GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

By Jule Jankowski, Humiq GmbHBusinessMarketingCareersManagement
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GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur episodes

  • Erfolgsverhinderer Ego. Warum echtes Unternehmertum den Co-Modus braucht. Max Wittrock (284)
    Mehrfach-Gründer Max Wittrock (mymuesli, Jokolade, zeroLabs) über die Prinzipien erfolgreicher Unternehmungen und Grenzen des eigenen Potenzials

    "Ich bin eher der Typ für die Spanplatte, ich liebe die Aufbauphase.“

    Max Wittrock ist ein Seriengründer im besten Sinne. mymuesli, Jokolade, jetzt zeroLabs – seine unternehmerische Laufbahn ist geprägt von Neugier, Teamgeist und einem feinen Gespür für kulturelle und gesellschaftliche Strömungen. In diesem zweiteiligen Gespräch geht es nicht einfach um Produktideen. Es geht um eine Haltung zur Arbeit, zum Leben und zum Unternehmertum.

    Gründen ist mehr als eine gute Idee haben

    Max Wittrock ist ein Mensch, der immer wieder bei Null beginnt. Und dabei nie von vorne. Als Mitgründer von mymuesli hat er mit digitalem Mut und klarem Storytelling eine Marke gebaut, lange bevor D2C ein Schlagwort war. Dann Jokolade, nun zeroLabs mit alkoholfreiem Bier. In all diesen Projekten ging es um mehr als nur Produkte und die berühmte gute Idee. Ein zentrales Motiv ist für Max die selektive Wahrnehmung. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht plötzlich Möglichkeiten. Und wer sich erlaubt, Dinge zu tun, statt sie ewig zu zerdenken, findet vielleicht sogar Resonanz. Max glaubt nicht daran, dass jede Idee mit einem großen Purpose beginnen muss. Für ihn kommt Sinn oft erst durch das Tun. Ein Satz, der hängen bleibt.

    Vom Journalist zum Gründer - mehr Parallelen als man denkt

    Max teilt in dieser Folge seinen Weg vom Juristen zum Unternehmer, vom Schreibtisch in Passau zu Pitch-Meetings, Produktentwicklung und Public Backlash auf Social Media. Er spricht über das Spannungsfeld zwischen Idealismus und Realität, über Disziplin, Momentum, Zweifel und den Maschinenraum des Gründens.

    Co als natürlicher Arbeitsmodus

    Das Gespräch ist geprägt von seinem reflektierten Blick auf Unternehmertum als Lebensform und es wird schnell klar, wie wichtig das Co für ihn ist. Max spricht darüber, warum er nie allein gegründet hat. Wie das „Co“ im Co-Founder für ihn zum Prinzip wurde. Gemeinsam denken, gemeinsam zweifeln, gemeinsam feiern. Egal ob mit seinem ZeroLabs-Mitgründer Moritz oder in früheren Konstellationen: Der Dialog ist Max’ bevorzugter Arbeitsplatz. Er benennt auch klar die Grenzen seines Potenzials, seine Stärken und an welcher Stelle er seine Co-Gründer auf Platz Eins sieht.

    Die Schattenseiten des unternehmerischen Erfolgs

    Er erzählt auch offen von dunkleren Momenten. Von Online-Kritik, die trifft. Von Tagen, an denen selbst das Team nicht reicht, um die Motivation zu halten. Von der Schwierigkeit, zwischen einem toten Pferd und einem zähen Anfang zu unterscheiden. Und von der Entscheidung, trotzdem weiterzumachen. Weil man an etwas glaubt. Oder weil man es einfach liebt, Dinge aufzubauen.

    Zuviel Ego als Erfolgsverhinderer

    Ego ist für Max ein kritischer Punkt. Er spricht über die Versuchung, sich als Gründer in den Vordergrund zu spielen. Unternehmersein heißt für ihn nicht, in erster Linie auf der Bühne zu stehen, sondern Dinge auch mal au Reihe 2 zum Laufen zu bringen. Das „Co“ ist dabei ein klarer Gegenvorschlag zum Ich-Fokus. Erfolg, so Max, entsteht nicht durch Sichtbarkeit, sondern durch Substanz. Und durch Menschen, die bereit sind, sich selbst zurückzunehmen, damit etwas Größeres entstehen kann.

    Mehr Aktivismus als Egoismus

    Max bewegt sich genau in diesen Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Substanz. Er macht klar, dass es ihm nicht um symbolträchtige Gesten oder persönliche Inszenierung geht, etwa ein alkoholfreies ZeroLabs-Zelt auf der Wiesn. Stattdessen will er Wirksamkeit für die Sache selbst. Aktivismus, ja – aber nicht fürs Ego.

    Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

    • Von der Idee zur Umsetzung: Wie aus einem Impuls echte Markenarbeit wird
    • Co-Modus statt Ego-Modus: Warum Max nie allein gründet
    • Ego zurückstellen, Wirkung ermöglichen: Fokus auf Kundennutzen statt Selbstdarstellung
    • Healthy statt Hype: Wie Routinen seine Grundlage bilden
    • Comfort in Discomfort: Wie Max mit schwierigen Phasen umgeht
    • Purpose später, Praxis zuerst: Loslegen statt sich im großen „Why“ zu verlieren
    • Mehr Aktivismus als Egoismus: Warum Max ein eigenes ZeroLab Zelt auf der Wiesn keine gute Idee findet
    • Das Gespräch skizziert den unternehmerischen Weg von Max als Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, nicht als Sprint zum Exit. Er denkt laut über Disziplin, Kooperationsfähigkeit, Motivation und Sinn. Aber eben nicht als Buzzwords, sondern als gelebte Erfahrung. Dabei blickt er differenziert bis kritisch auf das Business-Mantra vom großen "Starten with Why". Man spürt: Für Max ist Machen so viel wichtiger als Pathos. In der Summe entsteht das Bild eines Unternehmers, der nicht den schnellen Hype sucht, sondern gute Arbeit in ihrer Tiefe und für die gute Sache versteht.

      Viel Spass bei dieser Folge.

