-Coaches. Er beschreibt, wie er unter hunderten Suchenden sitzt, zahlt 5.000 Euro für drei Tage Transformation und erlebt live, wie aus Mangel ein Geschäftsmodell wird. Die Grenzen zwischen Hilfe und Übergriffigkeit, Empathie und Manipulation verschwimmen.

                                            Worüber wir noch gesprochen haben:

                                            • Glück ist keine Entscheidung: Warum wir Glück nicht direkt erreichen können
                                            • Coaching als Performance: Wie Florian ein Coaching-Seminar als Mischung aus RTL-Show, Verkaufsstrategie und Psycho-Drama erlebt
                                            • Glück durch Kontrast: Wieso das Dunkle, Störende, Widerständige zentrale Bausteine eines erfüllten Lebens sind
                                            • Resilienz statt Esoterik: Wie Florian seine Haltung zu Resilienz überdenkt
                                            • Wenn Arbeit Glück versprechen soll: Was passiert, wenn Berufe zur Sinnmaschine und Führungskräfte zu Erfüllungsgehilfen des persönlichen Glücks gemacht werden
                                            • Florians Haltung bleibt klar: Es geht ihm nicht um Häme gegenüber Glück-Suchenden, sondern um einen wachen Blick auf die Systeme, die aus Sehnsucht Kapital schlagen. Wer diese Folge hört, wird klüger, wacher und vielleicht sogar ein bisschen glücklicher. Zumindest im Rückblick.

                                              Interview: Jule Jankowski


                                              Weiterführende Links und Infos:

                                              Hier geht's direkt zur Website von Florian Schröder.

                                              Und hier findet Ihr sein neuestes Buch: Happy-end

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                                              Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von

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                                              1. Clockodoo

                                              2. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:.

                                              3. der R+V Versicherung
                                              4. Hier geht es direkt zu den offenen Stellen der R+V Versicherung



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                                                Infos und Playlists zu GOOD WORK


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                                                • Gelungene Beziehungsgestaltung
                                                • Flexible Strukturen
                                                • Digitale Balance
                                                • Gelebte Agilität und
                                                • Das Denken in Möglichkeiten

                                                • GOOD WORK Partner werden


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                                                  Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK

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                                                  57 min
                                                • Schöne Grüße aus der Feedback Hölle. Und wie wir wieder heil da rauskommen. Nicole Kopp (295)
                                                  Die Schweizer Organisationspsychologien und NZZ Kolumnistin über wirkungsvolle Teamarbeit und die Funktion von gutem Feedback.

                                                  Feedback – zwischen Zumutung und Entwicklungschance:

                                                  Nicole Kopp ist Arbeits- und Organisationspsychologin und zählt zu den profiliertesten Stimmen zu New Work und psychologischer Sicherheit im deutschsprachigen Raum. Als Kolumnisten der NZZ reüssiert sie regelmässig über unsere Arbeitswelt und wirft einen kritisch-konstruktiven Blick auf moderne Formen der Zusammenarbeit.

                                                  Feedback im Fokus

                                                  In dialogischen Austausch starten wir mit der Betrachtung von Dialekte und Stereotypen und steigen in das ein, was sich als Kern unseres Gesprächs herauskristallisiert: fragile Kunst des Feedbacks: zwischen Verletzung, Lernchance und Organisationskultur.

                                                  Feedback als Haltung, nicht als Tool

                                                  Nicole gewährt Einblicke in ihren Alltag zwischen Beratung, Moderation und Selbstführung. Sie erzählt von Workshops, die aus dem Ruder laufen, von Führungskräften, die Feedback mit Leistungsbewertung verwechseln, und von der Mühe, Menschen zu erreichen, die „einfach ihre Ruhe wollen“. Besonders eindrücklich wird es, wenn sie von eigenen Feedback-Erfahrungen spricht. Und auch von solchen, die sie sprachlos zurückgelassen haben. Aus ihrer Erfahrung spricht: Feedback ist keine Methode. Es ist eine Frage von Beziehung, Haltung und Ergebnis ernsthafter Kulturarbeit.

                                                  Fehlgeleitetes Feedback

                                                  Gemeinsam mit Jule hinterfragen die beiden klassische Kommunikationsmodelle, entlarven den Feedback-Burger als „Tool aus der Hölle“ und machen deutlich, warum viele gut gemeinte Rückmeldungen in Wahrheit Machtinstrumente sind. Zentraler Begriff der Episode ist psychologische Sicherheit: Nicole versteht es nicht als „Wohlfühl-Zone“, sondern als Voraussetzung für produktive Reibung, kritische Rückmeldung und mutige Beiträge im Arbeitsalltag.