      Interview: Jule Jankowski


      Weiterführende Links und Infos:

      Hier geht's direkt zu der Zerolabs
      Max Wittrocks Auftritt in LInkedIN

      Werbehinweis


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      Personio, der ganzheitlichen, digitalen HR Plattform.

      Link zur Studie zum Download: HR Trends Report 2025



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        1 hr 21 min
      • Jan-Hendrik Goldbeck: Mut schlägt Mangel. Warum gerade jetzt Sparen keine Strategie ist. (283)
        Die Unternehmerpersönlichkeit Jan-Hendrik Goldbeck über Zukunftsmut und das drängende Commitment zur Investition für einen Aufschwung.

        "Heute nicht zu investieren, heißt unklug zu handeln – das ist keine Vorsicht, das ist Zukunftsvermeidung."

        "Wir müssen nicht mehr nur besser sein als gestern, sondern besser als der Wettbewerb". Mit dieser Haltung gibt Jan-Hendrik Goldbeck einen klaren Kurs vor. Als Geschäftsführer von Goldbeck, einem der innovativsten Unternehmen im Systembau, spricht er in dieser Folgeüber unternehmerische Resilienz, geistige Beweglichkeit und die Kultur des Zukunftsgestaltens.

        Echtes Leadership zeigt sich in schwierigen Zeiten

        In einem tiefgründigen und gleichzeitig praxisnahen Gespräch reflektiert Goldbeck, wie sich Leadership im Spannungsfeld von Krisen, Technologiewandel und globalem Wettbewerb neu aufstellen muss. Dabei wird deutlich: Der Schlüssel liegt nicht im dogmatischen Festhalten an alten Konzepten, sondern im kontinuierlichen Hinterfragen, Verändern und Neudenken. Strategie ist für ihn kein statisches Konzept, sondern ein lebendiger Prozess, gespeist aus Dialog, kritischem Denken und dem Mut, gegen den Strom zu schwimmen.

        Sinn in der Arbeit finden

        Besonders eindrucksvoll ist sein Blick auf das Verhältnis von Arbeit und Sinn. Für Goldbeck ist Arbeiten mehr als Leistung. Es ist Beteiligung, Verantwortung und Teilhabe an einer gemeinsamen Zukunft. Er fordert ein klares Bekenntnis zur unternehmerischen Freiheit, gepaart mit einem Verantwortungsbewusstsein, das nicht aus Angst, sondern aus Gestaltungswillen gespeist ist. Hier zeigt sich: Good Work entsteht dort, wo Vertrauen und Verantwortung zusammenkommen.

        Mitdenken statt Mitlaufen

        Goldbeck plädiert für eine Unternehmenskultur, die Menschen nicht auf ihre Funktion reduziert, sondern sie zum Mitdenken und Mitgestalten einlädt. Gleichzeitig kritisiert er scharf eine Haltung, die sich mit Trägheit oder „smart statt hart“ aus der globalen Realität stiehlt. Arbeit darf fordern, ja, sie muss fordern – aber sie soll auch motivieren, mitreißen und sinnvoll sein.

        Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

        • Besser als der Wettbewerb: Warum gute Leistung heute nicht reicht, wenn andere schneller lernen.
        • Verantwortung bleibt nicht abstrakt: Verantwortung beginnt im Alltag und zeigt sich in konkreten Entscheidungen.
        • Strategie ist Reibung: Wie echte Diskussionen gute Entscheidungen ermöglichen.
        • Mitdenken statt Mitlaufen: Warum bei Goldbeck alle eingeladen sind, die Dinge besser zu machen.
        • Krise heißt nicht Stillstand: Wie das Unternehmen neue Chancen in schwierigen Märkten erkennt.
        • Investieren trotz Gegenwind: Warum Zurückhaltung keine Strategie ist, wenn es um die Zukunft geht.
        • Dieses Gespräch lässt ein lebendiges Bild entstehen: Eine Organisation, die zwischen Technologie und Menschlichkeit balanciert. Ein Vorstand, der lieber von Gemeinschaft spricht als von Hierarchie. Und ein Modell der Beteiligung, das weit über die üblichen Incentives hinausgeht und Arbeit neu denkt. Diese Episode ist ein inspirierender Einblick in eine Unternehmenskultur, die zeigt, dass ökonomischer Erfolg und menschliche Zugewandtheit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken.

          Viel Spass bei dieser Folge.

          Interview: Jule Jankowski


          Weiterführende Links und Infos:

          Hier geht's direkt zu der Goldbeck
          Jan-Hendriks Auftritt in LInkedIN


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            1 hr 1 min
          • Nachfolge neu gedacht. Wie aus Mitarbeitenden Unternehmer wurden. Dr. Volker Oshege (282)
            Dr. Volker Oshege, Vorstand der Viadee AG, über den unkonventionellen Weg der Unternehmensnachfolge und sein Leadership Verständnis

            "Vertrauen entsteht nicht in zehn Minuten beim Kaffee, sondern durch Wiederholbarkeit."

            Wenn man mit Dr. Volker Oshege spricht, hört man sofort: Hier ist ein Mann, der Führung nicht als Titel, sondern als Haltung versteht. Als Vorstand der viadee AG – einer IT- und Organisationsberatung mit Standorten in ganz Deutschland – verbindet er technologische Exzellenz mit einer zutiefst menschlichen Sichtweise auf Arbeit und Unternehmenskultur. In dieser GOOD WORK Episode geht es um die Frage: Wie schafft man es, ein Unternehmen nicht nur erfolgreich zu führen, sondern es in die Hände der Mitarbeitenden zu legen und damit eine ganz eigene Form der Verantwortungskultur zu etablieren?

            Wo ist der Haken?

            Volkers Karriere begann im klassischen Vertrieb. Er kam aus einer ganz anderen Welt und fühlte sich bei viadee zunächst wie ein „Alien“. Zwei Jahre lang suchte er nach dem sprichwörtlichen Haken. Zu gut erschien ihm das Miteinander, zu stimmig die Kultur. Doch je länger er blieb, desto klarer wurde ihm: Genau diese Kultur ist die eigentliche Erfolgsgeschichte. Vertrauen, Nähe und Ehrlichkeit bilden das Fundament, auf dem Leistungsfähigkeit fast wie ein „Beifang“ entsteht.

            Nachfolge unkonventionell organisiert

            Besonders spannend: Die Nachfolge der Gründer wurde nicht über einen Verkauf an Investoren gelöst, sondern über einen Prozess der Mitarbeiterbeteiligung. Heute gehört die viadee den Menschen, die dort arbeiten – in Form von Aktien, die schrittweise an Mitarbeitende übergehen. Ein Modell, das Bindung schafft, aber auch Verantwortung. Für Oshege ist klar: Erst wenn nach innen Vertrauen und Klarheit herrschen, kann nach außen eine starke Kundenbeziehung entstehen.

            Eine Leadership und Kultur Reise

            Neben Führungsfragen geht es auch um ganz praktische Aspekte der Arbeitskultur. Wie gestaltet man Räume, die sowohl Rückzug als auch Austausch ermöglichen? Wie funktioniert Softwareentwicklung als Teamarbeit, die Konzentration und Kooperation verbindet? Wie gelingt es, in hybriden Settings trotzdem echte Bindung zu schaffen? Oshege beschreibt, dass das Geheimnis nicht in Tischkickern oder Gratis-Obst liegt, sondern in echter Lust, einander zu begegnen.

            Auch seine persönliche Entwicklung zeigt, wie sehr Führung eine Reise ist: vom Skeptiker zum Gestalter, vom Beobachter zum Teilhaber. Er nennt sich selbst den „Erklärbär“, der unermüdlich wiederholt, wie viadee sein will und damit Verlässlichkeit schafft. Vertrauen entsteht nicht durch einmalige Erlebnisse, sondern durch wiederholte Erfahrung von Konsistenz.

            Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

            • Der skeptische Einstieg: Warum Volker Oshege zwei Jahre lang nach dem Haken suchte.
            • Ownership neu gedacht: Wie Mitarbeitende zu Eigentümern des Unternehmens werden.
            • Vertrauen als Führungsprinzip: Warum Wiederholung und Verlässlichkeit mehr zählen als große Gesten.
            • Kultur schlägt Incentives: Warum Obstkorb und Kickertisch keine Kultur ersetzen können.
            • Von Excel zur Innovation: Wie interne Lösungen zu marktfähigen Produkten werden.
            • Transformation mit Sinn: Warum viadee nicht verkauft wurde, sondern den Weg in Mitarbeiterhand ging.
            • Dieses Gespräch lässt ein lebendiges Bild entstehen: Eine Organisation, die zwischen Technologie und Menschlichkeit balanciert. Ein Vorstand, der lieber von Gemeinschaft spricht als von Hierarchie. Und ein Modell der Beteiligung, das weit über die üblichen Incentives hinausgeht und Arbeit neu denkt. Diese Episode ist ein inspirierender Einblick in eine Unternehmenskultur, die zeigt, dass ökonomischer Erfolg und menschliche Zugewandtheit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken.

              Viel Spass bei dieser Folge.

              Interview: Jule Jankowski


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                1 hr 8 min
              • Die ZEIT: Mächtig aus der Krise. Dr. Rainer Esser über Digitalisierung, Leadership und Medienwandel (281)
                Der Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe über den digitalen Turnaround und die Stimme der Vernunft

                "Die größte Herausforderung ist, Reichweite auszubauen und zugleich Demokratie zu stärken."

                Dr. Rainer Esser ist seit 1999 Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe. Er zeichnet maßgeblich dafür verantwortlich, dass aus einem verlustreichen Traditionshaus eines der erfolgreichsten Medienunternehmen Deutschlands wurde. Im Dialog spricht er über die Kunst, Wandel nicht nur auszuhalten, sondern ihn als Prinzip der Organisation fest zu verankern.

                Digitalisierung als Chance

                Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie es der ZEIT gelungen ist, die Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu gestalten. Rainer Esser erzählt von der Entscheidung, Inhalte zunächst frei verfügbar zu machen, um überhaupt erst einen digitalen Markt aufzubauen und warum die späte Einführung von Paywalls strategisch klug war. Er schildert, wie Podcasts zu einem profitablen Standbein wurden, wie Formate wie „ZEIT Verbrechen“ den Weg in die Live-Hallen fanden und wie Social-Media-Teams gezielt jüngere Zielgruppen erreichen.

                Die Kultur der ZEIT

                Doch es geht nicht nur um Geschäftszahlen. Esser spricht eindrucksvoll darüber, wie eine Unternehmenskultur entsteht, die nicht auf Top-down-Anweisungen setzt, sondern auf Beteiligung, Feedback und „konstruktive Anarchie“. Er beschreibt, warum Kritik oft schmerzhaft, aber unverzichtbar ist, und wie Formate wie die „Magic Lounge“ zufällige Begegnungen im Verlag fördern. Sein Führungsverständnis ist geprägt von Offenheit: Ideen sollen aus allen Richtungen entstehen dürfen – und nicht nur von oben kommen.

                Stimme der Vernunft

                Besonders eindringlich ist Essers Haltung zu gesellschaftlicher Verantwortung. Er betont, dass die ZEIT heute nicht nur als Verlag agiert, sondern als „Stimme der Vernunft“ in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Reichweite bedeutet hier nicht nur ökonomischen Erfolg, sondern auch die Möglichkeit, Demokratie und Diskurskultur zu stärken.

                Ein Füllhorn an Anekdoten

                Mit Anekdoten von Helmut Schmidt, mutigen Investitionen wie dem ZEIT-Lexikon und kleinen Fehltritten wie einem Golf-Magazin zeichnet Esser ein Bild von Unternehmertum, das von Experimentierfreude, Weitsicht und Haltung geprägt ist. Zugleich blickt er nach vorne: Künstliche Intelligenz sieht er als große Herausforderung und Chance für die nächsten Jahre – sowohl zur Effizienzsteigerung als auch für neue Geschäftsmodelle.

                Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

                • Vom Krisenfall zum Erfolgsmotor: Wie die ZEIT sich aus roten Zahlen in stetiges Wachstum katapultierte.
                • Kritik statt Beifall: Warum Essers Führungsstil auf ehrliches Feedback setzt.
                • Digitale Reichweite statt Nostalgie: Wie Paid Content, Podcasts und Social Media die Marke neu aufstellen.
                • Mut zum Experiment: Von Lexikon-Bänden bis „ZEIT Verbrechen“ – warum auch kleine Wetten Großes bewegen.
                • Kultur der Offenheit: Warum zufällige Begegnungen und „konstruktive Anarchie“ Teil der DNA sind.
                • Medien als Stimme der Vernunft: Die Rolle der ZEIT in einer polarisierten Gesellschaft.
                • Dieses Gespräch bietet einen tiefen Einblick in den Maschinenraum eines Medienhauses, das sich vom Print-Dinosaurier zur agilen Plattform entwickelt hat. Es ist ein Dialog über Mut, Haltung und die Fähigkeit, Wandel nicht zu fürchten, sondern als Kernkompetenz zu begreifen.

                  Viel Spass bei dieser Folge.

                  Interview: Jule Jankowski


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                  Literaturtipp: Frederic Laloux Reinventing Organisations


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                    1 hr 3 min
                  • Haben wir es mit New Work übertrieben?Philip Siefer (280)
                    Der Co-Gründer und Geschäftsführer des Kondomunternehmens Einhorn über radikale Selbstorganisation, Partizipation und ihre Grenzen

                    "Wir waren nicht mehr naiv, wir waren streng moralisierend."

                    Philip Siefer, Mitgründer von Einhorn, ist zu Gast bei GOOD WORK. Einhorn ist bekannt als Paradebeispiel für modernes Unternehmertum: radikal nachhaltig, unorthodox im Marketing, ernsthaft in der Haltung und tief geprägt von New-Work-Idealen. In diesem Gespräch blicken wir unter die glänzende Oberfläche der Pop-Progressivität.

                    Die Geschichte von Einhorn

                    Philip spricht offen über den Weg vom naiven Startup-Vibe der ersten Jahre hin zum strukturkritischen Systemexperiment. Er erzählt, wie Einhorn mit Transparenz, Mitbestimmung und Verantwortungseigentum neue Wege ging und dabei auch an Grenzen stieß. Vom "Shame-Free-Shopping" zur Führungsfreiheit, von Tesla-Vergleichen zu innerem Stillstand: Die Erzählung ist keine Heldengeschichte, sondern eine mutige Reflexion über Scheitern, Reife und Verantwortung.

                    Die Grenzen von New Work

                    Was passiert, wenn die Utopie sich selbst im Weg steht? Wenn Partizipation zu Stillstand führt? Wenn gute Absichten moralisierend werden? Wenn wirtschaftliche Zwänge, den idelogischen Kompass auf die Belastungsprobe stellen? Und was, wenn plötzlich ein Betriebsrat im Raum steht, in einer Organisation, die sich doch selbst als evolutionär, transparent und kollaborativ versteht?

                    Das Einhorn Employee Board

                    Das Einhorn Employee Board entstand als Antwort auf den Vorstoß zur Betriebsratsgründung. Statt externe Strukturen einzuführen, entwickelte das Team gemeinsam ein internes Gremium, das Mitbestimmung sichert und Vertrauen stärkt. Es vereint Schutz und Augenhöhe und zeigt, wie Selbstorganisation auch in Krisenzeiten tragfähig bleiben kann.

                    De Abkehr vom Empathismus

                    Philip spricht mit großer Ehrlichkeit über Enttäuschung, Empathismus als Falle, die Rolle von Meditation und das Lernen im Schmerz. Er beschreibt, wie sich Führung neu zusammensetzt, nicht mehr als Dominanz oder Flucht, sondern als Bezogenheit, die Raum gibt und Klarheit schafft. Zugleich bleibt die Vision bestehen: Wirtschaft kann anders. Es braucht nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Bewusstheit. Nicht mehr Profit, sondern echten Impact.

                    Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

                    • Selbstorganisation & seine Grenze: Was passiert, wenn alle alles mitentscheiden und Führung ausgeblendet wird?
                    • Verantwortungseigentum: Warum Philip es für ein zukunftsfähiges Organisationsmodell hält
                    • Betriebsrat & Vertrauenskrise: Als plötzlich die Gründung eines Betriebsrates im Raum stand kommt die Organisation, die radikale Transparenz lebt, in Aufruhr
                    • Inner Work: Meditation, Ohnmacht, Wut und wie emotionale Reife zur neuen Führungsqualität wird.
                    • Empathismus-Falle: Warum zu viel Harmonie lähmt und Leadership mehr braucht als Nettigkeit.
                    • Macht & Moral: Wie gute Absichten kippen können und was passiert, wenn New Work sich zum ideologischen Selbstzweck entwickelt.
                    • Wer verstehen will, warum radikale Transparenz allein noch kein gutes Miteinander garantiert und warum Inner Work kein Selbstzweck ist, sondern Voraussetzung für sinnstiftende Organisation, sollte dieses Gespräch hören. Ein Blick in den Maschinenraum eines mutigen Unternehmens, das bereit ist, auch den eigenen Mythos zu hinterfragen und dem - im besten Sinne - naiven Unternehmertum entwachsen ist.

                      Viel Spass bei dieser Folge.

                      Interview: Jule Jankowski


                      Weiterführende Links und Infos:

                      Hier geht's direkt zu Einhorn

                      Literaturtipp: Frederic Laloux Reinventing Organisations


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                        1 hr 26 min
                      • Zukunft der Arbeit: Selbst Zukunftsforscher kennen die Zukunft nicht. Florian Kondert (279)
                        Podcast-Host, Dialoggestalter und Zukunftsforscher a.D. Florian Kondert über die Beziehungs-Gestaltung

                        "Ich bin raus aus dem Elfenbeinturm, weil ich Zukunft dort gestalten will, wo sie wirkt."