                                                  Hilfreiche Tools für die Zusammenarbeit: Manual of me

                                                  Ein weiteres Highlight ist Nicoles Plädoyer für das Manual of Me, eine Bedienungsanleitung zu sich selbst. Sie hilft Teams, auf klügere Weise miteinander in Beziehung zu treten. Und sie spricht über systemische Wirkzusammenhänge: Warum es nicht reicht, am Individuum herumzuschrauben, wenn Strukturen krank machen.

                                                  Worüber wir noch gesprochen haben:

                                                  • Workshop-Crash & Widerstand: Wenn Feedback zur Provokation wird.
                                                  • Psychologische Sicherheit ist keine Kuschelecke: Warum echte Kritik kein Tabu sein darf.
                                                  • Fehlgeleitetes Feedback: Was hängen bleibt, wenn Rückmeldung weh tut.
                                                  • Manual of Me: Ein praktisches Tool, das Teams besser ticken lässt.
                                                  • Feedback-Burger? Warum manche Modelle besser im Archiv bleiben.
                                                  • - Von toxisch zu tragfähig: Wie Teams Feedback neu denken, ehrlich und produktiv.

                                                    Es ist nicht gerade das klassische GOOD WORK Interview, sondern vielmehr eine tiefer, angeregter und sehr humorvoller Austausch zwischen Praktikerinnen. Wer erfahren will, wie man Feedback wieder als echtes Lerninstrument zurückgewinnt – jenseits von Lohnverhandlungen und Sandwichmodellen – und wer einen ehrlichen, humorvollen und dennoch tiefgründigen Austausch zwischen zwei Praktikerinnen schätzt, wird diese Folge mit Gewinn hören.

                                                    Viel Spass bei dieser Folge.

                                                    Interview: Jule Jankowski


                                                    Weiterführende Links und Infos:

                                                    Hier geht's direkt zum go beyond

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                                                    1. Clockodoo


                                                    2. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork

                                                    3. Stepstone/All Jobs

                                                    4. Du willst mehr zu Stepstone All Jobs erfahren? Dann informier dich jetzt unter Stepstone All Jobs und finde schnell und einfach die richtigen Talente für alle deine Jobs.

                                                    5. Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung"


                                                    6. Become Better bietet ab Februar 2026 zum vierten Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung.


                                                      Brand Eins Podcast Netzwerk:

                                                      GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins


                                                      Infos und Playlists zu GOOD WORK


                                                      Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien

                                                      • Gelungene Beziehungsgestaltung
                                                      • Flexible Strukturen
                                                      • Digitale Balance
                                                      • Gelebte Agilität und
                                                      • Denken in Möglichkeiten

                                                      • GOOD WORK Partner werden


                                                        Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:[email protected]

                                                        Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK

                                                        Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:[email protected]

                                                        GOOD WORK Links und Playlists
                                                        Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists

                                                        Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
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                                                        Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

                                                        1 hr 14 min

                                                      About GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                                      From the publisher's feed

                                                      Der Podcast GOOD WORK ist das Feuilleton der deutschen Arbeitswelt.

                                                      More shows like GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                                      OMR Podcast by Philipp Westermeyer - OMR

                                                      OMR Podcast

                                                      34 Listeners

                                                      brand eins-Podcast by detektor.fm – Das Podcast-Radio

                                                      brand eins-Podcast

                                                      2 Listeners

                                                      Führung auf den Punkt gebracht! by Bernd Geropp

                                                      Führung auf den Punkt gebracht!

                                                      3 Listeners

                                                      digital kompakt by Joel Kaczmarek

                                                      digital kompakt

                                                      4 Listeners

                                                      Hotel Matze by Matze Hielscher & Mit Vergnügen

                                                      Hotel Matze

                                                      180 Listeners

                                                      On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit by Christoph Magnussen & Michael Trautmann

                                                      On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit

                                                      18 Listeners

                                                      Female Leadership Podcast by Vera Strauch, Dear Monday

                                                      Female Leadership Podcast

                                                      9 Listeners

                                                      WirtschaftsWoche Chefgespräch by Beat Balzli

                                                      WirtschaftsWoche Chefgespräch

                                                      3 Listeners

                                                      Smarter leben by DER SPIEGEL

                                                      Smarter leben

                                                      51 Listeners

                                                      Die Boss - Macht ist weiblich by Stern / RTL+

                                                      Die Boss - Macht ist weiblich

                                                      3 Listeners

                                                      Lead Forward by Harvard Business manager

                                                      Lead Forward

                                                      2 Listeners

                                                      Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

                                                      Lanz + Precht

                                                      319 Listeners

                                                      FAST & CURIOUS by Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder

                                                      FAST & CURIOUS

                                                      16 Listeners

                                                      Der KI-Podcast by ARD

                                                      Der KI-Podcast

                                                      19 Listeners

                                                      AUF & UP by Chris Surel

                                                      AUF & UP

                                                      1 Listeners