                        In dieser Folge von GOOD WORK treffen zwei erfahrene Podcaster aufeinander: Jule Jankowski und Florian Kondert. Florian war lange als Zukunftsforscher unterwegs, heute arbeitet er als Moderator, begleitet Transformationsprozesse und gestaltet mit seinem Podcast Mission Control Räume für echte Gespräche. Was dabei entsteht, ist kein klassisches Interview. Es ist ein tiefes, lebendiges Gespräch über Wirksamkeit, Haltung und das, was Arbeit wirklich prägt.

                        Vom Elfenbeinturm zur echten Wirkung

                        Florian blickt offen auf seinen Rollenwechsel: Vom gefragten Zukunftsdeuter hin zum begleitenden Denker, der seine Wirksamkeit lieber in konkreten Zusammenhängen entfaltet. Er spricht über die Ambivalenz der Deutungshoheit, über das Loslassen alter Titel und über die Entscheidung, dort zu wirken, wo etwas in Bewegung kommen kann. Zukunft ist für ihn kein abstraktes Konzept, sondern ein gestaltbarer Raum. Und genau dorthin will er Menschen begleiten.

                        Was ein gutes Gespräch ausmacht

                        Im Zentrum steht die Frage: Wann ist ein Dialog wirklich gut? Für Florian sind es nicht die vorbereiteten Zitate oder Erfolgsstories, sondern die Bereitschaft, sich verletzlich zu zeigen, die Perspektive zu wechseln und gemeinsam in Gedanken einzutauchen, die noch nicht zu Ende gedacht sind. Er beschreibt, warum Quote-Cards ihn kaltlassen und wie man erkennt, ob jemand wirklich all-in ist – oder nur mit halbem Schritt dabei.

                        Begegnungen, die bleiben

                        Florian erinnert sich an Gespräche, die ihn tief berührt haben: Mit Philosophinnen wie Natalie Knapp, Visionären wie David R. Thies oder auch mit eher leisen, aber intensiven Persönlichkeiten. Was diese Menschen eint, ist ein tiefer Ernst, gepaart mit kindlicher Neugier. Eine Haltung, die sich nicht im Status erschöpft, sondern im Ringen mit echten Fragen lebendig bleibt.

                        Der innere Kompass: Verantwortung

                        Immer wieder spricht Florian über Verantwortung. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch sein Denken, seine Arbeit, seine Gästewahl. Ihn faszinieren Menschen, die nicht nur Positionen haben, sondern eine Haltung. Menschen, die gestalten, weil sie sich gemeint fühlen. Die das Risiko der Tiefe in Kauf nehmen. Und die wissen, dass Transformation mehr mit innerer Klarheit als mit äußerer Fassade zu tun hat.

                        Podcast, Projekte, Perspektiven

                        Florian ist heute in vielen Rollen unterwegs. Als Host, Moderator, Konzeptioner. Seine Prämisse: Er macht nur Formate, an deren Wirkung er glaubt. Und er möchte mitgestalten, nicht nur durchleiten. Besonders spannend ist sein Blick auf Podcasts als Transformationsräume – auch für Unternehmen. Für ihn sind sie kein Trend, sondern ein Ort für echte Gespräche, gerade dann, wenn es in Organisationen drängt, menschelt und komplex wird.

                        Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

                        • Elfenbeinturm, Abschied: Ein Perspektivwechsel vom großen Deutungsraum hin zur echten Gestaltung im Kleinen
                        • Verletzlichkeit, Tiefe: Warum Gesprächsqualität nicht an Eloquenz, sondern an Echtheit messbar ist
                        • Auswahl, Haltung: Was er bei Menschen sucht, die mit ihm ins Gespräch wollen, und worauf er konsequent verzichtet
                        • Moderation, Mitgestaltung: Wie sich die Rolle des Moderators verändert, wenn Wirkung wichtiger ist als Ablauf
                        • Zukunftsfrage, Perspektivwechsel: Weshalb die oft gestellte Frage nach der Zukunft in die Irre führt und wie man sie besser stellen könnte
                        • Florian ist ein Fan leiser Töne mit tiefer Wirkung. Er wählt die Worte mit Bedacht, ebenso wie seine Gäste und Themen, mit denen er sich näher beschäftigen mag. Er hat - könnte man sagen - die große Showbühne der Zukunftsforschung verlassen und die noch größeren Bretter der Dialoggestaltung betreten.

                          Viel Spass bei dieser Folge.

                          Interview: Jule Jankowski


                          Weiterführende Links und Infos:

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                            1 hr 4 min
                          • KI als Companion: Verlernen wir das Denken? mit Philipp - Pip - Klöckner (278)
                            Der Tech-Investor und Analyst die zunehmende Companion-Funktion von künstlicher Intelligenz und die Gefahren eines allzu bequemen Denkens

                            "Ich frage die KI oft: Was habe ich übersehen?"

                            Zweiter Check-in bei GOOD WORK von Philipp Klöckner aka: Pip. Der AI-Vordenker, Tech-Analyst und Host des bekannten Tech-Podcasts "Doppelgänger" spricht über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt der künstlichen Intelligenz. Pip gewährt Einblicke in seine Denkweise, seine Recherchemethoden und seinen ganz eigenen Zugang zur Frage: Was macht gute Arbeit im Zeitalter der KI?

                            Pips Workflows in der Vorbereitung auf seine OMR Keynote

                            Pip berichtet, wie sich seine Vorträge Jahr für Jahr wandeln und erstmalig auch, wie er in der Vorbereitung auf diese legendäre Keynote konkret vorgeht. Nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf Relevanz und Wirkung. Er teilt seinen Workflow, spricht über die Tools, die er verwendet, und betont die Bedeutung von Neugier, Intuition und Reduktion in der Arbeit mit KI. Dabei stellt er klar: KI hat das Potenzial, Kinder kritisches Denkveemögen erodieren zu lassen. Wer sich zu stark darauf verlässt, läuft Gefahr, entscheidende Kompetenzen zu verlieren.

                            KI als Companionship

                            Besonders eindrücklich beschreibt Pip, wie sich KI längst von einem Werkzeug zu einem Companion entwickelt hat, ein digitaler Begleiter, der immer verfügbar ist, nie müde wird und zunehmend intime Bereiche unseres Denkens und Entscheidens berührt. Ob als Arbeitsassistent, therapeutischer Zuhörer oder mentaler Coach, die KI ist in der Tasche, jederzeit bereit. Doch Pip warnt auch vor der stillen Verschiebung der Beziehungsdynamik. Was passiert, wenn wir die KI nicht nur befragen, sondern ihr mehr zutrauen als unserem Gegenüber?

                            Gesellschaftlicher Impact von KI

                            Mit beeindruckender Klarheit analysiert er, warum wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ethisch und psychologisch neu navigieren müssen. Dabei geht es nicht um bloße Tool-Showcases, sondern um Grundsatzfragen: Wieviel Entscheidungsmacht geben wir ab? Was passiert mit unseren Denkfähigkeiten, wenn Maschinen schneller, verfügbarer und geduldiger sind als jeder Mensch? Und welche Verantwortung tragen Unternehmen, wenn künstliche Systeme beginnen, zwischenmenschliche Beziehungen zu simulieren?

                            Persuasive AI und Ehtik

                            Das Gespräch verknüpft technologische Entwicklung mit philosophischer Tiefe: von Persuasive AI über gesellschaftliche Machtverschiebungen bis zu Fragen von Regulierung und digitaler Verantwortung. Es zeigt eindrücklich, wie vielschichtig das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bereits heute ist. Und wie notwendig es ist, kritisch, neugierig und ethisch informiert zu bleiben.

                            Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK

                            • Use-Case Companionship: Wie sich unser Verhältnis zu KI verändert, wenn sie zum dauerhaften Gegenüber wird
                            • OMR Vortrag: Welche Überlegungen und Prozesse hinter der Auswahl und Aufbereitung von KI-Themen stehen bei seinem jährlichen OMR-Paukenschlag
                            • Leadership: Welche Fragen sich Führungskräfte im Umgang mit KI neu stellen müssen
                            • Ethik: Warum es entscheidend ist, technologische Entwicklungen auch moralisch zu reflektieren
                            • Organisation: Wie Unternehmen beginnen, KI strukturell in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren
                            • Persuasion: Welche Rolle Einflussnahme durch KI in Zukunft spielen könnte und was das bedeutet
                            • Eine Episode für alle, die AI nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen. Für Menschen, die sich fragen: Wie wollen wir morgen arbeiten? Und was davon sollte menschlich bleiben, bei aller Power, die in KI steckt?

                              Viel Spass bei dieser Folge.

                              Interview: Jule Jankowski


                              Weiterführende Links und Infos:

                              Hier geht's direkt zum Podcast Doppelgänger


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                              • Gelebte Agilität und
                              • Das Denken in Möglichkeiten

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                                1 hr 12 min
                              • DZ Bank Vorständin Souad Benkredda: Ihr außergewöhnlicher Weg an die Spitze (277)
                                Die DZ-Bank-Kapitalmarktchefin über ungewöhnliche Karrierewege, Werte und Vielfalt im Denken

                                "Resilienz, Neugier und harte Arbeit – das sind meine Wurzeln"

                                In dieser Good Work Folge öffnet Souad Benkredda, Vorständin für das Kapitalmarktgeschäft der DZ Bank, die Tür zu ihrer außergewöhnlichen Lebens- und Karrieregeschichte. Vom Aufwachsen als Kind algerischer Einwanderer im Frankfurter Nordend bis hin zu einer Spitzenposition in der deutschen Finanzwelt. Ihr Weg ist geprägt von Neugier, Integrität und der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu ergreifen. Nicht alles, was in der Retrospektive nach einem perfekten Plan aussieht, war so durchdacht.

                                Die Welt und Spielregeln des Investmentbankings

                                Ihr Einstieg ins Investmentbanking verlief ungeplant. Ein Zufallspraktikum auf dem größten Trading Floor Frankreichs entfachte ihre Begeisterung für Tempo, Faktenorientierung und eine Kultur, in der Leistung wichtiger ist als Herkunft. Herausforderungen wie Vorurteile oder vermeintliche Ausschlusskriterien, zum Beispiel der Verzicht auf Alkohol, bremsten sie nicht. Für sie wurde das Unterschätztwerden zum strategischen Vorteil, um Erwartungen zu übertreffen.

                                Zeitenwende im Kapitalmarkt

                                Heute reflektiert Souad nicht nur die Volatilität und Komplexität der Kapitalmärkte. Sie spricht auch über tiefgreifende geopolitische Veränderungen, die sie als Zeitenwende bezeichnet. Darin sieht sie einen Weckruf für Deutschland und Europa, ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Digitalisierung und künstliche Intelligenz spielen für sie dabei eine Schlüsselrolle.

                                Souads internationale Perspektive und die Vielfalt im Denken

                                Ihre internationale Erfahrung, von Dubai über Paris bis London, hat ihr gezeigt, wie unterschiedliche Kulturen Resilienz, Anpassungsfähigkeit, Vision und Fokus leben. Deutschland, so ihr Fazit, kann diese Qualitäten vereinen und daraus eine besondere Stärke entwickeln. Voraussetzung ist der Mut, dies konsequent umzusetzen.

                                Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK

                                • Zeitenwende: Globale Veränderungen und die daraus entstehenden Chancen für Europa
                                • Faszination Investmentbanking: Warum das harte Parkett in mancherlei Hinsicht sehr fair ist
                                • Wertefundament: Familiäre Prägungen, die Resilienz und Offenheit formen
                                • Karrierepfade: Warum ungeplante Schritte oft die besten sind
                                • Führungshaltung: Empathie, Klarheit und strategischer Blick in einer Rolle
                                • Vielfalt leben: Inwiefern Diversität vor allem eine Vielfalt im Denken sein sollte
                                • Internationale Perspektiven: Lehren aus verschiedenen Kulturen und Märkten
                                • Mut zur Veränderung: Digitalisierung und KI als Schlüsselfaktoren für die Zukunft
                                • Wenn ein Mensch das Etikett Role-Model verdient hat, dann ist es zweifelsohne Souad. Sie steht auf so vielen Ebenen als Inspirationsmagnet für viele Menschen, nicht nur Frauen, die sich selbstbewusst, leidenschaftlich und mit Exzellenz den Weg bahnen, der ihnen zusteht. Souads Geschichte hat etwas Märchenhaftes, ohne rührselig zu sein. Mit ihrem messerscharfen Verstand, ihrer lupenreinen Expertise und ihrer Herzenswärme öffnet sie für sich, noch wichtiger: für andere Menschen (fast) alle Türen.

                                  Viel Spass bei dieser Folge.

                                  Interview: Jule Jankowski


                                  Weiterführende Links und Infos:

                                  Hier geht's direkt zur DZ Bank](https://haltung.dzbank.de))


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                                    1 hr 6 min
                                  • Paradoxien in der Arbeitskultur: Von Versteckspielen und quasi-religiösen Ritualen. Torsten Groth (276)
                                    Der Systemtheoretiker und Autor über den Umgang mit Paradoxien und Widersprüchen in Organisationen

                                    "Wer mit Logik pragmatische Paradoxien lösen möchte, der hat verloren."

                                    Paradoxie. Allein der Begriff ist schwer verdaulich mit seiner inhaltlichen Gravität und seinem düsteren Charakter. Dabei erleben wir alle jeden Tag die Gegenwart von Paradoxien, insbesondere in der Arbeitswelt.

                                    "Soziale Interaktion ohne Paradoxien ist schlicht nicht möglich", sagt Torsten Groth. Doch wie gelingt der Umgang damit? Wie ist es aktuell um das praktische Paradoxiemanagement in unserer Unternehmenswelt bestellt?

                                    Klassische paradoxe Spannungsfelder

                                    Ob Kontrolle und Vertrauen, Autonomie und Bindung oder Stabilität und Dynamik – Torsten macht deutlich: Führungskräfte stehen täglich vor pragmatischen Paradoxien, die sich nicht durch reine Logik auflösen lassen. Stattdessen gelte es, beide Pole gleichzeitig im Blick zu behalten und kreativ auszubalancieren. Dabei räumt er mit dem Mythos auf, es gäbe in Organisationen „die eine richtige Lösung“.

                                    Paradoxien und Organisationsstrukturen

                                    Besonders anschaulich werden diese Gedanken durch praxisnahe Beispiele von Familienunternehmen, von Organisationen, die zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Eigenständigkeit balancieren, über Matrixorganisationen, die Konflikte systematisch erhöhen, bis hin zu Querschnittsfunktionen, die im Spannungsfeld zwischen Vision und Umsetzung arbeiten.

                                    Praktischer Umgang mit Paradoxien

                                    Torsten beschreibt, wie er in der Beratung zunächst bestehende Muster sichtbar macht. Ob Spaltung, Oszillation oder Scheinheiligkeit – er benennt allgegenwärtige Strategien des Paradoxie-Managements. Sein Punkt: Erst wenn Beteiligte die Spannung als gegeben akzeptieren, können neue Lösungswege entstehen. Ein zentraler Ansatz dabei ist das Tetralemma, das die Wahl zwischen „entweder – oder“ um die Optionen „sowohl als auch“ und „weder noch“ erweitert.

                                    Der Paradoxiezirkel

                                    Mit dem von ihm entwickelten Paradoxiezirkel bietet Groth schließlich ein strukturiertes Vorgehen, um gemeinsam neue Balancepunkte zu finden. Sein Credo: Paradoxien sind nicht das Problem – sie sind die Realität. Der Schlüssel liegt darin, sie bewusst zu machen, zu rahmen und produktiv zu nutzen.

                                    Darüber sprechen wir in der Essentials-Folge von GOOD WORK

                                    • Paradoxien verstehen: Von logischen Denkfallen, Zwickmühlen und harmlosen Widersprüchen.
                                    • Muster erkennen: Was sichtbar wird, wenn man Organisationslogik entkleidet.
                                    • Inszenierung demaskieren: Wie Bühne und Regiepläne häufig den Kurs bestimmen.
                                    • Invisibilisierung aufdecken: Wenn das Unsichtbare mehr Wirkung hat als das Offensichtliche.
                                    • Tetralemma denken: Vier Wege, wo andere nur zwei sehen.
                                    • Paradoxiezirkel betreten: Warum der Weg durch die Spannung führt – und nicht darum herum.
                                    • Diese GOOD WORK Essentials Folge ist ein Muss für alle, die Führung und den Umgang mit Paradoxien jenseits von Versteckspielen und Inszenierungen wirkungsvoll gestalten wollen. Für Menschen, die Widersprüche nicht als lästiges Hindernis, sondern als real-existierendes Alltagsphänomen betrachten, dem man systematisch begegnen kann und sollte.

                                      Torstens Gabe, auch die anspruchsvollsten theoretischen Zusammenhänge mit einer humorvollen Leichtigkeit anschaulich zu beschreiben, sind ein echter Gewinn für alle Systemdenker und jene, die es werden wollen.

                                      Viel Spass bei dieser Folge.

                                      Interview: Jule Jankowski


                                      Weiterführende Links und Infos:

                                      Hier geht's direkt zum Buch Zwischen Inszenierung und Invisibilisierung. Systemisches Paradoxiemanagement in Organisationen


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                                      Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien

                                      • Gelungene Beziehungsgestaltung
                                      • Flexible Strukturen
                                      • Digitale Balance
                                      • Gelebte Agilität und
                                      • Das Denken in Möglichkeiten

                                      • GOOD WORK Partner werden


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                                        1 hr 28 min
                                      • Live: Zuversicht - Die neue Führungskraft. Vera Starker und Katharina Roos (275)
                                        Live bei brand Eins: Die Bestseller Autorinnen Vera Starker und Katharina Roos über Zuversicht als Führungsprinzip in unsicheren Zeiten

                                        "Zuversicht ist kein Tool."

                                        In dieser besonderen Doppelfolge des GOOD WORK Podcasts widmen sich Vera Starker und Katharina Roos dem Kernthema ihres neuen Buchs: „Zuversicht. Die neue Führungskraft“. Die erste Hälfte wurde live bei brand eins aufgezeichnet. Ein dialogisches Feuerwerk, das spürbar macht, wie ernst und gleichzeitig lebendig die Autorinnen die Herausforderungen unserer Zeit nehmen. Im zweiten Teil folgt ein Deep Dive mit Vera, der das Thema Zuversicht nicht als Wohlfühlkonzept, sondern als transformierende Führungsqualität seziert.

                                        Zuversicht - Haltung, kein Tool

                                        Was ist Zuversicht und was ist sie nicht? Für Vera ist sie kein „Chaka“, kein weiterer Punkt auf der To-do-Liste gestresster Führungskräfte. Sie ist eine Haltung. Sie speist sich aus Resilienz, Optimismus, Hoffnung und Selbstwirksamkeit. Damit wird sie zum zentralen Bestandteil psychologischen Kapitals. Dabei geht es nicht um Schönfärberei, sondern um eine realistische, handlungsorientierte Perspektive: Wo liegt mein Einfluss? Was ist möglich? Was haben wir schon geschafft?

                                        Empirische Basis für Zuversicht

                                        Katharina bringt die datenbasierte Brille mit. Ihre Studien zeigen: Führung wird in der Krise oft autoritärer. Nicht aus bösem Willen, sondern zur Selbststabilisierung. Doch genau das engt den Handlungsspielraum der Mitarbeitenden ein. Und wirkt der Entwicklung von Zuversicht entgegen. Was es stattdessen braucht: Eine klare, strukturgebende Führung, die Räume für echte Beteiligung öffnet.

                                        Die zuversichtliche Organisation

                                        Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer zuversichtlichen Organisation. Transparent, mit durchdachter Informationsarchitektur und Ritualen, die auf das Gelingende fokussieren. Tools wie das Delegation Board helfen dabei, Entscheidungsräume sichtbar und verhandelbar zu machen. Und auch die emotionale Ebene wird nicht ausgespart. Jammern ja, aber nur dosiert und blitzartig. Denn zu viel Negativfokus zementiert Krisenerwartung und lähmt.

                                        Neuronale Muster

                                        Vera erzählt eindrucksvoll, wie Erinnerung, neuronale Muster und kollektives Erleben unsere Fähigkeit zur Veränderung beeinflussen. Organisationen, die Zuversicht fördern wollen, müssen nicht nur Strukturen verändern. Sie müssen auch Narrative erneuern. Es geht um Erinnerungsarbeit. Um Fokus. Um Klarheit. Und darum, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern zu übertragen.

                                        Darüber sprechen wir in der aktuellen Doppel-Folge von GOOD WORK

                                        • Zuversicht ist ein Tun: Warum echte Hoffnung Handlungsräume braucht.
                                        • Struktur schlägt Intuition: Empowerment gelingt nur mit Klarheit und Zugriff.
                                        • Widerstand ist kein Gegner: Skepsis zeigt, wo Organisation lernen kann.
                                        • Führung beginnt innen: Selbstführung als Voraussetzung für Wirksamkeit.
                                        • Erinnerung wirkt: Was gelungene Erfahrungen für Wandel bedeuten.
                                        • Transparenz mit Maß: Warum Informationsflüsse funktional, nicht sozial sein sollten.
                                        • Delegation neu gedacht: Verantwortung gehört dahin, wo sie entschieden wird.
                                        • Zu viel Change, zu wenig Sinn: Wie Organisationen sich in Initiativen erschöpfen.
                                        • Diese zweigeteilte Folge von GOOD WORK soll mehr als "nur" inspirieren. Es oll konkret aufzeigen, wie auf psychologischer und organisationaler Ebene das Prinzip Zuversicht Wirkung entfaltet und uns gewappnet durch die Stapelkrisenlandschaft der Gegenwart navigieren kann.

                                          Viel Spass bei dieser Folge.

                                          Interview: Jule Jankowski


                                          Weiterführende Links und Infos:

                                          Hier geht's direkt zum Buch Zuversicht - Die neue Führungskraft


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                                          • Digitale Balance
                                          • Gelebte Agilität und
                                          • Das Denken in Möglichkeiten

                                          • GOOD WORK Partner werden


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                                            1 hr 26 min

                                          About GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                          From the publisher's feed

                                          Der Podcast GOOD WORK ist das Feuilleton der deutschen Arbeitswelt.

                                          More shows like GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

                                          OMR Podcast by Philipp Westermeyer - OMR

                                          OMR Podcast

                                          34 Listeners

                                          brand eins-Podcast by detektor.fm – Das Podcast-Radio

                                          brand eins-Podcast

                                          2 Listeners

                                          Führung auf den Punkt gebracht! by Bernd Geropp

                                          Führung auf den Punkt gebracht!

                                          3 Listeners

                                          digital kompakt by Joel Kaczmarek

                                          digital kompakt

                                          4 Listeners

                                          Hotel Matze by Matze Hielscher & Mit Vergnügen

                                          Hotel Matze

                                          180 Listeners

                                          On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit by Christoph Magnussen & Michael Trautmann

                                          On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit

                                          18 Listeners

                                          Female Leadership Podcast by Vera Strauch, Dear Monday

                                          Female Leadership Podcast

                                          9 Listeners

                                          WirtschaftsWoche Chefgespräch by Beat Balzli

                                          WirtschaftsWoche Chefgespräch

                                          3 Listeners

                                          Smarter leben by DER SPIEGEL

                                          Smarter leben

                                          50 Listeners

                                          Die Boss - Macht ist weiblich by Stern / RTL+

                                          Die Boss - Macht ist weiblich

                                          4 Listeners

                                          Lead Forward by Harvard Business manager

                                          Lead Forward

                                          2 Listeners

                                          Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

                                          Lanz + Precht

                                          320 Listeners

                                          FAST & CURIOUS by Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder

                                          FAST & CURIOUS

                                          16 Listeners

                                          Der KI-Podcast by ARD

                                          Der KI-Podcast

                                          19 Listeners

                                          AUF & UP by Chris Surel

                                          AUF & UP

                                          1 Listeners